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#1585183 - 12.07.26 05:50
Reiserad Eigenbau
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Hallo zusammen, ich bin Frank und möchte mir in den nächsten Monaten ein Reiserad von Grund auf selbst bauen mit folgenden Komponenten. Intec M1 Rahmen, Hope EC-34 Steuersatz, Reset-Racing Innenlager, Ryde Andra 30 Felgen, Magura HS33 und SON28 Nabendynamo. Als Antrieb dachte ich 3x10 komplett von Shimano Deore und Friktions-Schalthebel. Ich hoffe dass alles so funktioniert wie ich mir das denke  Anfang 2028 würde dann meine Asien-Tour starten. Grüsse aus Frankreich Frank
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#1585187 - 12.07.26 08:00
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Frank7200]
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Beiträge: 8.866
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean
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Hallo Frank7200, Du wirst bestimmt gleich zugeschüttet mit jede Menge "guten" Tipps. Um bei den Beiträgen die "Spreu vom Weizen"  zu trennen, empfehle ich Dir, im Profil der Autor_innen nachzuschauen, wer schon ähnliche Reisen gemacht hat wie du planst. Oder wer nur theoretisiert  ... Mein Input: Wenn er Dir passt, finde ich den IntecM1 eine sehr gute Basis, auch in Bezug auf die Schaltung wäre ich d'accord, ob sich die Zusatzkosten für einen Steuersatz von Hope oder ein Innenlager von Reset lohnt, wage ich zu bezweifeln. Würde da den Standardkram vom Shimano nehmen und nur sicherstellen, dass die Lagersitze korrekt nachgefräst sind. Wo ich eher skeptisch bin, sind die Maguras. Habe die auch schon am Rad verbaut. Wie alle hydraulischen Bremsen nett in der Anwendung WG. geringen Handkräften, aber im Reperaturfall ohne Pfusch-Reserve. Auch Ersatzteile sind außerhalb DACh schlecht zu bekommen. Das gleiche gilt für hydr. Scheibenbremsen, die ebenfalls nett sind. Aber wenn du bei V Brakes noch nie Probleme mit der Handkraft gehabt hast, würde ich die nehmen. Sind billich und Brocken gibt's auch noch im bolivianischen Altiplano. Geld würde ich eher in folgende Bauteile stecken: - Gepäckträger von Tubus - einen bequemen Sattel, Lenker und Griffen Letztendlich ist aber nicht die Technik entscheidend ...
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Liebe Grüsse - Panta Rhei "Yaşamak bir ağaç gibi tek ve hür ve bir orman gibi kardeşçesine, bu hasret bizim." Nâzim Hikmet, Dâvet |
Geändert von panta-rhei (12.07.26 08:08) |
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#1585192 - 12.07.26 10:23
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: panta-rhei]
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Mittlerweile ist es deutlich einfacher Ersatz für hydraulische Scheibenbremsen zu finden, als irgendetwas für Magura und bei dem Preis von hydraulischen Scheibenbremsen (Shimano MT200 ab 20€, aber selbst im schlechtesten Fall wohl unter 80€), kann man die im Zweifelsfalle auch einfach wegwerfen und Ersetzen. Selbst die billigsten Shimanos bremsen mit guten Scheiben durchaus gut, da braucht man nicht wirklich mehr als Ersatz. Ich würde bei den Bremsen also entweder auf hydraulische Scheibenbremsen oder, wenn es Felgenbremsen sein müssen, auf V-Brakes setzen.
Bei der Felge vielleicht eher auf eine Ryde Andra 40, weil die eine größere Mauweite für breitere Reifen hat, die komfortabler sind.
(Ich war noch nicht in Asien, nur in Finnland, Norwegen, Kanada, USA, Deutschland, England,...). Zumindest dort gibt es für 28/29" mittlerweile deutlich mehr Ersatzteile als für 26"; Scheibenbremsen mindestens genausoviel wie für V-Brakes, wobei man für letzteres dort auf jeden Fall auch immer noch Ersatzteile bekommt.
Tubus Gepäckträger sind auf jeden Fall eine stabile Idee, die halten bei mir schon seit 70000km an meinem Pendel/Reiserad.
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#1585193 - 12.07.26 10:31
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: panta-rhei]
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Ich hatte in Tiflis mal Probleme, Beläge für V-Brakes zu finden, da sie fast nur noch Scheibenbremsen verkaufen. Ist schon ein paar Jahre her. Die universelle Verbreitung von V-Brakes ist Mythos.
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#1585197 - 12.07.26 11:30
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: blue]
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Die universelle Verbreitung von V-Brakes ist Mythos. Danke.
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...in diesem Sinne. Andreas | |
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#1585201 - 12.07.26 14:18
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Frank7200]
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Ich würde das ändern in 28/29 Zoll, (gute) Hydr. Scheibenbremse, 2x11 Schaltung XT oder SLX, bequmer Sattel und Lenker. Steuersatz, Innenlager und Felger wäre mir egal, solange es kein Billigschrott ist. Aber jeder hat da andere Vorstellung von seinem Reiserad.
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#1585204 - 12.07.26 16:34
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: blue]
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Ich hatte in Tiflis mal Probleme, Beläge für V-Brakes zu finden, da sie fast nur noch Scheibenbremsen verkaufen. Ist schon ein paar Jahre her. Die universelle Verbreitung von V-Brakes ist Mythos. Hätte ich nicht gedacht, aber ich lerne gerne dazu! Magura Felgenbremsen fahren wir in unserem Fuhrpark einige. Nice to have am Single, mehr aber nicht. Am Tandem, so es keine Scheibenbremsen hat, sehr vernünftig. Die neueren Serien sind allerdings bei Weitem nicht so robust wie die alten. Da wären mir auf einer Weltreise V-Brakes aufgrund der einfachen Bauweise weit lieber. Auf den Tourenrädern (Singles) habe ich gar keine Maguras, sie sind mir nie abgegangen. Beläge zum Einschieben wiegen so gut wie nichts, die finden immer ein Plätzchen. Scheibenbremsen sind sicher toll, meine persönlichen Erfahrungen sind allerdings deprimierend. Aber vielleicht lebe ich, was Scheibenbremsen angeht, einfach am falschen Ende der Gaußschen Glockenkurve und erwische immer dem Mist. Sonst, wie schon geschrieben: Tubus Träger kann auch ich empfehlen (wenn auch keine Weltreiseerfahrung), guter Sattel, passender Lenker und Griffe, und gut ist es! Eher einfache Technik, nicht zuviel Schnickschnack, das sehe ich als den besten Ansatz. Aber das ist nur mein persönlicher Zugang. Lg! georg
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Geändert von irg (12.07.26 16:37) |
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#1585213 - 12.07.26 20:22
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Frank7200]
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Als Antrieb dachte ich 3x10 komplett von Shimano Deore und Friktions-Schalthebel. Hallo Frank, ich habe schon einige Räder für andere und für mich komplett aufgebaut und schon paar Radreisen gemacht, wenn auch nicht in Asien. Friktions-Schalthebel waren auch dabei, so Ende der 70er mit 2x6-Antrieb. Wie kommt man heute auf sowas? Du hast zwar in deinem Ausgangsbeitrag keine Frage gestellt aber war ja klar, dass zur Bremse kontrovers diskutiert wird. Du kannst ja die Naben für Scheibenbremse wählen und die Felgen felgenbremstauglich. Der gewählte Rahmen kann wohl beides, bleibt dann nur die Gabel, falls du doch mal eine moderne, leistungsfähige und unproblematische Bremse montieren möchtest. Viel Spaß beim Radaufbau.
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#1585219 - 13.07.26 03:33
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Frank7200]
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Wo gibt es heute noch Friktionshebel?
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#1585220 - 13.07.26 05:22
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Sickgirl]
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Wo gibt es heute noch Friktionshebel? Vielleicht sowas von microshift, aber ich glaube Frank aus Frankreich gibt's nicht wirklich 
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#1585221 - 13.07.26 06:11
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: trecka.de]
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Oder er ist ein Jäger und Sammler mit großer Teilekiste im Keller. Friktionsschalthebel haben ja recht wenig an sich, was kaputtgehen kann, da kann man theoretisch auch alte einsetzen. 
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#1585227 - 13.07.26 12:15
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: trecka.de]
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Du kannst ja die Naben für Scheibenbremse wählen und die Felgen felgenbremstauglich. Das tue ich immer und empfehle es jedem. Es kostet in der Regel nichts oder nur wenig mehr und Fahrräder sind ein Baukastensystem. Nur Deppen werfen intakte Großteile weg, wenn andere ausfallen. @Frank7000, vergiss die hydraulischen Felgenbeißer. Sie sind von vorgestern. Ein Reiserad muss vor allem eins sein: standfest. Schlimm genug, dass die Fahrradindustrie beim Thema »Scheibenbremse« dem übrigen Fahrzeugbau siebzig Jahre hinterher war. Reibungsschalthebel gehören in dieselbe Ecke. Stell Dir vor, inzwischen wurde sogar das elektrische Licht erfunden!
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#1585230 - 13.07.26 14:19
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: blue]
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Ich hatte in Tiflis mal Probleme, Beläge für V-Brakes zu finden, da sie fast nur noch Scheibenbremsen verkaufen. Ist schon ein paar Jahre her. Die universelle Verbreitung von V-Brakes ist Mythos. Ob der TO tatsächlich ein Rad baut und mit dem geschilderten Setup ausstattet, können wir nicht wissen, auch wenn ich wohl nicht der Einzige bin, der zweifelt. Wenn meine Zweifel nicht gerechtfertigt sind, wird er wissen oder erfahren, welche Ersatzteile er mitführen muss, weil er Ersatz unterwegs nicht oder schwer wird besorgen können. Dann kann er auch prüfen, ob deine These, dass die universelle Verbreitung von V-Brakes ein Mythos ist, wasserfest ist. Ist eine These, die ich überhaupt nicht zu teilen vermag. Mag sein, dass du Schwierigkeiten hattest, in Tiflis Beläge zu bekommen, was genau nur dafür steht, dass du Schwierigkeiten hattest. Ich hatte die nie, egal wo ich gewesen bin und die meisten Touren bin ich mit V-Brakes gefahren. Dafür habe ich einen Tag in Warschau draufgegeben, um Pads für eine BB7 zu bekommen. Und Warschau ist eine moderne europäische Großstadt. Das Problem ist einfach, dass der Zoo an verschiedenen Bauarten riesig ist und man sollte, sodass wegen der Länge der Reise möglich ist, ausreichend Pads für seine Scheibe mitführen, jedenfalls mache ich das so. Alle denkbaren Pads wird kaum ein Händler haben. Die Chancen aber auf V-Brake-Teile sind deutlich besser.
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#1585231 - 13.07.26 14:51
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: trecka.de]
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Beiträge: 8.866
Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean
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Wo gibt es heute noch Friktionshebel? Vielleicht sowas von microshift, aber ich glaube Frank aus Frankreich gibt's nicht wirklich  Gut sind auch ShimanoLenkerendhebel, da ist die Indexierung auch abschaltbar. Friktion finde ich nicht zwingend, aber wenn man damit gut klarkommt -> fehlertoleranter! Ich habe beides montiert und finde beide gut. @trecka.de: Du meinst echt, dass sich ein netter Mensch die Arbeit mit einem Fake Account gemacht hat, nur um uns das Sommerloch zu füllen  ?!?
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Liebe Grüsse - Panta Rhei "Yaşamak bir ağaç gibi tek ve hür ve bir orman gibi kardeşçesine, bu hasret bizim." Nâzim Hikmet, Dâvet | |
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#1585233 - 13.07.26 15:57
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Uwe Radholz]
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Gewerblicher Teilnehmer

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Beiträge: 6.161
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So ist es. Wobei die Standard-Shimanobeläge extrem weit verbreitet sind. Beläge sind allerdings weder bei Disc noch bei V-Brake das Problem, man ja da klein und leicht einiges mitnehmen. Problematisch wird Hydraulik, wenn Last auf den Zügen ist und wenn Bremskörper undicht werden.
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Gewerblich: Autor und Lastenrad-Spedition, -verkauf, -verleih | |
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#1585235 - 13.07.26 16:39
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: ro-77654]
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Beiträge: 7.839
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Das ist eben tatsächlich auch der Grund, warum ich an meinen beiden "ernsthaften" Reiserädern mechanische Scheibenbremsen fahre. Ist eben ein Setup, dass ich im Rahmen meiner technischen Fähigkeiten beherrsche, mit Bordmitteln und ohne Werkstatt funktionieren lassen kann und, weiter oben wurde das angesprochen, notfalls mit einem anderen Bremssattel ausstatten kann, ohne das Rad in die Werkstätten geben zu müsen oder spezielle Werkzeuge und Bremsflüssigkeit mitzuführen.
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Geändert von Uwe Radholz (13.07.26 16:46) |
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#1585236 - 13.07.26 16:54
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Uwe Radholz]
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Beiträge: 7.716
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Wie oft kommt das vor?
Ich fahre jetzt gut 25 Jahre hydraulische Bremsen und hatte außer im ersten Jahr nie einen Ausfall an der Hydraulik.
Und falls doch und man einen geraden Lenker hat kauft man sich halt eine komplette günstige Shimano. Wenn einem dann die zu lange Leitung nicht stört muss man nicht mal entlüften
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#1585237 - 13.07.26 17:04
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: panta-rhei]
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@trecka.de: Du meinst echt, dass sich ein netter Mensch die Arbeit mit einem Fake Account gemacht hat, nur um uns das Sommerloch zu füllen  ?!? Wenn es sich um einen klassischen Stöckchenhalter handelt, der anbietet, lustige Sprungdressureinlagen zu zeigen, hat ersiees schonal schönen Erfolg erzielt.
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...in diesem Sinne. Andreas | |
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Off-topic
#1585238 - 13.07.26 18:13
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Sickgirl]
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Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean
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Ja, aber das ist doch bei allen Ausrüstungsthemen immer die Frage! Man muss halt jedesmal abwägen zwischen mehr Komfort oder mehr Autonomie (auch finanziell!) Beispiel: Die gefühlte Forumsmehrheit hält den Komfort (inkl.Packmass) einer Leichtluftmatratze für unabdingbar und nimmt dafür gerne das Risiko eines Defekts in Kauf. Ich brauche diesen Zusatzkomfort nicht und freue mich lieber an der Evazotematte, die fast unzerstörbar ist. Oder: Viele schätzen den Komfort einer Rohloff und nehmen dafür gerne den Autonomieverlust in Kauf (in Bezug auf Reparatur und finanziell) Wo für den TE da der sweetspot liegt, muss er selber sehen!
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Liebe Grüsse - Panta Rhei "Yaşamak bir ağaç gibi tek ve hür ve bir orman gibi kardeşçesine, bu hasret bizim." Nâzim Hikmet, Dâvet | |
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#1585239 - 13.07.26 18:14
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Sickgirl]
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Das freut mich für dich, dass du nur einmal einen Ausfall bei einer hydraulischen Bremse hattest. Ausfälle an Bremsen sind per Definition erst mal nicht gut. Aber deine Frage war, wie oft das vorkommt. Das weiß ich natürlich nicht, obwohl ich von etlichen Problemen mit schadhaften Leitungen und Luft im System berichten kann, da ich bei ADFC-Checks mitmache und wir dann die Eigner solcher Räder an die Werkstatt verweisen, weil wir in solchen Fällen nicht helfen können. Nun ist es prinzipiell nicht schlimm, sich professionelle Hilfe in einer Werkstatt zu holen. Jeder PKW - Besitzer ist sich darüber im Klaren. Klar, ich kann das nicht quantifizieren, niemand von uns kann das. Aber das es ausgemacht selten bis fast nie vorkommt, bestreite ich aus ganz konkreter Erfahrung und deshalb, besser auch deshalb, habe ich die beschriebene Entscheidung für meine Räder getroffen, ohne auch nur anzudeuten, das müsse man so machen. Da ich schon mal das Rad auf dem Dach einer sibirischen Marschrutka oder einer albanischen Fähre transportieren musste, oder noch schlimmer, in einem Berliner Regionalzug, sehe ich mich in dieser Entscheidung durchaus bestärkt.
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Geändert von Uwe Radholz (13.07.26 18:16) |
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#1585242 - 13.07.26 18:24
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Uwe Radholz]
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Wie gesagt bei mir in 25 Jahren nur einmal vorgekommen, aber ich warte und entlüfte auch meine Bremsen selber.
Ist ehrlich gesagt auch kein Hexenwerk
In Regionalzüge traue ich mich auch.
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#1585243 - 13.07.26 18:30
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Sickgirl]
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Unterwegs in Britisches Territorium im Indischen Ozean
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Absolut - ich warte und entlüfte meine Hydrodisks auch selber.
Bei einer so langen Reise geht's auch nicht nur um den Fahrbetrieb, sondern auch die unerwarteten Situationen, wo man auflädt / laden muss. Bin auf meinen Langzeitreisen oft in der Situation gewesen, mein Rad irgendwie auf ein anderes Verkehrsmittel (Erzgüterzüge, Kartoffellaster, Busdachgebaeckträger etc. ) knallen zu müssen, ohne groß die sachgerechte Lagerung zu kontrollieren. Und dann beim Abladen in der Pampa nach 10h Busfahrt ein Problem mit der Hydraulik? Ne, lieber nicht.
Jedenfalls dann nicht, wenn ich den Komfortgewinn durch Hydraulik nicht unbedingt brauche! (s.o.)
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Liebe Grüsse - Panta Rhei "Yaşamak bir ağaç gibi tek ve hür ve bir orman gibi kardeşçesine, bu hasret bizim." Nâzim Hikmet, Dâvet |
Geändert von panta-rhei (13.07.26 18:33) |
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#1585244 - 13.07.26 18:43
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: panta-rhei]
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Beiträge: 7.716
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Ich weiß ist für manchen auch Teufelszeug, aber da haben innenverlegte Leitung doch einen gewissen Vorteil. Und auch da ist die Verlegung kein Hexenwerk
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#1585246 - 13.07.26 19:10
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: panta-rhei]
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Beiträge: 25.652
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Bei einer so langen Reise geht's auch nicht nur um den Fahrbetrieb, sondern auch die unerwarteten Situationen, wo man auflädt / laden muss.....Und dann beim Abladen in der Pampa nach 10h Busfahrt ein Problem mit der Hydraulik? Ne, lieber nicht. Und was macht man bei einer ernsthafte Delle im Unterrohr, einer verbogenen Kurbel, einem gebrochenen Gepäckträger, einem abgebrochenen Pedal, einem gequetschten Laufrad? Von ernsthafte Schäden beim Mensch selber ganz zu schweigen. Ich war noch niemals in New York und nicht in Nepal und nicht im Outback. Ich runzle nur die Stirn, wenn jemand hofft, mit Seilzugbremsen und Friktionshebeln ernsthaftem Ungemach auf Fernreise aus dem Weg gehen zu können. Der möglichen Gefahren schlimmer Art sind keine Grenzen gesetzt, auch nicht im wunderhübschen, blitzsauberen und aufgeräumten Mitteleuropa. Erinnert mich ein bißchen an diesen Cartoon von Loriot: wenn die Wohnung brennt, langsam Eiswürfel auf der Zunge zergehen lassen.
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...in diesem Sinne. Andreas | |
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#1585251 - 13.07.26 20:07
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: iassu]
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Beiträge: 7.839
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Nun ja, ob der TO auf Weltreise gehen wird, wissen wir nicht, insofern will ich ihn mal außen vor lassen. Aber deine Argumentation ist die des braven Soldaten Schwejk : Was nützt dir Stahlhelm, wenn du kriegst Bauchschuss? Wir ahnen, dass die dahinter stehende Dialektik kaum zur Schlussfolgerung führen wird, Stahlhelme sind Unfug. Wobei ich da vielleicht "waren" schreiben sollte, was aber ein anderes Thema ist.
Aber es ist nicht wirklich zwingend zu folgern, dass man, weil man bei einem gebrochenen Rahmen - hatte ich schon - nichts mehr machen kann, solle man sich auch im Falle einer defekten hydraulischen Bremsleitung in sein Schicksal fügen. Der Idee hinter deiner Aussage, dass man nicht allen Widrigkeiten vorbeugen kann, stimme ich ansonsten uneingeschränkt zu. Das geht nicht und wer damit nicht leben kann, der sollte besser zu Hause bleiben und auf den Tod warten. Der kommt dann mit absoluter Sicherheit - irgendwann. Wenn man aber das Sofa verlässt, vor die Tür geht und mit dem Rad unterwegs ist, vielleicht auch weiter als bis zur Donau, kann man Leben, Gesundheit, Eigentum und die gute Laune verlieren, wenn man Pech hat. Ist halt so. Muss man wissen, ob man das will.
Aber es geht genau um die Abwägung, von der Pantha vorhin schrieb. Ich habe jetzt, seit ich sowas zähle, rund 240.000 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt, weiß, was ich mit welchen Mitteln fixen kann, welche Risiken ich hinnehmen muss und welche ich vermeiden kann und natürlich habe auch ich aus Schaden gelernt. Und der Komfortgewinn einer hydraulischen Scheibenbremse zählt für mich nicht so viel wie der Vorteil, die meisten Probleme mit einer mechanischen Ansteuerung selbst lösen zu können. Dass man mit anderen Erfahrungen oder weil man sich da keine Gedanken machen möchte, zu anderen Ergebnissen kommen kann, ist unbestritten. Aber eben nicht zwingend.
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#1585253 - 13.07.26 20:53
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Uwe Radholz]
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Stimme dir weitgehend zu.
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...in diesem Sinne. Andreas | |
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Off-topic
#1585255 - 13.07.26 21:18
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Uwe Radholz]
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abwesend
Beiträge: 268
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Ich finde iassus Einwand schon berechtigt. Wenn man das Risiko eines Technikausfalls wirksam reduzieren will, sollte man irgendwie einschätzen, welche Teile am Ehesten kaputt gehen könnten und dort ansetzen. Ein plötzlicher Totaldefekt an einer Scheibenbremse scheint mir eher unwahrscheinlich, folglich wäre mit Felgenbremsen statte Scheibenbremsen in Hinblick auf Ausfallsicherheit nicht viel gewonnen. Wie man nun rausbekommt, welche Teile am Wahrscheinlichsten ausfallen könnten, ist dann die spannende Frage ...
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#1585260 - 14.07.26 05:17
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Sickgirl]
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Beiträge: 4.986
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Dia Compe
Microshift kann von Index- auf Friktionsmodus umgeschaltet werden.
Die Option eines Friktionsmodus ist praktisch, da man in vielen erdenklichen Szenarien weiterfahren kann, wo die reine Indexvariante mindestens längere Wartezeiten verursachen kann.
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#1585261 - 14.07.26 05:39
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: Nordisch]
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Beiträge: 7.716
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Da muss ich sagen das bei mir dieses Szenario recht unwahrscheinlich ist. Ich habe einmal in meiner jetzt gut 50jährigen Radkarriere ein Schaltwerk zerstört. Beim Mountainbike hat sich ein Stock verkeilt.
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#1585262 - 14.07.26 06:27
Re: Reiserad Eigenbau
[Re: trecka.de]
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Liebe Leute,
Zu den immer wieder aufblitzenden Vorwürfen, der Threadersteller wäre fake, möchte ich dringend etwas sagen:
So, wie er fragt, lese ich ein ernst gemeintes Posting. Natürlich ist bei keinem Posting, egal welchem, vollkommen aus zu schließen, dass jemand trollt. Gleich die fake-Keule aus zu packen sehe ich nicht als angebracht.
Wie kann sich jemand gegen solche Verdächtigungen wehren? Klarnamen, Adresse und Sozialversicherungsnummer incl. Nachweisen ins Netz stellen? Vergesst es. Ich würde mich angewidert aus dem Forum entfernen, und das war es.
Frank, ich hoffe, du liest noch mit und nimmst nicht alles ernst, was wenig gustiös ist. Deinen Wunsch, eine Weltreise zu machen, und dafür dein Rad zu optimieren, verstehe ich, auch wenn ich umständehalber nie eine solche gemacht habe.
Lg! georg
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Geändert von irg (14.07.26 06:28) |
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