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#1042669 - 20.05.14 15:33 Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg
Kowalski
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 71
Dauer:4 Tage
Zeitraum:16.5.2014 bis 19.5.2014
Entfernung:330 Kilometer
Bereiste Länder:deDeutschland

Während ich an meiner Unterlippe nage und den vernichtenden Wetterbericht für das kommende Wochenende studiere, muss ich mich auch noch mit meinem Schweinehund auseinander setzen, der mich in letzter Sekunde für die Couch gewinnen will. "Es wird regnen und du wirst nass. Es wird kalt und du wirst frieren. Bleib lieber daheim!" Ich grübele. Unrecht hat er nicht, die Voraussage ist mies. Geplant habe ich den Jurasteig zu fahren, ein Wanderweg - aber bei den prognostizierten Konditionen? Fragwürdig. Ich sehe mich schon durch meterdicke Schlammschichten wühlen und auf glitschigen Wurzeln Schluchten hinunter stürzen. Autsch! Aber verschieben will ich die erste Tour auch nicht. Meine Ausrüstung besteht auf baldigster Erprobung. Ich setze mich also nochmal ans Reißbrett und bald steht fest: Fünf Flüsse sollt ihr sein!

Tag 1 - Regensburg nach Hohenstadt ~100km
(via Kallmünz, Rieden, Amberg, Sulzbach-Rosenberg)



Bereits etwas außerhalb von Regensburg und bei unverschämten sportlichen 8,5 Grad fürbitte ich brav bei der Mariaorter Maria nach Art des Flinken Wiesels für eine gute Reise und lasse mein Rad bei der Gelegenheit auch gleich mit ihrem Segen aufladen. Ich opfere obendrein noch einen Fruchtriegel und schwinge mich danach auf meinen holden Gefährten und radele mit ihm am Ufer der Naab entlang. Ich will nach Norden, der Wind nach Süden - und zwar heftig. Im Verlauf des Tages wird das Anstrampeln gegen den Wind zur willkommenen grenzwertigen Herausforderung. Bei besonders starken Böen trete ich dabei sprichwörtlich auf der Stelle.



Das Angebot des Bankerls zur Rast nehme ich nach ungefähr 20km dankbar an und schaue der Naab eine Weile beim Fließen zu, hadere dabei mit meinem Schicksal und der Entscheidung die Tour zu fahren. Der dauernde Wind nervt zusehends, das Gepäck fordert seinen Tribut, das triste Grau des Himmels stülpt sich wie ein Eimer über alles, die Kälte gibt ihren Teil zum unwirtlichen Gesamteindruck dazu und das ersehnte Gefühl von Freiheit und Ungezwungenheit will sich nicht einstellen. Immerhin, es regnet nicht. Ich nuckle krampfhaft an der E-Pfeife und gehe in mich. Gedanken ans Umkehren kommen auf. Noch wäre es leicht. Andererseits: Das mich bereits solche Widrigkeiten aufgeben lassen?! Bin ich etwa ein Schönwetter-Abenteurer? Und geht das überhaupt? Die Rast endet mit einem gehörigen Tritt in den Hintern, den ich mir selbst verabreiche.



Langsam komme ich in eine Art Rhythmus. Ich genieße die weitgehend windfreien Abschnitte, die durch kleine Wäldchen oder Dörfer entstehen. Auf freiem Feld schalte ich in einen kleinen Gang und stelle mir einfach vor, es geht bergauf. Dann passt es auch wieder zusammen.



In einem Dorf raste ich und finde dort auch eine Bäckerei, bei der ich mich mit Kaba und einer Käsestange aufmuntere. Es ist mittlerweile später Mittag. Kinder laufen mit ihren Schulranzen an mir vorbei und zeigen auf mich und kichern sich irgendwas zusammen. An die neugierigen Blicke muss ich mich gewöhnen. Ich grüße mehr, das fällt mir auf und ist wohl ein erstes Reise-Symptom. Die Leute grüßen zurück. Auch die wenigen Radler, die ich auf der Strecke treffe - natürlich alle aus der Richtung mit Rückenwind - erwidern mein Nicken und manchmal folgt sogar ein Lächeln. Ein paar der Ortliebs habe ich auch schon gesehen.



Ein anderes Problem das sich langsam aufdrängt ist die Zeit. Es gibt auf dem Abschnitt nicht viele Campingplätze, das wusste ich schon. Der Campingplatz in Rieden wäre der Nächste gewesen, ist aber zu nah als Tagesetappe, wenn ich die Tour in 4 Tagen schaffen will. Wobei ich den 4. Tag eigentlich kaum noch zum Fahren nutzen will. Also muss ich bis Hohenstadt, was bei den widrigen Bedingungen nichts anderes übrig lässt, als Körner zu geben. Es artet zunehmend in Sport aus und eine leichte Getriebenheit macht sich breit, zusammen mit dem Gefühl es nicht mehr rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit zu schaffen - und überhaupt wäre mir schon ganz recht wenn ich noch ein wenig Zeit auf dem Campingplatz habe, bevor die Nacht herein bricht.



Ich hetze durch die Lande, spule die Kilometer herunter und halte mich in keiner der Städte und Dörfer auf. Bei Hohenfels geht die Strecke am Truppenübungsplatz der Amerikaner vorbei - und irgendwo hier verläuft auch der Jurasteig. Leider habe ich keine Zeit einen Blick auf den Steig zu riskieren. Fahren will ich ihn aber noch immer. Landschaftlich ändert sich im Flusstal nur wenig. Ich fahre nonstop über Schmidmühlen, Vilshofen, Rieden bis nach Amberg. Dass die Naab längst der Vils gewichen ist nehme ich gelassen zur Kenntnis.



Ich erreiche Amberg und die Hektik des Stadtlebens steht in krassem Gegensatz zum beschaulichen Flusstal. Es ist als würde man in eine andere Welt geworfen. Der Verkehr fordert viel Aufmerksamkeit und die Beschilderung der Strecke ist eigenwillig und der Garmin hilft nicht immer zweifelsfrei. Die Altstadt ist ein kleines Highlight und die abgebildete Gasse ringt mir bei aller gebotenen Eile doch noch einen kurzen Stopp für ein Foto ab. Das kurz darauf folgende Sulzbach-Rosenberg gefällt mir "radlerisch" überhaupt nicht. Hier stoppe ich um Einzukaufen, da ich es nicht riskieren will, dass mir bis Hohenstadt keine Einkaufsmöglichkeit mehr zur Verfügung steht. Ich decke mich mit Proviant ein, was ich in den Daypack verstaue. Es ist mittlerweile schon recht spät und der Transit zum nächsten Fluss, der Pegnitz, steht noch aus. Dazu erreicht die Strecke in diesem Abschnitt die meisten Höhenmeter.



Nach einem harten Endspurt erreiche ich den Campingplatz gegen 19:30 Uhr. Die Frau am Empfang lässt mich einen Zettel ausfüllen und erkundigt sich fürsorglich, ob ich denn schon schreiben könne. Ich muss lachen. Ihr fällt die Doppeldeutigkeit auf und sie meint entschuldigend, dass sie nicht andeuten wollte, dass ich nicht schreiben könne. Ich baue mein Zelt auf, was mir nicht gelingt ohne vorher nochmal die Anleitung auf Youtube zu bemühen. Danach futtere ich und lasse den Abend bei Dampf und Musik ausklingen. Morgen wird die Strecke entspannter, da weniger Kilometer und außerdem dreht es jetzt nach Westen, womit ich dem Nordwind entkomme.

Tag 2 - Hohenstadt nach Berg ~80km
(via Lauf, Nürnberg, Wendelstein, Burgthann)



Nach dem Frühstück und sonstiger Tätigkeiten breche ich gegen 11 Uhr auf. Die Strecke entlang der Pegnitz gefällt mir landschaftlich ausgesprochen gut, der Druck von gestern ist gewichen und ich bin trotz des immer wieder unterbrochenen Schlafes nachts und dem weiter anhaltend beschissenen speziellen Wetters guter Stimmung. Auch die Absenz des heftigen Gegenwinds trägt deutlich dazu bei.



Gegen Mittag zieht es mich in ein schön dekoriertes Cafe auf der Strecke, wo ich mir einen Kaiserschmarrn einverleibe und dazu zwei Kaffee trinke. Der Besitzer des Cafes kommt auf mich zu und spricht mich auf meine Tour an. Unvermittelt sind wir in ein langes und seltsam vertrautes Gespräch vertieft. Er schildert mir seine bewegte Vergangenheit, die beeindruckend und vielseitig war, auch viel mit Outdoor und Abenteuer zu tun hatte und zum Ende eine tragische Wendung erfuhr. Aber er hat trotz eines schweren Motorradunfalls den Weg ins Leben zurück gefunden und angesichts solcher Schicksale kommen mir meine Probleme lächerlich vor. Wir haben 1,5 Stunden verquatscht. Der Kaiserschmarrn war vorzüglich.



Der Lauf der Pegnitz ...



... durch die Stadt Lauf.



Die Temperatur ist noch immer niedrig und ich habe mittlerweile den Windbreaker schätzen gelernt. Den Tag davor habe ich noch trotzig auf seinen Einsatz verzichtet. So geht es flott weiter Richtung Nürnberg. Die Sonnenbrille ist übrigens als Barriere gegen anfliegende Monsterinsekten gedacht; an der Sonne liegt es nicht. Die gibt es nicht. Nicht hier. Nicht heute.



Nürnberg begrüsst mich mit beeindruckender altertümlicher Kulisse und der Weg in die Nürnberger Altstadt gestaltet sich unkompliziert und kommt beinahe komplett ohne jedweden Kontakt mit dem stinkenden reizenden Straßenverkehr aus.



An der Ufer-Promenande mit Blick über die Pegnitz auf die Stadt.



Nach Verlassen von Nürnberg erreiche ich den Ludwig Kanal, der mir zuerst auch sehr imponiert hat ...



... doch sich mit zunehmender Länge, Kilometer für Kilometer das gleiche Bild bietend, sich allmählich in eine lähmende Eintönigkeit verwandelt. Wie schlimm muss es da erst sein in Wüsten zu fahren?! Zu meinem Glück reißt mich eine Begegnung der dritten Art aus meinem Trott und bewahrt mich letztlich davor, mich vor Verzweiflung im Kanal zu ertränken:



Dieses Duo lauert mit Vorliebe durchreisenden Radlern auf und ist für seine äußerste Gansalität bekannt. Zum Glück kann ich das geforderte Schutzgeld entrichten und die Weiterreise wird mir gestattet. Um die akute Lebensgefahr deutlich zu machen, in der ich schwebte, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich nur ein 20 mm Festbrennweite mit mir führe.

Tag 3 - Berg nach Beilngries/Kratzmühle ~60km
(via Neumarkt, Freystadt, Berching)



Nach meiner Ankunft auf dem Campingplatz in Berg, der landschaftlich der Schönste auf der Tour war, treffe ich auf einen anderen Reiseradler, der schon von mir dort angekommen ist. Es gibt eine eigene Zeltwiese mit tollem Blick ins Umland. Es ist auch für ihn die erste Tour und so haben wir schnell ein Gesprächsthema. Wir haben zudem (ungefähr) die gleichen nächsten Etappenziele, so dass wir vereinbaren die nächste Zeit zusammen zu fahren. Für mich bedeutet das zwar, ich würde den 4. Tag doch eine längere Etappe als geplant fahren müssen, aber das tausche ich gerne für die Gesellschaft ein. Beim Einkauf im Ort ist mir das Rad zuvor noch am fest installierten Radständer so blöd umgeknickt, dass beim Vorderrad eine Speiche geknickt wurde. Dadurch hatte ich jetzt einen amtlichen Achter vorne. Die Versuche das Abends noch zu beheben schlugen fehl bzw. verschlimmerten das Problem noch. Ich hatte zwar zum Glück einen Nippelspanner dabei, aber noch nie einen benutzt. Erst am nächsten Morgen und bei besserer Sicht (und nach Anleitung von Google) konnte ich den Achter korrigieren. Das Bild gibt davon Zeugnis ab und entstand, nachdem die Reparatur geglückt war. Der Stuhl und den Tisch stellte der Campingplatz; im Rückblick ein sehr zuvorkommender Service der - leider - nicht selbstverständlich ist.



Ausblick ins Umland.



Ausblick aufs Frühstück.



Wir brechen gegen 10 Uhr in Richtung Freystadt auf. Es ist schon lustiger zu zweit. Wir quatschen viel und das Thema Ausrüstung ist längst nicht erschöpft. Das ist ein uferloses Feld. Fahrtechnisch sind natürlich Kompromisse notwendig, aber es klappt ganz gut. Bei mir machen sich auch zunehmend die Knie bemerkbar, deshalb bin ich für eine kürzere Etappe auch ganz dankbar; so lange Fahrten am Stück und Tage hinter einander sind meine Knie nicht gewohnt. Und die Belastung gerade am ersten Tag war wohl zu extrem.



In Freystadt gibt es ein Eis zur Belohnung.



Es ist Zeit für die Schafe die Wolle heraus zu rücken. Dieses Exemplar ist besonders zutraulich und empfiehlt sich für den Streichelzoo. Es kennt keine Scheu und lässt sich bereitwillig streicheln und mit abgerupften Gras füttern.



Wir kommen gut voran. Die nächste Station ist Berching, wo wir für eine kurze Rast halten. Es hat zwischendurch - entgegen aller Voraussagen und trotz des permanent schlechten Wetters - das erste Mal kurz geregnet. Da ich mir unsicher bin, ob der Beutel des Schlafsacks wirklich wasserdicht ist, habe ich ihn eine Hightech-Plastiktüte von NORMA eingepackt.



Ankunft am Etappenziel, der Campingplatz Kratzmühle. Er liegt direkt an der Altmühl. Wir dürfen uns eine Parzelle teilen, was ihn auch recht günstig macht. Wir werden ziemlich abseits der Wohnmobil-Camper untergebracht und haben jede Menge Platz. Zum Essen fahren wir nach Beilngries zum Italiener. Auf dem Campingplatz erkennt mich eine Frau und deren Mann als Dampfer und die Frau, ihrerseits Dampferin, lässt es sich nicht nehmen mir ihre Kollektion zu zeigen, die es in sich hat.



Auf dem Weg zum Italiener wären wir beinahe von diesem Rowdie überfahren worden, konnten uns aber gerade noch mit einem beherzten Sprung in den Graben retten.



Die Altmühl, wie sie sich heimlich an unserem Zelt vorbei drückt. Urwüchsig und trüb. Dank der Kälte sind sogar die Mücken größtenteils in den Streik getreten. Aber für morgen, Montag, ist der Beginn einer Hitzewelle angekündigt. Ein Hoch im Anmarsch. Prima! Die Nacht wird trotzdem nochmal *brrr* sehr kalt und stellt den Schlafsack auf die Probe. Der hält jedoch was er verspricht, nämlich warm.

Tag 4 - Beilngries nach Regensburg ~80km
(via Dietfurt, Riedenburg, Kehlheim)



Am frühen Morgen ist es immer noch kalt. Hochnebel steht überall. Was man dem Bild nicht ansieht ist die Kälte und die Tatsache, dass ich dahinter nur eingewickelt im Schlafsack sitzen kann, ohne augenblicklich zum Eiswürfel zu erstarren. Es dauert eine gefühlte Ewigkeit ehe sich der Nebel verzieht und langsam die Sonne die Oberhand gewinnt.



Es lebt sich bestimmt prima auf dem Campingplatz - dort, wo es jeden Morgen Brötchen gibt und wo für die Reste immer eine Recycling-Ente bereit steht.



Der Tag wird dann doch wie versprochen: warm, wärmer, heiß. Die Sonne tut so, als will sie ihre Versäumnisse die letzten Tage auf einmal nachholen. So geht es bald nicht mehr ohne Sonnencreme. Für mich ist es heute der letzte Tag, ich fahre noch bis Regensburg durch, während meine Begleitung in Kehlheim unterkommt. Wenngleich meine Schmerzen in den Knien mittlerweile bedenkliche Ausmaße angenommen haben. Dennoch schätze ich, dass es noch geht - nicht vernünftig, aber möglich. Das archaische Haus dort oben steht in der Nähe von Dietfurt und wollte unbedingt mit aufs Foto.



Dieser steinerne Herr wacht über Riedenburg ...



... und seine berühmte Yogurt-Eis-Quelle.



Und dann ist da noch diese eigentümliche Sprungschanze, mit der sich der dahinter liegende Berg bequem überspringen lässt. Erzählt man sich! Sie hört aber auch auf den Namen "Längste Holzbrücke Europas". Kurz danach erreichen wir Kehlheim und ich verabschiede mich von meinem Etappen-Begleiter, der zum Camping in Kehlheim fährt und für den die Tour noch weiter geht, während ich mit zwei glühenden Knieschneiben 30 km bis nach Regensburg absolviere.



"Na schau her: As weiß-blaue End.
Servus mitanand!"
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#1042675 - 20.05.14 16:01 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Mütze
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2549
Danke !!! Lustiger Schreibstil - tolle Bilder. Gut, daß Du Deinen Schweinehund überwunden hast und Du dem Rowdie entkommen konntest. Hoffe, Deinen Knien geht's besser.
- - - - - - - - - - - - - - - -
Grüßchen, Ruth http://missesvelominiservice.jimdo.com
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#1042677 - 20.05.14 16:13 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15707
Hallo Kowalski,
ein gelungener Einstand in die Tourenwelt und zugleich ins Reiseberichtswesen - nicht ganz ohne Humor, plagenden Selbstzweifeln (wer hat sie nicht immer wieder und schon viele gehabt?) und schönen optischen Landschaftseindrücken sowie ebenso augenzwinkernden Schnappschüssen. bravo (Glücklicherweise ist mein Büro-Monitor groß genug, am Laptop würde es schon sehr eng... zwinker). Dein Reisekonzept, fünf Flüsse rund um die Heimat zu verbinden, ist auch eine schöne Idee. Leider habe ich es in diese Ecke noch nie geschafft - gewiss wären mir die Hügelchen östlich davon wichtiger - bei so viel Fluss hätte ich Angst nasse Füße zu bekommen. schmunzel
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
Pedalgeist - Panorama für Radreisen, Landeskunde, Wegepoesie, offene Ohren & Begegnungen
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#1042679 - 20.05.14 16:20 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 10871
Dein Bericht erfreut mich sehr, werde ich doch im Juni zum Teil auf Deinen Wegen radeln. schmunzel

Lieben Gruß
Jürgen
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1042699 - 20.05.14 17:37 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Margit
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4813
Zitat:
Dieser steinerne Herr wacht über Riedenburg ... ... und seine berühmte Yogurt-Eis-Quelle.


danke für deinen schönen Bericht. In Riedenburg wollte ich auch schon ein paarmal das Kristallmuseum besuchen, aber irgendwie schaffte ich das nie, weil die Eisdiele den Zugang blockiert. bier
Viele Grüße
Margit
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#1042760 - 20.05.14 20:23 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Margit]
Menelus
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 74
Sehr nett geschriebener kleiner Bericht. Ich hoffe, gegen die zwei Wegelagerer findet man eine Lösung lach
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#1042770 - 20.05.14 20:49 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: veloträumer]
Kowalski
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 71
Danke für den Zuspruch!

In Antwort auf: Mütze
Hoffe, Deinen Knien geht's besser.

Die sind noch etwas angeschlagen, denke aber die Regeneration läuft schon. Ich muss auch mal schauen, ob ich das evtl. selbst mit verursache durch falsche Sitzposition; habe den Verdacht, ich hebe die Knie vielleicht einfach zu weit an. Müsste also mit dem Sattel noch etwas hoch.

In Antwort auf: veloträumer
(Glücklicherweise ist mein Büro-Monitor groß genug, am Laptop würde es schon sehr eng... zwinker).

Ich ging davon aus das Forum macht die Bilder immer selbst kleiner. Werde das zukünftig berücksichtigen und die Auflösung etwas geringer wählen.

In Antwort auf: veloträumer
- gewiss wären mir die Hügelchen östlich davon wichtiger - bei so viel Fluss hätte ich Angst nasse Füße zu bekommen. schmunzel

Ich hab es eigentlich auch eher auf die Wanderwege abgesehen, da die nochmal ein Stück weit abseits der Zivilisation sind und ich bergauf/bergab dem Flachland vorziehe. Ich hab kein Problem damit irgendwo raufzukurbeln, wenn es als Belohnung ne Abfahrt gibt. Bei Gegenwind bleibt die Belohnung halt aus, deswegen ist das so ätzend ^^

In Antwort auf: Margit
In Riedenburg wollte ich auch schon ein paarmal das Kristallmuseum besuchen, aber irgendwie schaffte ich das nie, weil die Eisdiele den Zugang blockiert.

Hehe, ja die haben sie schon sehr strategisch platziert. Ich war auch noch nie in dem Museum, obwohl ich auch vorher schon öfter mal einfach so in Riedenburg war. Ich bin aber auch nicht so der Kristallfan, mir gefallen eher Fossilien.

In Antwort auf: Menelus
Sehr nett geschriebener kleiner Bericht. Ich hoffe, gegen die zwei Wegelagerer findet man eine Lösung lach

Wäre möglich das die ausgebüchst sind, denn da war weit und breit nichts was auf einen Hof hindeutete. Keine Ahnung was sie gemacht hätten, wenn sie mich erreicht hätten - ich hab sie jeweils kurz vorher durch Bestechungsbrösel ein paar Felder zurück geschickt lach
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#1042798 - 20.05.14 21:45 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Mooney
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 577
In der Tat ein sehr schön geschriebener witziger Bericht. Das mit dem Wetter solltest du keinesfalls persönlich nehmen, denn bei dieser Gegend scheint es sich um ein bei weitem nicht ausreichend gewürdigtes Problemgebiet zu handeln. Als ich vor einigen Jahren Mitte Oktober diese Tour fuhr, hatten wir fast durchgängig Temperaturen von knapp über dem Gefrierpunkt mit gelegentlichem Regen. Nur naabaufwärts war es anders: Dort fing es hinter Kallmünz an zu schneien und hörte auch erstmal nicht auf. Da es aber nicht reichte, um das Radfahren ernsthaft zu behindern und die schneebedeckten belaubten Bäume ein ungewöhnlicher Anblick waren, war es dennoch nett. Die Gegend fand ich ohnehin reizend.

Wolfgang
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#1042814 - 20.05.14 21:58 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Schneehase
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 306
Hallo Kowalski,

danke für den amüsanten Bericht. Wir sind diese Tour vor 5 Jahren (nur "andersrum") als erste längere Radtour mit unseren Kindern gefahren und fühlten uns an einige Erlebnisse erinnert.

Gruß Klaus
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#1042865 - 21.05.14 00:28 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
asfriendsrust
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 323
In Antwort auf: Kowalski
Danke für den Zuspruch!
Ich muss auch mal schauen, ob ich das evtl. selbst mit verursache durch falsche Sitzposition; habe den Verdacht, ich hebe die Knie vielleicht einfach zu weit an. Müsste also mit dem Sattel noch etwas hoch.

Das erste was mir in den Sinn kam als ich das Bild mit dir auf dem Fahrrad vom zweiten Tag gesehen habe, waren zwei Worte: Affe und Schleifstein.
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#1042866 - 21.05.14 00:51 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
indomex
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1125
Danke für den netten Bericht mit schönen Bildern. Es geht doch nichts über eine gute Portion Humor. Dein Bericht war eine äußerst angenehm und kurzweilig zu lesen.
Leben und leben lassen
Liebe Grüße, Peter
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#1042868 - 21.05.14 01:29 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: asfriendsrust]
Kowalski
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 71
In Antwort auf: asfriendsrust

Das erste was mir in den Sinn kam als ich das Bild mit dir auf dem Fahrrad vom zweiten Tag gesehen habe, waren zwei Worte: Affe und Schleifstein.

Yup, der Sattel ist einfach zu tief. Statt 80cm Sitzhöhe hatte ich nur 74cm. Jetzt wirds klar worans lag, aber das ist mir vorher nicht aufgefallen. Und es trat auch erst nach 2 Tagen überhaupt auf. Da muss ich jetzt verstärkt darauf achten, nicht das sich da noch bleibende Schäden entwickeln.
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#1042938 - 21.05.14 10:01 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 10189
Hallo,

ein schön geschriebener Bericht. Gut, dass Du keine ernsthafteren Knieprobleme bekommen hast. In meiner fahrradtechnisch gesehenen "Barockzeit", also vor der Periode der "Aufklärung", hatte ich Dingen wie Sattelhöhe, Position der Knie relativ zum Tretlager usw. noch keine Beachtung geschenkt. Das ging sogar eine Zeit lang gut, da ich offensichtlich zufälligerweise eine annähernd richtige Einstellung gefunden hatte. Bei einer längeren Tour auf einem neuen Rad bei gleichzeitig schlechtem Wetter kamen zwei Dinge zusammen: Zu tief gestellter Sattel und unterkühlte Knie. Die Folge war eine kräftige Sehnenentzündung im Knie, die neben dem Schmerz das Gefühl vermittelt hatte, als ob ich Sand im Knie hätte. Dieser "Schaden" war erst nach ca. 4 Monaten wieder soweit behoben, dass ich an ernsthafteres Radfahren denken konnte. Auch die kommenden Jahre blieb das Knie erst einmal recht empfindlich. Mit korrekt eingestelltem Sattel und immer warm gehaltenen Knien habe ich nun keine Probleme mehr. Selbst bei korrektem Verhalten ist aber tatsächlich auch ein gewisses Training vor der Tour zu empfehlen. Überlasten kann man den Körper im untrainierten Zustand nämlich in vielerlei Hinsicht recht schnell.

Viel Spaß bei weiteren Touren, die dann hoffentlich ohne Knieschmerzen und bei schönerem Wetter stattfinden.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (21.05.14 10:03)
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#1042992 - 21.05.14 12:53 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Keine Ahnung]
Kowalski
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 71
Hallo Arnulf,

"Barockzeit" trifft es gut. Als bisheriger Tagestouren-Fahrer haben sich mir solche ergonomischen Fragen nie in dieser Dringlichkeit gestellt, weil auch der Fehler keine (allzu) spürbaren Konsequenzen hatte. So war meine Sitzposition bestimmt nie ganz optimal - allerdings habe ich Esel im Zuge der Montage des Trägers an der Sattelstütze und des neuen Sattels an der Höhe herum gestellt. Leichtfertig, denn so nen krassen Niedrigstand hatte ich normal nicht. Leichtfertig auch, trotz Schmerzen die Belastung nicht aufzugeben (reduziert habe ich ja allerdings). Ist aber aktuell schon am Abklingen. Werde aber erst mal keinen und dann nur wenig Sport machen. Bewegung indes schon, zu viel Schonhaltung ist ja auch wieder bäh. Ich habe mir auch noch ne Kytta Salbe geholt - und werde die auch ins Reise-Repertoire aufnehmen. Das hätte vielleicht, gleich angewendet, einiges von dem Schlamassel abgefedert.

Wünsche dir auch viel Spaß!

Grüße,
Matze
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#1043279 - 22.05.14 11:14 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
gibbi_affe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 117
Hallo Kowalski!

Ich schließe mich meinen Vorrednern an: Ein sehr schöner Bericht gepaart mit sehr schönen Fotos! Auch von mir gute Besserung an deine Knie! Ich freue mich schon auf den Bericht von deiner nächsten Tour zwinker
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#1043683 - 23.05.14 20:14 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Cornelius
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 225
Hallo!

Angetan von dem beeindruckenden Bericht samt Bilder, werde ich mich bei hoffentlich gutem Wetter am nächsten Donnerstag auf den Weg machen! Ich möchte in Regensburg starten und von dort aus über Kelheim weiter radeln...

Tips zu günstigen Zimmer in/um Neumarkt und Amberg nehme ich dankend an! schmunzel

Gruß, Cornelius
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#1043718 - 23.05.14 23:15 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Cornelius]
Kowalski
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 71
Hallo Cornelius,

die Richtung im Uhrzeigersinn ist bei windigen Bedingungen besser, denke ich, da der Wind hier in der Gegend oft aus Norden kommt und der windigste Abschnitt somit der (relativ windgeschützte) Ludwigskanal wäre - bei schönem Wetter macht die Fahrtrichtung aber insgesamt wenig Unterschied, denke ich. Auf der Strecke sind auch immer mal wieder Zimmer und Höfe zur Übernachtung angeschlagen - direkte Tipps kann ich dir leider nicht geben, was das angeht, an deiner Stelle würde ich aber ohne Zelt versuchen in kleineren Orten vor/nach Neumarkt und Amberg unterzukommen, als in den Städten selbst (es sei denn du magst das städtische Flair). Ich würde jeweils einen Hof empfehlen, mit Übernachtung und inklusive Landfrühstück draußen. Evtl. noch mit aktiver Tierhaltung, einen großen Garten und schöner landschaftlicher Einbettung. Also am Besten ein, zwei Stunden vor der geplanten Ende der Etappe die Augen offen halten und bei den jeweiligen Höfen anfragen (du kannst dir aber vorab ja zur Sicherheit jeweils im Internet zwei Notfall-Übernachtungsmöglichkeiten heraus suchen, solltest du nicht rechtzeitig fündig werden).

Es ist jedenfalls ein recht naturverbundener Weg und mich haben die Städte in diesem Eindruck insgesamt eher gestört, als das ich sie als besonders einladend empfunden hätte. Die Dörfer haben sich dagegen ziemlich gut in den Eindruck eingebunden, da diese doch oftmals noch recht archetypisch waren und landwirtschaftlich geprägt.

Viele Grüße und viel Spaß!
Matze
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#1043747 - 24.05.14 07:49 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Cornelius]
torfnase
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5
In Antwort auf: Cornelius
Hallo!

...
Tips zu günstigen Zimmer in/um Neumarkt und Amberg nehme ich dankend an! schmunzel

Gruß, Cornelius



Hallo Cornelius,

wir sind den 5-Flüße Radweg letztes Jahr gefahren und hatten eine sehr angenehme Unterkunft in Neumarkt. http://www.stjosef-nm.de/index.php?id=41
Viel Spass bei der Tour.

@Kowalski: Danke für den nett geschriebenen Bericht :-)


Grüße Dirk
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#1044310 - 26.05.14 15:43 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Cornelius]
sstelter
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 661
Hallo,
wir sind die Runde vor ein paar Jahren im Oktober gefahren. In Amberg haben wir hier übernachtet und waren zufrieden.
Grüße
Stephan

Geändert von sstelter (26.05.14 15:43)
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#1045246 - 31.05.14 10:05 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
Pedalpetter
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1343
Hallo Matze,

vielen Dank für diese kurzweiligen 15min. bravo Ich hoffe noch mehr von Dir zu lesen, wenn Deine Knie neue Touren zulassen. dafür
Gute Besserung.
Gruß
Volker
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#1046130 - 04.06.14 12:54 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Pedalpetter]
paraflyer
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 61
Heyo,

inzwischen bist Du sicherlich schon wieder genesen und fit für die nächste Tour?! schmunzel

Danke schön für den tollen Beitrag. Normalerweise lese ich ganz selten Reiseberichte, aber dieser hat mir gut gefallen, auch wegen der nicht ganz so typischen, dafür aber humorvollen Chronologie. Das werde ich mir mal merken, wenn ich wieder auf Reise gehe.

Die abgefahrene Region werde ich auch mal aufsuchen. Bislang kenne ich da unten nur den Brombachsee, aber mit dem Altmühltal-Radweg wären da sicherlich viele nette Kilometer zu machen - auch mit einem Liegedreirad.

Viel Spaß auch weiterhin.
Keep on riding.
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#1047689 - 10.06.14 19:11 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: paraflyer]
Kowalski
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 71
In Antwort auf: ridingªscorpion
Heyo,
inzwischen bist Du sicherlich schon wieder genesen und fit für die nächste Tour?! schmunzel

Hey! Hätte deine Antwort beinahe übersehen. Die Genesung hat gut geklappt. Der Fehler ist auch gefunden und behoben und habe dafür ein ganz neues Fahrgefühl erhalten. Was allein die Sattelstellung ausmacht, das ist schon mystisch. Musste nicht nur höher, sondern auch noch weiter vor. Jetzt fährt es sich "verschleißfrei".

Am kommenden Freitag mache ich die nächste Tour. Diesmal aber eher MTB orientiert, also Wanderwege via Garmin Überraschungs-Route in den bayerischen Wald hinein bzw. hinauf. Stationen werden wohl Wald (bei Rieden) und dann weiter nach Viechtach und dann noch weiter über die Grenze nach Tschechien. Zurück dann via Zugvogel.

Danach habe ich geplant mal so langsam die "Qualitätswanderwege" in Angriff zu nehmen. Jurasteig und Goldsteig usw. Und im Spätsommer dann die große Tour, wenn ich Glück hab bekomme ich 4 Wochen am Stück frei - bin mir aber noch nicht sicher ob eher gen Süden oder gen Norden dann. Alpencross wär mir aber schon mal ganz recht. Liebäugel mit Gibraltar als Endziel.

In Antwort auf: ridingªscorpion
Die abgefahrene Region werde ich auch mal aufsuchen. Bislang kenne ich da unten nur den Brombachsee, aber mit dem Altmühltal-Radweg wären da sicherlich viele nette Kilometer zu machen - auch mit einem Liegedreirad.

Für ein Liegerad ist die Strecke bestimmt sehr angenehm zu fahren. Habe allerdings unterwegs keins gesehen. Dafür schlägt der Pedelec Trend voll durch. An die "flotten Omis" muss ich mich aber erst noch gewöhnen ^^

In Antwort auf: ridingªscorpion
Viel Spaß auch weiterhin.
Keep on riding.

Danke, wünsch ich dir auch!
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#1047961 - 11.06.14 13:07 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
paraflyer
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Hi,

das klingt alles nach einem guten Plan. In die Kerbe werde ich nicht schlagen, da ich mit dem Trike seltener offroad fahre. Mein Ziel sitzt derzeit auf den Nah- und Fernradwegen dieser Welt, sofern es Zeit und Geld zulassen.

Im Juli werde ich sicherlich mal wieder eine Etappe des Elbe-Radweges abradeln, für den Ems-Radweg brauche ich eine Woche Zeit und auch den Main habe ich im Fokus. Irgendwann mal!

Gute Fahrt und wir freuen uns auf weitere Berichte. schmunzel
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#1048102 - 11.06.14 21:51 Re: Erste Tour: Fünf Flüsse Radweg [Re: Kowalski]
khlex
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Beiträge: 52
Günstige Übernachtung:
Bin Tour vor 2 Wochen gefahren- für 2 Pers.
1. Übernachtung Amberg, Hotel Brunner (direkt Altstadt beim Bahnhof) Doppelzimmer € 90,-
2. " Hersbruck, Schwarzer Adler (Inh.Sohn ist aktive Biker-Hotel ist älter) € 75,
3. " Berg, Hotel Knör (typ. Landhotel, große Portionen) € 68
4. " Dietfurt, Hotel Stirzer (Haus ist ein "Museum" 400 Jahre alt) € 64,-
würde die Tour wieder über Regensburg, Amberg... fahren.
Schreibweise für Kelheim!
Heinz
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