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#1382905 - 15.04.19 11:16 Umbau Trekkingrad
Juju
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 11
Liebes Rad-Forum,

bis jetzt bin ich nur stiller Mitleser gewesen und habe interessiert Diskussionen verfolgt. Nun habe ich mich dazu entschieden mein Trekkingrad etwas nach meinen Vorstellungen umzubauen und würde dafür gerne eure Hilfe und Expertise in Anspruch nehmen.

Ich möchte das Rad gerne für längere Touren nutzen, es soll aber auch noch alltagstauglich sein - Einkäufe erledigen etc. Der Umbau sollte sich finanziell im Rahmen halten, also es müssen nicht die teuersten Teile verbaut werden und die Umbauten werde ich aller selber vornehmen. Hier ist ein Foto des guten Stücks:
[img]https://www.imagebanana.com/s/1392/1G2B44S0.html[/img]

Ich liste ersteinmal die Dinge auf die da sind und auch die Basis nach dem Umbau bilden sollen:

Rahmen: Wigro Super Trooper aus 25CrMo4. Ist denke ich eine relativ klassische Trekkingradgeometrie. Sitzrohr ist 57cm (oder 58cm) und das Oberrohr hat ca. die identische Länge. Zum Hersteller und der Qualität konnte ich leider nicht viel herausfinden. Nur hier habe ich mal ein paar Informationen gefunden. Weiß jemand mehr oder kennt ihr die Marke?
Gabel: Müsste denke ich die original Gabel sein. Mehr Angaben habe ich leider nicht.
Gruppe: Verbaut ist eine komplette Shimano DX.
Sattel: Brooks (dem Aussehen nach zu urteilen müsste es sich um einen Flyer Special handen?!)
Gepäckträger: Keine Ahnung was verbaut ist, sollte aber erstmal reichen.


Was möchte ich gerne verändern?

Lenker + Vorbau: Hier würde ich gerne auf einen (kompakten) Rennlenker bzw. Randonneurlenker mit STIs umrüsten. Die Unterrohrschaltung empfinde ich als etwas unpraktisch. Bei Rennlenkern habe ich mich schon ein wenig eingelesen und umgeschaut, aber ich bin noch nicht ganz schlau draus geworden. Habe gelesen, dass es durch die Trekkingrad-Geometrie des Rahmens schwierig werden kann, wenn das Oberrohr zu lang ist. Das müsste man ja dann durch einen kompakten Lenker mit wenig Reach und kürzeren Vorbau kompensieren können, oder?
Bei meiner Recherche bin ich auf die folgenden Lenker gestoßen:
Rose Race Attack Compact Rennlenker
Soma Hwy One Road Bar
Procraft Road Pro Compact
Brevet Randonneur
Velo Orange - Grand Cru Chris's Rando Lenker
Nitto B132 AAF Randonneur

Ist da eurer Meinung nach etwas brauchbares bei oder habt ihr andere Empfehlungen? Den 1" Vorbau plane ich mit dem neuen Lenker zu ersetzen, bin also offen für die Klemmmaße. Würde gerne beim klassischen Vorbau Design bleiben. Ich fand diese beiden ganz interessant:
Tange T-5330 und Soma Sutro.

Laufräder: Perspektivisch wollte ich das Vorderrad durch eines mit Nabendynamo ersetzen (Shutter Precision PV8). Habt ihr Empfehlungen für langhaltende Felgen?
Licht: Mit dem Nabendynamo würden auch neue Lichter ins Spiel kommen. Hier habe ich Busch & Müller Lumotec IQ Cyo Premium T senso plus und Busch & Müller Toplight Line brake plus ins Auge gefasst.

Ständer: Gibt es beim Ständer einen empfehlenswerten? Sonst würde ich einfach den jetzigen dranlassen.

Diebstahlsicherung: Würde gerne Laufräder, Sattel und ggf. Vorbau vor Diebstahl schützen. Könnt ihr Hexlox, Pitlock oder ein anderes System empfehlen?

Gabel: Ich habe auch mal überlegt die Gabel zu tauschen, das wäre allerdings rein "kosmetisch". Schick finde ich gemuffte Gabeln wie z.B. Long Haul Trucker von Surly. Allerdings werden diese nicht mehr für 1" hergestellt/verkauft. Kennt jemand eine Alternative, die nicht deutlich teurer ist? Ist wie gesagt auf der Prioritätenliste eher weiter unten, deswegen sollte die Gabel auch nicht all zu teuer sein.

Ich wäre für jeden Kommentar/Tipp dankbar!
Grüße
Julian
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#1382921 - 15.04.19 13:21 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 18501
Ich bin da beim Rennlenker skeptisch. Wenn ich sehe, wie hoch dein Vorbau im Moment ist, und du dann noch einen nach unten geneigten Vorbau verbauen willst - das wird auf jeden Fall nichts, oder es sieht noch dümmer aus als dieser schon unsägliche Brezellenker... Du ziehst das Schaftrohr elend weit raus, damit du hoch genug mit dem Lenker bist, aber der Vorbau knickt nach unten. Das sieht nicht nur aus wie gewollt und nicht gekonnt, sondern geht auch noch massiv zu Lasten der Stabilität.

Rennlenker gibt es in 26,0 mm und 31,8 mm Klemmmaß. Für die schmalere Variante gibt es m.W. keine Schaftvorbauten, die nach oben gehen. Und Schaftvorbauten für 31,8 mm gibt es gar nicht. Obendrein würde ich niemals einen Vorbau verbauen, bei dem du den Lenker durchfädeln musst. Und die Schaftvorbauten in 26,0 mm haben alle keine abnehmbare Klemmplatte.

Das mit der Geometrie stimmt. Ich kann mir noch nicht so ganz vorstellen, wie das bei dir passen soll, aber vielleicht geht es ja doch. Wo fasst du denn aktuell am liebsten an bei dem Brezellenker?

Alles in allem scheint mir die Idee mit dem Rennlenker ausgerechnet an diesem Rad nicht sinnvoll. Du würdest viel Geld für eine halbgare und unattraktive Lösung verwenden.

Nimm lieber einen klassischen Besenstiel mit ordentlichen Hörnchen, z.B. Ergon GP3 / GP4 / GP5 (ich selbst fahre die Ergon GP4). Dann wird es auch deutlich günstiger mit den Schalthebeln (Rapidfire).

Was ist denn aktuell verbaut, also drei mal wieviel Ritzel hinten?

-----

Nabendynamo ist auf jeden Fall eine gute Idee. schmunzel Felgen, die passen, gibts es sicherlich viele. Wie breit sind denn deine Reifen? Davon hängt ab, was man so vorschlagen kann.

Licht: Bitte bitte kein Tagfahrlicht! traurig Das blendet einfach nur unheimlich andere Radler, besonders bei trübem Wetter. Wenn du mit Licht fahren willst, dann nutze den Scheinwerfer, der blendet wenigstens nicht. Ein Rücklicht mit Bremsfunktion halte ich für unsinnigen Schnickschnack, aber wenns gefällt... nun gut. Die Serie Toplight Line von BUMM finde ich selbst sehr gut und fahre sie an allen Rädern (aber ohne Bremsfunktion).

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1382922 - 15.04.19 13:32 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
Behördenrad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1968
Grundsätzlich spricht nichts gegen einen solchen Umbau (das Längenproblem hast Du ja schon erkannt....), aber, wie vom Vorposter Toxxi schon angedeutet:

- Lenker dann mit so wenig Reach wie möglich. Der Soma HwyOne ist ca. 4,5 cm "kürzer" nach vorne, wie z. B. der VO GrandCru.
- Zur reinen Bogenlänge (Reach) des Lenkers kommen noch ca. 3 - 4 cm mehr "Länge", um in den Bremsgriffen oben drin zu lümmeln , damit man aus der Position auch richtig Bremsen kann.
- Alle von Dir ausgesuchten Renn-Lenker haben mind. 11 - 13 cm Tiefe nach unten (Drop). Damit sich so'n Lenker lohnt, sollte man auch so tief runterkommen, um den Unterlenker sinnvoll nutzen zu können.
- Die von Dir ausgesuchten Vorbauten haben deutlich flachere Winkel (weniger steil aufragend wie der jetzige), d. h. der Rennlenker kommt schon aus diesem Grund ca. 3 - 4 cm tiefer wie der jetzige Aufbau. Dazu kommen dann noch die ca. 11 - 13 cm Lenker-Drop = 15 - 16 cm tiefer wie jetzt.
- Mit diesem Tool kannst Du ja mal ausprobieren, wie die Vorbauhöhe/Schaftlänge sein müsste, um ein einigermaßen taugliche Sitzposition zu erreichen.....

Die DX-Nabe dürfte max. 7-fach-Kassette vertragen. Ein Umbau auf STI-Rennhebel geht (auch gebraucht) sinnvoll erst bei 9-fach los. Evtl. brauchst Du ein neues Hinterrad dazu, weil keine 9-fach auf den Freilauf passt.

Insgesamt dürfte das Vorhaben also erstmal eine kritische Betrachtung des zu erwartenden Ergebnisses erfordern, mit der Frage, ob die Geldmenge für den Umbau in einem passablen Verhältnis zum eben diesem Ergebnis steht.
******************************

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#1382923 - 15.04.19 13:36 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Behördenrad]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 18501
In Antwort auf: Behördenrad
Die DX-Nabe dürfte max. 7-fach-Kassette vertragen. Ein Umbau auf STI-Rennhebel geht (auch gebraucht) sinnvoll erst bei 9-fach los. Evtl. brauchst Du ein neues Hinterrad dazu, weil keine 9-fach auf den Freilauf passt.

Dazu wäre es auch noch sinnvoll, die Einbauweite des Hinterrades zu wissen. 130 mm oder 135 mm?

In Antwort auf: Behördenrad
Insgesamt dürfte das Vorhaben also erstmal eine kritische Betrachtung des zu erwartenden Ergebnisses erfordern, mit der Frage, ob die Geldmenge für den Umbau in einem passablen Verhältnis zum eben diesem Ergebnis steht.

Sehr schön ausgedrückt! grins bravo

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1382925 - 15.04.19 13:42 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
BeBor
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5656
An dem Rad würde ich gar nicht so viel ändern, eigentlich nur Lenker (Vorbau?), Beleuchtung und Gepäckträger. Nabendynamo kann man machen, aber wenns eine Werkstatt macht, kostet das dann ungefähr soviel wie der aktuelle Gegenwert des Rades.

Unicrown-Gabeln gelten durchweg als robuster im Vergleich zu gemufften Gabeln, außer der Optik bringt ein Austausch eigentlich nichts. DX ist, wenn nicht bereits unrettbar ausgenudelt, immer noch eine solide Gruppe, Ersatzkomponenten können notfalls auch aus den damals zeitgleich angebotenen LX- und XT-Serien verbaut werden, kriegt man auch irgendwo immer noch nachgekauft, notfalls gebraucht.

Der verbaute Hebie-Ständer hat hier Gegner und Fürsprecher. Ich gehöre zu letzteren. Die Länge muss stimmig sein, so dass die Fuhre nicht all zu schräg (= viel Gewicht auf dem Ständer) steht. Alternative wäre der hochwertige Pletscher für Hinterbaumontage.

Ansonsten: Etwas aufpäppeln, wie von Dir beschrieben, fahren, Spaß haben.

Bernd
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#1382931 - 15.04.19 14:03 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Toxxi]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13568
Hallo Thoralf,

In Antwort auf: Toxxi
Rennlenker gibt es in 26,0 mm und 31,8 mm Klemmmaß. Für die schmalere Variante gibt es m.W. keine Schaftvorbauten, die nach oben gehen. Und Schaftvorbauten für 31,8 mm gibt es gar nicht. Obendrein würde ich niemals einen Vorbau verbauen, bei dem du den Lenker durchfädeln musst. Und die Schaftvorbauten in 26,0 mm haben alle keine abnehmbare Klemmplatte.

Es gibt doch Vorbauadapter, an die ein Ahead-Vorbau geklemmt wird. Der erweiterte die Möglichkeiten enorm. Zumal man durch Umdrehen die Höhe verändern kann.

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh

Geändert von Andreas (15.04.19 14:04)
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#1382933 - 15.04.19 14:06 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Toxxi]
martinbp
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1882
Es gibt schon noch Rennlenker mit 25,4-Klemmung, zumindest hier wares unproblematisch im Csepel-Fachgeschäft welche zu bekommen.

Allerdings habe ich einen verstellbaren Schftvorbau, der steil nach oben geneigt ist ( bisher hat mich die Stilpolizei nicht dafür bestraft) aber dieses Aussehen ist schon gewöhnungsbedürftig. Dadurch hatte sich nach meinem Umbau die Sitzposittion nicht wesentlich zum vorherigen Besenstil verändert, und ich fahre gern mit diesem Rad.
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#1382937 - 15.04.19 14:25 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Andreas]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 18501
In Antwort auf: Andreas
Es gibt doch Vorbauadapter, an die ein Ahead-Vorbau geklemmt wird. Der erweiterte die Möglichkeiten enorm. Zumal man durch Umdrehen die Höhe verändern kann.

Dann würde ich eigentlich diese Variante empfehlen. Aber es gibt auch kaum Ahead-Vorbauten für 1-Zoll-Gabelschäfte. Zumindest finde ich bei bike24 nichts.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1382938 - 15.04.19 14:27 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Toxxi]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13568
Hallo Thoralf,

In Antwort auf: Toxxi
Aber es gibt auch kaum Ahead-Vorbauten für 1-Zoll-Gabelschäfte.


Auch dafür gibts passende Adapter

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh

Geändert von Andreas (15.04.19 14:27)
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Off-topic #1382939 - 15.04.19 14:30 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Andreas]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 18501
Irgendwann sind mehr Adapter verbaut als Hauptteile... omm
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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Off-topic #1382940 - 15.04.19 14:31 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Toxxi]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13568
Zum Ausgleich kann man ja dann die Kette aus 118 Kettenschlössern zusammensatzen. zwinker
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#1382944 - 15.04.19 14:52 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Andreas]
Thomas S
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2875
In Antwort auf: Andreas
Hallo Thoralf,

In Antwort auf: Toxxi
Aber es gibt auch kaum Ahead-Vorbauten für 1-Zoll-Gabelschäfte.


Auch dafür gibts passende Adapter

Grüße
Andreas


Da braucht man gar keine eigene Adapterhülse. Die ist in der Regel bei dem Adapter für Ahead-Vorbauten schon dabei. Hier ein Beispiel.
Thomas
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#1382950 - 15.04.19 15:52 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Andreas]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32100
Zitat:
Es gibt doch Vorbauadapter, an die ein Ahead-Vorbau geklemmt wird. Der erweiterte die Möglichkeiten enorm. Zumal man durch Umdrehen die Höhe verändern

Wenn ich auch Rennbügel im Allgemeinen und im Besonderen, wenn ihr Einbau nicht zu einer ertragreichen Rennfahrerkarriere führt, für weniger sinnvoll halte, das mit dem Schaftadapter unterschreibe ich sofort. Sogenannte klassische Vorbauten sind fast immer mit dem Taucher zu vergleichen, der nicht taucht. Sie taugen nichts.

@Thomas S, stimmt. Ich würde aber keinen Adapter mit Schlitz verwenden, sondern besser mit Schrägkeil und vor allem in längerer Ausführung. Die Geschlitzten brechen früher oder später.
Falk, SchwLAbt

Geändert von Andreas (15.04.19 16:17)
Änderungsgrund: Zitat repariert
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#1382977 - 15.04.19 21:06 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
Sonntagsradler
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 798
Das Geweih würde ich gegen einen klassischen Trainingsbügel tauschen.

z.B. Humpert Toulouse

Aus meiner Sicht deutlich bequemer als ein Rennlenker.
Als Schalthebel kann ich Daumies empfehlen (Shimano SL-M732).
Alternativ kannst Du aber auch "normale" MTB-Bremsschalthebel montieren.

Ansonsten sehe ich nicht viel handlungsbedarf.

Für ein Reiserad mit seltenen Nachtfahrten reicht der vorhandene Axa HR Dynamo m.E. aus.
Da würde ich eher den hinteren Gepäckträger (Blackburn EX-1 Nachbau) gegen ein verwindungsärmeres Modell tauschen.

Deore DX-Schaltung, Brooks-Sattel, Hebie 611 und gemuffter schwarzer Stahlrahmen sind hübsch anzuschauende und zuverlässige Partner für ausgiebige Radreisen.

Viele Grüße

Andi

Geändert von Sonntagsradler (15.04.19 21:15)
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#1382988 - 15.04.19 22:02 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
AlexHH
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 29
Der Vorbau ragt sehr hoch, aber ist effektiv nicht besonders lang. Korrigiert mich, wenn ich einen Denkfehler habe, aber nehmen wir mal an, der gerade Brezellenker ist derzeit ca 50-70 mm von der Steuerrohrachse entfernt, dann dürfte sich das Lenkverhalten beim Rennlenker mit weniger steil nach oben ragendem (oder auch flachem, bis minimal negativ neigendem) Vorbau in selber Länge nicht eklatant oder überhaupt nicht ändern? Lediglich die Sitzposition würde dadurch merklich verändert, aber das muss ja nichts Schlechtes sein, wenn man etwas weniger im Wind sitzt und der eigene Körper das mitmacht.

Ohne vergleichbare Stack&Reach-Werte ist es natürlich immer schwierig zu wissen, ob es am Ende dann für einen passt, aber den Gedanken, dem Rad mit diesem Versuch ein neues Leben einzuhauchen, finde ich gut.

Zur Not noch einen Lenker suchen, der sich am Oberrohr etwas zurückbiegt und einen kurzen Reach hat, dann eher Sram und Campagnolo-Bremsschalthebel nehmen, da diese etwas kürzer sind als die günstigen Shimanos, dann kann das schon passen.
Veloce-Hebel bekommt man für 90-100€. Da diese mit 8-fach Shimano-Schaltwerken und Kassetten problemlos funktionieren, könnte es vielleicht sogar mit dem vorhandenen 7-fach-Setup akzeptabel funktionieren. Weniger Schaltschritte bei vorhandener Abweichung zwischen Kabelzug und Umsetzung zur Kassette könnte bei mittiger Ausrichtung für die vorhandenen Ritzel ausreichen. Falls nicht, kannst du immer noch entscheiden, ob du hinten umbaust und hast die Wahl zwischen 8-fach Shimano und 10-fach Campa (ersteres als Stadtrad wohl etwas günstiger in der Wartung).

Die Veloce machen links durch die Mikrorasterung sowohl 2-fach, als auch 3-fach mit. Bei 3-fach empfinde ich die initiale Grundeinstellung als etwas fummelig.

Ich bin auch Fan von Zusatzbremshebeln am Oberrohr. In der Stadt hat man dann in aufrechterer Sitzhaltung noch die Möglichkeit, schnell mal bremsen zu können.

Geändert von AlexHH (15.04.19 22:06)
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#1383002 - 15.04.19 23:32 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
habediehre
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1017
Hallo Julian,
erst mal: Willkommen im Forum party

Meine Kommentare:

Vorbaulänge:
Du kannst ausprobieren, bei welcher Position der derzeit verbaute Brezellenker für Dich passt. Je nachdem kannst Du auch einschätzen, was für Dich zukünftig passen könnte.
Oder hast Du bereits ein für Dich passendes Rad mit Rennlenker? Dann kannst Du direkt Maße vergleichen.
Ansonsten, Schaftvorbauten gibts wahrlich günstiger als die von Dir aufgeführten Modelle: Beispiel

Schalthebel:
Deore DX bedeutet 3x7-fach. Als STIs gibts hier meines Wissens nur die (individuell konfigurierbaren) aber gewöhnungsbedürftigen Modolo Morphos. Theoretisch müsste es funktionieren (habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert), 8-fach-Hebel zu verwenden und eine Schaltstufe ungenutzt zu lassen, da gibt es die Claris-Hebel. Aufrüsten auf 8-10-fach geht nur mit anderer Nabe. Für Shimano-STIs benötigst Du einen RR-Umwerfer, der DX ist nicht passend übersetzt.

Hinterbau:
Einbaubreite 130 oder 135mm? Bei 130mm (was ich vermute) läufts beim Hinterrad-Ersatzfall (siehe oben) auf individuellen Laufradbau bzw. Eigenbau RR-Nabe + Reiseradfelge hinaus. Ist ansich kein Problem, aber -wenn Du das machen lässt- natürlich teurer als Fertiglaufrad.

Sattel:
Nur am Rande: Wenn der Brooks original von damals ist, dann ist es vmtl. das Modell "Conquest". Ist etwas schmaler als der Flyer.

Gabeltausch:
Würde ich sein lassen. Bringt nichts und ist mMn zu teuer erkauft. Außer Dir läuft zufällig eine genau Passende über den Weg.

Grundsätzlich:
Mache eine realistische Kostenaufstellung. Ich will Dir ja nicht den Spaß verderben, aber für mich macht es den Eindruck, als ob es kostenmäßig auf ein neues Rad rausläuft, das Du Dir rund um einen Rahmen mit ungeklärter Vergangenheit und (zurecht) veralteten Standards aufbaust (1-Zoll Gewindesteuersatz, 130mm Hinterbau, Cantis, Sattelstützenmaß u.U. auch absonderlich).

Gruß Ekki

Geändert von habediehre (15.04.19 23:39)
Änderungsgrund: Ergänzungen
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Off-topic #1383013 - 16.04.19 07:31 Re: Umbau Trekkingrad [Re: habediehre]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13568
Hallo,

ich vermute, wir haben hier den klassischen Fall, dass der OP einmalig eine Frage stellt und dann nie wieder in den Faden guckt...

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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Off-topic #1383016 - 16.04.19 07:58 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Andreas]
Behördenrad
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1968
In Antwort auf: Andreas
Hallo,

ich vermute, wir haben hier den klassischen Fall, dass der OP einmalig eine Frage stellt und dann nie wieder in den Faden guckt...

Grüße
Andreas

Die Anfrage ist noch nicht mal 21 Std alt - und es soll auch Leute geben, die ein Arbeits- und Privatleben haben entsetzt und sich nicht im 7x24-Std-Modus im Forum aufhalten zwinker . Auch müssen Fragesteller nicht schon beim verfassen ihrer Frage mit Werkzeug in der Hand am Montageständer stehen und nur darauf warten, dass das Forum Tipps gibt, damit sie endlich anfangen können....
Für (bei manchen sehr beliebte) Pauschal-Verunglimpfungsreflexe scheint es mir also noch etwas verfrüht zu sein..... zwinker
******************************

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#1383023 - 16.04.19 09:51 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
Juju
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 11
Erstmal lieben Dank euch allen für die sehr ausführlichen Antworten! Ich merke auf jeden Fall, dass es die absolut richtige Entscheidung gewesen ist mich an euch zu wenden, weil es doch einige Dinge gibt, die ich so nicht bedacht habe, von denen ich nichts wusste und Produkte auf dem Markt sind von denen ich noch nie gehört habe! Ich bin bei der Beantwortung relativ chronologisch vorgegangen, habe teilweise aber auch thematisch zusammengezogen. Ich hoffe, dass es übersichtlich genug ist und das ich nichts vergessen habe.

Lenker und Vorbau
In Antwort auf: Toxxi
Ich bin da beim Rennlenker skeptisch. Wenn ich sehe, wie hoch dein Vorbau im Moment ist, und du dann noch einen nach unten geneigten Vorbau verbauen willst - das wird auf jeden Fall nichts, oder es sieht noch dümmer aus als dieser schon unsägliche Brezellenker... Du ziehst das Schaftrohr elend weit raus, damit du hoch genug mit dem Lenker bist, aber der Vorbau knickt nach unten. Das sieht nicht nur aus wie gewollt und nicht gekonnt, sondern geht auch noch massiv zu Lasten der Stabilität.
Was den Brezellenker angeht sind wir uns auf jeden Fall einig zwinker Die jetzige Einstellung sollte nich als Maßstab dienen. Bis jetzt habe ich an dem Rad nie wirklich Einstellungen vorgenommen, weil ich immer die Idee hatte es umzubauen. Im Moment ist mir die Lenkereinstellung auch zu hoch. In der Stadt ist es zwar ganz angenehm so aufrecht zu sitzen bei Touren oder längeren Strecken in der Stadt nervt es mich aber eher.

In Antwort auf: Toxxi
Wo fasst du denn aktuell am liebsten an bei dem Brezellenker?
Also meistens fasse ich seitlich, weil ich die vorderste Griffposition nicht mag bzw. als wenig stabil empfinde. Im Straßenverkehr greife ich aber auch oft dort wo die Bremsen sind. Besenstiel mit Hörnchen könnte also auch eine Lösung sein, wobei ich das eine Zeit land an einem anderen Rad gefahren bin und so ganz konnte es mich nie überzeugen.

In Antwort auf: Behördenrad
- Lenker dann mit so wenig Reach wie möglich. Der Soma HwyOne ist ca. 4,5 cm "kürzer" nach vorne, wie z. B. der VO GrandCru.
- Zur reinen Bogenlänge (Reach) des Lenkers kommen noch ca. 3 - 4 cm mehr "Länge", um in den Bremsgriffen oben drin zu lümmeln , damit man aus der Position auch richtig Bremsen kann.
- Alle von Dir ausgesuchten Renn-Lenker haben mind. 11 - 13 cm Tiefe nach unten (Drop). Damit sich so'n Lenker lohnt, sollte man auch so tief runterkommen, um den Unterlenker sinnvoll nutzen zu können.
- Die von Dir ausgesuchten Vorbauten haben deutlich flachere Winkel (weniger steil aufragend wie der jetzige), d. h. der Rennlenker kommt schon aus diesem Grund ca. 3 - 4 cm tiefer wie der jetzige Aufbau. Dazu kommen dann noch die ca. 11 - 13 cm Lenker-Drop = 15 - 16 cm tiefer wie jetzt.
- Mit diesem Tool kannst Du ja mal ausprobieren, wie die Vorbauhöhe/Schaftlänge sein müsste, um ein einigermaßen taugliche Sitzposition zu erreichen.....
Das veranschaulicht mir das ganze noch mal besser, vielen Dank! Wird wohl nicht ganz leicht werden einen passenden Lenker zu finden, aber jetzt weiß ich noch mal besser worauf ich achten muss.

In Antwort auf: Andreas
Es gibt doch Vorbauadapter, an die ein Ahead-Vorbau geklemmt wird. Der erweiterte die Möglichkeiten enorm. Zumal man durch Umdrehen die Höhe verändern kann.

In Antwort auf: Thomas S
Da braucht man gar keine eigene Adapterhülse. Die ist in der Regel bei dem Adapter für Ahead-Vorbauten schon dabei. Hier ein Beispiel.
Die kannte ich noch gar nicht, das sind natürlich ganz neue Möglichkeiten, die sich auftun! Wobei ich mich optisch nie so ganz mit Ahed-Vorbauten anfreunden konnte. Praktisch – auf jeden Fall! Aber rein von der Ästhetik find ich klassische Vorbauten schöner. Bei meinen anderen Rädern habe ich auch nur klassische Vorbauten verbaut, hat mich glaub ich bis auf einmal nie groß gestört. Nutzt ihr die Möglichkeit den Lenker schnell mal abzumontieren oft?

In Antwort auf: martinbp
Es gibt schon noch Rennlenker mit 25,4-Klemmung, zumindest hier wares unproblematisch im Csepel-Fachgeschäft welche zu bekommen.
Genau, z.B. der oben verlinkte Lenker von Nitto hat eine 25,4mm Klemmung.


In Antwort auf: Sonntagsradler
Das Geweih würde ich gegen einen klassischen Trainingsbügel tauschen.
z.B. Humpert Toulouse
Aus meiner Sicht deutlich bequemer als ein Rennlenker.
Find ich auch schick und würde ich an einem Stadtrad auch sofort verbauen, aber ist ein Trainingsbügel wirklich auch für längere Touren geeignet? Ich hätte gedacht, dass man zu wenig Griffoptionen hat.

In Antwort auf: habediehre
Du kannst ausprobieren, bei welcher Position der derzeit verbaute Brezellenker für Dich passt. Je nachdem kannst Du auch einschätzen, was für Dich zukünftig passen könnte.
Oder hast Du bereits ein für Dich passendes Rad mit Rennlenker? Dann kannst Du direkt Maße vergleichen.
Ansonsten, Schaftvorbauten gibts wahrlich günstiger als die von Dir aufgeführten Modelle: Beispiel
Einen passenden Rennlenker habe ich im Moment leider nicht. Fahre auf meinem Stadtrenner einen Trainingsbügel und das schon seit ein paar Jahren, an die Maße des vorigen Lenkers kann ich mich leider nicht erinnern, war aber relativ klassisch mit viel Drop und Reach. Der Hinweis auf günstige Schaftvorbauten ist gut, muss ich mal schauen ob ich weitere z.B. mit 0° finde. Hatte die jetzigen über Teilelisten von Herstellern gefunden.


Schaltung und Laufräder
In Antwort auf: Toxxi
Was ist denn aktuell verbaut, also drei mal wieviel Ritzel hinten?
3x7 ist verbaut.

In Antwort auf: Behördenrad
Die DX-Nabe dürfte max. 7-fach-Kassette vertragen. Ein Umbau auf STI-Rennhebel geht (auch gebraucht) sinnvoll erst bei 9-fach los. Evtl. brauchst Du ein neues Hinterrad dazu, weil keine 9-fach auf den Freilauf passt.
Genau, aktuell ist die Kassette 7-fach. Wieso machen STI-Rennhebel erst ab 9-fach Sinn? Es gibt doch von Shimano die Tourney ST-A073 für 3x7 und über die Microshift SB-R473 habe ich auch gutes gehört.

In Antwort auf: Toxxi
Dazu wäre es auch noch sinnvoll, die Einbauweite des Hinterrades zu wissen. 130 mm oder 135 mm?

In Antwort auf: habediehre

Einbaubreite 130 oder 135mm? Bei 130mm (was ich vermute) läufts beim Hinterrad-Ersatzfall (siehe oben) auf individuellen Laufradbau bzw. Eigenbau RR-Nabe + Reiseradfelge hinaus. Ist ansich kein Problem, aber -wenn Du das machen lässt- natürlich teurer als Fertiglaufrad.
Die Einbaubreite ist 135mm.

In Antwort auf: AlexHH
Veloce-Hebel bekommt man für 90-100€. Da diese mit 8-fach Shimano-Schaltwerken und Kassetten problemlos funktionieren, könnte es vielleicht sogar mit dem vorhandenen 7-fach-Setup akzeptabel funktionieren. Weniger Schaltschritte bei vorhandener Abweichung zwischen Kabelzug und Umsetzung zur Kassette könnte bei mittiger Ausrichtung für die vorhandenen Ritzel ausreichen. Falls nicht, kannst du immer noch entscheiden, ob du hinten umbaust und hast die Wahl zwischen 8-fach Shimano und 10-fach Campa (ersteres als Stadtrad wohl etwas günstiger in der Wartung).
Ich dachte wie gesagt eher an Shimano Tourney ST-A073 für 3x7 oder Microshift SB-R473. Die haben den Vorteil, dass sie auf 3x7 ausgerichtet sind und ich mir die Bastelei/Fummelei bei der Einstellung sparen würde?!

In Antwort auf: habediehre
Deore DX bedeutet 3x7-fach. Als STIs gibts hier meines Wissens nur die (individuell konfigurierbaren) aber gewöhnungsbedürftigen Modolo Morphos. Theoretisch müsste es funktionieren (habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert), 8-fach-Hebel zu verwenden und eine Schaltstufe ungenutzt zu lassen, da gibt es die Claris-Hebel. Aufrüsten auf 8-10-fach geht nur mit anderer Nabe. Für Shimano-STIs benötigst Du einen RR-Umwerfer, der DX ist nicht passend übersetzt.
Die Modolo Morpho kannte ich noch gar nicht, wäre eine weitere Option!
Okay, das mit dem Umwerfer habe ich noch nicht bedacht. Käme also noch ein RR-Umwerfer hinzu. Ich habe noch einen Umwerfer von einer RX100 Gruppe rumliegen. Allerdings war diese eine 2x7 Gruppe, würde also wahrscheinlich nicht kompatibel sein, oder? Sollte aber an sich ja kein Problem sein, ich kann ja gebraucht einen Umwerfer aus einer Shimano Gruppe kaufen.


Dynamo und Lampen
In Antwort auf: Toxxi
Licht: Bitte bitte kein Tagfahrlicht!...Ein Rücklicht mit Bremsfunktion halte ich für unsinnigen Schnickschnack
Da muss ich ehrlich sagen, dass ich beide Funktionen noch nicht kannte bzw. mir nicht aufgefallen sind träller

In Antwort auf: Sonntagsradler
Für ein Reiserad mit seltenen Nachtfahrten reicht der vorhandene Axa HR Dynamo m.E. aus.
Mal ne ganz dumme Frage – in wie weit ist denn der HR Traction mit den ganzen neuen Lichtern kompatibel? Sind die alle auf 3W ausgelegt?


Gabel
In Antwort auf: BeBor
Unicrown-Gabeln gelten durchweg als robuster im Vergleich zu gemufften Gabeln, außer der Optik bringt ein Austausch eigentlich nichts.

In Antwort auf: habediehre
Würde ich sein lassen. Bringt nichts und ist mMn zu teuer erkauft. Außer Dir läuft zufällig eine genau Passende über den Weg.
Damit hat sich das Thema Gabel dann wohl auch erledigt. Steht wahrscheinlich in keinem Verhältnis zu den Kosten, wenn es rein ästhetisch und weniger Stabilität bedeutet.


Ständer und Gepäckträger
In Antwort auf: BeBor
Der verbaute Hebie-Ständer hat hier Gegner und Fürsprecher. Ich gehöre zu letzteren. Die Länge muss stimmig sein, so dass die Fuhre nicht all zu schräg (= viel Gewicht auf dem Ständer) steht. Alternative wäre der hochwertige Pletscher für Hinterbaumontage.
Dann probiere ich es erstmal mit diesem Modell aus. Muss ja auch nicht jedes Teil getauscht werden und ich spare mir ein paar Kosten.

In Antwort auf: Sonntagsradler
Da würde ich eher den hinteren Gepäckträger (Blackburn EX-1 Nachbau) gegen ein verwindungsärmeres Modell tauschen.
Ja, gut wäre es, ist aber auf der Prioritäten Liste relativ weit unten wegen der Kosten. Was wäre denn deine Empfehlung?

In Antwort auf: habediehre

Nur am Rande: Wenn der Brooks original von damals ist, dann ist es vmtl. das Modell "Conquest". Ist etwas schmaler als der Flyer.
Das Modell kannte ich noch gar nicht, danke für die Info!

Diverses
In Antwort auf: Toxxi
Wie breit sind denn deine Reifen? Davon hängt ab, was man so vorschlagen kann.
37-622 sind im Moment verbaut, empfinde ich als guten Kompromiss.

In Antwort auf: BeBor
An dem Rad würde ich gar nicht so viel ändern, eigentlich nur Lenker (Vorbau?), Beleuchtung und Gepäckträger. Nabendynamo kann man machen, aber wenns eine Werkstatt macht, kostet das dann ungefähr soviel wie der aktuelle Gegenwert des Rades.
Also an sich würde ich alles selber machen bzw. gibt es hier in Leipzig auch diverse gute Selbsthilfewerkstätten – die Werkstattkosten würden nicht auf mich zukommen.

In Antwort auf: habediehre
Hallo Julian,
erst mal: Willkommen im Forum party
Vielen Dank!

In Antwort auf: AlexHH
Ich bin auch Fan von Zusatzbremshebeln am Oberrohr. In der Stadt hat man dann in aufrechterer Sitzhaltung noch die Möglichkeit, schnell mal bremsen zu können.
Das ist auf jeden Fall eine gute Idee, würde die Alltagstauglichkeit erhöhen.


Umbaukosten
In Antwort auf: Behördenrad
Insgesamt dürfte das Vorhaben also erstmal eine kritische Betrachtung des zu erwartenden Ergebnisses erfordern, mit der Frage, ob die Geldmenge für den Umbau in einem passablen Verhältnis zum eben diesem Ergebnis steht.

In Antwort auf: habediehre

Mache eine realistische Kostenaufstellung. Ich will Dir ja nicht den Spaß verderben, aber für mich macht es den Eindruck, als ob es kostenmäßig auf ein neues Rad rausläuft, das Du Dir rund um einen Rahmen mit ungeklärter Vergangenheit und (zurecht) veralteten Standards aufbaust (1-Zoll Gewindesteuersatz, 130mm Hinterbau, Cantis, Sattelstützenmaß u.U. auch absonderlich).
Ja, das ist ein legitimer Punkt. Die Frage ob es sich lohnt kann ich wahrscheinlich erst nach dem Umbau beantworten...wenn ich aber die Preise von Neurädern oder guten Gebrauchträdern sehe, die alle meine Kriterien erfüllen sind diese noch teurer.
Habe mal die Kosten ungefähr aufgelistet:
Lenker 50€
Lenkerband 10€
Vorbau 30€
STIs 40€ - 70€
Vorder- und Rücklicht 70€
Vorderrad: 120€
Hinterrad: ?
(Diebstahlsicherung: ? - würde auch bei einem Neu-Rad anfallen)
Da bin ich dann schon ohne Hinterrad bei rund 320€. Das ist natürlich nicht wenig, aber ich habe auch mal nach neuen Rädern geschaut. Es gibt leider nicht mehr viele gemuffte Stahlrahmen ohne Slope. Gut gefallen mir auch innenverlegte Bremszüge (so wie es das jetzige hat) – dann gibt es kaum noch welche. Hab auch lange nach gebrauchten Rädern von z.B. Patria und Nöll geschaut, aber so richtig war nie etwas dabei. Entweder zu weit weg oder immer noch doppelt so teuer wie mein eigener Umbau im Zweifel werden würde.
Unabhängig von den Kosten finde ich es auch einfach schön ein älteres Rad so lange wie möglich zu erhalten. Auch als relativ junger Mensch nervt mich die Wegschmeißgesellschaft manchmal. Bei dem Rahmen scheint mir noch Substanz vorhanden zu sein und ich kaufe auch gerne gebrauchte Teile, wenn es sich anbietet. Das würde natürlich die Kosten auch noch senken. Alternativ müsste ich mich nach einem neuen oder neuen-gebrauchten Rad umschauen, das würde denke ich sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem müsste ich dann noch zu sehen, dass dieses Rad eine(n) gute(n) neue(n) Besitzer*in findet zwinker
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#1383032 - 16.04.19 10:51 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
Thomas S
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Hallo Juju,

ja, Schaftvorbauten gefallen mir auch besser! Aber: Man bekam bzw. bekommt die so gut wie gar nicht aufklappbar! Und ich möchte da nicht mehr darauf verzichten. Ich verwende das zwar nicht oft, aber wenn bin ich sehr froh, dass ich nicht mindestens die Hälfte des Lenkers demontieren muss um den auszufädeln. Gerade bei Deinem Umbau, wenn Du noch nicht so genau weißt, welche Vorbaulänge Du brauchst, ist es hilfreich, einen Ahead-Vorbau zu verwenden. Da kannst Du leicht den Vorbau gegen einen anderen Tauschen ohne die Lenkeranbauteile abnehmen zu müssen.

Von 3TTT gab es mal einen Schaftvorbau, den man aufklappen konnte. Ich weiß allerdings nicht mehr, wie der hieß und er war kaum zu bekommen. Heute bräuchte man sicher Riesenglück, einen solchen zu finden.

Und 3TTT hat damals die Schaftvorbauten mit einem Spreizkonus und nicht mit einem Schrägkonus produziert. Das würde ich mir heute auch nicht mehr antun.
Thomas
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#1383034 - 16.04.19 11:11 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Thomas S]
Juju
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Da hast du natürlich recht, so lange ich nach der optimalen Vorbaulänge, Lenkerform, etc. suche könnte das öfters der Fall werden, dass ein aufklappbarer Vorbau von Vorteil ist.

Ich glaube, ich weiß sogar welchen Vorbau du von 3TTT im Kopf hast. Hab so einen auch mal gesehen, allerdings war der bestimmt 120mm lang. War auch an einem Rennrad montiert bzw. auf die Geometrie angelegt. Wegen des langen Oberrohrs meines Rades bräuchte ich ja eher einen relativ kurzen Vorbau. Da ist es wohl wirklich fraglich, ob ich so einen Exot finde und vor allem zu welchem Preis...

Gerade gefunden - scheint doch nicht so exotisch zu sein:
Schaftvorbau mit abmontierbarer Lenkerklemmung. Allerdings ist das Design recht modern.

Da finde ich diesen Ahead Vorbau besser. Mit dem könnte ich mich denk ich anfreunden. Sieht ja fast wie ein klassischer Schaftvorbau aus. Zusammen mit einem Adapter natürlich auch nicht ganz billig.

Geändert von Juju (16.04.19 11:16)
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#1383040 - 16.04.19 12:07 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
schorsch-adel
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Zitat:
Würde gerne Laufräder, Sattel und ggf. Vorbau vor Diebstahl schützen...
...und nicht zu vergessen den neuzeitlichen Schaltwerkschutzbügel.

Im Ernst: die entscheidende Frage, ob sich die Investitionen überhaupt lohnen, wurde schon gestellt. Ohne nachzurechnen würde ich vermuten, dass ein komplettes gebrauchtes Rad nicht allzuviel teurer sein dürfte.

Wenn ich an dem Rad was klauen müsste, wäre das die DX-Nabe
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#1383053 - 16.04.19 13:27 Re: Umbau Trekkingrad [Re: schorsch-adel]
Juju
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Themenersteller
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Beiträge: 11
In Antwort auf: schorsch-adel
Zitat:
Würde gerne Laufräder, Sattel und ggf. Vorbau vor Diebstahl schützen...
...und nicht zu vergessen den neuzeitlichen Schaltwerkschutzbügel.
Auch ein Schützer möchte also beschützt werden.

In Antwort auf: schorsch-adel
Im Ernst: die entscheidende Frage, ob sich die Investitionen überhaupt lohnen, wurde schon gestellt. Ohne nachzurechnen würde ich vermuten, dass ein komplettes gebrauchtes Rad nicht allzuviel teurer sein dürfte.
Hab ja weiter oben die ungefähren Kosten aufgelistet. Sagen wir am Ende steht eine Summe von rund 400€ inklusive neuen Laufrädern vorne und hinten. Bei dem Preis würde ich sagen, dass es schwierig wird in absehbarer Zeit ein Fahrrad zu finden, das alle meine Kriterien erfüllt oder sich mit weniger Aufwand/Kosten umrüsten lässt.
Ich bin aber dankbar für jegliche Hinweise, die das Gegenteil beweisen.
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#1383057 - 16.04.19 13:58 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Juju]
kangaroo
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Beiträge: 756
Ich würde bei dem Rad nicht so einen großen Umbau machen das lohnt nicht bei dem Rahmen.
Ich hatte da was sehr ähnliches (KTM Rahmen) und das wird nie besonders geil weil diese alten Rahmen zu labbrig sind mit Gepäck (ich wiege 70kg). Alles ist mittlerweise bei einem Mittelklassebike deutlich besser. (bremst besser, schaltet besser,wiegt weniger, ist steifer...)

Nun nochmal zu der Rennlenkersache. Ich hab das auch mal bei einem Kuwahara Pacer Rahmen gemacht (in etwa gleiche Form gleiches alter wie deiner). Das war bei mir ein 54iger Rahmen und ich bin 1,78m groß. Das war mir final selbst mit kurzem vorbau noch deutlich zu lang. Man hat ja die Hände auf den STIs und dadurch gewinnt man scon deutlich an länge.

Ich würde dir Raten lieber das Rad so weiter zu fahren bzw. kleine änderungen zu machen und auf was neues zu sparen.
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#1383108 - 16.04.19 21:42 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Falk]
tomrad
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Beiträge: 138
In Antwort auf: Falk
Zitat:
Es gibt doch Vorbauadapter, an die ein Ahead-Vorbau geklemmt wird. Der erweiterte die Möglichkeiten enorm. Zumal man durch Umdrehen die Höhe verändern

Wenn ich auch Rennbügel im Allgemeinen und im Besonderen, wenn ihr Einbau nicht zu einer ertragreichen Rennfahrerkarriere führt, für weniger sinnvoll halte, das mit dem Schaftadapter unterschreibe ich sofort. Sogenannte klassische Vorbauten sind fast immer mit dem Taucher zu vergleichen, der nicht taucht. Sie taugen nichts.

@Thomas S, stimmt. Ich würde aber keinen Adapter mit Schlitz verwenden, sondern besser mit Schrägkeil und vor allem in längerer Ausführung. Die Geschlitzten brechen früher oder später.


Der "Schlitz" ist meiner Meinung nach eine Hülse für 1 1/8 Gewindegabeln. Bei 1Zollgabeln kann man den weglassen. Unter der geschlitzten Hülse verbirgt sich der Schrägkeil.

LG Tom
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#1383141 - 17.04.19 08:00 Re: Umbau Trekkingrad [Re: kangaroo]
olafs-traveltip
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Auch ich würde keine so großen Umbauten emofehlen, den Gepäckträger tauschen, ein günstiges Laufrad mit Nabendynamo und gut.

Wenn was mit Rennlenker werden, scheint dies eine günstige Basis zu sein. Hat alle Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger und breitere Reifen gehen auch noch...
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#1383256 - 17.04.19 20:33 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Toxxi]
hercules77
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Gibt nix, was es nicht gibt:

"Klick"
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#1383259 - 17.04.19 20:44 Re: Umbau Trekkingrad [Re: olafs-traveltip]
Kubikus
Mitglied
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Beiträge: 17
In Antwort auf: olafs-traveltip
Auch ich würde keine so großen Umbauten emofehlen, den Gepäckträger tauschen, ein günstiges Laufrad mit Nabendynamo und gut.

Wenn was mit Rennlenker werden, scheint dies eine günstige Basis zu sein. Hat alle Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger und breitere Reifen gehen auch noch...

Ein Gravelbike und für das Geld zwar ganz OK, würde ich allerdings davon abraten bzw. empfehlen ein gebrauchtes zu kaufen, denn dann gibt es nicht nur mehr sondern solide Technik für selbiges +/- selbiges Geld.
Liebe Grüße, Kubikus

Geändert von Kubikus (17.04.19 20:45)
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#1383260 - 17.04.19 20:58 Re: Umbau Trekkingrad [Re: Kubikus]
olafs-traveltip
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2708
In Antwort auf: Kubikus
en bzw. empfehlen ein gebrauchtes zu kaufen, denn dann gibt es nicht nur mehr sondern solide Technik für selbiges +/- selbiges Geld.

Das lese ich hier so oft, dass ich diesmal drauf antworten muss. Obeohl ich in einer Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern lebe, gibt der Gebrauchtmarkt nicht viel hier außer Baumarkträdern Dann noch eines in passender Größe zu finden, kommt dann Lottospielen nahe. Als ein Gravelbike suchte, gab es nach kangem suchen eines in nur 30km Entfernung. War dann doch zu klein und war zwar diw nächst bessere Ausstattung von vor 5Jahren. Da zwischenzeitlich sowphl der Rahmen als auch die billigeren Shimanokpmponeten eine Features bekommen hatten, die das Gebrauchtrad nicht hatte, ist es doch das neue mit den Einfacheren Komponenten geworden ( keine "Wäscheleinen", mehr Ösen). Mag ein Einzelfall sein... für .i h aber Symptomatisch.
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#1383273 - 17.04.19 21:48 Re: Umbau Trekkingrad [Re: olafs-traveltip]
Genußradler-HB
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 64
Hallo,
ja, der Gebrauchtmarkt ist wie ein Glücksspiel. Selbst wenn dann ein Rad auftaucht das passen könnte, ist es unzureichend beschrieben oder falsche Maßangaben. Das kann man den Verkäufern auch nicht anlasten, die wissen es meist einfach nicht besser.
Aus wirtschaftlicher sicht wird sich ein Komplettumbau nur dann lohnen, wenn viele Teile ohnehin aus der eigenen Teilekiste kommen und nur wenig zugekauft werden muß.
Aber es gibt ja dann noch die emotionalen Faktoren. Hänge ich an dem Rad, weil es in einem angenehmen Kontext angeschafft wurde, oder ist es ein Geschenk von einer geliebten Person gewesen, habe ich damit schon viel schönes erlebt... dann tritt der finanzielle Aspekt in den Hintergrund und dann soll das Rad erhalten werden. Ebenso wenn der TE (wie ich auch) große Freude am Schrauben hat.
Es gibt m.E. kein eindeutiges Ja oder Nein. Wenn das Budget schmal ist und das Rad nur eine Transportmaschine sein soll - dann wohl eher ein passender Neukauf.
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