von: Schamel
Re: AirZound bei attackierende Hunde - 31.01.13 19:24
Hallo Manuel,
Hunden bin ich bisher auf verschiedene Weisen begegnet: ruhig verhalten, anbrüllen, in die Pedale treten, nach Steinen buecken, Pfefferspray. Ein Blankorezept gibt es in diesen unangenehmen Situationennicht, man muss schnell die Lage einschätzen und endsprechend handeln.
In der Tuerkei (bei Rize) bin ich auch auf einen Kangal auf einem Trampelpfad nachts gestossen. Zuerst habe ich nur die reflektierenden Augen gesehen, dann kam das "Ungeheuer" in den Lichkegel meiner Stirnlampe. Durch ruhiges tiefes zureden (Doener, Dürüm, Yufka) wurde sein agresives Verhalten, erst mistrauisch und dann interessiert... Nach kurzem Beschnüffeln hat er mich vermutlich akzeptiert und noch 2 km weiter begleitet. Später habe ich ihn wirklich schätzen gelernt: die ganzen kommenden 2 Wochen hatte er nachts mein Lager bewacht. Die Gegend war reich an Koyoten, deren Gejaule furchtbar war. Auch Bären soll es dort gegeben haben. Jedem Geräusch ist er bellend nachgesprungen...
Habe mich mit Essensresten bei ihm bedankt(oder bestochen?) An Stöckchen oder Spielchen hatte er keinerlei Interesse...
Pfefferspray finde ich aber als letzte Rettung keine schlechte Idee.
Momentan habe ich das Problem nachts oft durch Wildschweingebiet zu radeln. Wobei ich eher vor einem Zusammenstoss und Sturz Angst habe. Hat jemand gegen Wildschweine ein gutes Rezept? Momentan klingel oder gröhle ich bei Wildschweinverdacht...
Gruss,
Schamel