Re: Forumslader in Ahead?

von: Schadddiiieee

Re: Forumslader in Ahead? - 10.12.13 00:11

Hi,

In Antwort auf: Stuntzi

Ich finds supersüß! Die Kombination mit der Ahead-Bauform macht dann allerdings irgendwie keinen rechten Sinn mehr, das Radl parkt nur selten in Steckdosennähe.


Das war auch mein Problem. Der Akku ist bei mir relativ fest verbaut und soll trotzdem zwischendurch bei viel Kurzstrecken nachgeladen werden. Das Rad in dem Fall in Steckdosennähe zu stellen fand ich irgendwie umständlich. Deswegen nehme ich einfach volle Li-Akkus mit zum Rad und lade so den Forumsladerakku wieder auf, denn die kann ich bequem zuhause nachladen.
Zuerst wollte ich mit ner KSQ den Strom begrenzen. Diese entweder mit wenig Spannungsabfall, Stepup bzw. eines dieser Mischmaschdinger - halt ich aber auch nicht viel von, oder mit einem Akku mit höherer Spannung. Dann war noch nicht ganz klar ob es nicht vielleicht auch umgekehrt geht? Bei vollem Forumslader sozusagen überschüssige Ladeleistung extern zwischenspeichern?


Ich wollts dann mal wissen und hab den Ausgleichsstrom zwischen dem leeren Forumsladerakku und einem vollen externen Akku gemessen. Worst-Case-Szenario sozusagen. Leider hab ich keine Ahnung was die Efestakkus an Strömen liefern und kann auch nur vermuten dass der Ladestrom <1A in Ordnung geht. Irgendwelche Zahlen schmeiß ich deswegen jetzt nicht in den Raum, denn das variiert von Ladezustand bis Akkuexemplar doch erheblich.
Ein ganz netter Vorteil vom Forumslader bzw dessen Schutzschaltung hierbei: Der Akku ist nie komplett voll oder komplett leer, das reduziert den Ausgleichstrom bereits etwas.
Beim direkten Parallelanschluss floss etwas zuviel Strom. Durch die Schottkydiode (SB340, 3Ampere) zwischen den Pluspolen und deren Spannungsabfall sah das doch deutlich entspannter aus. Deren Spannungsabfall steigt bei höheren Strömen natürlich etwas an und das kann bei zwei Akkus mit unterschiedlichen Spannungen nicht schaden.

Die zweite, antiparallele Schottkydiode soll es nachträglich ermöglichen den externen Akku mit aufzuladen, sobald der Interne einigermaßen voll ist. Durch den Spannungsabfall dieser Diode wird der interne Akku jedoch vorrangig geladen. Der Externe wird nie komplett voll, was aber bei fehlendem Balancer eher von Vorteil ist.
Hinter die Schottkys kam dann besagtes PTC. Dieses PTC soll als selbst-rückstellende Sicherung im schlimmsten Fall bei zu großen Ausgleichsströmen die Verbindung zwischen den Akkus unterbrechen. Ich meine ich habe eines mit 0,8A genommen, welches sich bei mir im Extremfall kurz etwas erwärmt. Da hängt dann aber ein größerer Lipo dran, der schon 50A liefern könnte.

Auch wenn die Geschichte erstaunlich gut funktioniert, vorallem für den Preis und Aufwand, sollte man das selbst durchmessen bevor man es eventuell nachbaut. Hängt der Akku mal dran sollte man auch kurz warten damit der Ausgleichsstrom fällt, sonst wird es mit dem Dynamoanteil zuviel Ladestrom. Zuschnell sollen die LiMn-Akkus ja nicht geladen werden.
Für mich ist das Konzept recht brauchbar, ohne viel Elektronik drumherum bekomme ich den Akku vom Forumslader relativ schnell zumindest halbvoll (auch im Stand) und bin anschließend mit deutlich mehr Kapazität unterwegs. Wie gesagt, geladen wird während der Fahrt aber trotzdem vorrangig der interne Akku - erst danach wird auf den externen Akku bis ca. 12,1V ausgelagert.

Was dagegen nicht funktioniert : Mit einem vollen 800mAh Akku den 800er Aheadakku komplett zu füllen während der Externe komplett entladen wird. Hänge ich einen 2000mAh Akku an diesen Anschluss und lasse das Rad ne Weile stehen ist der Aheadakku nach ner Weile wieder fit und kann per Dynamo komplett gefüllt werden. Der Externe erreicht etwa 85% schätze ich.
Den 12V-Lader von Jens kann diese Methode natürlich nicht ersetzen. Ist also eher als Ergänzung gedacht weil mir die meisten Powerbanks mit USB-Ausgang und leider meist <50% Wirkungsgrad nicht so zusagen.

Zitat:

Das wäre auch genau etwas für mein Vorhaben. Ich wollte den 4-fach Automatiklader am Fahrrad mit einem 1-stufigen Lader am Anhänger (mit 6 Zellen Akku) bei Bedarf parallel schalten um so den großen Akku am Anhänger schneller laden zu können. Allerdings wären das ja auf diese Art und weiße , dann "nur" noch ca. 81% Wirkungsgrad (12V --> 5V --> 12V). Außerdem schafft der 4fach Lader ja keine 2A Strom.

@ Steffen, kannst du eventluell mal eine kleine Skizze von deiner Verschaltung reinstellen?
Gruß Sebastian


Das Prinzip könnte so (also von 12V auf 12V) eigentlich auch funktionieren. Minuspole sind direkt verbunden, zwischen Pluspolen das PTC und in Reihe dazu die beiden Dioden antiparallel (+an - und - an +). Dazu in Reihe das Multimeter und Strom beobachten. Wenn der mal wenige Sekunden über 1A beträgt ist das unkritisch.
EDIT: 6Zellen-Akku hab ich überlesen. Dazu kann ich jetzt auf die Schnelle nichts sagen.

Viele Grüße,
Steffen