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#1356762 - 08.10.18 20:33 Velospring Griffe - Erfahrungen?
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
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Beiträge: 2766
Unterwegs in Deutschland

Gerade wurde ich durch diesen FAZ-Artikel auf die mir bisher unbekannten Griffe aus Holz aufmerksam. VELOSPRING

Vielleicht mal zunächst an die Münchner Forumsgemeinde, aber auch an alle anderen, kennt ihr diese oder habt ihr von diesen edlen Nussbaumholzgriffen welche im Einsatz?
Freundliche Grüße, Matthias
Spediteurs- bzw. Schwerlastabteilung
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#1356772 - 08.10.18 21:10 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: 19matthias75]
Rennrädle
Mitglied
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Beiträge: 6006
ich glaube die habe ich auf der Spezi gesehen. Sahen klasse aus und haben sicht toll angefühlt.

Aber der Preis halt - ich weiß nicht mehr wo der lag, aber ich kann mich erinnern, erst mal tief geschluckt zu haben...

Rennrädle
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#1356775 - 08.10.18 21:14 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: 19matthias75]
Juergen
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#1356777 - 08.10.18 21:18 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: 19matthias75]
sciphot
Mitglied
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Beiträge: 49
Hab ich schon in der Hand gehabt, sehr schöne Teile und die federn wirklich. Ich hätte nur Angst , die im Regen stehen zu lassen. Sind aber sicher geölt oder sonstwie geschützt.
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#1356840 - 09.10.18 00:19 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Juergen]
19matthias75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 2766
Unterwegs in Deutschland

Danke Jürgen.
Da merk ich mal, ich als seltener Forumsleser kriege nicht so viel mit peinlich
Freundliche Grüße, Matthias
Spediteurs- bzw. Schwerlastabteilung
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#1357031 - 09.10.18 21:36 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: 19matthias75]
rifi
Mitglied
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Beiträge: 396
Hatte sie auf einer Messe ebenfalls schon in der Hand. Sie sind halt wirklich teuer, aber ich war überrascht, wie angenehm ich sie fand. Hätte ich nur ein Rad, würde ich ernsthaft überlegen, sie anzuschaffen. Da ich aber mit verschiedenen Rädern unterwegs bin, ist es mir dann eben doch zu teuer - aber bevor ich sie in der Hand hatte, hätte ich nie über einen Kauf nachgedacht.
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#1357036 - 09.10.18 22:11 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: 19matthias75]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 921
In Antwort auf: 19matthias75
Gerade wurde ich durch diesen FAZ-Artikel auf die mir bisher unbekannten Griffe aus Holz aufmerksam. VELOSPRING
kennt ihr diese oder habt ihr von diesen edlen Nussbaumholzgriffen welche im Einsatz?

Also in diesem Radforum halten sie gar nichts davon: "Absoluter Quatsch" die Testberichte seien unseriös. Bei amazon scheinen die Bewertungen alle gefakte zu sein. Holzgriffe gibt es schon ab 17 Euro, die sollen 200 - 250 Euro kosten. Möchte mal sehen, wie die aussehen, wenn man das Rad mal ein paar mal gegen eine raue Wand und ähnliches gelehnt hat ...
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (09.10.18 22:21)
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#1357037 - 09.10.18 22:13 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: rifi]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 19029
Ich fände aber viel wichtiger als das haptische und optische Element wie sie ihre selbstgesteckte, zentrale Aufgabe bewältigen: federn. Da sie nicht horizontal oder vertikal nachgeben, sondern drehen, habe ich da ein paar klitzekleine Zweifel.
Gruß Andreas
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#1357041 - 09.10.18 22:26 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
rifi
Mitglied
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Beiträge: 396
Gefahren bin ich sie nicht, zugegeben. Bei den "Trockenübungen" federten sie aber sehr angenehm.

@Velocio:
Weil einer dort "absoluter Quatsch" schreibt und ein anderer, der sie nie in der Hand hatte, es für Humbug hält? Ich halte beide für auf diese Griffe bezogen ahnungslos. Dass die Bewertungen gefälscht sein können mag sein. Beurteilen kann ich das nicht.

Geändert von rifi (09.10.18 22:34)
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#1357045 - 09.10.18 22:40 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: rifi]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 921
Ich hatte den Artikel auch gelesen und wollte eigentlich hier auch fragen, ob federnde Griffe nur Quatsch seien. Die Bewertung bei amazon hören sich aber wirklich wie bestellter Fake an. Und ob die auf der Hompage als Gütebeleg gelistete VSF was sehr seriöses ist, fragt sich auch. Letzlich müsste man mal Testberichte abwarten und/oder selbst fahren, z.B. über Kopfsteinpflaster. Die Idee mit der Federung scheint zudem nicht so inovativ zu sein, dass sie nicht auch schon andere hatten. Daher fragt sich auch, warum es sowas nicht schon von anderen Herstellern zu kaufen gibt, wenn's wirklich gut ist.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (09.10.18 22:45)
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#1357049 - 10.10.18 00:02 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 15634
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Federung um die Lenkerachse sinnvoll ist. Das ist ähnlich sinnreich, wie wenn man eine Sattelfederung erfindet, die links-rechts federn könnte (aber nicht hoch-runter) - freie Bewegung in eine Richtung, die man nicht braucht.
Und Holz als Griffmaterial? Naja, vielleicht was fürs Bambusrad um an der Eisdiele vorfahren zu können?
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
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#1357050 - 10.10.18 00:15 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: derSammy]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 19029
Na der Gedanke ist ja wohl der, daß man die Handballen auf diesen hervorstehenden Griffflächen positioniert, die dann den Hebel abgeben, der per Federung die Stöße abmildern soll. Es könnte aber deswegen insuffizient sein, weil die Stöße nicht nur von unten kommen, sondern genauso auch von vorne.

[Es scheint für manche Federungskonstrukteure eine Herausforderung zu sein, sich vorzustellen, daß die Stöße von schräg unten-vorne aufs Rad treffen. Federungen, die irgendwie nach vorne oder unten ausweichen, können nicht wirklich befriedigend arbeiten. Gab in der Vergangenheit eine ganze Reihe solcher Denkfehlerprodukte.]

Im Amazonas sind die derzeit wohl vergriffen, somit weiß ich immer noch nicht, wie teuer die nun sind. Garantiert aber würde ich mir sehr überlegen, statt dessen in eine brauchbare Federgabel zu investieren.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (10.10.18 00:26)
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#1357051 - 10.10.18 00:34 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 19029
Präzisierung: die ungefederten Teile machen Bewegungen mit der Stoßrichtung nach oben-hinten. Die abgefederten Teile müssen das Gegenteil tun können: Bewegen gegen die Stoßrichtung nach vorne-unten.

Bin mir nicht sicher, ob dieses Prinzip bei diesen Drehgriffen berücksichtigt ist.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (10.10.18 00:34)
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#1357052 - 10.10.18 00:34 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 15634
Ich bin kein Fahrradergonomist, aber so wie ich das sehe, macht man etwas falsch, wenn man das Gewicht ausschließlich auf den Flügeln parkt. Eigentlich sollten Lenker-Handgelenk-Arm eine Linie bilden und genau entlang derer verlaufen im Wesentlichen auch die Stöße.
Sinn und Zweck der Flügel ist es zu verhindern, dass die Handgelenke absacken und so unter die Linie Lenker-Arm rutschen. Sprich die haben nach meinem Verständnis eine stabilisierende, aber keine wirklich stützende Funktion. Stimmt die Arm-Hand-Haltung, kann die Federung dieser Holzgriffe nicht funktionieren.
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#1357053 - 10.10.18 00:37 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: derSammy]
iassu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 19029
Dazu kommt der notwendige sag. Und die Problematik der Erreichbarkeit der Bedienelemente, va der Brems- und Schalthebel. Die drehen ja nicht mit, sind also entweder uneingefedert passend oder eingefedert. Schwierig. Wie ist das bei einer Bergabfahrt mit Unebenheiten und Bremsbedarf?

Aber wir reden hier über Theorien. Ich habe das nicht ausprobiert.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (10.10.18 00:38)
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Off-topic #1357054 - 10.10.18 00:50 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 15634
Sag, also diesen Vorspannungsfederweg wird es bei diesen Griffen wohl geben. Aber notwenidig im Sinne von unvermeidbar ist der nicht. Mittels Vorspannung der Feder und Begrenzung des Bewegungsspielraums der Federung in negative Richtung kann man den immer eliminieren. Konkret fällt mir die Thudbuster ein, wo ich die Schraube, die die Elastomere hält, so weit vorspannen kann, dass der Sattel, wenn ich drauf Platz nehme, nicht weiter einsinkt.
Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
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#1357222 - 11.10.18 10:36 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: derSammy]
Sattelstütze
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Ich kann mal meine praktischen Erfahrungen beisteuern. Nach einen Bruch des rechten Schultergelenks (Sturz ohne Fahrrad) fahre ich seit fast zwei Jahre mit diesen gefederten Velospring-Holzgriffen und bin zufrieden. Nach der etwas kniffligen Einstellung habe ich auch bei längeren Touren keine Probleme mit Durchblutungsstörungen in den Händen. Auch früher auftretende Schmerzen in der rechten Schulter sind weg. Die Holzgriffe sind stabil und wahre Handschmeichler, auch unempfindlich gegen Regen. Meistens fahre ich in der wärmeren Jahreszeit auch ohne Handschuhe. Dann werden die Griffe durch das Hautfett "geölt". Die Drehstabfederung bügelt kleinere Stöße (Kopfsteinpflaster) ganz gut weg, dabei bewegen sich die Griffe leicht nach unten. Der Hand-Lenker-Kontakt ist dennoch stabil, weil die Federung nicht bei jeder Kleinigkeit anspricht. Ich empfinde die Griffe auch als angenehmer als meine früheren Ergon-Teile, deren Kunststoff im Lauf der Zeit immer schmieriger wurde. Den Velospring-Preis von 190 Euro inklusive Lenker fand ich damals allerdings auch ziemlich happig.

Gruß
Wolfgang
Ein Leben ohne Lenkertasche ist möglich - aber sinnlos (frei nach Keine Ahnung und Loriot)
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#1357292 - 11.10.18 15:06 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sattelstütze]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 921
Kurzum, von der Federung sollte man sich also nicht zuviel erwarten.

In Antwort auf: Sattelstütze
Ich empfinde die Griffe auch als angenehmer als meine früheren Ergon-Teile, deren Kunststoff im Lauf der Zeit immer schmieriger wurde.

Ja, die Ergons waren bei mir schon nach der ersten Reise hin, vermutlich wegen der Kombi aus Schweiß und Sonnencreme, die beim Pääsefahren uhnweigerlich aufkommt. Ich hab jetzt ergonomische für 12 Euro, die sind besser sind. Ergon bietet aber auch Leder und Kork an. Und hier haben sich ja einige auch selbst beholfen. Giut bei Ergon sind der verschiedenen Größen, das gibt beim Velospring wohl nicht. Holz gibt's aber wie gesagt schon ab 17 Euro, allerdings nicht ergonomisch. Die Velospring würden bei mir wohl nicht lange halten, bzw. gut aussehen, da ich das Rad öfters irgendwo anlehne und es dabei, insbesondere wenn's bepackt ist, gerne auch mal wegrutscht wobei der Lenker leidet.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (11.10.18 15:09)
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Off-topic #1357294 - 11.10.18 15:18 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: derSammy]
Stylist Robert
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Beiträge: 2901
In Antwort auf: derSammy
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Federung um die Lenkerachse sinnvoll ist. Das ist ähnlich sinnreich, wie wenn man eine Sattelfederung erfindet, die links-rechts federn könnte (aber nicht hoch-runter) - freie Bewegung in eine Richtung, die man nicht braucht.

Meine voll gefederten Lepper Primus und Driveer 90 federn auch zur Seite und das gefällt mir besonders gut! bravo Kein Wundscheuern durch das ständige Herumgerutsche von einer Pobacke auf die andere... zwinker
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#1357295 - 11.10.18 15:19 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Thomas S
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Beiträge: 2768
Wenn das alles ist, das Dich von den Griffen abhält. Dann nimm einfach ein 150er Schmirgelpapier, schleif die Griffe wieder glatt und öle sie ein. Dann sind sie sicher wieder wie neu. lach
Thomas
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#1357296 - 11.10.18 15:20 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sattelstütze]
JSchro
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Beiträge: 1308
NAchdem ich mir ein Montagevideo angesehen habe. Verstehe ich das richtig, nach der Montage kann man nicht mehr zu normalen Griffen wechseln, weil man den Lenker ansägen muss?
Bilder von Tagestouren
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#1357297 - 11.10.18 15:25 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: JSchro]
Stylist Robert
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jepp entsetzt
Es sei denn man benutzt Konstruktionen mit Expander zur Verlängerung.

Geändert von Stylist Robert (11.10.18 15:26)
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#1357311 - 11.10.18 16:51 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: JSchro]
Sattelstütze
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Beiträge: 101
Man muss den Lenker nicht absägen. Ich habe über den Fachhandel ein Set mit passendem Lenker (ergotec) gekauft (190 Euro). Die Lenkerbreite ist gleich geblieben, weil der Händler das bei der Bestellung berücksichtigt oder bei der Montage angepasst hat. Bei dem Preis kann man wohl auch eine individuelle Ausführung verlangen. Der "alte" Lenker" ist noch vorhanden. Ich musste den neuen Lenker nur noch am Gabelkopf feinjustieren. Bei mir zeigen die Griffe hinten (Handauflage)entgegen der Montageanleitung leicht nach oben. Das kann je nach Fahrer unterschiedlich sein, liegt aber im Bereich von einigen Millimetern. Es kommt eben auch darauf an, wie die eigenen Pfoten gewachsen sind. Für mich federn die Griffe, die auch schon einige Stütze schadlos überstanden haben, genug. Ich würde mir als Alternative keinesfalls eine schwere Federgabel ans Bein - sprich Rad - binden, die auch noch neue Probleme (Lowrider) schafft.

Gruß

Wolfgang
Ein Leben ohne Lenkertasche ist möglich - aber sinnlos (frei nach Keine Ahnung und Loriot)
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#1357321 - 11.10.18 18:41 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sattelstütze]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 921
Federgabel ist immer auch Geschmackssache. Ich habe Räder mit und ohne. Im Alltag fahre ich meist Rennrad ohne Federung auf Reisen MTB mit Federgabel. Soweit ich weiß, kann man an Federgabeln immer problemlos Lowrider, die nicht mitfedern, befestigen. Ich hab einen Tubus, der so befestigt wird, dass er mitfedert, passt aber nicht an jede Federgabel. Schwer müssen Räder mit Federgabeln nicht sein. Und die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt, siehe hier

Alles in allem möchte ich aber mal sagen, dass es nach meiner Meinung im Vergleich zu einem gut erhaltenen Rad, was man bei ebay auch schon mal für 20 Euro bekommt, für 200 Euro auf jeden Fall, kaum einen Mehrwert hat sich ein super teureres Reiserad mit allem möglichen Schickschnacks zusammen zu stellen.

Anders gesagt, der Mehrwert steht nach meiner Meinung bei weitem nicht im Verhältnis zum Preis. Und das befürchte ich auch bei diesen Griffen.

Das ist meine Meinung nach einigen Versuchen das optimale Rad zusammenzustellen. Das sehen andere sicherlich anders und kann natürlich jeder so handhaben wir er möchte.

In einem anderen Tread hab‘ ich heute bereits erwähnt, dass nach einer Umfrage hier im Forum, manche pro Kilometer für ihr Rad unter Berücksichtigung aller Kosten soviel ausgeben, wie ich für‘s Auto unter Berücksichtigung aller Kosten. Meins hat übrigens mit 250 Euro soviel wie diese Griffe gekostet und mit dem Auto hab ich schon problemlos rund 60.000 km in 4 Jahren zurückgelegt.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (11.10.18 18:52)
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#1357323 - 11.10.18 19:01 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sattelstütze
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Dann ist doch alles super, wenn Du mit Deinen preiswerten Teilen zufrieden bist. Dann müsstest Du eigentlich auch gar nichts hinsichtlich der Velospring-Griffe "befürchten", die Du offensichtlich gar nicht kennst. Ich beschränke mich bei meinen Beiträgen auf Dinge, die ich selbst benutze. Für mich sind die Griffe ihr teures Geld wert, weil meine Schmerzen in der Schulter und die tauben Finger bei längeren Etappen weg sind. Ohne diese Probleme hätte ich sie nie gekauft.

Gruß

Wolfgang
Ein Leben ohne Lenkertasche ist möglich - aber sinnlos (frei nach Keine Ahnung und Loriot)
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#1357325 - 11.10.18 19:13 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sattelstütze]
Rennrädle
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In Antwort auf: Sattelstütze
....als meine früheren Ergon-Teile, deren Kunststoff im Lauf der Zeit immer schmieriger wurde. ....


Ja das wird idann auch echt eklig. Ich bin den Mittelweg gegangen und habe mir die Lederversion gekauft. Preis meiner Erinnerung nach ca. 80€-

Die Griffe sind nicht komplett aus Leder aber die Teile, die von der Hand am meisten berührt werden.
(mir gelingt es gerade nicht den Link einzustellen.)

Rennrädle
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Off-topic #1357330 - 11.10.18 19:21 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Rennrädle
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abwesend abwesend
Beiträge: 6006
In Antwort auf: Velocio
....

In einem anderen Tread hab‘ ich heute bereits erwähnt, dass nach einer Umfrage hier im Forum, manche pro Kilometer für ihr Rad unter Berücksichtigung aller Kosten soviel ausgeben, wie ich für‘s Auto unter Berücksichtigung aller Kosten. ...


das ist doch nicht verwunderlich sondern eher normal

allein geschuldet durch die viel geringere Kilometerleistung.
neues Auto 20000€ durch 20000km/Jahr
neues Rad 4000€ müsste man immerhin 4000km im Jahr fahren, um den Schnitt des Autos zu erreichen
So was nennt man Milchmädchenrechnung...

Rennrädle

Geändert von Rennrädle (11.10.18 19:24)
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Off-topic #1357336 - 11.10.18 19:42 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Rennrädle]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 921
In Antwort auf: Rennrädle
So was nennt man Milchmädchenrechnung...

Ich weiss jetzt nicht, ob beim Kilometerpreis der durchs Radfahren erforderliche Mehrkonsum von Nahrungsmitteln mit eingerechnet war, aber allein die Spritkosten bewegen sich für's Auto bei mir so um die 12 Cent pro Kilometer. Dafür sollte man, denke ich, schon ganz locker Radfahren können, oder?

In Antwort auf: Rennrädle

neues Rad 4000€ müsste man immerhin 4000km im Jahr fahren, um den Schnitt des Autos zu erreichen

Ein Händler den ich kenne hat Brauchbares neu auch schon für 250 Euro und auf dem Gebrauchtmarkt bekommt man wie gesagt für den Kurs sicher gute Räder.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (11.10.18 19:45)
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Off-topic #1357337 - 11.10.18 19:46 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Beiträge: 3985
Manche Sachen kauft man halt weil sie einem gefallen.

Ich kaufe mir auch Musik in der Regel als Schallplatte, obwohl eine CD meist billiger ist und viele Sachen sogar für lau auf irgendwelchen Streaming Plattformen für zu hören kann.

Geändert von Sickgirl (11.10.18 19:47)
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Off-topic #1357339 - 11.10.18 20:01 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Juergen
Moderator
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Beiträge: 7857
Das verstehen viele nicht. schmunzel
Letztens hab ich nen Rega3 an einen jungen Studenten verkauft. Der war richtig glücklich und käme niemals auf so eine obskure Idee, die Kosten einer LP pro cm Rille auszurechnen, oder den Platz in Euro/qm Wohnfläche zu berücksichtigen.
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
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Off-topic #1357344 - 11.10.18 20:13 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 921
In Antwort auf: Sickgirl
Manche Sachen kauft man halt weil sie einem gefallen.

Ich kaufe mir auch Musik in der Regel als Schallplatte, obwohl eine CD meist billiger ist und viele Sachen sogar für lau auf irgendwelchen Streaming Plattformen für zu hören kann.

Schallplatte ist ja auch kultig und kein Fastfood. Ein Bekannter von mir schwört, dass die gegenüber einer CD den besseren Klang hätten. Für seine Anlage hat er auch so um die 25.000 Euro ausgegeben. Die hört sich, vor allem wenn man lauter aufdreht, auch sicher deutlich besser an, als eine für 200, macht aber Musik auch nicht besser. Letztlich ist es wie beim Rad, muss jeder selbst wissen, ob es ihm was bringt. Wenn's dich glücklich macht, bitte. Im Radbereich finde ich, gibt es den Unterschied zwischen einer Anlage, die 25.000 Euro kostet und einer die 200 kostet aber meiner Meinung nach so nicht. Klar sind z.B. Avid BB7, wenn man mit Gepäck durch die Alpen braust, besser, aber einfache V-Brakes sind auch gut. Und was man für einen Radreise gut gebrauchen kann, wie einen stabilen Gepäckträger und einen guten Sattel ist an einem neuen Rad ja meist auch nicht dran. Und sicher gehören dazu auch ergonomische Griffe, da gibt‘s aber gute auch schon ab 12 Euro.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357350 - 11.10.18 20:21 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 19029
Dem stimme ich insofern zu, als daß zB Carbonrennräder für 20 000€ keinesfalls irgendwie besser sind als solche für 5000€. Allerdings gibt es schon gewaltige Unterschiede zwischen Rädern für 5000€ und Gebrauchten für 250€. Man sollte auch hier weder mit Milch noch mit Mädchen rechnen.
Gruß Andreas
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Off-topic #1357370 - 11.10.18 20:54 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 921
Was ist den an den teuren Räden so viel besser? Leichter sind sie, dass ist fast auch alles. Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier. Es sei denn man möchte auf Trampelfaden über die Alpen oder so, wenn man das Rad oft tragen muss, dann ist wenig Gewicht sicher von größerem Vorteil.

Ich hab' ein gutes neuwertiges Rennrad mit Campa Ausstattung für 120 Euro bei ebay bekommen. Hat wie meins mit 105er Ausstattung extrem gute Bremsen. Neupreis wäre wohl so bei 500 Euro gewesen. Ich hab' ein neuwertiges Giant Reiserennrad mit Sora für 250 Euro bekommen. An einem anderen Rennrad, dass ich so für 200 gekauft hab' ist eine 105er dran. Ok, die schaltet besser als die Sora, aber Sora ist, finde ich, auch schon gut und für ein Reiserad allemal gut genug. Man könnte natürlich auch auf elektronische Schaltung gehen. Aber braucht man‘s? Macht das eine Reise wirklich besser? Oder fehlt einem nur der Motor?
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357371 - 11.10.18 20:57 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Beiträge: 3985
Na ja, eine Chris King hat auch einen besseren Klang wie eine Shimano. Das hat sogar der vier Jährige von meiner Freundin klar erkannt. Der hat eine große Freude daran, wie ein Weltmeister an der Kurbel zu drehen und dann ganz fasziniert zu zu hören.
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Off-topic #1357373 - 11.10.18 20:59 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Beiträge: 3985
Das Gewicht merke ich bei meinen 58 Kilo schon recht deutlich. Das merke ich ja auch schon daran das ich am leichten Rad eine ganz andere Übersetzung fahren kann wie am bald doppelt so schweren Reiserad
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Off-topic #1357381 - 11.10.18 21:30 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Velocio
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Also mir macht Gewicht nicht viel aus. Ich weiß noch ich bin mal mit so ca. 10 Kilo Gepäck mit einem 12 Kilo Randonneur über die Alpen und durch die Toskana. In Florenz hab ich das Gepäck auf einem Camping gelassen und dachte, es müsste doch nun viel leichter gehen und war dann überrascht, dass ich es selbst Berg auf kaum bemerkt hab‘ ohne Gepäck zu fahren. Im andern extrem hab ich dann mit Nahrungsmitteln zum Schluss so 45 Kilo Gepäck gehabt. War auch eine Tour über die Alpen, den Apennin und auf Korsika, wo es ja auch oft gut Berg auf, Berg ab geht. Was mich da gestört hat war vor allem, dass ich noch keine Lowrider hatte und daher auf dem Gepäckträger Türmchen gebaut hab. Das machte das Rad beim abstellen extrem instabil, es kippte, wenn man‘s abgestellt hat, ständig um, und es war ziemlich Mühsam es wieder hinzustellen. Der neu gekaufte Pletcher Doppelständer war nach der Reise kaputt ….. Danach bin ich wieder ins andere extrem. Rennrad mit möglichst wenig Gepäck. Schneller war ich aber auch nicht, da mir nach so ca. 1500 km ständig am Hinterrad Speichen kaputt gingen. Das hatte ich davor beim Randonneur, auch schon. Letztlich hab ich mich beim Radreisen fürs MTB und Gepäck um die 20 Kilo entschieden. MTB ist stabil, damit kann man die meisten Wege gut fahren. Ggf. würde ich mir noch ein MTB mit dicken Reifen holen, da am Strand und in den Dünen die Räder der normalen MTB durchs Gepäck selbst beim Schieben einsacken. Aber das wäre auch Luxus, wirklich brauchen tue ich‘s nicht. Diese Fatbikes sind zudem gar nicht so teuer.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357387 - 11.10.18 22:34 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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In Antwort auf: Velocio
Was ist den an den teuren Räden so viel besser? Leichter sind sie, dass ist fast auch alles. Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier. Es sei denn man möchte auf Trampelfaden über die Alpen oder so, wenn man das Rad oft tragen muss, dann ist wenig Gewicht sicher von größerem Vorteil.
Ich kann deine Einschätzungen zum Thema Gewicht nicht teilen. Ich bin selber übergewichtig und das Gesamtgewicht zeigt mir überdeutlich meine Grenzen. Du bist entweder mit enormen Kraftreserven gesegnet oder schlicht unsensibel in den Sinneseindrücken. Am Abend 1500 Höhenmeter mit 150, 135 oder mit 120 Kg Gesamtgewicht gefahren zu sein, finde ich einen krassen Unterschied.
In Antwort auf: Velocio
Ich hab' ein gutes neuwertiges Rennrad mit Campa Ausstattung für 120 Euro bei ebay bekommen. Hat wie meins mit 105er Ausstattung extrem gute Bremsen. Neupreis wäre wohl so bei 500 Euro gewesen. Ich hab' ein neuwertiges Giant Reiserennrad mit Sora für 250 Euro bekommen. An einem anderen Rennrad, dass ich so für 200 gekauft hab' ist eine 105er dran. Ok, die schaltet besser als die Sora, aber Sora ist, finde ich, auch schon gut und für ein Reiserad allemal gut genug. Man könnte natürlich auch auf elektronische Schaltung gehen. Aber braucht man‘s? Macht das eine Reise wirklich besser? Oder fehlt einem nur der Motor?
Also ein Rennrad, welches neu 500 € gekostet hat, ist kaum nennenswert über Baumarktniveau. Das kann nicht "extrem gute Bremsen" haben. Ich weiß nicht, wie du zu deinen Einschätzungen kommst, aber nachvollziehen kann ich sie nicht. Sind denn alle, die mehr als 250 € für ihr Reiserad ausgegeben haben, dumm gewesen? Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

Und ich frage das hier nochmal: hat Radreisen für dich eine derart unbedeutende Funktion, daß du das allereinfachste Material für ausreichend hältst?
(Damit ist nicht der Fall gemeint, bei dem sich jemand nichts Kostspieligeres leisten kann.)
Diese Einstellung kann ich für Bahnhofsräder nachvollziehen, aber doch nicht dafür, was mein radfahrerisches Highlight schlechthin ist, was aber auch die allerhöchsten Anforderungen an Funktionalität und Gebrauchswert darstellt: die Radreise.

Wann sonst, wenn nicht auf der Radreise.
Gruß Andreas

Geändert von iassu (11.10.18 22:38)
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Off-topic #1357389 - 11.10.18 22:56 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
nachtregen
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In Antwort auf: iassu
Also ein Rennrad, welches neu 500 € gekostet hat, ist kaum nennenswert über Baumarktniveau. Das kann nicht "extrem gute Bremsen" haben. Ich weiß nicht, wie du zu deinen Einschätzungen kommst, aber nachvollziehen kann ich sie nicht. Sind denn alle, die mehr als 250 € für ihr Reiserad ausgegeben haben, dumm gewesen? Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

https://www.tour-magazin.de/raeder/rennraeder/einzeltest-2016-decathlon-b-twin/a43775.html
--
Stefan
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Off-topic #1357390 - 11.10.18 22:57 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Weiß nicht, wenn man da nicht den Unterschied merkt.

Aber wenn man sich manche Räder so anschaut, da merken auch viele nicht den Unterschied zwischen einer geölten und einer verrosteten Kette, und irgendwie scheint es auch egal zu sein, ob der Reifen halb Platt ist oder doch mit dem richtigen Luftdruck Rollt
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Off-topic #1357392 - 11.10.18 23:00 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: nachtregen]
Sickgirl
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Der Manuel fährt auf längeren Brevets aber doch lieber seinen Boliden

Und 9 Stunden für einen 200er?

Das schaffe sogar ich, der Manuel ist normalerweise deutlich schneller

Geändert von Sickgirl (11.10.18 23:08)
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Off-topic #1357394 - 11.10.18 23:07 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
nachtregen
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Das glaube ich gerne. Trotzdem ist das heutige Billigmaterial erstaunlich gut und in bestimmten Aspekten besser als hochwertige Komponenten von früher.
--
Stefan
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Off-topic #1357395 - 11.10.18 23:22 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: nachtregen]
iassu
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In Antwort auf: nachtregen
Das glaube ich gerne. Trotzdem ist das heutige Billigmaterial erstaunlich gut und in bestimmten Aspekten besser als hochwertige Komponenten von früher.
War ja klar, daß promt so ein Hinweis kommt lach
Nur ist das eben trotzdem eine große Ausnahme. Und ob der Konzern btwin da ehrlich kalkuliert, ist nochmal eine andere frage.
Gruß Andreas
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Off-topic #1357404 - 12.10.18 00:24 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
derSammy
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In Antwort auf: Velocio
Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier.

Schon irgendwie witzig, wenn man auf den Wiki-Artikel verweist, an dem man maßgeblich mitgeschrieben hat. lach

Und bei aller Liebe: 6kg Rennrad gegen 12kg Rennrad merkst du wie den Unterschied zwischen Tag und Nacht - zumindest wenn noch ein Fünkchen Sehkraft da ist.
Dabei geht es weniger um das "Beharren in der Bewegung", wie Falk das flache Streckenradeln mal beschrieb. Da ist die Radmasse wirklich nicht sooo wichtig. Aber die Mehrmasse merkst du bei jeder Welle und jeder Beschleunigung (was insbesondere jede Lenkbewegung betrifft). Es sind nicht nur die Beine, die irgendwann müde werden, sondern der gesamte Stütz- und Bewegungsapparat, der das Rad ständig aussteuern muss, Kurven einleiten muss, etc. Und da merkt man die Masse auf Dauer halt schon. Die wenigsten fahren ihre runden auf ner schnurgeraden, topfebenen Teststrecke.

Dies bitte nicht als Votum für blinden Gewichtsfetischismus verstehen. Das kann auch in Richtung Esotherik entarten. Aber so ganz bedeutungslos ist die Sache mit dem Radgewicht nun auch wieder nicht.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1357408 - 12.10.18 01:19 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
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In Antwort auf: iassu
Ich kann deine Einschätzungen zum Thema Gewicht nicht teilen. Ich bin selber übergewichtig und das Gesamtgewicht zeigt mir überdeutlich meine Grenzen. Du bist entweder mit enormen Kraftreserven gesegnet oder schlicht unsensibel in den Sinneseindrücken.

Wenn ich gut im Traning bin, schaffe ich auch hier im bergischen Land einen Schnitt von ca. 30 km/h. Ein Kilo macht bei 100 Kilo Systemgewicht an steilemn Bergen ca. 1%. Ein Gang macht beio einer MTB/Tekking Schaltung etwa 15% => bei mir machen 15 Kilo ungefähr einen Gang aus. Ich kann also mit 15 Kilo Gepäck genauso einen Berg rauf, muss aber 15% länger fahren. Klar, wer keinen Gang mehr hat, der kann das nicht machen.

In Antwort auf: iassu

Also ein Rennrad, welches neu 500 € gekostet hat, ist kaum nennenswert über Baumarktniveau. Das kann nicht "extrem gute Bremsen" haben. Ich weiß nicht, wie du zu deinen Einschätzungen kommst,

Ich hab' an den MTBs AVID BB7, BB5 und Magura HS und an einem Rennrad 105er. Da weiss man sicher, was gute Bremsen sind. Im übrigen errinne ich mich an einen Fahrradtest, indem das Baumarktrad besser abgeschnitten hat, als viele Markenräder. Das Baumarkträder schlecht sind, lässt sich pauschal nicht behaupten. Sie sind allerdings meist nur vormontiert. D.h. Speichen müssen z.B. nachgezogen werden, etc. und das machen Fahrradhändler idR nicht.

In Antwort auf: iassu

Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

Ja. Für 250 bekommst du neu Alivio, dass ist schon nicht schlecht, aber nicht so haltbar. Die meisten Ränder von mir haben Deore, die hab ich für 150 bis 200 gebraucht gekauft.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357412 - 12.10.18 01:43 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: derSammy]
Velocio
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In Antwort auf: derSammy
In Antwort auf: Velocio
Und ich hab's heute schon mal geschrieben, die Bedeutung des Gewichts wird ohnehin ständig überschätzt. Den Unterschied zwischem einem Rennrad, das 6 Kilo wiegt und einem, das 12 Kilo wiegt, wird man im Alltag kaum bemerken, siehe hier.

Schon irgendwie witzig, wenn man auf den Wiki-Artikel verweist, an dem man maßgeblich mitgeschrieben hat. lach


An Physik kommt man nicht vorbei. Aber wir können das Ganze ja zu einer Glaubensfrage hochstilisieren. Da Glaube bekanntlich Berge versetzt, glaube ich gerne, dass manche nicht nur meinen, dass ein teures leichtes Rad besser ist, sondern, dass sie auch tatsächlich besser damit fahren, allein, weil sie dran glauben.

In Antwort auf: derSammy

Und bei aller Liebe: 6kg Rennrad gegen 12kg Rennrad merkst du wie den Unterschied zwischen Tag und Nacht - zumindest wenn noch ein Fünkchen Sehkraft da ist.

Wir können ja ein Rennen fahren, du mit 6 Kilo Rad, ich mit 12 Kilo Rad, mal sehen .....

Wer jetzt wirklich Rennradsport mit echten Rennen bestreitet, der hat auch was vom Gewicht, da dass bei der Beschleunigung quadratisch ins Gewicht fallen dürfte und nicht liniar, wie am Berg. Obwohl ich mich ganz gerne auch mal bei Radreisen in den Windschatten von Rennradfahrern hänge, Radreisen sind ja kein Rennsport und das größte Gewicht ist dein Körpergewicht. Und leichte Fahrräder gleichen auch nicht eine schlechte Kondition aus.

In Antwort auf: Velocio

Wenn ich gut im Traning bin, schaffe ich auch hier im bergischen Land einen Schnitt von ca. 30 km/h.

ca. 35 km/h sind‘s mit 12 Kilo Rennrad.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357415 - 12.10.18 05:48 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Mir sind es von der Übersetzung her beim Sechs Kilo Rad 50/34 mit hinten einer 11/28 Kassette beim 12 Kilo Reiserad brauche ich 42/27 mit der 11-32 Kassette.

Bin mal in einem Jahr ein 1000 km mit dem 9,5 Kilo Randonneur gefahren, das habe ich locker in der Zeit geschafft und konnte unterwegs auch genug schlafen. Fünf Wochen später bin ich mit dem 12 Kilo Reiserad beim 1200er angetreten und habe sowas von abgekackt. Unterwegs keine Zeit zum ausreichend schlafen und nach 1000 km war ich dermaßen platt das ich zum nächsten Bahnhof abgedreht bin.
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Off-topic #1357416 - 12.10.18 05:54 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
iassu
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Danke, daß du das schreibst. Bin ich nicht alleine. zwinker
Gruß Andreas
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Off-topic #1357423 - 12.10.18 07:44 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
blue
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In Antwort auf: Velocio
Also mir macht Gewicht nicht viel aus. Ich weiß noch ich bin mal mit so ca. 10 Kilo Gepäck mit einem 12 Kilo Randonneur über die Alpen und durch die Toskana. In Florenz hab ich das Gepäck auf einem Camping gelassen und dachte, es müsste doch nun viel leichter gehen und war dann überrascht, dass ich es selbst Berg auf kaum bemerkt hab‘ ohne Gepäck zu fahren...
Ich merke es deutlich, wenn ich auf Tour das Gepäck weglasse bei Besichtigungen vor Ort o.ä. Fährt sich viel leichter und agiler. Wie man da keinen deutlichen Unterschied wahrnehmen kann, ist mir schleierhaft. Dass es sich ohne Gepäck bergauf nicht von selbst fährt, ist klar, aber ein Unterschied ist doch da. Und der Vergleich "viel Gepäck" vs. "wenig Gepäck mit Speichenbrüchen" hinkt auch ein wenig bzw. ist eben keine gute Vergleichsbasis. Aussagekräftiger wäre die Geschichte ohne Speichenbrüche (Ich hatte bei meinen Reiserädern noch gar keine Speichenbrüche, egal ob Randonneur oder Reiserad, trotz teilweise übler Pisten... Nur beim Oldie-Stadtrad, als noch die Ü30-Originallaufräder drin waren).
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Off-topic #1357432 - 12.10.18 08:59 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Martina
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Ich selbst gehöre ja auch zu den Unsensiblen, die 3 kg Gewichtsunterschied garantiert nicht bemerken und vermute nicht zuletzt deshalb, dass da auch eine ganze Menge Psychologie im Spiel ist. Wenn man fest genug daran glaubt, dass einen 3 kg Mehrgewicht behindern, dann wird es auch so sein, wenn man fest genug daran glaubt, dass man es eh nicht bemerkt, wird auch das eintreten. Aber letztlich ist es ja egal, ob es sich um einen physikalischen oder einen psychologischen Effekt handelt, wenn der Effekt da ist, ist er da. Und dann macht es natürlich auch Sinn, die 3 kg einzusparen. Für mich persönlich macht es keinen.

Martina
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Off-topic #1357433 - 12.10.18 09:02 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Martina]
Sickgirl
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Halt komisch das ich mit dem drei Kilo schweren Rad total platt und deutlich langsamer unterwegs war und das war nicht nur psychologisch. Berg runter habe ich mich nämlich mit den Scheibenbremsen am schwereren Rad um einiges wohler gefühlt
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Off-topic #1357435 - 12.10.18 09:12 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Martina
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Jemand, der an Horoskope glaubt, wird wahrscheinlich felsenfest davon überzeugt sein, dass eine ungünstige Sternenkonstellation daran schuld war, dass du dich so platt gefühlt hast. zwinker

Aber die Diskussion ist müßig, weil es praktisch unmöglich sein dürfte, einen objektiven Nachweis zu führen. Bei derart langen Strecken kann es dutzende Ursachen geben, warum es mal nicht klappt. Selbst Profis schaffen es nicht immer, ihre angepeilte Zeit in einem Marathon oder Langdistanz-Triathlon auch wirklich auf die Straße zu bringen und manchmal müssen sogar sie aufgeben. Natürlich werden hinterher Erklärungen gesucht und manchmal sogar gefunden. Aber manchmal hat es einfach nicht sollen sein. Der menschliche Körper ist nach wie vor keine Maschine.

A propos: am Samstag ist Ironman auf Hawaii, mal sehen was da alles passiert
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Off-topic #1357437 - 12.10.18 09:15 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: blue]
Velocio
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In Antwort auf: blue
Ich merke es deutlich, wenn ich auf Tour das Gepäck weglasse bei Besichtigungen vor Ort o.ä. Fährt sich viel leichter und agiler. Wie man da keinen deutlichen Unterschied wahrnehmen kann, ist mir schleierhaft.

Fahrergewicht 80 Kilo + 12 Kilo Rad = 92 Kilo
Fahrergewicht 80 Kilo + 12 Kilo Rad + 10 Kilo Gepäck = 102 Kilo
Unterschied + 10,9% d.h. an steilen Bergen 2/3 einer Gangstufe von +15%
Natürlich ist ein Rad ohne Gepäck agiler, aber beim Radreisen lege ich die meisten Strecken mit ähnlichem Tempo zurück.

In Antwort auf: blue

Und der Vergleich "viel Gepäck" vs. "wenig Gepäck mit Speichenbrüchen" hinkt auch ein wenig bzw. ist eben keine gute Vergleichsbasis.

Die Speichenbrüche können daran gelegen haben, dass das Rad nicht richtig vorgespannt war. Mit einem MTB kann ich auch einfach Wege fahren, die ich mit einem Rennrad nicht fahren kann, daher nehme ich jetzt meist MTB.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357439 - 12.10.18 09:17 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Martina]
Sickgirl
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Wie gesagt habe da andere Erfahrungen gemacht und nach gut 45 Jahren Radsport kann ich das für mich sehr wohl unterscheiden

Wiederkämest du den das ich am Randonneur an der Kurbel vorne 48/33 fahren kann aber am drei Kilo schweren Reiserad brauche 42/27?

Wieso brauche viele Schwerlastfahrer extreme Untersetzungen?

Wirklich alles Kopfsache?
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#1357440 - 12.10.18 09:26 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Juergen
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Könnt ihr bitte die Gramm-Diskussion beenden und zum Thema der federnden Griffe zurückkehren!
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1357441 - 12.10.18 09:26 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
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In Antwort auf: iassu
Glaubst du wirklich, daß man nicht auf jedem km merkt, daß ein Rad für 2500.- in einer ganz anderen Liga spielt?

Kondition kann man nicht kaufen. Die schnellste Frau im Forum, natash, fährt auch 20 - 30 Jahre alte Räder, die sie gebraucht ersteht und damit fast allen Männern hier davon. Ich denke, wenn das Rad passt, man einen für sich guten Sattel gefunden hat, der Lenker und die Griffe gut sind, dann wird man zwischen einem Rad, was man für 50 oder 250 Euro gebraucht gekauft hat und einem, dass 2500 Euro neu gekostet hat, keinen wesentlichen Unterschied mehr feststellen.

Wie bereits gesagt: der Mehrwert steht nach meiner Meinung bei weitem oft nicht im Verhältnis zum Preis. Und das befürchte ich (um mal wieder auf's ursprüngliche Thema zurück zu kommen) auch bei diesen Griffen von Velospring.

Wie bereits gesagt: Das ist meine Meinung nach einigen Versuchen das optimale Rad zusammenzustellen. Das sehen andere sicherlich anders und kann natürlich jeder so handhaben wir er möchte.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (12.10.18 09:33)
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Off-topic #1357443 - 12.10.18 09:32 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Mein günstig aufgebautes Stadtrad passt mir wirklich sehr gut, aber dafür ist es auch gut 4 Kilo schwerer wie mein Reiserad. und ich merk das.

Geändert von Juergen (12.10.18 09:58)
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#1357447 - 12.10.18 09:39 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Martina
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In Antwort auf: Velocio

Wie bereits gesagt: der Mehrwert steht nach meiner Meinung bei weitem oft nicht im Verhältnis zum Preis.


Das sehe ich allerdings genauso. Eine doppelt so teure Sache ist selten auch doppelt so gut und eine zehnmal so teure Sache wahrscheinlich nie zehnmal so gut. Wenn man eine bestimmte Eigenschaft der zehnmal so teuren Sache aber braucht bzw. haben möchte, nützt einem diese Erkenntnis nichts, sondern es wird einem nichts anderes übrig bleiben, als diesen Preis hinzulegen.
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#1357453 - 12.10.18 09:48 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Sickgirl
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Und ja, die günstigen Reifen rollen um einiges behäbiger, mit dem günstigen Scheinwerfer möchte ich auch keine epische Nachtfahrten machen, der Kilometer hier über den dunklen Feldweg reicht mir und mit V-Brakes wollte ich inzwischen auch keine Hochgebirgsabfahrt mit Gepäck mehr machen wollen
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#1357456 - 12.10.18 10:08 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
mgabri
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In Antwort auf: Velocio
Die schnellste Frau im Forum, natash, fährt auch 20 - 30 Jahre alte Räder, die sie gebraucht ersteht und damit fast allen Männern hier davon.


Du meinst meine Gattin? Da ich ihre Räder zwangsweise ganz gut kenne möchte ich bemerken daß die Meisten davon durchaus aufs Gewicht optimiert wurden. Es gab schon vor 30 Jahren Leichtbau. Und mit der sub9kg Karbonfeile ist sie schneller als mit dem 16kg Stahlbock.
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#1357459 - 12.10.18 10:11 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: mgabri]
derSammy
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Fake news! Lasst euch von Fakten nicht beirren! lach
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Off-topic #1357462 - 12.10.18 10:20 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: mgabri]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: mgabri
Und mit der sub9kg Karbonfeile ist sie schneller als mit dem 16kg Stahlbock.


Obwohl - bergab könnte das durchaus anders aussehen träller
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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Off-topic #1357492 - 12.10.18 13:12 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Friedrich
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In Antwort auf: Velocio
Wenn ich gut im Traning bin, schaffe ich auch hier im bergischen Land einen Schnitt von ca. 30 km/h.

Mit Reiserad und Gepäck?
Fritz
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Off-topic #1357493 - 12.10.18 13:18 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Friedrich]
Velocio
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Mit 12 Kilo Rennrad. Wenn ich wirklich gut im Training bin sind's 35 km/h. Mit MTB brauch' ich ca. 20% länger.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357494 - 12.10.18 13:22 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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Macht dann 40-45 km/h Fahrgeschwindigkeit.
Gruß Andreas
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Off-topic #1357497 - 12.10.18 13:41 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
Velocio
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In Antwort auf: Sickgirl

Bin mal in einem Jahr ein 1000 km mit dem 9,5 Kilo Randonneur gefahren, das habe ich locker in der Zeit geschafft und konnte unterwegs auch genug schlafen. Fünf Wochen später bin ich mit dem 12 Kilo Reiserad beim 1200er angetreten und habe sowas von abgekackt.

Das kann verschiedenen Ursachen haben. Trainingszustand, ggf. zu viel trainiert, Streckenprofil, Tagesform, zu schnell gefahren, Hungerast, zu wenig getrunken, etc. aber ziemlich sicher lag's nicht an 2,5 Kilo Unterschied. Klar, wenn man sich sagt, mein 12 Kilorad ist aber schwer und beim 9,5 Kilo Rad meint ein super Rad zu haben, macht sich das auch bemerkbar.

In Antwort auf: Sickgirl
Und ja, die günstigen Reifen rollen um einiges behäbiger,

An einem Rennrad hab' ich richt teure Reifen. Macht sich beim fahren nicht bemerkbar. Teurer Rennradreifen haben vor allem einen besseren Pannenschutz. An dem Rennrad hab' ich auch Speichen, die im Vergleich zu anderen 30% windschnittiger sein sollen. Kann sein, macht sich aber auch so gut wie gar nicht bemerkbar, schließlich ist man ja selbst das größte Windhindernis.

In Antwort auf: Sickgirl

mit V-Brakes wollte ich inzwischen auch keine Hochgebirgsabfahrt mit Gepäck mehr machen wollen
Ich bin schon mit Scheibenbremsen (BB7) und wirklich oft mit Felgenbremsen über die Alpen. Das war bislang noch nie ein Problem. Man sollte natürlich nicht dauerbremsen und fährt je nach Bremsleistung weniger schnell. V-Brakes haben einigen eine zu hohe Bremsleistung, damit kann man sich überschlagen.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357501 - 12.10.18 13:49 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Friedrich
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Danke - das habe ich irgendwie übersehen. So nebenbei bemerkt - von solchen Werten (ob mit Reiserad und Gepäck, Reiserad ohne Gepäck oder "leichtem" Tourenrad) wage ich nicht einmal zu träumen. Ja, und ich komme auch an - meistens zwinker.
Fritz
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#1357503 - 12.10.18 13:53 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Martina]
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In Antwort auf: Martina
In Antwort auf: Velocio

Wie bereits gesagt: der Mehrwert steht nach meiner Meinung bei weitem oft nicht im Verhältnis zum Preis.

Das sehe ich allerdings genauso. Eine doppelt so teure Sache ist selten auch doppelt so gut und eine zehnmal so teure Sache wahrscheinlich nie zehnmal so gut. Wenn man eine bestimmte Eigenschaft der zehnmal so teuren Sache aber braucht bzw. haben möchte, nützt einem diese Erkenntnis nichts, sondern es wird einem nichts anderes übrig bleiben, als diesen Preis hinzulegen.

Ein gutes Beispiel ist die Diskussion, ob man noch 3fach vorne fahren soll. Der Mehrwert von 2 x 12fach ist gegenüber 3 x 9fach allenfalls minimal, die 12fach Kassette kostet aber derzeit rund 500 Euro, 9fach bekommt man so ab 15 Euro …. Bei den Griffen um die es hier geht, kennt man den Mehrwert nicht. Selbst wenn sie einen hohen Mehrwert hätte, würde ich mir die wohl nicht anschaffen, da ich meistens ganz normale Straße fahre. Erst einmal im Urlaub bin ich öfters Holperpisten gefahren, das war eine Tour in Polen. Wenn ich öfters Holperpisten fahren würde, und die Griffe es wirklich bringen sollten, dann würde ich sie mir vielleicht auch anschaffen. Für Holperpisten hab ich aber inzwischen für den Preis der Griffe ein Fully mit 9fach Deore bekommen.
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1357504 - 12.10.18 13:55 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Friedrich]
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In Antwort auf: Friedrich
Danke - das habe ich irgendwie übersehen. So nebenbei bemerkt - von solchen Werten (ob mit Reiserad und Gepäck, Reiserad ohne Gepäck oder "leichtem" Tourenrad) wage ich nicht einmal zu träumen. Ja, und ich komme auch an - meistens zwinker.

Darauf kommt es ja auch an zwinker .
Viele Grüße Vélocio
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#1357505 - 12.10.18 13:58 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Juergen
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In Antwort auf: Juergen
Könnt ihr bitte die Gramm-Diskussion beenden und zum Thema der federnden Griffe zurückkehren!


Diskutiert bitte hier weiter


Gewicht kontra Leistungsfähigkeit (Dies & Das)
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#1357559 - 12.10.18 17:03 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: 19matthias75]
helmut50
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Hallo in die Runde,
ich will nicht groß stören, dachte aber es wäre sinnvoll, zum eigentlichen Thema zurückzukommen und Euch von unserem Langzeittest zu berichten. Ich habe meiner Frau vor drei Jahren diese wunderbaren gefederten Holzgriffe zu ihrem 60sten Geburtstag geschenkt. Die Griffe und die Federung sind von überragender Qualität. Das Rad steht immer draußen, wird ganzjährig gefahren und wir haben seit dem Jahreswechsel 15/16 ca. 30000km mit den Griffen gefahren. Ob die Physik nun im Einklang mit dem Ergebnis ist oder auch nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich kann aber sagen, dass meine Frau keinerlei Probleme mehr mit einschlafenden oder schmerzenden Händen hat. Vor den Velospring war das aber echt ein Thema. Für Touren- und Reiseradler ist die Federung in jedem Fall eine Alternative zur Federgabel. Das Holz ist, wie Ihr auf den Bildern gut erkennen könnt, an einer Stelle gerissen und hat leichte Stoßstellen auf der Kopfseite. Sie brechen aber nicht und die Haptik ist genauso toll wie am ersten Tag. Der Riss ist in der Wüste in Südamerika entstanden. Da hatten wir kein geeignetes Öl zur Hand. Für gewöhnlich werden die Griffe 2 mal im Jahr geölt, entweder mit einem Holzöl oder ein einfaches Pflanzenöl aus der Küche. Das Rad ist durch alle denkbaren Witterungen gefahren, Regenzeit, Wüste oder Eis und Schnee in den Hochanden, alles dabei. Ich habe den Erfinder dieser Griffe vor drei Jahren auf der Messe in Friedrichshafen kennengelernt. Ein sehr symphatischer Schreiner aus München, dem die Liebe zum Radfahren förmlich aus den Augen sprang.Aus dieser Passion heraus ist auch der Wunsch entstanden, diese Griffe zu bauen. Er hat lange getestet und die Griffe wurden 2 Jahre in ein Wasserfass gelegt, um die Widerstandskraft gegenüber Feuchtigkeit zu belegen. Das Holz wird hunderte Male geschliffen, bis auch die kleinsten Poren glatt sind. Ich weiß, dass auch Ergon schon mit ihm in Kontakt getreten war, um evtl. auch für deren Griffe an die patentierte Federung zu gelangen. Was daraus geworden ist, weiß ich leider nicht. Mich hat unser Dauertest absolut überzeugt und ich werde sie mir jetzt auch zulegen, da ich mir vorgestern ein neues Fahrrad gegönnt habe. (Die Anekdote am Rande, weil sie so schön zum Rest des ganzen threads passt: Ich tausche jetzt, weil mir mein Velotraum einfach zu schwer ist. Nicht weil ich damit die Berge nicht mehr raufkomme oder zu langsam bin, sondern weil das Rad meiner Frau so unglaublich angenehm ins Zimmer in den 5. Stock eines Hostels zu tragen ist und ich bei meinem immer recht gefrustet oben ankomme.)Ach so, ich bin mit dem Schreiner nicht verwandt oder verschwägert, teile nur seine Begeisterung für das Produkt, nicht billig aber sehr, sehr gut.
Gruß Helmut







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#1357562 - 12.10.18 17:31 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: helmut50]
Juergen
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Endlich jemand hier, der was zum Thema zu sagen hat. dafür

Dankeschön
Jürgen, der gerade schwach wird grins
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#1357573 - 12.10.18 19:17 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: helmut50]
Velocio
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In Antwort auf: helmut50
Ob die Physik nun im Einklang mit dem Ergebnis ist oder auch nicht, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich kann aber sagen, dass meine Frau keinerlei Probleme mehr mit einschlafenden oder schmerzenden Händen hat.

Das ist neben Lenker- und Grifform eigentlich ein Problem des Umgreifens. Die Griffform ist ja offensichtlich von den Ergons übernommen. Normale Hörnchen bekommt man wohl nicht dran, im FAZ Artikel stand aber was von Hörnchen, die man zwischen Griff und Schaltung schrauben kann.

In Antwort auf: helmut50
Für Touren- und Reiseradler ist die Federung in jedem Fall eine Alternative zur Federgabel. .… ich habe den Erfinder dieser Griffe vor drei Jahren auf der Messe in Friedrichshafen kennengelernt. Ein sehr symphatischer Schreiner aus München, dem die Liebe zum Radfahren förmlich aus den Augen sprang. …. ich weiß, dass auch Ergon schon mit ihm in Kontakt getreten war, um evtl. auch für deren Griffe an die patentierte Federung zu gelangen.

Da fragt man sich, warum noch nichts draus geworden ist oder warum er nicht selbst die Dinger auch in Plastik möglichst auch mit einer Aufnahmemöglichkeit für Hörnchen zu einem guten Kurs rausbringt? Mit 50 Euro wären wohl viele dabei. Und so schön Holz auch sein mag, man fährt ja ohnehin meist mit Handschuhen. Auf den Bildern sieht man auch was ich meine, warum die Griffe für mich weniger geeignet wären, da sie an den Seiten vermackeln.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (12.10.18 19:29)
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#1357577 - 12.10.18 19:20 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
helmut50
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Das hatte ich noch vergessen, immer ohne Handschuhe, es sei denn wegen der Kälte.
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#1357579 - 12.10.18 19:28 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Rennrädle
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In Antwort auf: Velocio
... da sie an den Seiten vermackeln.


tun die Ergons zB auch, da der Rand ja auch Aluminium ist.

Das die Verkaufszahlen so gering sind, liegt sicher am Preis.

Und dass ein Schreiner bei seinen Leisten=Holz bleibt, ist auch verständlich

Rennrädle

Geändert von Rennrädle (12.10.18 19:29)
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#1357580 - 12.10.18 19:30 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Rennrädle]
Velocio
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In Antwort auf: Rennrädle
In Antwort auf: Velocio
... da sie an den Seiten vermackeln.

tun die Ergons zB auch, da der Rand ja auch Aluminium ist.

An die Ergons und andere Griffe bekommst du außen Hörnchen, die kann man dann ja ggf. austauschen. Und Griffe für 12 Euro lassen sich für die meisten wohl auch schneller austauschen als welcher für 200.

In Antwort auf: Rennrädle

Das die Verkaufszahlen so gering sind, liegt sicher am Preis.

Klar und der liegt wohl auch an wohl hohen Produktionskosten, die mit Massenanfertigung in Plastik natürlich ganz deutlich sinken würden.

In Antwort auf: Rennrädle

Und dass ein Schreiner bei seinen Leisten=Holz bleibt, ist auch verständlich

Die kann er ja als Luxusvariante beibehalten.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (12.10.18 19:42)
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#1357601 - 12.10.18 20:32 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Velocio
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In Antwort auf: Velocio

In Antwort auf: Rennrädle

Das die Verkaufszahlen so gering sind, liegt sicher am Preis.

Klar und der liegt wohl auch an wohl hohen Produktionskosten, die mit Massenanfertigung in Plastik natürlich ganz deutlich sinken würden.

Dazu noch der Nachtrag, ist der Preis hoch, sind meine Erwartungen auch hoch, was dann die Gefahr, unzufrieden zu sein deutlich erhöht. Wenn ich ein sehr gutes Produkt erwarte, was nur recht gut ist, bin ich enttäuscht. Ich denke mal, da bin ich bestimmt nicht allein. Aus Herstellersicht sollte es sich daher lohnen einen guten Preis anbieten zu können, auch wenn sicher manche anders ticken und sich sagen, wenn sie viel Geld ausgegeben haben, muss es auch sehr gut sein, selbst wenn's nicht so gut ist. Wenn diese Grifffederung es wirklich bring, dann wird der Hersteller mit einem gutem Kurs im Massenmarkt sicher auch sehr gutes Geld verdienen können. Bei den jetzigen Preisen dürfte der Hersteller nicht sonderlich gut verdienen.
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (12.10.18 20:34)
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Off-topic #1357603 - 12.10.18 20:38 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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Du gehst davon aus, daß der Hersteller ein Interesse daran hat zu expandieren. Das ist ein Vorurteil, bis du es nicht genauer weißt.
Gruß Andreas
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#1357605 - 12.10.18 20:58 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sattelstütze
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Mein lieber Vélocio,

Du musst Dir diese Griffe ja nicht kaufen. Du weißt ja sowieso alles besser, obwohl Du die Teile gar nicht kennst. Du weißt aber offenbar nicht einmal, dass andere Griffe auch Macken bekommen können, wenn ein Rad umfällt. Ich habe überhaupt kein Problem damit, das Du diese Holzgriffe nicht magst. Das hast Du inzwischen ja schon x-fach zum Ausdruck gebracht. Du textest einen Faden voll, bei dem es um "Erfahrungen" mit diesen Griffen geht. Die hast Du aber gar nicht. Noch mehr Senf ist deshalb nicht nötig. Ich besitze die Griffe und schließe mich der Einschätzung von Helmut50 an.

Gruß und gute Fahrt - mit welchen Griffen auch immer

Wolfgang
Ein Leben ohne Lenkertasche ist möglich - aber sinnlos (frei nach Keine Ahnung und Loriot)
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Off-topic #1357634 - 12.10.18 22:32 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
helmut50
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Zum Thema expandieren: Der freundliche Schreiner hat mir erzählt, dass er seine gesamte Altersvorsorge in die Entwicklung und das Patent gesteckt hat. Er möchte gern seine Entwicklung soweit bringen, dass er die zurück bekommt. Wenn es darüber hinaus weitere Erlöse gibt, freut er sich.(Original Zitat)
Da ich sie mir sowieso kaufen möchte, hier ein Angebot:
Der Erste, der sie sich kauft und damit nicht zufrieden ist und sich nach 4 Wochen bei mir meldet,dem kaufe ich sie für einen geringfügigen Neuwertverlust wieder ab. So 10% oder so.
Nur der Formalität wegen: Das Angebot gilt von heute an für 2 Monate, danach bestelle ich sie selbst. Ich habe etwas Zeit, da familiär bedingt eine Reisepause in Deutschland stattfindet. Und natürlich muss sich der Käufer direkt melden beim Erwerb.
Gruß Helmut
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#1357650 - 12.10.18 23:55 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sattelstütze]
Velocio
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In Antwort auf: Sattelstütze

Du weißt ja sowieso alles besser, obwohl Du die Teile gar nicht kennst.

Geschrieben hab‘ ich:

„Letztlich müsste man mal Testberichte abwarten und/oder selbst fahren, z.B. über Kopfsteinpflaster.“


„Wenn ich öfters Holperpisten fahren würde, und die Griffe es wirklich bringen sollten, dann würde ich sie mir vielleicht auch anschaffen.“

„Normale Hörnchen bekommt man wohl nicht dran, im FAZ Artikel stand aber was von Hörnchen, die man zwischen Griff und Schaltung schrauben kann.“

„Zitat: Ein sehr symphatischer Schreiner aus München, dem die Liebe zum Radfahren förmlich aus den Augen sprang.“

„Mit 50 Euro wären wohl viele dabei.“

In Antwort auf: Sattelstütze

Ich habe überhaupt kein Problem damit, das Du diese Holzgriffe nicht magst.

Nicht die Griffe, sondern Meinungen, dass man nur mit teuren Sachen glücklich sein könnte. An der Diskussion, die sich darüber entspannte, haben sich aber keine Besitzer dieser Griffe beteiligt.

In Antwort auf: Sattelstütze

Du weißt aber offenbar nicht einmal, dass andere Griffe auch Macken bekommen können, wenn ein Rad umfällt.

Es würd' mich wirklich ärgern, wenn die Griffe kaputt gehen könnten, wenn das Rad umfällt. Ich hab's nicht so flüssig, dass ich 200 Euro aus der Portokasse zahlen könnte und mir fällt halt das Rad öfters um. Das spräche dann auch für eine Version aus stabilen Plastik.

In Antwort auf: Sattelstütze

Ich besitze die Griffe und schließe mich der Einschätzung von Helmut50 an.

Macht zwei Besitzer und zwei positive Rückmeldungen.

In Antwort auf: helmut50
Zum Thema expandieren: Der freundliche Schreiner hat mir erzählt, dass er seine gesamte Altersvorsorge in die Entwicklung und das Patent gesteckt hat. Er möchte gern seine Entwicklung soweit bringen, dass er die zurück bekommt. Wenn es darüber hinaus weitere Erlöse gibt, freut er sich.(Original Zitat)

Ich denke, dass die Griffe schon das Potential haben können, das er da deutlich mehr als seine Alterversorgung rausholen kann. Nur halt nicht für den Kurs.
In Antwort auf: Sattelstütze

Du weißt ja sowieso alles besser, obwohl Du die Teile gar nicht kennst.

Geschrieben hab‘ ich:

„Letztlich müsste man mal Testberichte abwarten und/oder selbst fahren, z.B. über Kopfsteinpflaster.“


„Wenn ich öfters Holperpisten fahren würde, und die Griffe es wirklich bringen sollten, dann würde ich sie mir vielleicht auch anschaffen.“

„Normale Hörnchen bekommt man wohl nicht dran, im FAZ Artikel stand aber was von Hörnchen, die man zwischen Griff und Schaltung schrauben kann.“

„Zitat: Ein sehr symphatischer Schreiner aus München, dem die Liebe zum Radfahren förmlich aus den Augen sprang.“

„Mit 50 Euro wären wohl viele dabei.“

In Antwort auf: Sattelstütze

Ich habe überhaupt kein Problem damit, das Du diese Holzgriffe nicht magst.

Nicht die Griffe, sondern Meinungen, dass man nur mit teuren Sachen glücklich sein könnte. An der Diskussion, die sich darüber entspannte, haben sich aber keine Besitzer dieser Griffe beteiligt.

In Antwort auf: Sattelstütze

Du weißt aber offenbar nicht einmal, dass andere Griffe auch Macken bekommen können, wenn ein Rad umfällt.

Es würd' mich wirklich ärgern, wenn die Griffe kaputt gehen könnten, wenn das Rad umfällt. Ich hab's nicht so flüssig, dass ich 200 Euro aus der Portokasse zahlen könnte und mir fällt halt das Rad öfters um. Das spräche dann auch für eine Version aus stabilen Plastik.

In Antwort auf: Sattelstütze

Ich besitze die Griffe und schließe mich der Einschätzung von Helmut50 an.

Macht zwei Besitzer und zwei positive Rückmeldungen.

In Antwort auf: helmut50
Zum Thema expandieren: Der freundliche Schreiner hat mir erzählt, dass er seine gesamte Altersvorsorge in die Entwicklung und das Patent gesteckt hat. Er möchte gern seine Entwicklung soweit bringen, dass er die zurück bekommt. Wenn es darüber hinaus weitere Erlöse gibt, freut er sich.(Original Zitat)

Ich denke, dass die Griffe schon das Potential haben können, das er da deutlich mehr als seine Altersversorgung rausholen kann. Nur halt nicht für den Kurs. Ein größeres Unternehmen würde jetzt hingehen und Marktforschung betreiben. Wie viel potentielle Kunden kann ich mit welchen Preis erreichen, und ist das machbar. Ich denk aber im industriellen Maßstab könnte man ein Paar wohl für 5 - 10 Euro herstellen.
Viele Grüße Vélocio
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#1357655 - 13.10.18 05:23 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Job
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Komm, noch ein oder 2 Zitate mehr und das ist neuer Rekord.
😐
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#1357662 - 13.10.18 09:52 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Oldmarty
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In Antwort auf: Velocio



müde
Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
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#1357667 - 13.10.18 11:32 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
MajaM
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Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: Velocio
Klar und der liegt wohl auch an wohl hohen Produktionskosten, die mit Massenanfertigung in Plastik natürlich ganz deutlich sinken würden.
In Antwort auf: Rennrädle
Und dass ein Schreiner bei seinen Leisten=Holz bleibt, ist auch verständlich

Die kann er ja als Luxusvariante beibehalten.

Für mich ist die Feder-Mechanik nicht reizvoll - die schönen und hand-schmeichelnden, würdevolle Spuren der Nutzung zeigenden Holzgriffe sind es hingegen sehr. Gerade auch nach dem positven Bericht hier spare ich auf die "pur"-Variante.

Eklig klebrige und häßliche Ergon-Kunstgummi-Gruseligkeiten machen mir das Radfahren zu Hölle.

Liebe Grüße
Maja

Geändert von MajaM (13.10.18 11:35)
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#1357668 - 13.10.18 11:34 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: helmut50]
Radix
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Hallo Helmut, ich treffe zwar nicht ganz Deine Kriterien, hätte aber einen Satz "Rohloff" Variante der Velospring abzugeben. Waren für ca. 2000 km am Reiserad und liegen seit Ende 2016 im Schrank. Fand sie am Anfang sehr geschmeidig, kam dann aber speziell am Reiserad bei Steigungsfahrten und beim Schieben schmunzel nicht mehr zurecht mit den Teilen. Liegt aber sicherlich auch generell daran, dass mir prinzipiell "Ergo" Griffe mehr Probleme bereiten als lösen. Mit einfachen, runden Griffen komme ich besser zurecht. Auf "Rüttelstrecken" hatte die Federung generell aber schon etwas gebracht. Sollte also jeder vor Kauf ausführlich Probe fahren die Dinger.
Das nachträgliche und genaue Verstellen der Griffe (Griffposition) ist außerdem nur sehr sehr schwer möglich.

“When man invented the bicycle he reached the peak of his attainments.” Elizabeth West


Geändert von Radix (13.10.18 11:38)
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Off-topic #1357677 - 13.10.18 16:33 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Rennrädle
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In Antwort auf: Velocio
...sondern Meinungen, dass man nur mit teuren Sachen glücklich sein könnte.


das "nur" ist der kleine Unterschied

Kann mich nicht erinnern, dass dies mehrere oder gar nur einer behauptet hat.

...sondern Meinungen, dass man mit teuren Sachen glücklich sein könnte.
Also ich bin mit meiner Rohloff zB sehr glücklich. Und auch mit anderen netten Dingen an meinem Radel.

Und klar - man kommt auch mit einfacherer und billiger Ausrüstung weiter und das auch gut. Bin ich (früher) auch bzw habe auch einfachere Räder.

Erlebe es gerade an unseren zwei Nachbarinnen. Haben das radeln entdeckt. Haben sich peu à peu sich auch mit anderen Bauteilen die Räder verbessern lassen und sind deutlich glücklicher als zu Beginn.
Rennrädle


Geändert von Rennrädle (13.10.18 16:34)
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#1357731 - 14.10.18 12:40 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Radix]
noireg-b
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radix, Du hast eine PN

Grüße Gereon
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Off-topic #1357764 - 14.10.18 20:41 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Friedrich
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In Antwort auf: Velocio
Was ist den an den teuren Räden so viel besser?

Wie würdest du "teure Räder" definieren - schmeiß eine Zahl in die Runde (nur so zur Orientierung grins )
Fritz
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Off-topic #1357788 - 15.10.18 07:09 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Friedrich]
Behördenrad
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In Antwort auf: Friedrich
In Antwort auf: Velocio
Was ist den an den teuren Räden so viel besser?

Wie würdest du "teure Räder" definieren - schmeiß eine Zahl in die Runde (nur so zur Orientierung grins )


Bei solchen Aussagen.....
In Antwort auf: Velocio
...Ich hab' ein gutes neuwertiges Rennrad mit Campa Ausstattung für 120 Euro bei ebay bekommen...... Neupreis wäre wohl so bei 500 Euro gewesen. .....
.....hege ich große Zweifel an der Marktkenntnis. Mir ist noch kein RR mit Campa-Ausstattung für NP 500,-€ unter die Augen gekommen - und für 120 € gibt es höchstens gute neuwertige Ergopower-Bremsschaltgriffe gebraucht.......

Dem Rest seiner Beiträge entnehme ich folgende Erkenntnisse:
- schwer ist so gut wie leicht
- billig ist so gut wie teuer
- Gewicht spielt keine Rolle
- ein RR definiert sich nur über die Rahmenform
- 5% leichtere Übersetzung ermöglicht 5% mehr Steigung (oder so ähnlich wirr )

....und weitere Aussagen, die von hoher Sachkompetenz zeugen.

Da würde ich die Antwort zu der Frage, was er unter einem teuren Rad versteht, eigentlich gar nicht mehr wissen wollen.....

Matthias



******************************


Geändert von Behördenrad (15.10.18 07:10)
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Off-topic #1358108 - gestern um 22:25 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Behördenrad]
helmut50
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Hallo in die Runde,
mein Angebot, die Griffe von einem Interessierten testen zu lassen und bei Nichtgefallen dann zu übernehmen, beende ich hiermit, da ich die Velospring von Radix übernehme.
Gruß Helmut
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Off-topic #1358123 - heute um 00:10 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Behördenrad]
Velocio
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In Antwort auf: Behördenrad


Da würde ich die Antwort zu der Frage, was er unter einem teuren Rad versteht, eigentlich gar nicht mehr wissen wollen.....


Ganz einfach: teuer ist das, was nicht günstig ist schmunzel Wenn du z.B. zu deinem Freund sagst: "du bist mir teuer", dann möchtest du damit ja ausdrücken, dass er deiner Meinung nach zuviel Geld ausgibt, wenn du das zu deinem Rad sagst, kommt es doch auf's Gleiche raus, oder?

In Antwort auf: Behördenrad
In Antwort auf: Velocio
Ich denke, wenn das Rad passt, man einen für sich guten Sattel gefunden hat, der Lenker und die Griffe gut sind, dann wird man zwischen einem Rad, was man für 50 oder 250 Euro gebraucht gekauft hat und einem, dass 2500 Euro neu gekostet hat, keinen wesentlichen Unterschied mehr feststellen.

Das ist in etwa wie beim Auto: Wenn man bei einem gebrauchten Dacia Logan mal den richtigen Lenkradbezug und das passende Sitzfell gefunden hat, kann man auch keinen wesentlichen Unterschied mehr zu einem neuen Audi A6 Avant feststellen...... zwinker lach
Sollte man den Audi-A6-Fahrern aber nicht weitersagen - die kaufen sonst alle Dacias weg.... grins


Und wenn du auf dem Weg zu einem geilen Platz mit dem neuen A6 voll aufsetzt und dir den Lack zerkratzt, dann ärgerst du dich, dass du nicht den Lack eines neuen SUVs zerkratzt, tröstet dich aber damit, dass die Weichmacher, die die neuen ausdünsten wenigsten gleich schädlich sind …… wofür bezahlt man denn auch schließlich den hohen Preis?
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1358124 - heute um 00:13 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Friedrich
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In Antwort auf: Velocio
Ganz einfach: teuer ist das, was nicht günstig ist schmunzel

Für wen nicht günstig? grins
Fritz
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Off-topic #1358125 - heute um 00:14 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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In Antwort auf: Velocio
Wenn du z.B. zu deinem Freund sagst: "du bist mir teuer", dann möchtest du damit ja ausdrücken, dass er deiner Meinung nach zuviel Geld ausgibt
Ich habe immer mehr den Eindruck, daß du andere Begriffe verwendest als zumindest die Mehrheit. Wenn ich zu einem Freund sage: du bist mir teuer, dann meine ich gerade nicht die pekuniäre Seite sondern den ideellen Aspekt. Und das ist dann eine herzliche Sympathiebezeugung. "Mein teurer Freund!" Ist definitiv keine finanziell gemeinte Briefanrede!
Gruß Andreas

Geändert von iassu (heute um 00:15)
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Off-topic #1358126 - heute um 00:20 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Friedrich
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In Antwort auf: iassu
Wenn ich zu einem Freund sage: du bist mir teuer, dann meine ich gerade nicht die pekuniäre Seite sondern den ideellen Aspekt.

So kannte ich das auch - und nur so.
Fritz
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Off-topic #1358127 - heute um 00:22 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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In Antwort auf: Velocio
Ganz einfach: teuer ist das, was nicht günstig ist
Ganz einfach ist fast nix auf dieser Welt. "teuer" bedeutet nicht nur "mehr Geld als billig", es kann auch "wertvoll" bedeuten. Demzufolge kann "günstig" auch gleichbedeutend mit "mehr Geld als billig" bedeuten, denn wertvollere Werte haben einen höheren Preis und wenn der durchschnittliche wertvollere Preis unterboten wird, kann sogar viel Geld "günstig" sein.Wie gesagt, "ganz einfach" ist das Leben fast nie, in solchen Kategorien schon gar nicht.
Gruß Andreas
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Off-topic #1358137 - heute um 01:07 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Velocio
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In Antwort auf: Velocio

Ganz einfach: teuer ist das, was nicht günstig ist schmunzel Wenn du z.B. zu deinem Freund sagst: "du bist mir teuer", dann möchtest du damit ja ausdrücken, dass er deiner Meinung nach zuviel Geld ausgibt, wenn du das zu deinem Rad sagst, kommt es doch auf's Gleiche raus, oder?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht, wer hat es denn nicht auch schon erlebt: du kaufst ein günstiges Rad und dann ist es dir doch teuer und gibt plötzlich viel Geld aus.
Fazit: Auf nichts ist Verlass. Außer auf Elvis Presley. Der hat immer so gerne Hamburger gegessen, bis er ganz fett war.

In Antwort auf: Behördenrad

- schwer ist so gut wie leicht
- billig ist so gut wie teuer
- Gewicht spielt keine Rolle

Da war Elivis sicher ganz deiner Meinung und kam mit seinem Rad keinen Berg mehr rauf. Aber er hatte genug Kohle sich ein ultraleichtes ultralight Fahrrad zu holen, mit dem er den Berg dann auch nicht rauf kam. Das tröstete ihn irgendwie. Wenigstens auf die Schwerkraft ist noch Verlass.

Irgendwer kam dann auf die Idee an Fahrräder Motoren dran zu bauen. Lohnt es sich dafür Geld auszugeben? Und wenn ja, warum nicht?
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1358139 - heute um 01:20 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
iassu
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Nachdem was du hier von dir gibst und vor allem wie das kommt, bin ich mir nicht mehr ganz sicher, daß du Herr dessen bist, was du schreibst. ich bin daher raus.
Gruß Andreas
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Off-topic #1358141 - heute um 01:26 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: iassu]
Velocio
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Man muss diese Themen auch wirklich ernst nehmen dafür party Und wenn ja, warum nicht?
Viele Grüße Vélocio
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Off-topic #1358159 - heute um 08:33 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Velocio
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Zumal ja offenbar Hinweise auf Naturgesetze nicht zu überzeugen vermögen, und mit dem Vorwurf mangelnder Sachkompetenz abgetan werden. Ich kann da nur wiederholen, wer mit einem 12 Kilo Rad einen Berg nicht rauf kommt, dem nützt es gar nichts, ihm zu empfehlen 1000sende von Euro für ein 6 Kilo Rad auszugeben, denn damit kommt er dann auch nicht den Berg rauf. Wie man auch hier hier nachrechnen kann, wenn mal die Leistung auf 50 Watt einstellt, nützt es ihm entweder nur zu trainieren, oder nur flache Strecken wie etwa den Donauradweg zu fahren, oder sich ein Mofa anzuschaffen, oder - zumindest solange sich keine Raumkrümmungen realisieren lassen und/oder die dunkle Energie nicht nutzbar ist - dass wir hier eine Sekte gründen, die die Naturgesetze außer Kraft setzen kann. Denn Glaube versetzt bekanntlich Berge. Die braucht man dann nicht mehr rauf fahren schmunzel
Viele Grüße Vélocio

Geändert von Velocio (heute um 08:38)
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Off-topic #1358160 - heute um 08:37 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
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schlafe
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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Off-topic #1358164 - heute um 08:55 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Velocio]
Sickgirl
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Jedenfalls macht es mir persönlich mehr Spaß mit dem 6 Kilo Rad auf zu Düsen, wie das 12 Kilo Rad da rauf zu wuchten

Und da kannst du stundenlang rum rechnen, das ist meine selbst gemachte Erfahrung aus 40 Jahren Radsport
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Off-topic #1358192 - heute um 12:00 Re: Velospring Griffe - Erfahrungen? [Re: Sickgirl]
LudgerP
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Jetzt aber mal halblang!

Selbst der Vatikan mit 2 Jahrtausenden Erfahrung konnte nicht gegen die spitzfindigen Formeln eines Astronomen in Sachen "wer dreht sich um wen" anstinken, und du willst hier mit mickrigen, schäbigen 40 Jahren Erfahrung gegen stundenlange, hochkomplizierte Rechnerei auftrumpfen?

Grüße, Ludger
(...duck und wech)
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