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Off-topic #1349069 - 01.08.18 13:23 Re: Blog zur Reise Lissabon-Berlin [Re: veloträumer]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 8024
Dein Beitrag ist noch da Matthias. Hier geht nichts verloren.
Re: Tipps für Frankreich-Querung (Länder)

Du hattest nur auf denkfischs Beitrag in Länder geantwortet. grins
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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Off-topic #1349075 - 01.08.18 13:58 Re: Blog zur Reise Lissabon-Berlin [Re: Juergen]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14042
Youw, das Wetter... müde
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1349119 - 01.08.18 21:02 Entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Seorsum17
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 6

Dauer: 12 Tage
Zeitraum: 17.6.2018 bis 28.6.2018
Entfernung: 600 Kilometer
Bereiste Länder:
Externe URL: https://seorsum.blog/2018/08/01/unternehmen-reissverschluss/#more-910

Während des Studiums (80er Jahre) in Hamburg bin ich häufig zum Radeln und Wandern in das Herzogtum Lauenburg gefahren. Kaum zu glauben, dass damals die Grenze zur DDR nur etwa 50 Kilometer entfernt war. Mich hat dabei immer wieder erschüttert, was Deutsche Deutschen antun konnten. Nach der Wende habe ich mir fest vorgenommen, diese barbarische Grenze einmal mit dem Fahrrad abzufahren. Nach knapp 30 Jahren ist es mir nun gelungen, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Von den insgesamt 1.200 Kilometern habe ich die Hälfte auf meinem Weg von der Ostsee bis zum Harz zurückgelegt.

Herzliche Grüße

Thomas

Geändert von Juergen (02.08.18 07:39)
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#1349162 - 02.08.18 08:19 Fanes-Sennes Runde in den Dolomiten [Re: veloträumer]
kaspress
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 135
Hi,

Am Rundkurs müssen wir 2 Steigung bewältigen: Die erst führt zum Limojoch und die zwei zur Sennes Hütte

http://www.kaspressknoedel.com/fanes-sennes-mtb



Mtb- und Wanderblog mit kulinarische Tipps:

www.kaspressknoedel.com
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#1349251 - 02.08.18 15:02 Re: Blog zur Reise Lissabon-Berlin [Re: veloträumer]
denkfisch
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 165
Ja, Wetter war nicht so toll - angesichts der Temperaturen in Berlin sehnen wir uns allerdings zurück nach den Frostnächten in Spanien und den Gewittertagen in Frankreich...
LG Peter
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#1349764 - 07.08.18 17:21 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: 2blattfahrer]
di2
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5
Zwar beides nicht ganz taufrisch vom Datum her, im Kopf aber präsent, als ob es letzte Woche gewesen wäre:

Pyrenäen: Montpellier–Biarritz–Bordeaux–Montpellier:
https://di2.ch/index.php/categories/pyrenaeen-2016

Baden/CH–Tanger/Marokko:
https://di2.ch/index.php/categories/marokko
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#1349852 - 08.08.18 12:51 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: di2]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14042
Habe große Teile mit Genuss gelesen, mit Esprit und Witz geschrieben, für meine Reisebedürfnisse aber etwas "zu flott". Würde vieleicht noch manches kommentieren, sind doch viele Schnittstellen in den Pyrenäen und im Baskenland vorhanden - sogar ganz taufrische, muss das hier aber abkürzen und belasse es bei einem Danke.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1350905 - 18.08.18 22:40 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: 2blattfahrer]
joeyyy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 928
Nachtrunde durchs Ruhrgebiet - empfehlenswert!


Nachdem ich letzte Woche von Gießen in Hessen aus durch den Westerwald, durchs Sauerland und durchs hessische Mittelgebirge mein erstes Brevet über 300 Kilometer fuhr, wollte ich nun wissen, wie es ist, durch die Nacht zu radeln. Das Ruhrgebiet lädt dazu ein. Es ist nicht ganz so duster und einsam dort wie im hessischen zentralen Mittelgebirge. Und vor allem: Es ist flacher!

Kleine Chronologie der Ruhr-Runde:

- 19:30 Uhr, Hamm: Zug kommt an, ohne Verspätung, ich radel an irgeneinem Kanal entlang, Richtung Westen - in die untergehende Sonne. Es gibt mehr Fliegen hier als bei uns. Noch 221 Kilometer.

- 21:00 Uhr, irgendwo schon im Pott (ich kann die Städte und Stadtgrenzen im Ruhrgebiet ja sowieso nicht wirklich auseinanderhalten): Es wird dunkel, ich ziehe meine Reflektorschärpe an. Noch 185 Kilometer. Ach ja: Herne ist das hier wohl. Bis eben wars aber noch was anderes...

- 23:40 Uhr, Oberhausen: Ich erklimme die höchste Stelle meiner Tour, die Halde Berta, Helga, Josephine oder wie auch immer die heißt (nicht nur die Städte, auch die Halden sehen alle gleich aus - vor allem nachts - und haben Frauennamen. Die Halden, nicht die Städte. Letztere orientieren sich eher an Männernamen, zumindest in Herne). Das Tetraeder besteige ich, oben kiffen ein paar Jugendliche bei Reggae-Musik und verwechseln mich (Helm, Reflektor-Schärpe, kurze Hose, "Moin!") wohl mit einer Halluzination. Noch 140 Kilometer.

- 1:10 Uhr, Duisburg am Rheinufer: Der westlichste Punkt ist erreicht, ich schieße ein nichtssagendes Dokumentationsfoto und beschließe, das nächste McD.-Restaurant anzufahren. Ich habe mir einen Kaffee verdient. Nils, der grad in Kolumbien am Pool liegt, trinkt derweil ein Bier. Prost. Noch 110,5 Kilometer.

- 2:00 Uhr, irgendwo in Mühlheim (oder doch noch in Duisburg oder doch schon in Essen? Keine Ahnung...): Ich bin immer noch wach, die Beine sind gut. Ich übertreibs ja auch nicht. Noch 100 Kilometer.

- 2:40 Uhr, Zeche Zollverein, definitiv Essen: Alles dunkel, rote Lampen im Radweg zeigen mir die Richtung. Cool. Fahre dennoch weiter mit eigenem Licht. Noch 90 Kilometer.

- 5:30 Uhr, Dortmund-Wambel: Die Nacht wambelt, der Morgen dämmert. Die Ruhe der Nacht ist vorbei. Die Zeit, in der die Farben der Ampellichter egal sind, auch. Schade. Nebel liegt auf den Feldern, es ist kühl. Noch 40 Kilometer.

- 7:15 Uhr, Rhynern: Die Sonne wärmt wieder. Guten Tag, Tag! Noch 5 Kilometer.

- 7:40 Uhr, Hamm Hauptbahnhof: Ziel erreicht. Oder doch nicht? Ich überlege in einem Anflug von Euphorie, noch weiter bis Hannover zu radeln. Nochmal 200 Kilometer. Die Beine sind gut, der Kopf auch. Aber der Nacken schmerzt. Und es soll ja irgendwie auch Spaß machen. Also: Jetzt gibt's Frühstück und in einer Stunde fährt der Zug nach Hannover. Also nixda, noch 200 Kilometer. Geile Tour war das, vor allem die stillgelegten Eisenbahntrassen sind klasse. Ich mache die Tour irgendwann nochmal bei Tageslicht.

- 9:30 Uhr, irgendwo bei Gütersloh im Zug: Ich versuche verzweifelt, meine Augen offen zu halten, stecke mir Ohrhörer rein und spiele Techno an der Lautstärkenschmerzgrenze. Keine Chance. Zum Glück will der Schaffner zwischen Minden und Hannover meine Fahrkarte sehen und rüttelt mich wieder wach.

P.S.: Bitte, liebe Ruhrgebiet Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Fans und Faninnen (nennt man das heutzutage so?): Ich mag das Ruhrgebiet. Meine Namens- und Differenzierungs-Ignoranz ist furchtbar, ich weiß. Aber in meinem Alter fällt es immer schwerer, schwierige Dinge zu lernen und zu behalten. Also bitte ich inständigst um Nachsicht.


[bild]https://i2.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/img_1591.jpg


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[bild]https://i1.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/fullsizeoutput_e44.jpeg


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[bild]https://i0.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/fullsizeoutput_e48.jpeg


[bild]https://i1.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/fullsizeoutput_e7e.jpeg


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[bild]https://i1.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/enlight241.jpg


[bild]https://i2.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/fullsizeoutput_e37.jpeg


[bild]https://i0.wp.com/ghondi.files.wordpress.com/2018/08/fullsizeoutput_e47.jpeg


Alle Bilder in Links gewandelt. Siehe auch und nicht zum ersten mal: HowTo: Bilder in Beiträge einfügen (Forum)

Geändert von Juergen (19.08.18 06:33)
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#1350940 - 19.08.18 18:25 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: joeyyy]
wila
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 440
Schöne Tour, wollte ich auch mal fahren, aber wie das so ist, was man vor der Haustür hat...
btw, was ist das für ein Fahrrad? Kann mit dem Schriftzug. iChat so recht was anfangen.
Grüße wil
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#1350951 - 19.08.18 20:32 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: joeyyy]
joeyyy
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 928


Links wieder in Bilder umgewandelt:

















































Mein Rad ist ein Koga Miyata Traveller, das ich nach rund 30 Jahren Scheuendasein entlackt und neu gestaltet habe. Der Schriftzug ist die Zahl Pi. Weil's einfach rund ist ;-)
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#1350975 - 20.08.18 07:49 Flowtrails in Altarezia: Ein 2-Tagestour [Re: joeyyy]
kaspress
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 135
Hi,

Um der Rekordhitze und Schwüle in den Städten zu entfliehen ist diese Tour genau richtig. Die Meereshöhe von 2000 Meter wird kaum verlassen. Deutlich tiefer bis auf Poschiavo (1014 M.ü.M) kommen wir erst bei der letzten Trailabfahrt. Ausgangspunkt der Tour ist die Passhöhe des Ofenpasses. In 2 Tagen erreichen wir schließlich Poschiavo.

http://www.kaspressknoedel.com/mtb-altarezia





Mtb- und Wanderblog mit kulinarische Tipps:

www.kaspressknoedel.com
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#1351264 - 21.08.18 21:02 UK End to End (LEJOG) 2000 km mit dem Einrad
Hans Howald
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 15

Geändert von Keine Ahnung (21.08.18 21:16)
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#1351838 - 26.08.18 17:03 Kuba 2018
tb2
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 22
Unterwegs in Schweiz

Dauer: 28 Tage
Zeitraum: 18.5.2018 bis 14.6.2018
Entfernung: 1000 Kilometer

Hallo Radlergemeinde

Nach über einem Jahr unterwegs in Nordamerika (Alaska, Kanada, USA, Mexiko), habe ich nun auch die neuste Story von Kuba auf den Blog geladen. Ich nehme euch für einen Monat mit zu Zigarren, Rum, stinkigen Autos, einem Riesensturm und den Eigenheiten des System Kubas. Viel Spass beim lesen & beste Grüsse.

www.veloreisli.ch/kuba

Geändert von Juergen (26.08.18 18:44)
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#1351874 - 26.08.18 22:24 Erinnerungen an Lauterbourg
Hansebiker
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1237
Unterwegs in Deutschland

Dauer: 13 Tage
Zeitraum: 3.5.2018 bis 15.5.2018
Entfernung: 680 Kilometer
Bereiste Länder:
Belgien
Deutschland
Frankreich
Luxemburg

Externe URL: https://deluebschebiker.blogspot.com/2018/05/


Hallo und Moin moin,
ich nenne es mal Erinnerungen an Lauterbourg. Tatsächlich heißt die Tour bei mir: Grenzerfahrungen. In dem verlinkten Bericht beschreibe ich die Anreise zum Forumstreffen, ein wenig vom Forumstreffen selbt und meine daran anschließende Heimreise. Wer mag, kann ja mal reinschauen: Klick
LG aus HL, Euer Hansebiker Ingo
Gruß aus der schönen Hansestadt Lübeck

https://deluebschebiker.blogspot.com/





Geändert von Juergen (27.08.18 09:05)
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#1351879 - 27.08.18 07:08 Re: Erinnerungen an Lauterbourg [Re: Hansebiker]
cyclerps
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2644
Danke für den Bericht lieber Ingo. bravo
Da hast Du mit Klaus eine tolle Anreise und, wie ich finde, den richtigen Radelpartner gehabt. Schön das ihr Spaß hattet und danke das ihr beiden zum Treffen gekommen seid.
Gruss
Markus
Forza Victoria !
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#1351885 - 27.08.18 09:11 Re: Erinnerungen an Lauterbourg [Re: Hansebiker]
Juergen
Moderator
abwesend abwesend
Beiträge: 8024
Moin,
kannst Du mir mal bitte den Track schicken, wo ihr den schönen Weg an der Our verlassen habt. Vielleicht hier? teuflisch
Ansonsten muss ich feststellen, dass das Zelten im Wald, so ganz ohne Innenzelt, nix für mich ist.

Danke für deinen Bericht, den ich leider verschieben musste. weinend
Jürgen
° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° ° °
Reisen +
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#1351891 - 27.08.18 09:23 Drau und Gailtal
Butzkopf
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1
Hier ein kleiner Reisebericht über die Flussfahrt der Drau entlang:

In Greifenburg im Drautal starteten wir vom Fliegercamp aus. Der Platz ist sehr gut und fällt auf da sich dort viele aktive Menschen (Gleitschirmfliegen, Wanderer und Radfahrer) aufhalten. Unseren Ford Nugget durften wir für die Dauer der Radtour kostenfrei abstellen. Der Radweg ist in einem ausgezeichneten Zustand, gut ausgeschildert und auch für Kinder geeignet. Es gibt entlang der Strecke Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Landschaftlich bis Spittal sehr nett. Camping Drauwirt in Spittal ist wenig einladend. Für eine Nacht mag es gehen, aber ohne echte Bademöglichkeit und etwas verlottert. Daher sind wir zum Millstätter See nach Seeboden aufgebrochen. Dort auf dem Platz Strandcamping Seeboden Winkler übernachtet. Tolle neue Sanitäranlagen, aber der Platz ist mehr oder weniger ein Durchgangsplatz für Wohnmobile wegen der Autobahnnähe! Am nächsten Tag entlang dem Südufer des Sees bewaldet mit einigen Auf- und Abstiegen bis Döbriach zum Camping Burgstaller. Großer Platz mit allen Annehmlichkeiten und tollem Strandbad. Am nächsten Morgen steil Bergauf auf der wenig befahrenen Straße über Glanz nach Freistritz. Ab hier wird die Drau immer industrieller und technischer. Vorbei mit dem lieblichen Flüsschen. Das hat uns so wenig gefallen, dass wir in Villach auf dem Campingplatz Seehof beschlossen die Tour zu ändern und über die Gail zurück zum Ausgangspunkt zu fahren. Was letztlich eine gute Entscheidung war. In und um Villach viel Verkehr und Industrie, aber immer gut ausgeschilderte Radwege. Nötsch- St. Stefan waren die nächsten Stationen. In Vorderberg gibt es das liebliche Erlebnis und Naturbad. Angeblich kann man dort auch Zelten was sehr reizvoll wäre. Durch das liebliche Gailtal geht es flußaufwärts bis nach Hermagor - Weißbriach. Die Passstrasse zum Weißensee ist extrem steil (18 %) weswegen wir die Räder schieben mussten. Daher zweigten wir auf den groben alten Fahrweg ab, der manchmal unsere ganzen Kräfte forderte. Oben am Pass angekommen waren wir dafür Stolz wie Bolle. Nun nur noch bergab bis zum Seecamping Weißensee. Guter Platz aber hoffnungsvoll überbelegt und überlastet. Am letzten Tag auf der Strasse steil bergab bis Greifenburg unserem Ausgangspunkt.
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#1351954 - 27.08.18 18:48 Re: Drau und Gailtal [Re: Butzkopf]
natash
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5659
?
Edith sagt,sorry vergiss es,ich habe nicht gesehen,dass es verschoben wurde

Geändert von natash (27.08.18 19:20)
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Off-topic #1352039 - 28.08.18 13:09 Re: Drau und Gailtal [Re: natash]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14042
...
ich kann den Beitrag noch ändern, aber nicht mehr löschen?
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias

Geändert von veloträumer (28.08.18 13:14)
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Off-topic #1352075 - 28.08.18 19:04 Re: Drau und Gailtal [Re: veloträumer]
natash
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5659
Du weiß ich net,bei mir wars so.
Nun aber weiter mit Reiseberichten.
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#1353619 - 11.09.18 06:50 Riviera Maya, Yukatan, Mexiko
tb2
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 22
Unterwegs in Schweiz

kurzer Bericht zum Besuch der Riviera Maya in Mexiko.
oder wie man auch mit 3km/tag im Durchschnitt Radreisen kann. Viel Spass beim lesen!

http://veloreisli.ch/riviera-maya/
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#1354564 - 20.09.18 16:41 10 Tage Quercy & Périgord [Re: 2blattfahrer]
Axurit
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 1559


Reisezeit: 08.09.2018-17.09.2018
Gefahrene Km: 525
Track bei GPSies

Die Fahrt führte in 8 Etappen und 2 kurzen An-/Abreiseetappen zunächst durch das Tal der Dordogne mit seinen unzähligen Burgen, Schlössern, sowie Städten und Dörfern mit einheitlich mittelalterlicher Architektur, dann über Brive-la-Gaillarde in das Vezère-Tal mit seinen prähistorischen Stätten, weiter nach Périgeux und in den flacheren und beschaulicheren Norden des Périgords entlang der Dronne, und zum Abschluss mit dem Zug nach Bordeaux.

Die Etappen waren ohne ungeplante Abstecher zwischen 40 und 60 km lang und angesichts geringer Kondition und einem schwächelnden Knie steigungsarm geplant. Trotzdem waren ein paar für meine Begriffe knackige Anstiege (mehr als 6% Steigung über mehr als 100m Strecke zwinker ) beim Übergang zwischen den Tälern über die Causses dabei. Auch die Causses sind hier nur den Namen nach Hochebenen. Die Topografie hat mich sehr an die heimatliche Alb erinnert, sind schließlich beide auf Kalk gebaut. Der Schlenker über Brive-la-Gaillarde lohnt sich wegen der eher langweiligen Landschaft und den nicht vorhandenen Reizen dieser Stadt nur für eingefleischte Fans von Georges Brassens, für mich auch zum Abhaken eines weiteren Punkts auf der Listen der den mit dem Rad besuchten Departements und der Rugby-Hochburgen in SW-Frankreich zwinker

Die touristischen Hotspots im Dordogne-Tal und seiner Umgebung (Sarlat, Rocamadour) waren auch zu dieser Jahreszeit derart überlaufen, überwiegend von WoMo-Rentnern, dass mit geschobenem Rad kaum ein Durchkommen war. Abseits davon war dagegen erfreulich wenig Betrieb, schon am Gouffre von Padirac war typische Nachsaisonatmosphäre. Ähnlich war die Situation auf den Campingplätzen. Neben zwar nicht voll aber ordentlich mit internationalem Publikum, davon gut 2/3 WoMos, belegten Plätzen in Beynac und Bordeaux überwiegend ruhige Plätze mit drei bis 10 Campern. Preise zwischen 6,00 und 12,50.

Das Wetter war bis auf zwei Tage mit bedecktem Himmel immer sonnig und sehr heiss, nahe 30° bis am Abend.

Andere Radreisende habe ich während der Reise keine gesehen. Der CP-Betreiber in Cubjac, der mir ungefragt einen Sondertarif von 7€ anstelle des Listenpreises von 11€ einräumte, worauf ich ihn fragte, warum er denn nicht generell einen günstigen Tarif für Radreisende und Fernwanderer anbiete, meinte nur, dass diese Klientel für ihn nicht relevant sei. In dieser Saison habe er vielleicht drei oder vier Gäste dieser Kategorie gehabt.

Die Anreise nach Siorac und die Rückreise von Bordeaux erfolgte mit dem Zug ab bzw. nach Perpignan mit Intercité und TER, beides wenige Tage im Voraus gebucht.

Bei der Vorbereitung und als Informationsquelle unterwegs habe ich den Reiseführer "Südwestfrankreich" von Marcus X. Schmid aus dem Michael Müller Verlag verwendet. Leider zählen in diesem ansonsten sehr guten Führer die Departements Lot und Corrèze nicht zu SW-Frankreich, so dass dort insbesondere das Dordogne-Tal östlich von Souillac, also mit der interessanteste Bereich, nicht behandelt ist. Das gilt im Übrigen auch für die meisten Publikationen über "die Dordogne", womit in der Regel nicht der Fluß sondern das nach diesem benannte Departement gemeint ist.

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#1354610 - 21.09.18 13:10 Re: 10 Tage Quercy & Périgord [Re: Axurit]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14042
Hallo Rainer,
wurde mal Zeit, dass du mal wieder was aus deinem Rentnerleben erzählst. schmunzel Da wird leider deutlich, wie die Zeit vergeht und die Knochen gealtert sind, obwohl mein Rentnerleben noch weit und fern scheint. Einiges davon kreuzte ich ja mal - aber sind schon schlichte 14 Jahre her. Quercy bin ich mal ganz quer zwischen Dordogne und Lot, beide Flüsse entlang in den prominenten Passagen. Die karstigen Senken sind mir noch bekannt, aber doch irgendwie gemäßigt. Jüngst im Großen Lautertal, habe ich mir auf deine Anmerkung hin überlegt, gibt es sogar Ähnlichkeiten zur Alb bei einigen Flusstälern und nicht nur auf den Hochebenen. In Rocamadour gab es damals auch schon Busse, aber es war noch übersichtlich. An meiner Wand hängt von daher noch ein schöner Messing-Schmetterling eines lokalen Schmuckdesignerladens. Eigentlich sollte ich da mal Périgord-Trüffel neu ausgegraben, das Zentralmassiv im weitesten Sinne hat zu allen Seiten bei mir noch viele dunkle Löcher. Der abgedroschene Satz "müsste ich auch mal wieder hin" stimmt leider auch hier, allein die Zeitgeschenke für das Schöne scheinen begrenzt. traurig
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1354913 - 24.09.18 20:23 Kroatien mit Inselhüpfen
siggiveile
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 149
Zu unserer Radtour in Kroatien mit Inselhüpfen biete ich auf meiner nicht kommerziellen Hobbyinternetsite www.sportincontro.de Informationen, die vielleicht zu ähnlichen Touren anregen können. Dazu mag evt eine kleine Bilderschau dienen. Bei Interesse können in Tips Infos zu Km und Höhenmetern der Tagesetappen, Infos zu Campingplätzen und, in einigen wenigen Fällen, zu Privatzimmern/Hotel, und Restaurants gelesen werden. Zu jeder Tagesetappe, meist von Campingplatz zu Campingplatz, können GPX Daten fürs Navi heruntergeladen werden. Die Routen sind in wenigen kleinen Teilstücken nach unseren Erfahrungen etwas nachbearbeitet. Damit sollten Stücke, die mit schwerem Gepäck fast nicht bewältigt werden konnten usw mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn auch nicht mit absoluter Sicherheit, vermieden werden können.
Siggi
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#1354919 - 24.09.18 20:46 Re: Kroatien mit Inselhüpfen [Re: siggiveile]
Wendekreis
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2995
Ein sorgfältig gemachter, informativer Bericht. Den hätte ich vor Jahren gut gebrauchen können. Ich bin zur Zeit am Planen für nächstes Jahr. Für Kroatien reicht mein Unternehmungsgeist nicht mehr.
Gruß Sepp
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#1355411 - 27.09.18 21:13 Re: Sammelfaden Kurzreiseberichte - Links auf Berichte [Re: 2blattfahrer]
Kersidra
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14
Hallo,
Seit ein paar Tagen bin ich unterwegs, momentan in Armenien, danach soll es weiter gehen in den Iran.
Bisher:Landschaftlich wunderschön, freundliche Menschen, aber diese Höhenmeter...
Hier der Link zum Bericht: https://fahrradbloganja.wordpress.com
Und noch zwei Bilder als appetizer:

Bild 1

Bild 2

Bilder sollten nicht größer als ca. 1000 Pixel sein - zu große Bilder in Links umgewandelt. Siehe Hinweise an die Beitragschreiber (Treffpunkt)

Grüße
Anja
_____________________________
https://fahrradbloganja.wordpress.com/

Geändert von Keine Ahnung (27.09.18 21:45)
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#1355979 - 02.10.18 11:39 Route des Crêtes [Re: max saikels]
max saikels
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 703
Nachdem über diese Route alles gesagt ist, halt nur noch nicht von mir, möchte ich kurz von einer sonnigen Tour berichten. Die Anfahrt ab Offenburg mit dem Naturschutzgebiet Taubergießen und die Wegfahrt nach Bad Krozingen lassen wir mal weg und sagen, dass ich bei einer Pâtisserie in Châtenois ins Val d'Argent gestartet bin.

Zuererst gehts anderthalb km etwas ungemütlich auf der Nationalstraße, dann aber auf einem schönen asfaltierten Weg neben der Bahn und später durch den Wald. Hinter dem Industriegebiet, die Bahn ist nur noch bis dahin ab und zu in Betrieb, fängt der Bahntrassenradweg an, ausgebaut bis hinter St. Croix; ein gemütliches bergauf fahren durch ein schönes Tal. St. Marie aux Mines macht einen etwas morbiden Eindruck; klar, da ist schon lange nix mehr mit Mines. Trotzdem etwas gruselig.

Die Auffahrt zum Col de Bagenelles ist erträglich zu fahren, zwischendurch und am Pass wird man durch schöne Ausblicke belohnt. Die nächsten 160 hm bis zum höchsten Punkt habens auch nochmal in sich. Ohne genau geguckt zu haben dachte ich gegen 3 Uhr am Col du Bonhomme zu sein; daraus wurde 4 Uhr und ich hatte beschlossen, dort eine Unterkunft zu suchen. Das Hotel auf der Schattenseite ist (angeblich) complet, das Restaurant gegenüber in der Sonne macht wohl kein Hotel mehr, sondern abends zu. Der Wirt meinte auf meine Frage, in le Bonhomme gäbs mehrere. Es war mir zu riskant, die 15 km bis Schlucht zu fahren, zumal unterwegs nichts erkennbares an Unterkunft war. Also 6 km und 250 hm abwärts, aber immerhin was zum übernachten. Schade, es wäre bestimmt cool (und kühl) gewesen, am Pass zu übernachten.



Am nächsten Morgen blauer Himmel, nur wenig Verkehr auf der Passstraße zum Col du Bonhomme, die Haupt-Lkw-Route über die Vogesen, auch nur wenige Lkws aufwärts. Wenn einer kam, hab ich ihn sicherheitshalber vorbei gelassen, besonders vor Kurven; einer hat sich mit Lichthupe bedankt. Wie letztes Jahr schon, die haben alle mit viel Abstand überholt. Viertel nach Neun am Pass. Die Route des Crêtes ab Col du Bonhomme verläuft größtenteils durch Wald, wenig zu sehen. Die Straße ist ja aus militärischen Gründen hinterm Berg, von Deutschland aus gesehen, gebaut worden, so dass man zum Blick auf Lac Blanc, Lac Vert, Lac Noire nur zu Fuß kommt, was ich vor über 30 Jahren auch mal gemacht habe. Keine Unterkünfte an der Straße, bis zum Col de la Schlucht habe ich eindreiviertel Stunden gebraucht, das wäre eine Katastrophe geworden gestern Nachmittag und Abend. Ich sollte sowas vielleicht etwas genauer planen.

Ein Wort zum Col du Louchpach, wo es die tolle Heidelbeertarte geben soll: am Pass steht ein neues Schild mit eben diesem Namen, am Col du Calvaire ein Wegweiser mit "Col du Louchbach", in Guggelmaps steht "Col du Louschbach" und in OSM steht (noch) nix.



Am Col de la Schlucht Großbaustelle, von dem Relais steht nur noch das Gebäude und auf dem Pass wird wohl ein Hotel vergrößert, also keine Unterkunft. Und bis Hohneck gehts auch nochmal knackig hoch, aber in dem Bereich gibts mehrere Unterkünfte. Bei der Ferme Auberge Breitzhousen gibts draußen einen Trinwasserbrunnen, steht auch in OSM, hätte ich fast übersehen. Und das bei dem schauderhaft gechlorten Wasser in den Vogesen und im Elsass; sicherheitshalber hatte ich mir trotzdem eine Flasche im Hotel abgefüllt, habe aber unterwegs nur von der noch vollen Flasche des guten dieburger Wassers, die ich noch hatte, getrunken. Nach einer kleinen Mittagspause habe ich dann doch Sonnencreme geschmiert; wolkenloser Himmel, Fahrtrichtung meist südlich, wenn auch öfters im Schatten.



Der Stinke-und-laut-Verkehr hielt sich in Grenzen. Die Route wird nach Süden zu immer reizvoller, mit schönen Ausblicken über die Vogesen hauptsächlich, auch ab und zu Rheintal, Schwarzwald und sogar Alpen, zumindest die schneebedeckten Gipfel ragen aus dem Spätsommerdunst. Aber es sammeln sich auch einige Höhenmeter an, öfters auf und ab und dann die Anstiege zum Markstein und vor allem zum Grand Ballon auf 1340 m. Aber es lohnt sich. Zum einkehren hatte ich bei dem schönen Wetter keine rechte Lust, was im Hinblick auf die Zeit ganz gut war; heute wieder unterschätzt. Die Abfahrt vom Grand Ballon geht schon rasant, die Weste war dringend nötig, sonst wäre ich total ausgekühlt. Ab dem Col de Herrenfluh gibts einen Gegenanstieg, der sich hinzieht, aber mit schönen Ausblicken auf den Grand Ballon.



Es war dann kurz nach vier, bis ich in Uffholtz, direkt vor Cernay, war. Das Logis-Hotel wollte 65,- + 10,- Frühstück haben, gerade 100 m weiter ein Schild "Gites de France", wo die Übernachtung bei Mr. Bernard in einem kleinen Apartement mit kleiner Küche erheblich günstiger war.

Ein paar weitere Bilder gibts hier
Grüße, Stephan
Radreisen und -touren
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#1356008 - 02.10.18 14:06 Re: Route des Crêtes [Re: max saikels]
veloträumer
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In Antwort auf: max saikels
Die Abfahrt vom Grand Ballon geht schon rasant, die Weste war dringend nötig, sonst wäre ich total ausgekühlt. Ab dem Col de Herrenfluh gibts einen Gegenanstieg, der sich hinzieht, aber mit schönen Ausblicken auf den Grand Ballon.

Wenn du den Gegenanstieg hättest vermeiden wollen, hättest du das kleine Sträßchen ab dem Col Amic nach Soultz-Haut-Rhin abfahren können (ist dann aber ohne Hartmannswillerkopf). Soultz ist ein Stück weit "elsässischer" als Cernay. In Cernay war ich mal auf dem kleinen Camping und bei einem Asiaten essen (was überhaupt erstaunlich oft in den Vogesen der Fall war).

Danke für den Bericht mit den Bildern!
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1356129 - 03.10.18 11:45 Re: Route des Crêtes [Re: veloträumer]
max saikels
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In Antwort auf: veloträumer
In Antwort auf: max saikels
Die Abfahrt vom Grand Ballon geht schon rasant, die Weste war dringend nötig, sonst wäre ich total ausgekühlt. Ab dem Col de Herrenfluh gibts einen Gegenanstieg, der sich hinzieht, aber mit schönen Ausblicken auf den Grand Ballon.

Wenn du den Gegenanstieg hättest vermeiden wollen, hättest du das kleine Sträßchen ab dem Col Amic nach Soultz-Haut-Rhin abfahren können (ist dann aber ohne Hartmannswillerkopf). Soultz ist ein Stück weit "elsässischer" als Cernay.

Nee, den Gegenanstieg wollte ich nicht vermeiden, hatte ihn auch vorher im Höhenprofil gesehen, nur dass er sich etwas länger hinzieht ... Der Plan war ja Cernay und die Ausblicke lohnen den Weg. Elsass und sowas wie vor zwei Jahren mache ich wohl im nächsten Frühjahr wieder.
Vor dem Monument Hartmannsweiler Kopf hab ich nur kurz gehalten, war mir zuviel Trubel. Und solange (nukleare) Angriffskriege als legitimes Mittel der Politik gelten, habe ich zu solchen Orten sowieso ein zwiespältiges Verhaltnis.
Grüße, Stephan
Radreisen und -touren
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#1356160 - 03.10.18 20:52 Rund um Schottland, Golfschläger im Gepäck [Re: max saikels]
cycgo
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Unterwegs in Großbritannien

Der Gedanke kam mir Ende des letzten Jahres und er wurde schnell zu einer fixen Idee: Schottland auf dem Rad umrunden und dabei Golf spielen. Ich war schon mehrfach im Heimatland dieses Sports gewesen, denn dort macht es einfach viel mehr Freude, den kleinen, weißen Ball zu schlagen: Jeder ist dort in irgendeiner Weise mit dem Spiel vertraut und es fühlt sich viel natürlicher an, dort zu spielen.

Aber auch wenn ich zwar durchaus regelmäßig Rad fahre, sowohl im Alltag mit dem Trekkingrad, als auch als Sport mit dem Rennrad, hätte ich mich nicht als sehr erfahrenen Radler und schon gar nicht als Radreisenden beschrieben. Meine Erfahrung beim Campen ging beispielsweise gegen Null, doch schon zur Kostenoptimierung, aber auch, um die Reise so simpel und flexibel wie möglich gestalten zu können, wollte ich so oft wie möglich im Zelt übernachten. Ich hatte zwar schon ein paar mehrtägige Radreisen mit Gepäck unternommen, aber sicher keine, die mich mehrere Wochen auf der Straße gehalten hätte. Dennoch hatte ich dabei schon eine Idee davon bekommen, wie frei sich so eine Radreise anfühlt: Die Reduktion des Gepäcks auf das Wesentliche, die sich scheinbar endlos dehnende Zeit, die Auseinandersetzung mit dem Draußen.

Jedenfalls ging es zunächst um organisatorische Fragen: Wie würde ich das beruflich hinkriegen? Wann könnte es klappen? Aber vor allem und immer wieder: Wie könnte ich am besten mein Golfgepäck auf dem Rad transportiere?

Nun, mittlerweile bin ich wieder zu Hause, auch wenn es sich noch nicht ganz wieder so anfühlt, da ich immer noch an den Reiseberichten schreibe. Ihr kennt vermutlich das Gefühl.

Ich freue mich, wenn ihr mal vorbeilest:

Von den ersten Prototypen ( Prototyp 1, Prototyp 2 , Prototyp 3 ), über die ersten Kilometer in Schottland („ Es rollt“ und „ Von Hoddom Castle nach Kirkcudbright“) bis nach Durness ( Wilder Weg zum westlichen Wendepunkt - Den Stabreim als Aufgabe begreifen ) und dann wieder die Ostküste runter.

Einen Wegweise durch die Berichte findet ihr entweder zeitlich ( LINK ) oder entlang der Route ( LINK ).

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Rückmeldungen.

Geändert von cycgo (03.10.18 21:02)
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