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#1369594 - 09.01.19 23:35 Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
Wie auch die letzten Jahre habe ich wieder meine Radreise ziemlich gründlich für die Verwendung mit meinem Garmin Navi geplant. Nach meiner letztjährigen Rückflug-Pleite wollte ich mir dieses Jahr zum einen einen Rückflug sparen und möglichst direkt nach Hause oder zumindest in die Nähe fahren, und zum anderen wollte ich für den Hinflug nicht Ryanair nutzen, da ich mich von denen wirklich betrogen fühle.

Da ich inzwischen eine gewisse Vorliebe für Südosteuropa entwickelt habe, habe ich mir mögliche Ziele dort angesehen und schließlich Dubrovnik als Ausgangspunkt gewählt, da ich dorthin recht günstig mit Eurowings (4 Stunden) von Bremen fliegen kann.

Bei der Planung der Route gab es zwei Fixpunkte, da ich meine Schwester und meinen Bruder besuchen möchte. Das ist kein Problem, da diese Fixpunkte fast auf der Luftlinie zwischen Dubrovnik und Bremen liegen. Wo es sich anbot, habe ich offizielle Radrouten genutzt (z. B. den Eurovelo 13 an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien). Ich springe aber von einer Radroute zur nächsten und habe dazwischen "frei definierte" Verbindungen.

Wer mich kennt, wird sich nicht darüber wundern, dass ich größere Straßen versuche ganz zu meiden und durchaus auch eher "naturbelassene Wege" nutze.

Nun stelle ich - wie jedes Jahr - meine geplante Strecke hier vor und freue mich über Kommentare. Das kann von "Prima, fahre das so!" bis "Das musst Du aber gründlich abändern!" gehen. In der Vergangenheit hat sich das durchaus bewährt, auch wenn man mit der Zeit mit mehr Erfahrung bei der Planung auf digitalen Karten, immer näher an einen brauchbaren Track herankommt.

Die Strecke kann man sich bei GPSies ansehen und natürlich auch von dort herunterladen.

Hier ist immer die aktuelle Strecke hinterlegt!


Schon im Voraus herzlichen Dank für Kommentare und Vorschläge!
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369603 - 10.01.19 07:39 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 17892
Ich kenne nur winzige Teile deiner Strecke... aber durch Plužine zu fahren und nicht ins Durmitor-Gebirge ist so wie eine Brauereibesichtigung ohne Bier zu trinken.

Der Weg vom Flughafen bis Herceg Novi ist sehr bergig, unterschätze das nicht. Falls du an dem Tag nicht so weit willst, kannst du noch in Kroatien in Molunat zelten.

Ich bin damals anders nach Nikšić gefahren, nämlich über Trebinje. Von Nikšić direkt bis Plužine ist es ganz hübsch und kaum Verkehr. Aber du könntest grundsätzlich überlegen, von Nikšić über Šavnik und ggf. Žabljak nach Plužine zu fahren. Das ist deutlich mehr als nur "ganz hübsch", sondern ein absoluter Traum in der zweiten Hälfte.

Danach kenne ich erst wieder den Rennsteig. Gerade den Ostteil fand ich mittelmäßig unspannend. Auf dem Wetzstein bei Lehesten steht ein Nachbau des Altvaterturms. Ich habe die Besichtigung damals ausfallen lassen wegen Wetter, aber überleg doch ruhig, da hoch zu fahren.

Wieviel Zeit willst du dir für die 2500 km nehmen? 2 Wochen? 3 Wochen?

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki

Geändert von Toxxi (10.01.19 07:40)
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#1369609 - 10.01.19 08:00 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3622
Hallo!"

Der erste Teil deiner Route nach Herceg Novi ist gut zum Radeln.

Wenn du den Durmitor auslassen willst (ist halt auch eine Zeitfrage), würde ich an deiner Stelle Sarajevo auslassen und über Mostar fahren. So:
über Mostar

Landschaftlich schöner, wenn auch weiter und mit mehr Hauptstraßenkilometern wäre die Fahrt über diese Straße:
über Mostar hübscher

Weiter könnte ich empfehlen:
über Drvar

Mit einem Umweg über Bihac könntest du auch die Schlucht zwischen Bihac und Bosanska Krupa mitnehmen, der Verkehr dort war aber nicht besonders angenehm, wenn auch erträglich.

So viel als erste Anregung. Der Verkehr im weiteren Bereich um Sarajevo ist mir in ausgesprochen unangenehmer Erinnerung geblieben, dabei sind wir dort nur mit Auto und Mini-Wohnwagen gefahren. Wenn dir Sarajevo nicht speziell wichtig sein sollte, kann ich dir daher den ruhigeren Süden Bosniens empfehlen.

lg!
georg
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#1369611 - 10.01.19 08:24 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
irg
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3622
Deine weitere Route ist im Wesentlichen gut. (Ich beziehe mich auf die Strecke von B. Krupa bis Deutschland.)

Ein paar Vorschläge fallen mir aber noch ein. Wenn du die Route ab B. Krupa weiter nördlich legst, könntest du über die Lonsko Polje mit dem Nationalpark und den schönen alten Blockhäusern fahren. Routenvorschläge könnte ich nachreichen, wenn du Interesse hast.
Wenn du auf deiner Route bleibst, würde ich an deiner Stelle statt über den wenig anregenden Loibl-Pass über den Seeberg fahren (liegt eine Nummer weiter im Osten), der ist weit schöner. (Der Loibl über den echten Pass statt durch den Tunnel ist sehr schön, aber auch besonders mühsam, den hat sich außer mir noch kaum ein Tourenfahrer angetan.)
Ungefähr so, nicht bis auf die letzte Nebenstraße ausgetüftelt:
Seeberg


Am Weiterweg hätte ich einen Vorschlag, der zwar etwas mehr Höhenmeter bedeutet, aber durch weit schönere Gegenden führt. Da mit google derzeit aufgrund der Straßensperren den Link verwehrt, muss ich die Route einstweilen anders beschreiben:
Von Friesach über Neumarkt nach Teufenbach, weiter über den Sölkpass ins Ennstal nahe Gröbming. Weitaus am schönsten direkt westlich vom Grimming "durch den Stein" (Die Klamm heißt wirklich so, sie war einmal gesperrt. Ob sie wieder offen ist, weiß ich nicht.) nach Mitterndorf, auf Nebenstraßen weiter nach Bad Aussee und über Obertraun nach Hallstatt. Weiter nach Belieben: Westlich über den Pass Gschütt nach Salzburg, oder nördlich zurück zu deiner Route.

lg!
georg
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#1369618 - 10.01.19 09:10 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1828
Hallo, Arnulf,
sicher hast du einen Grund, vom Rennsteig runter ins Werratal zu fahren und dann über den Rennsteig rüber nach Eisenach.
Das Werratal ist ja ganz nett, aber den Rennsteig finde ich definitiv schöner, zumindest im Abschnitt zwischen Neuhaus und Oberhof. Ab Oberhof bin ich den RennsteigRW leider noch nicht gefahren.

Im Eichsfeld finde ich die direkte Strecke von Frieda über Martinfeld-Heiligenstadt auch ganz schön, aber wenn du den Kolonadenweg fährst, loht sich ein Abstecher bei Rimbach zur Burg Hanstein-schöner Ausblick aufs Werratal.

VG aus Budapest
Martin
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#1369631 - 10.01.19 10:12 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Toxxi]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
Liebe Alle,

ich finde es toll, dass ich gleich wieder Anregungen erhalte. Ich habe leider erst abends Zeit, mich wirklich darum zu kümmern, aber kann schon jetzt Antworten geben.

@Thoralf: Den von Dir vorgeschlagenen Teil bin ich ja vor zwei Jahren schon gefahren (siehe HIER). Daher kann ich Deiner Einschätzung zum Durmitor-Gebirge voll zustimmen. Nun wollte ich aber eine "alternative Strecke" wählen. Am Flughafen werde ich erst um 20:30 Uhr ankommen und bis ich dann dort wegkomme, wird es natürlich noch etwas später werden. Daher wollte ich möglichst gleich beim Flughafen eine Unterkunft wählen, die ich bereits recht günstig buchen konnte. Das wird dann auch die einzige Unterkunft sein, die ich vorab plane. Dass es im ersten Stück hügelig ist, weiß ich noch von meiner Tour 2015. Das wird sich auf der geplanten Strecke ja weiter fortsetzen zwinker .

Für die gesamte Strecke habe ich 21 Fahrtage angesetzt, was einem Tagesschnitt von knapp unter 120 km entspricht und ja dem für mich üblichen Schnitt auf bergigen Etappen entspricht. Mein guter Vorsatz, die Tagesetappen kürzer werden zu lassen, ist damit schon wieder dahin. Aber ich habe mir diesmal vorgenommen, durchaus einen Umstieg in die Bahn im letzten Stück (Deutschland) in Betracht zu ziehen, wenn ich doch weniger fahren will. Das ist der Vorteil einer Radreise Richtung Heimat zwinker .

@Martin: Auch Thoralf hat den Rennsteig ja angesprochen. Ich bin den schon komplett vor etlichen Jahren gefahren. Damals war er noch nicht wirklich ein Radweg und die Tour hat mich dazu bewogen, mein neues Reiserad danach mit Federgabel und gefederter Sattelstütze auszustatten. Ich wollte nur ein kurzes Stück den Rennsteig fahren, um zu sehen, ob sich seitdem etwas geändert hat. An der Werra bin ich hingegen noch nicht entlanggefahren. Daher die Wahl dieses Wegs. Kürzer wäre ja eine Tour entlang der Weser, aber den Weg kenne ich schon. Abstecher sind durchaus geplant - das hängt auch vom Wetter und meiner Kondition ab. Die Burg Hanstein umrunde ich ja und ich hatte deren Besuch durchaus schon in Betracht gezogen. Dann würde ich den östlichen Weg nehmen, der mich "nach oben" bringt.

@Georg: Vielen Dank für Deine Mühe. Wie Du der Antwort an Thoralf schon entnehmen konntest, bin ich schon mehrfach in Südosteuropa gewesen. Den südlichen Teil kenne ich schon teilweise (z. B. Mostar). In Sarajevo war ich ebenfalls und ich bin von dort aus einige Tagestouren gefahren, die mich durchaus begeistert haben. Natürlich ist es wichtig, bei Sarajevo schnell auf kleinere Straßen zu kommen, was ich ja geplant habe. Die M5, M18 und M17 sind tatsächlich etwas mehr befahren und ich vermeide sie daher außerhalb Sarajevos. Die kleinen Sträßchen um Sarajevo herum sind wenig bis kaum befahren und die Landschaft ist beeindruckend. Ich habe die Nordetappe daher bewusst gewählt, bin aber auch sicher, dass es noch andere lohnenswerte Varianten gäbe. Wenn ich mehr Zeit hätte ... Die Variante über Bihac würde mich entlang der M14 führen und die M-Strecken versuche ich (aus Erfahrung) zu meiden (geht nicht immer). Ich habe leider immer wieder bosnische Autofahrer erleben müssen, die mich und mein Fahrrad nicht als vollwertigen Verkehrsteilnehmer wahrgenommen haben entsetzt .

Den Loiblpass habe ich bewusst gewählt, obwohl ich dort schon (bis zum Tunnel) hochgefahren bin. Der eigentliche Pass war damals aufgrund Steinschlags praktisch nicht befahrbar und ich musste den Tunnel nehmen, was ich nun "korrigieren" möchte (mich wurmt immer noch, dass ich nicht oben drüber fahren konnte).

Die westlichere Alpenvariante werde ich mir definitiv zu Gemüte führen und vielleicht auch wirklich wählen, da ich bei der Alpenquerung sowieso unentschlossen war und die aktuell gewählte Variante daher keine besondere Präferenz hat, obwohl ein Freund sie mir als schöne Route empfohlen hatte. Aber schöner als schön ist natürlich besser grins .

Nochmals Dank and Alle!
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369641 - 10.01.19 10:43 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Uli
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 12731
Ich habe die Route nicht en detail begutachtet, trotzdem ein paar Cents von mir ...

Über Eisenerz ist zu fahren ist interessant, aber das ist eine stark befahrene Strecke (Straße). "Echte" Alternativen liegen deutlich weiter westlich oder östlich = Umweg. Sölkpass ist ja schon vorgeschlagen worden.

Das Reichraminger Hintergebirge passt auf deine Vorlieben wie die Faust auf's Auge. Ich würde das an deiner Stelle unbedingt mit einplanen, auch wenn die Auffahrt bei Altenmarkt zur Mooshöhe ein Steigungsknaller ist. Infos dazu auch hier im Forum.

Von Passau nach Norden würde ich trotz Schlenker nach Osten auf dem Donau-Wald-Radweg fahren. Deine Strecke bin ich abschnittsweise mal in Gegenrichtung gefahren, ich fand's nicht so toll.

Du scheinst den Radweg Grünes Dach bewusst nicht nehmen zu wollen. Der Abstecher in der Oberpfalz ist vermutlich der Verwandschaft geschuldet, oder?

Bei Naila-Marxgrün bietet es sich an durch's schöne Höllental nach Blankenstein zu fahren und nicht über Lichtenberg.

Runter ins Werratal wg. Verwandschaft? Ich würde dann bis Bad Sooden auch weiter der Werra folgen.

Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!

Geändert von Uli (10.01.19 10:49)
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#1369657 - 10.01.19 12:05 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Uli]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14204
In Antwort auf: Uli
Über Eisenerz ist zu fahren ist interessant, aber das ist eine stark befahrene Strecke (Straße). "Echte" Alternativen liegen deutlich weiter westlich oder östlich = Umweg. Sölkpass ist ja schon vorgeschlagen worden.

Das Reichraminger Hintergebirge passt auf deine Vorlieben wie die Faust auf's Auge. Ich würde das an deiner Stelle unbedingt mit einplanen, auch wenn die Auffahrt bei Altenmarkt zur Mooshöhe ein Steigungsknaller ist. Infos dazu auch hier im Forum.

Beides kann ich bestätigen, würde aber Eisenerz durchaus empfehlen. Zur Nordseite ein guter Eindruck auch des ehemaligen Bergbaus.

Zum Bahntrassenradweg im Reichraminger Hintergebirge gibt es noch eine Alternative. Nach Abfahrt von der Mooshöhe gibt es eine Verzweigung. Die führt über Bahntrassenradweg am Fluss entlang, die andere über Hirschkogelsattel. Fährt man die anspruchvollere Hirschkogel-Variante, gibt es in Brunnbach eine unbewirtete große Hütte, wo man grillen und übernachten kann, vermutlich auch Dusche. In Brunnbach könnte man auch nach Großraming über einen weiteren Hügel fahren, einfacher ist aber abwärts nach Reichraming.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1369658 - 10.01.19 12:09 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Uli]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
Hallo Uli,

auch Dir danke für die Vorschläge. Ich werde wohl tatsächlich die Variante über den Sölklpass in Betracht ziehen. Beim Hinweis auf "stark befahrene Straße" läuten bei mir die Alarmglocken - genau das will ich ja immer vermeiden zwinker .

Jetzt kommt das "Problem", dass ich schon sehr viel mit dem Fahrrad abgeklappert habe. So ist der Donau-Wald-Radweg einer dieser Kandidaten. Genauso sieht es mit dem Höllental aus, welches ich jedem nur empfehlen kann. Aber erstens bin ich als "Münchberger" schon öfters dort gewesen und zweitens hatte ich es auch schon auf zwei längeren Radreisen als "Durchgangspforte" genutzt.

Den Radweg "Grünes Dach" habe ich nicht bewusst vermieden, sondern ich habe bewusst den EV 13 gewählt, den ich bei meiner Tour 2014 nur in kleinen Stücken genutzt habe, obwohl ich recht nahe dazu gefahren bin. Ich denke, dass dieser Abschnitt auch recht schön sein sollte. Mein Schwager bat mich, den Weg zu erkunden. Mein Weg durch die Oberpfalz nach Oberfranken ist dem Besuch in Münchberg geschuldet, wobei ich auch schon bekannte Stücke dort vermeiden wollte, was in meiner Heimat naturgemäß etwas schwieriger ist.

Den Abstecher ins Werratal mache ich aus Interesse, da ich dort noch nicht war. Generell bin ich aber kein ganz so großer Freund von Flussradwegen. Manche sind doch recht eintönig, zumindest wenn man ihnen länger folgt (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369660 - 10.01.19 12:25 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Uli
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Beiträge: 12731
Zitat:
Den Abstecher ins Werratal mache ich aus Interesse, da ich dort noch nicht war. Generell bin ich aber kein ganz so großer Freund von Flussradwegen. Manche sind doch recht eintönig, zumindest wenn man ihnen länger folgt

Das Werratal ist jetzt vielleicht abschnittsweise nicht besonders schön, aber ich fand es alles andere als eintönig, zumindest bis ungefähr Eschwege. Ganz im Gegenteil sind die landschaftlichen Wechsel häufig und der Radweg überhaupt nicht vergleichbar mit den "großen" Flussradwegen, wie Donau, Elbe, Weser oder Rhein.

Zitat:
Jetzt kommt das "Problem", dass ich schon sehr viel mit dem Fahrrad abgeklappert habe.

Meine Erfahrung ist, dass das (für mich) idR. kein Problem ist, wenn seit der letzten Fahrt zehn Jahre rum sind oder man die Strecke in Gegenrichtung fährt.

Gruß
Uli
Plural-Verben ist out!
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#1369661 - 10.01.19 12:26 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Keine Ahnung
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Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
Hallo Matthias,

So geht es mir immer, wenn ich mich hier "beraten" lasse grins . Ich bin hin und her gerissen und es fällt mir schwer, die günstigste Variante zu finden. Am meisten würde mich von der geplanten Variante möglicherweise stärkerer Verkehr abschrecken. Die Variante ab Altenmarkt würde dem zwar teilweise entgegenwirken (und ich würde die bei Beibehaltung meiner Grundstrecke wohl auch einbauen), aber ich bin etwas unsicher, was den Weg dorthin angeht. Für mich verlieren Alpenstrecken ganz schnell den Reiz, wenn ich zu viel motorisierte Begleitung habe entsetzt . Die Sölklpass-Variante erscheint mir ruhiger. Kennst Du die auch?
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369662 - 10.01.19 12:27 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Uli]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
In Antwort auf: Uli

Meine Erfahrung ist, dass das (für mich) idR. kein Problem ist, wenn seit der letzten Fahrt zehn Jahre rum sind oder man die Strecke in Gegenrichtung fährt.


Das stimmt wohl, aber wenn ich noch unbekannte Strecken zur Auswahl habe ... zwinker
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369666 - 10.01.19 13:05 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14204
Ich gebe mal weitere Anmerkungen:
Zunächst der Hinweis, dass GPSies einige Ortsnamen verschweigt, die relevant sind, bei anderen muss sich felxibel gegenüber den Schreibweisen zeigen. Andere Probleme gibt es auch mit einigen Wegeoptionen, u.a. ist ein von mir gefahrene Straße/Piste nicht eingetragen - das war bereits 2013 so und wurde offenbar immer noch nicht verbessert.

BiH/Montenegro
Von Herceg Novi bin ich ja selbst die Straße nach BiH und Trebinje gefahren. Ich hatte allerdings deine Wegeoption durch das Orjen-Massiv geplant. Die Strecke ist im Bereichvon Hütte und Pass nach meine Recherchen ziemlich rau zu fahren (eher grober Schotter als englisch "wiesig"). Die Versorgung ist da natürlich mehr als dürftig. In Kameno bekommst du noch ein paar Sachen, z.B. ein Eis. Danach würde ich frühestens in Grahovo mit dürftiger Versorgung rechnen - sicher aber auch nicht. Ich hatte geplant, einen Zacken nach BiH ab Grahovo zu fahren, sprich nach Jazina an der Trebsnjica runter und dann wieder die andere Straße nach Niksic rauf. Jazina hat Versorgung inkl. Camp.

Jenseits von Niksic gibt es eine ruhigere Gegend mit zwei eher kleineren Hügeln, die zu bewältigen sind. Führt nach Osten und in einem Bogen dann nach Rastovac. Da gibt es ein Camp mit Essgelegenheit. Bei GPSies heißt der Fleck allgemin Gornje Polje. Im weiteren Verlauf der M8 hast du nicht alle Nebenwege ausgeschöpft. Nördlich vom Abzweig Donja Brezna gibt es einen weiteren Abzweig, auf dem man dann ganz einsam (aber asphaltiert) bis ungefähr Rud(i)nice. Dort am Abzweig zur Komarnica-Brücke ein empfehlenswertes Camp mit guter traditioneller Küche. Wenig später geht es wieder auf die M8. Sie dazu auch meine Via Dinarica.

Ganz alternativ und landschaftlich deutlich ansprechender, aber auch weit schwieriger wäre ab Niksic die eingeschlagende Route über einen Pass weiter bis Savnik zu fahren. Dort bie Previs (wieder Camp) nach Duzi oberhalb der Komarnica-Schlucht einschwenken. Bis Dubrovsko Aspahlt, dann Schotter, noch etwas aufwärts, dann ab. Man kommt schließlich zur Komarnica-Brücke über den oberen Piva-Stausee (Bezuje, wieder Aspahlt), zur anderen Seite auf zum Camp bei Rudinice. Theoretisch kann man auch noch bei Bezuje auch weiter zur rechten Uferseite bleiben, die Durchfahrt nach Trsa bzw. zu Piva-Stausee nördlich Pluzine ist aber mit Fragezeichen zu versehen, teils könnte die Strecke doch zu hart sein.

Nicht auf GPSies ist die Variante ab Foca über den Skravnik-Pass mit den Erdpyramiden von Miljevina. Man würde dann weiter auf der 18 über den Rogoj-Pass nach Sarajevo fahren. Die Straße ist auch nur sehr mäßig befahren, obwohl Europastraße auch. Deine Route könnte aber insgesamt spannender sein.

Für Sarajevo empfehle ich dir nochmal einen Blick in meinen Prolog (Kap. 1) meiner Via Dinarica. Der Ausflug zu den Bosna-Quellen lohnt in jedem Fall. Im Zweifel auf dem Weg dahin in Ilidza auch Camping.

Kroatien/Slowenien
Wegen der Landschaftsentwicklung würde ich denken, dass du gut beraten wärst, die Route über Ogulin zu führen und nicht östlich davon. Von Ogulin kommst du zu dem eindrucksvollen Berg Klek, an dessen Westflanke findest du einen Abzweig - offiziell Radroute nach Norden. Alles sehr einsame Wege, selbst die Straße bis Klek (weister nach Jasenak. Du kommst so nach Vrbovsko, Anschluss an deine Route in Lukovdol.

Ab Lljubljana kann ich dir den Umweg über Skofia Loka empfehlen. Eine faszinierende Stadt mit altem Bischofssitz und tollen Fassaden wie ein Open-Air-Museum. Nach Kranj Straßen dahin und nach Kranj sind natürlich eher stark befahren, deine Route aber weitgehend auch.

Bei Trzic empfehle ich einen Abstecher in die Dovzanouska soteska - Schlucht mit Wasserfall - bis dahin einfach zu radeln. Danach ist es noch möglich eine Almstraße weiter auszufahren nach Jelendol (lezteres habe ich nicht gemach).

Österreich
Loibl-Pass wurde schon erwähnt - bei mir war auch gesperrt. Ich glaube auch nicht, dass sich der Exkurs lohnt. Investiere lieber in einen Gang in die Tscheppaschlucht. Von der Straße aus ist der Blick zu wenig. Ggf. von Unten anlaufen, dort auch ein "naturnaher" Fahrweg nach Ferlach.

Ich rate über Kirschentheuer zu fahren und rauf zur Burg Hollenburg - Innenhof kann besichtigt werden. Dann Alte Hollenburger Straße nach Lambichl nehmen. Evtl. würde ich ja noch die Ecke zum Wörthersee bei Maieregg über Viktring fahren. Dort gäbe es die Möglichkeit, das Gustav-Mahler-Komponierhäuschen zu besuchen.
Rest zu Österreich bereits oben.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1369668 - 10.01.19 13:15 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14204
In Antwort auf: Keine Ahnung
Für mich verlieren Alpenstrecken ganz schnell den Reiz, wenn ich zu viel motorisierte Begleitung habe entsetzt . Die Sölklpass-Variante erscheint mir ruhiger. Kennst Du die auch?

Ja. Eisenerz/Präbichl war 2003, eher später Nachmittag, Nord-Süd. Sölkpass war 2018, abends, und morgens, wenn ohnehin kein Verkehr ist (war so auch am Tauernpass), sodann in Süd-Nord-Richtung. Übernachtet am letzten Gasthof auf Südseite, dort auch "Du-Stein". Der Sölkpass ist natürlich auch schwieriger als der Präbichl. Es gibt nebst mehr Landschaft auch mehrere Infotafeln zur Historie als historischer Säumerpass. Zu beiden Pässen war Schönwetter (habe ich manchmal auch). Sölkpass könnte aber auch mal mehr Motorräder anlocken, Präbichl ist hingegen mehr Standard für PKW-Transit.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1369678 - 10.01.19 14:24 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
extraherb
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 538
Hallo,

ich würde dir in Montenegro auch einen Schwenk durch das Durmitor-Gebirge empfehlen, zumal die M18 entlang der Piva recht stark befahren ist. Du könntest ab Niksic nach Zabljak fahren und dann durch die Susica Schlucht. Die Straße durch die Schlucht ist inzwischen durchgängig asphaltiert. Im Prinzip kannst du dann so fahren, dass du erst am Grenzübergang wieder auf die M18 kommst.

Sarajevo hab ich verkehrstechnisch in ganz unangenehmer Erinnerung. Ich musste ein Stück Autobahn fahren um überhaupt in die Stadt zu kommen. Ich kam allerdings von NW.

Gruß, Uwe
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#1369711 - 10.01.19 18:51 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
Hallo Matthias,

wie kannst Du Dir nur all diese Details merken. Ich tappe da immer wie ein Blinder durch die Kartenwelt und es kostet mich sehr viel Zeit und Mühe, mich für die Trackplanung bis zum Ziel zu hangeln.

Generell zur Wegequalität. Wo möglich nutze ich Street View, um einen Eindruck zu erhalten. In BiH gibt es hier nur vereinzelte Aufnahmen, aber z. B. in Montenegro ist die Suche ergiebiger. Ich glaube auch, dass es nach Niksic hoch ein paar anspruchsvolle Teilstrecken gibt, aber der Schotter sieht nicht zu schlimm aus. Da wird den Loibl-Pass hoch Schlimmeres geboten.

Die von Dir genannte Variante nördlich von Donja Brezna (Radroute T2) habe ich übrigens als Alternativroute schon vorgesehen gehabt. Ich nehme ja immer noch Tracks mit, die als Alternative zur Verfügung stehen. Dafür setze ich mir Markierungen entlang meiner "Hauptroute" 1-5 km vor der entsprechenden Abzweigung und entscheide dann vor Ort, ob ich die Alternative nutzen will. Mir wurde erzählt, dass der Verkehr auf der M8 relativ gemäßigt sei. Darauf hoffe ich ein wenig. Umgehungen Richtung Durmitor sind ja doch recht anspruchsvoll und trotzdem ich ja gerne solche Strecken fahre, muss ich immer auch meine Gesamtstrecke im Auge behalten.

Sarajevo und auch die Bosna-Quellen kenne ich schon von meinem früheren Besuch dort. Wenn mir die Umgebung von Sarajevo nicht so gut gefallen hätte, würde ich die Stadt wohl umgehen, schon alleine, um den dort doch etwas dichteren Verkehr zu umgehen. Ich bin allerdings deshalb auch auf die Regionalstraßen ausgewichen, um dem Hauptgedränge zu entkommen.

Ogulin war übrigens bei meiner "Version 0" gewählt. Ich habe dann die Street View-Bilder verglichen und fand eigentlich die östliche Variante attraktiver. Auch dort bewege ich mich auf einer sehr kleinen Straße, zumindest kurz nach der Abzweigung nach Ogulin. Auf Deinen Hinweis hin, habe ich das nochmals überprüft und ich sehe zumindest keine großen Vorteile für die West-Variante.

Skofia Loka habe ich als eine der erwähnten "Track-Varianten" mit Markierungspunkt abgespeichert (das Navi gibt 1 km zuvor einen Warnton von sich - Du weißt ja, mein Orientierungssinn träller ). Danke für den Hinweis! Ebenso ist der Weg nach Jelendol gespeichert. Solche Abstecher werde ich abhängig von Wetter, Kondition und Tageszeit machen.

Die Tscheppaschlucht hatte ich bei meiner früheren Radreise wirklich nur von außen angesehen, ich war aber früher schon einmal mit dem Auto dort und hatte damals auch den Eintritt gewagt zwinker .

Durch Kirschentheuer habe ich den Track diesmal nicht geplant, weil ich da bei meiner Radreise 2014 (Venedig - Bremen Teil 1/3 (Reiseberichte)) bereits durchkam. Allerdings hatte ich die Hollenburg nicht besucht. Sie ist nun als Ausflugsmöglichkeit ("POI") für mein Navi vorbereitet schmunzel .

Am Wörthersee war ich bereits mit meiner Frau unterwegs - daher hatte ich den bei der Planung "links liegen lassen".

Meinen Track habe ich aber nun auf die Sölklpass-Variante umgeändert. Das macht +3 km Gesamtstrecke und ein paar extra Höhenmeter. Aber die Bilder, die ich von dort gesehen habe, finde ich "überzeugend". Ich hoffe, dort nicht an einem Wochenende zu landen. Motorradfahrer sind an Pässen nicht meine "Freunde" .

Wenn ich nun einige Kilometer auf Strecken abradle, die Du noch nicht kennst, kann mein nächster Reisebericht Dir ja neue Informationen liefern grins .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369713 - 10.01.19 19:02 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: extraherb]
Keine Ahnung
Moderator
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 8394
Hallo Uwe,

Auch Dir danke für die Hinweise. Wie ich schon geschrieben hatte, bin ich bereits früher durch das Durmitor-Gebirge gefahren. Nun möchte ich mir das lieber sparen, da ich Angst habe, mir am Ende doch zu viel zuzumuten. Die Susica Schlucht sieht toll aus, aber da sind doch einige Extrakalorieren zu verbrennen, um diese Strecke zu fahren zwinker . Die Strecke entlang der Piva macht mir eigentlich nicht so sehr wegen der Verkehrsdichte Angst. Die soll dort gar nicht ganz so hoch sein und auch auf Street View macht der Teil einen eher ruhigeren Eindruck. Mehr Bedenken habe ich wegen der Kurven und der Tunnel und Galerien. Ich werde hier sicherlich sehr vorsichtig fahren müssen und habe vor, eine Leuchtweste für dieses Stück anzuziehen.

Bzgl. der Verkehrsdichte in und um Sarajevo kann ich zustimmen. Auf den größeren Straßen ist hier viel los, weshalb ich mir kleinere Wege gesucht habe, die ich bereits bei meinem letzten Besuch dort genutzt hatte. Auch dort ist mehr Verkehr, aber der ist eigentlich erträglich. Sarajevo selber fand ich ganz nett, ich werde mich dort aber (es sei denn, ich komme spät an und übernachte dort) nicht aufhalten. Allerdings war da ein Restaurant mit hervorragendem Essen ... grins
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369715 - 10.01.19 19:18 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14204
Alles recht plausibel.
In Antwort auf: Keine Ahnung
Mir wurde erzählt, dass der Verkehr auf der M8 relativ gemäßigt sei. Darauf hoffe ich ein wenig. Umgehungen Richtung Durmitor sind ja doch recht anspruchsvoll und trotzdem ich ja gerne solche Strecken fahre, muss ich immer auch meine Gesamtstrecke im Auge behalten.

Das sehe ich auch so. Auf der M8 bin ich insgesamt an drei Tagen gefahren, abends auf der bosnischen Seite bis fast Grenze, einmal morgens bis Abzweig Durmitor und einmal am Nachmittag zwischen Rudnice und Rastovac. Allesamt nicht mehr Verkehr als auf deutschen Feldwegen. Es gibt überraschend wenig LKW-Transit und auch wenig PKW, weil wenig Besiedlung. Trotzdem lag ein Auto auf dem Kopf (Alkohol? Eingeschlafen?). Pluzine ist ja kein großer Ort, Niksic wird von der Hauptstadt aus angesteuert und Zabljak/Durmitor hat die neue Schnellstraße, sodass der auch nicht so große Verkehr über Savnik und damit auf der M8 nur den kleineren ab Verzweigung bei Jasenov bis Niksic berührt. Zusätzlich würde ich anmerken, dass die Fahrt zwischen Jasenov und Rudnice landschaftlich zwar nicht besonders ist, aber später dann entlang der Piva mit Staussee ein Highlight in Montenegro beschreibt. Ein zum Kalenderwettbewerb eingeschicktes Bild hatte ich sogar mit "Traumblicke der Welt" bezeichnet - war halt fototechnisch nicht ganz gelungen, sodass es nicht genügend Anhänger fand.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1369716 - 10.01.19 19:21 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Keine Ahnung
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Es freut und beruhigt mich, dass Du die Verkehrssituation dort so beschreibst, wie ich das schon von anderer Seite gehört habe. Ich hasse nichts mehr als viel befahrene Straßen. Dann fahre ich lieber über Wald- und Wiesenwege ... o.k., das mache ich ja sowieso gerne zwinker .
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369719 - 10.01.19 19:46 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Keine Ahnung
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Unter dem auch oben angegebenen Link zu GPSies ist der aktuelle Track zu finden, der nun die Variante über den Sölklpass beinhaltet. Ein paar andere (sehr kleine) Änderungen dürften kaum auffallen.
Gruß, Arnulf

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#1369720 - 10.01.19 19:47 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
natash
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Hallo Arnulf,
auch ich würde nich freiwillig noch einmal durch Sarajevo fahren wollen,zumal ich das interessanteste an der Stadt das zerschossrne Olympiastadion fand. Aber ich mag Städte mit dem Rad generell nicht und diese hat mich verkehrstechnisch an den Schichtwechsel rund ums Daimlerwerk erinnert. Wenn Du da schon warst,weißt Du ja warum Du da hin möchtest.
Wir hatten beim Befahren des Präbichels/Eisenerz vor 2 Jahren da nicht viel Verkehr. Auch gibt es zunächst einen Radweg. Nur kurz vorm Pass muss man auf die Strasse. Was ich hingegen unangenehm fand war die hochgestelzte Strasse kurz vorm Paß bei starkem Wind. Auch ist die Strecke schnell und einfach gefahren.
Ich glaube morgens fährt es sich da generell besser. Bei uns qars glaub sogar Sonntag früh.
Auch ich würde ins Ennstal (und ins Gesäuse) abbiegen. Das ist sehr schön.
Eine mögliche Weiterfahrtroute ginge auch ins Salzkammergut,falls Du das noch nicht beradelt haben solltest.
Auf der tschechischen Seite kannst Du noch einen Schlenker über die Moldaustauseen drehen. Das ist recht hübsch. Per Radweg kämst Du in Haidmühle raus. Hin gehts gut übers Waldviertel.
Gruß
Nat
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#1369721 - 10.01.19 19:59 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
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Im Ennstal bei Öhlam gibt es eine Abkürzung via Salza-Stausee nach Mitterndorf, eigentlich nach deinem Geschmack, teils für Autos gesperrt. Die Passage enthält allerdings eine höllische Rampe hinauf (zu beiden Seiten, vom Ennstal ggf. noch schrecklicher). Bin da 2003 von Nord nach Süd gefahren.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1369722 - 10.01.19 20:13 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Hasenbraten
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Einige Anmerkungen zu deinem Abstecher nach Böhmen:
Dein Track biegt in Bučina (Buchwald) nach links ab. Es geht da ziemlich steil bergauf und man könnte auch ca. 1,2 km weiter Richtung Kvilda fahren und dann links abbiegen, was mit Gepäck etwas einfacher wäre.

Unbedingt mitnehmen würde ich Březník (Pürstling). (Am Maderbach, links statt rechts abbiegen, es sind nur 2 km den Bach entlang.)
Von Pürstling hat man eine wunderschöne Aussicht auf das Lusental und den Lusen. Falls dich das Thema „Eiserner Vorhang“ interessiert, dort steht neben dem NP-Infozentrum einen Gedenkstein, der an einen Offizier der Grenztruppen erinnert, der bei einem Schusswechsel mit einem Flüchtling ums Leben kam. Dazu gibt es Schautafeln und Fotos zu diesem Thema.

Du kommst ganz nahe am Gipfel des Polednik (Mittagsberg) vorbei. Wenn du schon mal dort bist, musst du da natürlich rauf (es sind nur ein paar hm mehr).

Auf dem Weg nach Prášily (Stubenbach) liegt der Stubenbacher See. Man kommt da auch mit dem Rad hin, nur die letzten 200 m geht man zu Fuß.

Noch ein Tipp zum Zelten: Auf deiner Route liegen drei sog. Notübernachtungsplätze und zwar in Bučina, Modrava und auf dem Polednik. Das sind Zeltwiesen auf denen man kostenlos für eine Nacht bleiben darf.

Gregor

Geändert von Hasenbraten (10.01.19 20:14)
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#1369723 - 10.01.19 20:42 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: natash]
Keine Ahnung
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Hallo Nat,

die Alpenüberquerung habe ich schon geändert. Bei den Moldaustauseen bin ich schon Fahrrad gefahren. Mir fällt auf, dass ich immer wieder schreibe, "Da war ich schon ...". Offensichtlich habe ich doch schon einiges an Radtouren gemacht - vielleicht sollte ich mir noch exotischere Gegenden aussuchen zwinker .

Jetzt habt Ihr mich bald soweit. Ich überlege schon ernsthaft Sarajevo zu umfahren. Irgendwie hatte ich den Verkehr gar nicht so schlimm empfunden, aber wenn nun so einhellig andere Meinungen kommen ... verwirrt
Gruß, Arnulf

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#1369725 - 10.01.19 20:46 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: veloträumer
Im Ennstal bei Öhlam gibt es eine Abkürzung via Salza-Stausee nach Mitterndorf, eigentlich nach deinem Geschmack, teils für Autos gesperrt. Die Passage enthält allerdings eine höllische Rampe hinauf (zu beiden Seiten, vom Ennstal ggf. noch schrecklicher). Bin da 2003 von Nord nach Süd gefahren.


Da hattest Du 2003 noch Glück gehabt - seit Herbst 2003 ist der Weg wegen erheblicher Steinschlaggefahr gesperrt. Auch Fahrräder und Wanderer dürfen dort nicht mehr durch. Sonst wäre ich dort definitiv gefahren!
Gruß, Arnulf

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Off-topic #1369733 - 10.01.19 21:23 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Margit
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In Antwort auf: veloträumer
Im Ennstal bei Öhlam ...
wo um alles in der Welt ist Öhlam??? Solltest Du aber mal wieder im Ennstal sein, dann mähe doch bitte die Wiese beim Elternhaus meiner Nachbarin in Unzmarkt. Musst vom Radweg nur über den Fluß und den Berg hoch. Hoffe, Du kannst mit der Sense umgehen, das Grundstück ist zu steil um Maschinen einzusetzen.
Viele Grüße
Margit
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#1369734 - 10.01.19 21:25 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Hasenbraten]
Keine Ahnung
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Es ist mir richtig unangenehm - die Abzweigung in Bucina nach rechts hatte ich bereits 2014 gewählt und daher wollte ich mir etwas Neues gönnen grins .

Březník, Polednik und Prasilske Jezero habe ich als "POIs" abgespeichert und jeweils einen Markierungspunkt bei der Abzweigung gesetzt. Danke für den Hinweis!

Auch die Übernachtungspunkte sind abgespeichert.

Gruß, Arnulf

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Off-topic #1369735 - 10.01.19 21:32 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
Keine Ahnung
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Gemeint war wohl Öblarn. In meiner Jugend hatte ich das mit der Sense probiert und einigermaßen hinbekommen. Ich schätze aber, dass ich andere Dinge besser kann träller .
Gruß, Arnulf

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Off-topic #1369739 - 10.01.19 22:23 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
Wendekreis
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In Antwort auf: Margit
In Antwort auf: veloträumer
Im Ennstal bei Öhlam ...
wo um alles in der Welt ist Öhlam??? Solltest Du aber mal wieder im Ennstal sein, dann mähe doch bitte die Wiese beim Elternhaus meiner Nachbarin in Unzmarkt. Musst vom Radweg nur über den Fluß und den Berg hoch. Hoffe, Du kannst mit der Sense umgehen, das Grundstück ist zu steil um Maschinen einzusetzen.

Ich kann meine Dienste anbieten. Jeden Sommer fahre ich durch Unzmarkt im Murtal. In meiner späten Kindheit habe ich mit Handmähen ganze Tage auf dem Feld verbracht. Ich bin perfekt im Mähen mit der Sense. Eine einsatzbereite Sense mit Sensenblatt und Wetzstein habe ich im Keller. Auch das Dengeln der Sense habe ich noch gelernt.

Weswegen ich hauptsächlich antworte: Ich wünsche Dir im neuen Jahr alles Gute, insbesondere für Deine Gesundheit.
Gruß Sepp
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Off-topic #1369750 - 10.01.19 23:12 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
Friedrich
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In Antwort auf: Wendekreis
Ich bin perfekt im Mähen mit der Sense.

Ich glaube mithalten zu können - es war eine der wenigen Arbeiten auf dem Lande die ich gemocht habe.

Zitat:
Auch das Dengeln der Sense habe ich noch gelernt.

Das Dengeln habe ich lieber meinem Vater und Großvater überlassen.
Fritz
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Off-topic #1369751 - 10.01.19 23:24 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Friedrich]
Wendekreis
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In Antwort auf: Friedrich
In Antwort auf: Wendekreis
Ich bin perfekt im Mähen mit der Sense.

Ich glaube mithalten zu können - es war eine der wenigen Arbeiten auf dem Lande die ich gemocht habe...

Ich bin gezeichnet vom Mähen mit der Sense. Am Zeigefinger der rechten Hand ist immer noch eine Narbe sichtbar, die ich mir beim Wetzen des Sensenblatts zugezogen habe.
Gruß Sepp

Geändert von Wendekreis (10.01.19 23:26)
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#1369754 - 11.01.19 00:19 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Uli]
Wendekreis
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In Antwort auf: Uli
Von Passau nach Norden würde ich trotz Schlenker nach Osten auf dem Donau-Wald-Radweg fahren...

Deine Angaben sind in der Regel prägnant. Ich möchte nur eine kleine Ergänzung anbringen. Der Donau-Wald-Radweg fügt sich nicht in die bisher geplante Strecke. Er beginnt 20 Kilometer westlich von Passau, angefangen in Obernzell an der Donau und führt nach Haidmühle an der deutsch-tschechischen Grenze, weitab von der Planung.
Gruß Sepp
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#1369759 - 11.01.19 00:34 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
Keine Ahnung
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Theoretisch wäre der Weg sicherlich dennoch möglich. Ich bin ja schon über Haidmühle bei meiner früheren Tour gefahren. Aber gerade deshalb habe ich ja eine "neue Route" gesucht. Es gibt dennoch ganz kleine Überlappungen mit der alten Strecke. Das ist aber nicht so schlimm. Die Gegend ist so schön, dass man eigentlich die Wege auch mehrfach fahren kann zwinker .
Gruß, Arnulf

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#1369762 - 11.01.19 00:46 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
Wendekreis
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In Antwort auf: Wendekreis
...Er beginnt 20 Kilometer westlich von Passau, angefangen in Obernzell an der Donau und führt nach Haidmühle an der deutsch-tschechischen Grenze, weitab von der Planung.

Damit sich niemand verfährt:
Obernzell liegt am Donau Radweg, 20 Kilometer östlich von Passau. Meine Richtungslosigkeit ist am Zunehmen. Vielleicht Folge eines Sturzes von gestern im Schneetreiben.
Gruß Sepp

Geändert von Wendekreis (11.01.19 00:48)
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Off-topic #1369765 - 11.01.19 01:10 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
veloträumer
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In Antwort auf: Wendekreis
Vielleicht Folge eines Sturzes von gestern im Schneetreiben.

Und ich dachte, du wärst ein Mann aus Erfahrung und Voraussicht. verwirrt Wünsche den grauen Zellen gute Besserung!
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias

Geändert von veloträumer (11.01.19 01:10)
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#1369774 - 11.01.19 07:56 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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Hallo!

In Antwort auf: Keine Ahnung
In Antwort auf: veloträumer
Im Ennstal bei Öhlam gibt es eine Abkürzung via Salza-Stausee nach Mitterndorf, eigentlich nach deinem Geschmack, teils für Autos gesperrt. Die Passage enthält allerdings eine höllische Rampe hinauf (zu beiden Seiten, vom Ennstal ggf. noch schrecklicher). Bin da 2003 von Nord nach Süd gefahren.


Da hattest Du 2003 noch Glück gehabt - seit Herbst 2003 ist der Weg wegen erheblicher Steinschlaggefahr gesperrt. Auch Fahrräder und Wanderer dürfen dort nicht mehr durch. Sonst wäre ich dort definitiv gefahren!


Diese Steinschlaggefahr hat es schon immer gegeben. Ich bezweifle, dass sie sich erhöht hat. Wahrscheinlich hat jemand wegen Haftungsfragen kalte Füße bekommen. Bei steinschlaggefährdeten Straßen hilft kein Haftungsausschluss wie bei den Hamstern im Wäschetrockner. Da das Kraftwerk eigentlich nur über den steinschaggefährdeten Teil der Straße technisch betreut werden kann (der untere Teil ist wohl zu schmal und steil für LKW´s), sollte sie auch für Radler ohne Weiteres passierbar sein, halt auf eigenes Risiko. Aber wer in einer Steinschlagzone anhält, um zu jausnen, dem ist ohnehin nicht zu helfen.

Ein Nachtrag zum Steinschlag: In der Zeit der Schneeschmelze ist das Steinschlagrisiko erhöht. Im Winter hat Frost an Steinen geschoben und manche gelockert. Wenn es munter rieselt und gurgelt, kann leichter einmal ein Stein zu rollen beginnen. Ich schätze den Hang oberhalb der Straße nicht als besonders gefährlich ein. Da habe ich beim Bergsteigen weit riskantere Zonen durchquert.
Steinschlag ist wie ein Lotteriespiel: Es fällt fast nie ein Stein, aber wenn einer kommt, sollte man seinen Kopf nicht drunter halten. Wer gemütlich, aber ohne Extrapausen durch radelt, kann die Klamm genießen und riskiert sicher weniger als auf einer halbwegs stark befahrenen Straße.


lg!
georg

Geändert von irg (11.01.19 08:04)
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#1369779 - 11.01.19 08:40 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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Hallo Arnulf!

Zu unserer Diskussion am Anfang:
Klar, wenn du den Süden schon kennst, suchst du eine neue Route. Diesmal habe ich sie genauer verfolgt, sie ist für mich schlüssig. Du hast dir halt gar nicht so wenige Höhenmeter addiert, aber dafür sicher weit ruhigere Straßen in schöneren Gegenden. Ich denke, mit dem Verkehr wirst du keine besonderen Schwierigkeiten haben, dem kannst du so recht gut ausweichen. Und Jajce hat mir gefallen. (Nur der Fremdenführer mit seinen geschichtlichen Ansichten war etwas spooky. Aber er beißt nicht, falls er noch dort ist und seine Weisheiten, die er von einem lokalen Guru hat, absondert.)

Hast du die Grenzübergänge, die du dir ausgesucht hast, abgeklärt, ob sie für den internationalen Verkehr offen sind? Nach meiner Erinnerung und meiner Freytag & berndt-Karte ist der Übergang zwuischen Cazin und Slunj nicht offen.
Beim Übergang zwischen Blazevci und Stari Trg ob Kolpi schaut es besser aus. Ich kann es dir nicht garantieren, aber meiner Erinnerung nach sollte er für Radfahrer offen sein. Das Tal wird gerne von Slowenen zum Radeln besucht.

Wenn du über Gotenica fährst, brauchst du eine saubere Orientierung, also eine genaue Karte oder ein Navi, das sich dort auskennt und nicht spinnt wie unseres. Diese Wälder haben ihren eigenen Reiz, die sind so einen Abstecher wert! Eine andere Variante wäre, der Kolpa weiter flussaufwärts zu folgen und bei Cabar anzusteigen, um über Hrib und Sodrazica Ljubljana zu erreichen.
Unmittelbar vor Laibach würde ich übrigens nicht die direkte Route hinein fahren, sondern über Ig. Das ist, wenn auch nicht besonders ruhig, weit besser zum Radeln. Oder, wenn dir die Stadt unwichtig ist, du fährst im Osten oder Westen außen herum.

Etwas anderes: Vor den Jugoslawien-Kriegen hatte ich dort keine ernsthaften Schwierigkeiten mit Hunden. Nach den Kriegen schaut das nach meinen Erfahrungen in manchen Regionen ganz anders aus. In, so weit ich weiß, gemischt besiedelten Gegenden halten die Leute ziemlich große und bösartige Hunde, die sie offenbar absichtlich frei herum laufen lassen. Zwei davon haben mich am selben Tag mehr oder weniger elegant vom Liegerad abfliegen lassen. Solche Gegenden kannst du auch erwischen, wenn du Pech hast. Darauf solltest du dich also einstellen.

lg!
georg
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#1369804 - 11.01.19 10:53 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
extraherb
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Hallo Arnulf,

nochmal zur M18, weil ich die letzten Sommer runter gefahren bin von Brod na Drini bis zur Abzweigung P14 hoch in Durmitor: Auf bosnischer Seite ist die Straße in einem sehr schlechten Zustand, teilweise ist der Belag unterspült. Trotzdem gibt es im Sommer viel Verkehr durch die "Rafting" Veranstalter, die dort mit ihren alten, stinkenden Kleinbussen mit den Booten obendrauf langbrettern. Richtigen LKW Verkehr, im Sinne von grenzüberschreitendem Handel, gibt es aber nicht, weil die Brücke an der Grenze auch gar nicht dafür geeignet ist.

Die Grenzbrücke war bei meiner Ankunft über eine Stunde blockiert, weil eine Gruppe von 20 solche Bussen von Bosnien aus in das Tal der Tara fahren wollte.

Auf montenegrinischer Seite ist die Straße in einem guten Zustand. Hier besteht der Verkehr hauptsächlich aus Touristen-PKW und Versorgungsfahrzeugen. Wenn du von Süden kommst, fährst du ja meistens auf der flußabgewandten Seite und brauchst keine Angst zu haben, abzurutschen. Die Tunnel sind, soweit ich mich erinnere, alle eher Galerien, also mit Durchbrüchen zum Fluss hin, somit hell. Allerdings ist eine helle Lampe sicher von Vorteil.

Bedenken hätte ich bzgl. eines anderen Abschnittes deiner Planung: Du willst die Drina rechtsseitig hochfahren. Ich habe versucht, diesen Weg von Ustikolina aus zu benutzen und bin wieder umgekehrt und auf der M20 gefahren. Der Weg war einfach zu schlecht.

Weiter nördlich verlässt du das Drinatal Richtung NW auf einer kleinen Straße. Ich kenne diese Straße nicht, musste aber die Erfahrung machen, dass "zu kleine Straßen" in Bosnien nach verlassen der letzten Siedlung sehr schnell zu Maultierpfaden werden oder ganz verschwinden. Obwohl ich so eine Route sowohl von Google als auch BRouter vorgeschlagen bekommen habe. Das hat mich mal einen ganzen Tag gekostet.

Gruß, Uwe
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#1369807 - 11.01.19 11:19 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Rupert
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Hallo allerseits,

Die von dir genannte Strecke geht von der B 320 (nach Gröbming verläuft ein Radweg parallel zur Bundestraße) ab Tipschern Richtung Norden. Wie schon erwähnt, zieht sich die Straße(L 729) ziemlich steil zur Salzasperre hinauf. Ab dort gilt ein allgemeines Fahrverbot (hauptsächlich wegen Steinschlags), an das sich aber niemand hält. Du kannst einen sehr schönen Weg entlang des Stausees befahren.
Gruß aus Salzburg
Rupert
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#1369809 - 11.01.19 11:37 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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Hallo Arnulf!

Mir ist im obigen Beitrag ein Fehler passiert, tut mir leid!
Deine Route über Kocevska reka und Gotenica nach Dolenja vas ist easy zu finden und zu beradeln, asphaltiert und kaum befahren. Vielleicht siehst du sogar wie ich die angehenden Polizisten nahe Gotenica wie die Afferln an den Autoreifen turnen....

Die Route durch den Wald, die ich oben gemeint habe, verläuft von Gotenica über Glazuta nach Hrib-Loski Potok. da habe ich auf der Übersichtskarte nicht genau geschaut. Wenn du einen der größeren slowenischen Wälder erleben willst, wäre auch diese Route interessant. Sie ist halt ein bisserl sehr ländlich: Tiefer Wald, kaum bis keine Wegweiser, kaum bis keine Leute unterwegs. Bei der Orientierung musst du etwas aufpassen, es gibt viele Abzweigungen, bei denen nicht gleich klar ist, welchen Weg du nehmen musst. Und ganz sicher bist du nie, was dich hinter der nächsten Kurve erwartet.....

Aber so eine Fahrt hat schon ein wenig Abenteuerliches an sich!

lg!
georg
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#1369810 - 11.01.19 11:38 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
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Hallo Georg,

vielen Dank für die vielen Hinweise. Wahrscheinlich sieht man meiner Strecke an, dass ich hier nicht wirklich die "Version 0" präsentiere. Ich habe schon viele Abende investiert, um sie hin und her zu verlegen und ursprünglich waren sogar zwei völlig unterschiedliche Regionen vorgesehen, für die ich ebenfalls schon Planungen gemacht habe (Porto - Paris und Tallinn - Norddeutschland). Diese Regionen kommen sicher auch bald zum Zuge, die Wahl fiel aber nun auf Südosteuropa. Hier kennst Du Dich ja offensichtlich sehr gut aus.

Zu dem Steinschlagbereich: Ich bin auf meinen früheren Touren schon zweimal durch Bereiche gefahren, die relativ kurzfristig wegen Steinschlags gesperrt waren. In beiden Fällen wusste ich zuvor nichts von der Sperrung und der Umweg wäre enorm gewesen. In einem Fall war das gar kein Problem, im anderen Fall musste ich mein Fahrrad und dann das Gepäck über Felsen bringen. An der Südabfahrt des Splügenpasses bin ich übrigens einmal (als "junger Erwachsener) wegen eines Steines auf der Strecke direkt hinter einem Tunnel böse gestürzt (seitdem fahre ich Passabfahrten vorsichtiger, was mir vielleicht Unfälle erspart hat. Ich habe jetzt eigentlich weniger Bedenken wegen des Steinschlags an sich, sondern weiß nicht, ob die Strecke nach früheren Steinschlägen geräumt wurde und wird. Der Umweg ist ja nicht ganz so groß ...

Zu den Grenzübergängen. Danke für den sehr berechtigten Hinweis. Ich kenne die Situation der Grenzübergänge in diesen Ländern schon von früher, wo ich das auch recherchieren musste. Als ich im Kosovo die Rugova-Schlucht hochgefahren bin, hatte ich den Rückweg durch die Schlucht schon eingeplant, weil der Grenzübergang nach Montenegro illegal war und (auch wenn wohl Radfahrer schon durchgekommen sind) ich an solchen Grenzen keine Schwierigkeiten riskieren möchte.

Mit Schrecken hatte ich nach meiner ersten Planung des Weges über die Grenze zwischen Hadžin Potok und Bogovolja in Wikipedia gefunden, dass der als "lokal" klassifiziert ist, d. h. dass nur Anwohner passieren können. Zum Glück hat aber Wikipedia nicht immer recht. Seit 2017 ist der Grenzübergang für den internationalen Verkehr geöffnet lach .
Die Grenze zwischen Blaževci und Sodevci ist als "lokal" klassifiziert, aber bei Übergängen zwischen Kroatien und Slowenien dürfen hier auch EU-Bürger passieren lach .

Als Mensch mit sehr schlechtem Orientierungssinn, habe ich immer mein Garmin dabei und zusätzlich die Strecke auch noch auf dem Mobiltelefon (als Notlösung). Ich bin zwar früher auch mit Karten ans Ziel gekommen, war aber dann tendenziell doch deutlich mehr auf den größeren Straßen unterwegs. Für mich bedeutet das Navi einen riesen Fortschritt auch in Bezug auf meine Radreisen.

Beim Weg nach "Laibach" (möchte ich nicht auslassen, da ich dort noch nicht war ...) fahre ich nur wenige Meter auf der "106". Ich habe das sogar noch weiter reduziert und stoße auf die Straße nur noch, um an einem Fahrradgeschäft (man weiß ja nie) und einem "Hofer" vorbeizukommen. Ansonsten sind die Wege eher kleiner als der über Ig. Man muss zum Teil stark hineinzoomen, um dies zu erkennen.

Hunde sind in Südeuropa ein Problem. Ich hatte bereits in Albanien und noch mehr in Rumänien unschöne Begegnungen. Ich habe eigentlich keine Angst vor Hunden, aber wenn man in Rumänien fünf wilde Hunde über die Wiese auf einen zu rennen sieht, so steigt der Adrenalinspiegel doch kräftig an entsetzt . Ich habe immer eine Hundepfeife dabei, die ich griffbereit auf der Lenkertasche befestigt habe. Bei einzelnen Hunden hatte die mir in der Vergangenheit zumindest etwas Abstand verschafft, aber bei Hundehorden ist dieser Effekt bestenfalls marginal.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)
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#1369812 - 11.01.19 11:42 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Rupert]
Margit
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Viele Grüße
Margit
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#1369813 - 11.01.19 11:54 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
irg
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Hallo Margit!

Ich bin zwar nicht Rupert, aber genau das ist die Route. Mir hat sie sehr gefallen!

lg!
gorg
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#1369815 - 11.01.19 11:59 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
Rupert
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ja, genau. Ich fahre sie sehr gerne, beinahe jährlich. grins
Gruß aus Salzburg
Rupert
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#1369817 - 11.01.19 12:00 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: extraherb]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: extraherb

Bedenken hätte ich bzgl. eines anderen Abschnittes deiner Planung: Du willst die Drina rechtsseitig hochfahren. Ich habe versucht, diesen Weg von Ustikolina aus zu benutzen und bin wieder umgekehrt und auf der M20 gefahren. Der Weg war einfach zu schlecht.

Weiter nördlich verlässt du das Drinatal Richtung NW auf einer kleinen Straße. Ich kenne diese Straße nicht, musste aber die Erfahrung machen, dass "zu kleine Straßen" in Bosnien nach verlassen der letzten Siedlung sehr schnell zu Maultierpfaden werden oder ganz verschwinden. Obwohl ich so eine Route sowohl von Google als auch BRouter vorgeschlagen bekommen habe. Das hat mich mal einen ganzen Tag gekostet.


Beide Punkte hatte ich gestern Abend noch insofern korrigiert, dass ich Sarajevo nun doch umfahre. Dabei habe ich eine Strecke gewählt, die ich zum Teil schon gefahren bin. Sie geht durch das Skigebiet, was recht spannend ist, da man dort die Spuren des Krieges recht deutlich sieht. Ich bin dann auch das von Dir genannte Stück auf der M20 und der "kleine Weg" nach NW fällt weg. Ich bin noch nicht dazu gekommen, den neuen Weg bei GPSies einzustellen. Mittags werde ich das aber wohl schnell machen.

P.S. Du hast recht. Ich erinnere mich, dass ich mir nach meinen früheren Besuchen in der Gegend vorgenommen habe, möglichst nur Wege zu wählen, die bei OpenFietsMap mit gelb oder grau markiert sind. "Weiße" Wege sind nur im Stadtbereich zu empfehlen und ab und zu fast nicht existent zwinker .
Gruß, Arnulf

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Geändert von Keine Ahnung (11.01.19 12:04)
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#1369837 - 11.01.19 13:46 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Keine Ahnung
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Ich konnte jetzt die gestern Abend/Nacht erstellte Version bei GPSies hochladen. Version 3 nach der Vorstellung hier im Forum.

Vielen Dank für Eure Tipps. Weit vom Ideal ist die Strecke nun nicht mehr entfernt ...

Aktuelle Änderungen: Dubrovnik wird nun umfahren (war ja schon dort und es vermeidet Verkehr ...). Weg nun über Salza-Stausee nach Mittendorf. Etliche kleinere Korrekturen.
Gruß, Arnulf

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#1369846 - 11.01.19 14:45 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Uli
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Zitat:
Mein Weg durch die Oberpfalz nach Oberfranken ist dem Besuch in Münchberg geschuldet, wobei ich auch schon bekannte Stücke dort vermeiden wollte, was in meiner Heimat naturgemäß etwas schwieriger ist.

Ich meinte eher den Abschnitt Bärnau - Waldsassen. Die Strecke auf den Straßen immer parallel zur Grenze (Bärnau - Griesbach - Mähring - Neualbenreuth - nördl. von Waldsassen) ist mir als bemerkenswert ruhig und auch landschaftl. attraktiv in Erinnerung geblieben.
Gruß
Uli

P.S.: Der Pass heißt Sölkpass, mit nur einem l.
Plural-Verben ist out!
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#1369849 - 11.01.19 16:29 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Uli]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: Uli

Ich meinte eher den Abschnitt Bärnau - Waldsassen. Die Strecke auf den Straßen immer parallel zur Grenze (Bärnau - Griesbach - Mähring - Neualbenreuth - nördl. von Waldsassen) ist mir als bemerkenswert ruhig und auch landschaftl. attraktiv in Erinnerung geblieben.


Nun, in meiner Studienzeit in Bayreuth, bin ich in der Gegend schon viel gefahren und insbesondere auch entlang der - damals noch geschlossenen - Grenze. Daher hatte ich hier eine "Abkürzung" gewählt. Aber ich werde wohl doch etwas näher an die Grenze rücken und den "Grünes Dach Radweg" nutzen, um diesen Abschnitt zu "bewältigen".

In Antwort auf: Uli

P.S.: Der Pass heißt Sölkpass, mit nur einem l.


Siehst Du, da bin ich eben noch nicht gewesen grins . Immerhin bin ich konsequent. Wenn ich einmal etwas falsch geschrieben habe, mache ich das auch weiterhin so träller . Ich werde in Zukunft aber darauf achten und nur ein "l" verwenden - also "Söklpass" zwinker .
Gruß, Arnulf

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#1369873 - 11.01.19 19:51 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Uli]
Keine Ahnung
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Nun ist der Track auf "Version 4" aktualisiert. Der Abschnitt Bärnau - Waldsassen verläuft jetzt über den Radweg "Grünes Dach".

Ob ich die ganze Strecke in der gegebenen Zeit schaffen werde, weiß ich nicht. Es sind doch ziemlich viele Höhenmeter zu bewältigen - die schönsten Strecken müssen häufig mit Schweiß erkauft werden zwinker . Es gibt einige Abbruchpunkte, die dann eine brauchbare Heimreise mit dem Zug ermöglichen: Passau, Münchberg, Eisenach, Goslar sind günstig. Ich hoffe, dass Thoralf sich für seine Radreise eine andere Gegend und/oder Zeit aussuchen wird - Regen würde ich nicht haben wollen grins träller .
Gruß, Arnulf

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#1370120 - 13.01.19 20:34 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Rupert]
Margit
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kurze Frage: Was für ein Wege-/Straßenbelag ist auf der Pass-Stein-Straße zwischen der L729? Könnte ich das mit 38er Reifen fahren oder ist das solch ein Geröll, daß ich die knapp 4 km schieben müsste?
Viele Grüße
Margit
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#1370127 - 13.01.19 21:23 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
Rupert
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Bin letzten Herbst mit 32er gefahren, kein Problem. Es kann natürlich nach einem Unwetter der Weg ganz schön verdreckt sein, aber ansonsten ist der Belag Asfalt.
Gruß aus Salzburg
Rupert
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Off-topic #1370135 - 13.01.19 22:33 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Rupert]
Margit
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danke Dir, habe den Schlenker von Gröbming (Übernachtung) nach Stainach geplant. Wollte den Ennstalradweg August 2018 radeln, hatte leider nicht geklappt, aber 2019 kommt nix mehr dazwischen und die 8 km mehr schaff ich dann wohl bier
https://www.komoot.de/tour/54660037?ref=wtd
Viele Grüße
Margit

Geändert von Margit (13.01.19 22:36)
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#1370150 - 14.01.19 07:28 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Margit]
irg
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Hallo Margit!

Das ist alles asphaltiert, wenn ich mich richtig erinnere. Und ich sollte mich erinnern, ich bin dort auf einer meiner letzten Radtouren mit dem Rennradl durch gefahren, da fallen Schotterstrecken auf, auch wenn sie ohne Weiteres beradelbar sind. Kurze Abschnitte sind steil, so weit ich mich erinnere, aber die sind auch schnell geschoben.

lg!
georg
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#1370164 - 14.01.19 09:37 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
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Inzwischen habe ich ja diese Strecke in meinem Track aufgenommen. Offiziell erlaubt ist die Durchfahrt nicht und man riskiert eine Strafe wegen "Verwaltungsübertretung". Ob die österreichische Polizei hier kontrolliert und dann tatsächlich Geldstrafen (laut meiner "Quelle" bis zu 100 Euro) verhängt, weiß ich nicht.
Gruß, Arnulf

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#1370169 - 14.01.19 10:55 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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Garantierte Straffreiheit wird dir hier niemand zusagen können. Ich würde dort fahren und davon ausgehen, dass ich nichts bezahlen muss.

Lg!
georg
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#1370203 - 14.01.19 13:03 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
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Normalerweise halte ich mich an Verbote. Manche dieser Regeln muss man aber relativieren. Ich bin schon auf vielen Wegen gewandert, wo sicherlich die Steinschlaggefahr zumindest nicht geringer war und am Splügenpass hat es mich wegen des Überbleibsels eines Steinschlags zerlegt - und dort wurde die Straße trotz Steinschlagwarnungen aus praktischen Gründen nicht gesperrt. Die Berichte, dass im vorliegenden Fall die Straße trotz offizieller Sperrung noch rege genutzt wird, deutet für mich auch auf eine gewisse Duldung. Ich nehme an, dass man sich hier am ehesten "versicherungstechnisch" absichern will, ansonsten würde hier sicherlich regelmäßig kontrolliert und die Absperrungen wären effektiver. Man kann nämlich Absperrungen errichten, die nicht mehr einfach umgehbar oder umfahrbar sind. Ich werde mich aber kurz vor meiner Reise nochmals informieren - vielleicht gibt es aktualisiert Informationen ...
Gruß, Arnulf

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#1370218 - 14.01.19 14:24 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Wendekreis
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Die Absperrung wird von Touristen mit Rad umgangen. Hier Bild und längerer Kommentar dazu:
Schranke am Pass Stein
Zum Stausee hoch gibt es auf insgesamt vier Kilometern bis zu 20 Prozent Steigung. Ein E-Bike mit Gepäck schieben, möchte ich dort nicht. Die Pass-Stein-Straße ist asphaltiert, aber völlig heruntergekommen. Der Weg die Enns abwärts, durch das "Gesäuse" ist auch reizvoll mit mittlerem Schwierigkeitsgrad.
Gruß Sepp

Geändert von Wendekreis (14.01.19 14:35)
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#1370226 - 14.01.19 15:00 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: Wendekreis

Zum Stausee hoch gibt es auf insgesamt vier Kilometern bis zu 20 Prozent Steigung.


... dann fühle ich mich doch gleich an meine letztjährige Tour erinnert zwinker .

Den Artikel hatte ich gelesen ...
Gruß, Arnulf

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#1370236 - 14.01.19 15:47 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
albinkessel
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Hallo Arnulf,

von mir ein paar Anmerkungen zum Abschnitt im Harz und im Eichsfeld:

/ Die von Dir gewählte Auffahrt von Walkenried nach Sorge folgt in etwa dem Grünen Band. Im oberen Teil fährt man auf dem Lochplatten-Postenweg, der hier sehr steil ist, da die Grenze keinerlei Rücksicht auf die Landschaft nimmt. Vermutlich wird man teilweise schieben müssen, die Strecke ist aber schon eindrucksvoll und es gibt eine gelungene Mauer-Gedenkstätte bei Hohgeiß.
Weniger steil könntest Du ein Tal weiter westlich Fahren: Von Walkenried durchs Wiedatal gibt es einen Bahntrassenradweg und später eine kleine Landstraße, landschaftlich ebenfalls schön.

/ Du willst Dich von Elend über durch die Wälder hintunter nach Ilsenburg schlängeln. Das bringt etliche Höhenmeter, aber die Schotter-Waldwege sind eher langweilig, und auch der anschließende Harzrundweg von Ilsenburg nach Goslar ist nicht so spannend. Spektakulärer bieten sich hier folgende Alternativen an:

// Es bietet sich an, gleich den Brocken mitzunehmen, die Auffahrt von Schierke ist - mit Ausnahme des allerletzten Stückchens - nicht allzu hart. Hinunter kann man über den "Goetheweg" (parallel zur Bahnstrecke) fahren: Dort ist es ein paar hundert Meter sehr holprig und steil, aber je nach Wetter (rutschig) kann man schon irgenwie fahren, notfalls kurz schieben. Von dort geht es dann fast eben durch das Hochmoor des Brockenfeldes nach Torfhaus. Wenn man sich den Brocken sparen will, kommt man von Schierke (Abzweig bei der ersten Kehre der Brockenstraße) zur selben Stelle über den "Königsberger Weg", eine gut befahrbare Schotterstraße. Das Brockenfeld ist eine der eindrucksvollsten Gegenden des Harzes!

// Empfehlen kann ich in dieser Gegend den recht kleinen Zeltplatz "Schierker Stern" mit Aussicht (www.harz-camping.com).

// Von Torfhaus kann man dann durchs Kellwasser- oder durchs Kalbetal zur Oker abfahren, beides unbesiedelte Täler ohne Autostraße und mit fast hochgebirsartiger Landschaft (zumindest bei Ersterem). Nach einem kurzen Stück Bundesstraße (aber schnell bergab) kann man dann schon kurz vor Oker nach Goslar und auf den Harzrundweg abkürzen.

// Alternativ geht es von Torfhaus über eine kleine Straße hinunter nach Altenau und dann sanft hinauf nach Clausthal. Von dort geht es dann immer auf dem Innerste-Radweg bis Hildesheim, eine landschaftlich schöne Strecke fast ohne Straßen, siehe hier.

/ Auf der Strecke von der Werra zum Harz kann ich den kleinen Zeltplatz "Bergwiese Thüringen" in Thalwenden (Nähe Heiligenstadt, www.bergwiese-thueringen.de) empfehlen, liegt zwar nicht direkt an Deiner Route, aber man kommt dort auch über kleine Straßen ohne Verkehr und ohne Umweg hin.

/ Die Landstraßen im Eichsfeld (also grob zwischen Heiligenstadt und Duderstadt) sind nicht stark befahren und kleiner, als sie auf der Karte aussehen. Vielleicht lohnt es sich nicht, hier über kleinste Wege zu schängeln, wie in Deiner Route. Ich bin mal diese Strecke gefahren.

Viel Spaß beim Planen!

Michael

Geändert von albinkessel (14.01.19 15:48)
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#1370255 - 14.01.19 17:38 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: albinkessel]
Keine Ahnung
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Hallo Michael,

danke für Deine Hinweise. Wie ich ja schon geschrieben hatte, kenne ich schon etliche Bereiche von früheren Radreisen, aber auch von kleinen Touren mit MTB oder Crossbike.

Meiner Erinnerung nach kommt das richtig gemein steile Stück nach Zorge bis Hohegeiss. Ich habe mich seelisch darauf vorbereitet, dass ich hier entweder im Vorfeld meine Übersetzung anpassen oder ein Stück schieben muss. An der Übersetzung werde ich wohl nichts mehr ändern. Eine Entfaltung von 1.5 Metern muss reichen. Damit wird hier wohl eine kleine Schiebestrecke fällig werden. Allerdings hatte ich mir die Strecke entlang des Großen Wolfsbachs schon näher betrachtet und als Ausweichmöglichkeit abgespeichert, für den Fall, dass ich mir das doch nicht antun möchte. träller

Den Brocken habe ich bewusst ausgespart, da ich dort schon mehrfach mit dem Crossbike hochgestrampelt bin und auch Wanderungen dort unternommen habe. Dabei haben mich die Touren auch mehrmals durch Torfhaus geführt bzw. Torfhaus war auch der Ausgangspunkt von Kurztouren. Die Strecke nach Clausthal kenne ich nicht (mit dem Fahrrad zumindest) und sie würde mich reizen. Allerdings habe ich ja - wie oben irgendwo geschrieben - Bad Harzburg als einen Fixpunkt der Route definiert. Damit wäre diese Variante ungeeignet und auch der Weg nach Oker würde mich nicht zu diesem Zwischenziel bringen.

Ich hatte über die Eckertalsperre nachgedacht, aber ich glaube mich zu erinnern, dass der Weg dorthin eher für mein MTB geeignet war. Dass ich dem EV 13 doch länger folge, hat ja auch damit zu tun, dass ich hier Kundschafter für meinen Schwager spielen soll zwinker . Daher hatte ich auch für die Strecke vor Duderstadt dem EV 13 folgen wollen. Ich habe immer wieder gelesen, dass Leute vom EV 13 auf kleinere Straßen ausgewichen sind, weil die Wegqualität (Plattenwege, ...) nicht ausreichend Begeisterung hervorgerufen hat zwinker . Ich bin da recht offen.

Meinen Track plane ich sehr genau, aber ich habe mich auch in der Vergangenheit nicht gescheut, hier etwas "Flexibilität" walten zu lassen, wenn mir danach war. Viel hängt auch von der Tagesform ab. Ich liebe sehr einfache Wege quer durch Wald und Wiese, aber manchmal werden die mir auch zu viel und dann fahre ich eben ein Stück auf der Straße.

Den "Schierker Stern" habe ich abgespeichert - für solche Hinweise bin ich immer dankbar!

Auf jeden Fall finde ich es prima, wie viele Hinweise ich hier im Forum immer erhalte. Etliche fließen ja dann auch in die Strecken(um)planung ein oder sie werden zumindest in Form von Alternativ-Trackabschnitte mit auf das Navi übertragen.
Gruß, Arnulf

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Off-topic #1370267 - 14.01.19 18:12 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
Wendekreis
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Den Artikel hatte ich gelesen ...

Hast Du auch diesen Artikel gelesen?
Tödlicher Unfall auf der Pass Stein Straße
Gruß Sepp
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Off-topic #1370274 - 14.01.19 18:31 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Wendekreis]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: Wendekreis

Hast Du auch diesen Artikel gelesen?
Tödlicher Unfall auf der Pass Stein Straße


Nein. Das ist zwar tragisch, hat aber mit der Sperrung der Strecke nichts zu tun. Du kannst absolut sicher sein, dass in dem gesperrten Bereich kein Autofahrer zur Gefahr wird.
Gruß, Arnulf

"Ein Leben ohne Radfahren ist möglich, aber sinnlos" (frei nach Loriot)

Geändert von Keine Ahnung (14.01.19 18:32)
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Off-topic #1370275 - 14.01.19 18:34 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
veloträumer
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In Antwort auf: Keine Ahnung
Normalerweise halte ich mich an Verbote. Manche dieser Regeln muss man aber relativieren. Ich bin schon auf vielen Wegen gewandert, wo sicherlich die Steinschlaggefahr zumindest nicht geringer war und am Splügenpass hat es mich wegen des Überbleibsels eines Steinschlags zerlegt - und dort wurde die Straße trotz Steinschlagwarnungen aus praktischen Gründen nicht gesperrt. Die Berichte, dass im vorliegenden Fall die Straße trotz offizieller Sperrung noch rege genutzt wird, deutet für mich auch auf eine gewisse Duldung. Ich nehme an, dass man sich hier am ehesten "versicherungstechnisch" absichern will, ansonsten würde hier sicherlich regelmäßig kontrolliert und die Absperrungen wären effektiver.

Kann auch sein, dass die Kosten für eine stete Prüfung nicht getragen werden wollen für ein paar Radler und Wanderer. In einigen Fällen könnte eine Straße dauerhaft ganz weggerissen worden sein, eine Stelle unpassierbar sein - das sollte man ggf. vorher herausfinden, bevor man irgendwo einfährt. Generell deuten Dauersperrungen eher auf Wirtschaftlichkeitsüberlegungen hin, weniger auf einen dauerhaft gefährlichen Steinschlag. Aufpassen sollte man aber bei schwierigen Wetterlagen, bei Schneeschmelze usw. und dann lieber solche Stellen meiden. Auch kurzfristig gesperrte Strecken sind kritischer zu beurteilen als Dauersperrungen, weil der Berg akut in Bewegung sein kann und gesicherte Erkenntnisse noch nicht vorliegen.

Insgesamt muss man aber in den Bergen in Zukunft mit mehr gefährlichen Steinschlag oder Bergrutschen aufgrund des fortschreitenden Klimawandels rechnen wie etwa die jüngere Katastrophe im Bergelltal gezeigt hat. Der Fall hier am Salzastausee erinnert mich aber eher an das untere Albtal im Südschwarzwald, wo die Dauersperrung zu einem politischen erbitterten Streit wurde und die tatsächlichen Gefahr immer umstritten war. Jetzt hat man sich immerhin zu einer Sanierung entschlossen. (Gilt als eines der wildesten Felstäler in Deutschland; bin natürlich auch illegal durch schmunzel): Albtalstraße Albbruck/Görwihl soll wieder geöffnet werden.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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Off-topic #1370276 - 14.01.19 18:43 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: veloträumer]
Keine Ahnung
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Dass es die Kosten sind, wurde in einem Artikel auch geschrieben. Sicherungsmaßnahmen sind zu teuer für einen nicht von Autos genutzten Weg. Allerdings muss man bei Betrachtung so einiger Wanderwege in den Alpen die Sinnhaftigkeit dieser speziellen Sperrung schon etwas in Frage stellen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wie schon geschrieben, halte ich mich üblicherweise schon an Regeln. Manchmal muss man dann auch nicht nur das eigene Risiko im Auge haben, sondern auch die Gefahren, die evtl. verursacht werden, wenn eine Rettung nötig werden sollte. Im vorliegenden Fall dürfte das kein so großes Problem sein, wenn aber in den Bergen Unfälle geschehen, z. B. jetzt im Winter bei Nutzung gesperrter Skitour-Strecken bei Lawinenabgang, so setzt man dadurch auch das Leben und die Gesundheit der potentiellen Retter aufs Spiel. Hier muss dann eindeutig persönliches Vergnügen in den Hintergrund gestellt werden. Aber diese Diskussion führen wir hier lieber nicht weiter zwinker .
Gruß, Arnulf

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Off-topic #1370361 - 15.01.19 07:45 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: Keine Ahnung]
irg
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Hallo!

Wie ich den Hang ober der Straße einschätze, wird man dort nicht gut sichern können. Das ist auch nicht nötig. Ab und zu fällt einmal ein Stein herunter, das ist normal.

Ich bin mir sicher, dass die Sperre eine rein rechtliche Ursache hat. Damit erfüllt sie ihren Zweck, dass niemand belangt werden kann, wenn doch einmal (und unwahrscheinlicher weise) etwas passiert. Und, typisch für Österreich, es schert sich niemand darum und radelt auf eigene Gefahr durch. Wozu anzumerken ist, dass ein Stein, der mich bei einer offizieller Durchradlung treffen sollte, gleich weh tut wie einer bei illegalem Aufenthalt. Den Steinen ist das komischer weise egal. Und das Risiko, dass etwas passiert, ist, wie schon geschrieben, sehr, sehr gering.

Warum das Thema Steinschlag so eines geworden ist, weiß ich nicht. Früher standen häufig Steinschlag-Warntafeln am Straßenrand, und damit hatte es sich. Manchmal lag auch ein Stein auf der Straße. Wozu macht man jetzt ein so ein Drama daraus?

lg!
georg
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Off-topic #1370410 - 15.01.19 13:24 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
veloträumer
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In Antwort auf: irg
Warum das Thema Steinschlag so eines geworden ist, weiß ich nicht. Früher standen häufig Steinschlag-Warntafeln am Straßenrand, und damit hatte es sich. Manchmal lag auch ein Stein auf der Straße. Wozu macht man jetzt ein so ein Drama daraus?

In Zeiten, wo das Lebensrisiko immer mehr reduziert wurde und ein Maß von Überversicherung besteht, ist Versicherung kein Geschäftsmodell mehr. Es geht also darum, durch eine Ausweitung der Haftungsfrage das Versicherungsgeschäft zu beleben. Am Ende sucht man eine arme Sau, die nicht versichert ist. Dann verdient das gesamte Versicherungssystem. In Amerika klappt das besser als z.B. in den wohlhabenden Ländern Europas, weil dort mehr Menschen ohne Krankenversicherung leben.

Zudem ist es natürlich eine Form von Konkurrenz. Je mehr eine Versicherung die Haftung auf eine andere abschieben kann, desto besser steht der eigene Laden da. Ich hatte mal einen Glatteisunfall (mit Rad, ohne Fremdeinwirkung) unweit meiner Haustür, aber schon auf öffentlicher Straße. Ich bekam über 2 Jahre lang immer mal wieder einen Fragebogen zur Unfallursache von meiner Krankenversicherung, obwohl ich entscheidende Angaben schon unmittelbar danach gemacht hatte. Die Krankenversicherung war halt auf der Suche, irgendjemand noch zu finden, den sie haftbar machen könnte. Ich halte schon den Verwaltungsaufwand dafür für einen Missbrauch der Versichertengelder.

Wäre z.B. das Gesundheitsversicherungssystem nicht privatwirtschaftlich auf Gewinn hin organisiert, sondern gemeingesellschaftlich angelegt, gäbe es viele Haftungsprozesse überhaupt nicht, ähnliches müsst man für Versicherungen für Folgeschäden ausführen - etwa für Berufsunfähigkeit usw. Leider haben die Gerichte diesen Trend der Haftungsjagd von Versicherungen durch viele Urteile gestärkt bzw. "amerikanisiert", etwa durch (hohe) Entschädigungsleistungen. In Österreich betrifft es sui generis vielfach die "gefährliche" Natur - auch dort durch unverständliche Urteile gefördert und durch die vielen modernen "Abenteuertouristen" angefeuert, die aber nicht mehr für die Risiken des Abenteuers eigenverantwortlich einstehen wollen. Nicht selten versucht dieser über die Kaskomentalität noch finanzielle Vorteile aus einem Unfall einzustreichen, die über die Behebung des eigentlichen Schadens hinausgehen. Dem beugen dann Gemeinden und Anrainereigentümer mit Verboten vor, die nun wiederum die touristische Attraktivität mindern können.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1370672 - heute um 18:11 Re: Kommentare erwünscht: Dubrovnik-Bremen [Re: irg]
Keine Ahnung
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In Antwort auf: irg

Wenn du den Durmitor auslassen willst (ist halt auch eine Zeitfrage), würde ich an deiner Stelle Sarajevo auslassen und über Mostar fahren. So:


Da ich ja tatsächlich Sarajevo auslasse und eigentlich dort eine Strecke fahre, die ich von Sarajevo aus schon vor einigen Jahren einmal gefahren bin, werde ich nun doch Mostar einbauen. Auch dort war ich schon, aber noch nicht mit dem Fahrrad. Mich hätte zwar der Teil in Montenegro gereizt, aber bei Nikšić bin ich ja auch schon mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Am liebsten würde man alles einbauen, aber das geht aufgrund der begrenzten Zeit natürlich nicht. Die Streckenänderung, bei der ich versucht habe, die "M-Straßen" nur wenig zu nutzen, bringt auch eine Streckenkürzung um fast 100 km und ein paar weniger Höhenmeter (der Unterschied ist hier aber nicht so groß, da auf dem neuen Wegstück auch einiges an Auf und Ab enthalten ist). Die Streckenkürzung ist eigentlich ganz willkommen, da ich sowieso wieder größere Tagesschnitte benötige, als ich eigentlich haben wollte. Nachdem ich ja gestern wieder ein Jahr älter geworden bin, muss ich meine Touren ein wenig anpassen zwinker .

Danke für den Hinweis auf Mostar, der ja nun doch gefruchtet hat zwinker .

Bzgl. der Grenze zwischen Hadžin Potok und Bogovolja gibt es leider etwas widersprüchliche Angaben. Man findet den Hinweis, dass diese Grenze nur temporär als internationale Grenze eingerichtet war und dass dieser Status wieder aufgehoben wurde. An anderer Stelle findet man Berichte, dass dennoch internationaler Verkehr durchkommen würde. Ich habe jetzt einmal direkt an die Info-Adresse der Gemeinde Cazin geschrieben, ob sie aktuelle Informationen hätten. Ansonsten wäre der Umweg zu einem internationalen Grenzübergang nicht so groß, allerdings würde ich dann auf einer größeren Straße über die Grenze müssen.

Auch hier nochmals danke für den Hinweis, der mich nun erneut hat nachsehen lassen.
Gruß, Arnulf

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