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#1359195 - 24.10.18 22:22 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: AlexHH]
Spinatspinat
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 217
In Antwort auf: AlexHH
Mal ne kurze Rückmeldung von mir, nachdem ich die von mir auf dem Papier favorisierte Jack Wolfskin Troposphere im Laden ausprobiert habe: Ich fürchte sie ist wirklich, wie schon von einigen vermutet, zu dick gepolstert. Das schlägt sich einerseits aufs Packmaß und andererseits auf ihre Variabilität nieder.
Ich glaube ich werde tatsächlich glücklicher mit einer etwas dünneren Jacke plus Fleece/Softshell-Lage.

Derzeitiger Favorit ist die MTR Primaloft von Endura. Diese sah live besser aus als auf den Fotos und sollte mit Extralage gut durch den Winter reichen und in der Übergangszeit alleine Schutz bieten können. Für den Sommer nutze ich meine The North Face Keiryo Diad II Regenjacke, um das Wetter fernzuhalten.

Vielen Dank für die Diskussion bisher!


North Face hat 2012 als auch 2016 bei Stiftung WT mit anderen Modellen eher mäßig abgeschnitten (Atmungsaktivität, Dichtheit nach Wäsche)
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#1359206 - 25.10.18 00:06 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: Spinatspinat]
AlexHH
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 49
Zitat:
Zitat:
In Antwort auf: AlexHH
Mal ne kurze Rückmeldung von mir, nachdem ich die von mir auf dem Papier favorisierte Jack Wolfskin Troposphere im Laden ausprobiert habe: Ich fürchte sie ist wirklich, wie schon von einigen vermutet, zu dick gepolstert. Das schlägt sich einerseits aufs Packmaß und andererseits auf ihre Variabilität nieder.
Ich glaube ich werde tatsächlich glücklicher mit einer etwas dünneren Jacke plus Fleece/Softshell-Lage.

Derzeitiger Favorit ist die MTR Primaloft von Endura. Diese sah live besser aus als auf den Fotos und sollte mit Extralage gut durch den Winter reichen und in der Übergangszeit alleine Schutz bieten können. Für den Sommer nutze ich meine The North Face Keiryo Diad II Regenjacke, um das Wetter fernzuhalten.

Vielen Dank für die Diskussion bisher!


North Face hat 2012 als auch 2016 bei Stiftung WT mit anderen Modellen eher mäßig abgeschnitten (Atmungsaktivität, Dichtheit nach Wäsche)


Dicht ist meine North Face definitiv auch nach mehreren Wäschen und bzgl. Atmungsaktivität wüsste ich nicht, worüber man sich beschweren könnte. Die Jacke hat eine Belüftung über die Fronttaschenreißverschlüsse und sehr große Unterarmreißverschlussöffnungen.
Aber hab nun auch keine vergleichbare Jacke eines anderen Herstellers, um Unterschiede bewerten zu können.
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#1359214 - 25.10.18 07:15 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: AlexHH]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19386
In Antwort auf: AlexHH
Dicht ist meine North Face definitiv auch nach mehreren Wäschen und bzgl. Atmungsaktivität wüsste ich nicht, worüber man sich beschweren könnte.

Das kann ich voll und ganz bestätigen.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1359217 - 25.10.18 08:06 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: Spinatspinat]
cyclerps
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3217
Naja, ich weiß nicht ob man diesen Tests immer so vertrauen schenken kann. Schließlich ist der tatsächliche Gebrauch unterwegs doch was anderes als im Labor. Ich glaube das Erfahrungsberichte von Nutzern maßgeblicher bzw. aussagekräftiger sind.
Gruss
Markus
Forza Victoria !

When nothing goes right -> go left!
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#1359317 - 25.10.18 16:08 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: AlexHH]
felixs
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 996
Wenn man den ästhetischen Faktor außer acht lässt, wird es viel einfacher.
Der ist ohnehin subjektiv, ich würde also vorschlagen, ihn zu ignorieren.

Ich habe seit drei Jahren eine Trekkingjacke der Karstadt-Sport-Eigenmarke ("Moorhead"), die für mich gut funktioniert. Habe die damals in XXL gekauft, obwohl XL auch gereicht hätte. Dadurch habe ich in den Ärmeln die Reserven, die ich für Radfahrpositionen manchmal brauche. Weit genug ist sie allemal. Die Jacke ist außerdem halbwegs regendicht, hat ein dünnes Innenfutter, wodurch sie meist warm genug bis in den (nicht allzu kalten) Winter ist. Kostete deutlich unter 100 €.

Ich finde hellblau auch ganz kleidsam und fühle mich mit der Jacke zwar nicht "stadtfein", aber passabel. Und insgesamt war mir das auch noch nie sonderlich wichtig - wenn ich in präsentablem Zustand ankommen und repräsentativ gekleidet sein soll (ich denke, es erschließt sich schon so, wo das grundsätzliche Problem liegen könnte), dann würde ich nicht das Rad nehmen.
schöne Grüße
Felix

Geändert von felixs (25.10.18 16:08)
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#1362347 - 13.11.18 10:44 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: felixs]
talybont
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 648
So, da heute der erste grosse Regen seit April niedergeht, meine Meinung dazu:
# nagelneue Endura Illuminite, 3x getragen, Geldbeutel in Rückentasche, beim rausholen Stoff eingerissen --> kann ja wohl nicht wahr sein!
# Sugoi Zap Visibility (schon 3-4 Jahre her), wie bei der Endura die Rückentasche gefetzt, Ärmelbündchen viel zu weit - murks!
# Vaude Sympatex Radjacke (auch schon was her): super Stoff, toller Komfort, Ärmel viel zu kurz, verkauft!
# Gore Alp-X von 2008): bisschen stealth, ansonsten gut, vielleicht etwas zu baggy, keine Belüftung

Die perfekte Radregenjacke habe ich noch nicht gefunden. Wenn Gore die Topmodelle mit mehr Reflexmaterial versehen würde...
Der "billige" Kram von Sugoi und Endura hat mich immer enttäuscht. Und Vaude kann einfach keine vernünftigen Ärmel schneidern!

Ansonsten tut es bei mir eine Gore Urban Softshell seit ca. 3 Jahren - perfekt, wenn es nicht stärker regnet. Auch die entsprechende Hose von Gore ist toll.

Bei sportlicher Fahrweise schwöre ich auf Castelli Perfetto/Gabba/Nanoflex Produkte. Die funktionieren super! Nur zur Arbeit fahre ich selten sportlich.

Wenn ich mir eine Jacke backen dürfte:
# Sympatex (keine membran, kann nicht verstopfen) oder eVent
# lange Arme mit dauerhaltbarem Klett
# Belüftung unter den Armen
# abnehmbare Kapuze
# Napoleontasche + grosse Rückentasche
# gelb/orange mit ordentlich Reflexmaterial

und für die Hose:
# eVent
# Reissverschluss bis zu den Knien
# zwei Cargotaschen
# Mut zu mehr Farbe (Beine unten und Gesäss schwarz, ansonsten gelb/orange)

Irgendwie produziert die Industrie immer schön am Ganzjahrespendler vorbei: entweder slim fit, stealth mode, keine nutzbaren Taschen oder billige Verarbeitung, etc.

Bin gerade richtig bedient!
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#1362487 - 13.11.18 23:51 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: talybont]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5228
In Antwort auf: talybont

Bei sportlicher Fahrweise schwöre ich auf Castelli Perfetto/Gabba/Nanoflex Produkte. Die funktionieren super!

So unterschiedlich sind die Ansichten, das war meine teuerste Enttäuschung überhaupt (Castelli Perfetto Convertible/Ex-Gabba). Ich schwitz mich schon bei der geringsten Anstrengung darin tot, nach 5 Minuten Regen war die Jacke ( bei der ersten Benutzung überhaupt) auch schon durchgeweicht und voll wie ein Schwamm.
Viele Grüße,
Andy
Meine Touren im Radreise-Wiki
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#1362515 - 14.11.18 10:43 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: DebrisFlow]
talybont
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 648
In Antwort auf: DebrisFlow
In Antwort auf: talybont

Bei sportlicher Fahrweise schwöre ich auf Castelli Perfetto/Gabba/Nanoflex Produkte. Die funktionieren super!

So unterschiedlich sind die Ansichten, das war meine teuerste Enttäuschung überhaupt (Castelli Perfetto Convertible/Ex-Gabba). Ich schwitz mich schon bei der geringsten Anstrengung darin tot, nach 5 Minuten Regen war die Jacke ( bei der ersten Benutzung überhaupt) auch schon durchgeweicht und voll wie ein Schwamm.

Das Gabba nutze ich zwischen 7°C und 18°C, dass Perfetto Convertible zwischen 0°C und 12 °C, bei Bedarf mit der Fawesome Weste darüber. Wolkenbruch auf Mallorca, Nieselregen daheim, Frost in der Wetterau - immmer passend. Wird über die Unterwäsche geregelt: kalt = Merino Longsleeve oder das dicke Specialized (ähnlich Craft Arctic), am oberen Ende der Temperaturskala dann das leichte Craft. Habe mich darin noch nie totgeschwitzt, auch bei der anstrengenden Auffahrt zur Bielerhöhe nicht. Trikot auf und weiter.
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#1362547 - 14.11.18 12:41 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: DebrisFlow]
IndianaWalross
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1346
Die Gabba / Perfetto ist ja auch keine Hardshell, die Jungs von Castelli haben nie behauptet die bliebe furztrocken und liesse bis zum getno Wasser abperlen... Es ist stark Wasserabweisend, winddicht und dann war es das auch schon.

Was sie tut ist dich warm halten, egal wie nass es wird. Und keinen anderen Anspruch stellen sie.

Das man die Temperatur darunter über die Unterwäsche regelt wurde schon gesagt, auch die Temperaturen für die es geeignet ist.

Ich persönlich hatte das kurze Gabba auch schon bei 23°C und extrem schwül an, da hatte ich es aber auch bis zum Bauch geöffnet und nur nen ärmelloses Netzunterhemdchen drunter. War aber froh es an zu haben, denn binnen 3 Stunden schlug es auf Sturm/Gewitter um mit 12°C und Starkregen. Und in der Tat, ich kam nicht furztrocken, aber lachend und warm im Ziel (am Auto) an. Dort warteten Handtuch und Wechselklamotten vorsorglich auf mich, so dass ich blank ziehen und mich umziehen konnte.

Klar kann man damit auch mal ins Schwitzen kommen, aber dann hat das Teil ja noch nen Reißvershluss und den kann man hervorragend nutzen. Ich trage statt dem Convertible die Langarmversion, die hat Lüftungsreißverschlüsse an der Brust, die sind super. 2 Minuten im Fahrtwind auf und man fühlt sich fast wie neu. Das Convertible wäre mir persöhnlich über 15°C zu heftig, das Kurze geht da schon noch bestens. Bin allerdings dazu übergegangen, bei ü15°C und voraussichtlich nur trocken eher mein Gore Alp X Pro Zip-Off anzuziehen und ne Notfallregenjacke mitzunehmen. Ist es kälter mit hoher Regenwarscheinlichkeit dann eher direkt Gabba.

Davon ab würde ich die Gabba / Nanoflex Sachen jetzt nicht unbedingt fürs Pendeln ins Büro (ausser man kann sich da umziehen und trocken legen) oder ne Radreise nutzen. Für Tagesausflüge und Brevets in der Übergangszeit oder mit hoher Regenwarscheinlichkeit sind die allerdings Gold wert.
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#1362568 - 14.11.18 14:17 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: IndianaWalross]
talybont
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abwesend abwesend
Beiträge: 648
In Antwort auf: IndianaWalross

Davon ab würde ich die Gabba / Nanoflex Sachen jetzt nicht unbedingt fürs Pendeln ins Büro (ausser man kann sich da umziehen und trocken legen) oder ne Radreise nutzen. Für Tagesausflüge und Brevets in der Übergangszeit oder mit hoher Regenwarscheinlichkeit sind die allerdings Gold wert.

Stimmt, zum Pendeln sind sie für mich auch nichts da zu sportlich. Zum Reisen finde ich sie aber gut, da sie ein warmes Trikot durchaus ersetzen. Nachteil: sie trocknen langsamer.
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#1362577 - 14.11.18 15:33 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: IndianaWalross]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5228
In Antwort auf: IndianaWalross
Die Gabba / Perfetto ist ja auch keine Hardshell, die Jungs von Castelli haben nie behauptet die bliebe furztrocken und liesse bis zum getno Wasser abperlen... Es ist stark Wasserabweisend, winddicht und dann war es das auch schon.

Was sie tut ist dich warm halten, egal wie nass es wird. Und keinen anderen Anspruch stellen sie.

Dein zweiter Satz widerspricht irgendwie dem Ersten. Das Material saugt sich bei Regen ziemlich voll und dann ists Essig mit warm. Klar ist das ziemlich individuell, aber für mich persönlich haben sich die hochtrabenden Werbeaussagen und durchaus positiven Nutzerbewertungen nicht bestätigt. Das sehr dichte Windstoppermaterial ist mir einfach zu dicht und das Ding wird innen dann komplett vom Schweiß nass. Und ich ziehe es nicht über 5°C an, mit geöffnetem Reißverschluss ist dann um den Gefrierpunkt kein Spaß an der Brust. Ich bin durchaus bereit gutes Geld für gute Sachen auszugeben, da erwarte ich aber auch Funktion für meinen Einsatzbereich (Superbrevets etc.). Da steige ich nach paar Stunden nicht ins Auto zum Umziehen (dafür tuts auch eine 20€ Jacke).
Viele Grüße,
Andy
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#1362597 - 14.11.18 17:14 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: DebrisFlow]
IndianaWalross
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Also du scheinst nen komischen Körper zu haben.

Ansonsten widerspricht sich da imho garnichts denn: ist die Gabba / Perfetto aussen vom Regen gesättigt, bleibst du trotzdem drinnen warm, weil das Ding bis auf die Achseln (zumindest Gamma) winddicht ist.
Falls nicht scheinst du mit deinen Lagen drunter was falsch zu machen.

Ich hatte übrigens an dem Regentag ne Rundtour gemacht wobei ich zuvor 110km mit dem Auto angereist bin für den Ausflug, da hatte ich natürlich komfortabel die Möglichkeit Klamotten komplett zu wechseln.

Ich fahre aber auch durchaus mal 200km im Dauerregen damit und friere trotzdem nicht, da ich mich halt drunter passend anziehe. Schwitzen kannst du in nix komplett vermeiden, auch nackig nicht, weisste ja aber selbst. zwinker

Dann kommt es darauf an passende Unterwäsche zu tragen, die den Schweiss an die Gabba weiterleitet, und das tut meine Unterwäsche und zwar egal welches Teil, hat mich aber auch 2 Jahre rumtesten gekostet da das für mich passende zu finden.

Und ab 5°C trage ich die Gabba eh nicht mehr. Hab mir dafür gerade die Alpha RoS zugelegt, die ist dann ab 5°C ab sofort meine Winterjacke mit hoher Wasserfestigkeit. Zusammen mit dem Flanders Unterhemd sollte ich damit bis weit in den Minusbereich keine Probleme mehr bekommen. Da ist es dank der eingebauten Weste dann auch kein Problem mehr, zum Lüften kurz den Reißverschluss zu öffnen. omm
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#1362715 - 15.11.18 14:11 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: AlexHH]
fantis-freund
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Beiträge: 106
Also ich werf hier mal noch einen ganz anderen Weg ein...
Bin immer mehr dazu übergegangen meine "gute" Regenjacke (Bergans Luster im Übrigen, falls das von Interesse sein könnte) nur anzuziehen wenn es wirklich heftig regnet und /oder der Wetterbericht das sicher ankündigt. Gerade für diese Strecken von 25 Minuten brauche ich bei ein bisschen Nieselregen keine 1A dichte Regenjacke, da reicht meine Greenlandjacket von Fjällräven. Vorteil: die trocknet sehr schnell und ist auch je nach Wachsdicke/Imprägnierung recht wasserabweisend. Und falls es heftig auf dem Rückweg regnet wird man eben nass - man kann sich dann zu Hause ja was Trockenes anziehen und unter die Dusche stellen (oder andersrum grins)
Vorteil seh ich darin, dass man teure und auch nicht unbedingt für ihre umweltfreundlichkeit bekannte Regenkleidung weniger abnutzt. Abnutzen tut sich der Greenlandjacke zwar auch, aber ungleich langsamer, die ist doch sehr robust.
Achso und was das Zwiebelprinzip angeht - seh ich absolut genauso, lieber 'ne dünne Jacke und die dann ein bisschen zu groß kaufen und entsprechende Schichten bei Bedarf drunter ziehen.
Also für mich kommt so etwas wie die Greenlandjacket einer eierlegenden Wollmilchjacke schon recht nahe...
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#1362876 - 16.11.18 12:24 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: DebrisFlow]
talybont
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Beiträge: 648
In Antwort auf: DebrisFlow
In Antwort auf: IndianaWalross
Die Gabba / Perfetto ist ja auch keine Hardshell, die Jungs von Castelli haben nie behauptet die bliebe furztrocken und liesse bis zum getno Wasser abperlen... Es ist stark Wasserabweisend, winddicht und dann war es das auch schon.

Was sie tut ist dich warm halten, egal wie nass es wird. Und keinen anderen Anspruch stellen sie.

Dein zweiter Satz widerspricht irgendwie dem Ersten. Das Material saugt sich bei Regen ziemlich voll und dann ists Essig mit warm. Klar ist das ziemlich individuell, aber für mich persönlich haben sich die hochtrabenden Werbeaussagen und durchaus positiven Nutzerbewertungen nicht bestätigt. Das sehr dichte Windstoppermaterial ist mir einfach zu dicht und das Ding wird innen dann komplett vom Schweiß nass. Und ich ziehe es nicht über 5°C an, mit geöffnetem Reißverschluss ist dann um den Gefrierpunkt kein Spaß an der Brust. Ich bin durchaus bereit gutes Geld für gute Sachen auszugeben, da erwarte ich aber auch Funktion für meinen Einsatzbereich (Superbrevets etc.). Da steige ich nach paar Stunden nicht ins Auto zum Umziehen (dafür tuts auch eine 20€ Jacke).

Dir ist aber schon bewusst, dass die Gabba/Nanoflex bei niedrigeren Temperaturen schon etwas Gas brauchen? Zum rumgondeln sind die nicht gemacht, die wollen Einsatz. Also Grundlagenbereich sollte hier schon das mindeste sein.
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#1362877 - 16.11.18 12:26 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: fantis-freund]
talybont
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Beiträge: 648
In Antwort auf: fantis-freund
Also ich werf hier mal noch einen ganz anderen Weg ein...
Bin immer mehr dazu übergegangen meine "gute" Regenjacke (Bergans Luster im Übrigen, falls das von Interesse sein könnte) nur anzuziehen wenn es wirklich heftig regnet und /oder der Wetterbericht das sicher ankündigt. Gerade für diese Strecken von 25 Minuten brauche ich bei ein bisschen Nieselregen keine 1A dichte Regenjacke, da reicht meine Greenlandjacket von Fjällräven. Vorteil: die trocknet sehr schnell und ist auch je nach Wachsdicke/Imprägnierung recht wasserabweisend. Und falls es heftig auf dem Rückweg regnet wird man eben nass - man kann sich dann zu Hause ja was Trockenes anziehen und unter die Dusche stellen (oder andersrum grins)
Vorteil seh ich darin, dass man teure und auch nicht unbedingt für ihre umweltfreundlichkeit bekannte Regenkleidung weniger abnutzt. Abnutzen tut sich der Greenlandjacke zwar auch, aber ungleich langsamer, die ist doch sehr robust.
Achso und was das Zwiebelprinzip angeht - seh ich absolut genauso, lieber 'ne dünne Jacke und die dann ein bisschen zu groß kaufen und entsprechende Schichten bei Bedarf drunter ziehen.
Also für mich kommt so etwas wie die Greenlandjacket einer eierlegenden Wollmilchjacke schon recht nahe...


So sehr ich Fjällräven mag (unzählige Hosen und Hemden), so wenig erschließt sich mir der Sinn dieser Jacken. Im Regen werden sie triefnass, bei körperlicher Beanspruchung ist die Baumwolle suboptimal. Und das Wachs macht die Klimaarbeit noch schlechter.
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#1362879 - 16.11.18 12:47 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: talybont]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5228
Ich sehe grad den Zusammenhang nicht. Woraus liest du daß ich damit rumgondle?
Viele Grüße,
Andy
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#1364212 - 24.11.18 15:01 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: AlexHH]
AlexHH
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 49
Es ist am Ende nun die Bergans Kongsberg Insulated geworden. Konnte ich in meiner Größe für 141€ bekommen und hakt die meisten Kästchen für mich ab.

Bisher sehr zu empfehlen.
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#1364587 - 27.11.18 09:59 Re: Eierlegende Wollmilchjacke zum Herbst/Winter [Re: DebrisFlow]
talybont
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 648
In Antwort auf: DebrisFlow
Ich sehe grad den Zusammenhang nicht. Woraus liest du daß ich damit rumgondle?

In was für Pulsbereichen fährst Du "Super"Brevets? Doch eher im Gondeltempo als kurz vor der roten Lampe, oder?

Bin am Sonntag 2,5 h im Gabba durch den Wald um den Frankfurter Flughafen geballert (Superprestige CX 2k19 - private Langstreckenrennen auf CX), 6°C Aussentemperatur, von oben trocken, und feucht bis nass. Trikot war perfekt, musste nicht mal den RV öffnen.
(Puls war im Schnitt bei 156 bpm, in der Spitze bei 185 bpm - genau dafür sind die Gabbas und Perfettos gemacht: Renntempo bei Dreckswetter!)
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