Re: Anhängerkupplungen - welche taugen wirklich wa

von: hans-albert

Re: Anhängerkupplungen - welche taugen wirklich wa - 18.06.08 20:42

Hallo,

hab Deinen Link gerade überflogen. Das längste, was ich bisher transportiert habe, war 6 meter langes Halbzeug. Ich habe es am Oberrohr befestigt und am Schiebebügel des Hängers aufgelegt. Es hat vorne über den Rahmen und hinten über den Hänger mehr als einen Meter übergeragt. Das ist dann schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig und definitiv nicht langstreckentauglich.

Ich habe keine Erfahrung mit dem Transport eines 5 Meter langen Bootes. Ich kann Dir nur sagen, wie ich es angehen würde, wenn ich es denn vor hätte. Vereinfacht willst Du Langholz transportieren. Und wie einen Langholztransporter würde ich das Teil auch aufbauen. Denn bei nur einer Achse in der Mitte ragt es rund 2,50 vorne und hinten über und ist dann nochmal mit einer etwas längeren Deichsel am Zugrad fest. Ich würde da sicher mit Schwingungen um die Hoch- und Querachse rechnen, die die ganze Konstruktion einschliesslich der Kupplung hoch belasten und sehr wackelig zu fahren machen.

Mein Vorschlag wäre zweiachsig. Vorne ein alter Kinderanhänger oder ähnliches mit einer T-förmigen Konstruktion aus Deichsel und Achse. Möglichst kleine Räder. Ein weiteres T mit einer ca. 4 Meter langen Verbindungsstange (z.B. ein alter Mast von einem Surfbrett), die in der Mitte des voderen T drehbar gelagert ist. diese Verbindungsstange trägt an mehreren Stellen Dein Boot und ist bei einem eventuellen Wechsel des Bootes austauschbar oder im Falle eines Alurohres teleskopierbar. Hinten sind große Räder (24 Zoll aufwärts), deren Achsen aber keine geradlinige, sondern eien U-förmige Verbindung miteinander haben. Das Boot liegt zwischen den Achsen. Die hinteren Räder sind gefühlsmäßig im hinteren Drittel des Bootes. Die Vorderräder sind so weit wie möglich vorne am Boot, und die Räder sind so klein (20", 16") und der Bug so weit angehoben, dass die Räder sich unter dem Boot aufhalten können bei einer 90° Stellung, ohne dass sie irgendwo anstoßen. Es ist sogar mehr als 90° möglich, bis das Rad am Boot "anliegt". Zusätzliches Gepäck wird so weit vorne wie möglich unter/neben dem Kiel platziert, so dass das Durchtauchen der vorderen Räder gerade nicht behindert wird, aber der Schwerpunkt auch vorne so tief wie möglich kommt. Vorder- und hinterachse sind in Maßen gegeneinander verdrehbar (Pendelachse), in etwa, um ein schräges hinunterfahren von Bordsteinen zu erlauben.

Nach meiner bisherigen Erfahrung würde ich die Weber E immer noch für tsauglich erachten, sofern die Gewichtsbelastung eingehalten wird.

In diesem Falle ohne Erfahrung, just my 2 ct.

Grüße
'hans-albert'