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#536265 - 03.07.09 20:41 Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 764
Hallo, werte Forumsgemeinde!

Ich stehe gerade vor der Entscheidung zwsichen zwei Reifen und wollte mal euren rat einholen, vllt kennt jemand ja sogar den einen oder anderen oder beide:

- Specialized All Condition Armadillo 28-622, 450g Draht, 110-125psi (8,5bar), ganz leichtes Profil
- Kenda Kwick Roller sport 28-622, 290g faltbar 50-80psi (5,5bar), quasi kein Profil

beide mit gutem Pannenschutz, der Kenda soll angeblich eine sehr leichtlaufende Gummimischung haben.

Ich frage mich jetzt, ob die Gummimischung und die 160g Gewichtsdifferenz die 3 bar wert sind, die der Kenda weniger an Luft verträgt. Ich fahre gern mit hohem Druck, der Komfort reicht mir. Nachdem mich das Velotraum-Konzept mit dem Ritchey Tomslick mMn 37-559 mit ähnlichem Luftdruckwerten nicht überzeugt hat, obwohl seitens Velotraum behauptet hat, der Reifen würde ähnlich gut wie ein RR-Reifen rollen, bin ich nun etwas skeptsich, was den Kenda anbetrifft, auf der anderen Seite sprechen andere Dinge für ihn.

Kann jemand aufgrund der genannten Daten oder persönlicher Erfahrung eine Empfehlung aussprechen?

Vielen Dank!

Thies
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#536297 - 03.07.09 22:48 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
JoMo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5051
Servus,

ich hätte jetzt mal frei weg gesagt, daß die 160g weniger Masse am Laufrad mehr in Punkto Leichtlauf bewirken, als der höhere druck beim Specialized. Zumindest kommen fast alle Tests zu dem Ergebnis, daß ab einem gewissen Reifendruck eine Erhöhung desselben keinen Vorteil mehr in Sachen Rollwiderstand bringt. Weniger Masse am Laufrad dagegen macht sich gerade beim Beschleunigen positiv bemerkbar.
Den Unterschied zwischen leitem Profil und Slick kannst du auch vernachlässigen.

Gruß
jomo
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#536574 - 05.07.09 14:06 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: JoMo]
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 764
Danke für deine Antwort... Weißt du, wo im Netz es solche Testberichte bezüglich (mehr Luft bringt nicht mehr) zu finden sind...?

Bzw: kann niemand sonst hier etwas zu 160g Gewicht am Laufrad vs 3 Bar reifendruck sagen?
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#536579 - 05.07.09 14:15 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
JoMo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5051
Ich meine, daß dies hier im Forum schon einmal verlinkt wurde, da diese Diskussion immer wieder mal auftaucht. Ansonsten googeln...

Gruß
jomo
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#536586 - 05.07.09 14:34 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Dittmar
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2516
In Antwort auf: Thies H.

Nachdem mich das Velotraum-Konzept mit dem Ritchey Tomslick mMn 37-559 mit ähnlichem Luftdruckwerten nicht überzeugt hat, obwohl seitens Velotraum behauptet hat, der Reifen würde ähnlich gut wie ein RR-Reifen rollen, ...

Thies


Hallo Thies,

darauf bin ich auch schon einmal "reingefallen", ein Rennrad ist wirklich etwas anderes. Die von Velotraum wissen sicherlich, dass ihre Aussage sehr relativ ist (nicht stimmt), hier im Forum bin ich mir da nicht so sicher.

Ich will dir keinen neuen Reifen "einreden", ich selber fahre derzeit Conti 4 Seasons in 28-622. Der läuft wirklich wie ein Rennreifen und ist etwas breiter. Habe damit gute Erfahrungen, auch gerade was den Abrieb angeht (hält etwas länger als ein Marathon 28-622).

Zwei Wermutstropfen gibt es, einmal der hohe Preis, zum zweiten hatte ich mit Gepäck gelegentlich Durchschläger bei Schotterwegen mit etwas größeren Steinen. Da es auf einer Radtour war, hatte der Reifen sicherlich nicht den vollen Druck (kleine Handpumpe)

Gruß

Dittmar
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#536611 - 05.07.09 17:20 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Dittmar]
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 764
Hallo Dittmar,

danke für die Empfehlung. Hab mal nachgesehen. Der reifen erfüllt lt Herstellerangabe perfekt meine Ansprüche, lt Konsumentenerfahrung (roadbikereview) weitgehend auch, kritisiert wird tweilweise die fehlende Langlebigkeit (wobei: Was will man bei 250g auch erwarten?) und teilweise der schlechte(?) Pannenschutz.
Meine persönliche Erfahrung mit Conti ist, dass die Reifen entweder sehr gut sind (bin sehr zufrieden mit SportContact 30-622 am Stadtrad) oder sehr schlecht sind (UltraGatorSkin waren ein absolzter Reinfall, Plattfuß nach ein paar km, wenn ich mich recht entsinne). Wie sind deine Erfahrungen diesbezüglich?

Thies
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#536625 - 05.07.09 18:59 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Dittmar]
JoMo
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5051
Servus,

den 4-Seasons habe ich aus Komfortgründen auch seit einiger Zeit auf dem Renner.
Bin sehr zufrieden damit. Läuft seidenweich.

jomo
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#536628 - 05.07.09 19:12 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: JoMo]
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 764
@jomo: ich habe mit der sufu nichts gefunden... entweder ich bin zu blöd oder es ist schwierig zu finden... aber ich kann mich auch entsinnen, sowas schonmal gefunden zu haben im netz, aber zum googlen bin ich offensichtlich auch zu blöd. weiß jmd weiter?
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#536719 - 05.07.09 23:54 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mimesn
Nicht registriert
In Antwort auf: Thies H.
Hallo, werte Forumsgemeinde!

Ich stehe gerade vor der Entscheidung zwsichen zwei Reifen und wollte mal euren rat einholen, vllt kennt jemand ja sogar den einen oder anderen oder beide:

- Specialized All Condition Armadillo 28-622, 450g Draht, 110-125psi (8,5bar), ganz leichtes Profil
- Kenda Kwick Roller sport 28-622, 290g faltbar 50-80psi (5,5bar), quasi kein Profil

beide mit gutem Pannenschutz, der Kenda soll angeblich eine sehr leichtlaufende Gummimischung haben.

Ich frage mich jetzt, ob die Gummimischung und die 160g Gewichtsdifferenz die 3 bar wert sind, die der Kenda weniger an Luft verträgt. Ich fahre gern mit hohem Druck, der Komfort reicht mir. Nachdem mich das Velotraum-Konzept mit dem Ritchey Tomslick mMn 37-559 mit ähnlichem Luftdruckwerten nicht überzeugt hat, obwohl seitens Velotraum behauptet hat, der Reifen würde ähnlich gut wie ein RR-Reifen rollen, bin ich nun etwas skeptsich, was den Kenda anbetrifft, auf der anderen Seite sprechen andere Dinge für ihn.

Kann jemand aufgrund der genannten Daten oder persönlicher Erfahrung eine Empfehlung aussprechen?

Vielen Dank!

Thies


Die eigentlichen Daten fehlen noch:
Reifen für welches Rad, wieviel Gepäck, wieviel wiegst Du selbst?

Ich würde mit 28-622 mit Gepäck 10-15 kg (Fahrer 90 kg) nicht mit nur 5,5 Bar fahren wollen. Fahre derzeit 35er mit 5-6 Bar. Beim 28er mit so "wenig" Druck hätte ich schon etwas Angst vor Durchschlägen.

Und was die Aussagen der Reifentester angeht, das breite Reifen leichter rollen, als Dünnere (bei gleichem Druck), ist häufig auch nur eine hübsche Milchmädchenrechnung.
Ich habe irgendwann mal einen solchen Reifentest einer Zeitschrift gelesen. Da wurde u.a. der Vittoria Randonneur Pro (?) mitgetestet. Alle Reifen (egal welche Größe) erhielten 3,5 Bar - dann wurden die Rollwiderstände gemessen. Was für ein Blödsinn! Wer fährt den genannten Reifen ernsthaft mit nur 3,5 Bar? Die Ergebnisse sind wohl kaum vergleichbar. Interessant wäre es gewesen, wenn der (vom jeweiligen Hersteller angegebene) Maximaldruck Verwendung gefunden hätte. Der Test wurde wohl von einem Ballonreifenhersteller finanziert.

Schmaler als 35er fahre ich nicht, weil ich es gerne etwas komfortabler und sicherer (Durchschlag) habe. Das andere Reifen dafür leichter rollen würden, nehme ich dafür in Kauf.
Wöge ich nur 60 kg, sähe das evtl. anders aus zwinker

Gruß
Micha
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#536721 - 06.07.09 00:05 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: ]
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 764
Hallo Micha!

Daten: Cross/Reiserad für Straße/Radwege/Schotter hierzulande, meist ohne Gepäck, manchmal mit ca 10-15kg, ich 80kg... 28mm hat sich bisher bewährt, selbst Berliner Kopfsteinpflaster fahre ich am Stadtrad mit 30-622 auf 6 Bar, aber nicht unbedingt gern.. zwinker

OT: Seltsam übrigens, dass wann immer man sich im Netz nach Luftdruck und Reifen umsiehst, man irgendwie auf was stößt, was arg nach Schwalbe Ballonreifen klingt. Wenn man nicht vorhat zu bremsen, finde ich die Dinger tatsächlich gut. Mein Radhändler war stolz, dass er es geschafft hat, mit den Dingern 47 zu fahren, und zwar nen Deich hoch UND oben immernoch 40 fuhr.. Kein Wunder, wenn man die erstmal beschleunigt hat... zwinker

Geändert von Thies H. (06.07.09 00:05)
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#536723 - 06.07.09 00:28 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mimesn
Nicht registriert
In Antwort auf: Thies H.
Hallo Micha!

Daten: Cross/Reiserad für Straße/Radwege/Schotter hierzulande, meist ohne Gepäck, manchmal mit ca 10-15kg, ich 80kg... 28mm hat sich bisher bewährt, selbst Berliner Kopfsteinpflaster fahre ich am Stadtrad mit 30-622 auf 6 Bar, aber nicht unbedingt gern.. zwinker


Tja, für viel Kopfsteinpflaster wäre ein Ballonreifen tatsächlich gut. Wenn dann aber normale Wegverhälnisse auftauchen ...
Dann würde ich lieber den Reifen, der mehr Druck abkann nehmen. Lieber im Bedarfsfall etwas Druck ablassen, als im anderen Fall nichts mehr zugeben zu können. Durchschläge schädigen ja u.U. nicht nur Schlauch und Reifen, sondern im ungünstigen Fall auch die Felge. (Bin mal einen Marathon Racer 30-622 gefahren - mit ca. 15kg Zuladung nicht unter 6,5 Bar. Druckbereich lt. Hersteller: 4-7 Bar.)

In Antwort auf: Thies H.
OT: Seltsam übrigens, dass wann immer man sich im Netz nach Luftdruck und Reifen umsiehst, man irgendwie auf was stößt, was arg nach Schwalbe Ballonreifen klingt.


Hast Du den Namen doch genannt schmunzel

In Antwort auf: Thies H.
Wenn man nicht vorhat zu bremsen, finde ich die Dinger tatsächlich gut. Mein Radhändler war stolz, dass er es geschafft hat, mit den Dingern 47 zu fahren, und zwar nen Deich hoch UND oben immernoch 40 fuhr.. Kein Wunder, wenn man die erstmal beschleunigt hat... zwinker


Die Dinger sind bei Kopfsteinpflaster wirklich gut. Aber im Stadtverkehr, wenn laufend bremsen und beschleunigen angesagt ist, änderst du entweder deinen Fahrstil, oder du hast einen prima Trainingseffekt zwinker

Gruß
Micha
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#536777 - 06.07.09 10:33 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Thomas S
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Beiträge: 3054
Hallo Thies,

ich kenne von den beiden nur den Specialized. Der macht einen guten Eindruck, fast so gut wie mein Lieblingsreifen: der Panaracer Pasela.

Ich würde an Deiner Stelle den Reifen nehmen, der den höheren Luftdruck verträgt. Auf der Suche nach dem Gewicht des Specialized habe ich folgenden Review gefunden, aus dem ich gesehen habe, daß es eine Faltreifenversion, nämlich den Specialized All Condition Armadillo elite gibt. Der ist deutlich leichter als der normale Armadillo. Die Frage ist allerdings, ob und wo man den in Deutschland in 28 mm Breite bekommt.
Gruß
Thomas
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#536793 - 06.07.09 11:20 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thomas S]
Thies H.
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Beiträge: 764
Den Panaracer Pasela gibts nicht mehr, richtig...? Den Armadillo Elite hatte ich auch ins Auge gefasst, doch er ist in Deutschland schwer zu bekommen und dazu teuer.

Kennt jemand von euch den Vittoria Rubino Pro? Der soll auch ganz gut sein und den gibts bei Rose zum fairen preis in 28-622.
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#536794 - 06.07.09 11:20 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mgabri
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Beiträge: 9334
Wenn du einen Reifen haben willst der wie ein Rennreifen läuft dann mußt du einen Rennreifen nehmen. Meine persöhnliche Empfehlung: Michelin Pro2Race in 25mm. Ist auf der Rigida DP18 ca. 27mm breit. Wiegt so um die 250g.
Ich hab den Reifen auf 2 Reisen draufgehabt, einmal die Frankreichtour und letztes Jahr die Balkantour, Reisekilometer so um die 4500. 2 Platten im Urlaub. (1x ich, 1x natash)Dazu die Fahrten im Alltag und auf Touren hier in der Ecke. Wenn die Plattfüße überhandnehmen dann ist der Reifen hin. Ich hab gestern gewechselt, der Gummi auf der Lauffläche war quasi nicht mehr existent.
Den Ritschi Tomslick hab ich auf meinem 26" Reisegaul. Ein unsägliches Stück Gummi. Sammelt scherben und fährt sich schwammig. Wenns breiter sein soll und trotzdem überwiegend Straße dann der Pasela. Wir haben den 26"/1,5" am Tandem. Gegenüber dem M.XR-Dreck vorher eine Erlösung.
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#536795 - 06.07.09 11:21 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mgabri
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Beiträge: 9334
Zitat:
Den Panaracer Pasela gibts nicht mehr, richtig...?
Es gibt einen neuen Panaracer-Importeur.
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#536798 - 06.07.09 11:31 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: mgabri]
Thies H.
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Beiträge: 764
kannst du details verraten (importeur)?

bist du den pro2race auch mit etwas gepäck gefahren?
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#536805 - 06.07.09 11:47 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
natash
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 6228

In Antwort auf: Thies H.


bist du den pro2race auch mit etwas gepäck gefahren?


ich bin zwar nicht die gefragte aber rechts ist das bepackte Rad von Micha

ich tippe auf so 20 kg +-. Der Michelin ist aber ein Rennreifen ganz ohne Profil und fährt sich auch so (saugut solangs glatt ist). Möglich ist aber auch rauerer Untergrund s. Bild (optimal hingegen ist es nicht).
Die Panaracer solltest Du auf Anfragen auch bei Deinem Radhändler vor Ort bekommen. Ansonsten führt die der meilenweit
LG Nat
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#536812 - 06.07.09 11:59 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: natash]
Thies H.
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Beiträge: 764
meilenweit scheint ihn gerade nicht zu führen..

der pro2 race in 25mm ist also quasi fast so breit wie ein anderer 28er, richtig? pannenschutz vorhanden (100% geht eh nie), für nässe und schotter geeignet, aber suboptimal, dafür auf der traße schnell?


ich habe gelesen, dass es sich empfielt, für vorn einen reifen mit mehr grip zu verwenden wie zb. vittoria rubino (slick). Was sagt ihr dazu?
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#536819 - 06.07.09 12:07 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mgabri
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Beiträge: 9334
Der Pro2Race hat tatsächlich ein Grip-Problem bei Nässe. Wenn du dich mit >35° in die Kurven legst dann schmiert dir der Reifen weg. Allerdings mach ich sowas
a. nur im Trockenen und
b. nur mit dem Rennrad.
Bei 35° Neigung schleifen die Taschen bei mir auf der Straße.
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#536823 - 06.07.09 12:13 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: mgabri]
Thies H.
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Themenersteller
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Beiträge: 764
meine anderen annahmen treffen zu?

hab gerade mal meinen jetzigen reifen, mit dem ich bis auf pannenschutz sehr zufriden bin, gemessen: 26,9mm breite.
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#536826 - 06.07.09 12:20 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mgabri
Mitglied
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Beiträge: 9334
du meinst "der pro2 race in 25mm ist also quasi fast so breit wie ein anderer 28er, richtig? pannenschutz vorhanden (100% geht eh nie), für nässe und schotter geeignet, aber suboptimal, dafür auf der traße schnell?
"
Ja, kann man so sagen. Ich hab die abgefahrenen wieder durch die p2r ersetzt. Und werde mir neue auf Halde legen. Suchtipp: Stadler hat die im 2-er Set für 39,90 im Angebot oder der Velo-Motion für je 20. Mußt schauen was für dich incl. Porto das beste ist.
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#536895 - 06.07.09 18:36 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Thies H.
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Themenersteller
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Beiträge: 764
Danke für die Empfehlung. Ich werde jetzt folgendes probieren: Vittoria Rubino Pro 28mm von und Michelin Pro Race 25mm hinten, wird von RadPlan Delta so empohlen (vorn Ruß für mehr Grip und Lenkverhalten, hinten Silicat für Leichtlauf). ich werde zu gegebener Zeit hier posten, wies mir gefällt.

Eine Frage noch: [b]Pro2Race vs. Pro3Race?[b] Preislich kann man den unterschied vernachlässigen. Michelin behauptet, die Haftung sei viel besser geworden. Mich würde auch interessieren, ob der 25er ebenfalls ca 27breit (auf meiner 20mm Felge) ist.
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#537093 - 07.07.09 11:06 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Thies H.
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Beiträge: 764
Hm, ich habe die Idee, vorn und hinten unterschiedliche Reifen zu montieren, jetzt verworfen, weil der Rubino Slick auch nicht viel besser bei Nässe sein soll.

Nun stehen zwei Reifen im Rennen: Michelin pro2race 25mm vs. Conti GP 4-Season 28mm

mag jemand bei der Entscheidung behilflich sein?




(der Pro3race ist übrigens schmaler, 22,2mm in der 23er Version lt. tour)
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#537103 - 07.07.09 11:27 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Wegekuckuck
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Beiträge: 664
Ich habe den Vittoria Rubino Pro in 28er Breite gerade seit 2000 Kilometern am Rad, davon 1200 Kilometer in Bulgarien mit wenig Gepäck (1 Frontroller). Überwiegend fahre ich auf festen Straßen.
Für mich war der relativ gute Preis ausschlaggebend. Bisher machen die Reifen keine Probleme.
Gruß Knut
Mein Freund wenn es mal länger dauert
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#537106 - 07.07.09 11:31 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mimesn
Nicht registriert
In Antwort auf: Thies H.
Hm, ich habe die Idee, vorn und hinten unterschiedliche Reifen zu montieren, jetzt verworfen, weil der Rubino Slick auch nicht viel besser bei Nässe sein soll.

Nun stehen zwei Reifen im Rennen: Michelin pro2race 25mm vs. Conti GP 4-Season 28mm

mag jemand bei der Entscheidung behilflich sein?


Beide sind gut. überzeugte Nutzer gibt es auch für beide. Ich würde den Conti nehmen. (Allerdings nur, weil ich mit Conti bisher selbst nur gute Erfahrungen machte - anderen Leuten wird das mit Michelin genauso gehen zwinker )
Außerdem würde ich nicht mit Reifen unter 28mm unterwegs sein wollen - aber auch dazu gibt es ja unterschiedliche Meinungen.

Am besten wäre wohl eine Testfahrt auf gleichem Fahrrad - aber das wird meist schwieriger.

Gruß
Micha
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#537129 - 07.07.09 12:42 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: ]
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 764
natürlich, doch das würde konkret bedeuten, mir beide reifen kaufen zu müssen. und da der widerverkaufswert eher gering ist, keine gute enstcheidung.

preis/leistungsverhältnis finde ich kein gutes argument, da reifen durchaus ein sehr wesentliches teil beim fahrrad sind, und bei ca 40-50€/5000km für einen Satz bei einem Rad-Gesamtpreis von ca 1500€ nicht wirklich ins Gewicht fallen.

Ich werde mir gleich mal über meine Kriterien Gedanken machen:

1. Effektive Breite
2. Leichtlauf
3. Gewebe
4. Gewicht
5. Pannenschutz
6. Fahreigenschaften (Haftung, Nässe, Kurven etc)

Conti GP 4Seasons:
28-622 (ca 26,5 mm effektiv), guter Rollwiderstand, 330+100tpi, 250g (effektiv), sehr guter Pannenschutz, sehr gute Fahreigenschaften

Michelin Pro2race:
25-622 (ca. 27mm effektiv), sehr guter Rollwiderstand, 127tpi, 280g (effektiv), guter Pannenschutz, mangelhafte Fahreigesnchaften in Extrembedingungen.

[alle Daten ohne Gewähr]

Unterschiede sind also: Der möglicherweise schlechtere Rollwiderstand beim Conti, (ca 30g Gewicht), und der bessere Pannenschutz und Extremtauglichkeit beim Conti. Die Frage ist, ob das zulasten des Rollwiderstands geht, denn meist geht entweder das eine, oder das andere. Da der Conti jedoch ein weitaus feineres Gewebe hat, könnte ich mir vorstellen, dass der Rollwiderstand trotzdem gut ist.

Letztlich ist es wohl eine Kopfsache: Fühle ich mich wohler auf einem Reifen, von dem ich weiß, dass er kompromisslos schnell ist oder auf einem Reifen, von dem ich weiß, dass er sehr sicher und trotzdem schnell ist.

Vllt findet jmd von euch ja noch Anregungen/Praxiserfahrungen... schmunzel

Geändert von Thies H. (07.07.09 12:43)
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#537249 - 07.07.09 22:30 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
mimesn
Nicht registriert
In Antwort auf: Thies H.
natürlich, doch das würde konkret bedeuten, mir beide reifen kaufen zu müssen. und da der widerverkaufswert eher gering ist, keine gute enstcheidung.


Solltest du jemanden kennen, der den ein oder anderen Reifen fährt, frage doch mal, ob du eine kleine Probefahrt machen dürftest.
M.E. kannst du mit keinem der Genannten wirklich komplett falsch liegen. Wenn du jetzt die eine Sorte kaufst, und später auch mal die andere Sorte fährst, um beim nächsten Kauf evtl. aus Erfahrung neu entscheiden zu können.

In Antwort auf: Thies H.
preis/leistungsverhältnis finde ich kein gutes argument, da reifen durchaus ein sehr wesentliches teil beim fahrrad sind, und bei ca 40-50€/5000km für einen Satz bei einem Rad-Gesamtpreis von ca 1500€ nicht wirklich ins Gewicht fallen.


Beispiel: Wenn ein Reifen 20 Euro, ein anderer 45 Euro kostet, dann müßte der Teurere bei den für mich wichtigen Kriterien sehr viel besser sein.
Reifen sind immer Kompromißlösungen: Sehr guter Pannenschutz, beste Haftung, kaum Gewicht und wenig Rollwiderstand bei noch weniger Verschleiß sind kaum unter einen Hut zu bekommen.
Extrem gute Haftung bei Nässe ist mir nicht so wichtig. Ich habe lieber Reifen, die nicht plötzlich extrem reagieren. Gut fühlbare Grenzbereiche sind mir da wichtiger. Fahre ich bei Regen eben etwas langsamer und mit weniger Schräglage - ich fahre schließlich nicht um das gelbe Trikot zwinker
Außerdem: Die Reifen sind Verschleißartikel Nummer eins. Wenn man Pech hat, reicht ein übersehener Flaschenboden bereits auf dem ersten Kilometer für den Reifentod.

In Antwort auf: Thies H.
Ich werde mir gleich mal über meine Kriterien Gedanken machen:

1. Effektive Breite
2. Leichtlauf
3. Gewebe
4. Gewicht
5. Pannenschutz
6. Fahreigenschaften (Haftung, Nässe, Kurven etc)

Conti GP 4Seasons:
28-622 (ca 26,5 mm effektiv), guter Rollwiderstand, 330+100tpi, 250g (effektiv), sehr guter Pannenschutz, sehr gute Fahreigenschaften

Michelin Pro2race:
25-622 (ca. 27mm effektiv), sehr guter Rollwiderstand, 127tpi, 280g (effektiv), guter Pannenschutz, mangelhafte Fahreigesnchaften in Extrembedingungen.

[alle Daten ohne Gewähr]

Unterschiede sind also: Der möglicherweise schlechtere Rollwiderstand beim Conti, (ca 30g Gewicht), und der bessere Pannenschutz und Extremtauglichkeit beim Conti. Die Frage ist, ob das zulasten des Rollwiderstands geht, denn meist geht entweder das eine, oder das andere. Da der Conti jedoch ein weitaus feineres Gewebe hat, könnte ich mir vorstellen, dass der Rollwiderstand trotzdem gut ist.


Annahme, beide Reifen mit gleichem Druck (hoch) - welcher hat noch etwas Komfort für den Fahrer übrig?

In Antwort auf: Thies H.
Letztlich ist es wohl eine Kopfsache: Fühle ich mich wohler auf einem Reifen, von dem ich weiß, dass er kompromisslos schnell ist oder auf einem Reifen, von dem ich weiß, dass er sehr sicher und trotzdem schnell ist.


Es ist auch viel Gefühlssache. Ein Reifen, mit dem ich ein sicheres Gefühl habe, ist jemand anderem vielleicht viel zu kippelig.
Nicht alles ist da meßbar.

Gruß
Micha
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#537330 - 08.07.09 10:58 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Nordisch
Nicht registriert
In Antwort auf: Thies H.
Hm, ich habe die Idee, vorn und hinten unterschiedliche Reifen zu montieren, jetzt verworfen, weil der Rubino Slick auch nicht viel besser bei Nässe sein soll.

Nun stehen zwei Reifen im Rennen: Michelin pro2race 25mm vs. Conti GP 4-Season 28mm

mag jemand bei der Entscheidung behilflich sein?




(der Pro3race ist übrigens schmaler, 22,2mm in der 23er Version lt. tour)


Ich antworte als jemand, der den P2R in 25 und 23 mm fährt und als jemand der den Conti Gator Skin Falt (sehr ähnlich dem GP4Season) in 23 mm fährt.

Die P2R laufen leicht, haben aber Probleme bei Nässe. Mit dem 25er P2R hatte ich kurioserweise auf den ersten 300 km, 2 Platten durch einfache Steinchen, mit dem 23er auf vielleicht 2500 km keine. Die P2R sind an den Flanken ungeschützt (von nicht ungefähr kommt der geringe Rollwiderstand), ich würde sie nicht auf unbefestigten Wegen fahren.
Ich habe mir so den eigentlich robusteren Michelin Krylion Carbon zerstört.
Der P2R hat zu dem einen recht hohen Verschleiß, er ist halt ein Wettkampfreifen. Er bringt in etwa 70 Prozent der Laufleistung von dem Krylion Carbon und auch meinem Gator Skin.

Die Gator Skin Falt mit der verstärkten Seitenwand ist das robusteste, was mir bisher unter gekommen ist. Ich bin damit über steinharte Wege (fest gewordener Sand unter der Hitze) gespickt mit Steinfragmenten (so groß wie die vom Gleisbett der Bahn) und über spitzen Schotter gefahren, ohne mir die Reifen zu zerstören. Leider wurden sie nach gut 3000 km pannenanfällig. Ich dann hatte binnen 10 Ausfahrten, 3 Pannen durch Steinchen und bin nur auf Asphalt gefahren. Damals war man mit den Pannenschutz noch nicht ganz so weit. Die aktuellen GP4Season haben afaik z.B. den Vectran Pannenschutz.
Nach den 3000 km bin ich den hinteren Gator Skin noch 2500 km am Stadtrenner mit Pannenschutzband gefahren bin die Karkasse zu sehen war. Der vordere ist noch immer drauf. Die Seitenflanken sehen inzwischen auch nicht mehr so schön aus. Innerstädtische Radwege mit ihren Scherben haben den Reifen inzwischen ziemlich zugesetzt. Allerdings ist dabei nie die tragende Karkasse geschädigt worden sondern nur die äußere robuste Schicht, die Gator Skin und GP4Season ja beide haben.

Unter dem Strich, bin ich ein großer Michelin Fan. Ich bin überzeugt von dem Leichtlauf und Komfort der Reifen und speziell beim Krylion Carbon von den sehr langen Laufzeiten. (Hätte ich mir den hinteren Reifen nicht 2 mal seitlich aufgeschlitzt, davon das letzte mal zu stark, hätte er eine Laufleistung von 8000 km erreichen können. Auch der Pannenschutz im Wintertraining war top. Allerdings beziehen sich diese Erfahrungen fast nur auf Asphaltkilometer.
Der Gator Skin dagegen wurde überall lang gescheucht ohne den Dienst zu versagen. Es ist für mich der deutlich robustere Allroundreifen.

Die Wahl ist jedem nach seinen Anforderungen und Vorlieben selbst überlassen.
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#537339 - 08.07.09 11:11 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: Thies H.]
Nordisch
Nicht registriert
In Antwort auf: Thies H.
Danke für deine Antwort... Weißt du, wo im Netz es solche Testberichte bezüglich (mehr Luft bringt nicht mehr) zu finden sind...?

Bzw: kann niemand sonst hier etwas zu 160g Gewicht am Laufrad vs 3 Bar reifendruck sagen?


Reifendruck ist gerade bei dünnen Reifen ein entscheidender Vorteil bezüglich Pannenschutz.
Sie sammeln weniger Dreck und Durchschläge werden verhindert.


Warum bis du aber letztdendlich bei so dünnen Reifen in deiner Überlegung gelandet?
Den einzigen Vorteil den dünnere Reifen bieten, ist eine bessere Beschleunigung und jenseits von 35 km/h eine bessere Aerodynamik.
Wenn es nur um leichtes und zügiges Dahinrollen geht, dann nimm lieber einen etwas breiteren und gleichzeitig höheren Reifen. Hier kannst du nämlich auf eine zusätzliche Verstärkung der Seitenwand verzichten (die denn Reifen schwerer abrollen lässt), weil diese durch das höhere und breitere Profil geschützter liegt.

Geändert von Nordisch (08.07.09 11:11)
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#537340 - 08.07.09 11:12 Re: Reifenfrage: Entscheidung zwischen zwei Reifen [Re: ]
Thies H.
Mitglied
Themenersteller
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Beiträge: 764
Danke für deine Ausführungen! Ich denke auch, dass für mein Einsatzgebiet (ich fahre überall lang, alles, was gerade in Ost-Deustchland als "Weg" oder gar "Straße" bezeichnet wird) der Conti die bessere Wahl ist.

Wie bewertest du die Unterschiede im Leichtlauf im direkten vergelich zwischen der beiden Reifen? (oder wird es schwierig, da unterschiedliche Räder)? Der P2R wird gewiss leichter rollen, aber wie viel das letztlich ausmacht, darüber streiten sich die Geister, auch diejenigen, die mechanische messungen durchführen.
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