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#1405277 - 06.11.19 13:39 Welcher Reifen 25-622 8 Bar ?
Dieter Schütt
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 40
Aus der Diskussion "Schwalbe Mondial - Eine Legende am Ende?!" ergibt sich, dass es für mich genau jetzt Zeit ist, neue Reifen zu kaufen.
Diese Frage entfernt sich aber zu weit von dem ursprünglichen Thema, so dass ich es vorziehe, ein neues Thema aufzumachen.
Ich fahre fast ausschließlich Straße. Ich habe so ungefähr das Gewicht eines schlanken Nilpferdes und verwende deshalb 25mm breite Reifen mit 8 Bar. Mein letzter Reifen Continental Grand Prix 5000 hatte einen so gravierenden Mangel, dass ich mich mit dem Qualitätsmanagement von Continental in Verbindung gesetzt habe. Über das Ergebnis werde ich noch berichten.
Ich bin offen für alternative Vorschläge / Empfehlungen.
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#1405286 - 06.11.19 14:17 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 13856
Ich mag die Conti 4Seasons.

Grüße
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#1405292 - 06.11.19 14:43 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
cterres
Mitglied
anwesend und schläfrig anwesend
Beiträge: 2204
Ich fahre den Continental Gatorskin in 28mm auf einer 24mm breiten Felge (DT Swiss RR 521 DB) bei 8 Bar. Etwas mehr Gewicht wegen besserem Durchstichschutz und festere Mischung für längere Haltbarkeit. Eben ein Stadtreifen.
Es gibt noch eine Variante mit verstärkter Flanke (Gatorskin Hardshell), die aber dadurch weniger geschmeidig rollt.

Da ich genau diese Kombination aus Haltbarkeit und Pannenschutz wünschte, ist es für mich der ideale Reifen. Qualitativ hatte ich mit den Continental Rennradreifen bislang keine negativen Erfahrungen.

Den Gatorskin gibt es auch in 23, 25 und 32mm Breite.
Viele Grüsse aus Bremen
Christoph

Geändert von cterres (06.11.19 14:49)
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#1405297 - 06.11.19 15:38 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Da gibt es eine sehr breite Palette an brauchbaren Reifen in 25-622.
Vielleicht steht micht überall 8 Bar drauf, aber die vetragen sie so ziemlich alle.

Worauf liegt dein Fokus bei Reifen?

Der GP5000 lässt vermuten, dass du ein eher leicht und komfortabler rollendes Exemplar möchtest.

Falls das nicht unbedingt der Fall ist und du mit Schäden an den Reifenflanken Probleme hattest, müsste man nach anderen Reifenmodellen gucken.


Vielleicht noch ein Hinweis, falls du noch keine breiteren Felgen mit 17 bis 19 mm Maulweite fährst, wär das langfristig eine Überlegung wert.
Da braucht man nicht so hohe Reifendrücke*1, Felgen und Reifen werden geschont und die Reifen fahren sich weniger schwammig im Wiegetritt und in den Kurven.


*1

Was sehr schön ist, gerade wenn man unterwegs eine Panne hat. 8 Bar mit Handpumpe finde ich sportlich, obwohl ich nicht das schmalste Hemd bin.
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#1405322 - 06.11.19 18:39 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Dieter Schütt
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Beiträge: 40
8 Bar: Topeak TurboMorph Standluftpumpe mit Manometer zum mitnehmen. Die einzige Pumpe, wo taugt.
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#1405325 - 06.11.19 18:55 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Dieter Schütt
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Beiträge: 40
Hallo Nordisch,

ich fahre ungefedert. D.h. recht niedrige Sitzposition, ungefedertes Baumwoll-Lenkerband, sehr steifen Alu-Rahmen, Rennsattel, konventionell eingespeicht.
Die Maulweite der Felge müsste 18 mm sein. Jedenfalls verwende ich 18-er Felgenband.
Leicht rollen, aber viel Spaß bei Schlaglöchern.
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#1405327 - 06.11.19 19:10 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Nordisch
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abwesend abwesend
Beiträge: 2948
Ist das ein Rad für Reisezwecke oder steht der Spaß/Sport im Vordergrund?
Fährst du 99 % Straße?
Bist du viel im Dunkeln unterwegs oder sind das eher eine Ausnahme?


Geändert von Nordisch (06.11.19 19:11)
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#1405344 - 06.11.19 21:15 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Ich haue mal den raus.
Bei dem Preis kannst du nichts falsch machen.
Feine 150 TPI Karkasse, aber halt dick gummiert.
Fährt sich sehr angenehm, aber ist halt durchs reichliche Gummi nicht ganz so zügig rollend.

Die Gummimischung soll sehr haltbar sein. In Kombi mit der dicken Gummierung wird man wohl viele tausende Kilometer abreißen können.

Vittoria Rubino Pro G+

https://www.bike-palast.com/Rennrad/Bereifung/Reifen/Vittoria-Rubino-Pro-Graphene-Faltreifen.html
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#1405378 - 07.11.19 07:50 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Dieter Schütt
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Themenersteller
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Beiträge: 40
Hallo Nordisch,

sorry, war gestern abend auf Achse.
Das Rad ist natürlich für Reisezwecke, aber ich fahre auch jeden Montag von der 30 km von der Chorprobe im Dunkeln nach Hause. Ja! Ich fahre zu 99% auf Straße oder wenigstens asphaltierten Wegen.
Auf Reflexstreifen kann ich trotzdem verzichten, denn mit Hi-Vizibility Packtaschen und Proviz 360° Jacke leuchte ich auch so wie ein Weihnachtsbaum. Außerdem verstößt die Pflicht zu Reflexstreifen sowieso gegen EU-Recht. Auf so einen Vorschlag wie Vittoria habe ich heimlich gehofft, bringt mal etwas italienisches Flair in Deutschlands dunkle Gassen. cool
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#1405387 - 07.11.19 09:05 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
mgabri
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Beiträge: 9330
Panaracer Pasela, falls du keine Rennen fährst. Den Gravelking von Pana gibt es auch mit 25mm. Die Vittorias sind solala, ich fuhr die am Reiserad.
Ansonsten gibts noch als Restbestand den Michelin P3R. Das ist eine sehr gut laufende Rennpelle, allerdings ist die relativ schnell runtergerubbelt.
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#1405408 - 07.11.19 10:34 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: mgabri]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Diese 150 TPI Vittorias Rubino PRO sind gute Reifen - liefen komfortabler als die GP 4000 S *1 - und ihre Nässeschwäche haben sie seit der vierten Generation mit Grapheme abgelegt.

Die Michelin Pro3Race waren in Sachen Gummimischung recht empfindlich, einer klarer Rückschritt zum Pro2Race. Das wurde ab Pro4Race wieder verbessert.
Allerdings gab es dann die 127 TPI Karkasse nicht mehr, sondern nur noch eine 110 TPI Karkasse. Dan gab es noch dem Pro4Comp mit 150 TPI und später den Power Competion in 180 TPI. Beide haben aber sehr empfindliche Reifenflanken - beide habe ich bereits nach geringen Kilometerleistungen beschädigt. Der Schlauch drängte durch den seitlichen Cut.

Erstaunlicherweise sind die Vittoria 150 TPI Karkassen nicht so empfindlich, egal ob beim Rubino Pro, den Vittoria XN/XG Pro und Randonneuer/Voyager Hyper.

*1

Wenn wir von derselben realen Breite ausgehen.
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#1405409 - 07.11.19 10:42 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Nordisch
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Alternativ würde ich nach dem 25 mm Michelin Pro4Endurance oder Power Endurance gucken, wenn denn reale 27/28 mm*1 Reifen in dein Rad passen. Die haben auch einen Flankenschutz fahren sich aber meiner Meinung nach lebendiger als die Conti GP4Season.

Ansonsten halt die 23 mm Version probieren. Ich weiß allerdings nicht, ob die real auch breiter bauen.


*1

27 mm, so breit baut auch ein 25 mm Conti GP 4000 S.
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#1405411 - 07.11.19 11:03 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: mgabri]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Dem Gravelking Slick fehlt neben den Pannenschutz über die gesamte Karkasse, ein zusätzlicher Pannenschutz unter der Lauffläche.

Aktuell gibt es nur die bestollten Gravelking SK und Gravelking EXT in der Plusversion mit einem zusätzlichen Pannenschutz unter der Lauffläche zu kaufen.
Die wären gleichwertig zum Conti GP4Season oder Michelin Endurance.

Auf der Panaracer Homepage gibt es aber den auch den Gravelking Slick als Plus Version.
Abwarten bis der kommt.

Aber der macht IMHO nur Tubeless Sinn, da die Karkassen recht steif sind.
Ich habe den einfachen Gravelking Slick auf dem Stadtrad und kann ihn daher mit dem Michelin Endurance und dem den Conti GP4Season vergleichen.
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#1405414 - 07.11.19 11:26 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: cterres]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Ich weiß, dass der GatorSkin eine Legende ist - weil erst viel später der GP4Season nachgelegt worden ist.

Der Gatorskin verhält sich zum 4Season wieder der GP zum 4000S/5000.

Das bedeuet 60 vs 110 TPI Karkasse.
Einfacher PolyXBreaker vs. Vectran Pannenschutz.
Und der 4Season hat gar einen doppelten Vectran Pannenschutz und damit selbst dem 4000S etwas voraus.
Leider drückt sich dieser Unterschied zwischen dem Gatorskin Falt und GP4Season nicht im Preis aus.
Und dann kommen noch die Michelin Endurance ins Spiel, die ähnlich dem 4Season sind und teils günster als die Gatorskin zu haben sind.

https://www.bike-palast.com/Rennrad/Bereifung/Reifen/Michelin-Pro4-Endurance-V2-Faltreifen.html

Insofern finde ich den GatorSkin, wenn sie ihn nicht drastisch den Preis reduzieren*1, ziemlich überflüssig.

Tut mir leid, wenn ich das so sagen muss.

Ich fuhr damals eine der ersten Faltversion des Gator Skin und fand ihn toll, vor allem weil ihn bedenklos auch Offroad fahren konnte. Aber dann gab es den Conti GP4Season und Michelin Krylion Carbon/ später diverse Endurance.

Allerdings schätze ich den bast-artigen Flankenschutz der Contis als noch robuster ein.
Dafür rollt er halt schlechter als die Michelin.

*1

Ähnlich dem Schwalbe Durano DD, welcher dem GatorSkin sehr ähnlich ist. Allerdings ist der Schwalbe bei Nässe nicht so stark.

https://www.bike-components.de/de/Schwal...28C--o22107343/


Geändert von Nordisch (07.11.19 11:34)
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#1405416 - 07.11.19 11:44 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Sickgirl
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Beiträge: 4661
Zwar erst 150 km mit gefahren und ich habe ihn in 559-28, aber den Schwalbe One Evolution finde ich bis jetzt ganz gut

Er kann wohl auch Tubeless bei passender Felge

Nur die Montage war holprig, kann aber auch an meiner Felge liegen. Reifensitz musste ich mit Spüli behandeln und ordentlich Druck drauf geben bis er richtig in der Felge saß

Im Moment fahre ich ihn mit Schlauch aber ich möchte noch einen Versuch mit TL machen
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#1405426 - 07.11.19 12:21 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Sickgirl]
Nordisch
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Ich bin ingesamt einen Schwalbe One EVO gefahren und war auch zufrieden.
Neulich waren Schwalbe One EVOs im Angebot und ich hab einen als Ersatz für meinen zerstörten*1 4000 S II bestellt.

*1

Bei einer Notbremsung.
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#1405503 - 07.11.19 19:45 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
talybont
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25 mm, wer fährt denn noch so schmal? Selbst meine Open Corsa 25 bauen real 27 mm auf 17 C.

Ich bin ja auch kein Freund der deutschen Reifen, habe mich da schon zu viel geärgert. Im RR-Bereich fahre ich derzeit:

HUTCHINSON FUSION 5 PERFORMANCE Kevlar Pro Tech 700x28c - baut 28 mm auf 13 C, sehr unauffällig, guter Grip auch bei Nässe

PANARACER RACE TYPE-A EVO 3 700x28c - baut 30 mm auf 17 C, fast wie ein Gravelking Slick 32, nur schneller und besserer Nassgrip

Ansonsten wie Nordisch sagt. die G+ Mischung braucht sich vor Black Chili oder einem GP4s nicht zu verstecken! Haltbar ist sie auch. Die Karkassen von Vittoria sind flexibler als bei Conti und Schwalbe. Nur sind die Reifen nicht für den Prüfstand gebaut, deswegen gewinnen die nix!

Ansonsten gefällt mir auch die Gripton Mischung von Specialized. Habe da einen 30er Espoir - überragender Nassgrip! Und das bei einem so günstigen Reifen! Den fahre ich auf meinem Monnemer Flaty mit Pannenschutzband runter.

Wenn es unbedingt Conti sein soll, dann den normalen GP mit BCC, alles andere halte ich für Geldverschwendung. Den Pannenschutz mit Vectran erkauft man sich z.T. mit erheblichen Fertigungstoleranzen. Hatte schon mehrfach total verzogene GP4s.

Und Schwalbe? Haben früher beim MTB-Reifen immer die Stollen verloren, seitdem unten durch.
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#1405509 - 07.11.19 20:24 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: talybont]
Nordisch
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Ja, mein letzter Conti GP4Season lief erst halbwegs rund und bekam mit der Zeit einen immer größeren Schlag und wurde dann entsorgt.

Ich hab noch einen alten 4Season ohne 2 Vectranlagen im Einsatz, der ist absolut zuverlässig.

Der GP oder robuster GP GT mit der dicken BlackChili Gummierung, da muss ich beipflichten, ist in Sachen Preis-Leistung eine Überlegung wert. In Sachen Rollwiderstand liegen sie noch vor dem GP4Season.

Wie ich irgendwo schon einmal schrieb, ein flankengeschützer 110 TPI Reifen kommt maximal auf das Rollniveau eines guten 60 TPI Reifens.

EDIT

Conti Grand Prix GT mit extra breitem Pannenschutz

https://www.4thebike.de/komponenten/reif...n?sPartner=1234


(4TheBike soll keinen so guten Ruf haben. Ich hatte jedoch bei 3 Bestellungen sofort lieferbarer Artikel keine Probleme. Ich habe gerade von denen die Versandbestätigung für 2 Schwalbe Mondial Performance Reifen bekommen. Damit kann mein Reisepanzer endlich auch bedenkenlos über schwierigeren Grund fahren. )

Geändert von Nordisch (07.11.19 20:35)
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#1405510 - 07.11.19 20:27 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Dieter Schütt]
Auberginer
Mitglied
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Beiträge: 3521
Ich empfehle Schalbe durano plus.

Ich fahre die in 28mm auf 25mm Maulweite mit 8 Bar. Das ist eine sehr gute Lösung bei meinem Körpergewicht von 160Kg.
Mit pinkem Flecktarn kann man sich super zwischen Flamingos verstecken.
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#1405516 - 07.11.19 21:24 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Auberginer]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Wie findest du den Grip? Ich fand die Dual Compound Mischung an mehreren Schwalbe Reifen auf nassem Asphalt mit Vorsicht zu genießen.


Die Plus Version steht für kompromisslosen Pannenschutz, aber ist am unteren Ende des Leichtlaufes. Die liegen bei knapp 20 Watt. Die anderen besprochen Reifen, außer der GP4Season und die Gators, liegen bei 10 bis 15 Watt. Das bei 29 km/h für ein Rad, das mit lediglich 43 kg belastetet wurde. Ein Fahrrad hat aber 2 Räder und bei höherer Last steigt der Widerstand nochmals. Und das (mehr Walkarbeit entweder durch höheres Gewicht oder geringeren Druck) wirkt sich bei steifen Reifen noch negativer aus als bei flexibleren Vertretern. So steigt der Rollwiderstand des Durano bei Halbierung des Druckes auf 4 Bar auf über 26 Watt, also um mehr als 6 Watt, noch einmal an. Bei flexibleren Vertretern sind es nur ca. 4,5 Watt.
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#1405579 - 08.11.19 13:44 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Auberginer]
talybont
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Beiträge: 628
Durano Plus hatte ich mal in 25 mm. War total enttäuscht. Rollten wie ein Sack Nüsse und der Grip war bescheiden. Danach kamen 25 mm GP4s - eine andere Liga (preislich wie auch von der Performance).
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#1405631 - 08.11.19 17:43 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2218
Ich bin die Michelin Pro 4 Endurance eine Weile in 25 und 28 mm (beide sehr ähnlich in der tatsächlichen Breite) am Crosser gefahren und fand sie anfangs ganz gut. Der Flankenschutz ist meines Erachtens ähnlich gut wie bei Conti 4 Season. Grip und Haltbarkeit schienen mir anfangs auch gut, ich hatte aber deutlich mehr Platten als bei den mittlerweile seit vielen Jahren und gegen 70'000 km am Rennrad gern gefahrenen Conti GP 4000s.
Ich hatte die Pro 4 Endurances dann mal eine Weile (so gegen max. 2 Jahre) unbenutzt im Keller liegen. Danach war der Gummi bei allen vier Reifen deutlich härter geworden, und es schien mir zweifelhaft ob sie mir in schnell gefahrenen Kurven noch ausreichend Grip bieten würden. Ich habe die einen dann für eine Sizilien-Tour nochmal benutzt, und prompt hat es mich in einer scharfen Kehre auf trockener Fahrbahn um ein Haar hingelegt. Ich kann auch mit ziemlicher Sicherheit behaupten, dass das an der Stelle mit den 4000 s nicht passiert wäre.

Auf zwei Spanien-Touren bin ich dann noch bei grossteils Asphaltstrecken mit wenigen teilweise gröberen Schottereinlagen die Conti Gator Hardshells in 28 mm gefahren.
Sehr robuste Flanken, die 4 Season waren bei ähnlicher Beansprungung schneller hinüber. Sehr pannensicher (ein Platten auf 5800 km) und dauerhaft, gute Nasshaftung, aber erwartungsgemäss deutlich hölzereres Abrollverhalten als mit "echteren" Rennreifen.
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.
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#1405649 - 08.11.19 20:24 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Machinist]
rayno
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Die Conti GP 4000s fahre ich jetzt schon einige Jahre am Rennrad, und zwar die 25er. Die 28er passen leider nicht auf meine schon fast klassischen Italo-Stahlrenner. Bei Neukauf würde ich natürlich die 5000er nehmen.
Am 28"-Surly LHT mit dem ich fast nur bei Reisen und den Trainingstouren hier in der Gegend unterwegs bin, bevorzuge ich seit etlichen Jahren eine Mischbereifung. Vorne ein leichter 32er oder 37er und hinten ein etwas kräftigerer Reifen mit mehr Profil in 37 oder 38 mm Breite. Den hier im Forum offensichtlich besonders beliebten schweren Schlappen wie die Marathons, Mondials etc. konnte ich noch nie etwas abgewinnen. Platten habe ich mit den leichteren und viel leichter laufenden Reifen auch höchst selten. Meinen letzte Reifenpanne hatte ich 2012 bei BU24 auf der Ausfahrt aus Berlin. Davor auf meiner Nordamerikadurchquerung 2011 zwei Platten; und die am selben Tag in Montana: Vorne durch einen feinen Draht eines zerfetzten Autoreifen, hinten durch die Scherben einer Bierflasche. Ich hatte die damals noch recht neuen Conti TopContact drauf. Da ich am vorderen Reifen die Ursache für den in den folgenden Tagen immer wieder auftretenden Druckverlust nicht finden konnte, hatte ich dann den als Notreserve mit genommenen, leicht gebrauchten Vittoria Hyper montiert, mit dem ich dann die folgenden Wochen und über 4000 km ohne Panne bis nach Halifax gefahren bin. Und weil sie mir auch im Lenkverhalten viel besser gefielen als die TopContact, wurden sie in den nächsten Jahren zu meinen Lieblingsreifen. Pannen hatte ich damit bis heute, von der erwähnten bei BU24 abgesehen keine. Seitdem und auch in den Jahren davor nicht; bei keinem der sonst gefahrenen Reifen. Auf meinen etlichen Skandinavienreisen hatte z.B. nach meiner Erinnerung noch nie einen Platten.

Den Hyper (neuere Version) fahre ich heute immer noch gerne; allerdings nur am Vorderrad. Hinten einen etwas schwereren, aber mit ca. 500g immer noch recht leichten Schwalbe Supreme bzw. den etwas schwereren, aber sehr leicht laufenden Schwalbe Almotion, der ein ausgeprägteres Profil hat als der Supreme.

Nach allen Erfahrungen, die ich im Alltag und auf meinen vielen kurzen und auch längeren Radreise gemacht habe, werde ich nie einen Reifen fahren, der wesentlich mehr als 500 bis 600g wiegt.
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#1405662 - 08.11.19 21:30 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Machinist]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Hallo,

so unterschiedlich sind die Erfahrungen.


Ich fahre lieber den Michelin Endurance im Winter, weil die 4000 S dann zu empfindlich ist. Das reicht von Platten(serien) bei wenigen einzelnen Exemplaren auf der Lauffläche bis hin zu seitlichen Schnitten auf der Karkasse. Gerade wegen Letzterer fahre ich zumindest keine neuen 4000 S mehr Winter. Ich möchte nicht fast neue Reifen entsorgen müssen.

Die 4000 S haben wirklich einen guten Grip, das stimmt.
Das heißt aber nicht, dass die Michelin Endurance mit dem Alter relevant schlechter werden und schon gar nicht, dass sie neu schlecht wären. Ich habe keine kritischen Mommente mit dem Endurance erlebt, allerdings fahre ich die rein schwarze Version - auch aus Erfahrung vom Krylion Carbon (die immer einen Farbstreifen und das gerade auf der Reifenschulter hatten). Wobei der Krylion Carbon (Vorgänger Endurance) im Wintertraining auch immer berechenbar war. Unberechebar war bei mir die 2. Generation des Rubino Pro, der Randonneur Cross Pro und teils Schwalbes Dual Compound Reifen.
Die Unterschiede zwischen einem Kryllion Carbon und 4000 S konnte ich nur im Trainingslager im Ergebirge spüren, wo ich im Team gewichtsbedingt der langsamste Fahrer berauf war, aber der schnellste Fahrer auf kurvigen Strecken bergab.

Aber nun nur zum 4000S zurück - diese Gummimischung altert sehr schnell unter Witterungseinfluss. Wer sein Rad häufig in der Sonne parkt oder gar in strahlungsintensiveren Regionen wohnt oder unterwegs sein will, sollte ihn wohl besser nicht ausgasen lassen. Dann zeigen sie sehr schnell Risse. Teils brach das Gummi gar festenweise aus dem Reifen.

Zu den 4Season und den Gator Skins. Die habe ich nie tot an den Flanken bekommen. Die franzten zwar übel aus gegen Ende, gerade wenn man sie mit zu geringen Druck fuhr, hielten aber allen Attacken von außen stand. Die habe ich richtig gequält und trotzdem konnte ich alle bis auf die Karkasse herunter fahren (bis auf einen 4Season, der die Beulenpest bekam).
Dagegen habe ich es schon geschafft einen durchgehen Schnitt in einen Michelin Krylion Carbon hereinzubekommen, auf einem eher harmlosen Feldweg. Dafür rollen die Michelin Kryllion und Endurance meiner Meinung nach angenehmer und leichter, wie auch Rollwiderstandsmessungen zeigen.

Ein letzter Nachsatz:

Beim Grip hat Michelin stetig nachgelegt vom Krylion über Pro4Endurance zu Pro4EnduranceV2 und nun beim Power Endurance.
Bei letzterem Reifen ist auch die komplette Lauffläche in allen Versionen schwarz. Somit gibt es keine Gripunterscheide zwischen schwarzen und farbigen Reifen mehr.

Geändert von Nordisch (08.11.19 21:32)
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#1405688 - 09.11.19 10:06 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Machinist
Gewerblicher Teilnehmer Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 2218
Meine Michelin Pro 4 Endurances waren auch schon die V2 in komplett schwarzer Ausführung, gekauft hatte ich sie in 2016.
Nach den beschriebenen Erfahrungen würde ich in absehbarer Zeit leider keine Michelin Rennreifen mehr fahren wollen. Bei keinem anderen Reifen habe ich bisher eine derartige Veränderung (Verhärtung) des Gummis feststellen können.
Für den betreffenden Einsatz würde ich nun eindeutig den Conti GP 4 Season bevorzugen.
An den Flanken aufgescheuert hat es mir diesen wie auch den Endurance nach einigen gröberen Schotterstrecken früher oder später immer.

Deine beschriebene schnelle Alterung des Gummis der 4000s konnte ich bisher kaum feststellen. Ich fahre damit im Sommer oftmals bei sehr starker Sonneneinstrahlung, und die Räder sind teilweise in geparktem Zustand stark dem Licht bzw. der Sonne ausgesetzt.
Ich nutze ihn auch als Rennreifen für's Wintertraining bei tiefen Temperaturen und oftmals Nässe, bisher hatte ich Glück und nie einen Platten unter unangenehmen Bedingungen zu beheben.
Die Flanken dieses Reifens sind zugebenermassen ziemlich empfindlich, Alles kann man nunmal nicht haben.
Tritt ein kleiner seitlicher Schnitt auf welcher bei hohem Reifendruck den Schlauch austreten lassen würde behelfe ich mir ab und zu indem ich das eng zunähe, von der Innenseite mit einem Schlauchflicken versehe und ihn dann noch als Hinterreifen runterfahre. Solche Reifen fahre ich aber in der Regel dann nur als Trainingsreifen in heimischen Gefilden, vor einer anstehenden Rennradtour über die Alpen oder einem Radmarathon montiere ich stets was Neueres.

@rayno
Ich mag die typischen schweren und steifen Reisereifen auch nicht besonders, aber m.E. sollte man da schon unterscheiden wozu die Dinger benutzt werden.
Für wirklich lange Reisen und vorallem auf richtig schlechten Strecken haben sie durchaus ihre Berechtigung.
Es gibt nunmal Bedingungen und Umstände wo man vorallem Material montiert haben möchte welches wenn immer möglich keine Probleme macht. Ein Platten oder gar ein unfahrbar defekter Reifen beispielsweise auf einer abgelegenen und groben Andenpiste auf über 4000 Metern, womöglich bei grosser Kälte dem Wind ausgesetzt und weit weg von jeder Siedlung ist nicht unbedingt wünschenswert.
Ich bin daher früher auf sehr langen Reisen ganz gerne die Conti Travel Contacts in 26"/559 gefahren. Das war wohl zumeist bevor die Qualitätsprobleme mit diesem Reifen auftraten, jedenfalls konnte ich mit den meisten Exemplaren trotz schmaler Felgen 13'000 bis 14'000 km erreichen. In 26 x 1.75" wogen die in der Faltversion um die 660 g und rollten auf Asphalt noch einigermassen gut ab.

Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.

Geändert von Machinist (09.11.19 10:09)
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#1405710 - 09.11.19 13:58 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Machinist]
Nordisch
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2948
So sehen ältere/witterungsgeplagte GP 4000 S aus und das ist noch harmlos.

https://www.bicyclerollingresistance.com/specials/new-vs-worn-gp4000s-ii

Von Rennradverleihern in mediterranen Regionen gibt es noch ganz andere Bilder.

Zum Michelin und Reifen mit ähnlichen Mischungen:

Silica basierte Mischungen wirken alle mit der Zeit härter, ohne aber eklatante Gripschwächen zu haben. Dazu zählen unter anderem auch die Conti GP 4000 OHNE S (vor 2007). Ich habe ein paar alte 4000er Exemplare von einem netten Mitforumisten bekommen, die bei uns im Verein von der Jugend problemlos gefahren werden.
Da ich viele verschiedene Einzelreifen teste, ist mein Endurance auch schon min. 5 Jahre alt. Den Rekord hält ein Michelin Pro 2 aus dem Jahre 2005, einer der Reifen vom ehemaligen Renner meiner Lebensgefährtin, den sie selten gefahren ist. Die Gummimischung fühlt sich auch hart an, fährt sich aber unauffällig wie damals - Ein weiteres Indiz dafür, dass die Eigenschaften des Reifens sich nicht wesentlich verändert haben: Der erste Pro2 Race von diesem Renner fuhr sich bei mir vor ein paar Monaten am Hinterrad genauso schnell herunter wie auch die neuen Pro2Race, welche ich vor über 10 Jahren fuhr. Nur 2000/3000 km waren drin. Früher waren 3000/4000 km mit dem Pro2 Race normal, aber da wog ich auch noch weniger.
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#1405721 - 09.11.19 17:22 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Machinist
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Am einen etwas weniger gefahrenen Rennrad habe ich manchmal auch Exemplare des 4000s welche etwa so mitgenommen aussehen. Ich konnte bisher aber kaum mangelhaften Grip feststellen.
Vermutlich habe ich aber sonst diese Probleme mit den Contis nicht weil ich die Reifen meist schneller runterfahre.
Ich habe am Hinterreifen in etwa doppelt so hohen Verschleiss wie vorne, fahre aber fast nur in hügeligem bis bergigem Terrain.
Mal kurz nachgeschaut: Die 4000s und 4000sII von vor einigen Jahren hielten mir am Hinterrad maximal zwischen zirka 5000 und 6800 km, am Vorderrad 10'000 bis 13'500 km.

Mein Rennrad war die letzten Jahre jeweils zwischen 6000 bis 11'000 km pro Jahr im Einsatz, daher sind bei mir die Reifen in der Regel nach einem bis zwei Jahren bereits entsorgt.
Aus Sicherheitsgründen (vorallem zur Pannenrisiko-Verringerung in schnellen Abfahrten) fahre ich auch immer nur den Hinterreifen runter. Vorne kommt dann ein Neuer ran wenn der Hintere durch ist, und der benutzte Vordere kommt jeweils nach hinten.

Hast du schon Erfahrungen mit Pirelli-Reifen?
Der Mensch ist umso reicher je mehr Dinge er liegen lassen kann.
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#1405725 - 09.11.19 17:54 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Nordisch]
Auberginer
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Beiträge: 3521
In Antwort auf: Nordisch
Wie findest du den Grip? Ich fand die Dual Compound Mischung an mehreren Schwalbe Reifen auf nassem Asphalt mit Vorsicht zu genießen.


Die Plus Version steht für kompromisslosen Pannenschutz, aber ist am unteren Ende des Leichtlaufes. Die liegen bei knapp 20 Watt. Die anderen besprochen Reifen, außer der GP4Season und die Gators, liegen bei 10 bis 15 Watt. Das bei 29 km/h für ein Rad, das mit lediglich 43 kg belastetet wurde. Ein Fahrrad hat aber 2 Räder und bei höherer Last steigt der Widerstand nochmals. Und das (mehr Walkarbeit entweder durch höheres Gewicht oder geringeren Druck) wirkt sich bei steifen Reifen noch negativer aus als bei flexibleren Vertretern. So steigt der Rollwiderstand des Durano bei Halbierung des Druckes auf 4 Bar auf über 26 Watt, also um mehr als 6 Watt, noch einmal an. Bei flexibleren Vertretern sind es nur ca. 4,5 Watt.


Die Randbedingung "sehr hohes Gewicht" lässt 4 Bar garnicht zu, das wären konstant Durchschläge.

Klar rollt nicht gut. Aber ist ein guter Kompromiss für Leute die viel wiegen und dadurch mit Reifne konstant Probleme haben. GP4k sind natürlich eine ganz andere Liga. Für mich haben die nie funktioniert weil die Seitenwand recht schnell aufgegeben hat. Also keine echte Alternative.
Mit pinkem Flecktarn kann man sich super zwischen Flamingos verstecken.
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#1405732 - 09.11.19 20:41 Re: Welcher Reifen 25-622 8 Bar ? [Re: Auberginer]
Nordisch
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Beiträge: 2948
Hallo,


sowohl ein höheres Gewicht bei gleichem Druck als auch eine ein geringerer Druck bei gleichem Gewicht erhöhen den Rollwiderstand, denn beides führt zu einem stärkeren Walken des Reifens.

Bei bicyclerollingresistance (BRR) wurde aber das Gewicht beibehalten und der Druck gesenkt.
Daran sieht man wie stark unterschiedliche Reifen auf eine Veränderung einer der Variablen reagieren.

Davon abgesehen:

4 Bar 25 mmm auf 17C Felge (wie im Testaufbau von BRR) wäre für sub 60 kg Fahrer vermutlich problemlos möglich.

Nach einer Panne durch Fremdkörper am Vorderrad habe ich meinen 23 mm Veloflex auf 5 Bar aufgepumpt bekommen. Er saß auf einer 19C Felge. Danach musste ich eines der schlimmsten Kopfsteinpflaster der Region passieren, wo viele ihr Auto nur drüber tragen. Ich hatte mit 90 kg Lebendgewicht keine Probleme damit.

Viele Grüße,
Andreas
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