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#573699 - 02.12.09 14:22 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
scheichxodox.de
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 350
Ok danke, hab das falsch verstanden. Also Abstände messen, ausbauen, drehen, neu einbauen und wieder messen. Und dabei am besten das Rad nochmal eine halbe Umdrehung drehen. Richtig?

Greetz

Scheich Xodox
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#573701 - 02.12.09 14:29 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: scheichxodox.de]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14192
Hallo Xodox,

In Antwort auf: scheichxodox.de
Ok danke, hab das falsch verstanden. Also Abstände messen, ausbauen, drehen, neu einbauen und wieder messen.


Genau.

In Antwort auf: scheichxodox.de
Und dabei am besten das Rad nochmal eine halbe Umdrehung drehen. Richtig?


Wenn das Laufrad nicht eiert, ist das vollkommen unnötig.
Und wenn das Laufrad eiert, ist das Messen mit umdrehen sinnlos.

Man kann mit dem Umdrehen herausfinden, ob ein Laufrad, das keinen Seitenschlag hat, mittig ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#573712 - 02.12.09 15:06 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: scheichxodox.de]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32669
Möglich, dass Du Dir die Zähne ausbeißt. Ich hatte jahrelang Böcke, auf denen ich freihändig regelrecht geknickt sitzen musste, und nichts irgendwie Auffälliges war zu finden. Im Gegensatz dazu sind die Biria-Gelenkwagen vermutlich als Schweißfolge und nur einer Verriegelung soweit verzogen, dass das Hinterrad eine Reifenbreite neben dem Vorderrad läuft. Trotzdem sind sie beim Freihändigfahren vollkommen unauffällig. Gar nicht so einfach, das schuldige Teil rauszufischen. Ich fürchte nur, »dran gewöhnen« ist bei einem Neubau keine echte Option.

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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#573724 - 02.12.09 16:15 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: iassu]
Karl Drais
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1284
In Antwort auf: iassu
Du solltest das kombinieren mit einem Wasserwaagentest. Rad auf dem Kopf und die Lenkung ganz geradeaus stellen. Dann die Wasserwaage vertikal an die Reifen, deutlich besser ohne dieselben an die Felgen legen und vergleichen. Leicht schief ist erlaubt, liegt dann am Boden etc., muß aber vorn und hinten gleich sein!


Hm, da habe ich eine andere (bessere?) Methode zur Messung, kommt deiner u.a. nah: beide Reifen de- und LR wieder montieren, Rad in den Montageständer hängen od. gerade hinstellen und eine ausreichend lange Richtlatte parallel zum Rad an die Felgen anhalten (die Latte liegt also an 4 Punkten (fast?) an der Felge an (2x am VR + 2x am HR) - das Ganze bei gedrehten LR mehrmals überprüfen, die Richtlatte zwischen Achsaufnahme (höher geht ja nicht, denn dort ist der Rahmen) u. unterem Felgenrand mal hoch- u. runterbewegen und evtl. Abstände dort kontrollieren. Mit der Latte auf beiden Seiten messen. Gibt es einen Versatz von VR und HR, kann man am Abstand von Latte und Felge bzw. am Lenkeinschlag des VR diesen sofort in einer Maßeinheit (mm/cm) bestimmen.

Ansonsten rate ich: Vorderrad tauschen und testen, HR tauschen und testen, beide LR gleichtzeitg tauschen und testen

Steuersatz: ich denke nicht, daß sich ein evtl. Falscheinbau so bemerkbar machen würde. Tipp: Steuersatz ruhig mal richtig locker (mit Spiel) einstellen => Probefahrt

Schaltzughüllen: Schaltung auf großes Blatt vorne und großes Ritzel hinten schalten (was man normal nicht macht), dann ohne zu treten runter schalten, die Züge werden entlastet und du kannst die Hüllen aus den Rahmenendanschlägen rausnehmen; die Hüllen auf den Zügen so verschieben, dass vorne am Lenker keine Spannung mehr vorhanden ist => Probefahrt

Bremsleitung: Sattel (ich meine nicht den Bremssattel, sondern den normalen schmunzel ) runter, so dass du mit den Füßen auf den Boden kommst u. beide Bremshebel od. Sättel demontieren - um eine Spannung der Leitungen auszuschließen - u. auf flacher, verkehrsarmer Straße probefahren
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#573726 - 02.12.09 16:25 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: JaH]
sauercity
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 903
In Antwort auf: Kogaradler
In Antwort auf: Rob.
An den Steuersatz habe ich als erstes gedacht. (...)

Yipp, ich auch. Weil es genau das war, was an meinem alten Zossen nicht in Ordnung war.(...)


Auch ich halte einen fehlerhaften oder unsauber montierten Steuersatz für eine wahrscheinliche Variante.

Bei meinen Rädern war allerdings die Stellung des Lenkers zum Laufrad die häufigste Fehlerursache. Ich würde mir daher auch mal den Winkel des Lenkers genauer anschauen. Theoretisch müßte der Lenker (bzw. die gedachte Linie zwischen den Lenkerenden) im 90-Grad-Winkel zum Laufrad stehen. Das stelle ich immer nach Augenmaß ein. Doch bei manchen Rädern trügte entweder mein Augenmaß oder andere Faktoren wirkten sich ungünstig aus, so daß das Rad zu einer Seite zog. Schon die kleinste Winkelverstellung hat dann oft Abhilfe gebracht.

Auch eine heftig verzogene Gabel hatte ich schon mal, doch das hat sich aufs freihändig fahren erstaunlicherweise weniger stark ausgewirkt als bei anderen Rädern die o.e. Winkelstellung.

Viele Grüße

Bernd
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#573729 - 02.12.09 16:35 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Karl Drais]
scheichxodox.de
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 350
Also erst mal möchte ich mich bei euch allen hier herzlich bedanken. Es ist schon toll, wenn einem in so kurzer Zeit so viele verschiedene Tipps gegeben werden. schmunzel

Die Methode mit den 4 Messpunkten werde ich wohl auch mal versuchen. Ich denke, wenn ich all eure Messmethoden komplett durch habe, dann kann ich schon recht sicher sagen, ob ich einen schiefen Rahmen habe oder ob mein Rad irgendwie krumm eingebaut ist.

In Antwort auf: LVM
Schaltzughüllen: Schaltung auf großes Blatt vorne und großes Ritzel hinten schalten (was man normal nicht macht), dann ohne zu treten runter schalten, die Züge werden entlastet und du kannst die Hüllen aus den Rahmenendanschlägen rausnehmen; die Hüllen auf den Zügen so verschieben, dass vorne am Lenker keine Spannung mehr vorhanden ist => Probefahrt

Bremsleitung: Sattel (ich meine nicht den Bremssattel, sondern den normalen schmunzel ) runter, so dass du mit den Füßen auf den Boden kommst u. beide Bremshebel od. Sättel demontieren - um eine Spannung der Leitungen auszuschließen - u. auf flacher, verkehrsarmer Straße probefahren

Vergaß ich etwa zu erwähnen, dass es sich hierbei um eine Rohloffschaltung handelt? Hach, wie lange habe ich darauf gewartet damit prahlen zu können. Ich finde das Ding so toll. Man möge mir meinen Stolz verzeihen. grins Es handelt sich um dieses Rad. Es sieht so ein bisschen aus, wie das von meinem Vater. Ich werde euch natürlich noch Fotos liefern. Aber leider habe ich keine anständige Digicam und muss halt mal warten, bis ich am WE bei meinen Eltern bin UND bis das Wetter mitspielt. Ich will ungern tolle Hochglanzfotos von meiner neuen Errungenschaft in einem Regenschauer machen müssen.

Der Tipp mit den Bremsen ab ist ja schon recht abenteuerlich. Aber wer weiß, wenn die anderen Vorschläge nicht fruchten...

Den Tipp mit dem Lenker werde ich mir auch zu Gemüte führen auch wenn ich der Meinung bin, dass der Lenker richtig steht. Wir mussten nämlich schon zweimal die Krallenmutter im Steuersatz nachziehen, weil sie Spiel hatte. Bei der Gelegenheit haben wir auch jedes mal die Stellung des Lenkers korrigiert.

Greetz

Scheich Xodox
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#573736 - 02.12.09 17:03 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: scheichxodox.de]
Karl Drais
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1284
In Antwort auf: scheichxodox.de

Vergaß ich etwa zu erwähnen, dass es sich hierbei um eine Rohloffschaltung handelt?

Der Tipp mit den Bremsen ab ist ja schon recht abenteuerlich. Aber wer weiß, wenn die anderen Vorschläge nicht fruchten...

Den Tipp mit dem Lenker werde ich mir auch zu Gemüte führen auch wenn ich der Meinung bin, dass der Lenker richtig steht.


Rohloff: demontiere einfach den Schalthebel wobei ich denke, dass es von diesem nicht kommen kann, da die beiden Außenhüllen u. Züge sehr weich/flexibel sind

ohne Bremsen: du mußt ja nur so schnell fahren, dass du gerade so freihändig fahren kannst bzw. was nützen Bremsen, wenn man die Hände eh nicht am Lenker hat lach ok, nehme keine verkehrsarme Str., sondern einen Feldweg...

Lenker gerade: wenn du über den Vorbau runter auf den Reifen schaust, und der steht nur ungefähr(!) parallel darunter, dann kann es nicht von einem schiefen Vorbau+ Lenker kommen. Eine leichte Schiefstellung ergibt kein solches Problem, vermutl. ergibt nicht mal eine krasse Schiefstellung dieses Problem.

Geändert von LVM (02.12.09 17:05)
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#573738 - 02.12.09 17:17 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Karl Drais]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 22547
In Antwort auf: LVM
In Antwort auf: iassu
Du solltest das kombinieren mit einem Wasserwaagentest. Rad auf dem Kopf und die Lenkung ganz geradeaus stellen. Dann die Wasserwaage vertikal an die Reifen, deutlich besser ohne dieselben an die Felgen legen und vergleichen. Leicht schief ist erlaubt, liegt dann am Boden etc., muß aber vorn und hinten gleich sein!


Hm, da habe ich eine andere (bessere?) Methode zur Messung, kommt deiner u.a. nah: beide Reifen de- und LR wieder montieren, Rad in den Montageständer hängen od. gerade hinstellen und eine ausreichend lange Richtlatte parallel zum Rad an die Felgen anhalten (die Latte liegt also an 4 Punkten (fast?) an der Felge an (2x am VR + 2x am HR) - das Ganze bei gedrehten LR mehrmals überprüfen, die Richtlatte zwischen Achsaufnahme (höher geht ja nicht, denn dort ist der Rahmen) u. unterem Felgenrand mal hoch- u. runterbewegen und evtl. Abstände dort kontrollieren. Mit der Latte auf beiden Seiten messen. Gibt es einen Versatz von VR und HR, kann man am Abstand von Latte und Felge bzw. am Lenkeinschlag des VR diesen sofort in einer Maßeinheit (mm/cm) bestimmen

Das ist dasselbe, wie was ich mit den zwei Aluprofilstangen oder eben nur einer beschrieben habe. Die Sache mit der Wasserwaage hat damit nichts zu tun und ist unabhängig davon erforderlich um interne Verdrehungen herauszufinden. Denn was nützt es, wenn das Rad zwar in einer Spur fährt, die Laufräder aber gegeneinander leicht verdreht sind?
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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#573739 - 02.12.09 17:19 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
StefanK
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 471
Zitat:
Man kann mit dem Umdrehen herausfinden, ob ein Laufrad, das keinen Seitenschlag hat, mittig ist. Nicht mehr und nicht weniger



Was ist, wenn ein Vorderrad mittig in der Gabel sitzt und nach dem Drehen außer der Mitte sitzt?

Habe ich bei meinem Rad und kann ich mir nicht erklären...
StefanK
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#573742 - 02.12.09 17:26 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: StefanK]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14192
Hallo Stefan,

In Antwort auf: StefanK
Zitat:
Man kann mit dem Umdrehen herausfinden, ob ein Laufrad, das keinen Seitenschlag hat, mittig ist. Nicht mehr und nicht weniger


Was ist, wenn ein Vorderrad mittig in der Gabel sitzt und nach dem Drehen außer der Mitte sitzt?


Dann ist das Laufrad nicht mittig und die Gabel schief.

Wenn man die Mittigkeit eines Laufrads prüfen will, sollte man nur von einer Seite aus messen und nicht darauf achten, ob das Laufrad in der Mitte der Gabel sitzt. Wenn man das Laufrad umdreht und der Abstand an derselben Stelle identisch ist, ist das Laufrad mittig.

Das funktioniert nur bei einem Laufrad ohne Seitenschlag, dafür darf die Gabel schief sein. Man kann deswegen problemlos eine alte Gabel nehmen. Wenn man ein Loch in die Gabelscheide bohrt und ein Gewinde schneidet, kann man den Abstand sehr bequem und genau mit einer Schraube messen. Man benötigt für jede Laufradgröße ein eigenes Loch.

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh

Geändert von Andreas R (02.12.09 17:29)
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#573744 - 02.12.09 17:35 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
StefanK
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 471
Zitat:
Dann ist das Laufrad nicht mittig und die Gabel schief.



So vermute ich das auch: mein Laufrad wurde offenbar in der Produktion mittig in die schiefe Gabel zentriert.
Aber: ich kann mir gedanklich keine irgendwie geartete schiefe Gabel vorstellen, die genau diese Erscheinung verursacht. Wie also könnte Deiner Meinung nach die Gabel fehlerhaft sein?
StefanK
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#573746 - 02.12.09 17:39 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: StefanK]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14192
Hallo Stefan,

In Antwort auf: StefanK
So vermute ich das auch: mein Laufrad wurde offenbar in der Produktion mittig in die schiefe Gabel zentriert.


Dann passt es ja wieder schmunzel

In Antwort auf: StefanK
Aber: ich kann mir gedanklich keine irgendwie geartete schiefe Gabel vorstellen, die genau diese Erscheinung verursacht. Wie also könnte Deiner Meinung nach die Gabel fehlerhaft sein?


Die drei Rohre der Gabel sind nicht parallel zueinander.

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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Off-topic #573748 - 02.12.09 17:46 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
Job
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Beiträge: 18350
In Antwort auf: Andreas R

Die drei Rohre der Gabel sind nicht parallel zueinander.

sind sie eigentlich nie.

Aber du meintest vermutlich, das die Ebenene, in denen die Rohre liegen, nicht parallel sind.

job
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#573749 - 02.12.09 17:47 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
StefanK
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Beiträge: 471
Zitat:
Die drei Rohre der Gabel sind nicht parallel zueinander.



Na wenn`s so einfach wär` schmunzel

Selbst wenn die Rohre nicht exakt parallel sind, werden sie durch die Schraub-/Spannachse der Nabe "in Form" gebracht. Im weiteren ist Antiparallelität auf der Strecke bis Höhe Bremssockel bei den Rohrdurchmessern wohl nicht zu erwarten, zumindest nicht derart, dass ich abschließend auf ein Maß komme, welches ich mit purem Auge erkenne.
StefanK
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#573750 - 02.12.09 17:51 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Job]
StefanK
Mitglied
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Beiträge: 471
Zitat:
Aber du meintest vermutlich, das die Ebenene, in denen die Rohre liegen, nicht parallel sind



Auch wenn die Ebenen nicht identisch sind, ändert das nach meinen theoretischen Überlegungen nichts am Maß (z. B. von der Felgenflanke bis Innenseite Gabelholm). Dann sitzt ein Holm lediglich weiter vorne oder weiter hinten.
StefanK
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Off-topic #573753 - 02.12.09 18:07 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Job]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14192
Hallo Job,

In Antwort auf: Job
In Antwort auf: Andreas R

Die drei Rohre der Gabel sind nicht parallel zueinander.

sind sie eigentlich nie.

Aber du meintest vermutlich, das die Ebenene, in denen die Rohre liegen, nicht parallel sind.


Ich meinte, dass beide Gabelscheiden zur selben Seite gebogen sind. Wirklich parallel können Rohre sowieso nur sein, wenn sie Geraden darstellen (meine ich jedenfalls).

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#573880 - 03.12.09 12:27 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: iassu]
Karl Drais
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1284
In Antwort auf: iassu

Das ist dasselbe, wie was ich mit den zwei Aluprofilstangen oder eben nur einer beschrieben habe.


ja, war mir nicht sicher ob du das gleiche meintest.

In Antwort auf: iassu

Die Sache mit der Wasserwaage hat damit nichts zu tun und ist unabhängig davon erforderlich um interne Verdrehungen herauszufinden.


Was ist eine interne Verdrehung? Darunter kann ich mir nichts vorstellen. Angenommen, die LR wären perfekt rund und mittig zentriert, aber die Achsaufnahme in Gabel od. Hinterbau schief, so viele das doch mit unserem Lattentest auf, wenn man den mehrmals mit verdrehten Felgen und beidseitig anwendet.


Im übringen: Rad auf den Kopf stellen um etwas mit der Wasserwaage zu prüfen, finde ich nicht so gut. Ist die Aufstellfläche perfekt eben? Führen Hörnchen/dicke Lenkergriffe o.ä. oder ein minimaler Lenkeinschlag nicht zu verfälschten Ergebnissen, da das Rad nicht perfekt waagerecht auf dem kopf steht? Eine minimale Winkelabweichung führt auf dem knappen Meter Länge (Ende der Felge in der Luft - oben) doch u.U. schon zu einer Abweichung einiger mm...
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#573903 - 03.12.09 14:01 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Karl Drais]
iassu
Mitglied
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Beiträge: 22547
Die Räder können in zwei von drei Raumesachsen unfluchtend sein, nicht nur auf der x-Achse verdreht, sondern auch auf der y-Achse. (Auf der z-Achse ist es egal, dann fährt man eben bergauf lach )

Fall 1:

VR und HR stehen genau aufrecht im Wasser, HR ist aber so verdreht, daß es ständig eine leichte Kurve fährt (Blick von oben: - / ). Der Richtstangentest bringt das an den Tag. Der Fahrer muß ständig das Rad leicht kippen, um mit der Lenkung die Kurventendenz hinten auszugleichen.

Fall 2:

VR und HR fluchten zwar auf dem Niveau der Aufstandsfläche, fahren also dieselbe Spur, stehen aber nicht beide aufrecht im Wasser. (Blick von hinten: V ). Die Wasserwaage zeigt es an. Der Fahrer muß das Rad ständig leicht kippen, diesmal nicht wegen Kurventendenz, sondern um selber mittig aufrecht zu bleiben (Mittelwert zwischen VR und HR). Das wiederum wird die Lenkung zum Kurvenfahren verleiten. (Auch das ist natürlich möglich: X oder /\ )

In beiden Fällen ist Freihändigfahren ab einem bestimmten Grad von Schiefe unmöglich.

Eine Wasserwaage erlaubt sehr gut auch reproduzierbares Ablesen auch außerhalb der Mitte. Ein genau ebener Boden ist dafür nicht so sehr wichtig. Deshalb schrieb ich, daß etwaige Abweichungen vorn und hinten identisch sein müssen.

Zehntelfehler sind sicherlich egal. Wenn aber mehr als meinetwegen 5 mm Fehler gemessen werden, sollte man etwas unternehmen.
Gruß Andreas
Onkel Ju 2

Geändert von iassu (03.12.09 14:07)
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#573922 - 03.12.09 16:11 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: iassu]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 14192
Hallo Andreas,

wieso soll man denn im Wasser fahren? schmunzel

Im Ernst: es gibt noch den Fall, dass die Laufräder parallel sind, aber nicht fluchten.
Von oben: __--

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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Off-topic #573923 - 03.12.09 16:12 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: iassu]
MatthiasM
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Beiträge: 6390
Der Beitrag gehört eigentlich irgendwo als FAQ ganz oben festgetackert. Lehrbuchmäßig schön beschrieben!

meint
Matthias
dem das Vergnügen eines irgendwohin ziehenden Fahrzeugs egal ob auf zwei oder vier Rädern zum Glück nie zuteil wurde...

Geändert von MatthiasM (03.12.09 16:14)
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#573936 - 03.12.09 17:21 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
Sattelnase
Mitglied
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Beiträge: 318
In Antwort auf: Andreas R

Im Ernst: es gibt noch den Fall, dass die Laufräder parallel sind, aber nicht fluchten.
Von oben: __--


Nicht völlig ausgeschlossen, aber beim Fahrrad eher unwahrscheinlich. Wenn die Räder im Aufstandspunkt in zwei verschiedenen Spuren fahren, wird meistens auch der Fall 2 von Andreas erfüllt sein, also X oder ^.
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#573938 - 03.12.09 17:22 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
iassu
Mitglied
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 22547
In Antwort auf: Andreas R
Im Ernst: es gibt noch den Fall, dass die Laufräder parallel sind, aber nicht fluchten.
Von oben: __--


Stimmt. schmunzel
Gruß Andreas
Onkel Ju 2
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#573969 - 03.12.09 19:51 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Sattelnase]
Andreas
Moderator Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 14192
Hallo Sattelnase,

In Antwort auf: Sattelnase
Wenn die Räder im Aufstandspunkt in zwei verschiedenen Spuren fahren, wird meistens auch der Fall 2 von Andreas erfüllt sein, also X oder ^.


Ich halte es nicht für soo unwahrscheinlich, dass Rahmen und Gabel gerade sind, aber ein Laufrad nicht mittig eingespeicht ist.

Gruß
Andreas
Radreiseberichte aus vier Kontinenten: Liegerad-Fernweh
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#573988 - 03.12.09 21:25 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
Sattelnase
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 318
In Antwort auf: Andreas R

Ich halte es nicht für soo unwahrscheinlich, dass Rahmen und Gabel gerade sind, aber ein Laufrad nicht mittig eingespeicht ist.


Oh, stympt. Da war ich gedanklich auf irgendwas Verbogenes (Rahmen, Gabel) fixiert.
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#574043 - 04.12.09 00:15 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Andreas]
Falk
Mitglied
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Zitat:
dass Rahmen und Gabel gerade sind, aber ein Laufrad nicht mittig eingespeicht ist.

Glaube ich nicht. Lange bevor sich das durch seitliches Wegziehen bemerkbar macht, fällt es erstmal optisch auf.

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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#578507 - 24.12.09 15:45 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Falk]
scheichxodox.de
Mitglied
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 350
So, vorneweg euch allen erstmal frohe Feiertage. schmunzel

Endlich kam ich nun dazu das Rad im Keller von meinen Eltern auszumessen. Dabei hat sich tatsächlich das bestätigt, was ich schon grob mit dem Daumen ausgemessen habe. Das Vorderrad ist neben der Spur eingebaut. Das liegt aber an der Nabe selbst. Wenn das Fahrrad also normal steht, dann ist am Vorderrad links die Bremsscheibe. Diese nimmt aber ein bisschen Platz weg, so dass die Nabe selbst schon etwas nach rechts verschoben ist. Von der Achsaufnahme bis zum Nabenflansch ist die Nabe also links länger als rechts. Da ich sowohl links als auch rechts gleichlange Speichen eingesetzt habe und diese auch mittig zentriert habe, läuft das Rad dementsprechend auch etwas versetzt nach rechts. Je nachdem wie ich das gemessen habe, sprechen wir hier von 6-8 mm (könnte an einem kleinen Achter liegen). Das ist meiner Meinung nach schon recht viel.

Von oben gesehen sieht das also so aus:
(Hinterrad)--> ------ Sattel Oberrohr Lenker ________ <-- (Vorderrad)

Ich könnte jetzt wie hier schon geschrieben wurde das ganze Rad nach rechts zentrieren, also jede zweite Speiche lösen und die anderen gegenüber anziehen. Dabei wären die Speichen rechts aber stärker gespannt als die Speichen links. Ich weiß nicht ob das auf Dauer so gut ist. Ausserdem frage ich mich wie man das sonst bei Rädern mit Scheibenbremsen machen soll. Theoretisch müsste ja jedes Rad, welches eine Nabe mit Scheibenbremsaufnahme hat neben der Spur laufen. Oder gibt es da einen Trick, der mir nicht bekannt ist?

Was meint ihr soll ich jetzt machen?

Greetz

Scheich Xodox
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#578508 - 24.12.09 15:54 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: scheichxodox.de]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 32669
Ein Scheibenbremslaufrad nach aktueller Norm ist leicht asymmetrisch, anders ist das wegen dem beengten Einbauraum nicht zu machen. Du wirst es also umspannen müssen. Bevor Du aber deswegen in den Keller stürzt, bau die Bremszange aus und prüfe den Geradeauslauf mit einem hoffentlich vorhandenem klassischen Laufrad. Es kann nämlich sein, dass es doch nicht an dem nicht besonders großem seitlichen Versatz liegt.
Ebenfalls frohes Fressfest,

Falk, SchwLAbt
Falk, SchwLAbt
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#578510 - 24.12.09 15:58 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: scheichxodox.de]
thomas-b
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 5542
Hallo Scheich,

dem Trick hast Du ja schon selber benannt. Auf der Scheibenseite stehen die Speichen steiler. Das ist aber kein Problem. Bei einem Hinterrad mit Kassette ist die auf der rechten Seite noch viel ausgeprägter.
Laufräder sollten bis auf wenige Ausnahmen immer mittig zum Rahmen eingespeicht werden. Geprüft wird dies mit einer Zentrierlehre oder durch Seitenverkertes einbauen ders Laufrades.
Ausnahmen sind Rahmen bei denen die Ausfallenden nicht Symmetrisch angeordnet sind.

Gruß
Thomas
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#578511 - 24.12.09 16:00 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: Falk]
scheichxodox.de
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Themenersteller
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Beiträge: 350
Ich hab leider kein anderes 26-Zoll Laufrad da, welches ich zum Test einbauen könnte und schon mal gar nicht ohne Bremszangenaufnahme. Da fällt mir aber gerade ein, wo du das erwähnst, mein Vater hat doch auch ein ziemlich ähnliches Rad, gleiche Felge, gleiche Nabe, gleiche Scheibenbremse und gleiche Federgabel. Ohne bei meinem Vater gemessen zu haben, gehe ich mal davon aus, dass ich bei ihm ähnliches werde messen können. Das bedeutet es kann also eigentlich nicht an dem Versatz liegen. traurig

Greetz

Scheich Xodox
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#578512 - 24.12.09 16:09 Re: Mein Rad zieht nach rechts, wieso? [Re: thomas-b]
scheichxodox.de
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Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 350
In Antwort auf: thomas-b
Laufräder sollten bis auf wenige Ausnahmen immer mittig zum Rahmen eingespeicht werden.


Wenn ich mittig zur Federgabel messe (ich kann am Vorderrad ja schlecht den Versatz zum Rahmen messen), dann sollte mein Vorderrad also auch mittig stehen?

Ich bin jetzt hin- und hergerissen ob ich morgen, wenn die Family abgezogen ist, in den Keller stürmen und das Rad rüberziehen soll.

Greetz

Scheich Xodox
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