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#1308459 - 30.10.17 19:36 Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau?
cterres
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 1750
Weil es die Prolock-Nippel sowohl mit als auch ohne Gewindesicherung gibt und den Felgen meist die Nippel ohne Sicherung beiliegen, hab ich mal vor Kurzem im Netz gesucht, ob Loctite eine Alternative sein könnte und falls ja, welche Variante davon.
Ich fand einen schon etwas älteren Diskussionsfaden aus Übersee, in dem von Loctite mal abgeraten wurde und vereinzelt auch dazu geraten. Internet eben. Dort wurde auch die Verwendung von Leinöl besprochen, ein Klassiker im Laufradbau.

Doch interessanterweise gab es mehrere Teilnehmer, die Anti-Seize (ohne Markennennung) als Hilfsmittel zum Einspeichen empfahlen. Das ist, soweit ich mal die Mehrheit der Produkte mit diesem Namen einbeziehe, eine metallhaltige Paste die Verschraubungen langfristig gängig halten soll.

Bislang habe ich trocken eingespeicht, zumindest neue Laufräder. Außerdem verwende ich die erwähnten Prolock-Nippel von DT Swiss, allerdings mit darin vorbereiteter Schraubensicherung, die DT Swiss auch in Fläschchen zum Preis von Druckertinteverkauft. Mir zu teuer.

Nutzt Jemand hier Anti-Seize für diesen Zweck oder etwas Vergleichbares? Wie speicht Ihr ein?
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph

Geändert von cterres (30.10.17 19:41)
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#1308461 - 30.10.17 19:50 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
errwe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 706
Früher mit Leinöl, bei den letzten Laufrädern (sind aber auch schon ein paar Jahre her), hatte ich auch die DT-Prolocks eingesetzt. Bisher habe ich - bei etwa einem Dutzend gebauten Laufrädern zwischen Mitte der 1990er und ca. 2013 - keine eindeutigen Präferenzen. Hat beides funktioniert.

Geändert von errwe (30.10.17 19:51)
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#1308462 - 30.10.17 19:52 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
panta-rhei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5000
Unterwegs in Französische Südpolar-Territorien

In Antwort auf: cterres

Nutzt Jemand hier Anti-Seize für diesen Zweck oder etwas Vergleichbares? Wie speicht Ihr ein?


Gewinde und Nippel in Hartwachs baden.
Liebe Grüsse - Panta Rhei
"Leben wie ein Baum, einzeln und frei doch brüderlich wie ein Wald, das ist unsere Sehnsucht." Nâzim Hikmet, Dâvet

Geändert von panta-rhei (30.10.17 19:52)
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#1308469 - 30.10.17 20:18 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
Raumfahrer
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 270
Zitat:
Dort wurde auch die Verwendung von Leinöl besprochen, ein Klassiker im Laufradbau.

Wie ich finde... zu Recht, zumindest wenn man nicht jeden Tag LR baut und wenn man auch mal so die Preise vergleicht. Die teuerste Flasche Leinöl mit 100 ml aus einer kleineren Ölmühle kostet(e) mich letztens 3.39 €.
DT Swiss bieten da 2 mal 10 ml Spoke Freeze Speichenkleber für stolze 49.90 € an.
Etwas günstiger wären die 5 ml Nippelklebstoff von Mavic zum Preis von 13.90 €. (Preise bei bike24)

Was die Funktion angeht, kann das Leinöl mit den Produkten der chemischen Industrie vielleicht nicht ganz mithalten; es dauert etwas länger bis die Nippel verklebt sind - was aber kein Nachteil wg evtlm. Nachzentrieren sein muß. Beim sog. ökologischen Fußabdruck hat das Leinöl absolute Vorteile und bei der biologischen Verträglichkeit(Geschmack!!!) sowieso...

Die meisten professionellen LR-Bauern dürfte das rumgesaue mit öligen Fingern irgendwann gestört haben.
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#1308484 - 30.10.17 21:57 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14187
Leinöl +1.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1308519 - 31.10.17 07:28 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3535
Ich schmeiß ganz normale Nippel in ein Glas mit Hydrauliköl. Probleme mit lösenden Nippel hatte ich noch nie.
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#1308520 - 31.10.17 07:37 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Sickgirl]
AndreMQ
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2038
Keine Laufradprobleme könnte auch am insgesamt geringen Systemgewicht liegen - habe ich ja auch grins . Die daher wenigen Laufräder werden trocken eingespeicht, aber später bzw. dann einmal im Jahr vor dem Winter wird Korrosionsschutzwachs auf Felge, Speichenlöcher und Nippel gepinselt (irgendwas dünnflüssiges, was eintrocknet und dann überflüssiges abgewischt werden kann). Könnte man sicher auch gleich beim Einspeichen draufgeben.
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#1308521 - 31.10.17 07:47 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3074
Hallo!

Ein gut, sprich straff eingespeichtes Laufrad braucht gar nichts, um stabil zu bleiben. Ich speiche also trocken ein. Einen weiteren Vorteil hat das trocken Einspeichen noch: Wenn das Laufrad einmal nach zentriert werden muss, geht das unkompliziert.

Mein Radhändler hat einmal ein Laufrad meines Tourenrades aufgebaut und dafür die Speichengewinde leicht gefettet. So kann das Laufrad natürlich weit leichter und präziser zentriert werden, da sich die Speichen dabei nicht mehr verspannen. Nur: Sie entspannen sich so auch viel leichter wieder. Eine gewisse Mindestreibung braucht ein Speichengewinde halt doch. Bei diesem Laufrad musste ich in den ersten Jahren immer wieder nachziehen, bis wieder Ruhe eingekehrt ist. Das wäre einfacher zu lösen gewesen.

Das Kind mit dem Bade aus zu schütten und mit Schraubensicherung o. Ä. zu arbeiten sehe ich als genauso unnötig bis kontraproduktiv.

lg!
georg
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#1308590 - 31.10.17 18:09 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: derSammy]
Sonntagsradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 747
In Antwort auf: derSammy
Leinöl +1.


Aber Vorsicht mit der Verwendung.
Mit Leinöl haben schon mehrere Leute Ihre Werkstatt abgefackelt.
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#1308591 - 31.10.17 19:07 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Sonntagsradler]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 4736
In Antwort auf: Sonntagsradler
In Antwort auf: derSammy
Leinöl +1.


Aber Vorsicht mit der Verwendung.
Mit Leinöl haben schon mehrere Leute Ihre Werkstatt abgefackelt.

Die Warnung dürfte in diesem Zusammenhang etwas übertrieben sein. Man nimmt seine Speichen, taucht die Gewinde in Öl und beginnt das Einspeichen, da besteht keinerlei Gefahr. Selbst die immer gefürchtete Selbstentzündung öliger Lappen ist gar nicht so einfach wie dieses Versuchsvideo (sehr interessanter Kanal übrigens) zeigt.
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#1308607 - 31.10.17 21:31 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: irg]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 943
In Antwort auf: irg
Mein Radhändler hat einmal ein Laufrad meines Tourenrades aufgebaut und dafür die Speichengewinde leicht gefettet. So kann das Laufrad natürlich weit leichter und präziser zentriert werden, da sich die Speichen dabei nicht mehr verspannen. Nur: Sie entspannen sich so auch viel leichter wieder.

Genau dieses Problem hast du bei Leinöl nicht. Du kannst leicht zentrieren, und dann verklebt die Chose regelrecht. Die vielleicht acht bis zehn Laufräder, die ich in den letzten Jahren mit Leinöl eingespeicht habe, sind heute noch (oder waren bis zum Kollaps der Felge) ziemlich rund.

Der Tipp stammte übrigens hier aus dem Forum schmunzel Hat sich in meinem Fall bewährt. Und ich habe immer noch die erste Mini-Flasche von EDEKA lach

Gruß Thomas
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#1308625 - 31.10.17 22:27 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Raumfahrer]
BaB
Mitglied
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Beiträge: 6980
In Antwort auf: Raumfahrer
Was die Funktion angeht, kann das Leinöl mit den Produkten der chemischen Industrie vielleicht nicht ganz mithalten; es dauert etwas länger bis die Nippel verklebt sind...
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#1308635 - 31.10.17 23:28 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2128
Ich sehe es wie Gerd Schraner: Gewinde gehören geschmiert.
Ich öle also die Speichengewinde vor dem einspeichen immer.

Im Grunde ist eine Sicherung der Nippel meist unnötig, je nach Laufrad (dünne und z.B. zu steil stehende Speichen hinten rechts) aber dennoch sinnvoll oder sogar notwendig, und je mehr man in Richtung Leichtbau geht desto eher. Daher verwende ich mittlerweile immer DT Spoke Freeze. Von dem Zeug wird am fertigen Laufrad an jedem Nippel ein Tropfen appliziert, es wirkt auch bei geschmierten Gewinden und die Nippel lassen sich bei Bedarf nach wie vor drehen.
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.
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Off-topic #1308644 - 01.11.17 01:18 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Machinist]
Stylist Robert
Mitglied
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Beiträge: 1750
In Antwort auf: Machinist
Ich sehe es wie Gerd Schraner: Gewinde gehören geschmiert.
Ich öle also die Speichengewinde vor dem einspeichen immer.
verwirrt
Beim Schmieren mit dickem Wälzlagerfett stimme ich überein aber als Korrosionsschutz und zur Dichtung gegen eindringenes Wasser empfinde ich Öl weniger geeignet.
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#1308706 - 01.11.17 13:22 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Cruising]
AndreMQ
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2038
In Antwort auf: Cruising
... Hat sich in meinem Fall bewährt. Und ich habe immer noch die erste Mini-Flasche von EDEKA
Aus der Erfurter Ölmühle? Allerdings nicht für Speichen, sondern ab und zu in die Nudeln zusammen mit Pfeffer und geriebener Muskatnuss peinlich .
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#1308724 - 01.11.17 16:20 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Machinist]
cterres
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 1750
In Antwort auf: Machinist
Ich sehe es wie Gerd Schraner: Gewinde gehören geschmiert.
Ich öle also die Speichengewinde vor dem einspeichen immer.

Im Grunde ist eine Sicherung der Nippel meist unnötig, je nach Laufrad (dünne und z.B. zu steil stehende Speichen hinten rechts) aber dennoch sinnvoll oder sogar notwendig, und je mehr man in Richtung Leichtbau geht desto eher. Daher verwende ich mittlerweile immer DT Spoke Freeze. Von dem Zeug wird am fertigen Laufrad an jedem Nippel ein Tropfen appliziert, es wirkt auch bei geschmierten Gewinden und die Nippel lassen sich bei Bedarf nach wie vor drehen.


Ich neige mittlerweile dazu, es mal mit Montagepaste zu versuchen und damit die Speichengewinde und die Bohrungen in der Felge zu behandeln. Im Gegensatz zu normalem Fett, lässt die schmierende Wirkung von Montagepaste mit der Zeit nach, doch bleibt die trennende und versiegelnde Wirkung im Gewinde von Dauer.

Aber auch die Schraubensicherung habe ich noch nicht völlig ausgeschlossen. Immerhin gibt es von Henkel dutzende Varianten und hierbei halte ich niedrige (Losbrechmoment 8,5Nm) oder mittlere Festigkeit (11,5Nm) bei zugleich niedriger Viskosität (dünnflüssig, sparsam aufzutragen) für geeignet.
Das wäre dann Loctite 221 Niedrigfest, niedrige Viskosität oder Loctite 241 Mittelfest, niedrige Viskosität.
Beide Mittel hätten eine Verarbeitungszeit von 220 Minuten auf Edelstahlspeichen. Während dieser Zeit würde das Gewinde ebenfalls geschmiert und der Zentriervorgang erleichtert (wie bei dem wahrscheinlich identischen DT Swiss Spoke Freeze).
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph
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#1308737 - 01.11.17 17:43 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2128
Es gibt sicherlich viele Wege welche zum Ziel führen.
Ein Schmieren finde ich insbesondere bei Alunippeln wichtig, wobei ja aber auch der rostfreie Stahl der Speichen schlechte Gleiteigenschaften hat.
Die erwähnten Loctites bieten halt nicht wirklich richtige Schmierung (und funktionieren nur auf fettfreien Gewinden).
DT Spoke Freeze ist m.e. was Anderes, denn es sichert die Gewinde auch wenn sie geschmiert waren, und dennoch bleibt ein späteres Nachzentrieren problemlos möglich.

@Stylist Robert:
Da wirst du kaum einen Unterschied merken, ob jetzt Fett oder Oel ran kam.

Früher habe ich meist mit dem altbekannten Leinöl eingespeicht. Wenn es nach einiger Zeit verharzte diente es als Nippelsicherung.

Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.

Geändert von Machinist (01.11.17 17:49)
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#1308742 - 01.11.17 18:03 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Machinist]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 14187
Und das verharzte Leinöl versiegelt dann auch, die Gewindegänge sind faktisch völlig ausgefüllt von dem Zeug, Wasser kommt da kaum mehr ran.
Aufpassen muss man mit der Felge, da läuft das Öl gern runter/breit und hinterlässt dann Flecken auf der Felge. Will man die weg haben, muss man kräftig putzen, Wasser allein reicht da nicht.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1308747 - 01.11.17 18:47 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: BaB]
Raumfahrer
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Beiträge: 270
In Antwort auf: BaB
In Antwort auf: Raumfahrer
Was die Funktion angeht, kann das Leinöl mit den Produkten der chemischen Industrie vielleicht nicht ganz mithalten; es dauert etwas länger bis die Nippel verklebt sind...
Etwas schneller geht es mit Leinölfirnis

Ich verwende immer die übrig gebliebenen Rester an Leinöl... die angefangene Flasche Leinöl soll im Kühlschrank aufbewahrt und zügig aufgebraucht werden. Nach einer Woche schmeckt es eh nicht mehr so gut.

Ohne Schmierung der Nippel an Sitz/Gewinde lässt es sich mE nicht so gut arbeiten. Zumindest wenn man eine möglichst hohe Speichenspannung haben will.
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Off-topic #1308763 - 01.11.17 20:56 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: AndreMQ]
Cruising
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 943
In Antwort auf: AndreMQ
Aus der Erfurter Ölmühle? Allerdings nicht für Speichen, sondern ab und zu in die Nudeln zusammen mit Pfeffer und geriebener Muskatnuss peinlich .

Hi André,

ob EDEKA sein Leinöl aus Erfurt bezieht - keine Ahnung... Auf jeden Fall hält die kleine Flasche recht lange. Dies vor allem deshalb, weil wir so rein kulinarisch eher zur Fraktion "Olivenöl extra Vergine" gehören lach

Gruß Thomas
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Off-topic #1308774 - 01.11.17 23:46 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: Cruising]
derSammy
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Kartoffeln mit Quark und Olivenöl? krank
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Off-topic #1308775 - 01.11.17 23:54 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: derSammy]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 17629
Warum nicht? Habe gerade handgebrütetes Superolivenöl in Medikamentenqualität geschenkt gekriegt. Das kann nur noch besser zu K&Q schmecken als popliges Leinöl.

Hier im Radelysium würde ich aber eher eine Diskussion zum Thema K&Q mit Ballistol oder WD40 erwartet haben teuflisch
Gruß Andreas
Die Ungeduld hilft selten weiter: wer warten kann, wird früher heiter.
Nordgriechenland im November
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Off-topic #1308790 - 02.11.17 08:19 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: iassu]
Cruising
Mitglied
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Beiträge: 943
Wie sagt doch da der Schwabe: Manche graust's vor nix wein
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Off-topic #1308831 - 02.11.17 15:40 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: derSammy]
Stylist Robert
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1750
In Antwort auf: derSammy
Kartoffeln mit Quark und Olivenöl? krank
Stimmt, das geht nur mit Pellkartoffeln und Sauerrahm mit frischen Kräutern! dafür
Ein Fahrrad von der Stange? So kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...

Geändert von Stylist Robert (02.11.17 15:41)
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#1309953 - 09.11.17 14:34 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: cterres]
MoPeter
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4
Es ist ja schon alles gesagt worden.
Meine Erfahrungen:
Mit Fett an den Gewinden habe ich bei meinen selbst eingespeichten Laufrädern in den letzten Jahren immer gute Erfahrungen gemacht - es haben sich keine Speichen gelöst und ich musste in wenigen Fällen minimal nachjustieren.
Vor zwei Wochen habe ich negative Erfahrungen mit trockenen Speichen gemacht. Das Systemlaufrad Crossride 26 " von Mavic musste nachzentriert werden. Es hat Messingnippel und Stahlspeichen und eine Speiche ist beim zentrieren gebrochen, nicht weil die Speichenspannung hoch war, sondern weil sie festkorrodiert war - das Gewinde war furztrocken. Die Speiche war in der Provence zwar erhältlich, aber das Wochenende mussten wir auf`s Mountainbike fahren verzichten.
Gruß
Peter
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#1310005 - 09.11.17 21:16 Re: Anti-Seize (Montagepaste) zum Laufradbau? [Re: MoPeter]
Lord Helmchen
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1021
- Ich fette Speichengewinde und die Nippelsitze in der Felge
- Leinöl kann sich zwar im Lappen selbst entzünden, aber meine extremste Erfahrung in 15 Jahren war ein lauwarmer Lappen. Keine Ahnung, was man für Öl, Lappen und Sauererstoffversorgung braucht, damit höhere Temperaturen erreicht werden.
Gruß, Manfred
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