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#1003444 - 08.01.14 10:41 USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco
bikeload
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 48
Unterwegs in Deutschland

Dauer:27 Tage
Zeitraum:4.9.2013 bis 30.9.2013
Entfernung:1450 Kilometer
Bereiste Länder:usVereinigte Staaten von Amerika
Externe URL:http://bikeload.com

Meinen Bericht mit Fotos gibt es unter www.bikeload.com / vom November 2013 (Reinkopieren der Bilder klappt nicht und ich habe keine URL der Bilder)

Die US-Pazifikküste ist für viele Radfahrer die Traumstrecke schlechthin. Auf dem Highway 101 genießt man fast täglich den Blick auf die schroffe, steile Felsenküste, unzählige Strände und man durchfährt riesige Wälder (hier sind insbesondere die beeindruckenden Redwoods zu erwähnen). Dazu gibt es eine perfekte Infrastruktur an Hotels, Motels (in allen Preisklassen), extrem günstigen (und manchmal wunderschön gelegenen) staatlichen Campingplätzen (mit eigenen Sites für Biker!) und eine angenehme Vielzahl an Restaurants mit ausgezeichnetem Essen. Die Route ist komplett mit grün-weißen Hinweisschildern ausgeschildert, so dass ein ständiges Kartenstudium entfällt.


Das „Versorgungspaket“ wird abgerundet durch die staatlichen Touristenbüros entlang der Strecke, dessen Mitarbeiter einen gerne und kostenlos mit reichlich Kartenmaterial und weiteren Informationen ausstatten.
Kurzum: Es wird einem hier leicht gemacht! Auf keiner anderen meiner Radreisen habe ich so viele Biker jeden Alters getroffen. Alles lässt sich, trotz einiger zu bewältigender Höhenmeter, gut bewältigen, wenn man sich Zeit lässt.
Alles super oder gibt es einen Haken? Ja, den Haken gibt es! Der Verkehr! Der Highway 101 ist teilweise ganz erheblich befahren. Auch ist die Kehrseite der Medaille einer perfekten Infrastruktur, dass ein wenig das große Abenteuer fehlt. Wer das nicht sucht, wird happy sein und so bietet sich die Strecke auch und vor allem für „Einsteiger“ an.
Ich starte die Tour in Seattle und setzte erst einmal mit der Fähre nach Bremerton über. Damit umgehe ich den riesigen, verkehrsreichen Speckgürtel um Seattle. An Bord treffe ich den sympathischen, jungen Mexikaner Miguel, der hier mit dem Rennrad und leichterem Gepäck auf demselben Weg mit Ziel San Francisco unterwegs ist. Die kommenden 2 Tage werden wir zusammen fahren, bis sich unsere Wege dann aufgrund der unterschiedlichen anvisierten Zieldaten für San Francisco und den sich daraus ergebenen Tempovorgaben wieder trennen (Er möchte in der Hälfte der Zeit dort ankommen).

Bis dahin ist es wohltuend, zur Abwechslung mal wieder Gesellschaft zu haben und sich austauschen zu können. Nach meiner Erfahrung schafft das Reisen eine von den Alltagssorgen befreite Atmosphäre der Offenheit, die einen wunderbaren Nährboden für interessante und tiefgehende Gespräche bietet, deren perspektivisches Denken eher Visionen kreiert als tägliche ToDo-Listen. Und so war das auch hier.
Meine weitere Reise führt mich zunächst über Southbend („Weltstadt der Austern“ – und deshalb esse ich hier auch welche zu Abend) nach Longbeach, wo ich für USD 5 auf dem „Disappointment Statepark Campground“ unterkomme, nachdem ich vorher in Longbeach im australischen Café „Lost Roo“ ausgezeichnet zu Abend esse. Denn auch hier halte ich an meinem Werteprinzip fest, dass ich (bis auf besondere Ausnahmen – siehe unten San Francisco) bei den Unterkünften (die realistischerweise einen Großteil der Reisekosten ausmachen) eher sparen möchte. Letztendlich brauche ich einfach nur ein Bett oder eben meine Isomatte im Zelt und eine (gelegentliche) Dusche. Nicht sparen möchte ich allerdings am Essen. Selbst gekochte Nudeln mit dem Ketchup-Klassiker und Kekse als Mittagessen sind für mich nur Notlösungen oder wenn die Entschädigung in Form einer unglaublich schönen, einsamen Landschaft daherkommt. Ich esse gerne und gut und das darf auch etwas kosten. Mir ist klar, dass ich hier privilegiert bin, weil ich die Wahl habe, aber ich fange doch jetzt nicht an, täglich nur Toastbrot zu essen, nur weil dies die anderen (18jährigen...) in der Backpacker-Unterkunft auch tun! Gutes Essen hat (inzwischen) für mich viel mit echter Lebensqualität zu tun und ist eines der Dinge, auf die ich nicht (über längere Zeit) verzichten möchte. Und zum Glück muss ich es auch nicht, und dafür bin ich täglich dankbar.

Der Sonnenuntergang am Strand des „Disappointment Statepark Campground“ (Der Name kommt übrigens von der hohen Anzahl der Schiffsstrandungen an diesem Riff) ist unglaublich schön.

Am nächsten Tag geht es weiter über die ca. 2 km lange Brücke, die von Washington nach Oregon führt (Hier statte ich mich direkt nach der Überfahrt im Tourist-Office in Astoria mit gutem Kartenmaterial aus). Da an diesem Tag das Wetter gegen Abend zunehmend schlechter wird und es zu regen anfängt, gönne ich mir in Seaside eine feste Unterkunft und habe so auch Gelegenheit, mein Zelt zu trocknen und meine stromhungrigen Begleiter (Kamera, Hero3 Kamera, Laptop, iPhone) aufzuladen. Weiter geht es die nächste Tage über Rockaway Beach, Lincoln City (Das Essen im „Black Fish Restaurant“ ist umwerfend!) nach Yachats River (hier ist das „Uno“ Restaurant eine echte Empfehlung!). Ab hier nimmt der Verkehr etwas ab und der Regenwald (und leider auch der Regen) zu.

Reedsport (wenig charmanter Industrieort) und Coos Bay sind weitere Etappen. Die Straße führt mich nun im Hinterland durch die Wälder, wird nochmals deutlich verkehrsarmer (wo sind die Autos eigentlich alle hin?) und hat einiges an Höhenmetern zu bieten. Ein bisschen kommt das „Alaska-Gefühl“ auf. Das tut gut.
Schließlich erreiche ich den Bandon State Campground, einen schöner Campingplatz knapp 3 km vor Bandon, der mit allem inklusive heißer Dusche und Waschmaschine ausgestattet ist (Auch hier für die obligatorischen USD 5)! Neben mir zelten eine Frau und ein Mann, die ich auf ca. 50 schätze und die sich als obdachlos herausstellen. Ihr Geld verdienen die beiden derzeit mit dem Sammeln von Beeren wie sie mir erklären. Für sie sind die Campingplätze eine sichere und vergleichsweise günstige Stätte um unterzukommen (weshalb der Staat den maximalen Aufenthalt auf den staatlichen Campingplätzen inzwischen auch auf 14 Tage begrenzt hat). Während ich am späteren Abend in meinem Zelt meine Tagesberichte auf dem Laptop aktualisiere, höre ich, wie sich die zwei lautstark unterhalten und habe den Eindruck, einem Dialog von Samuel L. Jackson und John Travolta in Pulp Fiction (unfreiwillig) beizuwohnen. Sie wettern gegen alles und die Welt und ist an Feindbildern nicht arm: "In the name of God ... blessed are those who... crows are black, and black is evil ...". Ein bisschen durchgeknallt. Mit Religionsfanatikern kann ich irgendwie nichts anfangen...
Weiter geht es am nächsten (verregneten) Morgen bis ins nur knapp 50 km entfernte Orford. Hier gönne ich mir schon am frühen Nachmittag für knapp USD 50 ein ordentliches Motelzimmer. So früh bin ich noch nie irgendwo angekommen und eingekehrt. Eine gute Gelegenheit, meine letzten Tagesberichte (mit den GPS-Daten meiner Streckenführung) an meine Familie zu schicken, meine Fotos zu sichten und zu selektieren, mein Zelt zu trocknen und einen Waschtag einzulegen (Münzautomaten-Wäschereien gibt es glücklicherweise in jedem kleinen Städtchen). Das weitere Etappenziel ist der Harries Beach State Park und dann bin ich auch schon aus Oregon raus und in Nordkalifornien!

In Crescent City statte ich mich noch einmal mit Wasser und Lebensmitteln aus, weil die Infrastruktur ab hier angeblich deutlich dünner sein soll. Direkt nach dem Ortseingang von Crescent City geht es dann in die Redwoods. Bäume von unglaublichen Ausmaßen säumen den Weg. Von den schier endlosen Wäldern sind heute nur noch einige staatliche Reservate vor dem Kahlschlag der Holzindustrie gerettet worden. Die Natur wurde als unerschöpfliche Ressource betrachtet und die Schaffung von Arbeitsplätzen und Kapital rechtfertigte letztendlich alles. Auf Nachhaltigkeit wurde hier lange kein Wert gelegt.

Die Strecke führt mich weiter durch den wunderschönen Prairie Creek Redwood State Park und beschert mir einige heftige Regenschauer. Immer dann wenn ich denke, dass jetzt nicht noch mehr Regen vom Himmel kommen kann, gibt Pluvius eine Schippe drauf! Das hatte ich bisher so nur in den Tropen gesehen (irgendwie muss der Regenwald ja zu seinem Namen gekommen sein ...). In Orick, einem kleinen Dorf mit First Nations Bevölkerung, begebe ich mich in das einzige Café der Stadt, um mich einerseits aufzuwärmen und andererseits ein Mittagessen zu mir zu nehmen.

Hier passiert mir dann das, was einem so wahrscheinlich nur in den USA passieren kann: Während ich mich aus meinem nassen Klamotten schäle und mir dann mein Essen schmecken lasse, verlassen zwei ältere Herren das Restaurant und grüßten mich freundlich. Später stellte sich heraus, dass sie mein Mittagessen im Voraus bezahlt haben! Diese wohlwollende, neidfreie Unterstützung und Anerkennung von Leistungen anderer ist etwas das ich, bei aller (berechtigter) Kritik an den USA, bewundernswert finde!
In Arcata legte ich dann nochmals eine Hotelpause ein, die ich zum Waschen und Trocknen meiner Ausrüstung nutze. Dann geht es bald wieder in die Redwoods. Das Wetter bessert sich nicht merklich und so bin ich nach knapp 80 km geneigt, mir ein günstiges Zimmer zu suchen. Kurz vor der „Avenue of the Giants“ (gemeint sind auch hier die gewaltigen Bäume, die den Weg säumen), finde ich eine letzte freie Unterkunft. Die Eigner wollen aber unverschämte USD 100 für ein kleines Zimmer haben und machen auf mich auch einen sehr unsympathischen Eindruck. Ihr „You will not find any other place to stay anyway, so you better take it“ ist mir zuwider und hat etwas von moderner Wegelagerei. Danke schön, da fahre ich lieber bei Regen in die einbrechende Dunkelheit! Kurze Zeit später sehne ich mich nach einem trockenen Plätzchen... Es ist dunkel als ich schließlich im strömenden Regen auf dem „Humboldt Redwoods State Campingplatz“ ankomme. Ohne Abendessen und nach kalter Dusche rolle ich mich in meinen Schlafsack. Es gab schon bessere Abende ... Die Nacht über regnet es immer wieder.

Am nächsten Morgen in die nassen Sachen zu steigen macht keinen Spaß. Manchmal ist der Unterschied zwischen dem schönsten und schrecklichsten Tag dieses Trips (Mitten in den Natur im Redwood) offensichtlich nur von wenigen Randbedingungen abhängig. Hier haben ein paar Grad zu wenig, zu wenig zu essen und eine Menge Regen nicht gerade zur Hebung meiner Stimmung beigetragen. Ich weiß allerdings, dass die Sonne und Wärme wiederkommen wird und deshalb ist das einfach die etwas bittere Würze, die dazugehört! Also das nasse Zelt zusammengepackt und dann genieße ich im nächsten kleinen Ort erst einmal einen leckeren Jogurt mit Cappuccino. Währenddessen tritt die Sonne hinter den Wolken hervor. So sieht die Welt doch schon besser aus!

Weiter geht es für mich nach Gerberville. Hier wird ganz offensichtlich in Massen Marihuana geraucht und auch damit gehandelt; eine Einnahmequelle nachdem die Holzindustrie deutlich kleiner geworden ist, wie mir ein entspannter junger Mann aus Costa Rica berichtet.

Dann entschließe ich mich die 120km für diesen Tag "voll zu machen" und fahre bei gutem Wetter noch bis zum „Western Union Landing State Beach“. Der staatliche Campingplatz liegt direkt auf einem Streifen oberhalb der Klippen an der Pazifikküste und bietet Bikern für USD 3 eine Übernachtungsfläche (und auch nicht mehr). Von meinen netten amerikanischen Campingnachbarn (ganz untypisch mit kleinem Auto und Campinganhänger unterwegs) werde ich dann noch zu einem Glas Wein bei künstlichem Gas-Lagerfeuer eingeladen. Die beiden haben das gemacht, wovon viele nur erzählen und es dann später verwerfen: Mit Rentenantritt haben sie sich einen Wohnwagen gekauft und sind seitdem jedes Jahr mehrere Monate unterwegs.

Am nächsten Tag fahre ich wieder meine knapp 100 Kilometer die Küste entlang gen Süden. Vorbei geht es an Fort Bragg (einer Kleinstadt mit sehr schöner Campingmöglichkeit am Meer), bis ich schließlich auf dem Manchester State Park ankomme, wo ich für USD 5 wieder mein Zelt aufschlagen kann. Die phantastische, durch einen Sanddeich abgeschirmte Küste ist nur ein paar Gehminuten vom Campingplatz entfernt und lohnt einen Besuch!

Am nächsten Tag (inzwischen haben wir den 22. September) geht es bei traumhaftem Wetter weiter. Die Strecke ist mäßig befahren und hat einiges an Höhenmetern zu bieten. Im edlen Timber Cove Inn (Übernachtungspreise USD 250 aufwärts) gönne ich mir einen Cappuccino und ein Eis auf der traumhaften Sonnenterrasse mit Blick aufs Meer. Großartig!

Zur Abenddämmerung komme ich dann am legendären "Rivers End-Restaurant" in Jenner an (Sternebewertungen und sehr gute Weine!). Beim Absteigen vom Rad löst aus irgendeinem Grund das Bärenspray in meiner Radlerhose aus und das rot-bräunliche Gemisch läuft mir den rechten Oberschenkel runter. Gleichzeitig ist die Luft plötzlich etwas scharf gewürzt. Na toll! Ich gehe schnell ins Restaurant, wasche mich gründlich, stelle aber fest, dass das Zeug sehr aggressiv ist (die ganzeNacht über wird mir der Oberschenkel wie Feuer brennen; was ich jetzt aber noch nicht weiß ...). Nach diesem Einstieg gibt es dann im Restaurant zum traumhaften Sonnenuntergang Lachs und einen unglaublich leckeren Trios Rotwein (2008) vom nahegelegenen Sonoma Valley. Zum Nachtisch Mousse. Ich rolle ich danach glückstrunken nach Jenner und bekomme die Erlaubnis, kostenlos im Garten des Jenner Inn zu zelten. Fazit des Tages: Alles richtig gemacht; aber das Bärenspray gehört nicht in die Radhose!

Am 26. September komme ich dann endlich in San Francisco an. Die letzten Kilometer bis zur Golden Gate Bridge rollt es sich bei sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel hervorragend und so kann ich das Ziel meiner US-Pacific-Coast Tour auch in seiner vollen Schönheit bewundern und ablichten. Ich freue mich auf San Francisco!

Erst geht es allerdings nach Albany (Der aufmerksame Blog-Leser erinnert sich, dass da noch etwas an meinem Rad zu reparieren war und der autorisierte Händler und Experte für die Rohloff-Nabe in Albany bei San Francisco sein zu Hause hat). Ich nehme also die Fähre nach Oakland und fahre die verbleibenden ca. 15 km per Bike zu meinem Ansprechpartner Neill Flock von Bike Monkey (713 Solano Avenue, Albany, CA 94706). Neill ist anwesend und verspricht, sich das Ganze innerhalb der kommenden 2 Stunden anzuschauen während ich eine entspannte Runde durch den Ort drehe. Als ich um 19:30 Uhr wieder im Shop ankomme, hat Neill kurzerhand das Innenleben der Rohloff-Nabe auf Garantie ausgetauscht und berechnet mir lediglich den Arbeitslohn von USD 45! :-)

Irgendwie schaffe ich es dann noch, mir schnell ein Zimmer in San Francisco zu buchen und nach einer Sprintfahrt die letzte Fähre zu erwischen, so dass ich um 22:30 Uhr in meinem Zimmer im Holiday Inn einchecken kann. Fazit meines Radshop-Erlebnisses: Es zahlt sich aus, auf Qualität zu setzen!
Am nächsten Morgen ziehe ich in das von mir für die kommenden 3 Nächte vorgebuchte Eckzimmer im 19. Stock (Nr. 1900). Der Ausblick des Eckzimmers ist unglaublich! Mir liegt die Stadt zu Füßen! Für San Francisco habe ich mir diesen Luxus gegönnt und weil es eine Ausnahme ist, fühlt es sich gleich doppelt gut an! :-)

Meine Zeit in San Francisco verbringe ich unter anderem mit den Besuchen der verschiedenen Viertel (Pier 38, italienisches und russisches Viertel, Chinatown und das ehemalige Hippieviertel „Haight Ashbury"), dem Fahren mit dem legendären Cablecar, dem Kauf der Ausrüstung für meine nächste Etappe „Bolivien“ (Warmes Schlafsack-Inlay, Zeltlampe, Keen-Sandalen) und einem sehr beeindruckenden Besuch der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz. Eine phantastische Stadt! Die Zeit bis zu meiner Abfahrt zum Flughafen am 30. September 2013 vergeht viel zu schnell. Bolivien ruft!

Meine Tipps für die US-Pacific-Coast:

- Im September fahren! Dann ist der Haupt-Touristenstrom vorbei und es gibt angenehme Temperaturen bei vergleichsweise niedrigem Niederschlag!
- Von Norden nach Süden fahren! Auch wenn es dafür keine Garantie gibt, die Winde kommen im September doch meist aus Nord-West!
- Insbesondere bei schönem Wetter die staatlichen Campsites nutzen und bei der Planung auf die Ausstattung achten! Die Infos gibt es bei den vielen Touristeninformationen und so wisst ihr, ob es abends eine Dusche gibt oder eben nicht.
- Gut sichtbare Kleidung tragen oder sich (so habe ich es getan) eine leuchtend rote / orange Flagge hinten aufs Gepäck klemmen. So wird die Gefahr des „Übersehens“ und damit eines Unfalls deutlich verringert!


Geändert von bikeload (08.01.14 10:44)
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#1003460 - 08.01.14 11:31 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 13533
Zitat:
ich habe keine URL der Bilder

Im Firefox rechte Maustaste auf das Bild und "Grafikadresse kopieren". Dein Profilbild hat z.B. die Adresse http://1.bp.blogspot.com/-on-cl6vjmtg/UmBqmjaQm5I/AAAAAAAAA4k/LUrLjLCutEM/s220/_DSC5098.jpg

Noch ein dringender Tipp: Ändere die Schriftfarbe auf deiner Homepage. Durch die graue Schrift und den fast identischen Hintergrund ist der Text (fast) unlesbar.

Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#1003463 - 08.01.14 11:42 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
Deul
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abwesend abwesend
Beiträge: 8059
Vielen Dank für deinen Bericht, wir planen das ähnlich dieses Jahr.

Bei uns wird es dieses Jahr wohl August bis Anfang September. Ende September ist ne Messe in SF bei der locker 50.000 Hotelbetten belegt werden, Unterkünfte sind dann in der Bay Area knapp und teuer.

Gruß
Detlef
Cycling is an addiction, it can drive you quite insane. It can rule your life as truly as strong whiskey and cocaine.
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#1003493 - 08.01.14 13:46 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: Uli]
hackewe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 50
also bei mir (oder für mich?) ist die Schrift perfekt und nicht so ätzend kontrastreich

grüsse hackewe
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#1004054 - 10.01.14 00:22 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: Uli]
bikeload
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 48
Unterwegs in Deutschland

Danke Uli für Tipp zum Kopieren der Bildadresse. Klappt über Safari dann auch mit dem Befehl "Bildadresse kopieren".

Danke auch für den Hinweis zur Farbgestaltung der Homepage. Ich bin mir nicht sicher wo das Problem liegt; ich habe aber schon ein paar Rückmeldungen dazu bekommen (Einige sagten dann später, dass es plötzlich wieder ok wäre). Eingestellt ist eine gut lesbare weiße Schrift auf dunkelgrauem Hintergrund. Die Darstellung über Safari klappt anscheinend bei allen. Gestern durchgeführte Test mit Firefox und Explorer haben auch keinen Fehler angezeigt. Gelegentlich verzögert sich der Aufbau des dunkelgrauen Hintergrundes etwas. Ich bleibe da dran.

VG,
Carsten / bikeload
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#1004055 - 10.01.14 00:24 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: hackewe]
bikeload
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 48
Unterwegs in Deutschland

Hi hackewe,
danke für die Rückmeldung. Mit welchem Browser öffnest du die Seite?
LG,
Carsten / bikeload
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#1004137 - 10.01.14 12:02 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 13533
Zitat:
Eingestellt ist eine gut lesbare weiße Schrift auf dunkelgrauem Hintergrund

Ich habe mal kurz in den HTML-Code geschaut. Als Body-Textcolor ist nicht weiß (#ffffff), sondern grau (#bbbbbb) eingestellt. Überschriften und andere Teile haben den Farbcode #ffffff und werden auch bei mir weiß angezeigt.
Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#1004239 - 10.01.14 16:05 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
hackewe
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 50
google chrome (32.001.017)

vg
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#1005055 - 13.01.14 16:40 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
Schneehase
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 306
Hallo Carsten,

als ich die Homepage das erste mal geöffnet habe (mit Firefox) fehlte der graue Hintergrund beim Text. Zu dem Zeitpunkt war der graue Text auf dem Hintergrundbild so gut wie nicht lesbar.

Viele Grüße

Klaus
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#1005223 - 14.01.14 01:06 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: Schneehase]
bikeload
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 48
Unterwegs in Deutschland

Danke Klaus und Uli fürs Feedback!

Ich habe die Einstellungen nochmals leicht verändert und hoffe, dass der Kontrast jetzt besser lesbar ist. Bin selbst gerade mit Macbook in Australien unterwegs und mit Safari läuft das wunderbar. Hoffe das der Blog jetzt besser lesbar ist (Mit allen Browsern).

Viele Grüße
Carsten
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#1005246 - 14.01.14 10:07 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 13533
Hat geholfen. Jetzt liegt unter dem Text und vor dem Bild ein dunkelgrauer Hintergrund, der war vorher nicht da, so dass der graue Text direkt auf dem teilw. grauen Bild lag.
Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#1006254 - 17.01.14 11:52 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: Uli]
bikeload
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 48
Unterwegs in Deutschland

Perfekt. Danke Uli fürs Feedback! :-)

Grüße
Carsten
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#1044756 - 28.05.14 13:56 Re: USA Pacific Coast - Seattle nach San Francisco [Re: bikeload]
thojust
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 7
Hallo Bikeload

Toller Bericht. Habe eine ähnliche Tour 2012 gemacht und ähnliche aber auch unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Speziell was den Verkehr und die Rücksichtnahme angeht fühlte ich mich in den USA deutlich ungefährdeter als in Deuhschland.

An alle die Interesse haben, schaut da mal rein :

http://mallorcaradler.webnode.com/usa-2012/

Gruß Thomas

Geändert von thojust (28.05.14 14:01)
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www.bikefreaks.de