Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter

von: IndianaWalross

Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter - 14.11.18 12:41

Die Gabba / Perfetto ist ja auch keine Hardshell, die Jungs von Castelli haben nie behauptet die bliebe furztrocken und liesse bis zum getno Wasser abperlen... Es ist stark Wasserabweisend, winddicht und dann war es das auch schon.

Was sie tut ist dich warm halten, egal wie nass es wird. Und keinen anderen Anspruch stellen sie.

Das man die Temperatur darunter über die Unterwäsche regelt wurde schon gesagt, auch die Temperaturen für die es geeignet ist.

Ich persönlich hatte das kurze Gabba auch schon bei 23°C und extrem schwül an, da hatte ich es aber auch bis zum Bauch geöffnet und nur nen ärmelloses Netzunterhemdchen drunter. War aber froh es an zu haben, denn binnen 3 Stunden schlug es auf Sturm/Gewitter um mit 12°C und Starkregen. Und in der Tat, ich kam nicht furztrocken, aber lachend und warm im Ziel (am Auto) an. Dort warteten Handtuch und Wechselklamotten vorsorglich auf mich, so dass ich blank ziehen und mich umziehen konnte.

Klar kann man damit auch mal ins Schwitzen kommen, aber dann hat das Teil ja noch nen Reißvershluss und den kann man hervorragend nutzen. Ich trage statt dem Convertible die Langarmversion, die hat Lüftungsreißverschlüsse an der Brust, die sind super. 2 Minuten im Fahrtwind auf und man fühlt sich fast wie neu. Das Convertible wäre mir persöhnlich über 15°C zu heftig, das Kurze geht da schon noch bestens. Bin allerdings dazu übergegangen, bei ü15°C und voraussichtlich nur trocken eher mein Gore Alp X Pro Zip-Off anzuziehen und ne Notfallregenjacke mitzunehmen. Ist es kälter mit hoher Regenwarscheinlichkeit dann eher direkt Gabba.

Davon ab würde ich die Gabba / Nanoflex Sachen jetzt nicht unbedingt fürs Pendeln ins Büro (ausser man kann sich da umziehen und trocken legen) oder ne Radreise nutzen. Für Tagesausflüge und Brevets in der Übergangszeit oder mit hoher Regenwarscheinlichkeit sind die allerdings Gold wert.