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Off-topic #1357344 - 11.10.18 20:13 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Velocio
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In Antwort auf: Sickgirl
Manche Sachen kauft man halt weil sie einem gefallen.

Ich kaufe mir auch Musik in der Regel als Schallplatte, obwohl eine CD meist billiger ist und viele Sachen sogar für lau auf irgendwelchen Streaming Plattformen für zu hören kann.

Schallplatte ist ja auch kultig und kein Fastfood. Ein Bekannter von mir schwört, dass die gegenüber einer CD den besseren Klang hätten. Für seine Anlage hat er auch so um die 25.000 Euro ausgegeben. Die hört sich, vor allem wenn man lauter aufdreht, auch sicher deutlich besser an, als eine für 200, macht aber Musik auch nicht besser. Letztlich ist es wie beim Rad, muss jeder selbst wissen, ob es ihm was bringt. Wenn's dich glücklich macht, bitte. Im Radbereich finde ich, gibt es den Unterschied zwischen einer Anlage, die 25.000 Euro kostet und einer die 200 kostet aber meiner Meinung nach so nicht. Klar sind z.B. Avid BB7, wenn man mit Gepäck durch die Alpen braust, besser, aber einfache V-Brakes sind auch gut. Und was man für einen Radreise gut gebrauchen kann, wie einen stabilen Gepäckträger und einen guten Sattel ist an einem neuen Rad ja meist auch nicht dran. Und sicher gehören dazu auch ergonomische Griffe, da gibt‘s aber gute auch schon ab 12 Euro.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357350 - 11.10.18 20:21 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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Dem stimme ich insofern zu, als daß zB Carbonrennräder für 20 000€ keinesfalls irgendwie besser sind als solche für 5000€. Allerdings gibt es schon gewaltige Unterschiede zwischen Rädern für 5000€ und Gebrauchten für 250€. Man sollte auch hier weder mit Milch noch mit Mädchen rechnen.
Gruß Andreas
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Off-topic #1357370 - 11.10.18 20:54 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Was ist den an den teuren Räden so viel besser? Leichter sind sie, dass ist fast auch alles. Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier. Es sei denn man möchte auf Trampelfaden über die Alpen oder so, wenn man das Rad oft tragen muss, dann ist wenig Gewicht sicher von größerem Vorteil.

Ich hab' ein gutes neuwertiges Rennrad mit Campa Ausstattung für 120 Euro bei ebay bekommen. Hat wie meins mit 105er Ausstattung extrem gute Bremsen. Neupreis wäre wohl so bei 500 Euro gewesen. Ich hab' ein neuwertiges Giant Reiserennrad mit Sora für 250 Euro bekommen. An einem anderen Rennrad, dass ich so für 200 gekauft hab' ist eine 105er dran. Ok, die schaltet besser als die Sora, aber Sora ist, finde ich, auch schon gut und für ein Reiserad allemal gut genug. Man könnte natürlich auch auf elektronische Schaltung gehen. Aber braucht man‘s? Macht das eine Reise wirklich besser? Oder fehlt einem nur der Motor?
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357371 - 11.10.18 20:57 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Na ja, eine Chris King hat auch einen besseren Klang wie eine Shimano. Das hat sogar der vier Jährige von meiner Freundin klar erkannt. Der hat eine große Freude daran, wie ein Weltmeister an der Kurbel zu drehen und dann ganz fasziniert zu zu hören.
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Off-topic #1357373 - 11.10.18 20:59 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Das Gewicht merke ich bei meinen 58 Kilo schon recht deutlich. Das merke ich ja auch schon daran das ich am leichten Rad eine ganz andere Übersetzung fahren kann wie am bald doppelt so schweren Reiserad
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Off-topic #1357381 - 11.10.18 21:30 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Velocio
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Also mir macht Gewicht nicht viel aus. Ich weiß noch ich bin mal mit so ca. 10 Kilo Gepäck mit einem 12 Kilo Randonneur über die Alpen und durch die Toskana. In Florenz hab ich das Gepäck auf einem Camping gelassen und dachte, es müsste doch nun viel leichter gehen und war dann überrascht, dass ich es selbst Berg auf kaum bemerkt hab‘ ohne Gepäck zu fahren. Im andern extrem hab ich dann mit Nahrungsmitteln zum Schluss so 45 Kilo Gepäck gehabt. War auch eine Tour über die Alpen, den Apennin und auf Korsika, wo es ja auch oft gut Berg auf, Berg ab geht. Was mich da gestört hat war vor allem, dass ich noch keine Lowrider hatte und daher auf dem Gepäckträger Türmchen gebaut hab. Das machte das Rad beim abstellen extrem instabil, es kippte, wenn man‘s abgestellt hat, ständig um, und es war ziemlich Mühsam es wieder hinzustellen. Der neu gekaufte Pletcher Doppelständer war nach der Reise kaputt ….. Danach bin ich wieder ins andere extrem. Rennrad mit möglichst wenig Gepäck. Schneller war ich aber auch nicht, da mir nach so ca. 1500 km ständig am Hinterrad Speichen kaputt gingen. Das hatte ich davor beim Randonneur, auch schon. Letztlich hab ich mich beim Radreisen fürs MTB und Gepäck um die 20 Kilo entschieden. MTB ist stabil, damit kann man die meisten Wege gut fahren. Ggf. würde ich mir noch ein MTB mit dicken Reifen holen, da am Strand und in den Dünen die Räder der normalen MTB durchs Gepäck selbst beim Schieben einsacken. Aber das wäre auch Luxus, wirklich brauchen tue ich‘s nicht. Diese Fatbikes sind zudem gar nicht so teuer.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357387 - 11.10.18 22:34 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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In Antwort auf: Velocio
Was ist den an den teuren Räden so viel besser? Leichter sind sie, dass ist fast auch alles. Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier. Es sei denn man möchte auf Trampelfaden über die Alpen oder so, wenn man das Rad oft tragen muss, dann ist wenig Gewicht sicher von größerem Vorteil.
Ich kann deine Einschätzungen zum Thema Gewicht nicht teilen. Ich bin selber übergewichtig und das Gesamtgewicht zeigt mir überdeutlich meine Grenzen. Du bist entweder mit enormen Kraftreserven gesegnet oder schlicht unsensibel in den Sinneseindrücken. Am Abend 1500 Höhenmeter mit 150, 135 oder mit 120 Kg Gesamtgewicht gefahren zu sein, finde ich einen krassen Unterschied.
In Antwort auf: Velocio
Ich hab' ein gutes neuwertiges Rennrad mit Campa Ausstattung für 120 Euro bei ebay bekommen. Hat wie meins mit 105er Ausstattung extrem gute Bremsen. Neupreis wäre wohl so bei 500 Euro gewesen. Ich hab' ein neuwertiges Giant Reiserennrad mit Sora für 250 Euro bekommen. An einem anderen Rennrad, dass ich so für 200 gekauft hab' ist eine 105er dran. Ok, die schaltet besser als die Sora, aber Sora ist, finde ich, auch schon gut und für ein Reiserad allemal gut genug. Man könnte natürlich auch auf elektronische Schaltung gehen. Aber braucht man‘s? Macht das eine Reise wirklich besser? Oder fehlt einem nur der Motor?
Also ein Rennrad, welches neu 500 € gekostet hat, ist kaum nennenswert über Baumarktniveau. Das kann nicht "extrem gute Bremsen" haben. Ich weiß nicht, wie du zu deinen Einschätzungen kommst, aber nachvollziehen kann ich sie nicht. Sind denn alle, die mehr als 250 € für ihr Reiserad ausgegeben haben, dumm gewesen? Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

Und ich frage das hier nochmal: hat Radreisen für dich eine derart unbedeutende Funktion, daß du das allereinfachste Material für ausreichend hältst?
(Damit ist nicht der Fall gemeint, bei dem sich jemand nichts Kostspieligeres leisten kann.)
Diese Einstellung kann ich für Bahnhofsräder nachvollziehen, aber doch nicht dafür, was mein radfahrerisches Highlight schlechthin ist, was aber auch die allerhöchsten Anforderungen an Funktionalität und Gebrauchswert darstellt: die Radreise.

Wann sonst, wenn nicht auf der Radreise.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (11.10.18 22:38)
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Off-topic #1357389 - 11.10.18 22:56 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
nachtregen
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In Antwort auf: iassu
Also ein Rennrad, welches neu 500 € gekostet hat, ist kaum nennenswert über Baumarktniveau. Das kann nicht "extrem gute Bremsen" haben. Ich weiß nicht, wie du zu deinen Einschätzungen kommst, aber nachvollziehen kann ich sie nicht. Sind denn alle, die mehr als 250 € für ihr Reiserad ausgegeben haben, dumm gewesen? Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

https://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/einzeltest-2016-decathlon-b-twin/a43775.html
--
Stefan
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Off-topic #1357390 - 11.10.18 22:57 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Weiß nicht, wenn man da nicht den Unterschied merkt.

Aber wenn man sich manche Räder so anschaut, da merken auch viele nicht den Unterschied zwischen einer geölten und einer verrosteten Kette, und irgendwie scheint es auch egal zu sein, ob der Reifen halb Platt ist oder doch mit dem richtigen Luftdruck Rollt
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Off-topic #1357392 - 11.10.18 23:00 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: nachtregen]
Sickgirl
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Der Manuel fährt auf längeren Brevets aber doch lieber seinen Boliden

Und 9 Stunden für einen 200er?

Das schaffe sogar ich, der Manuel ist normalerweise deutlich schneller

Geändert von Sickgirl (11.10.18 23:08)
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Off-topic #1357394 - 11.10.18 23:07 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
nachtregen
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Das glaube ich gerne. Trotzdem ist das heutige Billigmaterial erstaunlich gut und in bestimmten Aspekten besser als hochwertige Komponenten von früher.
--
Stefan
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Off-topic #1357395 - 11.10.18 23:22 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: nachtregen]
iassu
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In Antwort auf: nachtregen
Das glaube ich gerne. Trotzdem ist das heutige Billigmaterial erstaunlich gut und in bestimmten Aspekten besser als hochwertige Komponenten von früher.
War ja klar, daß promt so ein Hinweis kommt lach
Nur ist das eben trotzdem eine große Ausnahme. Und ob der Konzern btwin da ehrlich kalkuliert, ist nochmal eine andere frage.
Gruß Andreas
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Off-topic #1357404 - 12.10.18 00:24 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
derSammy
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In Antwort auf: Velocio
Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier.

Schon irgendwie witzig, wenn man auf den Wiki-Artikel verweist, an dem man maßgeblich mitgeschrieben hat. lach

Und bei aller Liebe: 6kg Rennrad gegen 12kg Rennrad merkst du wie den Unterschied zwischen Tag und Nacht - zumindest wenn noch ein Fünkchen Sehkraft da ist.
Dabei geht es weniger um das "Beharren in der Bewegung", wie Falk das flache Streckenradeln mal beschrieb. Da ist die Radmasse wirklich nicht sooo wichtig. Aber die Mehrmasse merkst du bei jeder Welle und jeder Beschleunigung (was insbesondere jede Lenkbewegung betrifft). Es sind nicht nur die Beine, die irgendwann müde werden, sondern der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat, der das Rad ständig aussteuern muss, Kurven einleiten muss, etc. Und da merkt man die Masse auf Dauer halt schon. Die wenigsten fahren ihre runden auf ner schnurgeraden, topfebenen Teststrecke.

Dies bitte nicht als Votum für blinden Gewichtsfetischismus verstehen. Das kann auch in Richtung Esotherik entarten. Aber so ganz bedeutungslos ist die Sache mit dem Radgewicht nun auch wieder nicht.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1357408 - 12.10.18 01:19 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
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In Antwort auf: iassu
Ich kann deine Einschätzungen zum Thema Gewicht nicht teilen. Ich bin selber übergewichtig und das Gesamtgewicht zeigt mir überdeutlich meine Grenzen. Du bist entweder mit enormen Kraftreserven gesegnet oder schlicht unsensibel in den Sinneseindrücken.

Wenn ich gut im Traning bin, schaffe ich auch hier im bergischen Land einen Schnitt von ca. 30 km/h. Ein Kilo macht bei 100 Kilo Systemgewicht an steilemn Bergen ca. 1%. Ein Gang macht beio einer MTB/Tekking Schaltung etwa 15% => bei mir machen 15 Kilo ungefähr einen Gang aus. Ich kann also mit 15 Kilo Gepäck genauso einen Berg rauf, muss aber 15% länger fahren. Klar, wer keinen Gang mehr hat, der kann das nicht machen.

In Antwort auf: iassu

Also ein Rennrad, welches neu 500 € gekostet hat, ist kaum nennenswert über Baumarktniveau. Das kann nicht "extrem gute Bremsen" haben. Ich weiß nicht, wie du zu deinen Einschätzungen kommst,

Ich hab' an den MTBs AVID BB7, BB5 und Magura HS und an einem Rennrad 105er. Da weiss man sicher, was gute Bremsen sind. Im übrigen errinne ich mich an einen Fahrradtest, indem das Baumarktrad besser abgeschnitten hat, als viele Markenräder. Das Baumarkträder schlecht sind, lässt sich pauschal nicht behaupten. Sie sind allerdings meist nur vormontiert. D.h. Speichen müssen z.B. nachgezogen werden, etc. und das machen Fahrradhändler idR nicht.

In Antwort auf: iassu

Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

Ja. Für 250 bekommst du neu Alivio, dass ist schon nicht schlecht, aber nicht so haltbar. Die meisten Ränder von mir haben Deore, die hab ich für 150 bis 200 gebraucht gekauft.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357412 - 12.10.18 01:43 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: derSammy]
Velocio
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In Antwort auf: derSammy
In Antwort auf: Velocio
Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier.

Schon irgendwie witzig, wenn man auf den Wiki-Artikel verweist, an dem man maßgeblich mitgeschrieben hat. lach


An Physik kommt man nicht vorbei. Aber wir können das Ganze ja zu einer Glaubensfrage hochstilisieren. Da Glaube bekanntlich Berge versetzt, glaube ich gerne, dass manche nicht nur meinen, dass ein teures leichtes Rad besser ist, sondern, dass sie auch tatsächlich besser damit fahren, allein, weil sie dran glauben.

In Antwort auf: derSammy

Und bei aller Liebe: 6kg Rennrad gegen 12kg Rennrad merkst du wie den Unterschied zwischen Tag und Nacht - zumindest wenn noch ein Fünkchen Sehkraft da ist.

Wir können ja ein Rennen fahren, du mit 6 Kilo Rad, ich mit 12 Kilo Rad, mal sehen .....

Wer jetzt wirklich Rennradsport mit echten Rennen bestreitet, der hat auch was vom Gewicht, da dass bei der Beschleunigung quadratisch ins Gewicht fallen dürfte und nicht liniar, wie am Berg. Obwohl ich mich ganz gerne auch mal bei Radreisen in den Windschatten von Rennradfahrern hänge, Radreisen sind ja kein Rennsport und das größte Gewicht ist dein Körpergewicht. Und leichte Fahrräder gleichen auch nicht eine schlechte Kondition aus.

In Antwort auf: Velocio

Wenn ich gut im Traning bin, schaffe ich auch hier im bergischen Land einen Schnitt von ca. 30 km/h.

ca. 35 km/h sind‘s mit 12 Kilo Rennrad.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357415 - 12.10.18 05:48 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Mir sind es von der Übersetzung her beim Sechs Kilo Rad 50/34 mit hinten einer 11/28 Kassette beim 12 Kilo Reiserad brauche ich 42/27 mit der 11-32 Kassette.

Bin mal in einem Jahr ein 1000 km mit dem 9,5 Kilo Randonneur gefahren, das habe ich locker in der Zeit geschafft und konnte unterwegs auch genug schlafen. Fünf Wochen später bin ich mit dem 12 Kilo Reiserad beim 1200er angetreten und habe sowas von abgekackt. Unterwegs keine Zeit zum ausreichend schlafen und nach 1000 km war ich dermaßen platt das ich zum nächsten Bahnhof abgedreht bin.
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Off-topic #1357416 - 12.10.18 05:54 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
iassu
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Danke, daß du das schreibst. Bin ich nicht alleine. zwinker
Gruß Andreas
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Off-topic #1357423 - 12.10.18 07:44 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
blue
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In Antwort auf: Velocio
Also mir macht Gewicht nicht viel aus. Ich weiß noch ich bin mal mit so ca. 10 Kilo Gepäck mit einem 12 Kilo Randonneur über die Alpen und durch die Toskana. In Florenz hab ich das Gepäck auf einem Camping gelassen und dachte, es müsste doch nun viel leichter gehen und war dann überrascht, dass ich es selbst Berg auf kaum bemerkt hab‘ ohne Gepäck zu fahren...
Ich merke es deutlich, wenn ich auf Tour das Gepäck weglasse bei Besichtigungen vor Ort o.ä. Fährt sich viel leichter und agiler. Wie man da keinen deutlichen Unterschied wahrnehmen kann, ist mir schleierhaft. Dass es sich ohne Gepäck bergauf nicht von selbst fährt, ist klar, aber ein Unterschied ist doch da. Und der Vergleich "viel Gepäck" vs. "wenig Gepäck mit Speichenbrüchen" hinkt auch ein wenig bzw. ist eben keine gute Vergleichsbasis. Aussagekräftiger wäre die Geschichte ohne Speichenbrüche (Ich hatte bei meinen Reiserädern noch gar keine Speichenbrüche, egal ob Randonneur oder Reiserad, trotz teilweise übler Pisten... Nur beim Oldie-Stadtrad, als noch die Ü30-Originallaufräder drin waren).
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Off-topic #1357432 - 12.10.18 08:59 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Martina
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Ich selbst gehöre ja auch zu den Unsensiblen, die 3 kg Gewichtsunterschied garantiert nicht bemerken und vermute nicht zuletzt deshalb, dass da auch eine ganze Menge Psychologie im Spiel ist. Wenn man fest genug daran glaubt, dass einen 3 kg Mehrgewicht behindern, dann wird es auch so sein, wenn man fest genug daran glaubt, dass man es eh nicht bemerkt, wird auch das eintreten. Aber letztlich ist es ja egal, ob es sich um einen physikalischen oder einen psychologischen Effekt handelt, wenn der Effekt da ist, ist er da. Und dann macht es natürlich auch Sinn, die 3 kg einzusparen. Für mich persönlich macht es keinen.

Martina
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Off-topic #1357433 - 12.10.18 09:02 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Martina]
Sickgirl
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Halt komisch das ich mit dem drei Kilo schweren Rad total platt und deutlich langsamer unterwegs war und das war nicht nur psychologisch. Berg runter habe ich mich nämlich mit den Scheibenbremsen am schwereren Rad um einiges wohler gefühlt
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Off-topic #1357435 - 12.10.18 09:12 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Martina
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Jemand, der an Horoskope glaubt, wird wahrscheinlich felsenfest davon überzeugt sein, dass eine ungünstige Sternenkonstellation daran schuld war, dass du dich so platt gefühlt hast. zwinker

Aber die Diskussion ist müßig, weil es praktisch unmöglich sein dürfte, einen objektiven Nachweis zu führen. Bei derart langen Strecken kann es dutzende Ursachen geben, warum es mal nicht klappt. Selbst Profis schaffen es nicht immer, ihre angepeilte Zeit in einem Marathon oder Langdistanz-Triathlon auch wirklich auf die Straße zu bringen und manchmal müssen sogar sie aufgeben. Natürlich werden hinterher Erklärungen gesucht und manchmal sogar gefunden. Aber manchmal hat es einfach nicht sollen sein. Der menschliche Körper ist nach wie vor keine Maschine.

A propos: am Samstag ist Ironman auf Hawaii, mal sehen was da alles passiert
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Off-topic #1357437 - 12.10.18 09:15 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: blue]
Velocio
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In Antwort auf: blue
Ich merke es deutlich, wenn ich auf Tour das Gepäck weglasse bei Besichtigungen vor Ort o.ä. Fährt sich viel leichter und agiler. Wie man da keinen deutlichen Unterschied wahrnehmen kann, ist mir schleierhaft.

Fahrergewicht 80 Kilo + 12 Kilo Rad = 92 Kilo
Fahrergewicht 80 Kilo + 12 Kilo Rad + 10 Kilo Gepäck = 102 Kilo
Unterschied + 10,9% d.h. an steilen Bergen 2/3 einer Gangstufe von +15%
Natürlich ist ein Rad ohne Gepäck agiler, aber beim Radreisen lege ich die meisten Strecken mit ähnlichem Tempo zurück.

In Antwort auf: blue

Und der Vergleich "viel Gepäck" vs. "wenig Gepäck mit Speichenbrüchen" hinkt auch ein wenig bzw. ist eben keine gute Vergleichsbasis.

Die Speichenbrüche können daran gelegen haben, dass das Rad nicht richtig vorgespannt war. Mit einem MTB kann ich auch einfach Wege fahren, die ich mit einem Rennrad nicht fahren kann, daher nehme ich jetzt meist MTB.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357439 - 12.10.18 09:17 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Martina]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3985
Wie gesagt habe da andere Erfahrungen gemacht und nach gut 45 Jahren Radsport kann ich das für mich sehr wohl unterscheiden

Wiederkämest du den das ich am Randonneur an der Kurbel vorne 48/33 fahren kann aber am drei Kilo schweren Reiserad brauche 42/27?

Wieso brauche viele Schwerlastfahrer extreme Untersetzungen?

Wirklich alles Kopfsache?
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#1357440 - 12.10.18 09:26 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Juergen
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Könnt ihr bitte die Gramm-Diskussion beenden und zum Thema der federnden Griffe zurückkehren!
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1357441 - 12.10.18 09:26 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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In Antwort auf: iassu
Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

Kondition kann man nicht kaufen. Die schnellste Frau im Forum, natash, fährt auch 20 - 30 Jahre alte Räder, die sie gebraucht ersteht und damit fast allen Männern hier davon. Ich denke, wenn das Rad passt, man einen für sich guten Sattel gefunden hat, der Lenker und die Griffe gut sind, dann wird man zwischen einem Rad, was man für 50 oder 250 Euro gebraucht gekauft hat und einem, dass 2500 Euro neu gekostet hat, keinen wesentlichen Unterschied mehr feststellen.

Wie bereits gesagt: der Mehrwert steht nach meiner Meinung bei weitem oft nicht im Verhältnis zum Preis. Und das befürchte ich (um mal wieder auf's ursprüngliche Thema zurück zu kommen) auch bei diesen Griffen von Velospring.

Wie bereits gesagt: Das ist meine Meinung nach einigen Versuchen das optimale Rad zusammenzustellen. Das sehen andere sicherlich anders und kann natürlich jeder so handhaben wir er möchte.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (12.10.18 09:33)
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Off-topic #1357443 - 12.10.18 09:32 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3985
Mein günstig aufgebautes Stadtrad passt mir wirklich sehr gut, aber dafür ist es auch gut 4 Kilo schwerer wie mein Reiserad. und ich merk das.

Geändert von Juergen (12.10.18 09:58)
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#1357447 - 12.10.18 09:39 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Martina
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14369
In Antwort auf: Velocio

Wie bereits gesagt: der Mehrwert steht nach meiner Meinung bei weitem oft nicht im Verhältnis zum Preis.


Das sehe ich allerdings genauso. Eine doppelt so teure Sache ist selten auch doppelt so gut und eine zehnmal so teure Sache wahrscheinlich nie zehnmal so gut. Wenn man eine bestimmte Eigenschaft der zehnmal so teuren Sache aber braucht bzw. haben möchte, nützt einem diese Erkenntnis nichts, sondern es wird einem nichts anderes übrig bleiben, als diesen Preis hinzulegen.
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#1357453 - 12.10.18 09:48 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3985
Und ja, die günstigen Reifen rollen um einiges behäbiger, mit dem günstigen Scheinwerfer möchte ich auch keine epische Nachtfahrten machen, der Kilometer hier über den dunklen Feldweg reicht mir und mit V-Brakes wollte ich inzwischen auch keine Hochgebirgsabfahrt mit Gepäck mehr machen wollen
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#1357456 - 12.10.18 10:08 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
mgabri
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 9118
In Antwort auf: Velocio
Die schnellste Frau im Forum, natash, fährt auch 20 - 30 Jahre alte Räder, die sie gebraucht ersteht und damit fast allen Männern hier davon.


Du meinst meine Gattin? Da ich ihre Räder zwangsweise ganz gut kenne möchte ich bemerken daß die Meisten davon durchaus aufs Gewicht optimiert wurden. Es gab schon vor 30 Jahren Leichtbau. Und mit der sub9kg Karbonfeile ist sie schneller als mit dem 16kg Stahlbock.
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#1357459 - 12.10.18 10:11 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: mgabri]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
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Fake news! Lasst euch von Fakten nicht beirren! lach
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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