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#1342307 - 13.06.18 18:05 Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: panta-rhei]
Konsi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 970
Im Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg (Forum) hat eine Diskussion zum Thema Bikepacking begonnen, den ich gerne aus dem Faden hierher verschieben möchte, um den Bilderfaden möglichst in Bezug auf das Forumstreffen zu halten.

Es folgen nun die Beiträge von Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg (Forum) und danach könnt Ihr (und ich) loslegen zwinker - aber bitte friedlich!



In Antwort auf: panta-rhei
Salut


Herzlich willkommen! party

In Antwort auf: JuliaC
Bin neu hier, und hab mir gerade die Bilder angeschaut. Ich finde es toll dass so viele Radreisende hier im Forum an diesem Treffenn teilgenommen haben. Eine Frage: gibt es auch eine U30 Fraktion


Naja, Radfahren war unter Leuten in den 80ern/90ern hip - die von damals sind also heute nicht mehr jung. Und die ganz Jungen heute finden Radreisen eher uncool. Oder so ... und die "mittlere Altersklasse" ist mit "perAutozurArbeitoderzuKitaoderandieNordseeoderSprudelholen" so beschäftigt, dass sie auch nicht zum Radreisen kommt (gibts aufm Treffen NOCH seltener als U30er). Ergo erinnern sich erst die 60 plusler kurz vor der Rente, wenn der Bauch anfängt zu zwicken und der Arzt mit Blutdrucktabletten und "netten" Ratschlägen nervt, dass damals, in ihrer Jugend es auch ma was anderes zum Fortbewegen gab ...


Das halte ich für wenig zutreffend. Fahrräder und Radfahren sind in meiner Generation (die berühmten Millenials) ziemlich cool und angesagt. Es haben auch immer weniger junge Menschen einen Führerschein . Aber das wie der Radreise ändert sich (Bikepacking kommt hier im Forum zum Beispiel fast garnicht vor), und wo über das Reisen kommuniziert wird. Eher bei Strava und Facebook als in einem Forum, wo einem nur vorgehalten wird, das man sich nicht ordentlich vorbereitet hat, wenn man kein Fahrradmanufaktur T400 mit Magura HS33 und Rohloff benutzt ... auch das per-Auto-zur-Arbeit-oder-Kita ist nicht überall auf dem Vormarsch, in vielen Großstädten sind Lastenräder stark auf dem Vormarsch für solche Zwecke.
Konstantin Kleine
www.konsi.net

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 09:14)
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#1342333 - 13.06.18 21:10 Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: Konsi]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16927
In Antwort auf: Konsi
Bikepacking kommt hier im Forum zum Beispiel fast gar nicht vor

Aus gutem Grund. Hast du dich mal gefragt, warum das so ist? Es ist hier mitnichten so, das wir das nicht kennen. Ganz im Gegenteil! Bikepacking ist wirklich ein ganz uraltes Thema, man nannte das früher nur nicht so. Früher betrieben alle Bikepacking, weil es einfach nichts anderes gab.

Als dann die ersten Ortliebtaschen aufkamen, waren diejenigen, die welche hatten, immer die ersten, die beim Bier saßen. Weil man die Taschen nämlich in zwei Sekunden per Klick abnehmen kann. Alle anderen haben immer ewig rumfummeln müssen, bis sie ihr Zeug ab hatten. Und als sie damit fertig waren, waren die ersten schon mit dem ersten Bier fertig. bier2

Und das wollen wir jetzt nicht ernsthaft wieder haben... omm

Ich bin noch nicht superalt, aber ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, wie ich als Schüler und Student losgezogen bin. (Als ich Student war gabs schon Ortliebtaschen, aber ich hatte keine.) Sorry, aber das brauche ich nicht wieder. Dafür ist mir einfach meine Zeit zu schade.

Die Generation, die die Plackerei nicht mehr kennt, muss ihre Erfahrungen eben selbst machen. Ich gestehe das jedem zu und muss da nicht reinreden. schmunzel Und das ist auch gut so, vielleicht kommt ja irgendwas neues dabei raus. lach

Lange Rede - kurzer Sinn: Ich benutze Bikepacking nicht, weil ich es zur Genüge kenne. Und so wird es denen, die älter als ich sind, erst recht gehen.

In Antwort auf: Konsi
...als in einem Forum, wo einem nur vorgehalten wird, das man sich nicht ordentlich vorbereitet hat, wenn man kein Fahrradmanufaktur T400 mit Magura HS33 und Rohloff benutzt ...

Von welchem Forum redest du? verwirrt

Das mag mal früher hier so gewesen sein, aber ehrlich gesagt, habe ich sowas schon lange nicht gelesen. Schau mal in die aktuellen Beratungsfäden. Da wird in aller Regel dazu geraten, NICHT so viel Geld zu versenken, sondern mit dem Fahrrad loszuziehen, was vorhanden ist. Und das Geld lieber zu sparen und in Ausrüstung (z.B. Packtaschen teuflisch ) zu stecken.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 09:14)
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#1342348 - 13.06.18 23:58 Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: Toxxi]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18603
Danke für die erfrischend deutlichen und unaufgeregten Worte.

Außer einem ganz bestimmten Modus, der für klassisches Radreisen eher exotischweniger typisch ist, nämlich Singletrailstrecken in dichter Botanik udgl hat mir bisher niemand Vorteile des bikepacking erläutern können, die die sofort ersichtlichen Nachteile wettmachen könnten. Auch Minimalstgepäckmitnahme lasse ich gerne als Argument noch gelten. Aber sonst?

Das umständliche Handling ist ja nicht das Einzige. Stabilität ist das andere. Fährt man nicht gerade mit einem gefederten Himterbau, gibt es keine Anbringung des Gepäcks, die physikalisch besser gelöst ist, als eben unten am Ausfallende und oben an den Sitzstreben. Alles andere kann stabilitätsmäßig nur schlechter sein. Einfachste statische und Hebelgesetzüberlegungen untermauern das.

Dazu kommt, daß keine Anbringung der Taschen (von deren Öffnung und Zugang zum Inhalt ganz zu schweigen) so durchdacht ist, wie aktuelle Hakenlösungen an klassischen Taschen. Soll das Ganze taumelsicher und ohne Rumgelommel montiert werden, braucht es viel Material. Und damit sind Gewichtsvorteile wieder perdu. Auch die Behandlung der Inhalts kann ein Thema sein. Gegenstände, die nicht gnadenlos komprimiert werden sollten, werden es bei der chronischen Raumnot des bikepacking nicht einfach haben.

Wer hier eine Befreiung von angestaubten Traditionen und frischen Wind in der Szene wittert, darf gerne sein bike päcken. Wenn er einigermaßen Erfahrung gesammelt hat, könnte es sein, daß er nach Gepäckträgern und Taschen dafür zu schielen beginnt.
Gruß Andreas

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 09:15)
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#1342353 - 14.06.18 05:52 Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: iassu]
lutz_
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2117
Hallo!

In Antwort auf: iassu
Außer einem ganz bestimmten Modus, der für klassisches Radreisen eher exotischweniger typisch ist, nämlich Singletrailstrecken in dichter Botanik udgl hat mir bisher niemand Vorteile des bikepacking erläutern können, die die sofort ersichtlichen Nachteile wettmachen könnten. Auch Minimalstgepäckmitnahme lasse ich gerne als Argument noch gelten. Aber sonst?


Genau der oben beschriebene Modus ist für uns mittlerweile die bevorzugte Art des Radreisens:

Der von Stefan Stunz aka Stuntzi oder Alpenzorro adaptierte Zorrocarry im Bergauf-Modus (auf Asphalt und leichten Schotterpisten):



Nach wenigen Handgriffen sitzt der Rucksack im Alpencross-Modus auf dem Rücken zur Trail-Abfahrt:



Am Ende des Trail wird der Rucksack wieder auf dem Zorrocarry befestigt und man radelt gemütlich weiter. Für uns perfekt!


Gruß LUTZ
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#1342354 - 14.06.18 06:09 Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: lutz_]
Thomas1976
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 9378
Sind die Fotos auf dem Forumstreffen in Lauterbourg entstanden??
Wenn nein, was hat es hier dann zu suchen?

Hier möchte ich Fotos sehen von einem Treffen, wo ich selber anwesend war. Und keine Urlaubsschnappschüsse oder sonstiges anderer.

Für Eurer anderes Thema macht bitte einen eigenen Faden auf! Es reicht schon, dass wir wochenlang über die DSGVO diskutiert haben, nun kapert ihr mit "fremden" Fotos diesen Faden. Finde ich gerade echt unmöglich und unnötig.

@Mods: Könnt Ihr bitte alles was nicht mit Bildern zum Forumstreffen zu tun hat in einen eigenen Faden verschieben?!

Danke!

Thomas

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 09:15)
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#1342379 - 14.06.18 09:10 Wieder einmal Bikepacking ...
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 7766
Ab hier kann die Diskussion nun weiter gehen ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 09:14)
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#1342384 - 14.06.18 09:30 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
talybont
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 429
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit. Gerade wenn man mit dem Rennlenker unterwegs ist, wird man den Geschwindigkeitsvorteil zu schötzen wissen. Ich möchte jedenfalls keine Schrankwand spazierenfahren.
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#1342387 - 14.06.18 09:50 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 7766
Eine Halterung für einen Rucksack oder eine entsprechende Bikepacking-Satteltasche an einem MTB oder Crossbike, welches für das sportliche Fahren z. B. bei einer Tages- oder Wochenendtour eingesetzt wird, sehe ich als durchaus nützlich. Ich bin früher immer mit einem Rucksack auf dem Rücken auf die (meist) Tagestouren gegangen, die ich regelmäßig mit meinem Crossbike unternehme. Darin führte ich ein Multitool, die Luftpumpe, Flickzeug, einen Ersatzschlauch und je nach Bedarf Regenkleidung, einen Pulli, etwas Verpfegung usw. mit. Das ging, aber wirklich gerne trage ich keinen Rucksack beim Fahrradfahren.

Vor einem Jahr habe ich mir dann über AliExpress eine mittelgroße Bikepacking-Satteltasche gekauft. Da bekomme ich eigentlich alle die Dinge unter, die ich vorher im Rucksack hatte und die Befestigung der Tasche am Fahrrad ist ausreichend stabil.

Da ich am Crossbike nicht alle möglichen Anbauten (Gepäckträger usw.) installieren will, ist dies eine gute Lösung, mit der ich recht zufrieden bin.

Aber: Die Verwendung der Tasche hat mir auch gezeigt, dass ich mein Reiserad nie auf diese Bikepacking-Variante umrüsten werde. Muss man nur ab und zu einmal z. B. eine Regenjacke aus der Tasche holen, ist die Bikepacking-Variante o.k. Muss man aber jeden Abend die Taschen vom Rad nehmen, um sie dann mit ins Zelt oder ins Zimmer zu nehmen, fängt das Drama schon an. Wie Thoralf schon beschrieben hatte, erinnert das dann stark an meine ersten Taschen, die ich mühsam mit Riemchen am Gepäckträger montieren musste. Zudem ist der Zugang zu den Sachen in den Bikepacking-Taschen an Sattel und Lenker wesentlich schlechter zu bewerkstelligen. Will ich z. B. an mein Werkzeug, welche ganz unten in der länglichen Tasche verstaut ist, muss ich zunächst alles, was darüber gepackt wurde, herausnehmen. Unterwegs landet es dann auf dem Boden, wenn nicht gerade eine Bank zu finden ist, was z. B. bei nassem Wetter nicht so toll ist. Meine Ortlieb Satteltaschen rolle ich auf und kann auch Dinge am Boden der Tasche erreichen, ohne die Tasche komplett leeren zu müssen. Und wenn ich die Taschen abnehmen will, greife ich sie am Griff, klicke sie aus und habe am Ende mein komplettes Gepäck in der Hand. Das Einhängen ist später auch ebenso leicht bewerkstelligt.

Somit sehe ich die Bikepacking-Variante eigentlich nur dann als attraktive Variante, wenn man sie für kleine Gepäckmengen (z. B. Wochenendtour) bei Geländetouren einsetzen will. Ansonsten werden nur bei sehr extremen Radreisen mit schmalen Durchfahrten usw. Vorteile der "neuen" Packversion erkennbar.

Somit steht für mich fest: Bikepacking in reduzierter Form (z. B. Satteltasche), um am Sportrad das Tragen eines Rucksacks bei Kurztouren zu vermeiden, ist o.k. und sogar angenehm. Für Radreisen kommen aber nur die "klassischen" Taschen hinten und vorne zum Einsatz.

Wie immer mag das natürlich Geschmackssache sein, aber ich müsste schon sehr gute Argumente für Bikepacking auf "regulären" (und da meine ich nicht nur die Touren entlang der Flussradwege) Radreisen hören, damit ich den "Hype" verstehe, den dieses Bikepacking ausgelöst hat. Für mich steckt hier viel "Marketing" und "Gewinnstreben" dahinter.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1342388 - 14.06.18 09:51 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
matti1214
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 38
In Antwort auf: talybont
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit. Gerade wenn man mit dem Rennlenker unterwegs ist, wird man den Geschwindigkeitsvorteil zu schötzen wissen. Ich möchte jedenfalls keine Schrankwand spazierenfahren.


Sieht man schön in diesem Video

Bikepacking Marrokko
https://www.youtube.com/watch?v=FfbFkfRRb7A

Geändert von matti1214 (14.06.18 09:52)
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#1342409 - 14.06.18 10:56 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
talybont
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 429
nein, so ist es nicht. Wenn man statt einer kpl. Tasche ein Holster plus Packsack verwendet, ist das kein Problem.
Und die Rahmentaschen sind z.T. sehr gut organisiert und zugänglich.
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#1342411 - 14.06.18 10:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16927
In Antwort auf: Keine Ahnung
Somit steht für mich fest: Bikepacking in reduzierter Form (z. B. Satteltasche), um am Sportrad das Tragen eines Rucksacks bei Kurztouren zu vermeiden, ist o.k. und sogar angenehm. Für Radreisen kommen aber nur die "klassischen" Taschen hinten und vorne zum Einsatz.

dafür

Bei längeren Rennradtouren schnalle ich mir einen kleinen Stino-Packsack mit einem Riemen unter den Sattel. Das schätze ich sehr. Ich habe sogar überlegt, mir deshalb eine größere Bikepacking-Tasche anzuschaffen. Aber ich kann sowas nicht so richtig als Radreise sehen, sondern eher als Sportreise.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1342413 - 14.06.18 11:01 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16927
In Antwort auf: talybont
Wenn man statt einer kpl. Tasche ...

Was zum Geier ist eine kpl-Tasche? verwirrt

In Antwort auf: talybont
Und die Rahmentaschen sind z.T. sehr gut organisiert und zugänglich.

...und blockieren ganz prima den Platz für die Flaschenhalter.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (14.06.18 11:01)
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Off-topic #1342414 - 14.06.18 11:02 Re: Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: lutz_]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16927
Interessante Variante. schmunzel
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1342430 - 14.06.18 11:43 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
velOlaf
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 663
In Antwort auf: Keine Ahnung

Somit steht für mich fest: Bikepacking in reduzierter Form (z. B. Satteltasche), um am Sportrad das Tragen eines Rucksacks bei Kurztouren zu vermeiden, ist o.k. und sogar angenehm. Für Radreisen kommen aber nur die "klassischen" Taschen hinten und vorne zum Einsatz.

Im Mai habe ich im Soca Tal zwei junge Engländer mit Fullys und kompletter Bikepacking-Ausrüstung getroffen und wir haben ein wenig gequatscht. Die sind 4 Wochen auf Radreise in Slowenien und Kroatien unterwegs und bevorzugen MTB-Routen und Trails, die sie mit den klassischen Taschen an Gepäckträgern hinten und vorne niemals fahren könnten.

Vielleicht sollte einfach akzeptiert und toleriert werden, daß es verschiedene Formen des Radreisens gibt. Wenn ich mir die Berichte von Lutz anschaue, hat Bikepacking -ob in bekannterer Form mit Rahmen- und Satteltaschen und dem ganzen Gerödel, oder mit dem Zorrocarry- eine absolute Berechtigung.

Am Rennrad benutze ich gelegentlich eine Relevate Designs Pika Satteltasche. Die Performance beim Fahren ist deutlich besser als mit Rucksack oder Backroller.
Jeder soll nutzen, was er für seine Bedürfnisse möchte. Ist doch toll, nicht wahr?
Grüße von Olaf
N'arrête pas. Le vélo, c'est la santé. (Luneau)

Geändert von velOlaf (14.06.18 11:44)
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#1342433 - 14.06.18 11:46 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: velOlaf]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18603
In Antwort auf: velOlaf
Vielleicht sollte einfach akzeptiert und toleriert werden, daß es verschiedene Formen des Radreisens gibt.
Gibt es hier jemanden, der andere als "klassische" Radreisen nicht toleriert und akzeptiert? Das würde doch heißen, daß man dagegen vorgeht, oder? Tut das wer?
Gruß Andreas
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#1342440 - 14.06.18 11:56 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
matti1214
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 38
Die Tenor ist: "wer Erfahrung hat benutzt kein Bikepacking, alles umständlich und unpraktisch, Hype, Marketing" etc.
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#1342441 - 14.06.18 11:56 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: velOlaf]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 7766
Daher schrieb ich auch ganz bewusst "steht für mich fest" und "natürlich Geschmackssache". Es liegt mir fern, hier zu missionieren. Zudem hatte ich ja auch geschrieben, dass für "extreme Touren", zu denen ich MTB-Routen und Trails zähle, und ebenso für sportliche Touren - bei Dir mit Rennrad, bei mir mit Crossbike - die Bikepacking-Variante eine gute Variante darstellt.

Ich habe mich auf "reguläre" Radtouren bezogen und meine damit die Touren, die sicher die meisten hier im Forum typischerweise durchführen. Dort steht weder der extrem sportliche Aspekt im Vordergrund, noch werden völlig unwegsame Trails gefahren. Und genau dort sehe ich keinerlei Vorteil des "Bikepackings". Übrigens fahre ich durchaus auf meinen Radtouren auch recht "naturbelassene" Strecken und auch dort hatte ich nie Probleme mit den Back und Front Rollern von Ortlieb. Dennoch steht es natürlich jedem frei, auch auf einer Tour entlang des Weser-Radwegs eine Bikepacking-Ausrüstung zu wählen zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1342442 - 14.06.18 12:00 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: matti1214]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 18603
Ja. Aber das ist nichts weiter als eine Meinung. Keine Inakzeptanz oder Intoleranz.
Gruß Andreas
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#1342446 - 14.06.18 12:12 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: matti1214]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 7766
In Antwort auf: matti1214
Die Tenor ist: "wer Erfahrung hat benutzt kein Bikepacking, alles umständlich und unpraktisch, Hype, Marketing" etc.


Ich glaube nicht, dass hier jemand die besonderen Varianten der Touren mit dem Fahrrad verurteilen will und nicht evtl. andere Packformen dort akzeptieren würde. Wenn ich z. B. von Hype und Marketing rede, meine ich ganz konkret die durchschnittliche Radreise. Hierzu sollte man einen Blick in den Bereich "Reiseberichte" werfen. Dort findet man natürlich auch "exotische Touren", aber in der Regel sind es alles Radreisen, bei denen mögliche Vorteile des Bikepackings deren Nachteile nicht überwiegen werden. Dennoch hatte ich mich kürzlich mit (jungen) Radlern unterhalten, die quasi vor unserer Haustür den Weser-Radweg (daher mein Hinweis oben) entlang geradelt sind und hierbei eine vollständige und teure Bikepacking-Ausrüstung am Rad hatten. Die hatten mir erzählt, dass ihnen ihr Händler erzählt hatte, dass die klassischen Packsysteme "out" seien und die Zukunft dem Bikepacking gehören würde. Die beiden Jungs wollten da natürlich nicht "uncool" sein und das "Abenteuer" fährt dann ja automatisch gleich mit. Und das sehen ich und einige andere hier eben ganz anders, ohne auszuschließen, dass es auch Situationen geben kann, wo die Vorteile des Bikepackings tatsächlich die Nachteile überwiegen zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1342447 - 14.06.18 12:13 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Holger
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14431
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: talybont
Wenn man statt einer kpl. Tasche ...

Was zum Geier ist eine kpl-Tasche? verwirrt

[...]


Ich lese es ohne Bindestrich als "komplette Tasche". Und wenn man eine solche nicht braucht - dann halt auch keine kpl. Wörter... grins
.
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#1342450 - 14.06.18 12:20 Re: Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: Konsi]
Konsi
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 970
In Antwort auf: Konsi
Im Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg (Forum) hat eine Diskussion zum Thema Bikepacking begonnen, den ich gerne aus dem Faden hierher verschieben möchte, um den Bilderfaden möglichst in Bezug auf das Forumstreffen zu halten.

Es folgen nun die Beiträge von Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg (Forum) und danach könnt Ihr (und ich) loslegen zwinker - aber bitte friedlich!


Nur das mein Beitrag eigentlich nicht dazu gedacht war über Bikepacking zu diskutieren, sondern richtig zu stellen, dass Millenials durchaus noch Fahrrad fahren (sogar mehr als meine Elterngeneration), nur wahrscheinlich nicht im Forum darüber schreiben
Konstantin Kleine
www.konsi.net

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 13:12)
Änderungsgrund: Zitat zu Zitat gemacht ...
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Off-topic #1342453 - 14.06.18 12:26 Re: Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: Konsi]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16927
Schreib doch bitte mal verständliches Deutsch. schmunzel

Ich habe nämlich gerade zufällig gegoogelt... offenbar hatte ich eine völlig falsche Vorstellung vom Begriff "Millenials", den ich für mich mit "so um das Jahr 2000 herum geboren" übersetzt habe.
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (14.06.18 12:27)
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#1342454 - 14.06.18 12:27 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Spargel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4921
An so einen Trend glaube ich sofort bei jungen Leuten. Da sind auch nackigere Räder, vor allem ohne Träger, immer mehr zu sehen, genauso wie retro, Eingang, uä.

Ohne an dieses Wort zu denken, fuhr ich so vor Jahren schon mit dem vollgefederten MTB drei Wochen in Marokko rum. Zorrocarry plus Schlafsack- und Isomatten-Rolle an den Lenker gebunden. Aber ohne Zelt, Schlafsack war mehr Not- oder Hygienebehelf. Da war mir das bequemere Rad wichtiger.
Mit diesem Rad jetzt nach Island? Wie denn? Stabiles Zelt, Kocher, Futter für zehn Tage und bisserl Kleinzeug noch oben drauf, wie soll das gehen? So wird es das alte TB mit vier Rolltaschen und Zeltrolle auf dem Heckträger.

ciao, Christian
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#1342455 - 14.06.18 12:29 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16927
In Antwort auf: Keine Ahnung
Die hatten mir erzählt, dass ihnen ihr Händler erzählt hatte, dass die klassischen Packsysteme "out" seien und die Zukunft dem Bikepacking gehören würde.

Mag sein. In 10 Jahren fahren alle Hipster Bikepacking und kennen nichts anderes.

Und dann kommt plötzlich einer mit einer Packtasche und sitzt früh noch beim Kaffee und abend schon beim Bier, während die anderen noch umständlich an ihren Taschen herumfummeln. lach Dann wird der Neid groß sein. bier

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (14.06.18 13:30)
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#1342464 - 14.06.18 13:10 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
IndianaWalross
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1116
In Antwort auf: talybont
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit. Gerade wenn man mit dem Rennlenker unterwegs ist, wird man den Geschwindigkeitsvorteil zu schötzen wissen. Ich möchte jedenfalls keine Schrankwand spazierenfahren.


Wir (mein Mann und ich) sind da ganz bei dir. Nach diversen Radreisen (jetzt könnten wieder ellenlange Diskussionen folgen ab wann man es denn so nennen darf per Foren Definition) mit 20-25kg Zuladung bei mir und fast 40kg bei meinem Mann, sind wir davon vollkommen weg.
Wir haben einfach für uns festgestellt, dass es zwar auch schön ist, einfach fix auf und zu und alles rein etc. aber dass uns dann das ganze Gepäck - alleine schon das Gewicht der 6 Taschen - doch mehr belastet als der Inhalt und die "Einfachheit" uns erfreut.

Ja, Bikepacking Taschen sind nichts für Unorganisierte, die einfach alles reinpfeffern wollen und fertig. Ja, es dauert manchmal etwas, alle am Rad zu befestigen. Das hat man aber nach ein paar Mal fix raus, und dann geht das unwesentlich langsamer als bei den klassischen Ortliebs, ganz ganz ehrlich. zwinker Und während ihr eure zig Biere trinkt, interessiert mich das wenig, da ich keinen Wert darauf lege möglichst viele Biere nach Ankunft zu trinken, deswegen macht es mir nix, wenn ich da vielleicht langsamer bin als alle mit klassischen Ortliebs. schmunzel
Wichtiges wie Werkzeug haben wir auf dem Oberrohr in einer kleinen, schnell zugänglichen Tasche. Proviant, Windweste/Jacke usw. in einer Zusatztasche die auf die Lenkerrolle geschnallt wird. Schnell und ebenso leicht zugänglich. Dafür wesentlich leichter als jede normale Lenkertasche.

Wer gemütlich dahin tüddeln mag, und wem es total egal ist wieviel Gewicht er mit sich rumschleift, dem gönne ich wirklich von Herzen seine Ortliebs zu benutzen. Ist vollkommen legal und ok. dafür

Wir für unseren Teil können unsere "Reisen" und Touren auch geniessen, wenn wir nicht unter 15km/h fahren. Wir sehen dennoch genug von der Gegend um uns herum, und wenn was ganz besonderes auftaucht wird durchaus auch mal angehalten und das eine oder andere Foto geschossen, oder eine ausgiebige Pause eingelegt.
Wir können jedoch jederzeit wenn es uns gerade passt nen "Gang hochschalten", zügig und bequem schneller vorankommen, oder ins Unterholz abtauchen und dort Spaß haben. Total flexibel. Bikepacking Taschen haben imho nicht nur auf super-spezial-S3 Trails am MTB oder so ihre Berechtigung.

Und ja, auch wir sind der Meinung, dass hier oft totale Blockade herrscht gegen das Thema, wie schon von jemandem erwähnte kommt sehr sehr oft der Tenor "alle die das nutzen sind ja dämlich, weil total unbequem und alles" und dann halt so von oben herab "aber das merkt ihr Jungvolk schon noch wenn ihr man genug Erfahrung gesammelt habt" oder halt "ja irgendwo auf S-sonstwas Trails aber sonst ist das nicht zu gebrauchen".
Überraschung - wir haben Erfahrung gesammelt, und sind halt zum gegenteiligen Schluss gekommen party

Wirklich schade, dass nicht jeder einfach denkt "macht ihr wie ihr wollt, und wir machen wie wir wollen" und diejenigen die das toll finden sich einfach austauschen lassen.

Jedes Mal wenn das Thema aufkommt, kommen direkt die Leute die das halt für dämlich halten, melden sich zu Wort und können garnicht genug davon bekommen zu betonen, wie dämlich sie das ja finden.
Ist ja ok, wir wissen es doch, aber muss man das bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer und immer wieder Gebetsmühlenartig kommentieren?

Ich meine, ich komme auch nicht in jeden Faden zum Thema Ortlieb Taschen und sabbel wie bekloppt doch alle sein müssen, dass sie sich die Schrankwand ans Rad bappen?! Weil es mir schlichtweg sowas von egal ist! Ich schüttel halt mental den Kopf und schmunzel, aber meine Güte dann macht es halt? Muss ich doch nicht jedes Mal nerven wenn ich das doof finde?
Klar es sind ja nur "eure Meinungen" aber dann wundert euch nicht über die Ansicht anderer, dass ihr halt anscheinend nicht nur eure Meinung sagen wollt, sondern es scheinbar nur darum geht diese andere Gruppe Reisender wegbeissen zu wollen, der Eindruck entsteht dann nämlich und zwar zu Recht wie ihr immer so schön betont...

Wünsche allen Reisenden, egal wie bepackt (!) eine tolle Saison, keine Unfälle und tolle Naturerlebnisse!
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#1342466 - 14.06.18 13:21 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: IndianaWalross
Wirklich schade, dass nicht jeder einfach denkt "macht ihr wie ihr wollt, und wir machen wie wir wollen" und diejenigen die das toll finden sich einfach austauschen lassen.

Hä? verwirrt Nichts anderes lese ich hier...

Warum fühlst du dich so angegriffen?

In Antwort auf: IndianaWalross
Jedes Mal wenn das Thema aufkommt, kommen direkt die Leute die das halt für dämlich halten, melden sich zu Wort und können garnicht genug davon bekommen zu betonen, wie dämlich sie das ja finden.

Wirlich jedes Mal wenn es um den Kauf von Packtaschen geht, kommen irgendwelche Leute und meinen, dass Packtaschen Mist sind und Bikepacking doch viel besser.

In Antwort auf: IndianaWalross
Ich meine, ich komme auch nicht in jeden Faden zum Thema Ortlieb Taschen und sabbel wie bekloppt doch alle sein müssen, dass sie sich die Schrankwand ans Rad bappen?! Weil es mir schlichtweg sowas von egal ist! Ich schüttel halt mental den Kopf und schmunzel, aber meine Güte dann macht es halt? Muss ich doch nicht jedes Mal nerven wenn ich das doof finde?

Getroffenen Hunde bellen. Offenbar ist es dir nicht egal.

In Antwort auf: IndianaWalross
Klar es sind ja nur "eure Meinungen" aber dann wundert euch nicht über die Ansicht anderer, dass ihr halt anscheinend nicht nur eure Meinung sagen wollt, sondern es scheinbar nur darum geht diese andere Gruppe Reisender wegbeissen zu wollen, der Eindruck entsteht dann nämlich und zwar zu Recht wie ihr immer so schön betont...

Sag mal, hast du schlecht geschlafen oder was? traurig Liegt ein Pups quer? entsetzt Beziehungsstress? böse Jetzt reiß dich mal ein bisschen am Riemen!

Ich habe hier nirgendwo gelesen, dass jemand weggebissen werden soll. Oder dass abfällig über die andere Art des Packens geschrieben wurde.

Vielleicht hast du die Vorgeschichte auch nicht ganz mitbekommen. Es ging ursprünglich nicht darum, dass jemand Tipps zum Bikepacking sollte, sondern etwas anderes war der Aufhänger. Es stand das Statemant von Konsi im Raum, dass Bikepacking hier im Forum sehr unterrepräsentiert ist. Und ich schrieb dazu, warum ich glaube, dass das so ist. Dann wurde der Faden abgetrennt.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass man kein Bikepacking betreiben darf, das Bikepacker doof sind oder gar aus dem Forum geworfen gehören. Und auch niemand anders hat das geschrieben. Wenn du das hier raus liest, dann hast primär du ein Problem, und nicht die Packtaschenfahrer.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (14.06.18 13:22)
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#1342472 - 14.06.18 13:32 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
Keine Ahnung
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Beiträge: 7766
In Antwort auf: IndianaWalross

Jedes Mal wenn das Thema aufkommt, kommen direkt die Leute die das halt für dämlich halten, melden sich zu Wort und können garnicht genug davon bekommen zu betonen, wie dämlich sie das ja finden.


In diesem Faden lese ich keinen Beitrag, in dem ich erkenne, dass Leute, die Bikepacking nutzen, für dämlich gehalten werden. Wenn man über Bikepacking oder die klassischen Packmethoden redet, ist es völlig klar, dass es hierzu verschiedene Ansichten geben wird. Kritisch würde ich nur missionarische Aktionen betrachten. Ein Nennen von Vor- und Nachteilen ist dagegen eher informativ und ich sehe z. B. an Deiner Darstellung, dass Du und Dein Mann offensichtlich gut mit der Bikepacking-Variante zurechtkommen.

Da ich ja selber eine abgespeckte Version des Bikepacking an meinem Crossbike nutze (Satteltasche und kleine Rahmentasche), sehe ich durchaus auch die Vorteile, die definitiv in diesem eher sportlichen Bereich und in der Geländenutzung liegen. Ich würde aber weiterhin behaupten, dass die Mehrheit der Reiseradler besser mit der "klassischen" Variante fahren dürften. Dagegen habe ich auch noch keine Argumente gelesen.

Somit bleibt es natürlich jedem(r) überlassen, was er/sie nutzen will. Aber kannst Du mich auch in meiner Aussage wirklich widerlegen? Welche Vorteile siehst Du für den Reiseradler, der vielleicht auch einmal abseits der guten Wege, aber meistens doch auf Straßen und Radwegen, ohne den Wunsch, besonders schnell zu reisen, sein Fahrrad nutzt?

Das ist doch das Ausgangsthema, als Thoralf erklären wollte, warum wohl Bikepacking nicht das ganz große Thema unter den Reiseradlern hier im Forum ist. Übrigens lese ich durchaus gerne mit, wenn die verschiedenen Möglichkeiten des Bikepackings diskutiert werden. Angeregt dadurch bin ich ja auch meinen Rucksack beim "Crossbiking" losgeworden zwinker .

P.S. Ich sehe gerade, dass Thoralf bereits geantwortet hat ...
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (14.06.18 13:36)
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#1342482 - 14.06.18 14:01 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Welche Vorteile siehst Du für den Reiseradler, der vielleicht auch einmal abseits der guten Wege, aber meistens doch auf Straßen und Radwegen, ohne den Wunsch, besonders schnell zu reisen, sein Fahrrad nutzt?

Wenn ich ihren Beitrag richtig verstehe, dann ist es es das eingesparte Gewicht der Taschen und Gepäckträger.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1342483 - 14.06.18 14:09 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Martina
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In Antwort auf: Toxxi

Wenn ich ihren Beitrag richtig verstehe, dann ist es es das eingesparte Gewicht der Taschen und Gepäckträger.


Das Gewicht der Gepäckträger sehe ich ein, aber spart man beim Gewicht der Taschen wirklich was? Oder liegt die Ersparnis nicht eher darin, dass man gezwungen wird, weniger mitzunehmen? Letzteres kann man natürlich auch bei der Verwendung konventioneller Taschen erreichen.

Für die Straße bzw. 'normale' Wege hat uns persönlich das Konzept 'leichtes Rad mit leichtem Gepäck' (allerdings mit konventionellen Packtaschen) nicht überzeugt. Denn das Rad ist mit Gepäck egal wie wenig eben kein leichtes Rad mehr, da fahre ich lieber mit einem etwas robusteren Rad, das mich bei der Streckenwahl nicht so einschränkt.

Wenn man überwiegend Trails fahren will, ist das etwas anderes, da ist Gepäck, das nicht seitlich übersteht viel wert.

Martina
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#1342493 - 14.06.18 14:46 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Keine Ahnung
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Beiträge: 7766
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Keine Ahnung
Welche Vorteile siehst Du für den Reiseradler, der vielleicht auch einmal abseits der guten Wege, aber meistens doch auf Straßen und Radwegen, ohne den Wunsch, besonders schnell zu reisen, sein Fahrrad nutzt?

Wenn ich ihren Beitrag richtig verstehe, dann ist es es das eingesparte Gewicht der Taschen und Gepäckträger.


Ich denke nicht, dass die Taschen und der Gepäckträger etwas ausmachen würden, wenn das Gepäck nicht drastisch reduziert würde. Und das scheinen die beiden gemacht zu haben. Früher waren sie mit 25 und 40 kg unterwegs und jetzt sind sie mit leichter Bikepacking-Ausrüstung und sicherlich drastisch reduziertem Gewicht glücklicher. Das geht dann in die Richtung "Ultralight Fraktion". Ich würde zwar selbst dann lieber mit zwei kleinen Taschen hinten fahren (der Gepäckträger macht nun wirklich kaum etwas aus), aber hier mag dann auch Bikepacking interessanter werden. Dieses drastisch reduzierte Gepäck passt ja auch zu den sportlichen Anwendungen, wie MTB-Trail-Fahrten.

Vielleicht zeigt uns ja IndianaWalross hier ein Bild des Rades inkl. Bikepacking-Ausstattung (ich habe Bilder des Rades schon im MTB-Forum gesehen)? Ich bin ziemlich sicher, dass klar wird, dass hier dann doch weniger Gepäck zum Einsatz kommt als die meisten auf einer Radreise normalerweise mitführen, auch wenn sie nicht zur "Schwerlastfraktion" gehören. Für eine mehrwöchige Tour mit Zelt und Ausrüstung für kühleres und warmes Wetter wäre mir der Stauplatz zu wenig.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1342498 - 14.06.18 15:10 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Avante
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Die reinen Taschen, sind gemessen am Packvolumen, sogar schwerer als normale Seitentaschen. Vom Preis/Packvolumenverhältnis mal gar nicht angefangen...

Ohne zu wissen, dass ich Bike-Packing betreibe, bin ich vor ein paar Jahren mal mit einer umgebauten Klickfix-Korb-Halterung für den Schlafsack am Lenker, einem Sattelstützenträger von Topeak fürs Zelt und einem, ganz oldschool, Alpencross Rucksack durchs Voralpenland über Wanderwege gefahren. Mitm Reiserad und Seitentaschen wäre das ein doofes Unterfangen gewesen. Trails, Wurzelpfade usw...
Mir gefällts eigentlich, obwohl ich sonst auch mit den Backrollern am Lowrider unterwegs bin. Kommt auf den Tourenschwerpunkt drauf an, meine ich. Für Spass abseits von 'richtigen' Straßen, ja klar! Wer aber seine komplette Ausrüstung samt Zelt, Schlafsack und LuMa in diesen Täschlein unterbekommt, Hut ab!

Nervig nur, dass hier wieder mit soviel Marketing-BS was halbwegs triviales mit heißer Luft aufgeblasen werden muss...
Aber hey, wenn ich dann ein Self-Supported Race als Mirkroabenteuer erleben kann, wie es Ortlieb mir in hipsteresker Manier anpreist, so what...

Geändert von Avante (14.06.18 15:12)
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#1342505 - 14.06.18 15:27 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
talybont
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Beiträge: 429
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: talybont
Wenn man statt einer kpl. Tasche ...

Was zum Geier ist eine kpl-Tasche? verwirrt

In Antwort auf: talybont
Und die Rahmentaschen sind z.T. sehr gut organisiert und zugänglich.

...und blockieren ganz prima den Platz für die Flaschenhalter.

Gruß
Thoralf

Flaschenhalter sind nutzbar (auch während der Fahrt)
[img]https://fotos.mtb-news.de/p/2275419?in=set[/img]

Eine komplette Tasche ist halt eine Tasche, die als ganzes am Sattel montiert wird. Ich bevorzuge die Variante Holster + Packsack:
[img]https://fotos.mtb-news.de/p/2189839?page=2&in=set[/img]


Klar bin ich so auf etwa 13 L (hinten), 3 L (Rahmen) und 7 L (vorne) begrenzt. Wenn ich aber weder zelte noch koche, brauche ich selbst den Platz nicht. Wobei es selbst dann Lösungen gäbe.
Aber ich bin leicht und aerodynamisch und beeinflusse die Fahrdynamik weit weniger als mit Gepäckträgern und Packtaschen. Ob man so um die Welt fahren möchte - na eher nicht. Aber für die kurzen Quickies ist das Bikepacking Geraffel schon ziemlich gut.

Geändert von talybont (14.06.18 15:31)
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#1342507 - 14.06.18 15:31 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
Juergen
Moderator
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Beiträge: 7452
In Antwort auf: IndianaWalross
Proviant, Windweste/Jacke usw. in einer Zusatztasche die auf die Lenkerrolle geschnallt wird.
Tolle Idee,
dabei müsste ich Käse, Salami, Marmelade, Zucker, Kaffee, Baguette, Schokolade, Tomaten und Bananen ganz schön komprimieren. Denn in diese mini-Zusatztaschen für maxi-Geld passen doch so gerade 2 Brühwürfel ohne Kocher rein. zwinker ACCESSORY-PACK

Dazu kommt, dass das Verhältnis Volumen zu Gewicht ganz klar zum Vorteil der klassischen Backroller geht.

3,5 L = 204gr -> 1L=58gr
40L = 1900gr -> 1L= 47,5gr

Die neuen leichten Taschen HIGH VISIBILITY von Ortlieb sind sogar noch leichter und bieten 20L = 840gr -> 1L= 42gr

nochwas: Ortlieb bietet neuerdings im Bike-Packing Programm für das "Self-Supported Race" Frontroller an. Die wissen warum. Marketing-Sprech

Noch n Argument:
Beim Kauf von ACCESSORY-PACK, SEAT-PACK L, HANDLEBAR-PACK M, FRAME-PACK L, FRAME-PACK TOPTUBE bekomme ich 1482gr und 41 Liter Volumen für 506,- Euro Listenpreis.
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1342509 - 14.06.18 15:38 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 16927
In Antwort auf: talybont
Flaschenhalter sind nutzbar (auch während der Fahrt)
[img]https://fotos.mtb-news.de/p/2275419?in=set[/img]

Okay, wenn man über 2 m groß ist, geht das natürlich... teuflisch Aber meine Rahmen sind dafür zu klein, zumindest für eine so große Tasche.. träller Wenn ich Bikepacking betreibe (schrieb ich ja schon), dann unterm Sattel und auf dem Oberrohr.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1342511 - 14.06.18 15:40 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Juergen]
Avante
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506€ für 41l? Also wie ein Paar Bike-Packer? Beim bärtigen Hipster, Halleluja!

Geändert von Avante (14.06.18 15:41)
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#1342512 - 14.06.18 15:42 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Avante]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 16927
In Antwort auf: Avante
506€ für 41l?

Beim Teutates...! erstaunt

Also ich nehme dann einfach einen leichten und günstigen Packsack und Spannriemen (oder mehrere). Das geht auch und ist viel billiger.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (14.06.18 15:44)
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#1342525 - 14.06.18 16:38 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Spargel
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Ich sehe es auf dem zweiten Foto nicht gescheit: ist da vorne nicht eine Strebe eines Highriders (Kleingepäckträger über dem Reifen) zu sehen? Wäre ja nicht so unsinnig, weil er die Rolle vorn stabilisiert, muss aber nicht viel aushalten, weil auch die Riemen tragen.
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#1342543 - 14.06.18 18:33 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Stylist Robert
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In Antwort auf: talybont
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit. Gerade wenn man mit dem Rennlenker unterwegs ist, wird man den Geschwindigkeitsvorteil zu schötzen wissen. Ich möchte jedenfalls keine Schrankwand spazierenfahren.
Beim Radreisen ist mir die Aerodynamik ziemlich Wurscht ( außer bei kräftigem Rückenwind und Schrankwand grins ). Ich muß dabei nicht, wie beim Radrasen, beweisen, wieviele Kilomter ich am Tag schaffen kann.
Ein Fahrrad von der Stange? Soo kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...
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#1342544 - 14.06.18 18:41 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
martinbp
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Die Frage ist jetzt nicht nur an talybont gerichtet:
Wenn ich die Bilder sehe, mit einer großen Packtasche an der Sattelstütze, die in der Höhe noch 10-15 cm über die Sattelhöhe hinausgehen, frage ich mich, wie man da mit dem Bein beim Auf- und Absteigen noch drüber kommt.
Oder ist das nur eine Frage des Alters? Mit meinen 64 Jahren habe ich auch so schon manchmal Fußkontakt mit der Packtasche auf dem Gepäckträger.
Bei der Variante, die Lutz vorgestellt hat, kann man sicher übers Oberrohr steigen, aber da ist der Rahmen auch dafür geeignet. Aber an einem Rennrad?
VG aus Budapest
Martin
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#1342545 - 14.06.18 18:44 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: martinbp]
Spargel
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Man schiebe das Rad an eine 30-50 cm hohe Mauer/Sitzgelegenheit, steige dort drauf und von da aus ganz bequem aufs Rad.
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#1342547 - 14.06.18 18:54 Re: Aus: Bilderfaden zum Forumstreffen in Lauterbourg [Re: Toxxi]
Oldmarty
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dein Backpacking von damals hat nichts mit dem vom heute zu tun. Aber auch gar nichts. Und ja, ich damals auch ohne Ortliebs geradelt.
generelles Koppschüttel (auf Wunsch geändert)
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#1342548 - 14.06.18 18:56 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Stylist Robert]
Oldmarty
Mitglied
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In Antwort auf: Stylist Robert
In Antwort auf: talybont
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit. Gerade wenn man mit dem Rennlenker unterwegs ist, wird man den Geschwindigkeitsvorteil zu schötzen wissen. Ich möchte jedenfalls keine Schrankwand spazierenfahren.
Beim Radreisen ist mir die Aerodynamik ziemlich Wurscht ( außer bei kräftigem Rückenwind und Schrankwand grins ). Ich muß dabei nicht, wie beim Radrasen, beweisen, wieviele Kilomter ich am Tag schaffen kann.


das ist halt deine Definition von Radreisen, aber gibt halt noch andere und die sind genauso gut. Für die anderen halt. Du verstehen?
generelles Koppschüttel (auf Wunsch geändert)
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#1342550 - 14.06.18 19:00 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: martinbp]
Oldmarty
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ich kann mir gut vorstellen, das diejenigen die so ihr Rad bepackt haben schon wissen wie sie drauf kommen. Den schieben wollen sie ja nicht.
generelles Koppschüttel (auf Wunsch geändert)
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Off-topic #1342553 - 14.06.18 19:05 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Stylist Robert
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In Antwort auf: talybont
Klar bin ich so auf etwa 13 L (hinten), 3 L (Rahmen) und 7 L (vorne) begrenzt. Wenn ich aber weder zelte noch koche, brauche ich selbst den Platz nicht. Wobei es selbst dann Lösungen gäbe.
Aber ich bin leicht und aerodynamisch und beeinflusse die Fahrdynamik weit weniger als mit Gepäckträgern und Packtaschen. Ob man so um die Welt fahren möchte - na eher nicht. Aber für die kurzen Quickies ist das Bikepacking Geraffel schon ziemlich gut.
Für Quickies brauche ich nur eine Partnerin, die auch gerade Lust darauf hat... träller
Und wofür so viele kleine Packbeutel bei Kurztrips? Wäre da die Kreditkarte nicht sehr viel aerodynamischer in der Hosentasche unterzubringen? grins
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Off-topic #1342554 - 14.06.18 19:07 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Oldmarty]
Stylist Robert
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In Antwort auf: Oldmarty
das ist halt deine Definition von Radreisen, aber gibt halt noch andere und die sind genauso gut. Für die anderen halt. Du verstehen?
Ich nix verstehen - ich nix deutsch. zwinker
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#1342558 - 14.06.18 19:29 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
iassu
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In Antwort auf: talybont
.... und beeinflusse die Fahrdynamik weit weniger als mit Gepäckträgern und Packtaschen.
Trotz des ganz erheblich höheren Schwerpunkts des Gepäcks und der erheblich geringeren Verwimdungssteifigkeit der Anbringung? Kommt halt drauf an, was du jetzt unter "Fahrdynamik" verstehst.
Gruß Andreas
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#1342565 - 14.06.18 20:06 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: martinbp]
Toxxi
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In Antwort auf: martinbp
Wenn ich die Bilder sehe, mit einer großen Packtasche an der Sattelstütze, die in der Höhe noch 10-15 cm über die Sattelhöhe hinausgehen, frage ich mich, wie man da mit dem Bein beim Auf- und Absteigen noch drüber kommt.

Gar nicht. Ich bin früher (also ganz früher) auch so gefahren, und musste das Bein vor dem Sattel übers Oberrohr schwingen. Und ich war im Geräteturnen gut und damals Anfang 20... peinlich

Richtig peinlich wird es beim Absteigen. Nämlich wenn man nicht dran denkt, mit dem Beim am Gepäckturm hängenbleibt, und sich dann schön in den Dreck legt. Idealerweise vor einem vollbesetzten Biergarten... bier2

Gruß
Thoralf
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#1342567 - 14.06.18 20:08 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Stylist Robert]
Toxxi
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Ich hatte auch Phasen, in denen es mir nicht so gut ging. Da wollte ich im Urlaub einfach nur 2 Wochen fahren, um den Kopf frei zu bekommen. Möglichst weit und schnell. Hat mir damals totalen Spaß gemacht. schmunzel

Gruß
Thoralf
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Geändert von Toxxi (14.06.18 20:08)
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#1342618 - 15.06.18 00:23 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
iassu
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In Antwort auf: IndianaWalross
... Nach diversen Radreisen.... mit 20-25kg Zuladung bei mir und fast 40kg bei meinem Mann, sind wir davon vollkommen weg.
Wir haben einfach für uns festgestellt, dass es zwar auch schön ist, einfach fix auf und zu und alles rein etc. aber dass uns dann das ganze Gepäck - alleine schon das Gewicht der 6 Taschen - doch mehr belastet als der Inhalt und die "Einfachheit" uns erfreut.

Ja, Bikepacking Taschen sind nichts für Unorganisierte, die einfach alles reinpfeffern wollen und fertig.

Das ist so allgemein ausgedrückt nicht der Punkt. Es geht nicht darum, ob man gewichts- und platzorientiert packen kann und will oder nicht. Es kommt einfach auf die Art der Reise, das Zielgebiet, den Zeitrahmen und die Art der Übernachtung und Verpflegung an. Ich gehe davon aus, daß ein Weltreisender sehr bald das Optimum an Ökonomie beim Gepäck erreicht hat, auch wenn er ein Vielfaches von dem mitnimmt, was ein schlanker Täschchenrandonneur am WE braucht. Merke: man kann mal so, mal so.

Will jemand bewußt um jeden Gegenstand feilschen um das Gesamtgewicht niedrig zu halten (und nein, ich zähle überhaupt nicht zu denen, die eine der breitesten Plattitüden im Forum überhaupt propagieren: daß es beim Radreisen aufs Gewicht nicht ankäme), so kann er das ganz unabhängig von der Art der Gepäckbeförderung. Das ist eigentlich schon kalter Kaffee, hier sehr bewußt vorzugehen. Nicht umsonst werden die Witze gemacht von den abgesägten Zahnbürsten.

Nur: auch wenn nicht wenige Radreisende Minimalbeladung gerne mit Offroadreisen kombinieren: eine Mehrzahl reist eben anders und für die ist trotz aller Ökonomie das Gepäckträger-Packtaschen-Prinzip unersetzbar. Wer Unterkunft, Küche, Verpflegung, Ersatzteile und Ausrüstung für kältere Gegenden mitnehmen will, hat keine andere Wahl. Deswegen:

In Antwort auf: IndianaWalross
Und ja, auch wir sind der Meinung, dass hier oft totale Blockade herrscht gegen das Thema....
bin ich hier eher Thoralfs Meinung: wie kommst du auf diese unpräzise und emotional plakative Ansicht? Bedeutet für dich Toleranz Kritiklosigkeit? Man fragt sich in der Tat: wieso werden sehr einfach erkennbare Tatsachen so als Angriff, Blockade, Intoleranz und Rückwärtsgewandtheit aufgefasst? Man kann das nirgends hier rauslesen, nirgends.

Nur sind eben viele der Meinung, daß ein Gutteil der Bikepäckingmode durchaus eine Mode ist, siehe das Beispiel von Arnulf, nachdem laut Händler klassische Taschen "out" seien. Und diejenigen, welche ohne Erfahrung dieser Mode nachhängen, kann man genauso beobachten, wie wenn man Menschen beobachtet, die zu leicht gekleidet in kühle Gegenden fahren/gehen wollen, und wo man sich ausrechnen kann, wann die zurückkommen werden und sich einen Pulli holen: sie werden sich uU irgendwann doch einem anderen System zuwenden, wenn sie mehr vorhaben als Minimalgepäck und Kreditkarte.

Das ist aber weder eine "totale Blockade" noch Intoleranz noch sonst eine negative Einstellung. Gerade das Gegenteil. Denn niemand möchte in die Freiheit des Anderen unangemessen eingreifen.

In Antwort auf: IndianaWalross
Jedes Mal wenn das Thema aufkommt, kommen direkt die Leute die das halt für dämlich halten, melden sich zu Wort und können garnicht genug davon bekommen zu betonen, wie dämlich sie das ja finden.
Ist ja ok, wir wissen es doch, aber muss man das bei jeder sich bietenden Gelegenheit immer und immer wieder Gebetsmühlenartig kommentieren?

Hier sehe ich auf deiner Seite eine seltsame Wahrnehmungsverschiebung, zumal in diesem Zusammenhang hier. Es war jemand, der sich über eben diese Haltung der Mehrheit hier wunderte, der dieses Thema angeschnitten hat.

Woher diese krude Einschätzung vom Nichtgenugbekommenkönnen? verwirrt wirr Ich schrieb schon weiter oben: Weniger seitliches Herausragen der Beladung, Wünsche nach minimaler Belastung: kein Ding. Ich gehe da sogar, einigermaßen durchgeknallt, noch einen Schritt weiter und demontiere den Gepäckträger, wenn ich eine Zeit lang ohne Taschen rumfahren will.

Wenn ich aber mehr Stauraum brauche, der auch handhabungspraktisch ist, zB wirklich mit einem einzigen Griff das Gepäck abnehmen zu können, wenn man in den Zug steigt, der per se ohne weitere Sperenzchen wasserdicht ist, dann fange ich nicht an, das ganze Gerödel an der Sattelstütze befestigen zu wollen, zwischen die STIs zu klemmen, auf normale Flaschenhalter zu verzichten und seitlich an die Gabelholme zu kletten. Das ist ja schon grotesk, wie da manche Fuhren aussehen: wie bei einem Flüchtlingstrek. Hierbei dann noch von Gewichtseinsparung zu reden ist doch nun wirklich nicht mehr seriös.

Wer solche überladenen Räder dann sieht, kann kaum anders, als sich zu fragen, welche Werte hier welchen anderen Werte unter- bzw übergeordnet werden. Hysterische Ortlieb-Tubus-Vermeidung als Überlebensstrategie? Das anders zu sehen ist (vielleicht im Gegensatz zu eben dieser Formulieren eben) keine Polemik und hat nichts damit zu tun, daß irgendwer einen verbalen Kleinkrieg gegen Bikepäcking ausleben würde. Ganz im Gegenteil.

Ich frage mich ganz wie Thoralf ("Getroffene Hunde bellen"): woher kommt dieses Sichangegriffenfühlen, wo gar keine Angriffe sind? Könnte es sein, daß manche Bikepäckingfreunde das manchmal schon selber sehen, was die Nachteile sind, das aber nicht eingestehen wollen? Ich weiß es nicht.

Diese Formulierung disqualifiert mangels jedweden Sinns ihren Urheber gleich selber:
In Antwort auf: IndianaWalross
sondern es scheinbar nur darum geht diese andere Gruppe Reisender wegbeissen zu wollen
. Gebissen wird nur und gerade eben durch diese Formulierungen selbst. Wer das im Austeilen nicht an sich selber bemerkt, bei dem kann ich nur, s.o., Wahrnehmungsverschiebungen vermuten.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (15.06.18 00:32)
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#1342633 - 15.06.18 08:11 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Fricka
Mitglied
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Beiträge: 2707
Irgendwann hatten wir mal festgestellt, dass es das eine Rad für alles nicht gibt. So richtig im Gelände hat ein MTB echte Vorteile. Und vielleicht möchte man auch mal so richtig schnell unterwegs sein. Je nach Plan und Tour überlegt man sich das dann.

Wieso sollte das beim Gepäck anders sein.

Was ich persönlich so unter Radreise verstehe, sollte mindestens sechs Wochen dauern. Und ich möchte unterwegs alles dabei haben, was ich brauche. Diese Art von Unabhängigkeit finde ich ausgesprochen befreiend. Und so ziehe ich immer wieder mit schrecklichen 15 kg in der Schrankwand (konventionelle Fahrradtaschen) los. Dabei habe ich so mein System gefunden. Da komme ich an alles ran. Und finde alles. Jedenfalls spätestens nach drei Tagen.

Unsere Lieblingsgeschwindigkeit auf Straßen liegt dabei bei etwa 27 km/h pro Stunde im Tagesschnitt. Wir fahren aber lieber auf unbefestigten Wegen. Und das geht mit den Rädern auch. Bei den langen Touren sucht man eben Kompromisse. In sechs Wochen kommt man einmal quer durch Europa. Da ist mit homogen ausgebildeten Wegen nicht zu rechnen.

Die Variante "schnelle Räder - leichtes Gepäck" haben wir auch. Das sind so 3-7 Tage-Touren. Soll das ernsthaft Camping werden, wiegt das Gepäck schon wieder 15 kg. Übernachten wir im Hotel, braucht man eigentlich wirklich nur Kreditkarte und Zahnbürste. Das kommt in die Hosentasche.

Tja, und nun muss ich leider aus gesundheitlichen Gründen Trike fahren. Arbeite noch an der Durchschnittsgeschwindigkeit, mache mir aber über das Gepäckgewicht überhaupt keine Gedanken mehr.
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#1342660 - 15.06.18 10:01 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Fricka]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: Fricka

Unsere Lieblingsgeschwindigkeit auf Straßen liegt dabei bei etwa 27 km/h pro Stunde im Tagesschnitt.


Mit dem bepackten Reiserad? Da kriege ich aber Minderwertigkeitskomplexe grins . Das habe ich selbst in meiner "sportlichen Zeit" nicht als Tagesschnitt bei einer Radreise hinbekommen. Da hätte ich ja meine typische Tagesstrecke von um die 130 km schon in weniger als 5 Stunden "erledigt", wenn ich nicht - wie üblich - von der geteerten Straße immer wieder abfahren würde.

Du hast aber auf jeden Fall recht. Es gibt das Fahrrad nicht, welches für alle Geländearten und Tourenformen gut geeignet ist. Ich glaube, dass ein Reiserad daher immer ein Kompromiss ist, der sich nach den persönlichen Vorlieben richtet. Früher bin ich überwiegend auf geteerten Strecken unterwegs gewesen (möglichst schnell) und hatte daher mit einem Randonneur das für mich günstigste Gefährt gewählt. Dann kam mehr und mehr die Freude an den kleinen Wegen durch die Wälder und in der Natur zum Tragen. Ein stabiles Reiserad mit etwas breiterer Bereifung und guter Federung (dafür mit etwas mehr Gewicht) ist daher nun mein Gefährt. Automatisch geht die Reisegeschwindigkeit dann auch nach unten, was aber mit dem Wandel im Interesse hin zum Durchqueren möglichst naturnaher Gebiete keine große Rolle spielt.

Für die genannten Anwendungen waren aber die klassischen Taschenformen immer vorteilhaft, wobei ich mit meinem Gepäck auch auf ca. 15 kg und mit Getränken und Verpflegung evtl. auf 20 kg komme. In dem Augenblick, wo ich mich auf den Weg über Gebirgstrails machen wollte, würde ich sicherlich auch über weniger Gepäck und eine Bikepacking-Ausrüstung nachdenken. Allerdings bin ich auf meinen Radreisen noch keine Wege gefahren, auf denen die seitlich eingehängten Taschen ein Hindernis dargestellt hätten. Im Gegenteil. Ich hatte schon einige Male das Fahrrad über Hindernisse oder durch z. B. Schneefelder tragen müssen, wo ich froh war, dass ich das Gepäck schnell abnehmen und dann ebenso schnell wieder am Fahrrad befestigen konnte.

Ich wünsche Dir, dass Du die beachtlichen 27 km/h auch mit dem Trike bald wieder erreichen kannst!
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1342661 - 15.06.18 10:03 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Fricka]
Toxxi
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In Antwort auf: Fricka
Was ich persönlich so unter Radreise verstehe, sollte mindestens sechs Wochen dauern.

Schön wenn jemand regelmäßig so viel Urlaub bekommt...
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#1342662 - 15.06.18 10:04 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Cruising
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Somit steht für mich fest: Bikepacking in reduzierter Form (z. B. Satteltasche), um am Sportrad das Tragen eines Rucksacks bei Kurztouren zu vermeiden, ist o.k. und sogar angenehm. Für Radreisen kommen aber nur die "klassischen" Taschen hinten und vorne zum Einsatz.

Für mich auch - zwei gute Gründe für Bikepacking-Taschen gibt es m.E. aber trotzdem. Einmal, wenn man in einem Kurzurlaub, etwa auf eine der Kanarischen Inseln, eine mehrtägige Radtour mit einem Miet-MTB machen will. Da ist es ganz praktisch, wenn man sein kleines Gepäck mit solchen universell verwendbaren Taschen an den gemieteten Bock hängen kann. Mieträder haben sehr selten ein gescheites Gepäckträger-System...

Zweiter Grund: Mit Bikepacking-Taschen lassen sich u.U. für schwer bepackte Langzeit-Reisende sinnvolle Zusatz-Lösungen kreieren. Die Pushbike-Heike etwa ist seit einiger Zeit so unterwegs schmunzel

Wie auch immer - jedem das Seine...

Gruß Thomas
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Geändert von Cruising (15.06.18 10:09)
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#1342667 - 15.06.18 10:16 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Friedrich
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In Antwort auf: Keine Ahnung
In Antwort auf: Fricka

Unsere Lieblingsgeschwindigkeit auf Straßen liegt dabei bei etwa 27 km/h pro Stunde im Tagesschnitt.


Mit dem bepackten Reiserad? Da kriege ich aber Minderwertigkeitskomplexe

Nicht bloß du zwinker
Fritz
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#1342676 - 15.06.18 10:52 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Cruising]
Martina
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In Antwort auf: Cruising

Zweiter Grund: Mit Bikepacking-Taschen lassen sich u.U. für schwer bepackte Langzeit-Reisende sinnvolle Zusatz-Lösungen kreieren.


Nicht nur für Langzeit-Reisende. schmunzel An den Stoker-Lenker eines Tandems passt z.B. keine normale Lenkertasche, so eine Bikepacking-Rolle könnte aber gehen. Auch die Unter-dem-Sattel-Tasche könnte ich mir für Tagestouren gut am MTB vorstellen. Ich nehm z.B. im Winter gerne ein Wechseloberteil mit und gehöre generell zu den Leuten, die auch bei Tagestouren gerne eine Jacke oder so einstecken und die nicht unbedingt in der Trikottasche haben wollen. Letztlich ist ein vielfältigeres Angebot an Lösungen, aus denen sich jeder nach Bedarf bedienen kann genaugenommen etwas positives.

Überhaupt habe ich den Eindruck, dass ein Gutteil des Unmutes der Tatsache geschuldet ist, dass Bikepacking als eine Art Religion rüberkommt, zu der man sich ganz und gar bekennen muss, wozu natürlich auch gehört, auf die noch nicht Erleuchteten runterzusehen. Man traut sich ja kaum, eine Bikepacking-Tasche mit klassichen Taschen oder gar einem Gepäckträger zu kombinieren... zwinker

Martina

Martina
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#1342677 - 15.06.18 10:56 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Spargel]
talybont
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In Antwort auf: Spargel
Ich sehe es auf dem zweiten Foto nicht gescheit: ist da vorne nicht eine Strebe eines Highriders (Kleingepäckträger über dem Reifen) zu sehen? Wäre ja nicht so unsinnig, weil er die Rolle vorn stabilisiert, muss aber nicht viel aushalten, weil auch die Riemen tragen.

das ist tatsächlich ein Highrider, da liegen 7 L Sack plus große Radtasche (für bahntransport drauf). Lenkerrolle habe ich noch nicht ausprobiert - scheue mich etwas davor.

Aufsteigen und Schwerpunktlage passen bis etwa S1/S2.
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#1342679 - 15.06.18 11:01 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
derSammy
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In Antwort auf: Martina
An den Stoker-Lenker eines Tandems passt z.B. keine normale Lenkertasche, so eine Bikepacking-Rolle könnte aber gehen.

Längs oder quer? Ich finde beides nicht so dolle, spätestens wenn der Stoker in den Wiegetrtritt gehen will. Bei "Rolle quer" stößt höchstwahrscheinlich der Kapitän mit den Oberschenkeln an. Ich staune ja über das Tandempärchen auf der Mailingliste, die irgendwie Frontroller zwischen Kapitän und Captain eingehangen haben. Ich hatte das anfangs auch als Option auf dem Schirm, kann mir mittlerweile aber nicht mehr so recht vorstellen, dass das gut geht.
Sinnvoll am Tandem könnten in der Tat Rahmentaschen sein. Insbesondere zwischen Kielrohr und Lateralrohr z.B. Aber ich denke eher nicht, dass es passende Taschen dafür "von der Stange" gibt, da ist wohl DIY angesagt - und zwar nach dem individuell verfügbaren Maß.
Rahmentaschen erhöhen aber ordentlich die Seitenwindanfälligkeit, das sollte man bedenken.

Ich hab kürzlich mal diese Oberrohrtasche bestellt, eigentlich ne ganz clevere Idee. Aber auch hier stört mich, dass ich im Wiegetritt da mit den Beinen dran scheuer. Mal schaun, ob ich langfristig damit leben kann.

Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.

Geändert von derSammy (15.06.18 11:01)
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#1342680 - 15.06.18 11:05 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Friedrich]
gerold
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27 km/h Schnitt mit dem Reiserad ist allerdings sportlich - Kompliment !

Ein Aspekt der bei der Diskussion noch nicht erwähnt wird (ober ich habs überlesen) : bei den meisten Carbonrahmen, -sattelstützen und -lenkern sollen/dürfen keine Schellen/Halterungen befestigt werden - da bleibt eigentlich nur die Lösung mit dem Tubus-Schnellspannadapter und der Befestigung des Gepäckträgers an der Sattelschelle oder man greift eben zum Bikepacking-Zubehör. Da die Halterung für die Ortlieb-Lenkertasche lt. Gebrauchsanweisung nicht auf Carbonlenkern montiert werden darf, befestigte ich auf meinen Carbonrenner die Ortlieb acessory-pack (und auf der Carbon-Sattelstütze die "Arschrakete").

Ansonsten stehe ich in der Diskussion auf neutralem Boden, da ich auf meinen mittlerweile 14 Rädern (davon werden ca 10 auf verschieden langen Radreisen - von einer Übernachtung bis zu fünf Wochen - genutzt) alle Varianten fahre : v/h Gepäckträger mit bis zu 5 Ortlieb-Taschen, am Brevet-Rad meist nur Packsack mit Airy und "reguläre" Ortlieb-Lenkertasche (dieses Setup manchmal auch auf MTB-Touren mit dem HT), am Fully oder eben am Carbon-Renner die Ortlieb-Sachen aus dem bikepacking-Regal.

Bin zu alt um Kompromisse eingehen zu wollen und finde es angenehm für jeden Einsatzzweck das passende Rad und Equipment zu haben...

gute Fahrt wünscht Gerold
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Off-topic #1342689 - 15.06.18 11:21 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: gerold]
iassu
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.............wo bin ich hier.

27er Schnitt
20 000 im Jahr
14 Räder

Gehe jetzt in den Keller. Versager weinen am besten alleine. lach
Gruß Andreas
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#1342691 - 15.06.18 11:24 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: derSammy]
Martina
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In Antwort auf: derSammy
In Antwort auf: Martina
An den Stoker-Lenker eines Tandems passt z.B. keine normale Lenkertasche, so eine Bikepacking-Rolle könnte aber gehen.

Längs oder quer? Ich finde beides nicht so dolle, spätestens wenn der Stoker in den Wiegetrtritt gehen will.


Quer.
Ich glaube nicht, dass das was mit Wiegetritt zu tun hat. Ich würde die Rolle zumindest halb unter den Stokerlenker hängen wollen, entweder die Knie stoßen ran oder nicht. Wenn der Captain groß und der Stoker klein ist, geht auch über den Stokerlenker. Zwischen Lenker und Knien reicht der Platz bei mir allerdings tatsächlich nicht, auch ohne Wiegetritt.

Die Edit sagt noch, dass Wiegetritt mit Reisegepäck eh nichts ist, worüber ich mir Gedanken mache. zwinker

Zitat:

Bei "Rolle quer" stößt höchstwahrscheinlich der Kapitän mit den Oberschenkeln an.


Nö, tut er nicht, er stößt ja auch nicht an den Stokerlenker.

Ich benutze schon seit Jahren eine Hüfttasche als 'Lenkertasche', die ich entweder am Sattel des Captains oder am Stokerlenker aufhänge. Da stößt niemand an, die Tasche ist ja weich und kann etwas 'geknautscht' werden. Allerdings ist sie halt nicht wasserdicht.

Zitat:

Sinnvoll am Tandem könnten in der Tat Rahmentaschen sein. Insbesondere zwischen Kielrohr und Lateralrohr z.B.


Neumodische Tandems haben kein Lateralrohr mehr, da passen Taschen von der Stange wieder eher. Wobei wir das mit der Rahmentasche vor Jahren einmal probiert haben, leider an einem sehr windigen Tag. Das kam gar nicht gut. traurig

Martina

Geändert von Martina (15.06.18 11:27)
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#1342694 - 15.06.18 11:36 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
derSammy
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In Antwort auf: Martina

Die Edit sagt noch, dass Wiegetritt mit Reisegepäck eh nichts ist, worüber ich mir Gedanken mache. zwinker

Tja, du. Zumindest auf einem unserer 14 Räder, mit dem wir auch ab und an 27km/h fahren, nur die 20Mm-Marke noch nicht geknackt haben, fahren wir schon ab und an Wiegetritt. lach Kommt zugegeben nicht oft vor, aber wenn es wirklich steil ist, ist uns beiden das meist lieber als die Fuhre auch noch zu schieben.

Was die Rolle betrifft: Also meine Oberschenkel rotieren in der Regel zwischen den beiden Lenkerenden des Stoker-Lenkers (so ein Bullhorn-Modell). Nach links und rechts ist da wirklich nicht viel Platz, ein klassischer Bullhorn mit z.B. 44cm-Breite wäre für meine Hüfte wohl zu schmal. Daher die Überlegung, dass unter dem Lenker wohl wirklich nicht viel Platz wäre, aber es käme auf einen Versuch an.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.

Geändert von derSammy (15.06.18 11:36)
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#1342698 - 15.06.18 11:42 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: derSammy]
Martina
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In Antwort auf: derSammy
In Antwort auf: Martina

Die Edit sagt noch, dass Wiegetritt mit Reisegepäck eh nichts ist, worüber ich mir Gedanken mache. zwinker

Tja, du. Zumindest auf einem unserer 14 Räder, mit dem wir auch ab und an 27km/h fahren, nur die 20Mm-Marke noch nicht geknackt haben, fahren wir schon ab und an Wiegetritt.


Ich hab nicht gesagt, dass wir nie Wiegetritt fahren. zwinker Aber die Kombi Wiegetritt und Reisegepäck kommt derart selten vor, dass ich das Gepäck nicht danach ausrichten würde.
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#1342712 - 15.06.18 12:29 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
lutz_
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Hallo Arnulf!

In Antwort auf: Keine Ahnung
Aber: Die Verwendung der Tasche hat mir auch gezeigt, dass ich mein Reiserad nie auf diese Bikepacking-Variante umrüsten werde. Muss man nur ab und zu einmal z. B. eine Regenjacke aus der Tasche holen, ist die Bikepacking-Variante o.k. Muss man aber jeden Abend die Taschen vom Rad nehmen, um sie dann mit ins Zelt oder ins Zimmer zu nehmen, fängt das Drama schon an. Wie Thoralf schon beschrieben hatte, erinnert das dann stark an meine ersten Taschen, die ich mühsam mit Riemchen am Gepäckträger montieren musste. Zudem ist der Zugang zu den Sachen in den Bikepacking-Taschen an Sattel und Lenker wesentlich schlechter zu bewerkstelligen. Will ich z. B. an mein Werkzeug, welche ganz unten in der länglichen Tasche verstaut ist, muss ich zunächst alles, was darüber gepackt wurde, herausnehmen. Unterwegs landet es dann auf dem Boden, wenn nicht gerade eine Bank zu finden ist, was z. B. bei nassem Wetter nicht so toll ist. Meine Ortlieb Satteltaschen rolle ich auf und kann auch Dinge am Boden der Tasche erreichen, ohne die Tasche komplett leeren zu müssen. Und wenn ich die Taschen abnehmen will, greife ich sie am Griff, klicke sie aus und habe am Ende mein komplettes Gepäck in der Hand. Das Einhängen ist später auch ebenso leicht bewerkstelligt.

Somit sehe ich die Bikepacking-Variante eigentlich nur dann als attraktive Variante, wenn man sie für kleine Gepäckmengen (z. B. Wochenendtour) bei Geländetouren einsetzen will. Ansonsten werden nur bei sehr extremen Radreisen mit schmalen Durchfahrten usw. Vorteile der "neuen" Packversion erkennbar.


Die von dir genannten Nachteile entfallen bei der oben gezeigten Zorrocarry-Variante mit dem VauDe Bike Air Alpin-Rucksack. Der Rucksack ist auf dem Träger vollständig zu bedienen. Nur das Bodenfach ist so nicht vollständig erreichbar. Berücksichtigt man das bei der Packordnung, so ist dies aber zu verschmerzen.

Der Rucksack ist mit wenigen Handgriffen abgenommen bzw. wieder befestigt. Außerdem ermöglicht der Rucksack auch mal die Möglichkeit eine Wanderung zu unternehmen. Bei Radtouren in alpinem Gelände ein für mich erheblicher Vorteil gegenüber anderen Packtaschen. Aber auch sonst finde ich es sehr praktisch einen Rucksack auf Radtour dabei zu haben, ohne dass dieser die ganze Zeit auf meinem Rücken sitzt.

Im übrigen haben wir auf einer mehrwöchigen Tour auch nicht mehr Gepäck dabei, als auf den Bildern auf Seite 1 abgebildet. Ich wüsste auch nicht, was ich für 5 Wochen mehr mitnehmen sollte als für 5 Tage.


Gruß LUTZ

Geändert von lutz_ (15.06.18 12:35)
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#1342724 - 15.06.18 13:05 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: lutz_]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: lutz_

Im übrigen haben wir auf einer mehrwöchigen Tour auch nicht mehr Gepäck dabei, als auf den Bildern auf Seite 1 abgebildet. Ich wüsste auch nicht, was ich für 5 Wochen mehr mitnehmen sollte als für 5 Tage.


Und in diesen 5 Wochen zeltet und kocht Ihr und fahrt auch einmal über einen Pass bei Temperaturen um die Null Grad und ein paar Tage lang durch mieses und kaltes Regenwetter? Für mich würde der Rucksack hierfür nicht ausreichen. Wo Du allerdings recht hast, ob 5 Tage oder 5 Wochen macht nicht zwingend einen großen Unterschied.

Nur aus Interesse: Wie stabil ist die Rucksackbefestigung für die gezeigte Rucksackgröße? Schaukelt sich der Rucksack nicht ein wenig auf, wenn Ihr steile Stücke im Wiegetritt hochfahrt? Könnt Ihr bei einer raschen Abfahrt im unwegsamen Gelände den Rucksack am Fahrrad belassen oder tragt Ihr ihn dann doch - wie auf dem Bild - auf dem Rücken? Die typischen Bikepacking-Satteltaschen überstehen auch holprige Abfahrten. Ansonsten ist die Möglichkeit, einen Rucksack am Fahrrad zu verstauen sicher attraktiv, insbesondere wenn man auch wandern will.
Gruß, Arnulf

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#1342732 - 15.06.18 13:15 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
Cruising
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In Antwort auf: Martina
Überhaupt habe ich den Eindruck, dass ein Gutteil des Unmutes der Tatsache geschuldet ist, dass Bikepacking als eine Art Religion rüberkommt

Genau das denke ich auch. Hauptsache, man kann über etwas (oder über jemanden) herziehen. Mich juckt das schon lange nicht mehr. Machen wir halt weiterhin, was wir wollen zwinker

Gruß Thomas
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#1342736 - 15.06.18 13:26 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
kettenraucher
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Bikepacking ist nach meinem Verständnis doch schlicht nur eine Variante des Gepäcktransports auf Radreisen. Je nach den Randbedingungen kann diese Methode sehr geeignet sein. Je weniger Gepäck, desto eher ist Bikepacking möglich, je mehr Gepäck, desto schwieriger ist es, mit dieser Methode auszukommen. Bikepacking meint aus meiner Sicht übrigens nichts anderes, als eine Rucksacktour mit Fahrrad und das ist doch OK. Lutz beschreibt mögliche Anwendungsfälle. Ich finde bikepacking klasse, falls ich sehr wenig Gepäck oder mögliches Packvolumen mit mir führen möchte. Aber wenn ich mein gesamtes Geraffel transportieren möchte, stößt die bikepackende Rucksackmethode sehr schnell an ihre Grenzen. schmunzel

Geändert von kettenraucher (15.06.18 13:27)
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#1342737 - 15.06.18 13:29 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Spargel
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Ich fahre auch Zorrocarry: Wiegetritt geht, aber im bewußt wenig wiegenden Stil. zwinker
Heißt dass ich das Rad ziemlich gerade lasse, was mit bisserl Übung genauso gut geht.

Leichte Schläge bergab wie auf Forststraßen gehen schon noch, aber wenns ruppig wird muss er auf den Buckel. (Effektiv genauso wie wenn ich das Rad länger hoch schieben muss oder gar tragen.) Die Stabilisationsbefestigung am Sattelgestell belastet dieses ja deutlich anders als der Hintern und anders als wofür konstruiert. Die Hauptlast liegt aber auf dem Sattelstützenträger - der kann das gut ab, genauso wie die Sattelstütze, wenn der Träger ganz unten klemmt.

Nur wenn man das Rad seitlich ablegt, kommt ganz schön Drehmoment auf den Rucksack, da halte und unterstütze ich ihn etwas um Belastung wegzunehmen. Bevorzugt wird das Rad daher an Bäume und hohe Zäune angelehnt - ein Grund warum Zorrocarry für die Islanddurchquerung ausscheidet. grins

Geändert von Spargel (15.06.18 13:35)
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#1342759 - 15.06.18 14:30 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
lutz_
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Hallo Arnulf!


In Antwort auf: Keine Ahnung
In Antwort auf: lutz_

Im übrigen haben wir auf einer mehrwöchigen Tour auch nicht mehr Gepäck dabei, als auf den Bildern auf Seite 1 abgebildet. Ich wüsste auch nicht, was ich für 5 Wochen mehr mitnehmen sollte als für 5 Tage.


Und in diesen 5 Wochen zeltet und kocht Ihr und fahrt auch einmal über einen Pass bei Temperaturen um die Null Grad und ein paar Tage lang durch mieses und kaltes Regenwetter? Für mich würde der Rucksack hierfür nicht ausreichen. Wo Du allerdings recht hast, ob 5 Tage oder 5 Wochen macht nicht zwingend einen großen Unterschied.


Zelten ja, kochen nein, wobei für einen kleinen Kocher noch Platz wäre. Pässe ja sicher, unbedingt! Unsere Zeltausrüstung reicht bis zum Gefrierpunkt. Tagelang durch mieses und kaltes Regenwetter radeln steht auf unserer Wunschliste nicht ganz oben. Da suchen wir uns die Reiseziele schon entsprechend aus. Wir müssen auch nicht zwingend länger anhaltende Starkregenereignisse im Zelt abwettern, da ist uns ein Dach über dem Kopf durchaus lieber.

In Antwort auf: Keine Ahnung
Nur aus Interesse: Wie stabil ist die Rucksackbefestigung für die gezeigte Rucksackgröße? Schaukelt sich der Rucksack nicht ein wenig auf, wenn Ihr steile Stücke im Wiegetritt hochfahrt?


Wiegetritt ist in grundsätzlich möglich. Der Rucksack hat durch die KlickFix-Halterung einen weiteren Befestigungspunkt, so dass der Rucksack beim Bergauffahren nicht schaukelt.









In Antwort auf: Keine Ahnung
Könnt Ihr bei einer raschen Abfahrt im unwegsamen Gelände den Rucksack am Fahrrad belassen oder tragt Ihr ihn dann doch - wie auf dem Bild - auf dem Rücken?


Auf einer Waldautobahn bleibt der Rucksack auf dem Träger, sobald es stärker holpert kommt er auf den Rücken. Dann ist auch das Handling des Rades im Gelände angenehmer. Meistens benötigt man für die Auffahrt ja deutlich mehr Zeit als für die anschließende Abfahrt im Gelände. So muss der Rucksack meist nur für überschaubare Zeiträume auf den Rücken.


Gruß LUTZ

Geändert von lutz_ (15.06.18 14:34)
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#1342763 - 15.06.18 14:39 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: lutz_]
Keine Ahnung
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Danke für die Erläuterung - das ist auf jeden Fall eine gute Variante für eine Tour, bei der auch gewandert werden soll. Die bessere Zugänglichkeit an den Inhalt des Rucksacks leuchtet auch ein. Ich bin aber offensichtlich nicht spartanisch genug, um mit einem relativ kleinen Rucksack auch 5 Wochen eine Radreise bestreiten zu können zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1342776 - 15.06.18 15:35 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
schorsch-adel
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Zitat:
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit.

Beim Zwischenstopp an der Starnberger Eisdiele gehen für die taschenumwickelten MTBs sicher die Daumen hoch.

Was hat man jahrzehntelang konstruktiv über die richtige Gewichtsverteilung, das Pro und Contra von Low-Ridern im Hinblick auf das Lenkverhalten, Sinn und Unsinn von Lenkertaschen – schon gar in Verbindung mit Rennlenkern diskutiert.

Schnee von gestern: das Gewicht wandert jetzt möglichst weit nach oben, wird gar noch am Lenker untergebracht. Soweit man überhaupt noch bei Regen unterwegs ist, muss abends erst der Schmadder vom XXL-Seatpack weggemacht werden, mit dem die Fat Tires Hintern und Sattelwurst beworfen haben. Schutzbleche, Gepäckträger, Low Rider – wie uncool.

Unterm Sattel ragen unter Mißachtung aller Hebelgesetze prall gefüllte Plastikrollen weit nach hinten. Verschiedene Griffpositionen am Lenker sind kein Thema mehr, seit dort die Ortliebwürste hingezwirbelt sind und man froh sein muss, dort überhaupt noch alle 10 Finger unterzubringen: Aerodynamik vierpunktnull.

Es sei Ortlieb & Co.unbenommen, sich mit dieser Mode neue Märkte zu erschließen. Warum sich ein alter Hase wie Gunnar Fehlau sich da so ins Zeug legt, wirft allerdings Fragen auf.
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#1342785 - 15.06.18 15:58 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: lutz_]
Toxxi
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In Antwort auf: lutz_
Im übrigen haben wir auf einer mehrwöchigen Tour auch nicht mehr Gepäck dabei, als auf den Bildern auf Seite 1 abgebildet.

Hmmm... habt ihr einen zweiten Satz Radsachen? Zivilsachen? Komplette Regenmontur? Auf die drei Dinge möchte ich nicht verzichten.

Ich kann mir auch spannenderes vorstellen, als tagelang im Regen zu fahren. omm Nur kann man dann Europa als Reiseziel komplett vergessen. Dafür ist das Klima hier einfach zu unbeständig. Zumindest dann, wenn ich meinen Jahresurlaub nicht plötzlich am Freitagnachmittag für die kommenden 3 Wochen einreichen kann...

Eine Packliste würde mich interessieren. schmunzel

In Antwort auf: lutz_
Ich wüsste auch nicht, was ich für 5 Wochen mehr mitnehmen sollte als für 5 Tage.

Das geht mir genauso.

Gruß
Thoralf
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#1342787 - 15.06.18 16:00 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Ich bin aber offensichtlich nicht spartanisch genug, um mit einem relativ kleinen Rucksack auch 5 Wochen eine Radreise bestreiten zu können zwinker .

Wenn sich zwei Leute ein Zelt teilen und keinen Kocher mitnehmen, dann nimmt die relative Gepäckmenge ganz gewaltig ab im Gegensatz zu dir (du hast doppelt so viel Zelt wie jeder von denen und dazu noch Kochgeraffel).

Gruß
Thoralf
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#1342788 - 15.06.18 16:03 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: schorsch-adel]
Toxxi
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In Antwort auf: schorsch-adel
Was hat man jahrzehntelang konstruktiv über die richtige Gewichtsverteilung, das Pro und Contra von Low-Ridern im Hinblick auf das Lenkverhalten, Sinn und Unsinn von Lenkertaschen – schon gar in Verbindung mit Rennlenkern diskutiert.

Ich fahre üblicherweise mit 4 nicht ganz vollen Ortliebtaschen herum. Dazu eine winzige Satteltasche für Schlauch und Werzzeug und ein kleine(!) Lenkertasche im DIN A5 Format. Mit meinem Reiserad komme ich da auch über Schotter, Sand und ähnliche Schwierigkeiten recht gut drüber. Das ist sehr laufstabil.

Letztens habe ich mal versucht, das alles nur in 2 Ortliebtaschen zu packen und das Zelt quer oben drüber. Das fuhr sich ganz deutlich wackeliger, besonders auf Schotter. Auf sowas habe ich keine Lust mehr, ibs. weil ich auch gern mal abseits der Straße unterwegs sein möchte.

In Antwort auf: schorsch-adel
Verschiedene Griffpositionen am Lenker sind kein Thema mehr, seit dort die Ortliebwürste hingezwirbelt sind und man froh sein muss, dort überhaupt noch alle 10 Finger unterzubringen

grins

Gruß
Thoralf
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#1342795 - 15.06.18 16:41 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
matti1214
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Man kann ja auch beide Welten mischen und damit "ein bisschen geländegängiger werden". Z.B. Fullframe Custom Rahmentasche (300g,bringen bei mir 8L) + 2x 2L Wasserflaschen an der Gabel und hinten Arkel Drylite 25L (500g) Taschen + 10L Packsack (100g) am am Lenker festgezurrt + Blackburn Outpost Cage unterm Unterrohr an dem das Werkzeug befestigt ist.
Das Setup ist noch relativ kostengünstig, man hat 43L Volumen, sowie 4L Wasser und der Schwerpunkt ist gut mittig.

Geändert von matti1214 (15.06.18 16:42)
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#1342798 - 15.06.18 16:54 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
AlexHH
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Ich fahre mehrmals im Jahr knapp einwöchige Touren mit meinem Randonneur. Bei diesen Distanzen ist das klassische Sixpack nicht nötig und ich bin mittlerweile sehr zufrieden mit der Kombi aus zwei Fronttpacktaschen am Lowrider, einer Lenkertasche für den Kleinkram und Snacks, sowie einer 10-Liter Bikepackingsatteltasche.

Warum ich dann nicht einfach zwei größere Packtaschen und einen Gepäckträger hinten befestige und dafür auf die Fronttaschen und die große Satteltasche verzichte, liegt daran, dass sich mein Rad einfach stabiler fährt, wenn ich vorne Gepäck habe. Als sich anfangs mit hinteren Packtaschen und ohne Lowrider bei einer Abfahrt ab ca 55Km/h das Rad aufschaukelte, habe ich für mich entschieden, dass zukünftig mehr Gewicht nach vorne muss und seither läuft das Rad auch bei 75Km/h wie auf Schienen.

Ortlieb hat im letzten Jahr groß Werbung mit einem ähnlichen Setup gemacht und ich kann bei sportlicheren Rädern mit kürzerem Radstand tatsächlich eine Empfehlung für diese Art des Packens aussprechen. Wiegetritt ist übrigens absolut unproblematisch. Einfach alles gut festzurren an der Satteltasche und die schwersten Teile nicht nach hinten.
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#1342800 - 15.06.18 16:58 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
matti1214
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Ich bin auch ein Fan von Gewicht nach vorne verlagern, hat bei unserer letzten Tour sehr gut geklappt

[bild]https://abload.de/img/unbenannt-36luj7l.jpg


Eingebundenes Bild in Link gewandelt. Bitte max. 1024px in der Breite. Siehe auch: HowTo: Bilder in Beiträge einfügen (Forum)

Geändert von Juergen (15.06.18 17:05)
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#1342959 - 16.06.18 17:13 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
nachtregen
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In Antwort auf: Keine Ahnung

Wie immer mag das natürlich Geschmackssache sein, aber ich müsste schon sehr gute Argumente für Bikepacking auf "regulären" (und da meine ich nicht nur die Touren entlang der Flussradwege) Radreisen hören, damit ich den "Hype" verstehe, den dieses Bikepacking ausgelöst hat. Für mich steckt hier viel "Marketing" und "Gewinnstreben" dahinter.

Wenn man sich mal die Fotos in amerikanischen "Bikepacking"-Chatforen anguckt, sind da gefühlt 2/3 der Leute mit Ortlieb-Backrollern u.ä. unterwegs, dazu Rahmentasche und Wurst am Lenker, weil die Sport-MTBs halt keine Möglichkeit bieten, einen Vorderradgepäckträger zu montieren.
--
Stefan
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#1342972 - 16.06.18 18:27 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Cruising]
Toxxi
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In Antwort auf: Cruising
...wenn man in einem Kurzurlaub, etwa auf eine der Kanarischen Inseln, eine mehrtägige Radtour mit einem Miet-MTB machen will. Da ist es ganz praktisch, wenn man sein kleines Gepäck mit solchen universell verwendbaren Taschen an den gemieteten Bock hängen kann. Mieträder haben sehr selten ein gescheites Gepäckträger-System...

Das ist in der Tat ein wirklich schlagendes Argument! bravo

Gruß
Thoralf
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#1343025 - 17.06.18 01:41 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: nachtregen]
derSammy
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Das leuchtet mir so ein, scheint mir aber nicht ganz zuende gedacht zu sein. Dann doch lieber ein gescheites, federgabelkompatibles Gepäcktragesystem als diese Baumeltaschen, oder?
Wahrscheinlich wird uns sowas wie der Faiv nach dem Abebben der Bikepackingwelle als der ganz große neue Wurf im Fahrradgepäcktransport serviert. lach
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1343099 - 17.06.18 20:05 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Fricka
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Fricka
Was ich persönlich so unter Radreise verstehe, sollte mindestens sechs Wochen dauern.

Schön wenn jemand regelmäßig so viel Urlaub bekommt...


Wir bekommen überhaupt keinen Urlaub als Selbständige. Und so haben wir uns an die 30 Jahre damit abgefunden, dass es nie mehr als 7 Tage am Stück gab. Und nun halt nicht mehr.

27 km/h gilt für Straßen in der Ebene. Und mit dem Trike schaffe ich das definitiv nicht mehr. Das hast du schon richtig erkannt. Keine Ahnung, wie es weitergeht.
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Off-topic #1343108 - 17.06.18 20:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Fricka]
Stylist Robert
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27 km/h auf dem bepackten Up ist schon eine Ansage! erstaunt Ich fahre in der Ebene auf Langstrecke eher um die 20 km/h. peinlich
Gerade mit dem Trike hätte ich mir vorgestellt, daß man damit noch höhere Geschwindigkeiten durchhalten kann. unsicher
Ein Fahrrad von der Stange? Soo kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...

Geändert von Stylist Robert (17.06.18 21:00)
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Off-topic #1343116 - 17.06.18 22:01 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Stylist Robert]
iassu
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In Antwort auf: Fricka
Unsere Lieblingsgeschwindigkeit auf Straßen liegt dabei bei etwa 27 km/h pro Stunde im Tagesschnitt. Wir fahren aber lieber auf unbefestigten Wegen.

Um einen 27er Schnitt zu erreichen, muß man dauerhaft über 30 fahren.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (17.06.18 22:03)
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Off-topic #1343117 - 17.06.18 22:03 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
Job
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elektromopped mit mogelchip machts möglich....
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Off-topic #1343118 - 17.06.18 22:05 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Fricka]
blue
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Um die 30km/h schaffen wir in der Ebene auch (mal), aber doch nicht als Tagesschnitt bei Radreisen (egal ob 7 Tage oder 6 Wochen) verwirrt . Auf tendenziell einfachen Strecken pendelt sich unser Schnitt etwa bei 18-19 km/h ein, bei anspruchsvolleren Strecken mit unbefestigten Abschnitten und/oder ordentlichen Pässen entsprechend weniger.
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Off-topic #1343120 - 17.06.18 22:06 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Job]
iassu
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Und dann noch auf unbefestigten Wegen. Holla die Waldfee.
unsicher schockiert
Gruß Andreas
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Off-topic #1343124 - 17.06.18 22:14 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
Job
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du bist einfach nicht fit genug.....
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Off-topic #1343126 - 17.06.18 22:17 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Job]
blue
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Ich offenbar auch nicht. Und mein Mitfahrer (u.a. mehrfacher Marathon-Landesmeister) genauso wenig. Tja. Sehr ernüchternd grins
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Off-topic #1343128 - 17.06.18 22:21 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Job]
iassu
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In Antwort auf: Job
du bist einfach nicht fit genug.....
Wahrscheinlich verwende ich zuwenig Speichenmagnete.... grins
Gruß Andreas
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Off-topic #1343132 - 17.06.18 22:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
Stylist Robert
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In Antwort auf: iassu
In Antwort auf: Fricka
Unsere Lieblingsgeschwindigkeit auf Straßen liegt dabei bei etwa 27 km/h pro Stunde im Tagesschnitt. Wir fahren aber lieber auf unbefestigten Wegen.

Um einen 27er Schnitt zu erreichen, muß man dauerhaft über 30 fahren.
Ebenst! Deswegen ja mein Erstaunen über solchen Hochleistungssport auf Reise. Bei rund 20 km/h muß ich auch schon kräftig in die Pedale steigen und das schaffe ich dann wirklich nur in der Ebene auf guten Wegen.

Geändert von Stylist Robert (17.06.18 23:04)
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#1343140 - 18.06.18 02:29 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: schorsch-adel]
IndianaWalross
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In Antwort auf: schorsch-adel
Zitat:
Ein weiterer Vorteil des modernen Bikepackings: Aerodynamik und Geschwindigkeit.

Beim Zwischenstopp an der Starnberger Eisdiele gehen für die taschenumwickelten MTBs sicher die Daumen hoch.

Was hat man jahrzehntelang konstruktiv über die richtige Gewichtsverteilung, das Pro und Contra von Low-Ridern im Hinblick auf das Lenkverhalten, Sinn und Unsinn von Lenkertaschen – schon gar in Verbindung mit Rennlenkern diskutiert.

Schnee von gestern: das Gewicht wandert jetzt möglichst weit nach oben, wird gar noch am Lenker untergebracht. Soweit man überhaupt noch bei Regen unterwegs ist, muss abends erst der Schmadder vom XXL-Seatpack weggemacht werden, mit dem die Fat Tires Hintern und Sattelwurst beworfen haben. Schutzbleche, Gepäckträger, Low Rider – wie uncool.

Unterm Sattel ragen unter Mißachtung aller Hebelgesetze prall gefüllte Plastikrollen weit nach hinten. Verschiedene Griffpositionen am Lenker sind kein Thema mehr, seit dort die Ortliebwürste hingezwirbelt sind und man froh sein muss, dort überhaupt noch alle 10 Finger unterzubringen: Aerodynamik vierpunktnull.

Es sei Ortlieb & Co.unbenommen, sich mit dieser Mode neue Märkte zu erschließen. Warum sich ein alter Hase wie Gunnar Fehlau sich da so ins Zeug legt, wirft allerdings Fragen auf.


Tja warum nur machen die Leute das? Vielleicht weil es doch aerodynamischer ist als hier abgestritten wird rein aus Prinzip nicht etwa weil man es selbst mal ausprobiert hätte? teuflisch

Wir fahren übrigens mit Schutzblechen. Bluemels. Nicht irgendwelches Steckgetöse. Mit "Wurst" vorne und "Arschrakete" hinten. Gleichmäßig bepackt geht sogar freihändig fahren prima.
Dank ausgestelltem ("flare") Lenker bleibt mehr als ausreichend Platz für alle Finger und sämtliche Griffpositionen. In die 2 Taschen + Zusatztäschchen am Lenker, Oberrohr und im Rahmendreieck geht alles mit. Inkl. Regenzeugs usw. Mein Mann hat dank größerem Rahmen mehr Platz. Der trägt Zelt und Kocher. Ich erste Hilfe und Werkstatt.

Wer sich auf das Nötigste beschränkt, & noch durch zwei teilen kann (aber auch solo geht das) bekommt so alles bestens unter. Falls doch mal die ganz große Weltreise anstünde wären noch Ösen für Gepäckträger hinten und 3 an der Gabel vorn vorhanden. Wobei ich die hinten eher nicht mehr hinzuziehen werde... Man braucht übrigens nicht zwingend 10 Paar Klamottensets. Waschen heisst das Zauberwort. Dann reicht 1 Ersatzbib/Trikot/Sockenpaar für lange Touren...

So ganz ohne Tests werden die x Firmen die Bikepacking Taschen anbieten übrigens nicht einfach die Dinger auf den Markt geworfen haben. Ich vertraue darauf dass mir nicht bei maximal 5kg am Sattel (eher 3) das Rad um die Ohren fliegt. träller

Und nun? Weltbild zerstört? omm
Wir vermissen übrigens nichts. Aller Komfort an Bord bier

Geändert von IndianaWalross (18.06.18 02:36)
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Off-topic #1343149 - 18.06.18 08:32 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Stylist Robert]
Fricka
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Ist halt so. Wenn wir sechs Wochen oder mehr am Stück unterwegs sind, werden wir ziemlich fit. Bei so langen Strecken kommt es dann eben vor, dass man 400 km Ungarn in eben oder auch Südrumänien vor sich hat (gibt es anderswo auch). Wenn dann die Straße gut ausgebaut ist, schön eben und auch wenig zum langsamer werden einlädt, dann sausen wir da gerne durch. Bei ordentlich Rückenwind kann das auch noch schneller werden.

Gerne hoppeln wir aber auch tagelang den serbischen Donaudamm (nur so als Beispiel) entlang und beobachten Vögel. Oder quälen uns diverse Berge hoch, die überall herumstehen.

Eigentlich wollte ich ausdrücken, dass auf längeren Reisen Fahrrad und Fahrweise immer ein Kompromiss sind. Weil es nirgendwo 4000 km einheitliche Radstrecke gibt. Und wenn es sie denn gäbe, würde ich sie nicht abradeln wollen.

Und nein, mit dem Trike ist man nicht schneller. Ich jedenfalls nicht. Ich muss deutlich aufmerksamer meinen Weg suchen und ab und zu Umwege fahren. Und auch auf gerader Strecke wird das nichts. Vielleicht mache ich auch was falsch. Keine Ahnung. Meine Beine sind inzwischen wieder topfit. Und der kranke Arm schaltet und bremst inzwischen auch ausreichend. Mein Trike hat inzwischen eine E-Unterstützung, die ich bei Bedarf nutze. Nach der Erfahrung, dass ich, wenn ich an einer Steigung hängen bleibe, da schlecht raus komme, weil ich das Teil zwar mit einem Arm durch den Garten auf die Straße schieben kann, aber nicht viel weiter und schon gar nicht eine Steigung hoch. Mit Gepäck gar nicht. Dann kann ich das Hinterrad nicht mehr anheben.
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#1343154 - 18.06.18 08:46 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
StefanMKA
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schöne Zusammenstellung Richtung Speed gibt es hier

https://www.cyclingabout.com/speed-diffe...esting-results/

Ich fahre trotzdem mit Rad-Taschen ....

Grüße Stefan
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#1343165 - 18.06.18 09:24 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: StefanMKA]
Keine Ahnung
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Schöner Test, der in seiner Zusammenfassung eigentlich das beschreibt, was ich auch ohne "wissenschaftliche Untersuchung" vermutet hätte.

Für eine sportliche Tour (Rennrad, Crossbike), bei der man Wert auf Geschwindigkeit legt, bieten die Bikepacking-Taschen Vorteile. Einer davon ist sicher die bessere Aerodynamik. Ein anderer ist aber auch die Möglichkeit, auf besondere Anbauteile zu verzichten, was mir bei meinem Crossbike wichtig ist. Auch ein MTB in schwierigem Gelände profitiert von dem System.

Für eine "normale Radreise", bei der es mehr um Bequemlichkeit geht und auch um die Möglichkeit, mehr Sachen mitzunehmen, wenn man nicht nur bei schönem Wetter von Hotel zu Hotel fahren will, wird man - wie im Bericht auch am Ende betont - mit "normalen Taschen" besser fahren. Natürlich schließt das nicht eine Teilkombination mit Bikepacking-Komponenten aus, aber grundsätzlich käme man mit dem klassischen 6-Pack hier gut zurecht.
Wenn ich dann auf meiner Tagestour eine gute halbe Stunde mehr Fahrzeit einrechnen müsste, wäre das für mich kein Problem, wobei ich glaube, dass dies weniger mit der Aerodynamik zu tun hätte. Zur Aerodynamik muss man hier nämlich noch vermerken, dass diese besonders dann zu tragen kommt, wenn man schneller fährt. Für "gemütliche" 15-20 km/h spielt sie eine kleinere Rolle als für sportliche 20-25 km/h oder gar sehr sportliche 25-30 km/h. Somit wird am Ende das Gewicht eine größere Bedeutung haben als der Windwiderstand.

Jeder kann nun für sich entsprechend seiner Bedürfnisse wählen. Insofern ist es sicherlich gut, wenn das Taschenangebot erweitert wird. Man sollte nur vorsichtig sein und nicht auf Werbesprüche hereinfallen. Die ehrliche Abwägung der Vor- und Nachteile ist wichtig!
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1343172 - 18.06.18 09:39 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: StefanMKA]
Toxxi
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Danke! bravo

Gruß
Thoralf
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#1343173 - 18.06.18 09:39 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
matti1214
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Für Strecken die sehr bergig sind, schätze ich auch die Bequemlichkeit im Sinne von weniger Gewicht hochfahren zu müssen, da bietet mir Bikepacking auch Vorteile.
Für mich fühlt es sich auch bequemer an, nicht soviel Geraffel dabei zu haben, ist einfach übersichtlicher lach

Geändert von matti1214 (18.06.18 09:42)
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#1343180 - 18.06.18 10:03 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
talybont
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Zur Aerodynamik muss man hier nämlich noch vermerken, dass diese besonders dann zu tragen kommt, wenn man schneller fährt. Für "gemütliche" 15-20 km/h spielt sie eine kleinere Rolle als für sportliche 20-25 km/h oder gar sehr sportliche 25-30 km/h. Somit wird am Ende das Gewicht eine größere Bedeutung haben als der Windwiderstand.

Das stimmt nur dann, wenn kein Wind herrscht. Gegenwind wird dich mit dem 6-pack massiv ausbremsen, auch bei 10-15 km/h Fahrgeschwindigkeit. Das ist in etwa vergleichbar mit einem Flugzeug im Jetstream (mit oder dagegen mach es einen Unterscheid von 400 km/h aus) oder einem Start von einem Flugzeugträger, der bei Rückenwind unmöglich wäre. Airspeed vs. Groundspeed heisst das hier.
Bei Rad ist das ähnlich - plus den Rollwiderstand. Aerodynamik spielt immer eine Rolle, nur der Anteil am System variiert.
Gestern hat mir mein Auflieger im Vergleich zum Unterlenker 2 km/h mehr gebracht, beim gleichem Puls.
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Off-topic #1343181 - 18.06.18 10:04 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Toxxi
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In Antwort auf: talybont
Gegenwind wird dich mit dem 6-pack massiv ausbremsen...

Erkläre mir mal bitte in dem Zusammenhang den Begriff "Sixpack". Ich bin damit nicht vertraut...
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Off-topic #1343194 - 18.06.18 10:28 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
talybont
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: talybont
Gegenwind wird dich mit dem 6-pack massiv ausbremsen...

Erkläre mir mal bitte in dem Zusammenhang den Begriff "Sixpack". Ich bin damit nicht vertraut...

stand doch oben irgendwo: 2 Taschen vorne, zwei hinten, eine am Lenker und eine am Sattel
Gerade die Taschen am Lowrider und seitlich am Gepäckträger sind der Tod der Windschlüpfrigkeit.
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Off-topic #1343205 - 18.06.18 10:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Spargel
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Der Tod der Windschlüpfrigkeit ist in erster Linie mal der Fahrer. Auch seine Beine.
Aber klar, wenn man sehr wenig Gepäck hat, ist das Vermeiden seitlicher Taschen aerodynamischer. Das ist aber trivial. Übrigens gibt es auch Bikepacker, die Schlafsack und/oder große Flaschen dort an der Gabel befestigen, wo sonst Lowrider und Taschen sitzen. Soviel zu windschnittig. zwinker
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#1343211 - 18.06.18 11:12 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
gerold
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Ein Aspekt ist mir noch eingefallen : lange Jahre konnte man sich (ich auch) bei Rahmen ohne Ösen für Gepäckträger mit dem Tubus-Schnellspannadapter helfen - nachdem die Steckachsen ausgehend von dem MTBs mittlerweile auch bei CX-Rädern und Rennrädern verbaut werden, ist das nicht mehr möglich.

Will man auf solchen Rädern Gepäck mitnehmen, bleibt nur mehr Bikepacking-Equipment über...

Gruß Gerold
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Off-topic #1343212 - 18.06.18 11:13 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Spargel]
iassu
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In Antwort auf: Spargel
Soviel zu windschnittig.
Und was ist eigentlich mit Seitenwind? Stelle mir das bei den zugebauten Rahmendreiecken nicht unerheblich vor.
Gruß Andreas
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#1343213 - 18.06.18 11:15 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: gerold]
iassu
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Beiträge: 18603
In Antwort auf: gerold
Will man auf solchen Rädern Gepäck mitnehmen, bleibt nur mehr Bikepacking-Equipment über...
Nö. Es geht auch mit Schellen. Nicht sehr elegant, aber wenn man nicht Carbon fährt, kein Problem.
Gruß Andreas
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#1343217 - 18.06.18 11:30 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Keine Ahnung
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Themenersteller
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In Antwort auf: talybont
Gegenwind wird dich mit dem 6-pack massiv ausbremsen, auch bei 10-15 km/h Fahrgeschwindigkeit.


... und Rückenwind wird Dich dann anschieben. Ich denke, dass ich auf meinen langen Touren bisher im Schnitt gleich viel Rücken- wie Gegenwind gehabt habe zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1343218 - 18.06.18 11:30 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
talybont
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Beiträge: 429
In Antwort auf: iassu
In Antwort auf: Spargel
Soviel zu windschnittig.
Und was ist eigentlich mit Seitenwind? Stelle mir das bei den zugebauten Rahmendreiecken nicht unerheblich vor.

Das merkt man. Bin gestern eine RTF im Odenwald gefahren. Da ich von WI zum Start und wieder zurück bin, habe ich die Tasche am Rahmen gelassen (Regenjacke, Weste, Werkzeug, etc.). Wenn man mit 50-70 Sachen aus dem Wald kommt, merkt man das schon sehr stark - in etwa so, als wenn man ein viel zu weites Trikot/Jacke anhat. Kann ich gar nicht leiden!
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#1343225 - 18.06.18 12:02 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
schorsch-adel
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und außerdem wirst Du
Zitat:
bei den zugebauten Rahmendreiecken
zu o-beiniger Fahrweise gezwungen, die sowohl den aerodynamischen Gewinn fehlender Einhängetaschen wieder kassiert, als auch zu ineffizientem - vielleicht sogar ungesundem - Pedalieren nötigt.
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Off-topic #1343226 - 18.06.18 12:06 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: schorsch-adel]
iassu
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Was wir da in unserer Eigenschaft als Inkarnation des Bedenkenträgers in Reingestalt zusammentragen und aus den Fingern saugen, nur um, selber erfahrungslos, unser Weltbild aufrecht erhalten zu können, kann den überzeugten Päckern ja eh nur müdes Lächeln, Augenverdrehen oder Kopfschütteln abringen. Also lassen wirs und suchen besser einen Therapeuten auf, der uns hilft, schmerzlos in die Jetztzeit zu gelangen.
Gruß Andreas
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#1343237 - 18.06.18 12:49 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: schorsch-adel]
talybont
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Beiträge: 429
In Antwort auf: schorsch-adel
und außerdem wirst Du
Zitat:
bei den zugebauten Rahmendreiecken
zu o-beiniger Fahrweise gezwungen, die sowohl den aerodynamischen Gewinn fehlender Einhängetaschen wieder kassiert, als auch zu ineffizientem - vielleicht sogar ungesundem - Pedalieren nötigt.

ich merke schon das Du das noch nie probiert hast - nix o-beiniges Pedalieren! Oder glaubst Du, ich würde mich über 10 h mit so einem Mist rumärgen (und viele andere auch)?
Was mich durchaus stört, sind diese Taschen auf dem Oberrohr, wo man so Minizeugs reinstopft. Damit kann ich nicht gescheit Wiegetritt fahren!
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#1343243 - 18.06.18 13:17 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: StefanMKA]
JDV
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In den Kommentaren (besonders in der zweiten Hälfte) auf cyclingabout kommen ja schon einige kritische Stimmen zu Wort, die den Vergleich relativieren.

So hat das Ortlieb-Set mit vier Taschen auch 50% mehr Volumen (was nützt mir ein windschnittiges Set, wenn ich meinen benötigten Krempel nicht unterbringe). Beim Ortlieb-Aufbau ließe sich mit Lenkertasche und Packsack und Zelt längs auf dem Gepäckträger noch zusätzlich aerodymisch günstig Gepäck verstauen.

Die getestete Geschwindigkeit mit 28-30 km/ Stunde (also Fricka-Speed) ist für Reiseradler realitätsfern.

Die getestete Umgebung (Velodrom) lässt zwar kontinuierliche Bedingungen entstehen, ist aber für Reiseradler auch ungewöhnlich (ich möchte dort nicht meinen gesamten Urlaub verbringen...).

Das Backpacking-Konzept wird gerade für Offroad-Singletrail-Abenteuer beworben. Gerade hier dürfte Aerodynamik nicht der wichtigste Faktor sein.

Unter realen Bedingungen wird sich also der Geschwindigkeitsvorteil bei einer 100 km-Tour mit üblichem Gepäck deutlich geringer als 17 min. sein.

Für 5 min. am Tag so' n Aufwand und solche Ausgaben, um hip zu sein? Ich weiß nicht. Bin mit meinen jetzt fast 20 Jahre alten Ortliebs ganz zufrieden, auch wenn's nicht so chique aussieht.

Gruß
Jürgen




Unter realen Bedingungen
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#1343244 - 18.06.18 13:18 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Keine Ahnung
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Die Diskussion zum Bikepacking hat nun bereits mehrfach darauf verwiesen, dass sportliche Anwendungen die Vorteile des Systems zum Tragen bringen. Aber eigentlich muss ich darauf verweisen, dass wir im Bereich "Ausrüstung unterwegs" Ausrüstung diskutieren, die für Radreisen gedacht ist. Dort kann es zwar auch vorkommen, dass jemand mit mehr als 50 km eine Pass hinunterfährt (vielleicht ist dann die bremsende Wirkung des Luftwiderstands breit ausladenden Gepäcks sogar erwünscht), aber in der Regel wird die allergrößte Mehrheit der Radreisenden die Durchschnittsgeschwindigkeit eher sogar unter 20 km/h halten, wird keine Single Trails befahren und eher mehr als weniger Gepäck mitnehmen und dann die bequeme Be- und Entladbarkeit als wichtigen Punkt ansehen.

Es wird auch Reiseradler geben, die Bikepacking-Komponenten ausschließlich verwenden, die dürften aber dann doch eher eine Minderheit darstellen.

Also wäre es in der weiteren Diskussion wünschenswert, wieder zum eigentlichen Thema "Radreisen" zurückzukehren zwinker . Und hier - wie ich schon geschrieben habe - wird mich keiner überzeugen können, dass ein Wechsel von den klassischen Taschen zur Bikepacking-Variante (außer vielleicht als Ergänzung in einzelnen Teilen) einen Vorteil für die bietet, die nicht nur mit wirklich minimalistischer Ausrüstung unterwegs sein wollen. Für mich wäre Bikepacking am Reiserad völlig unbrauchbar und wenn ich mir die Bilder der Reiseberichte so ansehe, glaube ich auch, dass das für die meisten anderen hier auch gelten dürfte.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1343245 - 18.06.18 13:28 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Dort kann es zwar auch vorkommen, dass jemand mit mehr als 50 km/h eine Pass hinunterfährt

Schwabenexpress nach Lauterbourg - Abfahrt von Freiolsheim nach Michelbach auf der L613 - >80 km/h. schmunzel lach grins
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Off-topic #1343246 - 18.06.18 13:36 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Thomas S
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Keine Ahnung
Dort kann es zwar auch vorkommen, dass jemand mit mehr als 50 km/h eine Pass hinunterfährt

Schwabenexpress nach Lauterbourg - Abfahrt von Freiolsheim nach Michelbach auf der L613 - >80 km/h. schmunzel lach grins


Aber ohne Gepäck! grins

Der einzige mit Gepäck war deutlich langsamer (ich war es nicht, weder mit Gepäck noch deutlich langsamer!)
Thomas
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Off-topic #1343247 - 18.06.18 13:37 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Thomas S]
Toxxi
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Alte Petze... entsetzt

Das habe ich 2011 am Lago di Vico in Italien aber auch schon mit Gepäck gemacht. teuflisch
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Geändert von Toxxi (18.06.18 13:37)
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Off-topic #1343259 - 18.06.18 14:21 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Thomas S]
Spargel
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Mein Rekord steht nach Telfs runter mit Packtaschen auf 80, weiß nicht ob ich ohne - Gewichtsnachteil berücksichtigt - trotz besserer Aerodynamik nicht sogar langsamer bin. Lang, dürr...
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Off-topic #1343263 - 18.06.18 14:57 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Spargel]
Keine Ahnung
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Als Jugendlicher hatte ich von meinen Eltern ein Huret-Tacho mit mechanischer Welle geschenkt bekommen. Die Maximalgeschwindigkeit, die das Gerät anzeigen konnte, lag bei 60 km/h. Natürlich habe ich das gleich an unserem Hausberg im Fichtelgebirge getestet. Der Erfolg war, dass ich offensichtlich deutlich zu schnell war und das Teil nicht mehr funktionierte. Ohne zu erzählen, warum das Tacho nicht mehr ging, wurde es reklamiert und ich bekam ein neues Huret-Tacho, wobei ich das selber abholte und gegen einen kleinen Aufpreis die Variante mit 90 km/h bekam. Auch das habe ich getestet und natürlich nicht zerstört, aber ich bin den 90 km/h nahe gekommen, was mich im Nachhinein als weiser Erwachsener schaudern lässt, da die Abfahrt lebensgefährlich war.

Natürlich ließ der Leichtsinn nicht gleich nach und so musste es auch bei Alpenabfahrten so schnell wie nur möglich gehen, bis es mich dann mit 19 oder 20 Jahren bei einer Abfahrt vom Splügenpass zerlegt hat, als ich einen Stein, der von einem Felssturz übrig war, nicht rechtzeitig gesehen hatte. Ich hatte riesiges Glück und mir ist nicht sehr viel passiert, so dass ich die Tour mit einer nach hinten gebogenen Gabel und einigen Prellungen fortsetzen konnte.

Allerdings habe ich seitdem eine Art angstgesteuerte Geschwindigkeitsabregelung eingebaut, die ab einer gewissen Geschwindigkeit einen Biegereflex der die Bremshebel umfassenden Finger auslöst. Bei etwa 60 km/h setzt der spätestens ein. Immerhin hat mich das evtl. doch vor weiteren schlimmen Stürzen bewahrt.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1343276 - 18.06.18 15:29 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
schorsch-adel
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Zitat:
suchen besser einen Therapeuten

..leicht gesagt, aber gar nicht so einfach, was Passendes zu finden.

Ich googel gerade: Agoraphobie, Neurosen, Angststöungen, ADHS, abbes Bein ... alles wird behandelt, aber kein Aas kann erhobene Zeigefinger wieder einrenken.

Geändert von schorsch-adel (18.06.18 15:37)
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Off-topic #1343277 - 18.06.18 15:33 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
talybont
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Ich finde eigentlich alles über 60 km/h als unangenehm und riskant. Wenn da was aus dem Gebüsch hüpft...allein der Reflex lässt einen abfliegen!
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Off-topic #1343315 - 18.06.18 18:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
derSammy
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Lass das mal keinen Motoristi hören.^^

Aber im Ernst, du meinst, du könntest da einen Abgang über den Lenker hinbekommen? Da muss man schon grob vorsätzlich zugreifen, um das hinzubekommen. Abgang übern Lenker ist bei niedrigerem Tempo deutlich leichter.

Mein Eindruck ist: Bei gerader Straße, recht einsichtig und der dem Tempo angemessenen Aufmerksamkeit, ist die Sache durchaus kontrollierbar. Da habe ich vor so manchem Hochbordradweg mit ständig unachtsam kreuzendem Querverkehr deutlich mehr Angst.
Komm wir grillen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1343319 - 18.06.18 19:13 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: talybont]
Stylist Robert
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In Antwort auf: talybont
Ich finde eigentlich alles über 60 km/h als unangenehm und riskant. Wenn da was aus dem Gebüsch hüpft...allein der Reflex lässt einen abfliegen!
Sollte ich mich jetzt schämen, weil ich bei vollbeladener Fuhre schon bei 45-50 km/h belasse, um einen noch sicheren Spurwechsel beim Bremsvorgang einlegen zu können? unsicher
Ich hatte selbst dann bereits Momente, die mir den Schweiß von der Stirn laufen ließen, wenn zum Beispiel ein LKW nach ewig langem Kriechens den Berg hinauf anschließend wieder richtig Stoff gibt und knapp überholt - und wenn dann nach dem Windschatten auch noch eine starke Seitenwindboe kommt wird es selbst mit nur 40 km/h schon schwierig die Fuhre nochhalbwegs in der Spur zu halten. entsetzt
Ein Fahrrad von der Stange? Soo kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...
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Off-topic #1343366 - gestern um 01:42 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Konsi
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Die Diskussion zum Bikepacking hat nun bereits mehrfach darauf verwiesen, dass sportliche Anwendungen die Vorteile des Systems zum Tragen bringen. Aber eigentlich muss ich darauf verweisen, dass wir im Bereich "Ausrüstung unterwegs" Ausrüstung diskutieren, die für Radreisen gedacht ist. Dort kann es zwar auch vorkommen, dass jemand mit mehr als 50 km eine Pass hinunterfährt (vielleicht ist dann die bremsende Wirkung des Luftwiderstands breit ausladenden Gepäcks sogar erwünscht), aber in der Regel wird die allergrößte Mehrheit der Radreisenden die Durchschnittsgeschwindigkeit eher sogar unter 20 km/h halten, wird keine Single Trails befahren und eher mehr als weniger Gepäck mitnehmen und dann die bequeme Be- und Entladbarkeit als wichtigen Punkt ansehen.

Es wird auch Reiseradler geben, die Bikepacking-Komponenten ausschließlich verwenden, die dürften aber dann doch eher eine Minderheit darstellen.

Also wäre es in der weiteren Diskussion wünschenswert, wieder zum eigentlichen Thema "Radreisen" zurückzukehren zwinker . Und hier - wie ich schon geschrieben habe - wird mich keiner überzeugen können, dass ein Wechsel von den klassischen Taschen zur Bikepacking-Variante (außer vielleicht als Ergänzung in einzelnen Teilen) einen Vorteil für die bietet, die nicht nur mit wirklich minimalistischer Ausrüstung unterwegs sein wollen. Für mich wäre Bikepacking am Reiserad völlig unbrauchbar und wenn ich mir die Bilder der Reiseberichte so ansehe, glaube ich auch, dass das für die meisten anderen hier auch gelten dürfte.


Verstehe ich das richtig, dass Du hier das Thema hinverschiebst (es hätte ja auch ein separater Threat in Forum oder Dies und Das sein können), um dich dann darüber zu beschweren, das es nicht um Radreisen in deiner persönlichen Definition geht? Nur weil die, die nur mit Bikepackingtaschen auf Reise gehen, eine Minderheit sind, sollten die hier nicht mehr willkommen sein? Damit wäre es das mit dem Forum für mich gewesen. Ich betreibe bisher zwar kein Bikepacking, aber wenn es nur noch um Reisen nach Forumsteamdefinition gehen soll, befürchte ich da irgendeinen anderen Teil nicht zu erfüllen.
Konstantin Kleine
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Off-topic #1343368 - gestern um 02:21 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Konsi]
iassu
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In Antwort auf: Konsi
Verstehe ich das richtig....
Nein.
Gruß Andreas
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Off-topic #1343371 - gestern um 02:51 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Ride Worldwide
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Die Diskussion zum Bikepacking hat nun bereits mehrfach darauf verwiesen, dass sportliche Anwendungen die Vorteile des Systems zum Tragen bringen. Aber eigentlich muss ich darauf verweisen, dass wir im Bereich "Ausrüstung unterwegs" Ausrüstung diskutieren, die für Radreisen gedacht ist. Dort kann es zwar auch vorkommen, dass jemand mit mehr als 50 km eine Pass hinunterfährt (vielleicht ist dann die bremsende Wirkung des Luftwiderstands breit ausladenden Gepäcks sogar erwünscht), aber in der Regel wird die allergrößte Mehrheit der Radreisenden die Durchschnittsgeschwindigkeit eher sogar unter 20 km/h halten, wird keine Single Trails befahren und eher mehr als weniger Gepäck mitnehmen und dann die bequeme Be- und Entladbarkeit als wichtigen Punkt ansehen.

Es wird auch Reiseradler geben, die Bikepacking-Komponenten ausschließlich verwenden, die dürften aber dann doch eher eine Minderheit darstellen.

Also wäre es in der weiteren Diskussion wünschenswert, wieder zum eigentlichen Thema "Radreisen" zurückzukehren zwinker . Und hier - wie ich schon geschrieben habe - wird mich keiner überzeugen können, dass ein Wechsel von den klassischen Taschen zur Bikepacking-Variante (außer vielleicht als Ergänzung in einzelnen Teilen) einen Vorteil für die bietet, die nicht nur mit wirklich minimalistischer Ausrüstung unterwegs sein wollen. Für mich wäre Bikepacking am Reiserad völlig unbrauchbar und wenn ich mir die Bilder der Reiseberichte so ansehe, glaube ich auch, dass das für die meisten anderen hier auch gelten dürfte.

Ich denke das es inzwischen einige auch Langzeitradler gibt, die eine Mischung von Bikepacking und dem klassischen Tourenaufbau nutzen. Wir sind auch mit so etwas unterwegs. Die Frontroller an den HR Gepäckträger ein Handelbarbag und zwei Taschen an der Gabel. Der Vorteil ist, die Bodenfreiheit und die Handlichkeit. Gestartet ist Steffi und ich auch mit Klassischen Taschen, weil wir Bikepacking für mehrjährige Reisen auch nicht auf dem Schirm hatten. Nach 10 000km hatten wir die Schnauze voll von aufgeschlitzten Vorderradtaschen und haben umgestellt. Wir sind inzwischen 30 000km damit unterwegs viel auch im Gelände. Wenn ich nur auf Asphalt unterwegs bin dann gibt es keinen Grund weg von dem Traditionelen zu gehen.
Wie ein hybrides System aussehen kann kannst du dir bei Heike Pirngruber, Pen Page oder uns gerne anschauen. www.ride-worldwide.com
Ein wenig über den Tellerrand schauen hilft den Horizont zu erweitern. Nich böse gemeint.
....................................
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Off-topic #1343375 - gestern um 06:40 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Stylist Robert]
Toxxi
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In Antwort auf: Stylist Robert
Sollte ich mich jetzt schämen, weil ich bei vollbeladener Fuhre schon bei 45-50 km/h belasse, um einen noch sicheren Spurwechsel beim Bremsvorgang einlegen zu können? unsicher

Klar Frage - klare Antwort: JA!
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Off-topic #1343376 - gestern um 06:42 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Konsi]
Toxxi
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In Antwort auf: Konsi
Nur weil die, die nur mit Bikepackingtaschen auf Reise gehen, eine Minderheit sind, sollten die hier nicht mehr willkommen sein?

schockiert Ich frage mich, wo du das hier rausliest? verwirrt
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Off-topic #1343377 - gestern um 06:54 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Stylist Robert
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In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: Stylist Robert
Sollte ich mich jetzt schämen, weil ich bei vollbeladener Fuhre schon bei 45-50 km/h belasse, um einen noch sicheren Spurwechsel beim Bremsvorgang einlegen zu können? unsicher

Klar Frage - klare Antwort: JA!
Wie war das noch mit "Alte Petze..." ? träller
Und das bestimmt nicht mit 60kg unter dem Hintern. zwinker

[NICHT_SCHÄM] schmunzel
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#1343383 - gestern um 07:55 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
lutz_
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Hallo!

In Antwort auf: Keine Ahnung
Für eine sportliche Tour (Rennrad, Crossbike), bei der man Wert auf Geschwindigkeit legt, bieten die Bikepacking-Taschen Vorteile. Einer davon ist sicher die bessere Aerodynamik.


In Antwort auf: IndianaWalross
Tja warum nur machen die Leute das? Vielleicht weil es doch aerodynamischer ist als hier abgestritten wird rein aus Prinzip nicht etwa weil man es selbst mal ausprobiert hätte? teuflisch

Wir fahren übrigens [...] mit "Wurst" vorne und "Arschrakete" hinten. Gleichmäßig bepackt geht sogar freihändig fahren prima.


Die o.g. "Arschrakete" habe ich zum ersten Mal in größerer Anzahl gesehen, als im vergangenen Jahr das Transcontinental Race nur wenige Kilometer von unserem Zuhause den ersten Kontrollpunkt an der Burg Lichtenstein hatte.

Auf das TCR aufmerksam geworden sind wir nur durch einen Warmshowers-Gast, der bei uns übernachtet hat und am sehr frühen Morgen zum Lichtenstein aufgebrochen ist, um die Durchfahrt der allerersten Fahrer zu sehen. Wir sind später am Tag auch zum Kontrollpunkt hingefahren. Es war sehr interessant zu sehen, mit welchen Rädern die Protagonisten unterwegs sind und wie sie ihr minimalistisches Gepäck am Rad verstaut haben. Und bei über 4000 Kilometern in rund zwei Wochen spielt das Thema Aerodynamik sicherlich eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Ein Blick über den Tellerrand des eigenen Gepäcktransports lohnt sich allemal. Niemand muss auf Grund des Bikepacking-Themas seine lieb gewonnenen Gewohnheiten aufgeben. Wie immer gilt:

Leben und leben lassen.


In diesem Sinne...


Gruß LUTZ
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#1343387 - gestern um 08:19 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
matti1214
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Wer sich mehr für das Thema interessiert und Anregungen sucht, hier sind einige Bilder des Tour Divide Rennens (ca. 4400km) - 80 verschiedene Räder

http://www.bikepacking.com/bikes/tour-divide-rigs-2018/

Geändert von matti1214 (gestern um 08:21)
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Off-topic #1343389 - gestern um 08:28 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Konsi]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: Konsi

Verstehe ich das richtig, dass Du hier das Thema hinverschiebst (es hätte ja auch ein separater Threat in Forum oder Dies und Das sein können), um dich dann darüber zu beschweren, das es nicht um Radreisen in deiner persönlichen Definition geht? Nur weil die, die nur mit Bikepackingtaschen auf Reise gehen, eine Minderheit sind, sollten die hier nicht mehr willkommen sein? Damit wäre es das mit dem Forum für mich gewesen. Ich betreibe bisher zwar kein Bikepacking, aber wenn es nur noch um Reisen nach Forumsteamdefinition gehen soll, befürchte ich da irgendeinen anderen Teil nicht zu erfüllen.


  • Ich habe den Faden in diesen Bereich geschoben, da er sich ursprünglich um Bikepacking im Radreisebereich gedreht hat. Der Verweis auf Vorteile sportbezogener Varianten ist natürlich möglich, aber eine Diskussion, die den Nutzen z. B. bei Rennen erörtern will, gehört tatsächlich in den Bereich "Dies & Das".
  • Wir haben hier eigentlich recht klare Definitionen für Radreisen im Forum und unterscheiden z. B. bei den Berichten zwischen "echten Reiseberichten" und "Kurzreiseberichten". Sportevents zählen z. B. eher nicht zu Radreisen. Das ist nicht meine persönliche Definition!
  • Was mich immer sehr ärgert, ist, wenn Leute Beiträge offensichtlich nicht gründlich lesen und dann irgendwelche Behauptungen aufstellen, die so durch keinen Beitrag begründbar sind. So bleibe ich bei meiner Behauptung, dass die Radreisenden, die ausschließlich auf Bikepacking-Komponenten bauen, die Minderheit darstellen. Nirgends habe ich geschrieben, dass diese Leute nicht dennoch Radreisen machen und dass daher ihre Ansichten hier nicht eingebracht werden dürfen!
  • Und nicht nur an Dich gerichtet: Keiner hier hat bislang versucht, die Nutzung von Bikepacking zu verurteilen oder gar Leuten diese Methode zu "untersagen". Es geht lediglich um das Sammeln von Vor- und Nachteilen der verschiedenen Methoden. Wie hier bereits mehrfach (auch von mir) geschrieben wurde, muss jeder für sich entscheiden, ob er nur die klassischen Taschen, nur die Bikepacking-Komponenten oder eine Mischung aus beiden verwenden will. Ich habe manchmal das Gefühl, dass manche Leute, die Bikepacking nutzen, ein "schlechtes Gewissen" haben oder kein ausreichend großes "Selbstbewusstsein", denn sonst würden sie sich nicht ständig angegriffen fühlen.
    Ich selber stehe doch auch zu meiner Packmethode und mir ist es dabei völlig egal, ob ich damit einem Trend folge oder gegen den Strom schwimme. Ich bin aber durchaus bereit, neue Ideen aufzunehmen, was ich im Bezug auf Bikepacking dankbar für mein Crossbike (und MTB) gemacht habe.

Gruß, Arnulf

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#1343394 - gestern um 08:44 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: matti1214]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: matti1214
Wer sich mehr für das Thema interessiert und Anregungen sucht, hier sind einige Bilder des Tour Divide Rennens (ca. 4400km) - 80 verschiedene Räder

http://www.bikepacking.com/bikes/tour-divide-rigs-2018/


Die USA sind sicher das Land, wo Bikepacking am dankbarsten angenommen wird. Wie ich dort gelebt hatte - und das hat sich seitdem nicht drastisch geändert - war zumindest im Westen der USA der Kauf eines nackten Fahrrads (Rennrad oder MTB - nun eher 29er und Co.) kein Problem (ich hatte auch zugeschlagen). Die Anbauteile waren aber deutlich schwerer zu bekommen und sie waren recht teuer. Zudem hatte mein MTB z. B. auch gar keine Ösen für den Anbau eines Gepäckträgers, was mich ziemlich gewurmt hatte. Wer so ein Fahrrad hat, wird froh sein, Bikepacking-Komponenten mit etlichen Riemen dennoch befestigen zu können.

Die Great-Divide-Tour ist übrigens eine Tour, wo MTBs in Kombination mit Bikepacking durchaus sinnvoll erscheinen. Allerdings gab und gibt es auch viele, die mit klassischen Taschen diese Strecke bewältigt haben und immer noch bewältigen.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1343397 - gestern um 09:06 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: derSammy]
talybont
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In Antwort auf: derSammy
Lass das mal keinen Motoristi hören.^^

Aber im Ernst, du meinst, du könntest da einen Abgang über den Lenker hinbekommen? Da muss man schon grob vorsätzlich zugreifen, um das hinzubekommen. Abgang übern Lenker ist bei niedrigerem Tempo deutlich leichter.

Mein Eindruck ist: Bei gerader Straße, recht einsichtig und der dem Tempo angemessenen Aufmerksamkeit, ist die Sache durchaus kontrollierbar. Da habe ich vor so manchem Hochbordradweg mit ständig unachtsam kreuzendem Querverkehr deutlich mehr Angst.

Wenn ich mit 80 Sachen bei uns die Hohe Wurzel oder den Gr. Feldberg runterfahre und ein Hase aus dem Gebüsch kommt - dann war es das! (kann man nur hoffen ihn nicht zu treffen) Je nach Strassenlage/Tagesform/Wetterbedingungen geht das u.U. in die Hose. Mich macht es ja schon wahnsinnig, mit weiten Trikots/Jacken abzufahren. Das Flattern stört die Fahrstabilität.
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Off-topic #1343404 - gestern um 09:52 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
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Ich verstehe auch nicht, warum hier nach dem Motto "getroffene Hunde bellen" diskutiert wird... traurig

In Antwort auf: Keine Ahnung
So bleibe ich bei meiner Behauptung, dass die Radreisenden, die ausschließlich auf Bikepacking-Komponenten bauen, die Minderheit darstellen.

Genauso das hat Konsi ja auch in seinem ersten Beitrag geschrieben. Insofern verstehe ich seine Reaktion nicht.

Die ganze Diskussion ging m.E. darum, zu erörtern, warum das so ist. Und dazu gehört es natürlich, Vor- und Nachteile zu beleuchten.

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Geändert von Toxxi (gestern um 09:52)
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#1343407 - gestern um 09:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Ride Worldwide]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: Ride Worldwide
Die Frontroller an den HR Gepäckträger ein Handelbarbag und zwei Taschen an der Gabel.
...
Nach 10 000km hatten wir die Schnauze voll von aufgeschlitzten Vorderradtaschen und haben umgestellt.

Ich hatte mit den Frontrollern auch schon Probleme im Gelände. Hatte ziemlich Bammel, dass ich mit dem Frotroller auf einen Stein auflaufe, es mir das Vorderrad aushebt, und ich stürze (nebenan ging es 10 m runter). Ich will im Sommer in den Beskiden ein paar Trails fahren (S0 und S1), mal sehen, wie die sich dabei machen.

Wie habt ihr die Gabeltaschen befestigt? verwirrt Einfach Packsack per Riemen, oder ist das ein fertiges System?

Gruß
Thoralf
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#1343411 - gestern um 10:06 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
Fricka
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Zu dieser Tour kann man etliche Reiseberichte finden. Da sind nicht nur Profis mit ausgefeilter Ausrüstung unterwegs. Und es gibt alles. Teilnehmer, die unterwegs die Bikepacking-Ausstattung gegen klassische Taschen tauschen. Und natürlich auch umgekehrt. Oder man fährt zu zweit. Einer schwört auf Bikepacking und der andere transportiert eben den Löwenanteil klassisch.

Die Variante "jeder wie er mag" ist anscheinend schwierig.

Meine Frontroller-Taschen haben mich auch oft genug geärgert. Zum Beispiel regelmäßig bei Flussdurchquerungen. Einmal sind sie mir dabei sogar weggeschwommen. Eigentlich habe ich sie vorher abgenommen. Aber oft genug eben nicht. Weil das manchmal auch nicht so leicht war, da ich Schäden am Aufhängungssystem meist mit Kabelbindern repariere.

Ist doch wie beim Fahrrad. Dieeeee Lösung für alles gibt es nicht.
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#1343413 - gestern um 10:13 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Martina
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In Antwort auf: Toxxi

Wie habt ihr die Gabeltaschen befestigt? verwirrt Einfach Packsack per Riemen, oder ist das ein fertiges System?


Und wieso sind die weniger aufschlitzgefährdet als Taschen? Weniger ausladend oder gib es einen anderen Grund?

Die Frage ist ernst gemeint.

Martina
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#1343416 - gestern um 10:21 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
Deul
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Ich bin jetzt die gegenteilige Variante angegangen. Ich verwende jetzt Backroller vorne. So lange es im Gelände nicht wirklich haarig wird geht das prima. Den Inhalt hab ich allerdings gleich belassen, es packt sich dann entspannter, besonders die Tasche mit Conny's Abendgarderobe inclusive Schauschrank geht jetzt prima zu. Das Mehrgewicht der Taschen ist mir egal.

Detlef
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#1343419 - gestern um 10:35 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: Martina
Und wieso sind die weniger aufschlitzgefährdet als Taschen? Weniger ausladend oder gib es einen anderen Grund?

Die Frontroller am Lowrider haben vielleicht 15 bis 20 cm Bodenfreiheit. Das kann schon bei hohen Bordkanten parallel zum Rad etwas kritisch werden. Jeder etwas hervorstehende spitze Stein wirkt wie ein Messer. Ein keilförmiger Stein, auf den man sich quasi aufschiebt, ist so ziemlich das schlimmste, was passieren kann, weil das Vorderrad keinen Halt mehr hat.

Die Gabeltschen hängen viel höher. Auf den Bildern sieht man, dass deren Unterkante noch oberhalb der Nabe ist. Gerade fürs Gelände mit engen Wegen ganz prima.

Andererseits fahren sich selbst grobe Schotterwege mit den Lowridertaschen sehr gut, weil die Fahrstabilität wirklich überragend ist (zumindest an meinem Rad). Da hätte ich bei Gabeltaschen meine Zweifel, aber ich würde das schon gern mal ausprobieren.

Und die Lowrider haben mir mal einen Handbruch erspart. Bei der Ostertour 2016 bin ich (aus eigener Dummheit und nicht sehr schnell) gegen einen Poller gefahren. Dabei hat die Tasche den Großteil den Energie aufgenommen (Halterung abgerissen und Topf innendrin verbeult). Ansonsten wäre ich mit der Hand gegen den Poller geknallt.

Gruß
Thoralf
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Geändert von Toxxi (gestern um 10:36)
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#1343420 - gestern um 10:36 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Deul]
Martina
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In Antwort auf: Deul
Ich bin jetzt die gegenteilige Variante angegangen. Ich verwende jetzt Backroller vorne. So lange es im Gelände nicht wirklich haarig wird geht das prima.


Klar geht das, haben wir auch schon gemacht.

Martina
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#1343423 - gestern um 10:42 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Martina
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In Antwort auf: Toxxi

Die Gabeltschen hängen viel höher. Auf den Bildern sieht man, dass deren Unterkante noch oberhalb der Nabe ist. Gerade fürs Gelände mit engen Wegen ganz prima.


Das könnte man aber doch auch mit einem 'klassischen' Vorderradträger über dem Vorderrad bzw. etwas moderner einem Faiv erreichen.

Martina
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#1343427 - gestern um 10:47 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Fricka]
Thomas1976
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Zitat:
Meine Frontroller-Taschen haben mich auch oft genug geärgert


Mich auch. Deshalb war ich in den letzten 2 Jahren hauptsächlich ohne Vordertaschen unterwegs. Was für eine Erleichterung, gerade auf Pisten oder schmalen Wegen.

Auf der nächsten Radreise will ich einen Mix aus Bikepacking und klassischer Variante ausprobieren. Auf jeden Fall ohne Vorderradtaschen.
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#1343429 - gestern um 11:08 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Keine Ahnung]
matti1214
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oder man benutzt einen Surly Nice Rack, man hat damit 3 Ebenen an den man die Tasche hängen kann, hier auf unterster Ebene (allerdings kommen da nächste mal kleinere Taschen dran - Arkel Dry Lite oder Ortlieb Gravelpack, aktuell sind es je Seite 20Liter von btwin, weil billig):

Geändert von matti1214 (gestern um 11:12)
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#1343430 - gestern um 11:12 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: matti1214]
nachtregen
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Das traditionelle Setup (außerhalb von Bikepacking) ist ja - wenn nur zwei Taschen - Taschen hinten. Auf diesem Bild und auch sonst sieht man seit ein paar Jahren vermehrt das umgekehrte: Taschen nur vorne. Gibt es einen Grund dafür?
--
Stefan
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#1343434 - gestern um 11:42 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: nachtregen]
matti1214
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Meine Strecken haben oft hohe Steigungen, da ist es angenehmer das Gewicht vorne zu haben. Im leichten Gelände (-mit Steigungen) ist es auch angenehmer den Schwerpunkt des Rades in der Mitte zu haben - im Vergleich zu nur 2 Taschen hinten und ich habe wie gesagt 3 verschiedene Ebenen an denen ich die Taschen hängen kann - falls Steine / Wurzelwerk etc. im Weg sind.

Geändert von matti1214 (gestern um 11:42)
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#1343435 - gestern um 11:49 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: matti1214]
Fricka
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Da ich nicht ständig Flüsse durchquere (eher auf langen Reisen), hängen meine Lowrider da auch weiterhin. Sogar wenn ich zum Bäcker fahre. Dann kommen die Einkäufe da rein. Für das Fahrverhalten meines Rades ist das überzeugend optimal.
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#1343455 - gestern um 13:59 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Ride Worldwide
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Unterwegs in Mexiko

In Antwort auf: Toxxi


Wie habt ihr die Gabeltaschen befestigt? verwirrt Einfach Packsack per Riemen, oder ist das ein fertiges System?

Wir haben die Halter von Blackburn genommen und mir Rohrschellen an der Gabel befestigt. Damit es auch an seinem Platz bleibt haben wir Reifenstücke zwischen Halter und Gabel gemacht.
....................................
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#1343458 - gestern um 14:01 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Ride Worldwide]
Toxxi
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Und was für Taschen? Wie groß?

Gruß
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#1343472 - gestern um 16:37 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
IndianaWalross
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In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: Toxxi

Die Gabeltschen hängen viel höher. Auf den Bildern sieht man, dass deren Unterkante noch oberhalb der Nabe ist. Gerade fürs Gelände mit engen Wegen ganz prima.


Das könnte man aber doch auch mit einem 'klassischen' Vorderradträger über dem Vorderrad bzw. etwas moderner einem Faiv erreichen.

Martina


Aber nicht mit 400g Gesamtgewicht Träger inkl. Taschen auf beiden Seite zusammen. Alleine ein lowrider wiegt mehr.

Jaja ich weiss eine Tafel Schoki weniger essen zack 100g drin - wenn das so einfach wäre, wäre die Taschen und Träger Industrie arm und schnell ausgerottet, weil wir alle mit nem Minirucksack auskämen grins
Ich arbeite auch noch an ca. 100 Tafeln weniger am Körper, leider geht das aber nicht über Nacht bei relativ geringem Eigengewicht von weit u100kg weinend
Also muss das Rad/Equip/Taschen/Träger eben optimiert werden derweil zwinker
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#1343473 - gestern um 16:40 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
Toxxi
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Jaja ich weiss eine Tafel Schoki weniger essen zack 100g drin

Einen Liter Wasser durch einen Liter Wodka zu erstezen, spart auch noch mal 100 g. teuflisch

Gruß
Thoralf

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Es sind in der Tat nur 50 g, die man spart. Aber dann funktioniert der Gag nicht mehr so gut.
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Geändert von Toxxi (gestern um 16:41)
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#1343474 - gestern um 16:40 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Ride Worldwide]
IndianaWalross
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Wie habt ihr die Gabeltaschen befestigt? verwirrt Einfach Packsack per Riemen, oder ist das ein fertiges System?

Wir haben die Halter von Blackburn genommen und mir Rohrschellen an der Gabel befestigt. Damit es auch an seinem Platz bleibt haben wir Reifenstücke zwischen Halter und Gabel gemacht.


Wir nutzen für Gabeltaschen auch die Blackburn Cargo Cages. Sind noch mit die günstigsten, dafür gut stabil.
Ich hab mir dafür eigens eine neue Gabel zugelegt, da kann ich sonst auch Flaschenhalter oder bei großer Not nen lowrider dranschrauben. Gabel ohne Ösen find ich ganz schrecklich, da fehlt mir was. Hatte zeitweilig Kabelbindergefummel, das will ich nie mehr, irgendwie kommt immer doch irgendwo Sand oder so zwischen und reibt.
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#1343475 - gestern um 16:43 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
IndianaWalross
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Jaja ich weiss eine Tafel Schoki weniger essen zack 100g drin

Einen Liter Wasser durch einen Liter Wodka zu erstezen, spart auch noch mal 100 g. teuflisch

Gruß
Thoralf


Gute Idee, leider komme ich mit nem Liter Wodka intus nicht ganz so weit wie mit nem Liter Wasser im Bauch teuflisch Dafür könnte man den Wodka vielleicht auch ald Doppellösung für den Trangia noch mit nutzen, brennt das Zeug da gut? Multi purpose ist ja immer DAS Stichwort beim Bikepacking party
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#1343493 - gestern um 18:35 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
Martina
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Die Gabeltschen hängen viel höher. Auf den Bildern sieht man, dass deren Unterkante noch oberhalb der Nabe ist. Gerade fürs Gelände mit engen Wegen ganz prima.


Das könnte man aber doch auch mit einem 'klassischen' Vorderradträger über dem Vorderrad bzw. etwas moderner einem Faiv erreichen.

Martina


Aber nicht mit 400g Gesamtgewicht Träger inkl. Taschen auf beiden Seite zusammen. Alleine ein lowrider wiegt mehr.


Äh, wir haben davon geredet, warum Gabeltaschen weniger aufschlitzgefährdet sind als klassische Taschen, vom Gewicht war gar nicht die Rede. Als Lösung des Aufschlitzproblems wurde genannt, dass die Taschen an der Gabel höher kommen.
Wenn ich mich recht erinnere, hat man aber den Lowrider erfunden bzw. im Gegensatz zum klassischen Vorderradgepäckträger propagiert, weil man genau das als Nachteil empfand. Wenn man es jetzt plötzlich wieder als Vorteil definiert, dann braucht man nicht so zu tun, als wäre es eine sensationell neue Idee, die Taschen höher zu hängen.

Martina
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#1343496 - gestern um 18:50 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
iassu
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Wenn ich mich recht erinnere, hat man aber den Lowrider erfunden bzw. im Gegensatz zum klassischen Vorderradgepäckträger propagiert, weil man genau das als Nachteil empfand. Wenn man es jetzt plötzlich wieder als Vorteil definiert, dann braucht man nicht so zu tun, als wäre es eine sensationell neue Idee, die Taschen höher zu hängen.
Ähm, doch. Denn gestern ist weit weg und es ist ein angenehmes Gefühl, endlich die Lösung für Probleme präsentieren zu können, mit denen die bestehende Welt offenkundig nicht fertig wird. zwinker
Gruß Andreas
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#1343497 - gestern um 18:58 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
Friedrich
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Wenn ich mich recht erinnere, hat man aber den Lowrider erfunden bzw. im Gegensatz zum klassischen Vorderradgepäckträger propagiert, weil man genau das als Nachteil empfand. Wenn man es jetzt plötzlich wieder als Vorteil definiert, dann braucht man nicht so zu tun, als wäre es eine sensationell neue Idee, die Taschen höher zu hängen.

Martina



Das war einmal ...
Fritz
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#1343523 - gestern um 22:58 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
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In Antwort auf: Toxxi
Und was für Taschen? Wie groß?

Gruß
Thoralf

Wir haben die Big River von Sea to Summit in 8Liter. Zudem ist auf der einenseite in einem zusätzlichen Flaschenhalter das Werkzeug auf der anderen Seite die Spritflasche für den Brenner
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#1343527 - gestern um 23:09 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Martina]
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In Antwort auf: Toxxi

Die Gabeltschen hängen viel höher. Auf den Bildern sieht man, dass deren Unterkante noch oberhalb der Nabe ist. Gerade fürs Gelände mit engen Wegen ganz prima.


Das könnte man aber doch auch mit einem 'klassischen' Vorderradträger über dem Vorderrad bzw. etwas moderner einem Faiv erreichen.

Martina


Aber nicht mit 400g Gesamtgewicht Träger inkl. Taschen auf beiden Seite zusammen. Alleine ein lowrider wiegt mehr.


Äh, wir haben davon geredet, warum Gabeltaschen weniger aufschlitzgefährdet sind als klassische Taschen, vom Gewicht war gar nicht die Rede. Als Lösung des Aufschlitzproblems wurde genannt, dass die Taschen an der Gabel höher kommen.
Wenn ich mich recht erinnere, hat man aber den Lowrider erfunden bzw. im Gegensatz zum klassischen Vorderradgepäckträger propagiert, weil man genau das als Nachteil empfand. Wenn man es jetzt plötzlich wieder als Vorteil definiert, dann braucht man nicht so zu tun, als wäre es eine sensationell neue Idee, die Taschen höher zu hängen.

Martina
Wir fahren viel Offroad das das Gewicht fürs Handling besser ist wenn es tiefer ist ist klar. Des wegen haben wir auch garnicht erst so viel dabei. Die Idee Bikepackibg ist absolut nicht neu. Wer mal das vergnügen hat zu Adventur Cycling in Missoula USA zu kommen kann dort die vorläufer sehen mit Framebag etc.
Etwas genauer zu Thema Bikpacking haben Steffi und ich schon mal auf unserer Seite zu dem Thema und den Gründen geschrieben. https://www.ride-worldwide.com/faq-frag-uns/bikepacking/
Vieleicht verstehst du dann unsere Intension zudem siehst du wie wir es gelöst haben.
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#1343529 - gestern um 23:28 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Ride Worldwide]
iassu
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Ich lese da heraus, daß euch das Wichtigste die grundsätzliche Verminderung des Gepäcks ist und daß ihr bevorzugt offroad unterwegs sein wollt.

Wenn die Hochverlagerung der vorderen Gepäckstücke und der kleineren Taschen hinten die erwünschte größere Bodenfreiheit bewirkt, ist doch alles bestens. Wenn euch der hochgesetzte Schwerpunkt und die verstärkte Seitenwindempfindlichkeit nicht stören, ebenfalls.

Ohne Gepäck an der Gabel scheint es aber wohl doch nicht zu gehen. Interessant wäre ein direkter Vergleich der Taschen mit Inhalt und Eigengewicht.

Zum realen Komfortverlust schreibt ihr nicht allzu präzise etwas. Wenn ich aber schon lese, daß die Annehmlichkeiten der Lenkertasche vermißt werden, bin ich schon sehr skeptisch. Kann mir für mich nicht vorstellen, daß ich die von euch angeführten Vorteile dem unterordnen wollte.

Auch daß die Packsäcke nicht wirklich lange halten und die Schilderung vom Gequetsche von Schlafsack und Zelt gefallen mir nicht. Man kann sich ausrechnen, wie sich das aufs Material auswirken wird.

"Alles geht rein" - wart ihr auch mal längere Zeit in wirklichem Sauwetter und Kälte unterwegs?

Ich fazitiere für mich selber: Gewichtsoptimierung geht immer, egal mit welchem Taschensystem man reist. Bleiben noch die reine Geländegängigkeit und der Vergleich der Taschen selber.
Gruß Andreas
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Off-topic #1343531 - gestern um 23:37 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: IndianaWalross]
Stylist Robert
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In Antwort auf: IndianaWalross
Multi purpose ist ja immer DAS Stichwort beim Bikepacking party
Nutze ich auch ganz gerne mit Milchpulver, Kakaopulver, Volleipulver - alles ganz leicht und kann mit Wasser, das man ja sowieso dabei hat, wieder in den Normalzustand vesetzt werden. schmunzel

Das klappt auch mit Wasserpulver - einfach 100g mit 900ml Wasser verdünnen und schon hast du einen ganzen Liter Wasser! teuflisch

Geändert von Stylist Robert (gestern um 23:48)
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#1343532 - gestern um 23:45 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
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An meinem Tubus Swing hängen die Taschen wirklich so hoch, daß es bereits schlecht lenkbar wird ( daher auch wohl "Swing" zwinker ...).
Der Faiv dürfte sich wohl in der Beziehung noch besser schlagen. Nur kann ich mir den nicht leisten. traurig
Ein Fahrrad von der Stange? Soo kompromißbereit bin ich nun auch wieder nicht...
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Off-topic #1343533 - gestern um 23:48 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Stylist Robert]
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Tja, entweder hängen die Taschen hoch oder die Trauben.... verärgert
Gruß Andreas
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Off-topic #1343534 - gestern um 23:54 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Toxxi]
Stylist Robert
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In Antwort auf: Toxxi
Einen Liter Wasser durch einen Liter Wodka zu erstezen, spart auch noch mal 100 g. teuflisch

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Es sind in der Tat nur 50 g, die man spart. Aber dann funktioniert der Gag nicht mehr so gut.
Darum wird das Wässerchen auch in Russland in Gramm und nicht Millilter verkauft - man hat mehr davon... grins
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Off-topic #1343535 - gestern um 23:55 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
Stylist Robert
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Die wären wahrscheinlich sowieso viel zu sauer... zwinker
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#1343543 - heute um 01:12 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
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In Antwort auf: iassu
Ich lese da heraus, daß euch das Wichtigste die grundsätzliche Verminderung des Gepäcks ist und daß ihr bevorzugt offroad unterwegs sein wollt.

Wenn die Hochverlagerung der vorderen Gepäckstücke und der kleineren Taschen hinten die erwünschte größere Bodenfreiheit bewirkt, ist doch alles bestens. Wenn euch der hochgesetzte Schwerpunkt und die verstärkte Seitenwindempfindlichkeit nicht stören, ebenfalls.

Ohne Gepäck an der Gabel scheint es aber wohl doch nicht zu gehen. Interessant wäre ein direkter Vergleich der Taschen mit Inhalt und Eigengewicht.

Zum realen Komfortverlust schreibt ihr nicht allzu präzise etwas. Wenn ich aber schon lese, daß die Annehmlichkeiten der Lenkertasche vermißt werden, bin ich schon sehr skeptisch. Kann mir für mich nicht vorstellen, daß ich die von euch angeführten Vorteile dem unterordnen wollte.

Auch daß die Packsäcke nicht wirklich lange halten und die Schilderung vom Gequetsche von Schlafsack und Zelt gefallen mir nicht. Man kann sich ausrechnen, wie sich das aufs Material auswirken wird.

"Alles geht rein" - wart ihr auch mal längere Zeit in wirklichem Sauwetter und Kälte unterwegs?

Ich fazitiere für mich selber: Gewichtsoptimierung geht immer, egal mit welchem Taschensystem man reist. Bleiben noch die reine Geländegängigkeit und der Vergleich der Taschen selber.

Ich gehe mal davon aus das du auch nicht bevorzugt auf unbefestigten Wegen unterwegs bist ;-) .Klar würde es auch ohne Taschen vorbe gehen. Allerdings ist das nicht sinnig da wir viel in den Bergen unterwegs sind. Ich weiß ja nicht wie du deinen Schlafsack unterbrings. Komprimierst du ihn nicht? Zum Thema Sauwetter und Kälte. Wir haben schon so manches auf unserer Reise erlebt. Wir können Essen für bis zu 14 Tage aufnehmen 24Liter Wasser Transportieren und Temperaturen bis -17 Grad können wir gut händeln. Wir haben auch immer das Winterzeug dabei und schicken keine Pakete vor. Und was kannst du so :-P Wenn du noch Tipps für schlechtes Wetter hast immer her damit. Bislang kamen wir ganz gut zurecht nur wenn es wie in den Rockys für mehrere Wochen schlechtes Wetter hat und um den Gefriepunkt ist bekommen wir die Sachen im Zelt einfach nicht mehr trocken. Das die Packsäcke nicht lange halten liegt auch daran das die Qualität manchmal doch sehr schwankt. Wir haben vor kurzem auch unsere Frontroller austauschen müssen, da sie hinüber waren. Material im offroad Einstatz kaput zu bekommen ist einfach. Langlebiges Material zu finden das mehr als die vom Hersteller scheinbar berechneten Touren von wenigen Wochen im Jahr ist da schon schwieriger.

Geändert von Ride Worldwide (heute um 01:20)
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#1343545 - heute um 01:19 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: Ride Worldwide]
iassu
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Ich bewundere das, ganz im Ernst. Wär nix für mich.
Gruß Andreas
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#1343546 - heute um 01:23 Re: Wieder einmal Bikepacking ... [Re: iassu]
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Unterwegs in Mexiko

Das ist ja das schöne am Radreisen. Die Vielfältigkeit der Menschen der Ziele und der Ausrüstung, sonst wäre es echt langweilig und über was sollten wir hier sonst schreiben.
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