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#1494558 - 14.03.22 16:39 INTEC F10 selber aufbauen
Skunk75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
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Beiträge: 4
Liebe Foristen,
nachdem ich seit 2018 mit einem Intec M1, das ich leider etwas zu klein gewählt habe, schöne Reisen gemacht habe, möchte ich nun ein F10 mit Renn-/ Randonneurlenker, größerem Rahmen und SRAM-Schaltung aufbauen...

Habe mich total gefreut, die Komponenten selbst zusammen zustellen und merke nun, dass ich doch echt unsicher bin und will euch "zur Absicherung" lieber fragen peinlich

Also, ich habe den Rahmen für Felgenbremsen ergattert und denke, dass ich dazu eigentlich nur Cantilever-Bremsen mit Rennlenker verwenden kann. Sollte ich dann die SRAM/ Avid Shorty Ultimate Cantileverbremse (vorne und hinten zusammen ca 160 €) kaufen oder kann ich auch getrost die günstigere Variante von bikebude24.de Cross-Cantileverbremse vorne und hinten zusammen für 39,49 € kaufen?

https://www.bikebude24.de/cross-cantileverbremse-vr-hr-schwarz

Und habt ihr einen Tipp für Laufräder? Muss eben für Felgenbremse geeignet sein und mit der SRAM APEX11-fach kompatibel... ach ja, und Nabendynamo wäre auch schön ;-)

Ich bin auf eure Antworten gespannt und schicke sonnige Grüße aus Brandenburg!

Skunk
Warum in die Ferne schweifen - wenn das Gute liegt so nah!
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#1494569 - 14.03.22 17:55 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
Sklodowska226
Mitglied
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Beiträge: 129
Heyda,

witzig, genau den Rahmen habe ich mir auch bestellt. Auch mit Cantis, weil ich mein Rennrad-Hinterrad mit Felgenbremsen weiterbenutzen runterrocken will.

Nachdem ich mit Rennrad-Bremshebeln an einem anderen Rad vorne sowohl Cantis, als auch Mini-V-brakes, als auch V-brakes (!) durchprobiert hab, kann ich sagen: Probier's doch erstmal -vorsichtig peinlich- mit V-brakes, wenn Du die an nem anderen Rad probehalber abbauen kannst.

Wenn die Dir einen zu krassen Druckpunkt (unkontrollierbar?) liefern, würde ich dennoch keine Cantis kaufen, sondern mini V-brakes. Die sind einfach wesentlich einfacher einzustellen als Cantilever-Bremsen, und die Ersatzteilsituation ist besser.

Das einzige, was aus funktionellen Gründen noch für Cantilever statt mini-V-brakes sprechen könnte, wären besonders breite Reifen. In Deinem Fall, d.h. beim Intec F10, würde ich das eh nicht machen, denn der ist doch eher für schmale Reifen unter 40 mm gedacht (35 mm mit Schutzblechen).
Viele Grüße!
Nicolas
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#1494572 - 14.03.22 18:33 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
BeBor
Mitglied
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Beiträge: 7304
Canties sind ja nun nicht mehr der letzte Schrei, aber wenns denn sein soll, dann schau Dir auch mal diese hier an. Die haben unter den Canties technisch das Alleinstellungsmerkmal, dass sie sich sehr fein justieren/zentrieren lassen, weil das nicht über die Federspannungsverstellung mittels der Rastlöcher am Sockel erfolgt, sondern über eine spezielle interne Mechanik. Auch optisch sind die Bremsen von feiner Machart und brauchen sich nicht hinter XT-Level verstecken.

Bernd
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#1494573 - 14.03.22 18:38 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 19372
Hui, ein Neuaufbau mit Cantibremsen? Würde ich nicht mehr machen, aber die Geschmäcker sind eben verschieden.
V-Brakes sind leichter einstellbar, zerspanen aber genauso die Felgen. Bei Neuaufbauten bin ich bei Scheibenbremsen, aber Geschmäcker halt...
Die genannten Canties sind in ihrer Funktionsweise sicher vergleichbar, kannst du beides nehmen.
Normale V-Bremsen gingen auch mit Umlenkrolle, wenn die Direktmontage nicht wie gewünscht überzeugt.

Laufräder habe ich zuletzt immer selber aufgebaut. Dynamolaufräder gibts z.B. bei Kurbelix meist ganz bezahlbar, Hinterrad mit Felgenbremseignung muss man suchen. Wenn vorn und hinten die gleichen Speichen&Felgen rein sollen, bleibt vermutlich nur Selbstaufbau oder Auftragsfertigung. Oder Gebrauchtteilemarkt.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1494574 - 14.03.22 18:39 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: BeBor]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 19372
Kann ich bestätigen, mit nem Konusschlüssel lassen sich die 987 gut einstellen.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1494578 - 14.03.22 19:27 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
chrisli
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 294
Hallo Skunk!
Felgenbremsbeläge "zerspanen" nicht grundsätzlich die Felge - mit den lachsrosa Koolstops mache ich gute Erfahrungen.. Wie willst Du schalten? Von SRAM gibt es auch Lenkerend-Hebel oder von Paul einen Adapter, der die Montage eines MTB Schaltgriffs am Rennlenker ermöglicht. Ich würde dann V-Brakes mit Griffen von Tektro oder Cane Creek kombinieren.
Gevenalle (https://www.gevenalle.com/product/gx/) bietet auch SRAM-kompatible Shifter an.
Es gibt viele Möglichkeiten! Gutes Gelingen + Grüße
Chris
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#1494579 - 14.03.22 19:39 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: chrisli]
Fichtenmoped
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 321
In Antwort auf: chrisli
Hallo Skunk!
Felgenbremsbeläge "zerspanen" nicht grundsätzlich die Felge ...

...
Chris


Nein, die machen das regelmäßig grins

Ist doch nur eine Frage der Zeit, bzw, der Nutzungsintensität: Mit hohem Systemgewicht, Schmutz / Nässe und bergab geht es eben schneller ...

Am Vitrinenrad halten die Felgen dann auch mit Canti ewig.
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#1494580 - 14.03.22 19:48 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Sklodowska226]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 21256
Unterwegs in Polen

In Antwort auf: Sklodowska226
Wenn die Dir einen zu krassen Druckpunkt (unkontrollierbar?) liefern, würde ich dennoch keine Cantis kaufen, sondern mini V-brakes. Die sind einfach wesentlich einfacher einzustellen als Cantilever-Bremsen, und die Ersatzteilsituation ist besser.

Genau so! bravo Ich würde gar nicht erst mit Cantis anfangen, sondern gleich Mini-V verwenden. 35 mm mit Schutzblech geht, zumindest bei mir. 37 mm würde sicher auch noch gehen, so viel Platz ist da noch.

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1494581 - 14.03.22 19:50 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: chrisli]
Toxxi
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 21256
Unterwegs in Polen

In Antwort auf: chrisli
Felgenbremsbeläge "zerspanen" nicht grundsätzlich die Felge - mit den lachsrosa Koolstops mache ich gute Erfahrungen.

Ich nicht. Die zerspanen zwar nicht, aber bremsen auch nicht besonders gut...

Meine Empfehlung ist BBB Tristop:

https://www.bike24.de/suche?searchTerm=bbb+tristop

Gruß
Thoralf
Meine Räder und Touren im Radreise-Wiki
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#1494583 - 14.03.22 20:03 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
Sickgirl
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6166
Zu den Laufrädern: ich nehme an die Einbaubreite ist 135 mm? Welche Apex Kassette soll den gefahren werden? Die 11-42 ist problemlos, die passt auf jeden MTB Freilauf.

Wenn eine enger gespreizte Kassette gefahren werden soll wird es komplizierter, dann wird ein Rennrad 11fach Freilauf notwendig, das gibt es nicht so ohne weiteres mit 135 mm Freilauf.
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#1494585 - 14.03.22 20:14 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
JDV
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 318
Ich habe an meinem Randonneur die TRP CX 8.4 verbaut:

https://www.bike-components.de/de/TRP/CX8-4-v-h-Set-Mini-V-Brake-Felgenbremse-p31078/

Mit 105er STIs sehr guter Druckpunkt, sehr gute und schonendene Bremsleistung mit Koolstop-Gummis, auch bei Nässe.90er-Schenkel haben zwar noch stärker, aber nicht so kontrolliert zugepackt.

Dazu diese Bremszugeinsteller, die erleichtern auch den Radausbau:

https://www.bike-components.de/de/Shiman...R-R7010-p34088/

Die Mini-Vs müssen halt recht präzise ein- und auch gelegentlich mal nachgestellt werden.

Laufräder: bei Kurbelix habe ich mir DT R460 mit Shutter PV8 und hinten XT-Nabe und konifizierten Speichen bauen lassen. Leicht und solide. Gibt es dort auch in anderen Kombinationen.
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#1494588 - 14.03.22 21:03 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Fichtenmoped]
elflobert
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 335
ich schlage vor kein (erneutes) Felgen-Scheiben-Battle zu starten. Die Vor- und Nachteile sind schon hundertmal durchgekaut worden und es bleibt dabei, dass jeder sie anders gewichtet.
In diesem Fall ist der Rahmen schon besorgt worden, von daher stellt sich diese Frage nicht mehr.

Mein persönlicher Favorit wäre Tektro RL520 + normale V-Brake + Lenkerendschalthebel.

Wenn es Bremsschalthebel sein müssen, würde ich Mini-Vs nehmen. Die sollten beim F10 die Reifenfreiheit gar nicht oder zumindest kaum einschränken. Soweit ich weiß gibt es Modelle mit Hebelarmlängen zwischen 84 und 90 mm. Kürzer heißt: knackigerer Druckpunkt, einfacher einzustellen. Länger heißt: mehr Bremskraft, mehr Reifenfreiheit.

Einige sind mit dem Travel-Agent zufrieden. Damit kann man Bremsschalthebel und normale V-Brakes fahren. Ich habe damit keine Erfahrung.

Noch ein Tipp für V- und Mini-Vs: es gibt 90°-Umlenkröhrchen mit integrierter Einstellschraube. Diese haben meist mehr Verstellweg als die üblichen Inline-Einsteller und sind daher zu bevorzugen. Außerdem sieht's besser aus :-)

Für Canti spricht, neben der Optik (Geschmackssache), allerdings, dass man sie feiner tunen kann. Durch die Höheneinstellung des Verbindungsmöppels verändert man das Übersetzungsverhältnis zwischen Hebelweg und Bremsbelagweg. Das kann hilfreich sein. Ist aber auch, wie schon angemerkt etwas mehr Fummelei.
Tendenziell quietschen Canti öfter als V-Brakes. Das ist zumindest mein Eindruck, aber eine technische Erklärung dafür habe ich nicht.
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#1494590 - 14.03.22 21:32 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: JDV]
Sklodowska226
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 129
In Antwort auf: JDV


Dazu diese Bremszugeinsteller, die erleichtern auch den Radausbau:

https://www.bike-components.de/de/Shiman...R-R7010-p34088/

Die Mini-Vs müssen halt recht präzise ein- und auch gelegentlich mal nachgestellt werden.


Guter Punkt! Den oder einen anderen Zugeinsteller würde ich dringend empfehlen für Rennradbremshebel mit Seilzugbremsen. Das fiel mir spontan nicht ein, obwohl ich auch so einen Zugeisnteller mit Absicht nachträglich gekauft hab (aus genau Deinen genannten Gründen) und damit sehr zufrieden bin (vor allem, weil er jetzt mit den normalen V-brakes perfekt harmoniert).
Viele Grüße!
Nicolas
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#1495339 - 23.03.22 22:20 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
SurlyBurly
Mitglied
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Beiträge: 7
Ich bereue es mir damals einen Rahmen [Surly Disc Trucker] mit Scheibenbremsen geholt zu haben und finde Cantis grundsätzlich auch besser als Scheibenbremsen, oder V-Brakes.
Allerdings würde ich auch zu Dia-Compe greifen. Allerdings zu den DC 980. Bei den 980 gibt es bessere Bremsbeläge und sie lassen sich auch viel besser einstellen. Dazu Lachsrote Koolstop Beläge und immer mal etwas Öl an die Felgenflanke. Das Bremmst sich nach ein, zwei Felgenumdrehungen wieder normal, aber die Felgen halten länger.
Der Vorteil von Cantis ist, dass sie sich vom Hebelweg sehr individuell anpassen lassen, sie sind in Gegensatz zu V-Brakes auch mit fasst allen Rennrad und BMX Hebeln kompatibel und bremsen richtig eingestellt auch besser als V-Brakes, oder mechanische Scheibenbremsen wie z.B. die TRP Spyre die ich fahre. Ich habe bei Felgenbremsen mit Koolstop Lachsrot weniger Verschleiß der Bremsbeläge als bei Scheibenbremsbeläge, muss weniger häufig die Bremse nachstellen und die Dosierbarkeit ist noch mal ein tacken besser.
Wenn man für sich klar hat, dass bei Felgenbremsen auch die Felgen mit verschleißen, ist es auch nicht tragisch sie irgendwann zu wechseln. Bei Scheibenbremsen verschleißen halt die Scheiben. Dafür sind unerwünschte Speichenbrüche bei richtiger Wahl wesentlich seltener als bei Scheibenbremsen, Bremsbeläge lassen sich besser tauschen, es kann sich keine Scheibe verbiegen/verziehen und auch ein Totalausfall bei Öl/Fettschmier an den Scheiben ist keine Gefahr. Bei Rennradbelägen mit austauschbaren Gummi muss man nicht einmal mehr bei Verschleiß die Bremsbeläge neu ausrichten und vom Gewicht sind sie auch leichter.
Die einzigen Nachteile von Felgenbremsen sind dass man Felge und Bremsbeläge häufiger säubern muss und man bei Matsch, Regen und Nässe etwas an Bremsleistung, bzw eine Verzögerung einbüßen muss. Bremszüge hat jeder Fahrradladen vorrätig und selbst viele Baumärkte und Lebensmittelläden. Und Hydraulische Bremsen sind die Pest, die bremsen gefühlt nur digital.
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#1495340 - 23.03.22 23:19 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: SurlyBurly]
SurlyBurly
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Beiträge: 7
Ui, konnte leider nicht mehr den Felgenbremse vs Scheibenbremse aus meinen Beitrag editieren, bitte ignorieren.
Bei Felgenbremsen haben übrigens auch die Außenhüllen einen großen Einfluss, da würde ich nicht sparen und unbedingt kompressionsfreie/arme nehmen.
Meine Wunschvorstellung fürs nächste Rad ist auch Canti und zwar in Kombination mit 35-40mm Tubeless Reifen, Koolstop Phat Padd Bremsbeläge und der Velocity Cliffhänger Felge. Ich mag 25mm Maulweite mit 35iger Reifen sehr, Cantis erlaben die breiten Felgen und die Cliffhänger hat auch noch eine besonders hohe Bremsflanke, so dass die Phat Padds passen.

Nabendynamo fahre ich den Sram D7, da steht aber demnächst ein Lagertausch an. Von den Shutter habe ich drei innerhalb von zwei Jahren kaputt gefahren, von den kann ich nur abraten, ist ein Lagertausch nur mit Ausspeichen und einschicken möglich. Da würde ich, da der D7 nicht mehr her gestellt wird entweder zum Son28 greifen oder zu den wesentlich günstigeren Shimanos. Beim Son hätte man den Vorteil, dass sie recht günstig die Lager warten und den Dynamo neu einspeichen, da kann man dann bei Bedarf direkt die Felge mit tauschen lassen, bei Shimano kann man recht günstig die Kugeln selber tauschen, ist halt etwas fummelig, oder man tauscht halt immer gleich das ganze Vorderrad und nimmt welche mit billigen Shimanos, dann sollte das durchbremsen der Felgen auch kein Problem mehr darstellen.
Beim Hinterrad musste gucken, welche Einbaubreite der hat. Bei 130mm würde ich Miche Syntesi nehmen, die halten sehr gut und man bekommt Lager und Freiläufe als Ersatz und auch preiswert.
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#1495384 - 24.03.22 10:55 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
Skunk75
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 4
Vielen vielen Dank für eure Hinweise!

Ich will die Sram Apex 1x11 verbauen, "sortenrein" mit den entsprechenden Bremshebeln ...

Ich denke auch, dass ich die Laufräder selber aufbauen muss, aber danach ist man bestimmt stolz wie Oskar :-)
Warum in die Ferne schweifen - wenn das Gute liegt so nah!
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#1495386 - 24.03.22 11:15 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: SurlyBurly]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 19372
Hallo und erst mal herzlich willkommen im Forum! party

Dein Votum für die Canties will ich dir nicht nehmen, ich komme halt zu anderen persönlichen Bewertungen. Laufradbau mache ich z.B. selbst, da finde ich Felgenwechsel eher Strafarbeit und viel nerviger als das Tauschen einer Scheibe.
Belaghaltbarkeit ist bei den Koolstop in der Tat sehr gut. Auch die Felge wird da geschont. Wer mit Standard-Shimano fährt, ist selbst schuld.

Ich votiere für hydraulische Scheibenbremsen. Hauptpluspunkt sind für mich die absolut überzeugende Bremskraft. Als "digital" würde ich das Bremsverhalten nicht bezeichnen, aber es gibt da in der Tat keinen großen Hebelweg, sondern die Kraft am Bremshebel wird fast direkt in Verzögerungskraft übersetzt.

Nach meiner Erfahrung hängen die Felgenbremseigenschaften sehr wesentlich von der Rahmen-/Gabelstabilität ab. Ohne Booster und bei "weichen" Rahmen zieht man dann viel Hebel, ohne dass sich bei der Bremskraft etwas tut. Das gefällt mir ganz und gar nicht.

Mit Speichenbrüchen hatte ich bisher nie Probleme, habe die meisten Laufräder aber auch eher konservativ aufgebaut und nicht groß mit sehr niedrigen Speichenanzahlen experimentiert.

Mit verbogenen/verölten Scheiben hatte ich bisher nie Probleme.

Was ich bei Felgenbremsen eigentlich nie geschafft habe, ist, diese so einzustellen, dass ich da nie wieder ran musste. Wechseleinschübe hin oder her, bei zig Kleinigkeiten muss man neu ausrichten: Kette nachspannen bei verschiebbarem/horizontalen Ausfallende, anderer Laufradastz, zunehmender Verschleiß von Belag/Felge. Das Problem hast du bei Scheibenbremsen so nicht. Man kann es auch weniger perfektionistisch ran gehen, aber das ergibt über kurz oder lang nach meiner Erfahrung immer Probleme, ungleichmäßiger Belagverschleiß, "Kanten" an den Belägen, wo diese sich dann verkanten, etc.

Nabenlagerservice bei Shimano-NaDy hab ich einmal versucht. Ich bin wahrlich nicht ganz ungeschickt, aber ich habs geschafft die Kontaktierung abzureißen. Und das ist dann nicht mehr zu löten. Die Mühe investiere ich nicht noch mal.
Bei Shutter hab ich durchwachsene Erfahrungen. Lagerschaden hatte ich auch schon mal, da hat ein Mitforist erfolgreich selbst die Lager getauscht. Die meisten Shutter laufen bei mir völlig problemlos, alternativ halt einen billigen Einweg-Shimano oder wenns richtig gut sein soll SON.
Komm wir grillen Opa. Es gibt Koch und Suppenfleisch!
Satzzeichen können Leben retten.
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#1495418 - 24.03.22 17:28 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: derSammy]
Sklodowska226
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Beiträge: 129
In Antwort auf: derSammy
Hallo und erst mal herzlich willkommen im Forum! party

Nabenlagerservice bei Shimano-NaDy hab ich einmal versucht. Ich bin wahrlich nicht ganz ungeschickt, aber ich habs geschafft die Kontaktierung abzureißen. Und das ist dann nicht mehr zu löten. Die Mühe investiere ich nicht noch mal.
Bei Shutter hab ich durchwachsene Erfahrungen. Lagerschaden hatte ich auch schon mal, da hat ein Mitforist erfolgreich selbst die Lager getauscht. Die meisten Shutter laufen bei mir völlig problemlos, alternativ halt einen billigen Einweg-Shimano oder wenns richtig gut sein soll SON.



Ja, genau das ist im Prinzip auch meine Erfahrung mit Nabendynamos. Die shutter precisions sind weder Fisch noch Fleisch, weshalb sie gerne in Kompletträdern verbaut werden: Das Fahrrad lässt sich wertiger verkaufen. Im Alltag und auf Reisen gibt es dabei kaum nen Vorteil bei den shutters, und auf die lange Sicht gibt es die selben Nachteile.
Viele Grüße!
Nicolas
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Off-topic #1495421 - 24.03.22 17:50 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Toxxi]
sascha-b
Mitglied
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Beiträge: 365
In Antwort auf: Toxxi
In Antwort auf: chrisli
Felgenbremsbeläge "zerspanen" nicht grundsätzlich die Felge - mit den lachsrosa Koolstops mache ich gute Erfahrungen.

Ich nicht. Die zerspanen zwar nicht, aber bremsen auch nicht besonders gut...


an drei Rädern (oder vier, wenn man das Stadtrad nach Rahmentausch als neues Rad betrachten will ;-) ) bin bzw. war ich zufrieden mit Koolstop, allesamt V-gebremst, aber nicht mini, an unterschiedlichen Felgen (Ryde Zac2000 und BigBull, H Plus Son Archetype).

An der alten Randonneuse mit Dual-Pivot-Bremsen (und Ryde-Chrina-Felgen) waren die hingegen fast wirkungslos.
46/16
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#1495446 - 25.03.22 01:11 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Sklodowska226]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 19372
In Antwort auf: Sklodowska226
Die shutter precisions sind weder Fisch noch Fleisch, weshalb sie gerne in Kompletträdern verbaut werden: Das Fahrrad lässt sich wertiger verkaufen. Im Alltag und auf Reisen gibt es dabei kaum nen Vorteil bei den shutters, und auf die lange Sicht gibt es die selben Nachteile.

Ich mag die Dinger eigentlich. schmunzel Sie sind viel leichter als die Shimano-NaDys. Und für den Preis eines SONs bekomme ich 2-3 Shutter. Da kann ab und an auch mal einer ausfallen, den ersetzen ist in Summe dann immer noch deutlich billiger.
Klar, bei einem Weltreiserad würde ich eher einen vermeintlich langlaufenderen SON nehmen.
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#1495534 - 25.03.22 20:24 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: derSammy]
Skunk75
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Danke für das Willkommen und die Hinweise ... Der Intec, den ich "geschossen" habe ist leider nur für Felgenbremsen, drum muss ich jetzt gucken, was geht... Finde ich aber eigentlich nicht schlecht, fahre am Alltagsrad Scheibenbremsen und am bisherigen Reiserad Felgenbremse Shimano XT, da kann halt unterwegs alles für kriegen und alles schnell selber machen... sowas suche ich im Grunde nun für nen Randonneur ...muss mich da echt belesen mit Cantilever und kleinen V-Brakes ... letztes mal Cantilever 1992-98 am Bianchi-Rennrad gefahren :-))) (Shimano 105, war ich stolz!!!)
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#1495535 - 25.03.22 20:35 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Sklodowska226]
Skunk75
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Beiträge: 4
... und bist du zufrieden mit dem Rahmen? Ich plan ja noch ... ;-)
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#1495548 - 25.03.22 23:29 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
derSammy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 19372
Gäbe noch mindestens zwei weitere Optionen:
- V-Bremsen mit Umlenkrolle
- Bremshebel von Tektro oder CaneCreek für V-Bremsen und die Schaltung über Lenkerendschalthebel.

Ein sehr relevanter Punkt ist, was du maximal als Reifengröße und Schutzblech vorsiehst. Da sind miniVs eventuell dann schon raus.
Bei Cantilever brauchst du ja immer die Gegenhalter am Rahmen bzw. Gabelschaft/Vorbau. Beides ist lösbar, für hinten gibts Halter, die an der Sattelklemmschelle eingehängt werden, für vorn gibts diverse Lösungen, aber eine passende muss man halt finden.
Und der senkrechte Bremszug vorn kann bei der Lichtmontage und eventuellen Lenkertaschen im Weg sein. Zugführung in einer Bowdenzughülle ist da flexibler.
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#1497237 - 12.04.22 20:47 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: derSammy]
SurlyBurly
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Bei Canti ist die Bremshebelauswahl um einiges größer, egal ob mit oder ohne integrierten Schalthebeln. Aber ich nutze auch nur noch Lenkerendschalthebel. Sind einfach praktischer, wenn man sich dran gewöhnt hat. Die sind stabiler, Verschleiß fester, lassen sich mit Handschuhen bedienen und wenn sie Friktion unterstützen kann mann bei einen Unfall mit krummen Schaltauge meist immer noch schalten. Als es keine 9-Fach Kassetten gab, habe ich einfach kurzerhand vorübergehend eine 8-Fach verbaut. Alles mit Brems/Schalthebel Kombis nicht möglich.

Geändert von SurlyBurly (12.04.22 20:48)
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#1497242 - 12.04.22 21:25 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
Sklodowska226
Mitglied
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Beiträge: 129
In Antwort auf: Skunk75
... und bist du zufrieden mit dem Rahmen? Ich plan ja noch ... ;-)

Oh, jetzt erst gesehen - tja, keine Ahnung! Ich warte noch immer auf den Rahmen; er ist für Mitte/Ende Mai angekündigt. Die Lieferzeiten sind ja mittlerweile enorm hoch...
Viele Grüße!
Nicolas
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#1497248 - 12.04.22 21:50 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Sklodowska226]
SurlyBurly
Mitglied
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Beiträge: 7
Kann ich nicht bestätigen Ra-Co (Intec) hat verhältnismäßig kurze Lieferzeiten. Wundert mich irgendwie mit Mitte/Ende Mai. Vielleicht der Verkäufer etwas trödelig und schiebt es auf die aktuellen Lieferprobleme in der Fahrrad Branche ?
Ich würde mal spontan direkt bei Ra-Co anfragen, wie lange es dauert den gewünschten Rahmen zu bekommen zwinker und eventuell dem Händler etwas Druck machen.
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#1497307 - 13.04.22 11:37 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: elflobert]
Fichtenmoped
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Beiträge: 321
In Antwort auf: elflobert
ich schlage vor kein (erneutes) Felgen-Scheiben-Battle zu starten. Die Vor- und Nachteile sind schon hundertmal durchgekaut worden und es bleibt dabei, dass jeder sie anders gewichtet.

...



Darum ging es mir auch nicht, sondern um den Unterschied zwischen grundsätzlich und regelmäßig.

Soll doch jeder einbauen, was er für richtig hält.
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#1499258 - 11.05.22 19:43 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
Sklodowska226
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Soo,

als Rückmeldung für Skunk75 und alle anderen interessierten jetzt meine Erfahrungen mit dem Intec F10. Er ist angekommen und ich hab mein Randonneur-Rennrad erstmal behelfsmäßig aufgebaut schmunzel.

Allgemeines
Es gibt keine größeren Kritikpunkte und der Rahmen tut, was er verspricht und was ich erwartet habe.

Verarbeitung
Insgesamt recht robust, aber nicht grobschlächtig. Mein Urteil ist da aus einer etwas verwöhnten Perspektive geschrieben, weil mein Reiseradrahmen von Gebla gefertigt wurde.
  • Die Schweißnähte sind sauber gezogen und die Pulverbeschichtung ist gleichmäßig und lückenlos aufgetragen. Ich habe midnight blue metallic gewählt, es ist wirklich ein ziemliches dunkelblau (so wie auf den Fotos von bikebude24 z.B.)
  • Das Pulver ist auch in die ganzen M5 Gewinde sowie das Schaltauge gelangt. Ich musste sie alle mit einem Gewindeschneider nachschneiden, das sollte man bedenken. Die Späne waren aber fast nur Beschichtung und kein Metall, ich denke also es könnte auch mit einer entsprechend präparierten Schraube gehen.
  • Präzision: Die Sattelstange ging absolut problemlos und glatt in das Sitzrohr, das Tretlager ließ sich gut einschrauben.


Fahrgefühl, Geometrie
Was soll ich dazu sagen: Es ist alles so, wie erwartet. Der Lenkwinkel ist nicht sehr steil, was ich persönlich schade finde. Das ist dann doch mehr Tourenrad oder Gravel als Randonneur und wirklich nicht mehr wie ein Rennrad. Aber genau das würde man auch erwarten.
Es flattert nichts, es gibt also keine Resonanzkatastrophe. Es ist alles vernünftig.

Ausstattung
Es ist alles da, was ich von einem Rahmen in dieser Kategorie erwarten würde. Gleichzeitig ist es kein dedizierter Reiserad-Rahmen.
  • Reifenfreiheit: Ich habe 25 mm hinten eingebaut, weil ich das bisher hatte und den Reifen erstmal runterfahren will. Danach kommt ein breiterer rein und es sieht so aus, als ob bis zu 45 mm reinpassen könnten (ohne Schutzblech). Mit Schutzblech vielleicht 40-42 mm.
  • Disc/Canti: Tatsächlich verschweißt der Hersteller (Fort, Tschechien) wohl Disc-Ausfallenden sowohl für den Disc-Rahmen als auch für die 'Canti' Version. Denn bei mir sind Cantisockel vorhanden und IS2000 Disc-Ausfallenden. Ich denke, an den 'Canti' Rahmen werden einfach zusätzlich Cantisockel drangelötet/drangeschweißt. Wäre am ökonomischsten.
  • Es gibt Durchführungen für Lichtkabel in das Unterrohr und aus dem Hinterbau an den Kettenstreben heraus. Am Unterrohr gibt es nur Ösen für Schaltzüge, aber keine für einen dritten Flaschenhalter. Sowas ist und bleibt also wohl Reiserad-Rahmen wie bei velotraum, Rennstahl, Patria, Norwid etc. vorbehalten.


Kompatibilität
Hier ist viel Licht und wenig Schatten.
  • Rohrstandards: Hier kommt unerwartetes. Ärgerliches. Das Sitzrohr hat am Umwerfer 29,6 mm und an der Sattelklemme 30,6 mm Durchmesser. Die nächsten üblichen Standards wären 31,8 mm oder 28,6 mm. Ich habe eine 31,8 mm Sattelklemme mithilfe von Alublech passend unterfüttert.
  • Einbaubreite: Gut gemacht! Hier helfen 132,5 mm, sowohl für Rennrad-Laufräder (130) als auch für z.B. eine Rohloff (135 mm) kompatibel zu sein. Perfekt für alle Unentschlossenen.
  • Gepäckträgerbefestigung/Schutzbleche/Rohloff: Gut mitgedacht! Es gibt zwei Gewindebohrungen pro Seite am Ausfallende hinten. So kann man Gepäckträger und Schutzblech unabhängig voneinander befestigen. Nett: Eine der beiden Bohrungen ist 39-40 mm vom Achsmittelpunkt entfernt und liegt hinter ihr. Damit sollte es theoretisch möglich und zulässig sein, das Drehmoment einer Rohloff ohne hässlichen Hebel mit Schelle in den Hinterbau einzuführen.
  • Gabel: Die mitgelieferte Gabel hat 405 mm Einbauhöhe, ihre Vorbiegung habe ich nicht gut ausmessen können.


Herkunft, Preise, Verfügbarkeit, Bestellung, Kundenservice
Intec ist die Hausmarke von ra-co, einem deutschen Radgroßhändler. Die Rahmen werden von Fort, einem tschechischen Produzenten, in Tschechien hergestellt. Die Rahmen habe ich einzeln im Verkauf online nur bei bikebude24 und suicycle gesehen. In Berlin habe ich sie aber auch mal im Ladengeschäft von der radspannerei hängen gesehen. Gut möglich, dass Du Dir dort auch einen bestellen könntest...
Die Preise für Räder und Radkomponenten spielen ja schon seit zwei Jahren verrückt. Gerade rangieren die Rahmen bei 560, waren aber letztes Jahr noch bei 450. Die Lieferzeiten können auch mal 8-12 Wochen betragen. Ich hab bei ra-co angerufen und mich mal dessen vergewissert: Das bottleneck ist hier die Beschichtung, nicht die Zulieferung der Rohmaterialien und nicht das Fertigen und Verschweißen der Rahmenteile. Der Typ vom Kundenservice bei ra-co erwähnte, dass man theoretisch auch unbeschichtete Rahmen bestellen könnte und dann bei lokalen Beschichtern oder Lackierern behandeln lassen könnte.

Mir fällt gerade auf, dass Du in Bernau wohnst - meine Stammroute fahre ich immer mal wieder nach Bernau. Du kannst es gerne mal anschauen...!
Viele Grüße!
Nicolas

Geändert von Sklodowska226 (11.05.22 19:47)
Änderungsgrund: gabl einbauhöhe
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#1499383 - 14.05.22 13:40 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Skunk75]
Nordisch
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Beiträge: 3636
Hat das F10 Rahmenset hinten nicht Canti wie Diskaufnahmen?

Hinten Disk und vorn Mini-V ist IMHO die beste Kombination bei mechanischer Ansteuerung.

Die Gabel ist oft mit Diskbremsen überfordert. Einerseits von der einseitigen Krafteinleitung und anderseits dies an einer Stelle die längst nicht so kräftig dimensioniert ist wie nahe der Gabelkrone.
Außerdem haben die Beläge von Diskbremsen immer Spiel im Sattel, was sich nicht selten in Vibrationen und Quietschen beim Anbremsen äußert, mehr als bei V-Brakes.
Canti-Bremsen vorn sind häufig auch kritisch, wenn der Gegenhalter für die Zughülle suboptimal ist.

Als mechanische Diskbremse für hinten, finde ich Promax R330 sehr gut.
Die TRP Spyre ist auch sehr gut.
Sie ist jedoch nicht ganz so kraftvoll, aber dafür traumhaft einfach einstellbar und nachstellbar.

Bei Mini-V-Brakes geht IMHO Nichts über die TRP CX 8.4, für vorn, aufgrund geringer Leitungsverluste vorn, auch die längere CX9. Dann könnte es auch einfacher mit der Schutzblechmontage werden. Das sind aber Detailfragen.



Geändert von Nordisch (14.05.22 13:44)
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Off-topic #1499385 - 14.05.22 15:32 Re: INTEC F10 selber aufbauen [Re: Nordisch]
elflobert
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Beiträge: 335
In Antwort auf: Nordisch
Hinten Disk und vorn Mini-V ist IMHO die beste Kombination bei mechanischer Ansteuerung.


Interessant... ich würde es exakt andersherum empfehlen. Vorne eine mech. Scheibenbremse weil sie die Hauptbremse ist und auch starke Bremsungen bei Nässe gelingen.
Hinten die Felgenbremse, weil sie leicht, kinderleicht schleiffrei einstellbar ist und der lange Zug bei Disc manchmal Probleme macht. Und als Unterstützungsbremse bei längeren Abfahrten genügt die Felgenbremse auch allemal.

Aber ich gebe dir insofern recht, dass eine Disc-Gabel schon wirklich ne Ecke schwerer und vor allem unkomfortabler ist als eine filigrane für Felgenbremsen.

Daher ist meine persönliche Bestenliste:
Schönwetterrad: Felgenbremse (am liebsten V-Brake oder Seitenzug)
Allwetterrad, mechanisch: hinten Felge, vorne Disc (TRP Spyre/Spyke)
Allwetterrad, hydraulisch: v/h Disc
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