von: weasel
Re: Asbest im Multifuel-Kocher? - 30.03.10 17:46
In Antwort auf: black_flag
Naja, mit so dicken Kanonen wollen wir hier mal nicht schießen, oder? Im Gegenteil, vielleicht könnte hinsichtlich des Erwerbs der Ware sogar § 17 StGB, Verbotsirrtum, greifen.
Interessant finde ich, daß der Importeur enenfalls von Asbest sprach. Woher will er das so genau wissen? Ich als Laie kann Asbest von einem ähnlichen Material, z.B dem Material aus dem moderne Brandschutzdecken bestehen nicht unterscheiden... und ob der asiat. Retailer der den Weltmarkt versorgt, dies so ohne weiteres rausrückt?
Interessant finde ich, daß der Importeur enenfalls von Asbest sprach. Woher will er das so genau wissen? Ich als Laie kann Asbest von einem ähnlichen Material, z.B dem Material aus dem moderne Brandschutzdecken bestehen nicht unterscheiden... und ob der asiat. Retailer der den Weltmarkt versorgt, dies so ohne weiteres rausrückt?
Ich bin ja davon ausgegangen, daß es sich um ein Billiglabel des OEM-Herstellers, also legal produzierte Ware handelt. Diese Kocher sind ja unter verschiedenen Markennamen erhältlich, d.h. die Firmen beziehen sie wohl auch alle nur von ein und demselben chinesischen OEM-Produzenten. Das sie dann unter einer weiteren Nonamemarke angeboten werden ist ja zunächst mal nichts ungewöhnliches. Das Vergleichsfoto des kleinen Gaskochers zeigt aber doch, daß die Exemplare von plus2city mit annähernd 100%iger Wahrscheinlichkeit aus einer anderen Fabrik stammen. Die sofort sichtbaren Unterschiede an Ständerfüßen oder Topfstützen wären ja noch durch unterschiedliche Bauserien erklärbar. Verräterisch sind aber die von der Form her identischen Bauteile. Man sieht ihnen deutlich an, daß sie nicht vom selben Fließband stammen.
Die E-Mail mit der Info, daß es sich um Asbest handelt kam übrigens direkt vom Verkäufer plus2city aus HongKong. Die "Firma" muß es ja wissen, da sie die Dinger ja offensichtlich selbst herstellen.
Der Laden gefährdet die Gesundheit ahnungsloser Käufer und fügt dem wahren Lizenzinhaber, egal ob das nun eine der europäischen Vertriebsfirmen ist oder ein anderes chinesisches Unternehmen, wirtschaftlichen Schaden zu

Mich ärgerts auch einfach, daß ich da Geld für qualitativ wahrscheinlich minderwertige Plagiate verpulvert hab auch wenn's keine große Summe ist. Normalerweise wäre ich auch nicht so dämlich ebay-Artikel aus Honkong zu kaufen, aber die Diskussion im anderen Forum klang halt erst so, als handele es sich um OEM-Ware und nicht um unlizensierte Nachbauten. Ironischerweise ist dies da einigen Diskussionsteilnehmern auch jetzt nach Klärung egal, weil die Dinger halt billig sind und zumindest im Neuzustand auch funktionieren
