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#1443315 - 03.09.20 15:25 Österreichradrundfahrt 2020
oktopus
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 249
Unterwegs in Österreich

Dauer:15 Tage
Zeitraum:17.8.2020 bis 31.8.2020
Entfernung:1 Kilometer
Bereiste Länder:deDeutschland
atÖsterreich

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt …

Ursprünglich hatte ich vor, eine Tour WIEN - TRIEST - TURIN - MONACO - CÁDIZ zu fahren (hab ich hier schon anklingen lassen). Dann kam Corona und warf mir meine Pläne über den Haufen. Aber aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Ich werde die große Tour nächstes Jahr fahren. Mein Alternativprojekt für heuer ist nun eine Radrundreise durch Österreich.
Um Gewicht für die Anstiege zu sparen, nahm ich das leichte SIMPLON Carbonrad, mit dem ich auch die Sellarunde gefahren bin. Und auch bei den Packtaschen wurde gespart :-)

Tag 1: Wien bis Spitz an der Donau
Hach wie schön, mit einem leichten Rad und wenig Gepäck zu fahren. :-) Das Rad rollte fast von alleine. Diese Strecke bin ich ohnehin schon mehrere Male gefahren. Ich kenn schon jede Ecke. Um 8 Uhr 47 fuhr ich los - den kürzesten Weg zur Donau, das rechte Donauufer (in Fließrichtung) entlang Richtung Westen. Stark bewölkt, KEIN Wind (sehr ungewöhnlich), angenehme Temperaturen. Genau meins :-)
Ich blieb am rechten Donauufer, fuhr durch Tulln und machte Mittagspause beim Radltreff neben dem ehemaligen AKW Zwentendorf, das zu einer Photovoltaikanlage umgebaut wurde.





Kaum hatte ich etwas zu essen bestellt, begann es zu nieseln. Oh? Der Wetterbericht wird doch nicht etwa recht haben? Ich programmierte meine Wetter APP neu und fuhr weiter :-) Geht doch :-) Es geht nix über eine Wetter APP, die sich nach mir richtet!



Das WKW Altenwörth ist eine Baustelle, daher musste ich auf der rechten Seite der Donau bleiben und wechselte erst in Krems zum linken Donauufer. Die Wachau ist einfach auf dieser Seite schöner. Und durch Dürnstein zu fahren, ist immer wieder ein Erlebnis.
Spitz erreichte ich um 16 Uhr 30 und bezog meine Pension. Das eigene Restaurant hatte geschlossen, daher suchte ich mir einen Heurigen im Ort.

Gesamtstrecke 109,68 km
angenehme Temperatur mit um die 26 °C (in der Früh 16 °C)
Regen nur während meiner Mittagspause, ansonsten vormittags bewölkt bis sonnig
Summe aller Steigungen: 304 m


Tag 2: Spitz an der Donau bis Linz
Zum Frühstück gab es heute Kornspitz und Kürbiskernweckerl mit Schinken und Käse, dazu weich gekochtes Ei, Müsli mit Obstsalat und Joghurt, Kaffee ohne Ende, 1 Liter Wasser, 1/2 l Orangensaft. Richtig feudal! Aber aufgrund von Corona nicht als Buffet, sondern serviert. Um 8 Uhr 17 fuhr ich los bei 13 °C und leichtem Nieselregen die Donau entlang durch die Wachau. Der Nieselregen blieb mir bis halb 11 erhalten. Im Laufe des Nachmittags regnete es auch noch einmal. Anscheinend hatte meine Wetter APP einen Programmierfehler ...
Bei Melk wechselte ich die Seite der Donau. Mittagspause machte ich in Hößgang. Danach frischte der Wind immer mehr auf. Ich hatte natürlich Gegenwind, eh klar! Aber der Vorteil dabei war: er verwehte mir die schwarzen Regenwolken!



In Mauthausen sah ich die Rollfähre "einparken". Nix wie hin! COOL! Eine nette Alternative zum Kraftwerk Abwinden, um die Seite der Donau zu wechseln.



Mein Hotel in Linz erreichte ich um 17 Uhr 20. Zeit genug, um spazieren zu gehen und ein Restaurant in der Stadt zu suchen.

Gesamtstrecke 124,14 km
Temperatur vormittags um die 17 °C, spätnachmittags bis 23 °C
teilweise etwas Regen, zunehmender Gegenwind
Summe aller Steigungen: 249 m


Tag 3: Linz bis Eugendorf
Heute fuhr ich besonders früh los. Um 7 Uhr 35 war ich bereits unterwegs. Kühle 13 Grad, stark bewölkt. Ich überlegte mir schon, die Jacke anzuziehen, ließ es aber dann doch. Gleich ums Eck vom Hotel zum Traunradweg. Richtig schön! Ein Traum von einer Landschaft!





In Traunfall / Viecht verließ ich die Traun und suchte mir den kürzesten Weg zum Attersee. Mittagspause machte ich in Weyregg nach gefahrenen 83 km.





Kohlenhydrate und Eiweiß, wie man es beim Radeln braucht :-)

Für mich als Taucherin eine alt bekannte Gegend! Mit dem Rad bin ich noch nie den Attersee entlang gefahren. Weyregg, Twin Towers, Dixi, Steinbach - Föttinger, Weißenbach, Ferrarikapelle, Wandl, Unterach ... Hätte ich jetzt meine Tauchausrüstung dabei, könnte ich glatt ein paar Tauchgänge an meinen "alten" Tauchplätzen machen! Dann hätte ich aber kein leicht bepacktes Rad mehr :-)





In Unterach verließ ich den Attersee und fuhr rüber zum Mondsee. Auch hier war ich schon einige Male tauchen!





In Gries-Plomberg ließ ich den Mondsee links bzw. eigentlich rechts liegen und fuhr westwärts Richtung Salzburg, weiterhin auf dem R2, dem Salzkammergutradweg (Radroute).
Um mein Quartier in Eugendorf zu finden, musste ich erst einmal um einen Golfplatz rundherum fahren. Ich schaffte es aber doch und war um 18 Uhr da. Beim Versperren meines Rades in der Garage kam ich mit zwei Radfahrern ins Gespräch. Sie fragten mich, was für eine Tour ich fahre und ob ich denn gar nicht mit e-Bike fahre??? Sie sind von Eugendorf zum Mondsee und wieder zurück gefahren. Da waren schon starke Anstiege den See entlang. Öhm??? Wo soll das gewesen sein? Wenn es am Mondsee bergauf geht, rinnt dann nicht der See aus?

Gesamtstrecke 132,99 km
Temperatur vormittags um die 18 °C, nachmittags dann bis 25 °C
Richtig viel Sonne ab 8 Uhr
Summe aller Steigungen: 792 m


Tag 4: Eugendorf bis Bruck an der Großglocknerstraße
Hier in Eugendorf war Corona wieder ein Fremdwort. Ich war gestern schon an der Rezeption die einzige mit Mundschutz und heute Früh beim Frühstück gab es Buffet, als hätte es nie Maßnahmen gegeben ... Na ja. Üppig und gut war es trotzdem.

Heute fuhr ich so schön früh um 7 Uhr 52 los! Raus aus der Garage, auf die Bundesstraße, links rüber und dann um die Kurve. Nach 2 km stand da "Thalgau 9 km". Öhm was???? Da bin ich doch gestern durchgefahren? Falsche Richtung, umdrehen. Ich kann das echt gut, in die verkehrte Richtung zu fahren! Na gut, der zweite Versuch klappte, und ich fuhr nach 22 km durch Salzburg, um den Tauernradweg entlang der Saalach zu erreichen. 15 °C, sonnig, teilweise schattig durch die Bäume. Was will man mehr :-)

Der Tauernradweg verläuft zwischen Salzburg und Zell am See in 2 Varianten: In der einen Variante verfolgt der Radweg ab Salzburg die Grenze zwischen Österreich und Deutschland und führt durch den Flachgau und durch das oberösterreichische Innviertel weiter die Salzach entlang bis zu deren Einmündung in den Inn bei Braunau. Danach verläuft der Tauernradweg weiter den Inn entlang bis Passau, wo Anschluss an den Donauradweg besteht. Ab der oberösterreichischen Gemeinde Hochburg-Ach bzw. dem gegenüberliegenden bayrischen Burghausen kann der Weg bis Passau auch auf der bayrischen Seite von Salzach und Inn zurückgelegt werden. Ab dem Zusammenfluss von Inn und Salzach zwischen Burghausen und Braunau entspricht die Streckenführung dem Inn-Radweg.
Die zweite und kürzere Variante des Tauernradwegs führt von Salzburg auf deutschem Gebiet (dort teilweise als ziemlich unebener Schotterweg) durch das Tal der Saalach in einem Bogen zurück in den Pinzgau, wobei die Strecke bis Lofer dem Kleinen Deutschen Eck entspricht. Ab Lofer ist diese Variante durchgängig asphaltiert, liegt aber auch auf straßenunabhängigen Wegen bis zum südlichen Talausgang in der Lärmzone stark autobelasteter Straßen. Bei Maishofen verlässt der Weg das Saalachtal und führt über Zell am See zurück in das Salzachtal, wo er bei Kaprun wieder auf seinen oberen Verlauf trifft.

Ich entschied mich für die zweite Variante und blieb weitgehend an der Saalach.



Fahrradpanne mitten in der Saalach???? Was es nicht alles gibt ...





Bevor man Bad Reichenhall erreicht, fährt man durch eine richtig schöne Auenlandschaft. Ein bissl holprig, aber lohnenswert!





Nach Bad Reichenhall fuhr ich zuerst den Saalachsee entlang (ich wusste gar nicht, dass es den gibt?), bevor ich ganz überraschend das Schild "Steinpass" vor mir sah. Auch gut, wenn man von einer Passüberquerung gar nichts mitbekommt. Was ich aber sehr wohl registrierte, war der Wechsel ins österreichische Handynetz. Aaaah, zurück in der Heimat :-)

In Maishofen verließ ich den Tauernradweg und fuhr den Zeller See am Ostufer entlang.



In Bruck erreichte ich die Salzach. Mein Hotel in Bruck an der Großglocknerstraße erreichte ich um 17 Uhr. Ich hab hier schon mehrere Male übernachtet, bin also bereits so gut wie Stammgast im Haus :-)



Gesamtstrecke 108,08 km
Temperatur vormittags um die 20 °C, spätnachmittags bis 29 °C
sonnig
Summe aller Steigungen: 796 m


Tag 5: Bruck an der Großglocknerstraße über Königsleiten bis Wald im Pinzgau
Genau genommen Gerlos-Kreisel mit den Krimmler Wasserfällen als Draufgabe. UFFFFFFFF!

Meine Abfahrt war relativ spät um 8 Uhr 06, da es kein frühes Frühstück gab. Aber immerhin verfuhr ich mich nicht. :-) In Bruck kenn ich mich schon aus. Bei frischen 15 °C und herrlichem Sonnenschein fuhr ich auf kürzestem Weg zur Salzach, um auf dem Tauernradweg Richtung Westen zu fahren. Die Salzach entlang ging es anfangs noch eben dahin.

In Wald im Pinzgau, nach bereits 58 gefahrenen km, war es vorbei mit eben. Ein kurzer Stopp, um mich zu stärken, und dann ging es zur Sache. Ich bog ein in die ALTE Gerlospassstraße. Bist du g’scheit! Der Anstieg begann gleich mit 10 %, stieg weiter auf 12 bis 14 % und erreichte nach den ersten 2,5 km 15 bis 17 %. 500 m lang NUR 15 bis 17 %. Und das bei 31 Grad um die Mittagszeit (in der Sonne hatte es 48 Grad), praller Sonne und keinem Schatten weit und breit. AUS! Ich stieg ab und schob die letzten 100m des Steilstücks. PAUSE! Ich hatte gerade mal 3 km geschafft und saß bereits am Wegesrand. Ein Mountainbiker schnaufte den Berg hinauf, ebenfalls schiebend, ich war also nicht die einzige! Nach diesen ersten 3 km ging es etwas moderater weiter, wobei der Steigungsgrad immer wieder wechselte. Ein kurzes Stück "nur" 10 %, dann doch wieder ganz unverhofft 15 %. Ich konnte mich nie auf eine Steigung einstellen. Da muss ich sagen, ein konstanter Steigungsgrad lässt sich auch bei 11 oder 12 % leichter fahren als dieses ständige Hochschaubahnfahren. Außerdem war die Fahrbahn stellenweise sehr rissig und kaputt und ziemlich schmal. Ein zweites kurzes Schiebestück kam dazu, wobei ich deshalb absteigen musste, weil ich nicht runterschalten konnte. Plötzlich 13 % geht im mittleren Schaltkranz nicht. Ich schaltete händisch (oder in anderen Worten ich legte die Kette mit den Fingern auf den kleinen Kranz), schob ein kleines Stück und stieg wieder auf. Nach 9 km fuhr ich um die einzige Kehre! 11 km Passstraße mit einem Steigungsgrad von bis zu 17 %, die nur eine einzige Kehre hat, fand ich erstaunlich! Die letzten 2 km bis zur Einmündung in die neue Gerlospassstraße waren schließlich angenehm bei nur maximal 10 % und frisch asphaltierter Straße.





Ich suchte die Gerlos Passhöhe und fuhr daher die neue Gerlospassstraße in Richtung Königsleiten weiter, fand sie jedoch nicht. Also kehrte ich um und fuhr die neue zur Mautstelle bzw. dem höchsten Punkt der neuen Passstraße - Filzsteinalpe und Gerlosplatte - und weiter bis Krimml. Herrlich, auf schönem Asphalt moderat bergauf zu fahren! Und noch herrlicher die Abfahrt nach Krimml!







Meine absolute Belohnung: die Krimmler Wasserfälle! Einfach wunderschön und einen Besuch wert!





Krimmler Wasserfälle

Nach den Wasserfällen radelte ich weiter nach Wald im Pinzgau, um meinen Gerlos-Kreisel zu schließen. Sollte ich wieder einmal die Idee haben, die alte Gerlospassstraße zu fahren, dann nicht nach bereits gefahrenen 58 km, nicht bei Hitze und nicht um die Mittagszeit!

Mein Hotel in Wald lag direkt an der neuen Gerlospassstraße. Ich erreichte es um 17 Uhr 45.

Gesamtstrecke 85,07 km
Temperatur vormittags um die 22 °C, mittags 31 °C, spätnachmittags immer noch 29 °C
sonnig
Summe aller Steigungen: 1.195 m


Tag 6: Wald im Pinzgau bis Kufstein
Gerlos die zweite :-) Aber diesmal über die neue Gerlospassstraße!

Gestern Abend musste ich den Wirt noch becircen, mir das Frühstück schon um halb 8 herzurichten! Um 8 Uhr 14 saß ich bereits auf dem Rad. Ich musste nur losfahren, gleich bergauf natürlich. Nix mit eben. Ich fuhr den Gerlospass noch einmal ab Wald, aber diesmal auf der neuen Passstraße. Ich empfand es als SEHR angenehm, heute alles umzudrehen: zuerst den Anstieg ausgeruht und bei kühlen Temperaturen in Angriff zu nehmen (13 Grad, strahlender Sonnenschein und doch viel Schatten) und danach erst das Bergab bzw. den flachen Teil der Etappe.

Ein Schild Gerlospass 1531m fand ich auch heute nicht. Laut googlemaps ist die Passhöhe des Gerlospass genau hier:



Anfangs ging es nur moderat bergab, richtig zügig war die Talfahrt erst ab Hainzenberg. Eine richtig tolle Abfahrt bis Zell am Ziller, bei der ich mehr als 1000 Höhenmeter verlor.





Gleichzeitig stieg die Temperatur auf ca. 31 °C. Ab Zell am Ziller fuhr ich die Ziller bis zur Mündung in den Inn entlang, danach folgte ich dem Inntalradweg. Leider verdichteten sich die Wolken um die Mittagszeit, und um halb 3 begann es zu tröpfeln. Aus dem Tröpfeln wurde ein heftiges Gewitter, so dass ich mich bei einem Notausgang aus einem Bahntunnel (???) verschanzte, bis das Donnern und Blitzen nachließ.







Der strömende Regen blieb aber bis Kufstein, 40 km Regenfahrt. Kufstein erreichte ich um 18 Uhr, mein Hotel mitten in der Stadt eine Viertelstunde später.
Der Inhalt meiner Packtasche blieb trocken, dafür war außen alles eingegatscht. Meine Bauchtasche war außen und innen nass, mein Geldbörsel nass eingeweicht. Immerhin blieb mein Geld unversehrt!

Gesamtstrecke 103,48 km
Temperatur vormittags von 13 °C bis ca. 25 °C, mittags 31 °C
in der Früh sonnig, mittags zunehmend bewölkt, am Nachmittag Gewitter und strömender Regen
Summe aller Steigungen: 1.042 m


Tag 7: Kufstein bis Bruck an der Großglocknerstraße
Der Tag begann mit einem herrlichen Frühstücksbuffet. Das beste bisher überhaupt! Da ich ein bissl trödelte, fuhr ich erst um 8 Uhr 15 los. Raus aus Kufstein und gleich auf die B 173. Auf der Bundesstraße zu fahren, hat den Vorteil, es wird nie wirklich steil, und man fährt immer auf Asphalt. Nachteil: die Autos fahren oft SEHR knapp an Radfahrern vorbei, was schon sehr gefährlich werden kann. Die Radrouten dagegen sind meist richtige Radwege oder Güterwege, manchmal Waldwege, auf denen es keine oder fast keine Autos gibt. Sie sind oft landschaftlich schöner, aber manchmal holpert man auf Rumpel-/Schotterpisten dahin und hat oft deutlich steilere Abschnitte. 16 % Steigung auf einem schottrigen Waldweg sind eine Herausforderung! Heute wechselte ich immer zwischen beiden Varianten.

Der Wetterbericht sagte Regen ab Mittag, der Regen kam jedoch nicht. Zumindest nicht da, wo ich unterwegs war. Ich hatte Glück! Es war fast den ganzen Tag wolkig und nur um die Mittagszeit ein wenig sonnig, kühl den ganzen Tag. Herrlich!






Cool fand ich, dass ich durch Skigebiete fuhr und immer wieder an Liftstationen vorbeikam. Zweimal ging’s ein klein wenig bergauf. Und ich erreichte tatsächlich eine Höhe von 1000 m! Zumindest laut Tafel. Googlemaps sagt allerdings etwas anderes. Laut googlemaps war ich auf 975 m Höhe. Kann sich eine Passhöhe verändern? Vom Winde verweht? Oder händisch abgetragen?

Den Zeller See fuhr ich diesmal das Westufer entlang. Das ist ja viel schöner als das Ostufer! Man fährt auf einem Radweg durch ein Naturschutzgebiet und hat immer einen schönen Blick auf den See.



Bruck erreichte ich um 16 Uhr und gönnte mir beim KM Null der Großglockner Hochalpenstraße ein Eis. :-) Danach fuhr ich zu meinem "Stammhotel". Bis jetzt war ich 7 Tage durchgehend gefahren. Für den nächsten Tag war Regen angesagt. Wäsche hatte ich auch keine Mehr. Somit machte ich jetzt PAUSE! Auf dem Programm stand Wäsche waschen, relaxen und einkaufen. Mein Handyladekabel war kaputt, meine Fahrradhandschuhe ebenfalls. Die üblichen Verschleißerscheinungen während einer Radtour.

Gesamtstrecke 90,52 km
Temperatur in der Früh 15 °C, ansonsten um die 20 °C
bewölkt, KEIN Regen!
Summe aller Steigungen: 1.098 m


Tag 8: PAUSE in Bruck an der Großglocknerstraße
Am Abend hatte ich noch Wäsche gewaschen und alles im Badezimmer aufgehängt. Heute schlief ich laaaaaaange und frühstückte anschließend laaaaaaange. Danach verteilte ich die nicht mehr tropfende Wäsche im Zimmer: an den Sessellehnen, Schranktürknöpfen, über den Rand des Fernsehers und über die Lampenschirme. Sonst trocknet mir die Wäsche nicht bis zum Abend! Dann ging ich spazieren. Ladekabel für mein iPhone bekam ich leider nicht, die Wirtin schenkte mir vorhin eines :-)

Fahrradhandschuhe und Bananen für die Weiterfahrt konnte ich aber doch kaufen. Ich ging die Salzach, die Fuscher Ache und noch einen mir nicht bekannten Bach entlang und drehte eine Runde durch Bruck.



Zum Essen ging ich in den Ort, da mein Gasthof Ruhetag hatte. Ein Eis gönnte ich mir ebenfalls (das hatte ich mir eigentlich nicht wirklich verdient).



Im Ort konnte ich auch in Erfahrung bringen, dass der Bäcker um halb 6 Uhr aufsperrt und ich dort frühstücken kann! Ich wollte am nächsten Tag sehr früh starten! Mein Zimmer bezahlte ich am Abend. Und meine in der Zwischenzeit bereits getrocknete Wäsche packte ich ebenfalls gleich ein.

Keine Gesamtstrecke, keine Steigungen (mit dem Rad)
Temperatur in der Früh 10 °C, ansonsten um die 18 °C
stark bewölkt, Regenschauer ab 18 Uhr


to be continued ...

Höhe Bruck unverändert: 752 m ü NHN
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)

Geändert von natash (04.09.20 12:57)
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#1443319 - 03.09.20 16:17 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
oktopus
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Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 249
Unterwegs in Österreich

TEIL 2:


Tag 9: Bruck an der Großglocknerstraße bis Heiligenblut
Mein Wecker läutete um 5:30 Uhr, um 6:30 saß ich bereits beim Bäcker im Ort und frühstückte. Um 7 war ich unterwegs Richtung Ferleiten. Ja, ich wollte noch einmal über den Großglockner fahren. Ich startete so früh, um auf der Großglockner Hochalpenstraße Bedingungen wie auf der Südosttangente in Wien zu vermeiden. Ganz gelang es mir nicht. Autos, Motorräder, ab und zu ein Fahrrad. Alles tummelte sich bereits um 8 Uhr auf der Panoramastraße.

5 Grad zeigte mein Thermometer beim Wegfahren an. Die Landschaft war ein wenig wolkenverhangen. Aber in Ferleiten überwog nur noch die Sonne.





An der Mautstelle verstaute ich meine Jacke wieder in der Packtasche. Beim Radeln wird einem ohnehin warm. Diesmal hatte ich Begleitung von zwei Deutschen. Der eine fuhr in etwa mein Tempo, der andere fiel bald zurück. Ich war den Glockner bereits im Juni gefahren und schaffte es bis zum Parkplatz Fuscher Törl ohne Absteigen. Diesmal musste ich in der Hexenküche einen Zwischenstopp einlegen. Ich hatte Gepäck für 2 1/2 Wochen dabei, ein anderes Rad als im Juni, eine nicht ganz so gute Übersetzung, vielleicht irritierten mich auch die vielen Autos. Nach einem kurzen Stopp fuhr ich den Rest bis zum Parkplatz Fuscher Törl problemlos rauf.







Zur Edelweißspitze fuhr ich ebenfalls. Die Stichstraße zur Edelweißspitze ist bis zu 14 % steil, besteht aus Kopfsteinpflaster, und man macht auf 1,8 km immerhin 170 Höhenmeter. Sie ist der höchste Abschnitt der Großglocknerhochalpenstraße und gleichzeitig die höchste befestigte Straße Österreichs überhaupt. War heute ganz Europa hier unterwegs? Chaos auf den Parkplätzen, Chaos auf der schmalen Kopfsteinpflasterstraße. Mittagspause machte ich in der Edelweißhütte. Von hier aus hat man einen traumhaften Blick auf die Berge, sieht den Großglockner und noch weitere Berge, die mehr als 3000m hoch sind.













Auf der Passhöhe Fuscher Törl schaute ich mir diesmal die Gedenkstätte für die verunglückten Bauarbeiter beim Bau der Großglockner Hochalpenstraße genauer an. Im Inneren der Gedenkstätte sind die Namen auf einer Tafel eingraviert.







Weiter ging’s wieder an der Fuscher Lacke vorbei,







rauf auf‘s Hochtor, dem zweiten Pass an der Großglockner Hochalpenstraße,





und runter auf die Kärntner Seite. Herrlich! Meine Felgen wurden brennheiß! Meine Bremsbacken wohl auch. Die beiden Deutschen verabschiedeten sich bei der Abzweigung zur Kauser-Franz-Josefs-Höhe. Sie fuhren rauf, ich ließ die Franz-Josefs-Höhe diesmal aus und fuhr auf direktem Weg nach Heiligenblut.





Die heutige Etappe war sehr anspruchsvoll und anstrengend, aber die Krönung meiner Tour :-) Es ist einfach ein Erlebnis, in den Bergen mit dem Rad zu fahren, das Gebirge zum Greifen nahe zu sehen. Nur die vielen Autos und Motorräder störten ein wenig.
Heiligenblut erreichte ich um 17 Uhr und suchte gleich meine Pension auf.

Gesamtstrecke 53,44 km
Temperatur in der Früh 5 °C, am Berg um die 13 °C, in Heiligenblut bei meiner Ankunft 17 °C
sonnig, perfektes Bergwetter
Summe aller Steigungen: 2.137 m


Tag 10: Heiligenblut bis Döbriach
Heute hatte ich wieder ein gemütliches spätes Frühstück (8 Uhr). Es hatte 11 ° C, die Sonne schien und der Großglockner war gut zu sehen.



Um 8:30 Uhr saß ich auf meinem Rad. Raus aus dem Ski-/Fahrradstadel und die 17 %-ige Auffahrt zur B107, der Großglockner-Bundesstraße (wie sie ab Heiligenblut heißt), hinauf. Aber von da an ging’s bergab. Und wie! Kehren, Kurven, und ich fuhr rasant talwärts.
In Winklern änderte ich spontan meinen ursprünglichen Plan, das Mölltal entlang bis zum Millstättersee zu fahren. Stattdessen fuhr ich den Iselsberg hinauf, um wenigsten einen Pass des Tages im Programm zu haben.



Der Anstieg war harmlos. Der Iselsberg ist von der anderen Seite anspruchsvoller! Die Abfahrt Richtung Lienz war steil, hatte einige Kehren und Kurven, und ich verlor mehr als 550 Höhenmeter. Herrlich! Richtig toll runterzufahren! Für’s nächste Mal vielleicht eine Herausforderung. :-)





Kurz vor Lienz bog ich in die B 100, die Drautalbundesstraße ein. Lang hielt ich es nicht aus auf der Bundesstraße. Die vielen Autos und LKWs, die knapp an mir vorbeirauschten, bewogen mich dazu, den Drautalradweg zu suchen. Eine sehr gute Entscheidung. Ich war mitten in der Natur und genoss die Fahrt.







Auf dem Drautalradweg blieb ich schließlich bis Sachsenburg. Danach fuhr ich auf verschiedenen Landstraßen, bis ich ein Taferl "Millstättersee Radweg" entdeckte. Den Millstättersee fuhr ich das Nordufer entlang bis Döbriach, meinem Etappenziel.



Mein Quartier mitten im Ort erreichte ich um 18 Uhr 20.

Gesamtstrecke 120,01 km
Temperatur in der Früh 11 °C, tagsüber bis zu 26 °C
sonnig
Summe aller Steigungen: 942 m


Tag 11: Döbriach bis Wolfsberg
Um 7 Uhr früh packte ich alles zusammen und suchte den Bäcker der Region. Ich fand ihn auch und frühstückte dort. Nach dem Frühstück zog ich meine Jacke an. 10 °C waren mir trotz strahlendem Sonnenschein zu frisch für kurze Ärmeln. Einmal um die Ecke, raus aus Döbriach und ... bergauf? Ziemlich bergauf? Steil bergauf? Und immer steiler? Bis 13 % Steigungsgrad? Wer hat denn über Nacht einen Berg neben den Millstättersee gelegt? Das war doch gar nicht ausgemacht? Nach dem Anstieg war mir nicht mehr kalt und die Jacke konnte ich verstauen.

Nach diesem morgendlichen Anstieg peilte ich wieder die Drau an und fuhr auf dem Drautalradweg weiter Richtung Osten.





In Villach entdeckte ich Radwegschilder mit der Bezeichnung "Alpe Adria Radweg". Das wäre auch ein Radweg, der mich interessieren würde!

In Velden erreichte ich den Wörthersee. Zumindest theoretisch. Ich suchte ihn, fand aber nur das Casino von Velden.





Mein Mittagessen war sehr dürftig, allerdings mit sehr schönem Blick auf den See.





Leider bekam ich vom Wörthersee meistens nicht viel zu sehen. Der Radweg ist meistens nicht nah genug am Wasser, manchmal sogar am gegenüber liegenden Gehsteig. Ich war eher enttäuscht. Durch Klagenfurt kam ich fast ausschließlich auf Radwegen gut durch, ohne mich zu verfahren. Nach Klagenfurt fuhr ich auf der B 70 weiter. Der Radweg hätte für mich zu viele Kilometer bedeutet. Meine Etappe war so schon lang genug.

Einen weiteren kurzen Anstieg bescherte mir der Völkermarkter Stausee. Ich sah ihn leider nur von der Ferne. Kurz vor Wolfsberg ging es über den Griffner Berg. Ein Übungsberg für die morgige Etappe. Für den nächsten Tag stand die Pack auf dem Programm.

Mein Self Check in - Hotel in Wolfsberg direkt an der Packer Straße erreichte ich um 18 Uhr 50. Mein Frühstück für den nächsten Tag organisierte ich mir schon am Abend. Ich nahm mir vor, im Zimmer zu frühstücken, um zeitig losfahren zu können.

Gesamtstrecke 131,42 km
Temperatur in der Früh 10 °C, tagsüber bis zu 28 °C
sonnig
Summe aller Steigungen: 1.100 m


Tag 12: Wolfsberg bis Graz
Ich frühstückte im Zimmer. Den Kaffee von gestern wärmte ich mir auf dem Herd auf. Und so konnte ich richtig früh starten. Um 7 Uhr 30 fuhr ich los. Mein Hotel war direkt an der B 70, die bis Graz Packer Straße heißt.

Anfangs war die Straße noch stark von Autos und LKWs befahren. Das ließ aber allmählich nach. Es gibt in der Nähe eine Autobahn. Und nur im Umkreis von Wolfsberg, wo viele Firmen und Fabriken angesiedelt sind, fahren viele auf der Bundesstraße. Ein paar km nach Wolfsberg war ich bereits fast alleine auf der Packer Straße, die moderat bergauf ging. In Twimberg begann der eigentliche Anstieg. So gefürchtet hatte ich mich vor dem Packsattel. Und dann war er völlig harmlos. 17 km ab Twimberg für ca. 600 Höhenmeter (ab Wolfsberg sind es ca. 770 Höhenmeter) bei einem Steigungsgrad von bis zu 9 %. Aber die Pack ist richtig schön! Ich fuhr teilweise einen Bach entlang, meistens durch Wald oder eine Wiese, sah Kühe, ab und zu fuhr ich durch ein Dorf. Die Straße war kurvenreich mit ein paar Kehren. Alles schattig bei angenehmen Temperaturen. Einfach super!







Fotografieren konnte ich während der Fahrt. Der Sattel selbst zog sich über 5 km. Ich war bereits höher, bevor ich die Tafel mit der Passhöhe erreichte. In der Nähe der Tafel ist die Landesgrenze zwischen Kärnten und der Steiermark. Und danach ging’s bergab. Und wie! Bis Köflach.



Ich blieb auch nach Köflach mehr oder weniger auf der B 70, ab und zu fand ich einen Radweg in der Nähe. Graz erreichte ich um 16 Uhr.


Gesamtstrecke 96,19 km
Temperatur in der Früh 13 °C, tagsüber bis zu 29 °C
sonnig
Summe aller Steigungen: 1.082 m


Tag 13: PAUSE in Graz


Tag 14: Graz bis Semmering
Ursprünglich wollte ich über Mönichkirchen und somit über den Wechsel nach Wien fahren. Ich entschied mich aber spontan um und suchte mir ein Zimmer am Semmering. Rückfahrt über den Semmering und die Adlitzgräben. :-) Ich frühstückte zeitig in der Früh und fuhr kurz nach 8 Uhr los. Rechts - links - rechts - links - rechts (oder so ähnlich) zum Ufer der Mur, um dem Murtalradweg zu folgen.



Nach ca. 2 Stunden Fahrt begann es leicht zu regnen, so dass ich mein Gepäck und mich selbst regendicht machen musste. Eine halbe Stunde lang hielt der leichte Regen an, danach kam wieder die Sonne hervor. SEHR erfreulich, da der Wetterbericht ursprünglich Regen für den ganzen Tag gemeldet hatte. Ein kurzer Kaffee-Stopp bei Sonnenschein bei einem Radlstadl in Pernegg kam mir sehr gelegen.



Das ist übrigens NICHT mein Fahrrad!



Auf dem Murtalradweg blieb ich bis Bruck an der Mur.



Ab Bruck fuhr ich im wesentlichen auf der Bundesstraße weiter und wich nur gelegentlich auf den nahegelegenen Radweg aus (anfangs war es der Mürztalradweg, später der Semmeringradweg). Leider verdichteten sich die Wolken am Nachmittag wieder, und es schüttete zeitweise so heftig, dass ich Schutz suchte.

Regenguss

Ungefähr 1 1/2 Stunden lang fuhr ich im mehr oder weniger starken Regen. Danach kam auf einmal wieder die Sonne hervor. Wie im April! Bei Sonnenschein erreichte ich die Passhöhe vom Semmering. Mein Hotel war etwas oberhalb der Passhöhe mit einem traumhaften Blick Richtung Adlitzgräben mit der Semmeringbahn und der Polleroswand!



Gesamtstrecke 119,91 km
Temperatur in der Früh 12 °C, tagsüber bis zu 24 °C
von sonnig über bewölkt bis Regenschauer war alles dabei
Summe aller Steigungen: 1.201 m


Tag 15: Semmering bis Wien
Um 7 Uhr saß ich schon beim Frühstück. Trotzdem kam ich erst kurz nach 8 Uhr weg. Ich trödelte. :-) Ich fuhr runter zur Passhöhe und dann die Hochstraße rauf am Hotel Panhans vorbei in die Adlitzgräben. Ich mag diese Strecke einfach.













Ab Gloggnitz fuhr ich die Schwarza entlang, ab Haderswörth folgte ich dem Thermenradweg - zuerst die Leitha entlang und ab Wiener Neustadt den Wiener Neustädter Kanal entlang. Der Thermenradweg ist Teil des EuroVelo 9, der über ca. 1900 km von Danzig (Polen) an der Ostsee nach Pula (Kroatien) an der Adria führt. Der Thermenradweg verläuft von Wien bis Bad Radkersburg.





Diesmal hatte ich Glück. KEIN Regen! Allerdings frischte der Wind immer mehr auf, je näher ich Wien kam. Die Sonne bekam ich so gut wie gar nicht zu sehen.

Wien erreichte ich am frühen Nachmittag, meine Wohnung um ca. 16 Uhr.

Gesamtstrecke 111,02 km
Temperatur in der Früh 9 °C, tagsüber bis zu 26 °C
bewölkt, auffrischender Wind
Summe aller Steigungen: 392 m


Eine ganz tolle Tour! Eventuell könnte ich sie noch erweitern um Vorarlberg - die Silvretta Hochalpenstraße hat in meiner Tour gefehlt.

Gaby
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)

Geändert von oktopus (03.09.20 16:21)
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#1443333 - 03.09.20 18:26 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
TaHi79
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Danke für diesen wunderbaren Bericht und die schönen Bilder! Am liebsten würde ich sofort losfahren - wenn da nicht die Steigungen wären cool
Liebe Grüße, Tanja
___________________
Fahrrad statt Stau
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#1443349 - 03.09.20 20:23 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
natash
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Servus Gaby,
eine schöne Tour hast Du gemacht, durch mir überwiegend bekanntes Terrain. Die Silvretta stand bei mir im Juni auch auf dem Programm (auf dem Weg in die Dolomiten und ins Friaul) wegen der Coronabeschränkungen und dem Wetter wurde nix draus und ich bin statt dessen in Deutschland (v.a. Franken und Bayern) und später Frankreich (da wohne ich grenznah) geschwommen äh geradelt. Es ist also noch nach zu holen, vielleicht sieht frau sich.
Ansonsten: Sind ein paar Bildle doppelt drin, wenn Du das willst, nehme ich Dir die raus.
Gruß
Nat

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#1443350 - 03.09.20 20:23 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
hds
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Sehr schöne Bilder die Du da zeigst...machen lust auf die Nachbarn im Süden. grins zwinker
Ich war schon lange nicht mehr in den Bergen. traurig

Aber Dein App hättest Du für Tag 6 mal kalibrieren sollen.


Darf ich fragen welche Kamera Du mit hattest?

VG HD
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#1443368 - 03.09.20 22:59 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: natash]
oktopus
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In Antwort auf: natash
Servus Gaby,
eine schöne Tour hast Du gemacht, durch mir überwiegend bekanntes Terrain. Die Silvretta stand bei mir im Juni auch auf dem Programm (auf dem Weg in die Dolomiten und ins Friaul) wegen der Coronabeschränkungen und dem Wetter wurde nix draus und ich bin statt dessen in Deutschland (v.a. Franken und Bayern) und später Frankreich (da wohne ich grenznah) geschwommen äh geradelt. Es ist also noch nach zu holen, vielleicht sieht frau sich.
Ansonsten: Sind ein paar Bildle doppelt drin, wenn Du das willst, nehme ich Dir die raus.
Gruß
Nat


Servus Nat,
stimmt wohl, die Silvretta und weiter in die Dolomiten geht gerade nicht wegen Corona. Wir werden hoffentlich Corona irgendwann mal überwunden haben.
Ich seh das auch gerade, dass ich doppelte Bilder hab. 2 sind mir gerade aufgefallen. Wäre super, wenn du mir die rausnehmen könntest.
Grüße
Gaby
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1443369 - 03.09.20 23:01 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: hds]
oktopus
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In Antwort auf: hds
Sehr schöne Bilder die Du da zeigst...machen lust auf die Nachbarn im Süden. grins zwinker
Ich war schon lange nicht mehr in den Bergen. traurig

Aber Dein App hättest Du für Tag 6 mal kalibrieren sollen.


Darf ich fragen welche Kamera Du mit hattest?

VG HD


APP Kalibrieren! Danke für den Tipp! Fürs nächste Mal dann :-)
Klar darfst du fragen, welche Kamera ich mit hatte. Mein iPhone.
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1443370 - 03.09.20 23:03 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: TaHi79]
oktopus
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In Antwort auf: TaHi79
Danke für diesen wunderbaren Bericht und die schönen Bilder! Am liebsten würde ich sofort losfahren - wenn da nicht die Steigungen wären cool


Da hilft üben, üben, üben. Oder ein e-Bike (für mich allerdings ein No-Go)
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1443371 - 03.09.20 23:29 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
veloträumer
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Da ist dir doch eine sehr schöne Ersatztour gelungen. Danke für den Bericht und die tollen Bilder!

Österreich ist wohl ein gutes Pflaster für Ersatztouren. 2010 musste ich auch ein paar Kompromisse machen und einen moderaten Ersatz für eine Pyrenäentour finden, u.a. weil mein Knie etwas Schaden genommen hatte. Österreich bekam meinem Knie recht gut und brachte mir auch tolle Eindrücke, einzig die Mücken an der Weiner Donau und im Brugenland sorgten für ein paar unangenehme Nadelstiche.

Passhöhe Gerlos: Das ist eine recht komplizierte Passhöhe, weil ein mooriges Plateau. Die richtige Passhöhe ist da gar nicht so einfach festzustellen. Selbst der Wikipedia-Eintrag dürfte nicht ganz korrekt sein. Bei genauer Betrachtung könnten es sogar zwei Passhöhen sein. Die Wasserscheide bei Querung über die alte Gerlosstraße ist um ca. 100 m niedriger als der höchste Punkt der neuen Gerlosstraße. Dieser tiefste Sattelpunkt (1531 m) trennt das Salzach- und das Schwarzachtal. Die von dir fotografierte Brücke dürfte aber auch nicht genau den Sattelpunkt markieren, der müsste noch auf der alten Gerlosstraße liegen (und dmait anders, als Wikipedia behauptet).

Der Knackpunkt ist, dass geografisch gesehen der Hochpunkt der neuen Gerlosstraße (1628 m) nicht die Passhöhe ist (sowas gibts häufiger, z.B. auch am Mont Cenis). Die Österreicher haben aber den höchsten Straßenpunkt als Passhöhe definiert, und dass ist der Parkplatz Filzsteinalpe, also genau bei der Mautstation, wo ja auch das "Haus Gerlospass" steht. Es gibt ein weiteres Schild, dass den Gerlospass genau für den Parkplatz Filzsteinlape ankündigt. Es ist möglicherweise trotzdem eine "echte" Passhöhe, und zwar zwischen Salzach und Krimmler Ache, zumindest wenn man die Wasserscheiden analysiert. Da sich ein Pass aber nicht allein als Wasserscheide, sondern auch zusätzlich als Weg bzw. Straße definiert, überwiegt die Ansicht, dass es sich bei beiden Straßen um alternative Übergänge aus identischen Tälern handelt, was wiederum gegen die "Passhöhe" Filzsteinalpe spricht. Ungeachtet dessen würde ich die offizielle Straßenausschreibung als Passhöhe nehmen, also Filzsteinalpe, 1628 m.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1443373 - 03.09.20 23:46 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: veloträumer]
oktopus
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Hallo Matthias,

danke :-)
Mücken an der Donau und im Burgenland kenn ich auch zur Genüge. In Wien ist es die Lobau, wo man von Mücken überfallen wird. Im Burgenland vermutlich am Neusiedlersee?

Eine interessante Erklärung zum Gerlospass und der Passhöhe. Danke dafür!
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1443384 - 04.09.20 08:15 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
irg
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Hallo Gabi!

Danke für deinen Bericht! Ich habe ihn genossen. Teilweise möchte ich deine Route in diesem Herbst nach fahren.

Ein kleiner Punkt, falls du noch einmal über die Pack radeln willst: Köflach kann man sehr schön westlich ausweichen.
Da:
Durch den Teigitschgraben

Diese Route lässt sich v.a. von der Pack her ganz einfach finden. Nach Edelschrott fährt man zur Kehre ab, die ist nicht zu verfehlen. Nach der Kehre zweigen rechts zwei geschotterte Hofzufahrten ab, eine davon nimmst du. Früher gab es einmal eine Tafel "Demeterhof", ob es diese noch gibt, weiß ich nicht.

lg!
georg
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#1443426 - 04.09.20 14:02 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: irg]
oktopus
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In Antwort auf: irg
Hallo Gabi!

Danke für deinen Bericht! Ich habe ihn genossen. Teilweise möchte ich deine Route in diesem Herbst nach fahren.

Ein kleiner Punkt, falls du noch einmal über die Pack radeln willst: Köflach kann man sehr schön westlich ausweichen.
Da:
Durch den Teigitschgraben

Diese Route lässt sich v.a. von der Pack her ganz einfach finden. Nach Edelschrott fährt man zur Kehre ab, die ist nicht zu verfehlen. Nach der Kehre zweigen rechts zwei geschotterte Hofzufahrten ab, eine davon nimmst du. Früher gab es einmal eine Tafel "Demeterhof", ob es diese noch gibt, weiß ich nicht.

lg!
georg


Hallo Georg,

danke! Deinen Routenvorschlag hab ich mir angeschaut. Eigentlich ist es egal, welche der beiden Wege nach der Kehre man nimmt, oder? Soweit ich auf der Karte sehe, kommen die wieder zusammen. Du meinst doch den Wölkertweg (bzw. der zweite heißt zuerst Rainerweg und dann Wölkertweg)? Damit umfährt man nicht nur Köflach, sondern auch Voitsberg.

Ich hab sicher noch einmal vor, über die Pack zu radeln. Danke für den Tipp!

LG
Gaby
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Geändert von oktopus (04.09.20 14:02)
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#1443472 - 05.09.20 08:08 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
hds
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Da sieht man es mal wieder ... es kommt nicht auf "die Größe" an. grins
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#1443492 - 05.09.20 12:18 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
Oberfranke
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Hallo Gaby,
da hast wirklich eine gute Alternative gewählt
und Danke für deinen. schnellen Bericht mit sehr schönen Bildern die du für uns mal wieder ins Forum gestellt hast.
Lg .Der Oberfranke
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#1443502 - 05.09.20 17:03 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
irg
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Hallo Gabi!

In Antwort auf: oktopus
In Antwort auf: irg
Hallo Gabi!

Danke für deinen Bericht! Ich habe ihn genossen. Teilweise möchte ich deine Route in diesem Herbst nach fahren.

Ein kleiner Punkt, falls du noch einmal über die Pack radeln willst: Köflach kann man sehr schön westlich ausweichen.
Da:
Durch den Teigitschgraben

Diese Route lässt sich v.a. von der Pack her ganz einfach finden. Nach Edelschrott fährt man zur Kehre ab, die ist nicht zu verfehlen. Nach der Kehre zweigen rechts zwei geschotterte Hofzufahrten ab, eine davon nimmst du. Früher gab es einmal eine Tafel "Demeterhof", ob es diese noch gibt, weiß ich nicht.

lg!
georg


Die beiden Möglichkeiten müssten egal sein.

Hallo Georg,

danke! Deinen Routenvorschlag hab ich mir angeschaut. Eigentlich ist es egal, welche der beiden Wege nach der Kehre man nimmt, oder? Soweit ich auf der Karte sehe, kommen die wieder zusammen. Du meinst doch den Wölkertweg (bzw. der zweite heißt zuerst Rainerweg und dann Wölkertweg)? Damit umfährt man nicht nur Köflach, sondern auch Voitsberg.

Ich hab sicher noch einmal vor, über die Pack zu radeln. Danke für den Tipp!

LG
Gaby


Ich bin damals über die obere Straße, also die mit der Einmündung näher bei der Kehre gefahren. Die untere wird aber auch gehen, denke ich.

Wenn du nahe der Pack Pässe radeln willst, kann ich dir das Klippitztörl empfehlen, sowie den Sölkpass. Die sind beide weit schöner als die Pack. Wenn du es abenteuerlicher willst, kannst du dich auch in Slowenien umschauen. Dort gibt es viele Radelmöglichkeiten von ganz easy bis ziemlich spannend, auch genug Pässe. Nur eines gibts dort so gut wie gar nicht: Bretteleben.

lg!
georg
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#1443508 - 05.09.20 21:14 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
veloträumer
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In Antwort auf: oktopus

Mücken an der Donau und im Burgenland kenn ich auch zur Genüge. In Wien ist es die Lobau, wo man von Mücken überfallen wird. Im Burgenland vermutlich am Neusiedlersee?

Ich hatte ja sogar die verwegene Idee, FKK-Camping in der Lobau zu machen. Man konnte aber nur mit Vollverkleidung zur Dusche laufen, jedenfalls abends. Solange die Sonne da ist, geht es ja, wenn die Schatten länger werden, greifen sie aber an und halten sich auch nicht an die Reviergrenzen. Abends im Roten Hiasl wurde mit viel Rauchkerzen ein Abwehrriegel gebaut. Das funktionierte so halbwegs gut. Ich weiß nicht, wie weit die Plagegeister in die City eindringen. Ist die City wirklich mückenfrei? Ich war war auch mal in der Wiener City für ein paar Tage wegen UN-Seminar, aber das war eine unkritische Jahreszeit.

Im Burgenland sind sie leider überall, nicht nur am Neusiedler See. Ich hatte weit abseits und oberhalb vom See ganz ohne Gewässer gezeltet - es kamen Trauben von mindestens Milliarden von Mücken. Blieben aber alle mit etwas Geschick im Außenzelt, die Geräusche aber wie ein Bienenschwarm. Auch südlicher in Lockenhaus, nahe ungarischen Grenze, sorgten sie dafür, dass die nette ungarische Bedinung unfreiwillig zu tanzen anfing, entsprechend Gespräche kürzer ausfallen als gewünscht.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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Geändert von veloträumer (05.09.20 21:15)
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#1443510 - 05.09.20 21:53 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: irg]
oktopus
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Danke für die Tipps, Georg!
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1443511 - 05.09.20 22:01 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: veloträumer]
oktopus
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In Antwort auf: veloträumer
In Antwort auf: oktopus

Mücken an der Donau und im Burgenland kenn ich auch zur Genüge. In Wien ist es die Lobau, wo man von Mücken überfallen wird. Im Burgenland vermutlich am Neusiedlersee?

Ich hatte ja sogar die verwegene Idee, FKK-Camping in der Lobau zu machen. Man konnte aber nur mit Vollverkleidung zur Dusche laufen, jedenfalls abends. Solange die Sonne da ist, geht es ja, wenn die Schatten länger werden, greifen sie aber an und halten sich auch nicht an die Reviergrenzen. Abends im Roten Hiasl wurde mit viel Rauchkerzen ein Abwehrriegel gebaut. Das funktionierte so halbwegs gut. Ich weiß nicht, wie weit die Plagegeister in die City eindringen. Ist die City wirklich mückenfrei? Ich war war auch mal in der Wiener City für ein paar Tage wegen UN-Seminar, aber das war eine unkritische Jahreszeit.

Im Burgenland sind sie leider überall, nicht nur am Neusiedler See. Ich hatte weit abseits und oberhalb vom See ganz ohne Gewässer gezeltet - es kamen Trauben von mindestens Milliarden von Mücken. Blieben aber alle mit etwas Geschick im Außenzelt, die Geräusche aber wie ein Bienenschwarm. Auch südlicher in Lockenhaus, nahe ungarischen Grenze, sorgten sie dafür, dass die nette ungarische Bedinung unfreiwillig zu tanzen anfing, entsprechend Gespräche kürzer ausfallen als gewünscht.


Die Biester sind in der Lobau und an der Alten Donau. In der City sind sie so gut wie gar nicht.
Ich war mal bei einer Aufführung in Mörbisch (Seebühne). Dort haben sie mit Rauchwolken die Mücken abgehalten. Aber vom Parkplatz bis da hin war es schlimm. Zelten würde ich weder in der Lobau noch im Burgenland.
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#1443513 - 05.09.20 22:33 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
Hansflo
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Ein sehr schöner Bericht über eine sehr schöne Tour mit beeindruckenden Kilometer- und Höhenmeterleistungen. Zu Mittag bereits 83 km, den Gerlospass gleich mehrfach, alle Achtung!

Vielen Dank fürs Zeigen.

Hans
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#1445352 - 29.09.20 21:52 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
Biotom
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Immer wenn ich Bilder von der Gegend um den Semmering sehe, denke ich: wow verliebt Danke auch für all die anderen schönen Bilder - da muss man sich doch geradezu überlegen, obs nicht doch mal nach Österreich gehen soll dafür
I never go for a walk without my bike.

Link auf Biotoms Tourberichte
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#1445370 - 30.09.20 07:39 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: Biotom]
irg
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Hallo!

Ich war letzte Woche dort, habe aber nicht besonders viel gesehen, wenigstens oben:
[url=[url=https://abload.de/image.php?img=20200923_082515vkkvg.jpg][/url]]Semmering[/url]
Aber dass es schön ist, weiß ich von Zugfahrten und dem Anstieg am Vortag durch die Adlitzgräben. Diese kann ich fürs Überqueren des Semmerings wärmstens empfehlen: wildromantisch, sehr grün, und so gut wie kein Verkehr.

lg!
georg
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#1445382 - 30.09.20 10:26 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
qrt
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Schliesse mich den Vorschreibern an, ein schöner Bericht, habe einige Orte sogar wiedererkannt
Vielen Dank
Kurt
May the road rise to meet you
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#1445748 - 05.10.20 08:40 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: Biotom]
oktopus
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Unterwegs in Österreich

In Antwort auf: Biotom
Immer wenn ich Bilder von der Gegend um den Semmering sehe, denke ich: wow verliebt Danke auch für all die anderen schönen Bilder - da muss man sich doch geradezu überlegen, obs nicht doch mal nach Österreich gehen soll dafür


Den Semmering bin ich schon einige Male gefahren. Die ersten Male jeweils über Maria Schutz. Aber mittlerweile fahr ich immer über die Adlitzgräben. Keine Autos und viel schöner von der Landschaft. Und wenn man in Breitenstein in die Kalte Rinne einbiegt, sieht man rechts oben die Polleroswand und das Krauselkreise-Viadukt und ein kleines Stück danach fährt man direkt unter dem Kalten Rinne Viadukt durch. Das ist das Doppeldecker-Viadukt, das auf dem alten 20 Schilling-Schein abgebildet war. Und wenn man im oberen Teil der Adlitzgräben beim Kurshaus Semmering in den Wald fährt, kommt man zum 20-Schilling-Blick :-) An der Straße ist ein Hinweisschild (genau in einer Kehre).
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)
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#1445749 - 05.10.20 08:42 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: irg]
oktopus
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Unterwegs in Österreich

Außer Nebel nur Nebel :-)
Ja, die Adlitzgräben kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Siehe mein Kommentar oben.
Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt (oder dem ersten Tritt in die Pedale)

Geändert von oktopus (05.10.20 08:44)
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#1446293 - 13.10.20 08:35 Re: Österreichradrundfahrt 2020 [Re: oktopus]
Weltumradler
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Wow wie schön. Danke für die Bilder, diese Route muss ich mir merken. Bin selber vor ein paar Jahren von Wien nach Linz gefahren. War sehr angenehm und schön. Die ganze Zeit der Donau entlang. Wirklich zu empfehlen.
Leben ist wie Radfahren. Du fällst nicht, solange du in die Pedale trittst.
© Claude Pepper
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