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#1342082 - 12.06.18 14:15 28 mm Bereifung (Eurovelo 10)
Tobi van de Berg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 13
Hallo zusammen,

ich fahre am 10. Juli von Berlin nach Riga. Mein Stahlrenner und auch die Packtaschen sind super in Schuss. Einzig die Breifung von 28 mm macht mir etwas sorgen, weil es auf dem Eurovelo 10 noch viele Sandabsschnitte geben soll.

Hat jemand aktuelle Infos zu den Streckenverhältnissen zwischen Stettin und Riga? Der ADFC empfiehlt selbst 32 mm.

Ich habe ein Intec F05 Stahlrahmen, der laut Hersteller nur bis 30 mm breite Reifen bestimmt ist. Bin mir also nicht sicher, ob ich es mal mit 32 mm Reifen probieren sollte. Könnte knapp werden und vielleicht Probleme bei der Tour verursachen.(?)

Für eure Einschätzung schonmal vielen Dank vorab.

Tobi
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#1342092 - 12.06.18 14:42 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Tobi van de Berg]
Stylist Robert
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2854
Miß doch einfach selber einmal aus, wieviel Abstand du noch zwischen den Streben, zu den Schutzblechen und an der Gabel hast. Wenn da noch ausreichend Platz vorhanden ist spräche nicht einmal etwas gegen 35er oder sogar 37er Bereifung, wenn es, auch mit den Bremsen, nirgends kollidiert.
Ein Fahrrad von der Stange? Soo kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...
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#1342185 - 12.06.18 23:55 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Tobi van de Berg]
Nordisch
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2575
Bei Sand ist es eh schlecht, selbst mit 32 mm Reifen.


Trotzdem:

Panaracer Gravel King Sk in 32 mm, wenn es passen sollte


Hat wohl echte 32 mm auf einer Felge mit 18 mm Maulweite (schmaler auf schmaleren Felgen, breiter auf breiteren Felgen)
https://www.youtube.com/watch?v=oyxHhOa6yCE




Geändert von Nordisch (12.06.18 23:56)
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#1342200 - 13.06.18 07:40 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Tobi van de Berg]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17122
In Antwort auf: Tobi van de Berg
Hat jemand aktuelle Infos zu den Streckenverhältnissen zwischen Stettin und Riga? Der ADFC empfiehlt selbst 32 mm.

Ich kenne die Strecke hinter Swinemünde. Da geht es gleich auf einen Waldweg. Ich bin ihn mit 35er Reifen gefahren, aber der war eher steinig als sandig. Von Stettin an die Küste kannst du auf kleinen Landstraßen fahren. Bei Interesse mache ich dir einen Track.

Versuche bloß nicht, ab Stettin den auf Karten als ORT (Oder River Trail) eingezeichneten Weg zu fahren. Der versinkt kurz hinter Stettin im Sand, da kommst du auch mit 50er Reifen nur schwer durch.

Noch was grundsätzliches zu polnischen Radwegen: Die werden in aller Regel so geplant, dass jemand mit Landkarte und Bleistift irgendwo in der Wojewodschaftskommandantur sitzt. Derjenige hat möglicherweise schon mal gelesen, dass es Fahrräder gibt, aber noch nie eins gesehen. Entsprechend ist die Wegequalität. Unpassierbare Sandpisten, Schlammlöcher, übelstes Wellblech etc. pp. sind eher die Regel als die Ausnahme. Ich meine das völlig ernst und nicht als Witz. Es gibt ein paar ganz wenige Ausnahmen wie z.B. den R1.

Deshalb würde ich in Polen eher darauf setzen, kleine Landstraßen zu fahren. Radwege kannste vergessen. Das mache ich auch immer so, und das funktioniert im allgemeinen auch ehr gut. schmunzel

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1342209 - 13.06.18 08:21 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Tobi van de Berg]
Taunusrenner
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 21
Hallo,
Ich würde es testen. Bei mir erscheint der 28mm Schwalbe Marathon breiter als der Conti Contact mit 32 mm. Meine Tour geht am 24.6. los, in Berlin komme ich am 1.7. vorbei, fahre aber auf dem R1.
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Off-topic #1342218 - 13.06.18 09:42 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Toxxi]
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2681
In Antwort auf: Toxxi

Noch was grundsätzliches zu polnischen Radwegen: Die werden in aller Regel so geplant, dass jemand mit Landkarte und Bleistift irgendwo in der Wojewodschaftskommandantur sitzt. Derjenige hat möglicherweise schon mal gelesen, dass es Fahrräder gibt, aber noch nie eins gesehen. Entsprechend ist die Wegequalität. Unpassierbare Sandpisten, Schlammlöcher, übelstes Wellblech etc. pp. sind eher die Regel als die Ausnahme.


Also das trifft aber auch auf einige Radwege in Deutschland genauso zu zwinker
Freundliche Grüße, Matthias
Kontakt bitte vorzugsweise per E-Mail.
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#1342219 - 13.06.18 09:46 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Toxxi]
Tobi van de Berg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 13
In Antwort auf: Toxxi
Von Stettin an die Küste kannst du auf kleinen Landstraßen fahren. Bei Interesse mache ich dir einen Track.

Hallo Thoralf,

vielen Dank für deine hilfreichen Infos. Gerne würde ich dein Angebot mit dem Track annehmen.

Mein aktueller Track sieht wie folgt aus: https://www.komoot.de/tour/25022598

Lieben Dank,
Tobi
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Off-topic #1342226 - 13.06.18 10:16 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: 19matthias75]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 15225
In Antwort auf: 19matthias75

Also das trifft aber auch auf einige Radwege in Deutschland genauso zu zwinker

Da scheinst du die Radwege in Polen nicht zu kennen. Die sind wirklich teils erheblich katastrophaler als hierzulande.

Meine Lieblingskarte in Polen ist ne Autokarte, Maßstab 1:300.000 oder so. Da nimmt man dann die Straßen der zweituntersten Kategorie. Die der untersten können teilweise auch unbefestigt oder preussisches Feldsteinpflaster sein, aber ab einer Stufe drüber lässt es sich in aller Regel wirklich sehr gut und entspannt radeln. schmunzel
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#1342230 - 13.06.18 10:21 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Tobi van de Berg]
Keine Ahnung
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 7859
Thoralf hat sicherlich recht, wenn er auf die "Gefahren polnischer Radwege" hinweist. Allerdings gibt es hier auch Abstufungen. So bin ich z. B. den Green Velo in Polen gefahren. Überwiegend war der recht schön und gut zu fahren.

Allerdings gibt es sie tatsächlich, die richtig schlechten Wegabschnitte. Ich habe eine 42 mm breite Bereifung. Bei einer echten Sandpiste hilft diese aber auch nicht. Man kommt aber sicherlich noch ein Stück weiter als mit einer schmaleren Reifenvariante. Die Schiebestrecken blieben aber überschaubar, auch wenn sie natürlich ärgerlich waren.

Häufiger waren die Holperstrecken. Festgefahrene Sandpisten, in denen sich ein Wellblechmuster eingefahren hatte, waren in Litauen und Polen ebenso zu finden, wie Kopfsteinpflasterstrecken oder heruntergekommene geteerte Straßen. Für den Green Velo machten sie zwar immer noch den deutlich kleineren Anteil an der Gesamtstrecke aus, aber fahren musste man diese Strecken dennoch. So würde ich im Nachhinein sagen, dass für mich noch wichtiger als die breitere Bereifung die gute Federung war. Die Kombination Federgabel und gefederte Sattelstütze war schon auf vielen meiner Touren ein Segen. Eine Wellblechpiste bleibt zwar dennoch holprig, aber man kann sie fahren, ohne dass einem irgendwann Handgelenke und Hinterteil weh tun.

Die schöne Landschaft, die Du sicher auch entlang Deiner geplanten Strecke erleben wirst, kompensiert dann auch einiges "Leiden".
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1342233 - 13.06.18 10:37 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: 19matthias75]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17122
In Antwort auf: 19matthias75
Also das trifft aber auch auf einige Radwege in Deutschland genauso zu zwinker

In Polen trifft das auf mehr als 95% der Radwege zu.
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1345533 - 05.07.18 12:12 Re: 28 mm Bereifung (Eurovelo 10) [Re: Toxxi]
Tobi van de Berg
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 13
Ich habe kürzlich den Continental Touring Plus (32-622) raufgezogen und die passen perfekt rein. Etwas knapp an den Schutzblechen, aber es geht klar. Vom Pannenschutz habe ich im Gegensatz zu den Continental ContactSport II mehr Vertrauen.
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www.bikefreaks.de