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#1352037 - 28.08.18 12:58 Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung
bob.schwarz
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 28
Hallo allen zusammen,
ich hätte da mal wieder ne Frage an euch.

Mein Tourenrad/Alltagsrad fahre ich bis jetzt mit einer Nexus Premium und einer Übersetzung von 39 auf 20 laut Ritzelrechner schon im absoluten Grenzbereich, also eigentlich schon darüber.

http://ritzelrechner.de/?GR=SNI8&KB=...;DV=development

bis jetzt bin ich damit über jeden Hügel gekommen. Daher hat mir die Nabenschaltung bis jetzt gereicht.

Nun wollen wir als nächste Tour die Via Claudia Augusta fahren.
Wir wollen uns in etwa an den Track hier halten. Der Name ist hoffentlich Programm.

https://www.bikemap.net/de/r/2407881/

So nun befürchte ich leider, wird meine minimalste Entfaltung von 2,28 (Übersetzung von 1.03) dafür nicht ausreichen. Oder doch?
Daher meine Überlegung nun doch auf 3x9 umzusteigen. Dafür bräuchte ich nur noch 3x9 Schalthebel.
Laufrad, Schaltwerk und Umwerfer hätte ich zu Haus.

Leider hat mein alter Stahlrahmen keine Schaltgegenzughalter am Rahmen, nen Schaltauge hat er aber.
Bekommt man da irgendwie ne 3x9 ran? Dachte mit geschlossener Hülse bis nach hinten ans Schaltwerk zu führen. Nur vorn beim Umwerfer weiss ich noch nicht weiter. Vielleicht nen Gegenhalter per Schelle an den Rahmen?

Foto vom Rad.
https://picload.org/view/dlciclli/omimg_20170711_195036.jpg.html

Vielleicht könnt ihr mir nen Tipp geben, ob das überhaupt Sinn macht.

Grüße Micha
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#1352041 - 28.08.18 13:22 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
Hallo Micha,

die Schaltzugverlegung für hinten ist eigentlich unproblematisch. Wenn es keine Gegenhalter gibt, verlegst du den Zug einfach in einer geschlossenen Hülle bis hinten. Diese mit Kabelbindern an den Rahmen und gut.
Schaltzuggegenhalter gibts auch als Schelle.
Für den Umwerfer brauchst du definitiv aber noch ne Schaltzugführung unter dem Tretlagergehäuse. Hast du da eine entsprechende Bohrung mit Gewinde, wo man die anschrauben könnte?
Und bevor du umbaust, würde ich erst mal messen, wie breit dein Ausfallende hinten ist. Wenn das unter 135mm ist, würde ich die ganze Aktion sein lassen und ggf. eher ein anderes Rad in Betracht ziehen.

Die VCA kenne ich nicht, aber sieht mir nach einer der wirklich leichtesten Alpenquerungen aus. Je nach eigenem Vermögen ist die womöglich auch mit der Nexus machbar. Ob du Spaß daran hättest, eventuell mal schieben zu müssen, musst du selbst einschätzen.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1352048 - 28.08.18 14:47 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 4105
Eine Lösung wäre ein Sidewing Umwerfer

Der Zug kommt von vorne und in einer geschlossenen Hülle, Pluspunkt er schaltet auch noch hervorragend, habe meine drei MTBs damit ausgestattet und bin sehr glücklich damit
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#1352050 - 28.08.18 14:53 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: derSammy]
bob.schwarz
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 28
Danke für die schnelle Antwort.

Der Umwerfer mit der geschlossenen Hülle als Ansteuerung ist schon mal super. Danke.

Die Bohrung für die Schaltzugführung hat der Rahmen glaube leider auch nicht. Der Rahmen ist schon uralt, dafür aber unverwüstlich. Hatte den mal in einem Lager eines Bastlerfahrradladen gefunden.
Der Tipp mit der Einbaubreit ist auf jeden Fall sehr gut. Bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass die Nexus auch 136mm hat. Laut Netz hat sie aber 132mm.
Bei nem Stahlrahmen müssten doch die 4mm kein Problem sein oder?
Da muss ich erstmal zu Haus nachmessen.
Wegen der Bohrung schau ich dann auch gleich nochmal.



Bei der Route war auch meine Hoffnung, dass sie nicht zu hart ist. Daher der Name für "Luschen".
In die Berge hatte ich mich bis jetzt noch nicht getraut.
An kurzen, heftigen Anstiegen hätte ich jetzt kein Problem mit dem schieben. Nur über mehrere Kilometer muss das nicht unbedingt sein.

Ok dann werde ich zu Haus noch mal nachmessen und schauen.

Vielleicht schlepp ich mich über die Tour noch mit der Nexus.
Nen Neues Rad müsste eh schon lange mal her.
Hab aber immer ziemlich Entscheidungsschwierigkeiten, daher hab ich noch kein Neues.

Grüße Micha

Geändert von bob.schwarz (28.08.18 14:56)
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#1352052 - 28.08.18 15:11 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
Wenn es wirklich 132mm sind, solltest du da ne 135mm-Nabe eigentlich ins Ausfallende rein bekommen. Nervig ist, dass du zum Einbau den Rahmen immer etwas "spreizen" musst, zudrücken wäre einfacher, das macht die Spannachse oder die Fixiermutter für dich.

Natürlich könnte man den Rahmen auch aufweiten lassen, aber ob es das wert ist? Ne Alternative wäre ein Hinterrad mit rennradtypischer 130mm-Nabe, aber du meintest ja, dass du schon Laufräder da hättest?

Wenn du eh schon diverse Teile da hast, wäre es eventuell eine Überlegung wert ein Rad neu aufzubauen? Diverse Anbieter (CNC, Bike-discount,...) hauen immer wieder mal günstige Rahmen raus. Und gegen Aufpreis machen die auch so Sachen wie Tretlager planfräsen, Steuersatz einbauen, etc. Müsstest du halt mal messen, was du da so für Geometriedaten brauchst. Die komplette Schaltung an einem Rad umzubauen, kommt einem Neuaufbau schon ziemlich nahe.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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#1352055 - 28.08.18 15:25 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
banto
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6
Hallo Micha,

ich würde das funktionierende System nicht grundlegend ändern.
Meine beiden Alfine Räder fahre ich seit vielen Jahren mit dem Faktor 1,77 (8fach, 26er mit 32/18, 60mm Reifenbreite ), (11fach, 28er, 35mm Reifenbreite mit 39/22).
Das 8-fach 26er als Alltagsrad, als schwerbeladenes Reiserad mehrfach auch durch die Alpen (z.B. Alpe-Adria) und als starres MTB/Universalrad im Mittelgebirge.
Die Haltbarkeit der 8fach Alfine auf 1,77 ist für mich (77kg, durchaus tretstark) absolut bewiesen.

Kurz und gut, meine Empfehlung ist der Tausch des 20ers gegen ein 22er Ritzel ... und eine eventuelle ganz steile Rampe einfach schieben :-)

Gruß Thomas
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#1352059 - 28.08.18 16:01 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
bob.schwarz
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 28
hinten 22 wäre natürlich die einfachste Lösung. An der Kurbel kann ich wegen 130mm Lochkreis nicht kleiner werden. Ich glaube das könnte für diese Tour die Lösung sein. Auch vor allem vom Aufwand her. Gepäckgewicht lässt sich auch noch optimieren.
Und im Notfall muss ich schieben. Totalausfall der Nabe wäre natürlich richtig schlecht. Die hat ja schon nen paar Kilometer drauf. Hab sie bis jetzt nie geschont und sie hat bisher auch nicht rumgezickt.

Hat eigentlich schon mal jemand die Nabe mit 2 Fach vorn kombiniert?
Quasi der Frankenstein aus beiden Welten.

Und dann wird mal nen Neuaufbau ins Auge gefasst, das wird für die Tour nur zu knapp.
Man will ja nichts überstürzen.

Grüße Micha
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#1352065 - 28.08.18 16:57 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
HanjoS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 903
In Antwort auf: bob.schwarz
[...] Hat eigentlich schon mal jemand die Nabe mit 2 Fach vorn kombiniert? [...]
Ob genau die Nabe, weiß ich jetzt nicht. Aber es fahren einige Forumsmitglieder mit 'ner Rohloff und vorne 2 Blättern durch die Lande. Benötigst dann natürlich 'nen Kettenspanner.
Schöne Grüße aus OWL, Hanjo
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#1352066 - 28.08.18 16:58 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5554
In Antwort auf: bob.schwarz
Vielleicht nen Gegenhalter per Schelle an den Rahmen?

Einen soliden Alugegenhalter für Umwerfer habe ich kürzlich über eBay UK gekauft, findet sich dort mit der Sucheingabe „MTB Bicycle Bike Frame Brake / Gear Cable Stop Clamp on 28.6mm Alloy“. Die zusätzliche erforderliche Zugführung unterm Tretlager ist ein preiswertes Plastikteil, das man eigentlich überall kriegt.

Für die Fixierung der Bowdenzüge am Rahmen nimmt man entweder Kabelbinder oder, wenn es etwas schöner sein soll, spezielle Klebeclips. Die gibts u. a. bei Rose.

Bernd
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Off-topic #1352069 - 28.08.18 17:47 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
ro-77654
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 4933
Hi!
Wenn du gern Nabenschaltung fährst: Wieso keine Umrüstung auf Rohloff? Gebrauchträder gibt es ab 600 Euro zum "schlachten".
Hier nur privat unterwegs (Gewerblich: Autor)
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#1352085 - 28.08.18 20:23 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
felixs
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 985
In Antwort auf: banto

ich würde das funktionierende System nicht grundlegend ändern.
Meine beiden Alfine Räder fahre ich seit vielen Jahren mit dem Faktor 1,77 (...)

Kurz und gut, meine Empfehlung ist der Tausch des 20ers gegen ein 22er Ritzel ... und eine eventuelle ganz steile Rampe einfach schieben


Ist eine grundsätzliche Frage, aber mir würde eine Entfaltung von 1,77 (das meinst Du doch?) im Gebirge nicht reichen. Reicht mir eigentlich nirgends, weil es fast überall doch mal steile Rampen gibt. Notfalls kann man das versuchen, aber wenn man es vorher weiß, würde ich entweder umbauen, ein anderes Fahrrad nehmen, oder eine andere Tour fahren.

Abgesehen davon komme ich bei Deiner beschriebenen Übersetzung auf eine Übersetzung von knapp über 2 http://ritzelrechner.de/?GR=SA11&KB=...;DV=development bzw. http://ritzelrechner.de/?GR=SA11&KB=...;DV=development

Eine kleinste Entfaltung von ca. 2 m scheint mir eigentlich nur im Flachland tauglich zu sein. Das ist gerade mal knapp unterhalb typischer Rennrad-Entfaltungen.
schöne Grüße
Felix

Geändert von felixs (28.08.18 20:23)
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#1352099 - 28.08.18 22:09 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: felixs]
banto
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6
Hallo Felix,

der Faktor 1,77 meint hier das Verhältnis Kettenblatt-Ritzel. Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube mich aber zu erinnern dass die Empfehlung bei min 1,8 (habe keine offizielle Quelle) liegt. Dann wäre 39/22 oder 32/18 gerade noch so zulässig ...

Die daraus resultierende Entfaltung habe ich bis eben nie berechnet nur ausprobiert, liegt tatsächlich bei 2m ...

Naja, ich habe das voll beladen auf dem Alpe-Adria Radweg als durchaus geeignet empfunden und musste seltenst (vllt. 2-3mal, z.b. vor Bad Gastein) absteigen. Ganz steile Trails im Erzgebirge muss ich schieben (unbeladen), letztens bin ich auf den Brocken gefahren (Hexensteig, unbeladen), absteigen war nicht nötig.
Das ist jedoch meine persönliche Wahrnehmung, meine Kompromissbereitschaft, Leidensfähigkeit ...

Micha kann jetzt daraus nur mitnehmen, dass er ziemlich sicher ohne Risiko, am Ritzel zwei Zähne zulegen kann.

Ob Ihm die 2m min Entfaltung dann genügen - keine Ahnung ...

Gruß Thomas
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#1352120 - 29.08.18 10:03 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
bob.schwarz
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 28
So ich hab mir den Rahmen mal genauer angeschaut.
Das 136mm Hinterrad bekomm ich ohne Probleme eingebaut. Hab ich getestet.
Eine Bohrung auf der Unterseite am Innenlager hat der Rahmen auch. Konnte aber leider nicht festellen, ob es nen Gewinde hat. War ziemlich dreckig.

Ich denke ich werde es doch mit der Ketteschaltung probieren. Auch meinen Knie zu Liebe.
Vorn mit Rahmenschelle als Gegenhalter für den Umwerfer und hinten mit der geschlossenen Hülle. Die kleine Plastikzugführung noch dazu. Interessanterweise hat der Rahmen an der rechten Kettenstrebe kurz vom Ausfallende ne Öse mit Gewinde. Als wäre das für nen Zuggegenhalter hinten vorgesehen.

Erstmal vielen Danke für eure Tipps.
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#1352130 - 29.08.18 10:43 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
MatthiasM
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6139
In Antwort auf: bob.schwarz
Eine Bohrung auf der Unterseite am Innenlager hat der Rahmen auch. Konnte aber leider nicht festellen, ob es nen Gewinde hat. War ziemlich dreckig.

Das dürfte, besonders wenn es kein Gewinde hat, das Ablaufloch für Wasser, das irgendwie in den Rahmen gerät, sein. Wennn man das für diese Plastikzugführung nutzen möchte, schließt mab damit evtl. das einzige Ablaufloch. Eventuell mal ein Bild vom Lager unten und ein Bild (oder ein Link) von der voraussichtlichen Zugführung posten, dann kann man sich einfallen lassen, wie man das am besten unter einen Hut bringt (Klebehalter, oder ein neues Loch bohren für Ablauf oder Befestigung etc.)

lG Matthias
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#1352142 - 29.08.18 12:27 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: MatthiasM]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
Genau, könnte darauf hinaus laufen, dass unten noch ein zweites Loch zu bohren ist und dieses oder das andere noch mit einem Gewinde versorgt werden muss.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1352146 - 29.08.18 12:40 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
StephanBehrendt
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 12347
In Antwort auf: bob.schwarz
bis jetzt bin ich damit über jeden Hügel gekommen. Daher hat mir die Nabenschaltung bis jetzt gereicht. Nun wollen wir als nächste Tour die Via Claudia Augusta fahren.
...
So nun befürchte ich leider, wird meine minimalste Entfaltung von 2,28 (Übersetzung von 1.03) dafür nicht ausreichen. Oder doch?
Die einzige wirklich schiebekritische Stelle sehe ich im Schotterstück am Anstieg zum Fernpass. Dort haben aber schon ganz Andere geschoben, mich eingeschlossen.

Da zumindest ich deine Gebäckmenge und deinen Leistungsstand nicht kennen, ist das natürlich Raterei.
------------------------
Grüsse
Stephan

Geändert von StephanBehrendt (29.08.18 12:41)
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#1352153 - 29.08.18 13:27 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
Spargel
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5093
Wenn es nur um die VCA geht, würde ich das Rad so lassen - mit fast 1:1 ist fast alles zu schaffen, zur Not schiebst Du halt mal ne Stunde. Muss ich bei MTB Touren auch, sogar länger, und das mit 20:34.
Willst Du dauerhaft in die Berge, vielleicht erwischt Du ja nen Virus zwinker , kannst Du Dir im Winter einen Umbau in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
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#1352167 - 29.08.18 14:34 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: derSammy]
bob.schwarz
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 28
Das verlinkte Foto:

https://picload.org/view/dlciclli/omimg_20170711_195036.jpg.html

stellt genau das Setup dar mit dem ich diese Tour zuletzt gefahren bin.

https://www.komoot.de/tour/44197805

Da waren es nervig viele kleine Hügel. Da musste ich aber zumindestens nirgends schieben. Womit ich aber wie gesagt auch kein Problem hätte.

Aber dann kenn ich jetzt erstmal meine Optionen.
Entweder 22 Ritzel hinten. Und nen Umbau oder Neuaufbau im Winter überdenken.

Oder der Umbau inklusive Lochbohren + Gewinde beim Innenlager.

Geht wie gesagt auch nur um die VCA. Dauerhaft müsste mal was anderes her.
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#1352169 - 29.08.18 14:57 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 2824
In Antwort auf: bob.schwarz


Hat eigentlich schon mal jemand die Nabe mit 2 Fach vorn kombiniert?
Quasi der Frankenstein aus beiden Welten.


Am Liegerad habe ich hinten die Alfine 8 und vorne ein Dreifach Kettenblatt, vom dem derzeit das Kleine und Mittlere genutzt werden. Geht, aber ob das legal im Sinne von Shamoni ist, keine Ahnung.
Freundliche Grüße, Matthias
Spediteurs- bzw. Schwerlastabteilung
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#1352212 - 29.08.18 21:24 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
felixs
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 985
In Antwort auf: banto

der Faktor 1,77 meint hier das Verhältnis Kettenblatt-Ritzel. Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube mich aber zu erinnern dass die Empfehlung bei min 1,8 (habe keine offizielle Quelle) liegt. Dann wäre 39/22 oder 32/18 gerade noch so zulässig ...


Danke für die Erklärung!

Und wirklich gut zu wissen, dass die Alfine zumindest etwas mehr aushält, als angegeben.

Ob die Enfaltung von ca. 2 m dann reicht, ist sicher eine andere Diskussion. Ich bin da ein Vertreter der So-klein-wie-möglich-Fraktion. Würde mit mehr als 1,5 m nicht im Gebirge fahren wollen.
schöne Grüße
Felix
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#1352218 - 29.08.18 21:47 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: felixs]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
In Antwort auf: felixs

Und wirklich gut zu wissen, dass die Alfine zumindest etwas mehr aushält, als angegeben.

Der Knackpunkt ist ja nicht die Primärübersetzung, sondern welche Drehmoment an der Nabe ankommt. Wenn der Pilot besonders leicht ist, oder nicht sehr intensiv auf die Kurbel steigt (d.h. sitzend) und die Kurbel womöglich noch besonders kurz ist, ist das für die Nabe nicht so schädlich wie schwerer Pilot, im Wiegetritt, lange Kurbel, zusätzlich am Lenker zerren, usw.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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Off-topic #1352228 - 29.08.18 23:40 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: derSammy]
DenGe
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abwesend abwesend
Beiträge: 6
In Antwort auf: derSammy
In Antwort auf: felixs

Und wirklich gut zu wissen, dass die Alfine zumindest etwas mehr aushält, als angegeben.

Der Knackpunkt ist ja nicht die Primärübersetzung, sondern welche Drehmoment an der Nabe ankommt. [...]


Aus genau diesem Grund ist es für mich immer noch unverständlich, warum die Alfine bei einer nicht unerheblichen Anzahl von Lastenrad-Modellen zum Einsatz kommt.
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Off-topic #1352229 - 29.08.18 23:44 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: DenGe]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
Die Gepäcklast hat ja nix damit zu tun, welches Drehmoment an der Nabe landet. Entscheidend sind Primärübersetzung (Kettenblattgröße:Ritzelgröße) und das Dremoment an der Kurbel, was sich als Maximum im Wiegetritt in der Regel aus Fahrermasse mal Kurbelarmlänge ergibt.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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Off-topic #1352272 - 30.08.18 10:04 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: derSammy]
AndreMQ
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Beiträge: 2771
Ist i.d.R. so, wobei kleine Entfaltungen (z.B. 1,4m) mit normal beladenem Rad gar nicht mehr mit Wiegetritt gefahren werden können. D.h. wer sowieso steile Berge im Wiegetritt fährt, kann die ganz kurzen Gänge dafür gar nicht nutzen bzw. wenn sie gar nicht da sind, fährt er automatisch im Wiegetritt oder schiebt. Lastenräder (ohne E) kann man kurz übersetzen und beladen wäre Wiegetritt im kurzen Gang möglich. Habe ich aber noch nicht gesehen, wäre ziemlich wacklig und elend anstrengend. Wer das trotzdem dauernd veranstaltet, dürfte eine Alfine damit auch zertreten. Bei "normaler" Lastenradbelastung wird sie einfach gut ausgelastet, vielleicht auch mal außerhalb der leider nur Shimano bekannten Spec., aber gerade so nicht dauernd überlastet.
Nachtrag zum Titel: Natürlich kann auch eine Kettenschaltung (am Lastenrad) überlastet werden, auch hier behalten Shimano und Sram natürlich die Details der Spec. für sich.

Geändert von AndreMQ (30.08.18 10:11)
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#1352274 - 30.08.18 10:28 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: derSammy]
banto
Mitglied
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Beiträge: 6
Hallo Zusammmen,

ich finde die Diskussion gerade sehr spannend und habe auch gleich mal mein max Drehmoment aus 77kg/755N an 175er Kurbel (132NM) und bei Primärübersetzung 1,77 an der Nabe (75NM) berechnet grins

Wichtiger jedoch ist diese Übersicht im Wiki, die eine kleinste zulässige Primärübersetzung der Nexus/Alfinen von 1,65 enthält.

http://radreise-wiki.de/Nabenschaltung#.C3.9Cbersicht_Getriebenaben

Davon ausgehend könnte Micha sogar das 23er Ritzel montieren ...
Die Rollphasen bergab werden allerdings länger cool

Gruß Thomas
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#1352279 - 30.08.18 10:48 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
Oh, die Tabelle ist aber nicht ganz auf den neuesten Stand, da fehlt z.B. die Schwerlast-NuVinci, die "neuen" Daten zur Rohloff (für Fahrer unter 100kg) und Daten zur Alfine.

Wie gesagt: Entscheidend ist weniger die Primärübersetzung, sondern das sich dadurch ergebenede Drehmoment. Ein 140kg-Fahrer sollte bei gleicher Kurbellänge nur eine doppelt so hohe Primärübersetzung montieren wie ein 70kg-Fahrer dürfte. Die "offiziell herausgegebenen" Primärübersetzungen gehen immer von einem Durchschnittsfahrer aus, je nachdem wo man persönlich liegt, sollte man das berücksichtigen.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.

Geändert von derSammy (30.08.18 10:49)
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#1352280 - 30.08.18 10:48 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
AndreMQ
Mitglied
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Beiträge: 2771
Gut, dass hier eine Sammlung existiert. Aber: Hinter der maximal erlaubten Primärübersetzung (ob als Zähnezahl ausgedrückt oder als was auch immer) steckt ein angenommenes Fahrerverhalten, was Shimano aber leider nicht verrät und damit auch nicht, wie weit dies zu Reiseradlerwaden, Reiseradlergewicht und Reiseradgewicht passt. Nur für die Speedhub wird wirklich das erlaubte Eingangsdrehmoment angegeben. Es fehlt aber auch hier die zweite, für Getriebe wichtige Zahl: welche Querkraft (also Kettenzug) sind im Betrieb erlaubt? Bei hoch untersetzten Getrieben (wie die Speedhub) ist noch die Grenze des Ausgangsdrehmomentes notwendig (ist aber angegeben). D.h. das maximale Eingangsmoment ist dann z.B. nicht mehr in den niedrigsten Gängen erlaubt, weil der Ausgang an die Grenze kommt. Erst in den höheren Gängen wieder. Mit korrekten Zahlen kann man auch exotische Antriebe konstruieren, ohne das Getriebe zu überlasten. Bei Shimano gibt's natürlich wie üblich nix.
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#1352282 - 30.08.18 11:43 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: banto]
bob.schwarz
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 28
In Antwort auf: banto
Hallo Zusammmen,

ich finde die Diskussion gerade sehr spannend und habe auch gleich mal mein max Drehmoment aus 77kg/755N an 175er Kurbel (132NM) und bei Primärübersetzung 1,77 an der Nabe (75NM) berechnet grins

Wichtiger jedoch ist diese Übersicht im Wiki, die eine kleinste zulässige Primärübersetzung der Nexus/Alfinen von 1,65 enthält.

http://radreise-wiki.de/Nabenschaltung#.C3.9Cbersicht_Getriebenaben

Davon ausgehend könnte Micha sogar das 23er Ritzel montieren ...
Die Rollphasen bergab werden allerdings länger cool

Gruß Thomas


Die Liste kannte ich noch gar nicht. Sehr interessant.
Bin bei der Wahl der Übersetzung bis jetzt immer vom Ritzelrechner ausgegangen. Und der meldet bereits bei 39/20 Alarm bezüglich hohem Drehmoment. Keine Ahnung worauf der seine Angaben bezieht.
Hab mir übrigens gestern nen 22 Ritzel im Laden geholt. Vielleicht haben die auch nen 23 da.

Ich wiege übrigens um die 75kg, also eher am unteren Ende deiner Beispiele.

Geändert von bob.schwarz (30.08.18 11:44)
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#1352286 - 30.08.18 12:09 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
banto
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6
Hallo Micha,

wirf ruhig erst einmal das 22er drauf und teste. Nach meiner Erfahrung ist der Effekt ausreichend. Unabhängig von der besseren Berggängigkeit wurde bei mir auch der störende, etwas zu große Gangsprung irgendwo im oberen Drittel, nicht mehr wahrnehmbar.

Außerdem ist die ungerade/gerade Kombi der Zahnräder lebensverlängernd für die Kette, solltest Du nicht mehr rückbauen wollen ...

Viel Spaß
Thomas
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#1352290 - 30.08.18 12:20 Re: Von Nabenschaltung auf Kettenschaltung [Re: bob.schwarz]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 16038
Soweit ich weiß, macht Shimano keine wirklich definitiven Angaben dazu, was bezüglich des Drehmomentes bzw. der Primärübersetzung ok ist und was nicht. In den Dokumenten habe ich nix dazu gefunden.

Faktor 1,65 finde ich aber schon sehr sportlich, an anderer Stelle las ich auch eher 1,9 oder 1,8 oder auch mal 1,77, aber nirgends 1,65. Wüsste schon gern, wo diese Zahl her ist.

P.S.: 75kg Fahrergewicht ist sicher noch unter Cruiser-Gewicht, aber auch kein Bantamgewicht. Wenn du ab und an auch im Wiegetritt fährst und dabei auch gut am Lenker ziehst, kann das schon ziemlich heftig sein. Der "Normfahrer" von dem man bei diversen Belastungsrechnungen am Rad so ausgeht, liegt meiner Erinnerung nach so bei 70-80kg.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.

Geändert von derSammy (30.08.18 12:24)
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