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#797110 - 03.02.12 13:14 ....
Leif
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 521
....

Geändert von Leif (03.02.12 13:23)
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#797113 - 03.02.12 13:21 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
Barfußschlumpf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1104
Ich kann nicht verstehen, wie man meinen kann, vom Staat 'abgezockt' zu werden, wenn man von so einem schönen Wohlstand in jungen Jahren berichten kann. Vom Staate gegeben schmunzel
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#797115 - 03.02.12 13:26 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
MatthiasM
Mitglied
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Beiträge: 3319
Auf "PM" umgesteolt aus dem gleichen Grunde wie Leif seinen Beitrag geputzt hat......

Geändert von MatthiasM (03.02.12 13:31)
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#797116 - 03.02.12 13:26 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Barfußschlumpf]
Leif
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 521
....

Sorry, ich lösche das leiber - wenn da jemand falsches mitliest....


Ich verstehe nur nicht: Warum bekommt jemand für die gleiche Arbeit nicht das gleiche Geld? Wenn Du bei einem normalen Unternehmen in der Probezeit bist, bekommst Du auch nicht automatisch weniger geld.
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#797117 - 03.02.12 13:29 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: MatthiasM]
Leif
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 521
.......

Geändert von Leif (03.02.12 13:33)
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#797118 - 03.02.12 13:29 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
Barfußschlumpf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 1104
Eine ausgezeichnete Idee schmunzel
bravo
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#797120 - 03.02.12 13:34 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 785
In Antwort auf: Leif

Ich verstehe nur nicht: Warum bekommt jemand für die gleiche Arbeit nicht das gleiche Geld? Wenn Du bei einem normalen Unternehmen in der Probezeit bist, bekommst Du auch nicht automatisch weniger geld.


Frag mal die ganzen Zeitarbeitsnehmer?

Nur mal so als Gedanke schockiert
Die schönsten Eindrücke bleiben im Kopf gespeichert und nicht auf Film (oder Speicherkarte) zwinker !
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#797121 - 03.02.12 13:39 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
KUHmax
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 528
Hallo Leif,
In Antwort auf: Leif
Wenn Du bei einem normalen Unternehmen in der Probezeit bist, bekommst Du auch nicht automatisch weniger geld.


automatisch nicht, aber mein letzter Vertrag sah das vertragsmäßig vor.

Gut, da war kein Tarifvertrag dahinter, aber so allgemein, wie Du Dir das vorstellst, läuft das nicht.

Gruß, Karin
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#797122 - 03.02.12 13:40 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: 19matthias75]
HvS
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 9551
Was mich immer verwundert:
Die, welche schlechtere Bedingungen und unfaire Praktiken bekommen, drängen oft nicht darauf, das sie rückgängig gemacht werden, sondern darauf, das andere ebenfalls schlechter gestellt werden.
Neid ist stärker als Verstand und so haben interessierte Kreise leichtes Spiel, die Bedingungen für alle Arbeitnehmer zu verschlechtern und eine Spirale nach unten in Gang zu setzen.
Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald
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#797133 - 03.02.12 14:14 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: HvS]
JoMo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2828
Das wurde bereits mehrfach in der Verhaltensforschung bewiesen.

Verdient jemand 1000 und damit gerade mal so viel, daß es reicht, dann geht das in Ordnung, wenn alle anderen 800 verdienen.
Verdient jemand 1000 und damit mehr als er braucht, dann hat er damit ein Problem, wenn alle anderen 1200 verdienen.

Der Mensch ist scheinbar einfach so.

jomo
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#797172 - 03.02.12 16:55 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: JoMo]
Andreas R
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 8232
Hallo,

man stelle sich vor, 1000 EUR im Monat zusätzlich zu verdienen. Wäre das gut oder schlecht?

Nun stelle man sich vor, 1000 EUR im Monat zusätzlich zu bekommen, alle anderen Angestellten aber 2000 EUR zusätzlich. Wäre das immer noch positiv?

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
Alle wichtigen Infos zu London-Edinburgh-London 2013 und Paris-Brest-Paris

Geändert von Andreas R (03.02.12 16:55)
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#797181 - 03.02.12 17:09 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Andreas R]
Levty
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1100
In Antwort auf: Andreas R


Nun stelle man sich vor, 1000 EUR im Monat zusätzlich zu bekommen, alle anderen Angestellten aber 2000 EUR zusätzlich. Wäre das immer noch positiv?


Aus meiner Sicht schon schmunzel Ich bin da nicht wirklich neidisch.

Grüße
Tom
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#797187 - 03.02.12 17:33 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: JoMo]
Uwe Radholz
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1696
In Antwort auf: JoMo
Das wurde bereits mehrfach in der Verhaltensforschung bewiesen.

Verdient jemand 1000 und damit gerade mal so viel, daß es reicht, dann geht das in Ordnung, wenn alle anderen 800 verdienen.
Verdient jemand 1000 und damit mehr als er braucht, dann hat er damit ein Problem, wenn alle anderen 1200 verdienen.

Der Mensch ist scheinbar einfach so.

jomo


Nein, der Mensch ist nicht SO. Nicht von Natur. Er wurde so zugerichtet.
Robert Kurz - ein Nürnberger Philosoph - hat dafür den sperrigen Begriff des von "universeller Konkurrenz verwüsteten Subjekts" verwendet.
Aber so lange wir uns dieser Zurichtung nicht bewusst werden, werden wir so eine Verkommenheit, über die "HvS" zu recht verwundert ist, nämlich dass wir nicht besseres Leben für alle fordern sondern, dass es den "anderen" genau so schlecht wie uns gehen möge, gerade zu als normal empfinden.

Und eine Bande von "Forschern" wird Drittmittel einwerben um am Beispiel der Saiga-Antilope oder dem des Berggorillas zu beweisen, dass das alles so sein muss, weil es unserer Natur entspricht.
Da kann man also nichts machen....

Geändert von Uwe Radholz (03.02.12 17:34)
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#797211 - 03.02.12 18:36 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Uwe Radholz]
Leif
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 521
Die zentrale Frage lautet ja: was bedeutet Gerechtigkeit im Berufsleben.

Ein Angestellter hat ja verschiedene Möglichkeiten. In unserem Unternehmen (Kommunale AG) gibt es einen ordentlichen Haustarifvertrag (keine Zeit- oder Leiharbeit), einige Angestellte haben aber Arbeitsverträge außerhalb des Tarifvertrages - die bekommen zwar mehr Geld, aber keine Gratifikationen wie Weihnachtsgeld etc.

Hier wäre auch eine leistungsabhängige Bezahlung möglich, die Unternehmen ist so übersichtlich, dass sich Niemand "verstecken" kann.

Bei Lehrern sieht das anders aus: Sie arbeiten selbstverantwortlich. Selbt wenn sie ab und zu Unterrichtsbesuche haben, sind sie auf sich allein gestellt. Leistungsabhängige Bezahlung (in Grundschulen besonders) ist i.d.R. nicht möglich. Hier ist das Land der Arbeitgeber - und der sollte eine Vorbildfunktion haben. Schließlich bilden die Lehrer ja heute schon die Steuerzahler von Morgen aus.

Unser Unternehmen hat einen Kodex, der rauch die Stellung der Abreitnehmer regelt. Wenn ein kommunles Unternehmen das schafft, sollte auch das Land das hinbekommen - wenn es das wollte.

Grüße
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#797234 - 03.02.12 19:13 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
Mirko-DE
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 530
Ich empfinde die Praxis bei der Lehrerbesoldung als angehender Lehrer ohnehin mehr als fragwürdig. Da müsste viel mehr Wettbewerb herrschen. Leistungsabhängige Bezahlung ist nicht unbedingt was schlechtes. Natürlich müssen Vorkehrungen getroffen werden, dass sowas nicht zu einem "teaching to the test" wird...

Oder jemand studiert dringend benötigte Fächer und beißt sich dafür durch ein schwieriges Studium, wofür sich die Erdkunde- und Sozialkundelehrer zu fein waren? Die einzig logische Konsequenz wäre doch eine bessere Bezahlung (Angebot und Nachfrage...)!

Ich hoffe ernsthaft, dass sich in dieser eingefahrenen Situation wirklich mal was tut. Viel von dem Frust und der aktuellen Burnout-Problematik kommt meines Erachtens nach daher, dass Lehrer die sich wirklich reinknien keine entsprechende Würdigung auch seitens ihres Arbeitgebers bekommen.
Liebe Grüße

Mirko
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#797249 - 03.02.12 19:47 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
StephanBehrendt
Mitglied
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Beiträge: 4503
In Antwort auf: Leif
Wenn Du bei einem normalen Unternehmen in der Probezeit bist, bekommst Du auch nicht automatisch weniger geld.

Du irrst.
Häufig wird eine Erhöhung nach der Probezeit vereinbart.
------------------------
Grüsse
Stephan
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#797252 - 03.02.12 19:51 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: HvS]
StephanBehrendt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4503
In Antwort auf: HvS
Die, welche schlechtere Bedingungen und unfaire Praktiken bekommen, drängen oft nicht darauf, das sie rückgängig gemacht werden, sondern darauf, das andere ebenfalls schlechter gestellt werden.

Wer nicht in die Gewerkschaft geht und keinen Betriebsrat gründet, ist selber für die Konsequenzen verantwortlich. Die schlechten Arbeitsbedingungen im Hotel- und Gaststättengewerbe liegen auch und besonders daran.
------------------------
Grüsse
Stephan
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#797261 - 03.02.12 20:07 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Mirko-DE]
rolf7977
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 622
In Antwort auf: Mirko-DE
Ich empfinde die Praxis bei der Lehrerbesoldung als angehender Lehrer ohnehin mehr als fragwürdig. Da müsste viel mehr Wettbewerb herrschen. Leistungsabhängige Bezahlung ist nicht unbedingt was schlechtes. Natürlich müssen Vorkehrungen getroffen werden, dass sowas nicht zu einem "teaching to the test" wird...

Oder jemand studiert dringend benötigte Fächer und beißt sich dafür durch ein schwieriges Studium, wofür sich die Erdkunde- und Sozialkundelehrer zu fein waren? Die einzig logische Konsequenz wäre doch eine bessere Bezahlung (Angebot und Nachfrage...)!

Ich hoffe ernsthaft, dass sich in dieser eingefahrenen Situation wirklich mal was tut. Viel von dem Frust und der aktuellen Burnout-Problematik kommt meines Erachtens nach daher, dass Lehrer die sich wirklich reinknien keine entsprechende Würdigung auch seitens ihres Arbeitgebers bekommen.


Normal soll man ja nicht alles zitieren, aber ich will als Betroffener (Vater zweier Kinder) mal was zu allem sagen.
Meine Tochter macht gerade Abi. Das ist auch gut, dann ist sie endlich von diesem bekloppten Gymnasium runter. Die Organisation dieser Schule ist in den letzten Jahren so schlecht geworden, dass ganze Leistungskurse in der Oberstufe sinnlos werden. Es fehlen Lehrer. Dieses Gymnasium wirbt öffentlich, dass man dort Abi Bac (französisches Abi in bilingualem System) machen kann. Der einzige Lehrer, der dafür noch da ist, ist momentan unberechenbar krank. In der Oberstufe fällt dann der Unterricht aus- wie soll man da Abi machen? In anderen Fächern ist es ähnlich, da gibt es Stundenkürzungen. Es gäbe zwar Lehrer auf dem Markt, aber die werden nicht eingestellt. Und wenn doch, dann zu geradezu abenteuerlichen Bedingungen, welche kein normaler Arbeitnehmer akzeptieren würde. Zeitvertrag, Zeitvertrag, und dann erstmal 6 Monate Zwangspause, damit dann wieder ein Zeitvertrag kommen kann. Die Schulverwaltung ist mir inzwischen ein Greuel.

Dann die Frage: wer wird heute Lehrer? Wenn ich mir das Personal angucke, was heute da ist, dann wird mir richtig bange. Ein Lehrer sollte fachlich kompetent, persönlich gefestigt und pädagogisch gebildet sein. Die wenigsten Lehrer auf dem Gymnasium meiner Tochter erfüllen diese Bedingungen auf einmal. Besonders die pädagogische Kompetenz von Gymnasiallehrern emfinde ich als überwiegend erschreckend schlecht. Mein Sohn geht auf eine Realschule+ (in Rheinland-Pfalz ein Mischmasch aus Realschule und ausgedienter Hauptschule). Da gibt es noch ein paar Lehrer, die (meine) Bedingungen an einen guten Lehrer erfüllen.

Zum Schluss noch die Frage, wie man Lehrer leistungsabhängig bezahlen soll? Ich kann mir auf Anhieb nicht vorstellen, wie das funktionieren könnte. Ich befürchte wieder ein Experiment auf dem Rücken des Lehrerpersonals und der Schüler.

Am allerschlimmsten sind die Parteien im Landtag: Die Regierenden rühmen sich unentwegt, wie toll doch die Schulen in Rheinland-Pfalz wären. Die Opposition mit ihrer Chefin befürchtet den nahen Untergang des zivilisierten Abendlandes.

Rolf

Geändert von rolf7977 (03.02.12 20:08)
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#797293 - 03.02.12 22:42 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: rolf7977]
Leif
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 521
..

Ich denke, es hat wenig Sinn, sich über dieses Thema und den damit zusammenhängenden Komplex auszulassen, aber es macht trotzdem irgendwie Spaß, auch andere Blickwinkel zu sehen.

Ich plaudere mal aus dem Nähkästchen:Es gibt hier eine "Brennpunktschule". 24 Schüler in der Klasse. 4 Deutsche, ca. 10 weitere Nationen. Eine Eltern konnten auf der Anwesenheitsliste am Elternabend kaum den eigenen Namen schreiben. Viele der Deutschen, die in diesem Viertel leben, schaffen es, ihre Kinder irgendwie auf eine andere Schule zu bringen.
Die Folge: Die Schule ist auch eine der baufälligsten in der Stadt. Es gibt ekine Eltern, die Druck machen - die meisten sind überhaupt froh, dass ihr Kind eine Schule besuchen kann. Es fehlt an allem: sogar an Papier für die Kopierer. Hinzu kommt ein tolles "laisser-faire"-Konzept der Schulleitung und andere tolle Konzepte, die vielleicht Sinn an einer Schule mit gemischter Schülerschaft und besseren sozioökonomischen Ressourcen hätten.

Anererseits gibt es einen Run auf die Gymnasien. Hier haben ALLE 5. Klassen von Beginn 34 Schüler. 1 Min 20 S pro Schüler könnte der Lehrer aufbringen. Leider haben Schüler Bedürfnisse. Die, die auf die Unterstützung des Lehrers (Lernberater) angewiesen sind, haben Pech. Gut läuft es für die Kinder aus stabilen Elternhäusern, in denen "Bildung" als Wert anerkannt sind. In denen miteinander gesprochen wird und Lernen gelernt. Scüler ohne die Vorraussetzungen sammeln wir ja erfolgreich auf "Versagerschulen", an denen stigmatisierte Kinder mit wenigen familiären Ressourcen voneinander nicht lernen könne, weil es im Umfeld von Schule und Familie keine Vorbilder gibt.

Was machten die Politiker für die Lehrer, die sich diesen Schwierigkeiten gegenüber sehen? Einfache Antwort: Druck. Vergleichbare Tests werden eingeführt - wie genau die Umstände sind,das interessiert keinen. Ergebnisse zählen.

Die Frage, die daraus entsteht ist, wo denn daraus "mündige Menschen" entstehen sollen...denn es gibt ja ein gewissen Bildungsideal, dass in einer Demokratie Jeder mündig sein müsste, um Politik erfolgreich zu gestalten. Inzwischen bin ich der Meinung, dass in Wahrheit doch keinen den Mündigen haben will - der ist nämlich ein schlechter Kunde, der sich nicht mal eben 10.000 Euro "Easy Credit" holt, um damit ein Auto zu kaufen, das, wenn er das Geld + 9% Kreditzins jährlich nach 15 Jahren abgezahlt hat, sicherlich nicht mehr fährt.

Zum Thema Lehrerbezahlung möchte ich noch hinzufügen, dass ein Lehrer erst dann ordentlich bezahlt ist, wenn er nach Jahren beamtet wird. Und mit der Wirtschaft ist das kein Vergleich - ein Ingenieur (das wurde uns damals erzählt) könne mit einem Einstiegsgehalt jenseits der 40.000 Euro im Jahr rechnen.

Das Problem sind ja Angebot und Nachfrage: Warum sollte jemand, der ein Mathe oder Physikstudium durchziehen kann Lehrer werden? Bei den Arbeitsbedingungen (Berufsunfähigkeitsversicherung Spitzensatz), dem Gehalt und der Perspektive?



Geändert von Leif (03.02.12 22:44)
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#797294 - 03.02.12 22:45 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: StephanBehrendt]
Leif
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 521
In Antwort auf: StephanBehrendt
In Antwort auf: Leif
Wenn Du bei einem normalen Unternehmen in der Probezeit bist, bekommst Du auch nicht automatisch weniger geld.

Du irrst.
Häufig wird eine Erhöhung nach der Probezeit vereinbart.


Aber eine Probezeit von 24 Monaten ist doch eher unüblich, oder?
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Off-topic #797297 - 03.02.12 22:50 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
HeinzH.
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5192
Moin Leif,
derlei Probleme werden sich verschärfen, wenn bis 2014 die meisten Sonderschulen aufgelöst und im Rahmen der Inklusion deren Schüler auf die Regelschulen verteilt werden...
Gruß aus Münster,
HeinzH.

Geändert von HeinzH. (03.02.12 22:50)
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#797298 - 03.02.12 22:54 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
Flying Dutchman
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 2214
Ne du kriegst erstmal einen Jahres- oder 2jahresvertrag und dann sieht man weiter. Ein windiger Grund für die Befristung findet sich immer. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit 6 Monaten Probezeit , wo bitte gibt es das denn heute noch ???
LG Robert
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#797303 - 04.02.12 00:13 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
slayerman
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 518
Zitat:
Das Problem sind ja Angebot und Nachfrage: Warum sollte jemand, der ein Mathe oder Physikstudium durchziehen kann Lehrer werden? Bei den Arbeitsbedingungen (Berufsunfähigkeitsversicherung Spitzensatz), dem Gehalt und der Perspektive?


Was ist an einem sicheren Arbeitsplatz (bei den Beamten) oder einem Studienratsgehalt so schlimm? Und wer sich über die Perspektiven in diesem Beruf beschwert, hat in den vielen, vielen Schuljahren offensichtlich gepennt. Welchen Beruf lernt man zu Schulzeiten denn schon so gut kennen wie den des Lehrers?
Gruß,
Manu
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#797304 - 04.02.12 00:24 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: slayerman]
Oppa
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 264
In Antwort auf: slayerman
hat in den vielen, vielen Schuljahren offensichtlich gepennt. Welchen Beruf lernt man zu Schulzeiten denn schon so gut kennen wie den des Lehrers?
Gruß,
Manu


Genau diese Aussage ist falsch. Nur weil man 12/13 Jahre zur Schule gegangen ist, hat man noch lange keine Ahnung, was es heißt Lehrer zu sein.

PS: Ich habe keine Ahnung worum es hier eigentlich ging, aber diese Aussage wollte ich nicht so stehen lassen.

Grüße
Gregor
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#797337 - 04.02.12 09:32 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
Hobo61
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 472
Zitat:
ordentlich bezahlt

was ist das?

Zitat:
ein Ingenieur (das wurde uns damals erzählt) könne mit einem Einstiegsgehalt jenseits der 40.000 Euro im Jahr rechnen.

das ist aber nicht mehr up to date.
Oder aber der Blick richtet sich nur auf die berufliche high society - dann ist das Argument gesamt-gesellschaftlich nicht relevant.

Leider hab ich Die Fragmente Deines threads erst heute entdeckt. Wahrscheinlich hätte mich das Ausgangsthema sehr interessiert - weil aber nicht mehr vorhanden, ist das schade.

LG
Hobo61
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Off-topic #797379 - 04.02.12 11:32 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: HeinzH.]
weasel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2158
In Antwort auf: HeinzH.

derlei Probleme werden sich verschärfen, wenn bis 2014 die meisten Sonderschulen aufgelöst und im Rahmen der Inklusion deren Schüler auf die Regelschulen verteilt werden...

schockiert entsetzt Der blanke Wahnsinn solche weltfremden Experimente. Dann wird an den Regelschulen auch der letzte Rest an Schulbildung kaum mehr vermittelbar sein und sie werden vollends zu Jugendaufbewahrungsanstalten verkommen. Wahrscheinlich werden die Leistungsanforderungen an den Regelschulen dann wieder zum Xten mal soweit heruntergesetzt, daß trotzdem jeder einen Abschluß erhält und unsere Politiker aller Parteien brüsten sich dann mit den Bildungserfolgen ihrer Schulpolitik.
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Off-topic #797395 - 04.02.12 12:06 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: weasel]
bikeman
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 113
In Antwort auf: weasel
In Antwort auf: HeinzH.

derlei Probleme werden sich verschärfen, wenn bis 2014 die meisten Sonderschulen aufgelöst und im Rahmen der Inklusion deren Schüler auf die Regelschulen verteilt werden...

schockiert entsetzt Der blanke Wahnsinn solche weltfremden Experimente. Dann wird an den Regelschulen auch der letzte Rest an Schulbildung kaum mehr vermittelbar sein und sie werden vollends zu Jugendaufbewahrungsanstalten verkommen. Wahrscheinlich werden die Leistungsanforderungen an den Regelschulen dann wieder zum Xten mal soweit heruntergesetzt, daß trotzdem jeder einen Abschluß erhält und unsere Politiker aller Parteien brüsten sich dann mit den Bildungserfolgen ihrer Schulpolitik.


So sehe ich das auch. Und irgendwann ist die Leistungsanforderung soweit gesunken, das nicht mal mehr ein Realschüler eine Lehrstelle bekommt. Früher hat man noch als Hauptschüler eine Lehrstelle im Handwerk bekommen. Heute wollen die meisten schon mindestens Realschulabschluß.
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#797415 - 04.02.12 12:35 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: Leif]
mgabri
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7036
In Antwort auf: Leif
Und mit der Wirtschaft ist das kein Vergleich - ein Ingenieur (das wurde uns damals erzählt) könne mit einem Einstiegsgehalt jenseits der 40.000 Euro im Jahr rechnen.

33000 ist die Latte. Dank "Fachkräftemangel" und der blue card.
Aber jammer weiter, das kennt man von deinem Berufsstand ja zu genüge.
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#797425 - 04.02.12 12:56 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: rolf7977]
Toxxi
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2300
In Antwort auf: rolf7977
Dann die Frage: wer wird heute Lehrer?


Dazu kann ich was sagen, denn ich kenne es von meinem eigenen Fach Chemie relativ gut. Leif hat es überspitzt auf den Punkt gebracht:

In Antwort auf: Leif
Das Problem sind ja Angebot und Nachfrage: Warum sollte jemand, der ein Mathe oder Physikstudium durchziehen kann Lehrer werden?


Bei uns wird böse behauptet: Diejenigen, die fürs Chemiestudium zu blöd sind und durch die ersten Klausuren fallen, satteln um auf Lehramt. Das ist in der Pauschalität natürlich unfair, es sind natürlich nicht alle so, und es gibt auch wirklich engagierte und fähige Leute unter den Lehrämtlern.

Trotzdem ist es manchmal erschreckend, wie wenig naturwissenschaftliches Grundverständnis bei manchen Kandidaten vorhanden ist. (*)

Gruß
Thoralf

PS: Klassisches Beispiel: Es war einigen partout nicht beizubringen, dass man nur ein viertel Mol Natriumtetraborat braucht (in einer Formeleinheit sind vier Atome Bor), um ein Mol Borsäureester herzustellen.

Man kann die Frage auch analog formulieren: Wieviel Autos muss ich klauen, um 100 Reifen zu bekommen? Da wurde ich mit großen Augen angeguckt und die Analogie wurde nicht verstanden....
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#797477 - 04.02.12 15:17 Re: Das Land Hessen zockt uns ab. [Re: rolf7977]
Mirko-DE
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 530
In Antwort auf: rolf7977

Dann die Frage: wer wird heute Lehrer? Wenn ich mir das Personal angucke, was heute da ist, dann wird mir richtig bange. Ein Lehrer sollte fachlich kompetent, persönlich gefestigt und pädagogisch gebildet sein. Die wenigsten Lehrer auf dem Gymnasium meiner Tochter erfüllen diese Bedingungen auf einmal. Besonders die pädagogische Kompetenz von Gymnasiallehrern emfinde ich als überwiegend erschreckend schlecht.

Mir auch! Ich studiere in NRW im Bachelor/Master System. Im Bachelor hatte ich vor allem in Chemie noch das Gefühl, dass mir das Arbeiten für die Uni Spaß macht, die Kommilitonen waren in den meisten Fällen interessiert und haben sich selbst eingebracht.
Wenn ich nun im Master durch die Reihen gucke verstehe ich beim besten Willen nicht, was da für ein Selektionsprozess stattgefunden hat. Der NC lag bei 2,5 (in Chemie wirklich eine respektable Note), also sollten eigentlich nur wirklich gute Studierende (zumindest nach der Note) auch zum Zuge gekommen sein.
Die Didaktikseminare sind mir jedoch mittlerweile total zuwider. Erdkunde und Deutsch habe ich schon immer irgendwie ein bisschen als "Auffangbecken" empfunden aber nun gibts auch in Chemie kaum ernstzunehmende studentische Beteiligung, die über die bloßen Pflichtreferate hinausgeht und dazu ständige Besserwisserei seitens einiger (ich sag jetzt mal) Fachidioten gegenüber den Dozenten.

In Antwort auf: rolf7977

Mein Sohn geht auf eine Realschule+ (in Rheinland-Pfalz ein Mischmasch aus Realschule und ausgedienter Hauptschule). Da gibt es noch ein paar Lehrer, die (meine) Bedingungen an einen guten Lehrer erfüllen.

Die Studierenden der Sekundarstufe 1 erlebe ich auch als "gefestigtere" Persönlichkeiten. Zudem spielt bei denen auch im Bachelor schon früh die Pädagogik eine entscheidende Rolle. Wir hatten hauptsächlich Fachwissenschaften im Bachelor, da wurde das Gleiche gemacht wie bei "normalen" Fachstudenten und nebenbei lief in Wahlpflichtveranstaltungen ein bisschen Pädagogik mir. Diese Struktur empfinde ich als nicht sonderlich gelungen für angehende Lehrer!

In Antwort auf: rolf7977

Zum Schluss noch die Frage, wie man Lehrer leistungsabhängig bezahlen soll? Ich kann mir auf Anhieb nicht vorstellen, wie das funktionieren könnte. Ich befürchte wieder ein Experiment auf dem Rücken des Lehrerpersonals und der Schüler.

Das ist auch wirklich ein schwieriges Thema! Der Trend in den Schulen geht seit dem "Pisaschock" hin zu einer Outputorientierung. Ständig werden irgendwelche Daten in standardisierten Tests erhoben und die Lehrer finden es offenbar unerträglich, weil sich dadurch auch kaum was tut, Unterschiede in den Lerngruppen nicht berücksichtigt werden und es eigentlich keine Konsequenzen gibt. Würde man nun die Ergebnisse aus diesen Test hernehmen um die Lehrer leistungsabhängig zu bezahlen, käme es meiner Meinung nach zu dem "teaching to the test". Wie es anders und vor allem schulfair (also den sozioökonomischen Hintergrund der Schüler an der entsprechenden Schule beachtend) laufen könnte versuch ich schon seit bestimmt nem Jahr herauszufinden und komme auf kein wirklich befriedigendes Ergebnis.


In Antwort auf: HeinzH.

derlei Probleme werden sich verschärfen, wenn bis 2014 die meisten Sonderschulen aufgelöst und im Rahmen der Inklusion deren Schüler auf die Regelschulen verteilt werden...

Inklusion ist vom Ansatz her ne feine Sache. Funktioniert auch in Ländern ganz hervorragend, wo nicht ein einzelner Lehrer vor der Klasse steht, sondern man mindestens zu zweit oder gar mit noch mehr Leuten unterrichtet. Ich fürchte jedoch, dass wir hier mal wieder den deutschen Weg gehen werden: Kosten sparen, die Sonderschulen auflösen (und die dortigen Lehrer als mobile Problemlöser missbrauchen) und alle "Problemfälle" auf den Regelschulbetrieb abwälzen. Die Gefahr, dass die Standards dann wieder deutlich gesenkt werden müssen sehe ich ebenfalls.

In Antwort auf: mgabri


Aber jammer weiter, das kennt man von deinem Berufsstand ja zu genüge.


Tut mir leid, aber so eine Aussage finde ich absolut daneben. Im Lehrerberuf gibt es statistisch nachgewiesen mit den höchsten Anteil an berufsbedingten psychischen Erkrankungen. Geht man nun davon aus, dass nicht nur besonders labile Personen ein Lehramt ergreifen, muss man wohl akzeptieren, dass die Arbeitsbedingungen (meines Erachtens vor allem aufgrund einer nicht leistungsgebundenen Entlohnung und geringer Wertschätzung seitens des Arbeitgebers) einfach nicht gut sind.
Ich denke mal ein Ingenieur würde sofort die Firma wechseln wenn er merken würde, dass er hervorragende Ideen einbringt die den Umsatz der Firma deutlich steigern und er trotzdem die gleiche Bezahlung bekommt wie ein unmotivierter Kollege, der nur Dienst nach Vorschrift schiebt und dem alles recht egal ist.

In Antwort auf: Toxxi

Trotzdem ist es manchmal erschreckend, wie wenig naturwissenschaftliches Grundverständnis bei manchen Kandidaten vorhanden ist.

Das kenne ich zur Genüge. Ein guter Freund von mir ist aktuell Tutor am Institut. Im Moment ist ja Prüfungsphase und er meint, derart schlechte Klausuren wie in diesem Jahr musste er noch nie korrigieren. Ich finde es ja echt in Ordnung, dass die Einführungsveranstaltungen stark selektiv ausgelegt sind, aber eine Durchfallquote von über 40% beim ersten Versuch ist schon heftig (zumal der Prof. sein Klausuren seit Jahren nie großartig umstellt und immer nur Zahlenangaben oder Stoffe verändert, Stichwort Altklausuren).

In Antwort auf: Toxxi

Bei uns wird böse behauptet: Diejenigen, die fürs Chemiestudium zu blöd sind und durch die ersten Klausuren fallen, satteln um auf Lehramt.

Versteh ich nicht, die Lehramtsstudenten müssen doch jetzt nach Bologna die gleichen Prüfungen am Anfang bestehen wie die Fachstudenten oder? Außerdem ist der Zugang zum Master zumindest hier in Münster sehr strikt begrenzt.

In Antwort auf: Toxxi

Klassisches Beispiel: Es war einigen partout nicht beizubringen, dass man nur ein viertel Mol Natriumtetraborat braucht (in einer Formeleinheit sind vier Atome Bor), um ein Mol Borsäureester herzustellen.

Der Molbegriff ist ohnehin für unglaublich viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Ich glaube das Problem ist hausgemacht und es wird seitens der Schüler einfach nicht verstanden, dass es sich um eine simple Stoffmengenangabe handelt. Ändern könnte man das vermutlich nur durch andere Unterrichtskonzepte und viel viel Modellarbeit!
Liebe Grüße

Mirko
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