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#1303650 - 25.09.17 22:28 Rumänien, Karpaten & Hunde
kettenfahrer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 274
Unterwegs in Deutschland

Liebe Leute,
liebe Gemeinde,

ich war vom 13. - 22. September in Rumänien von Timisoara nach Bukarest über die Karpaten bei Bran unterwegs.
Es war eine tolle Tour hauptsächlich über Land- und Kreisstraßen.

Einen Reisebericht in Bild und Film werde ich in den Herbstmonaten zusammenstellen und veröffentlichen.

Ich möchte mich aber bereits zum Thema Hunde in Rumänien äußern.
Über dieses wird viel nachgefragt aber und spekuliert. Auch haben einige Kollegen ihre Erfahrungen mit den Vierbeinern hier bereits geschildert.

Wenn ich von meinen Begegnungen mit den Wauwaus schreibe, dann meine ich die herrenlosen Exemplare.

Streunernde Hunde laufen in Rumänien eher in der ländlichen Gegend und in oder in der Nähe von Dörfern rum. Teilweise kommen sie aus dem Nichts oder lungern bereits am Straßenrand.
Ich habe noch nie zuvor so viele tote Hunde am Straßenrand liegen sehen wie in Rumänien.

Ich war 8 volle Tage mit meinem Kettenfahrzeug unterwegs. An jedem Tag habe ich mich mit zwei bis drei Hundeattacken auseinander setzten müssen. Einmal biss eine Kreatur in meinen Schuh. Ansonsten verfolgen sie mich bis zu 100 Meter, meist im Dreierpack.

In diesen Situationen kam es mir nicht einmal in den Sinn die Ratschläge von Tierverhalten Kenner zu befolgen (Stehenbelieben, Seite zudrehen, Fahrrad zwischen mir und Hund...und und und). Stattdessen habe ich sie ignoriert und einige Mal Gas gegeben. Ich habe die Angriffe quasi ausgeschwitzt.

In drei besonders gefährlichen Situationen habe ich die Bestien mit Pfefferspray davon abgebracht mir weiter hinterher zu laufen. Das hat sofort funktioniert.

Sie griffen meist erst dann an, nachdem ich an ihnen vorbei fuhr und somit von Hinten.

Fazit: wer in Rumänien mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss mit mehreren unliebsamen Hundebegegnungen rechnen!
Mit Kindern würde ich auf keine Radtour dort unternehmen.
Pfefferspray sollte man dabei haben.

Hier der Link zur Strecke:

Südkarpaten & Siebenbürgen

Ich wünsche Euch eine angenehme Herbstzeit!

Grüße aus Bärlin,
Alex.
Der Weg macht süchtig
www.kettenfahrer.berlin

Geändert von kettenfahrer (25.09.17 22:29)
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#1303668 - 26.09.17 00:20 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Stylist Robert
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 2375
Mit Pfefferspray in der Tasche kannst du an den Grenzen und mit der Polizei Probleme bekommen. Es sollte unbedingt, auch mit Abbildung, als konkretes Hundeabwehrspray deklariert sein. Bei einem einzelnen Streuner helfen meist schon ein paar kleine Kieselsteine in Breitschaft oder ein Tritt von oben auf die Nase. Etwas unhandlich beim Transport ist auch sehr effektiv bei mehreren Angreifern eine kurze alte Teleskopangelrute oder eine Weidenrute. Stehengeblieben wäre ich bei ein paar Beißern lieber nicht - da gibt es kein "hinter dem Rad verschanzen". Die toben wild um dich herum!
Ein Fahrrad von der Stange? Soo kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...

Geändert von Stylist Robert (26.09.17 00:21)
Änderungsgrund: Zeichensetzung
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#1303674 - 26.09.17 01:09 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
drachensystem
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 96
Ich bin zweimal mit dem Rad durch Siebenbürgen geradelt.

Die Hunde sind schon eine echte Plage. Da sie von hinten ohne Bellen angreifen, half meistens nur kräftiges Reintreten bis zur Reviergrenze oder ihrer Erschöpfung.

Wenn ich die Situation vorahnen konnte, hatte ich die Fahrradkette um den Hals gehängt und sie im Falle der Attacke rotierend geschwungen. Den Schmerz beim Schlag auf die Nase kennen sie wohl schon.
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#1303684 - 26.09.17 07:42 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3320
Hallo Alex!

Du hast das Dilemma sehr gut beschrieben!
Wenn du rechtzeitig deeskalieren kannst, wenn du rechtzeitig Vorbereitungen treffen kannst, dann hast du mehrere Optionen. (Ob die gewählte dann auch die richtige für den aktuellen Köter oder seine Kumpels ist, ist wieder eine andere Frage.) Blöd an der Sache ist, dass viele Hunde dich erst attackieren, wenn du kaum mehr Optionen hast.

Wenn ich noch davon kommen kann, trete ich auch in die Pedale, was ich kann. In den meisten Fällen hat das nicht mehr geklappt. Vielleicht bin ich halt zu labbrig dafür, keine Muckis mehr. Dann hilft wirklich nur mehr, sich zu stellen. Dann müssen sich die Hunde überlegen, ob sie die Konfrontation austragen. So einen Radlfahrer ins Bein beißen ist ja lustig, ein Radfahrer, der sich stellt, ist ein anderes Kaliber. Bisher bin ich bissfrei durchgekommen, wenn ich mich gestellt habe, das sagt aber nichts über künftige Konflikte aus.

Ich glaube nicht, dass ich durch Rumänien radeln will. Ich mag das Land, nicht aber seine Köter. Und gegen ein Rudel haben wir nur so viele Chancen, wie sie uns lassen.

lg und heile Waden!
georg
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#1303685 - 26.09.17 07:48 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Frankenradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 205
Im Grunde ist es das vernünftigste: ich gönne dem Tier den Sieg, sein Revier verteidigt zu haben, indem ich Fersengeld gebe. Das ist meistens möglich, manchmal schwierig. Im Baltikum nach Starkregen und die Straße voller Pfützen, von denen man nicht weiß wie tief sie sind, da fährt man dann doch nicht zu schnell.

Pfefferspray griffbereit ist die beste Alternative. Ich war dieses Jahr in USA, habe mein Pfefferspray zuhause gelassen - wurde bei der Einreise nicht kontrolliert. In USA Pfefferspray gekauft, vor der kanadischen Grenze wieder verschenkt (war gebraucht worden) - wieder nicht kontrolliert worden traurig


Gruß Gerhard
Safari njema (Kisuaheli: Gute Reise)
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#1303686 - 26.09.17 07:56 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: drachensystem]
kettenfahrer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 274
Unterwegs in Deutschland

In den von mir geschilderten Situationen war es mir nicht möglich mich während der Fahrt mit drei Beißern gleichzeitig zu beschäftigen.
Ich denke auch dass die meisten von uns nicht das Zirkustalent haben die Kette so zu schwingen, dass die Rotte gebändigt werden kann.
Und dann noch bei 20 km/h?

Meine beiden Dosen Pfefferspray sind in Berlin Schönefeld glatt durchgegangen

Alex.
Der Weg macht süchtig
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#1303687 - 26.09.17 07:59 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
kettenfahrer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 274
Unterwegs in Deutschland

Ich möchte es an dieser Stelle nochmal wiederholen:

Es war nicht ein Köter, es waren meistens drei Köter! Einmal fünf oder sechs.
Der Weg macht süchtig
www.kettenfahrer.berlin
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#1303700 - 26.09.17 09:36 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
paschukanis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 388
Ich hatte anscheinend Glück in Rumänien. Die Straßenhunde waren immer sehr desinteressiert an uns, und die Hütehunde hatten immer einen Hirten dabei.

Einzig die Hofhunde waren rabiat, auch weil es niemand für nötig hielt das Gatter zu schließen. Allerdings ist deren Revier auch meist nicht sehr groß, so dass wir immer mit dem Schrecken davon gekommen sind.

So oder so ist Rumänien sicher das nervigste Hundeland Europas, aber immer eine Reise wert lach
“Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering.”

– Yoda
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#1303701 - 26.09.17 09:48 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Stylist Robert]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16631
In Antwort auf: Stylist Robert
Stehengeblieben wäre ich bei ein paar Beißern lieber nicht - da gibt es kein "hinter dem Rad verschanzen". Die toben wild um dich herum!

Genau das ist auch meine Erfahrung. Zwei oder drei bleiben drohend vor dir stehen, und die anderen versuchen, in deinen Rücken zu schleichen. Gerettet hat mich ein LKW-Fahrer. Im Hundeschatten des LKWs konnte ich wegfahren.

Allerdings habe ich sowas letztens auch in Deutschland gehabt mit einem Hütenhund. entsetzt Da hilft dann nur noch eine großkalibrige Pistole. Und die Autofahrerin, die ich anhalten wollte, grinste mich nur an und fuhr weiter. böse

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1303702 - 26.09.17 09:52 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: drachensystem]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16631
In Antwort auf: drachensystem
Da sie von hinten ohne Bellen angreifen, half meistens nur kräftiges Reintreten bis zur Reviergrenze oder ihrer Erschöpfung.

In Antwort auf: irg
Wenn ich noch davon kommen kann, trete ich auch in die Pedale, was ich kann.

In Antwort auf: Frankenradler
Ich gönne dem Tier den Sieg, sein Revier verteidigt zu haben, indem ich Fersengeld gebe.

Kleiner Tipp an die wertvollen Tippgeber: Rumänien ist sehr bergig... (d.h. es geht ziemlich oft bergauf... träller)

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1303703 - 26.09.17 09:55 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16631
In Antwort auf: kettenfahrer
Meine beiden Dosen Pfefferspray sind in Berlin Schönefeld glatt durchgegangen

Echt? erstaunt Das hätte ich nie gedacht... Das wirft ein sehr bezeichnendes Licht auf die laxe Kontrolle.

In Tegel kontrollieren sie m.E. deutlich akribischer, da haben sie sogar das Gepäckgeöffnet, und den Brenner des Kochers auf Benzinreste kontrolliert (es lag bei ankunft ein offizieller Schriebs der Bundespolizei drin).

Gruß
Thoralf
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#1303706 - 26.09.17 10:15 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: drachensystem]
dhomas
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 1624
In Antwort auf: drachensystem
Wenn ich die Situation vorahnen konnte, hatte ich die Fahrradkette um den Hals gehängt und sie im Falle der Attacke rotierend geschwungen.


Die Kette? Wie darf ich mir das bildlich vorstellen? lach

Im Enst, wenn es mehrere Hunde sind dann sieht's wirklich düster aus. Mit einem allein kann man sich wunderbar ein Standoff liefern. Die Probleme beginnen ja schon wenn man einfach nur was einkaufen will, in Rumänien sind ja sogar die Parkplätze vom Penny mit ganzen Rudeln besetzt.

Glück gehabt wenn man in der Ebene schnell genug weg kommt.
"For if truth is in wine, then 'tis all but a whim
To think a man's true when the wine's not in him."
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#1303715 - 26.09.17 10:50 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: dhomas]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18443
Meiner Ansicht nach hilft nur etwas richtig lautes, knallendes, was einen Schuß simuliert. Man bräuchte entsprechende Faschingsartikel. Aber das ist handhabungsmäßig im Spontanfall irrelevant.

Ebenso utopisch eine Rundumsprühanlage für Pfefferspray am Fahrrad, die vom Lenker aus bedienbar ist.

Denn das Problem ist ja auch, daß die Köter auch bedrohliche Manöver veranstalten, wenn das Spray noch außer Reichweite ist und einem dann ggf ins Rad stürmen. Ich habe das nicht nur bei mir selber erlebt, sondern auch, völlig crazy, bei Motorrädern und Autos. Da gibt es Hunde, die sind schon erkennbar invalide und werfen sich dennoch manchen Autos in den Weg oder rennen durch den dichten Verkehr und bellen einem hinterher.

Das Davonradeln mag manchmal klappen, ein Allgemeinrezept ist es sicher nicht.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (26.09.17 10:52)
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#1303718 - 26.09.17 10:56 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Keine Ahnung
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Beiträge: 7646
Ich kam auch ohne Pfefferspray zurecht, aber die Hunde sind in Rumänien (aber auch in anderen Ländern) ein Problem. Man wird wohl in den seltensten Fällen wirklich gebissen werden, aber angenehm ist es nicht, wenn man neben oder hinter sich laut bellende Hunde ertragen muss. Allerdings muss ich sagen, dass man auch etwas abstumpft. In den Dörfern bin ich irgendwann einfach weiter gefahren, ohne die Geschwindigkeit zu ändern. Die Hunde verfolgten mich, aber an ihrer Reviergrenze hielten sie an und kehrten um. Kritischer sind die kleinen Rudel in "freier Wildbahn". Zweimal bin ich dieses Jahr in Rumänien bei zum Glück abschüssiger Strecke mit einem Spurt entkommen. Einmal waren es mindestens 5 Hunde, das andere Mal zwei Hunde, wobei nur einer davon die Verfolgung aufnahm.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1303726 - 26.09.17 11:13 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: iassu]
Toxxi
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In Antwort auf: iassu
Meiner Ansicht nach hilft nur etwas richtig lautes, knallendes, was einen Schuß simuliert. Man bräuchte entsprechende Faschingsartikel.

Wieso Faschingsartikel? verwirrt schockiert Eine echte Smith & Wesson dürfte das Hundeproblem zuverlässiger lösen...
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#1303727 - 26.09.17 11:17 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
kettenfahrer
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Unterwegs in Deutschland

Tja Thoralf,

mein nächster Beruf ist Sicherheitskontrollenchecker!
Nun bin ich schon 5x mit dem Fahrrad durch die Gegend geflogen. An jeder Kontrolle gingen jeweils die einen oder die anderen Sachen durch oder nicht durch.

Vor zwei Wochen haben sie mich zur Nachkontrolle aufgerufen. Ich dachte es wärden die Dosen Pfefferspray. Aber nein, im selben Packsack lag noch eine Flasche Zippobenzin, die ich vergessen habe rechtzeitig zu entsorgen.

In Bukarest waren sie sehr genau. Sie wollten wissen was in meinen drei Packsäcken drin ist. Dann bestanden sie unbedingt darauf die Luft vollständig aus dem Reifen zu lassen (völlig überflüssig). Als ich gestern meine Hüfttasche, die ich voll mit diversen Dingen gestopft habe (Kamera, Stirnlampe, Papierkram, Akkublock, Kabel, Brille, Fernglas etc.) ausräumte, grinsten mich zwei proppenvolle Feuerzeuge an.

Alex.
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#1303728 - 26.09.17 11:20 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
kettenfahrer
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Unterwegs in Deutschland

Hallo Keine Ahnung,

abgestumpft bin ich auch, bzw. habe ich bereits in Portugal üben können (dort aber herrscht die light Version hinsichtlich Hundeangriffe)

Alex.
Der Weg macht süchtig
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Off-topic #1303738 - 26.09.17 12:25 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
iassu
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Beiträge: 18443
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: iassu
Meiner Ansicht nach hilft nur etwas richtig lautes, knallendes, was einen Schuß simuliert. Man bräuchte entsprechende Faschingsartikel.

Wieso Faschingsartikel? verwirrt schockiert Eine echte Smith & Wesson dürfte das Hundeproblem zuverlässiger lösen...
Ich dachte an sowas: Bofffff! Sind offenbar auch nicht so schwer, mit 2 20er-Packs dürfte man schon einiges ausrichten können. Eine S&W dürfte gewichtsmäßig geringfügig höher liegen. teuflisch
Gruß Andreas
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#1303740 - 26.09.17 12:44 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: irg]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 13690
In Antwort auf: irg
Ich glaube nicht, dass ich durch Rumänien radeln will. Ich mag das Land, nicht aber seine Köter.

So ähnlich ist es bei mir auch. Länder, wo das ein massives Problem ist, habe ich von meinem Zielkorridor gestrichen. Wenn ich die Möglichkeit habe, teile ich es aber auch Verantwortlichen aus dem Tourismussektor mit - es soll sich rumsprechen, dass dies ein Makel ist. Ich habe mich auch dieses Jahr schon über eine höhere Aggressivität in Frankreich in einem lokalen Tourismusbüro beschwert, darunter auch ein vermehrtes Auftreten frei laufender scharfer Hunde gegenüber meinen Erfahrungen der Vorjahre (tatsächlich gibt es dafür sogar politische Gründe). Das werde ich sicherlich auch nochmal auf der Messe CMT bei den überregionalen Verbänden anmahnen.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1303743 - 26.09.17 13:02 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: veloträumer]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16631
In Antwort auf: veloträumer
Wenn ich die Möglichkeit habe, teile ich es aber auch Verantwortlichen aus dem Tourismussektor mit - es soll sich rumsprechen, dass dies ein Makel ist.

Und dann? verwirrt Cui bono? Das nutzt genau gar nichts. Rumänien hat wiederholt versucht, gegen die Hunde vorzugehen. Das letzte Mal vor ein paar Jahren.

Was dann allerlei selbsternannte "Tierschützer" auf den Plan gerufen hat, die dagegen protestiert haben. Brigitte Bardot hat sich nicht entblödet, in Bukarest öffentlich Straßenhunde zu füttern.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...e-12606407.html
http://www.spiegel.de/panorama/rumaenien-erlaubt-toetung-von-strassenhunden-a-921406.html
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/r...en/8790996.html

Ich habe mir in Berlin wüste Diskussionen mit Tierschützern geliefert. Keiner von denen war jemals in Rumänien und ist von einem wilden Hunderudel belagert worden. Das sind irgendwelche Vollspackos, die keine Ahnung haben, die vom Hörensagen zu Fundamentalisten werden, aber überhaupt nichts zur Lösung des Problems beitragen. Denen kann man nur wünschen, dass sie mal kräftig gebissen werden. Leider werden die lautstark gehört.

Gruß
Thoralf
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Geändert von Toxxi (26.09.17 13:08)
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Off-topic #1303744 - 26.09.17 13:40 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
iassu
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Beiträge: 18443
Laß uns einen Zusammenschluß gründen: Die Rächer der vergessenen Radreisenden.

Wir wehren uns. Jeder Köter, der unterwegs seine Kompetenzbereiche verläßt oder sich sonst ungebührlich verhält, wird durch unsere rauchenden Colts von seinem traurigen Schicksal erlöst. Wir hängen denen dann anschließend einen Bekennerbutton um den Hals: Im Namen der unbekannten Opfer. Oderso. Wenn der Balkan von diesen Fastwiederwölfen befreit sein wird, werden wir unseren Auftrag erfüllt haben. teuflisch
Gruß Andreas

Geändert von iassu (26.09.17 13:48)
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#1303746 - 26.09.17 13:43 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: iassu]
Toxxi
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dafür
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Off-topic #1303747 - 26.09.17 13:48 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
iassu
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abwesend abwesend
Beiträge: 18443
Unser Job wird nicht einfach sein. An der Grenze zu Rumänien werden unauffällige Wachhunde stationiert sein, die lautlose Wuffsignale verbreiten werden und wonach sich auf der Straße kein Köter mehr blicken lassen wird. Wir werden sie dennoch alle erwischen. Denn auch wenn sie sich verstecken: sie könnten ja gefährlich werden. Und wir werden am Ende obsiegen.
Gruß Andreas
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#1303748 - 26.09.17 14:22 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
kettenfahrer
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Themenersteller
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Unterwegs in Deutschland

...nur dazu...
ich bin an einem Tierheim nördlich von Bukarest vorbei getreten. Ich wenige Meter hinter der streng bewachten Toreinfahrt, um später ein Foto zu knipsen.
Mir kam es vor als befanden sich hinter dem Zaun hunderte Bellos. Durch einen Schlitz sah ich dann den Hof voller Tiere, jedes für sich scheinbar nicht mehr als einen Quadratmeter Platz.
Die armen Kreaturen werden dort sterben.
Warum fängt man sie nicht und schläfert sie ein?
Anders bekommt man diese Plage wohl kaum in den Griff.
Draußen dagegen vegetieren sie vor sich hin, übertragen Krankheiten und betreiben Inzucht.
Der Weg macht süchtig
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Geändert von kettenfahrer (26.09.17 14:23)
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#1303752 - 26.09.17 14:47 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
memy
Mitglied
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Beiträge: 482
Unterwegs in Australien

Bevor das hier im 100ersten Hundefaden endet, in dem jeder mal sein Leid klagt, lasst uns das doch mal etwas systematischer angehen um vielleicht herauszufinden warum die Hunde uns jagen und wo es eventuell neue Ansätze gibt um sich zu wehren, bzw. solche Situationen zu vermeiden.

Wenn zB die Revierverletzung Auslöser der meisten Attacken ist: welchen physischen, chemischen oder sonstigen Ansatz gäbe es um dem aus dem Weg zu gehen. Wen akzeptieren die Hunde in ihren Revieren ohne ihn zu attackieren? Warum? Und lässt sich daraus ein Ansatz entwickeln?
Das die schnell rotierenden Beine als eine Fluchtbewegung den Reiz zum Angriff setzen kann ich mir auch vorstellen. Einfach frühzeitig absteigen und durchs Revier laufen?

Ich kenne mich mit Viechzeug nicht wirklich gut aus, aber vielleicht gibt es hier ja Radler mit reichlich Hundeerfahrung.

Gruß
Horst
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#1303754 - 26.09.17 14:57 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: memy]
kettenfahrer
Mitglied
Themenersteller
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Unterwegs in Deutschland

... dann kann ich in Rumänien das nächste Mal gleich auf Wanderschaft gehen und mein Fahrrad zu Hause lassen. Und wenn ich vor jedem Kaff absteige und schiebe komme ich nie an mein Ziel. Zudem greifen die Tiere auch Fußgänger an.
Und die Straße, der Weg sind nun mal nicht in erster Linie das Revier von Kötern, sondern unseres. Die streunernde Hunde müssen ausgerottet werden. Und das schon aufgrund von Tollwutgefahr.
Manchmal ist es schwer diese Tier von Haustieren unterscheiden. Aber meistens sieht man denen die Verwilderungan.
Im übrigen sperren auch Hundebesitzer in Rumänien ihrer eigenen Vierbeiner vor den "Wilden" weg.
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Geändert von kettenfahrer (26.09.17 15:02)
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#1303755 - 26.09.17 14:58 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: memy]
derSammy
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Beiträge: 14823
Erkennst du den eklatanten Widerspruch zwischen deinem ersten Nebensatz und dem Rest des Satzes? Das wurde hier in der Tat schon vielfach diskutiert, auch die "Motive" der Hunde.

So ganz grob: Man muss unterscheiden zwischen Hütehunden (die auf Schafe, etc. aufpassen), Haus-/Wachhunden mit "Ausgang" und wirklich streunernden Hunden. Schon das ist aber oft nicht leicht zu unterscheiden.
Bei den Hütehunden hast du das ganz grobe Problem, dass die ihr Revier "bis aufs Fleisch" verteidigen - halt doof, wenn du genau da mit dem Rad durch musst und keine Alternative hast.

Das Hauptproblem scheinen mir aber die streunernden Hunde zu sein, weil die ziemlich unberechenbar sind. Es gibt sicher ganz liebe Exemplare ohne ausgeprägte Revierverteidigung. Aber es gibt halt auch ein paar "Geisteskranke" und du weißt nie, welche Erfahrungen die Hunde bisher mit Menschen gemacht haben.
Man sollte in dem Zusammenhang auch nicht verschweigen, dass fast alle (weit über 90%) Tier-Mensch-Übertragungen von Tollwut auf das Konto von Hunden gehen. Und Tollwut ist, wenn man sie vor dem Ausbruch nicht behandelt bekommt, beim Menschen zu 100% tödlich.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1303756 - 26.09.17 15:10 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: memy]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7646
Ich bin Hunden gegenüber nicht ängstlich, was mir das Radfahren in Rumänien sicherlich auch erleichtert hat. Allerdings verliere auch ich die guten Ratschläge (Absteigen und Fahrrad zwischen Angreifer und Radfahrer platzieren usw.) ganz schnell aus dem Auge, wenn ein Rudel aus mehreren Hunden abseits der Zivilisation quer über die Wiese laut bellend auf mich zugeschossen kommt. Ich habe ja nur ein Fahrrad dabei und wie stelle ich das dann zwischen mich und die Hunde, wenn die mich umzingeln? Vor dem Computer sitzend lassen sich leicht Theorien entwickeln, die sowohl die Hundepsychologie berücksichtigen als auch mögliche Abwehrszenarien durchspielen. In der Praxis wird kaum einer die Nerven haben, sich mit den aktuellen Beweggründen der Hundemeute auseinanderzusetzen und die besten Defensivstrategien gedanklich durchzugehen. Panik ist wohl die falsche Reaktion, aber wenn es sich noch anbieten sollte, wird man wohl eher versuchen, Land zu gewinnen.

Es mag ja die erfahrenen Hundeflüsterer geben, die dann am Ende auch auf die Welpentraumata eingehen können und als beste Freunde der durch sie therapierten Vierbeiner ihre Tour festsetzen. Für mich sind die streunenden Hunde aber einfach nur unberechenbare potentielle Gefahren, denen ich möglichst schnell entkommen möchte.

P.S. Und ich habe mich vor meinen Balkantouren (und auch wegen meiner häufigen Indienaufenthalte) gegen Tollwut impfen lassen. Ein Risiko weniger ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1303758 - 26.09.17 15:18 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
kettenfahrer
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 274
Unterwegs in Deutschland

Hallo Arnulf,
danke für den Hinweis!

Tollwut Prophylaxe! Der werde ich mich vor meiner nächsten Tour auch unterziehen.
Der Weg macht süchtig
www.kettenfahrer.berlin

Geändert von kettenfahrer (26.09.17 15:19)
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#1303760 - 26.09.17 15:36 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7646
In Antwort auf: kettenfahrer
Hallo Arnulf,
danke für den Hinweis!

Tollwut Prophylaxe! Der werde ich mich vor meiner nächsten Tour auch unterziehen.


Das beruhigt ungemein! Es ist kein Fall bekannt, wo jemand, der geimpft wurde (selbst ohne Auffrischung), danach noch an Tollwut erkrankt und daran gestorben ist. Wenn man mitten in der Pampa von so einem Tier gebissen wurde, spart man sich die Panik anschließend, egal ob das Tier Tollwut hatte oder nicht. Zum Arzt sollte man dennoch gehen, aber man riskiert nicht mehr sein Leben, wenn man es nicht sofort schafft.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (26.09.17 15:37)
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#1303771 - 26.09.17 17:19 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
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In Antwort auf: Keine Ahnung
P.S. Und ich habe mich vor meinen Balkantouren ... gegen Tollwut impfen lassen. Ein Risiko weniger ...

dito

Die Krankenkasse hat es gezahlt. schmunzel Und Tollwutimpfungen werden i.a. sehr gut vertragen (sofern man nciht allergisch auf den Eißstoff ist, auf dem das Antidot gezüchtet wird).

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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Off-topic #1303793 - 26.09.17 20:02 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
BeBor
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In Antwort auf: Toxxi
Rumänien hat wiederholt versucht, gegen die Hunde vorzugehen.

Vielleicht sollten die einfach mehr Chinarestaurants mit „regionalen Spezialitäten“ aus dem Reich der Mitte anwerben.

Bernd
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#1303798 - 26.09.17 20:37 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Toxxi]
Friedrich
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In Antwort auf: Toxxi
Ich habe mir in Berlin wüste Diskussionen mit Tierschützern geliefert. Keiner von denen war jemals in Rumänien und ist von einem wilden Hunderudel belagert worden. Das sind irgendwelche Vollspackos, die keine Ahnung haben, die vom Hörensagen zu Fundamentalisten werden, aber überhaupt nichts zur Lösung des Problems beitragen.

Die depperten Vollgummis die gerne Ferndiagnosen erstellen und Ratschläge erteilen sind hinreichend bekannt (das ist für Rumänien und andere ehemalige Ostblockländer nicht nur bei dem Thema "Hundeplage" der Fall wobei keiner begreifen will dass diese Völker zum Teil über Jahrhunderte bevormundet wurden und die Schnauze voll haben - Diktatur versus Demokratur).

Einer meiner Freunde verbringt jedes Jahr 3-4 Wochen in Rumänien (hauptsächlich in Siebenbürgen). Wanderungen und Radtouren ohne Knüppel und Schreckschusspistole kommen für ihn nicht in Frage. Ich bin mit ihm in jungen Jahren mit dem Fahrrad kreuz und quer durch Rumänien gefahren ohne eine solche Ausrüstung.
Fritz
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#1303800 - 26.09.17 20:43 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
natash
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Komisch. ich war 6x in Rumänien und fand die Hunde da zwar gelegentlich nervig, aber nicht gefährlich. Als ich das letzte Mal da war, war der Verkehr ohnehin dermaßen explodiert, dass man alle paar Meter gefühlt zumindest, über einen totgefahrenen Hund am Straßenrand gehoppelt ist. Ich dachte das hätte die Hundeanzahl bereits erheblich reduziert.
Die agressiveren Exemplare fanden sich eher in der Ukraine. Und die konnte man mit ein paar wohlgezielten Steinen auf auf Abstand halten.

Ansonsten gibt es in vielen Balkanländern wilde Hunde. Die meisten finde ich eher mitleiderregend und die Hauptgefahr ist die, dass mich ein schmelzender Hundeblick zur Adoption verleitet.
Als Rudel ist das sicherlich was anderes, weil sich dann agressives Verhalten aufschaukeln kann. Das hatte ich jedoch noch nicht, glaube aber, dass auch hier nur die Flucht nach vorn, in Form eines Gegenangriffs von Erfolg gekrönt ist - Fazit: Steine in Griffweite zu halten schadt nicht.


Gruß

Nat

Geändert von natash (26.09.17 20:44)
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#1303804 - 26.09.17 21:03 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: natash]
Odenthaler
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Ich kenne "angenehme" und sehr "unangenehme" Straßenhunde. Einer hat mir in die Hand gebissen und ich habe mich drei Tage später im Krankenhaus wiedergefunden, weil sich die Wunde übel entzündet hatte.

Meine Meinung, auch als ehemaliger Hundebesitzer und Hundeliebhaber: Machen was geht, ab ins Tierheim und wenn es geht vermitteln. Alle Hunde die nicht vermittelbar sind, aggressiv sind, krank sind etc sollten zum Wohle der Allgemeinheit eingeschläfert werden.

Vielleicht kann man so irgendwann das Problem lösen.

LG

Martin

PS: Den Aufschrei können sich alle, die täglich Fleisch essen, Milch trinken etc sparen. Falsch verstandene Tierlieb hilft hier nicht weiter.
PS²: Ich weiß, dass die Hunde "nichts dafür können", das Wissen darum allein hilft aber nicht weiter.
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#1303806 - 26.09.17 21:32 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: natash]
Keine Ahnung
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Es gab etliche Begegnungen mit Hunden, bei denen ich wirklich Mitleid mit ihnen hatte. Es scheint durchaus üblich zu sein, junge Hunde oder Welpen an Parkplätzen auszusetzen. Ab und zu halten dann Leute an, um den Hunden etwas Essen hinzuwerfen.

Hier ist z. B. ein solches Exemplar (Brücke über die Tara in Montenegro):

Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1303825 - 27.09.17 01:21 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: natash]
jochenfranke
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Hi,
den Vogel habe ich wohl abgeschossen.
Knapp tausend Kilometer durch Rumänien geradelt. Attacken ja, waren aber eher harmlos. Gebissen wurde ich beim Radeln vor drei Wochen. Und wo? In der Schweiz.
So ist es,... das Leben.

Gruß Jochen

Geändert von jochenfranke (27.09.17 01:25)
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#1303831 - 27.09.17 08:25 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: natash]
irg
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Hallo!

In Antwort auf: natash
Komisch. ich war 6x in Rumänien und fand die Hunde da zwar gelegentlich nervig, aber nicht gefährlich. Als ich das letzte Mal da war, war der Verkehr ohnehin dermaßen explodiert, dass man alle paar Meter gefühlt zumindest, über einen totgefahrenen Hund am Straßenrand gehoppelt ist. Ich dachte das hätte die Hundeanzahl bereits erheblich reduziert.
Die agressiveren Exemplare fanden sich eher in der Ukraine. Und die konnte man mit ein paar wohlgezielten Steinen auf auf Abstand halten.

Ansonsten gibt es in vielen Balkanländern wilde Hunde. Die meisten finde ich eher mitleiderregend und die Hauptgefahr ist die, dass mich ein schmelzender Hundeblick zur Adoption verleitet.
Als Rudel ist das sicherlich was anderes, weil sich dann agressives Verhalten aufschaukeln kann. Das hatte ich jedoch noch nicht, glaube aber, dass auch hier nur die Flucht nach vorn, in Form eines Gegenangriffs von Erfolg gekrönt ist - Fazit: Steine in Griffweite zu halten schadt nicht.


Gruß

Nat


Ich fürchte, wir werden immer Schwierigkeiten mit allgemeinen Aussagen über Hunde und deren Verhalten in bestimmten Ländern haben. Was auf das eine Dorf, auf die eine Gegend zutrifft, sagt nichts über die daneben aus.

So hatte ich z.B. in Kroatien bisher wenig Grund zur Klage über Hunde -bis ich letztes Jahr in ein paar Tälern hinterm Velebit in ein ziemliches Wespennest gestochen habe. Mich hat zwar keiner der Haus- und Hofhunde, um deren Verhaltenskreativität es gegangen ist, gebissen, zum Sturz haben sie mich zweimal gebracht.

Griechenland habe ich als weniger problematisch erlebt -bis ich nahe unseres Lieblingscampingplatzes nahe Pylos in der einen Bergregion auf speziell aggressive Biester gestoßen bin, in der Bergregion daneben nur auf normal lästige bis ungute. Die lokale Spezialität der Einheimischen besteht darin, lässig-entspannt zu zu schauen, wie der eigene Köter versucht, den passierenden Passanten zu zerfleischen. Bosheit ist es nicht, sie fühlen sich nur nicht veranlasst, die Kaffeetasse kurz weg zu stellen und den Hund ein zu bremsen.

Und last but not least, die slowenischen Hunde habe ich als ausgesprochen friedlich oder gut verwahrt gekannt -bis ich Routen befahren habe, die von Fremden so gut wie nicht befahren werden. Meine zwei von mir gepfefferten Hunde sind slowenische.

Was ich sagen kann: Ich kenne bei allen Wenns und Abers klare Unterschiede in der Hundehaltung und im allgemeinen Umgang mit Hunden in verschiedenen Ländern und Kulturen. Die Chancen, mit Hunden Ärger zu bekommen, sind meines Wissens sehr ungleich verteilt. Im Einzelfall sagt das aber gar nichts aus.

lg!
georg
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#1303849 - 27.09.17 10:27 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
gerold
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Ich bin vor Jahren einmal in Rumänien geradelt, es sind mir aber keine Hundeprobleme auf dieser Reise erinnerlich. Die gibt/gab es aber in anderen Ländern : teilweise am Balkan, Marokko sowieso, vereinzelt in SO-Asien und (weil ich dort oft bin) in (Süd)Italien. Mit den Jahren habe ich meine Taktik umgestellt und gehe das Problem offensiv an : ich fahre (meist laut schreiend) direkt auf die Viecher zu bzw. wenn sie mnich verfolgen wende ich das Rad und brülle sie an - bisher mit erstaunlichem Erfolg. Bei der Mille Miglia in Süditalien im Sommer hat sich ein sonst schneller fahrender Freund mir angeschlossen, weil ich ihm die Hunde (vor denen er Angst hat - was die offenbar auch spüren) so vom Leib gehalten habe. Pfefferspray hab ich in der Trikottasche mit aber noch nie verwendet. Meiner Einschätzung nach hatte ich bisher aber immer nur mit Straßenhunden oder frei laufenden zu einem Bauernhof gehörenden zu tun, eher noch nie mit den (zum Schutz der Herde "ausgebildeten") Hirtenhunden - genau die sollen ja in Rumänien das Problem sein.

Im Bezug auf Rumänien (wo ich auch bald wieder hin will) : die richtigen Hirtenhunde wird man so nicht überaschen können aber die klassischen Straßenhunde vielleicht schon - was meint ihr ?
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#1303852 - 27.09.17 11:10 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: gerold]
kettenfahrer
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Unterwegs in Deutschland

...mir ist ein Hirtenhund hinterher gelaufen. Der Schäfer hatte keine Macht ihn aufzuhalten. Zum Glück befand ich mich gerade auf einer Europastraße, die am Rand schmal war und der Verkehr heftig.
Der Weg macht süchtig
www.kettenfahrer.berlin
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#1303863 - 27.09.17 12:13 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: gerold]
natash
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So war bisher meine Strategie:Frontal auf den Hund zu fahren,ihnen anschreien und Steine bereit halten. Wenn man dann ohnehin wütend ist,ist das sicherlich für die meisten Hunde übetzeugend. Sobald die jedoch Schwäche oder Angst wittern,ist das jedoch vorbei.
Ob das bei einer ganzen Meute funktioniert und bei verhaltensgestörten Tieren,ist jedoch zu bezweifeln.
Gruß
Nat
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#1303871 - 27.09.17 13:50 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Friedrich]
paschukanis
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@Friedrich und @Toxxi

Solche Pauschalurteile finde ich echt daneben. Ich kenne etliche Leute die rumänische Hunde mit nach Hause genommen haben und die Praxis des massenweisen Tötens von Straßenhunden kritisieren. Die kennen die Situation durchaus auch von vor Ort.

Ich bin echt kein Hundefreund, aber man kann durchaus geteilter Meinung sein wie mensch mit seinen Mitwesen umzugehen hat!
“Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering.”

– Yoda
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#1303876 - 27.09.17 14:49 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: paschukanis]
Friedrich
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Als einer der in Rumänien aufgewachsen ist, Land und Leute, Realitäten und Fakten vermutlich besser kennt wie Du und andere Meinungsverkünder erlaube ich mir Deine Meinung einfach zu ignorieren (unpassende Bemerkung entfernt )

Zu Deiner Meinungsbildung empfehle ich Dir und anderen "Situation vor Orte Kennern" Maidanez

Viel Spass grins
Fritz

Geändert von Juergen (27.09.17 15:32)
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#1303877 - 27.09.17 15:15 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Friedrich]
paschukanis
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Mir geht's nicht darum wer die Hundesituation in Rumänien 'am besten' einschätzen kann. Ich war selbst dort und fand die Hunde beschi...

Mir geht's darum das man Leute die einen anderen Blick auf die Situation haben nicht als Deppen und Vollgummis abwerten muss. Wie gesagt kenne ich persönlich Leute die sich in Rumänien für Hunde engagiert haben und auch welche mit nach Dland gebracht haben. Die möchte ich hier verteidigen.

Was du von mir hältst ist mir Gottseisgedankt auch Wumpe.
“Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering.”

– Yoda
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#1303880 - 27.09.17 15:36 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: paschukanis]
Juergen
Moderator
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Bitte haltet eure Emotionen zurück! Wir wissen, dass Hundefäden ein hohes Aggressionspotential bieten
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1303881 - 27.09.17 15:40 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: paschukanis]
Friedrich
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In Antwort auf: paschukanis
Wie gesagt kenne ich persönlich Leute die sich in Rumänien für Hunde engagiert haben und auch welche mit nach Dland gebracht haben. Die möchte ich hier verteidigen.

Die Rumänen (viele kenne ich ein Leben lang persönlich) freuen sich über manches was zwischenzeitlich aus ihrem Land nach Dland gebracht wurde - meine Sorgen, Deine Sorgen, Eure Sorgen, ...) zwinker
… ganz ohne Emotionen wein
Fritz

Geändert von Friedrich (27.09.17 15:42)
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#1303905 - 27.09.17 19:31 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: paschukanis]
iassu
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In Antwort auf: paschukanis
Mir geht's darum das man Leute die einen anderen Blick auf die Situation haben nicht als Deppen und Vollgummis abwerten muss. Wie gesagt kenne ich persönlich Leute die sich in Rumänien für Hunde engagiert haben und auch welche mit nach Dland gebracht haben. Die möchte ich hier verteidigen.

Das ist schon recht. Nur geht es hier nicht um das Hundeproblem im allgemeinen sondern un diese ganz spezielle Situation, wenn man als Radreisender irgendwo in freier Wildbahn von einem Rudel Hunde aufgeschreckt und angegangen wird. Wie sich das anfühlt, kann nur jemand nachvollziehen, der das 1:1 selber erlebt hat. Da kann jemand noch so gut mit Hunden zurechtkommen und noch so gut im Land Bescheid wissen, das ist was anderes. Wenn einem dann fernab zuhause von Tierschützern gute Ratschläge gegeben werden, bis hin dazu, daß man sich völlig falsch verhalten habe uswuswusw, dann ist das, wie wenn man sich über zwei völlig verschiedene Themen unterhält. Wie gesagt: "Hunde" kennen und "Hunde" kennen, sind mehrere paar Stiefel.
Gruß Andreas
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#1303910 - 27.09.17 20:05 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: paschukanis]
Keine Ahnung
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Wie Andreas schon geschrieben hat, geht es nicht um eine Diskussion der Sinnhaftigkeit tierschützerischer Maßnahmen, sondern um die Tatsache, dass man in etlichen Ländern als Radfahrer damit umgehen muss, dass man von Hunden verfolgt oder sogar angegriffen wird. Ich mag Tiere und dazu gehören auch Hunde. Ich finde es auch wichtig, dass man sich über Tierschutz Gedanken macht und ihn auch praktiziert, wobei ich militante Formen des Tierschutzes nicht gut heiße. Aber das hat mit der Diskussion hier bestenfalls sekundär zu tun. Im Augenblick kann man nur festhalten, dass Hunde ein Problem in verschiedenen Ländern darstellen, und man kann Erfahrungen austauschen, die man bei Radreisen gemacht hat. Die Diskussion darüber, wie man dem Problem auf Länderebene im großen Maßstab begegnen könnte, berührt zwar Gesichtspunkte, die dann irgendwann evtl. Konsequenzen für den Radreisenden haben könnten, sie wäre aber dennoch etwas, was man in den Bereich "Dies & Das" verlegen müsste.

Erlebnisse mit Hunden auf Radreisen wurden hier schon oft angesprochen. Das wird sicher auch nicht der letzte Faden zu diesem Thema sein. Es ist eben etwas, was Radreisende immer wieder einmal betreffen wird und was viele bei ihrer Reiseplanung durchaus verunsichern kann. Ich persönlich würde wieder nach Rumänien, Albanien usw. fahren, aber ich freue mich dann durchaus nicht auf diese Begegnungen der vierbeinigen Art .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1303924 - 27.09.17 21:44 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
Friedrich
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Ich mag Tiere und dazu gehören auch Hunde.

Ich bin auf einem Anwesen mit Kuh, Ziegen, Schafen, Schweinen, Hasen, diversem Federvieh, 120 Bienenvölkern sowie Katzen und Hunden aufgewachsen. Zu unserer Erziehung gehörte unter anderem der gebührende Umgang mit Tieren. Es war durchaus üblich die Katzen und Hunde an den eisigen Winterabenden in den warmen Kuhstall zu bringen – so viel zu Thema „Tiere mögen“.

Zitat:
Ich finde es auch wichtig, dass man sich über Tierschutz Gedanken macht und ihn auch praktiziert, wobei ich militante Formen des Tierschutzes nicht gut heiße.

Genau auf diesen militanten Personenkreis bezog ich mich in meiner Antwort auf Thoralfs Posting und verlinkte Artikel. Madame Bardot hat sich nicht entblödet wegen dem „Hundeproblem“ nach Rumänien zu reisen; es ist ihr aber nie eingefallen das Land und die Menschen zu besuchen als diese zu Ceausescus Zeiten „wie Hunde“ gehalten wurden.

Es wär von Madame ganz nett gewesen, zumindest anstandshalber und am Rande, das Drama hunderttausender rumänischer Kinder anzusprechen die ohne Eltern aufwachsen weil diese (3 – 4 Millionen) im Ausland arbeiten und leben (müssen).

Ja, so ist das eben wenn man nur zwei Beine hat anstatt vier, wenn man keine Lobby hat, wenn man … keinen hat der einen hier verteidigt wie einen Hundeversteher böse .
Fritz
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Off-topic #1303954 - 28.09.17 05:44 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
paschukanis
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@keine Ahnung + @Iassu

Ok. Da sind mir die Emotionen durchgegangen und ich habe etwas überreagiert.

Falls sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, entschuldige ich mich.

Wir leben eben gerade in Zeiten wo Menschen die auf einen Misstand aufmerkam machen schnell als Gutmenschen, Besserwisser und Moralapostel abgetan werden, daher meine Empfindlichkeit. Nix für ungut.

@Friedrich
Ich setze dich auf meine Ignore-Liste, dann muss ich mich nicht mehr aufregen. Entspanntes Restleben noch.
“Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering.”

– Yoda
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Off-topic #1303968 - 28.09.17 08:05 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: paschukanis]
kosemuckel
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In Antwort auf: paschukanis
@Friedrich
Ich setze dich auf meine Ignore-Liste, dann muss ich mich nicht mehr aufregen. Entspanntes Restleben noch.
Das ist doch lächerlich! Wenn Du so was nicht aushältst, dann darfst Du so eine Diskussion gar nicht erst anfangen. Mit Ignoranz hat sich ein Problem selten gelöst, Verständnis für den Anderen kann man so auch nicht erfahren. Mundtot machen (auch wenn es mit der Ignoreliste nur Dich betrifft), ist doch gleich zu setzten mit der sog. "Nazi-Keule" aus anderen Bereichen - "Wer nicht meiner Meinung ist, ... ".
Einen wunderschönen Guten Morgen wünsche ich Allen schmunzel
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Off-topic #1303972 - 28.09.17 08:57 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: ]
paschukanis
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Jessas, das hat jetzt aber einen Rattenschwanz...

Ich hab mich einfach schon oft aufgeregt. Das ist jetzt nur das i-Tüpfelchen.
So. Jetzt poste ich nix mehr in diesem Faden. Versprochen.
“Fear is the path to the dark side. Fear leads to anger. Anger leads to hate. Hate leads to suffering.”

– Yoda
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#1303976 - 28.09.17 09:35 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Juergen
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Beiträge: 7330
In Antwort auf: kettenfahrer
Hallo Arnulf,
danke für den Hinweis!

Tollwut Prophylaxe! Der werde ich mich vor meiner nächsten Tour auch unterziehen.

Nachdem dieses nette Tierchen in Portugal mein Innenzelt zerfetzt hat, um mit mir zu spielen, hab ich jetzt auch ne Tollwut Prophylaxe. schmunzel
Trotzdem fährt die Angst vor diesen widerlichen Wadenbeißern immer mit. Vielleicht sollte man......... (ach lassen wir das. omm )
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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Off-topic #1303980 - 28.09.17 10:16 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Juergen]
Spargel
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Ach ist der süß verliebt Schöne Tiere, ganz im Gegensatz zu den fetten Rollmöpsen mancher Stadtbewohner.
Nur schade um Dein Zelt bier2
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Off-topic #1304004 - 28.09.17 13:26 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Juergen]
veloträumer
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In Antwort auf: Juergen
Wir wissen, dass Hundefäden ein hohes Aggressionspotential bieten

Hier ein Bildbeitrag zur Antiagressionsstrategie, auch ohne Leckerli brave Tierchen, darf der Radler grüßend vorbei fahren ohne Sorge - so mag ich sie am liebsten lach

Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1304019 - 28.09.17 13:42 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Hasenbraten
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Letzte Woche ist im Norden Griechenlands eine Engländerin auf tragische Weise ums Leben gekommen. Die Flüchtlingshelferin hat sich beim Wandern verirrt und ist von Raubtieren getötet worden.
Der Gerichtsmediziner meint, dass es Wölfe waren. Andere Experten haben da aber erhebliche Zweifel und halten es für wahrscheinlicher, dass die Frau das Opfer von verwilderten Hunden geworden ist.
Zeitungsbericht

Ergänzung: Nach Schätzungen gibt es in Griechenland rund eine Million verwilderte Hunde.

Gregor

Geändert von Hasenbraten (28.09.17 13:46)
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#1304037 - 28.09.17 16:10 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Hasenbraten]
iassu
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Auch hier wird ausführlich berichtet. Es dürfte sich in der Tat um den Grad der Verwilderung handeln, wenn es darum geht, wie aggressiv Hunde unterwegs sind. Und wie gefährlich, unabhängig von der jewilig angenommenen Fähigkeit des Hundeflüsterns....
Gruß Andreas
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#1304038 - 28.09.17 16:16 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Hasenbraten]
Need5Speed
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[img]https://photos.google.com/share/AF1QipPD...nBjeUdZLTgxOTRn[/img]

Hoffe das Bild sieht man ... Auf unserem Portugal-Trip hatten wir uns angesichts der beiden Hunde doch lieber dazu entschlossen abzudrehen und die beiden weiträumig zu umfahren. Man weiß ja nie wie die so drauf sind. Die beiden schienen sich förmlich auf uns zu "freuen".
Mit sportlichen Grüßen und allzeit gute Fahrt!


Heinz
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#1304040 - 28.09.17 16:19 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Need5Speed]
iassu
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Es gab hier im Forum auch mal einen Reisebericht aus dem Balkan, wo die Hauptleidtragenden angesichts einer einsamen Kreuzung im Bergland, die flächendeckend von Hunden belagert war, umgekehrt sind und einen weiten Umweg in Kauf genommen haben.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (28.09.17 16:20)
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#1304047 - 28.09.17 17:24 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: iassu]
Ulli Gue
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In Antwort auf: iassu
Es gab hier im Forum auch mal einen Reisebericht aus dem Balkan, wo die Hauptleidtragenden angesichts einer einsamen Kreuzung im Bergland, die flächendeckend von Hunden belagert war, umgekehrt sind und einen weiten Umweg in Kauf genommen haben.

Radfahrzubehör gegen nervende Hunde gibt es hier auf Seite 56 und 57. grins
Gruß Ulli
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#1304049 - 28.09.17 17:41 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Ulli Gue]
derSammy
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lach Das ist ja mal geil. Wo findet man so ne alten Schinken mit so "kreativen" Produkten? Ich rede nicht nur von der Hunderakete, sondern auch dem anderen Zeug, was da so gelistet ist.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1304052 - 28.09.17 18:04 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Juergen]
AndreMQ
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In Antwort auf: Juergen
... Nachdem dieses nette Tierchen in Portugal mein Innenzelt zerfetzt hat, um mit mir zu spielen, hab ich jetzt auch ne Tollwut Prophylaxe. schmunzel
Trotzdem fährt die Angst vor diesen widerlichen Wadenbeißern immer mit. Vielleicht sollte man......... (ach lassen wir das. omm )
Spielen? Das Bild vermittelt eher den Eindruck, dass der Fuchs ziemlich selbstbewußt ist, mal wieder einen rumstreunenden Radler gestellt zu haben grins .
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#1304057 - 28.09.17 18:26 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: derSammy]
Friedrich
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In Antwort auf: derSammy
lach Das ist ja mal geil.

Z.B. Artikel Nr. 730 und 1419 – Bikepacking 1912 – ohne den aktuellen Bohai zwinker
Fritz
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#1304062 - 28.09.17 18:48 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: derSammy]
Ulli Gue
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In Antwort auf: derSammy
lach Das ist ja mal geil. Wo findet man so ne alten Schinken mit so "kreativen" Produkten? Ich rede nicht nur von der Hunderakete, sondern auch dem anderen Zeug, was da so gelistet ist.

Hallo Sammy,
Nachdrucke davon bekommst du beim Georg Olms Verlag. Diese findest du aber auch bei Amazon. Musst nur nach "August Stukenbrok" suchen. Hier ein paar Infos auf Wikipedia. In Einbeck wurden jährlich ca. eine Million Kataloge hergestellt und an 600000 Kunden geliefert (siehe Vorwort)
Gruß Ulli
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#1304065 - 28.09.17 19:16 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: derSammy]
Ulli Gue
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In Antwort auf: derSammy
lach Das ist ja mal geil. Wo findet man so ne alten Schinken mit so "kreativen" Produkten? Ich rede nicht nur von der Hunderakete, sondern auch dem anderen Zeug, was da so gelistet ist.

Etwas Feines waren damals auch Mittelbachs Deutsche Strassenprofilkarten für Automobilisten u. Radfahrer, die - wie der Name schon sagt - nicht nur die Straße, sondern auch das Höhenprofil zeigten. Siehe z.B. hier.
Gruß Ulli
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#1304079 - 28.09.17 20:56 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Ulli Gue]
BeBor
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In Antwort auf: Ulli Gue
[zitat=iassu]Radfahrzubehör gegen nervende Hunde gibt es hier auf Seite 56 und 57. grins

Hatte ich vor längerer Zeit auch schon mal als nicht ganz ernst gemeinten Tipp.

Der gemeine Köter als Feind des Radfahrers ist auch nicht ganz neu und auf Südeuropa beschränkt. Auf dem Lande waren in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts auch in D-Land freilaufende Caniden stets die großen Feinde der Velopizeden und Kraftvelopizeden. Verschiedene inzwischen verstorbene Oheime, Großonkel und Großvettern berichteten zu meiner Kindheit stets lebhaft beim Sonntagskaffee (danach Schnaps) über mit Stock, Stein oder eigener Hand erlegter oder zumindest zum Davontroll bewegter Exemplare, manche davon groß wie ein Pferd.

Bevor jemand selbst drauf kommt: Ich trage diverse Hundemarken in Form von Bissnarben an den Armen und auf dem Rücken aus meiner Frühzeit. Dennoch habe ich mein Leben lang fast immer Hunde gehabt, auch jetzt. Der Hund ist ein Produkt des Menschen. Der entmenschte Hund wird zum Monster. Wie der entmenschte Mensch.

Bernd

Geändert von BeBor (28.09.17 21:06)
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#1304094 - 28.09.17 23:09 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: BeBor]
iassu
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In Antwort auf: BeBor
Der Hund ist ein Produkt des Menschen. Der entmenschte Hund wird zum Monster. Wie der entmenschte Mensch.
bravo dafür
Gruß Andreas
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#1304105 - 29.09.17 06:50 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: BeBor]
Odenthaler
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Die Konsequenzen können/sollten aber andere sein.
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#1304106 - 29.09.17 07:27 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Ulli Gue]
Juergen
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In Antwort auf: Ulli Gue

Radfahrzubehör gegen nervende Hunde gibt es hier auf Seite 56 und 57. grins
Gruß Ulli
Als Moderator denkts Du gelegentlich: "Aumannomann, nicht schon wieder ein Hundefaden! Was soll da noch Neues kommen?"

Doch dieses Buch bestell ich mir heute und schau mal zu Silvester, welche Böller es so gibt, die man nicht erst anzünden muss.
Nach Art. 12546 suche ich in den passenden Läden. teuflisch
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +

Geändert von Juergen (29.09.17 07:27)
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#1304120 - 29.09.17 10:15 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
kettenfahrer
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Unterwegs in Deutschland

Hallöchen,

nun habe ich eine rege Debatte angestoßen.

Unabhängig von davon wie man sich verhält & welche Maßnahmen zur Eindämmung der Hundeplage unternommen werden können, ist es für uns RadfahrerInnen wichtig sich einer Tollwutprophylaxe zu unterziehen!

Tollwut

Alex.
Der Weg macht süchtig
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#1304121 - 29.09.17 10:18 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: BeBor]
kettenfahrer
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Unterwegs in Deutschland

dafür
Der Weg macht süchtig
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#1304136 - 29.09.17 11:23 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Juergen]
Ulli Gue
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In Antwort auf: Juergen
Als Moderator denkts Du gelegentlich: "Aumannomann, nicht schon wieder ein Hundefaden! Was soll da noch Neues kommen?"
Ja, das Thema gabs schon öfter - und ist sicherlich auch nicht das letzte Mal. Ergänzend zu BeBors Aussagen hier noch ein ganz netter Artikel von Lars Amenda.

In Antwort auf: Juergen
Nach Art. 12546 suche ich in den passenden Läden. teuflisch
Vergess den passenden Peitschenhalter nicht grins (siehe Foto der "Prinzen" im oben verlinkten Artikel)
Gruß Ulli
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#1304230 - 30.09.17 08:31 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Ulli Gue]
wolfgang 65
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Hallo Kettenfahrer
Ich bin vor 10 Tagen von meiner Tour durch Osteuropa, unteranderem Rumänien, Bulgarien und Serbien zurück. War ca. 1 Monat in den besagten Ländern. Ich kann deine Erfahrungen nur unterstreichen. Ich glaube ich hatte in diesen Ländern nicht einen Tag wo ich keine Hundeatacke ertragen mußte. Vorallem an der Donau und im ländlichen Raum ist es extrem. Sobald du in ihre Nähe kommst wird zum Angriff geblasen und dann waren teilweise in der Spitze bis zu 10 Tiere hinter mir her und das nicht nur Wandenbeißer sondern auch recht große Tiere. Habe das Tempo immer hochgehalten, so das sie nur neben mir her rennen konnten, waren aber einige gefährliche Momente mit bei.Leider konnte ich nichts im Bild festhalten, da ich mich erst einmal um mich kümmern mußte. Bei so einer großen Zahl von Gegnern kann man auch mit Pefferspray wenig ausrichten. Hatte letztlich Glück, aber es ist schon ein erhebliches Problem in diesen Ländern. Festgestellt habe ich, daß je weiter man nach Westen kommt das Problem immer Kleiner wird. Leider ist das eine Sache der Menschen, ich habe auf einen Bauernmarkt im Donaudelta Bauern gesehen die Welpen für 2,- Euro verkauft haben, von denen mehr als die Hälft nach 14 Tagen auf der Straße landet. Auch die Tierschützer verschlimmbessern das Problem nur, in der Zeit wo sie 25 Hunde kastrieren oder sterilisieren werden 50 neu geboren. Viele Tiere sind verletzt oder krank so leid mir diese Wesen tun, ich glaube hier hilft nur eine radikale Lösung und vorallem müssen die Menschen vom Sinn und Unsinn ihres Tuns überzeugt werden, wenn nötig auch mit Strafen. Dazu sind die Länder aber derzeit nicht in der Lage, die haben andere Probleme. Wer also diese durchaus schönen und interessanten Länder mit dem Rad erkuntet muß wohl weiter mit den Straßenhunden leben.
Gruß
Wolfgang
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#1304257 - 30.09.17 13:18 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
HyS
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Hallo,
leider wird das Problem immer schlimmer. Das hat mehrere Gründe:

1. Wilde Hunde werden kaum noch ernsthaft bekämpft. Das ist der Erfolg der fanatischen Tierschützer, denen ein Hundeleben mehr wert ist, als ein Menschenleben. Wer versucht die Hunde zu bekämpfen muss gleichzeitig die Tierschützer bekämpfen und das trauen sich immer weniger, denn die können auch gefährlich werden.

2. Auch ein Erfolg der Tierschützer, hier eher der Ideologen, die vor allem außerhalb der Natur in den Städten leben, der Wolf kommt zurück. Leider ist der Wolf nicht so, wie er von diesen Leuten dargestellt wird. Menschen, die in Wolfsgegenden leben müssen sich und ihre Tiere schützen. Deshalb werden dort Herdenschutzhunde angeschafft und böse Hofhunde noch dazu. Damit ein Hund sich im Zweifel verteidigen kann, darf er nicht angebunden sein. Was für diesen Hund eine Bedrohung ist, das entscheidet er meist selbst.

In Griechenland hat man inzwischen wegen der Wölfe in weiten Gebieten die Schafzucht aufgeben müssen. Nicht weil es nicht mit ganz viel Elektrozäunen und Wachhunden theoretisch noch möglich wäre, sondern weil es sich finanziell dann nicht mehr lohnt. Die ärmsten Gegenden werden damit noch ärmer, nur damit irgendweche Naturschützer ihre Wolfsromantik ausleben können.

Besonders kritisch sind übrigens die Mischlinge aus Wolf und Hund, die dann auch entstehen. Die kombinieren dann die blutrünstige Kampfkraft mit finalem Killerinstinkt eines Wolfes mit der fehlenden Scheu vor dem Menschen des Hundes.

Vor zwei Tagen wurde in Griechenland eine Wanderin von diesen Bestien zerfleischt und gefressen. Amtlich wurde der Wolf als Täter festgestellt, andere diskutieren noch, ob es nicht vielleicht doch verwilderte Hunde oder Wolfsmischlinge gewesen sein könnten.
Von Wölfen zerfleischt
*****************
Freundliche Grüße
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#1306763 - 19.10.17 07:47 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
autopilot
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Ich war im September zwei Wochen in den Karpaten mit dem Rennrad unterwegs. Insgesamt waren es drei Hundeattaken, die harmlos waren und sich immer im einem Dorf abspielten. Nach einer kurzen Verfolgung mit lautem Gebell drehten sie wieder ab. Klar geht da der Puls nach oben, aber ich hatte nie Angst gebissen zu werden.
Meiner Erfahrung nach geht von den streunenden Straßenhunden keine Gefahr aus, sie sind sehr vorsichtig und halten wahrscheinlich auf Grund schlechter Erfahrungen gebührend Abstand.
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#1306770 - 19.10.17 09:20 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: autopilot]
Keine Ahnung
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Die Hunde in den Dörfern haben mir nach einiger Zeit auch keine Sorge mehr gemacht. Die Bellen solange Du innerhalb ihrer Reviergrenzen bist und lassen dann schlagartig von Dir ab. In Städten und Dörfern haben die Hunde auch mehr Respekt vor den Menschen und haben wohl schon oft Steine oder Stöcke spüren müssen. Kritisch sind die wirklich verwilderten Hunde außerhalb der Dörfer und Städte, die dann auch noch in Rudeln auftreten und sich gemeinsam zur "Jagd" aufmachen. Bislang hatte ich immer das Glück, dass ich gerade auf einer Strecke war, wo ich bergab richtig Gas geben konnte. Ob ansonsten die Begegnung mit den Hunden immer glimpflich abgelaufen wäre, weiß ich nicht.

Zumindest sind solche Hundeangriffe extrem unangenehm, auch wenn man nicht gebissen wird.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1306774 - 19.10.17 09:30 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Kritisch sind die wirklich verwilderten Hunde außerhalb der Dörfer und Städte, die dann auch noch in Rudeln auftreten und sich gemeinsam zur "Jagd" aufmachen.

Das stimmt.

Aber nicht viel gefährlicher sind Hütehunde, die gerade der Meinung sind, dass du ihre Schafe bedrohst... entsetzt böse Wenn so ein Vieh ernsthaft böse wird, hast du keine Chance.... Da hilft dann auch kein Pfefferspray mehr, sondern wirklich nur noch ein scharfes Schwert oder eine Schusswaffe.

Gruß
Thoralf
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#1309482 - 06.11.17 20:36 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: HyS]
toxy
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..war nicht auch von Tollwut die Rede bei diesem Fall?

Im Liegen durch die Lande fliegen!
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#1322085 - 12.02.18 14:41 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
kettenfahrer
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Beiträge: 274
Unterwegs in Deutschland

Hallo Leute,
liebe Gemeinde,

ich habe mir heute die 3 Termine zum Empfang der Tollwutschutz Impfung geben lassen:
pro Spritze 86,00 EUR.

Am 15. März geht es wieder nach Andalusien. Dort laufen auch einige Vierbeiner wild durch die Botanik.

Grüße, Alex.
Der Weg macht süchtig
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#1322101 - 12.02.18 16:39 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: kettenfahrer]
Keine Ahnung
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Diese Impfung beruhigt ungemein. Ich habe sie insbesondere auch wegen meiner häufigen Aufenthalten in Indien machen lassen. Wenn ich mir vorstelle, ohne Impfung irgendwo im Nirgendwo von so einem wilden Hund gebissen worden zu sein und dann verzweifelt nach einem Arzt suchen zu müssen, um rechtzeitig die Tollwut-Impfung zu erhalten ... . Selbst wenn das Tier am Ende keine Tollwut hatte, so würde ich es sicher nicht darauf ankommen lassen wollen.
Gruß, Arnulf

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#1323135 - 19.02.18 01:26 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: Keine Ahnung]
bk1
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Unterwegs in Schweiz

In Antwort auf: Keine Ahnung
Diese Impfung beruhigt ungemein. Ich habe sie insbesondere auch wegen meiner häufigen Aufenthalten in Indien machen lassen. Wenn ich mir vorstelle, ohne Impfung irgendwo im Nirgendwo von so einem wilden Hund gebissen worden zu sein und dann verzweifelt nach einem Arzt suchen zu müssen, um rechtzeitig die Tollwut-Impfung zu erhalten ... . Selbst wenn das Tier am Ende keine Tollwut hatte, so würde ich es sicher nicht darauf ankommen lassen wollen.

Du solltest trotzdem noch einen Arzt suchen, aber der Schutz, den Du schon hast ist natürlich schon viel wert. Fragt bitte Profis nach genauen Zahlen. Tollwut kann man praktisch nicht überleben, wenn man nicht rechtzeitig behandelt wird, bevor die Krankheit ausbricht. Ich habe auch viel Geld und viel Zeit in diese Impfungen investiert.
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#1323143 - 19.02.18 06:56 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: bk1]
drachensystem
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Beiträge: 96
Wenn ich diesen Artikel Quelle richtig verstehe, sind in den 16 fett markierten Kreisen West und Zentralrumäniens die Tollwutimpfungen Pflicht, also kam/kommt Tollwut dort vor.

Conform ANSVSA – Referatul de aprobare nr. 1408 din 4 martie 2016, s-au efectuat campanii de vaccinare oral; a vulpilor împotriva rabiei în 16 judete Arad, Alba, Bihor, Mures;, Maramures;, Bistrita Nasaud, Brasov, Cluj, Covasna, Caras-Severin, Harghita, Hunedoara, Salaj, Sibiu, Satu-Mare, Timis;), în vestul centrul României. "

Bleiben die wildlebende Hunde als Überträger, aber solche sind mir nicht aufgefallen.

Geändert von drachensystem (19.02.18 06:59)
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#1323164 - 19.02.18 09:21 Re: Rumänien, Karpaten & Hunde [Re: bk1]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7646
In Antwort auf: bk1

Du solltest trotzdem noch einen Arzt suchen, aber der Schutz, den Du schon hast ist natürlich schon viel wert. Fragt bitte Profis nach genauen Zahlen. Tollwut kann man praktisch nicht überleben, wenn man nicht rechtzeitig behandelt wird, bevor die Krankheit ausbricht. Ich habe auch viel Geld und viel Zeit in diese Impfungen investiert.


Das ist richtig. Allerdings dient das dann wohl eher dem "Absoltut-Sicher-Gehen". Ich habe einmal einen Bericht gelesen, in dem festgestellt wurde, dass es bislang keinen einzigen Fall gegeben hätte, wo jemand, der geimpft worden sei, auch bei fehlender Nachimpfung im Anschluss an einen Biss, verstorben sei. Allerdings würde auch ich zum Arzt gehen, schon alleine, um die Wunde reinigen zu lassen. Tollwut ist nicht die einzige Krankheit, die durch so einen Biss übertragen werden kann. Ende der Woche werde ich wieder nach Indien fliegen. Dort fühle ich mich mit der Impfung auch besser ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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