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#1292685 - 11.07.17 13:22 Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben?
manfred001
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Ich baue mir gerade ein Rad für kürzere Touren auf. Mein Händler hätte dafür einen günstigen Laufradsatz mit Mavic 317 Felgen und Shimano M4050 Centerlock-Naben (also wohl Alivio). Bin bei den Naben nicht ganz sicher, ob die was taugen. Hat jemand Erfahrungen?
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#1292808 - 11.07.17 21:42 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: manfred001]
humpen
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Beiträge: 813
Beim Neukauf würde ich

1) XT Naben nehmen, der Aufpreis ist nicht allzu groß und die sind einfach über jeden Zweifel erhaben (abgesehen von der üblichen Diskussion: Konuslager vs. Industrielager (...) )

2) wenn du nichts breiteres als 35mm Reifen fahren möchtest, ist die 317 bestimmt ok. Solltest du aber 40er oder sogar 50er und breiter fahren, rate ich dringend zu einer zeitgemäßen Maulweite von 25mm oder mehr. Ryde Edge (gibts in mehreren Breiten und auch in der vorteilhaften asymmetrischen Form) und DT Swiss E512 (25mm Maulweite) sind zwei mögliche Beispiele, die sich bei mir bewährt haben.

Edit: Ach ja, um die Frage wenigstens halbwegs zu beantworten: ich habe mir auch schon Laufräder mit Deore Naben aufgebaut und fand diese frickeliger einzustellen, bei einer Hinterradnabe hat sich nach längerem Gebrauch auch mal der Konterring gelockert. Mit XT hatte ich noch nie Stress.

Geändert von humpen (11.07.17 21:46)
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#1292822 - 12.07.17 04:21 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: manfred001]
BaB
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Moin!

Da es Naben der neuen Alivio Gruppe sind, können Langzeiterfahrungen noch nicht vorliegen, aber bisher haben Alivio Naben eigentlich ausreichend lange gehalten -> du kannst sie also nehmen ohne Angst haben zu müssen, gleich irgendwo liegen zu bleiben.


PS: Felgen mit 17mm Maulweite limitieren die Reifenbreite schon etwas, da würde ich lieber auf den Namen Mavic verzichten und für weniger Geld eine breitere Rde, Exal, Rodi.... Felge nehmen.

Geändert von BaB (12.07.17 04:23)
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#1292824 - 12.07.17 04:31 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: humpen]
BaB
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Beiträge: 10.424
Die aktuellen XT Naben haben m.M.n. keinen so richtigen Vorteil gegenüber einfacheren Naben mehr, aber man hört von Freilaufproblemen, gebrochenen Aluachsen etc. Meine Empfehlung für ein Reiserad ist da eher ne LX, SLX (die haben alle noch ein Stahlachse), aber es gehen auch Deore oder Alivio. Und wenn XT, dann vielleicht die 756.

Zur Ryde Edge für viel Geld: Hast du damit schon Erfahrungen gemacht bei hohem Systemgewicht etc.?
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#1292825 - 12.07.17 04:33 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: manfred001]
BaB
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 10.424
PPS: Bevor dir hier noch teurere Laufräder empfohlen werden: Wie teuer darf der Laufradsatz denn werden und wie breit sind deine Reifen? Möchtest du einen Nabendynamo (nachrüsten ist immer teurer)?
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#1292831 - 12.07.17 05:57 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: humpen]
irg
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Beiträge: 6.808
Hallo!

In Antwort auf: humpen
Beim Neukauf würde ich

1) XT Naben nehmen, der Aufpreis ist nicht allzu groß und die sind einfach über jeden Zweifel erhaben (abgesehen von der üblichen Diskussion: Konuslager vs. Industrielager (...) )

Edit: Ach ja, um die Frage wenigstens halbwegs zu beantworten: ich habe mir auch schon Laufräder mit Deore Naben aufgebaut und fand diese frickeliger einzustellen, bei einer Hinterradnabe hat sich nach längerem Gebrauch auch mal der Konterring gelockert. Mit XT hatte ich noch nie Stress.


Das sehe ich im Prinzip gleich. Wahrscheinlich gibt es nur einen gewichtigen Unterschied zum Thread-Ersteller: Ich speiche meine Laufräder selbst ein, da kann ich mir kostengünstigst die Bauteile selbst zusammenstellen. Ein fertiges Laufrad mit XT_Naben dürfte deutlich mehr als eines mit Alivio-Naben kosten.

Zwei Punkte gibt es bei Shimano-Naben zu sagen: Je nach Serie können Naben gut, mäßig bis jämmerlich schlecht sein. Ich habe jahrelang XT-Naben verbaut und hatte nie Probleme, bis ich an eine Serie geraten bin, bei der man nicht einmal das Lagerspiel sauber einstellen konnte. Das kannte ich bis dahin nur von Billigstdorfern. Shimano hat dazu den Händlern erklärt, die Lager seien absichtlich so gebaut, "damit sie sich im Betrieb selbst einschleifen". Nun, auch das ist eine Möglichkeit, Kunden zu vergraulen. Ein oder zwei Jahre danach habe ich auf den Rat meines Händlers doch wieder XT-Naben verbaut, mit denen ich gar keinen Ärger hatte.
Es ist grundsätzlich alles möglich, Shimano macht es immer spannend.

Der zweite wichtige Punkt: Shimano-Naben haben ab Werk immer zu streng eingestellte Lager. Das bekommt die Maschine nicht besser hin. Da die meisten Händler die Lager nicht händisch einstellen, laufen diese üblicherweise unter zu hohem Druck, was Händler und Hersteller wegen des sich dadurch ergebenden höheren Umsatzes freut.

Es ist also wichtig, bei jedem Neukauf bei ausgebauten Laufrädern die Lager selbst im ausgebauten Zustand zu überprüfen und wahrscheinlich auch nach zu stellen. Da der Thread-Ersteller die Laufräder ohnehin einzeln kauft, würde ich empfehlen, das Lagerspiel zu überprüfen und die Laufräder nur zu kaufen, wenn die Lager gut laufen. Dafür haben sie im ausgebauten Zustand ein minimales Spiel, das beim Einbau verschwindet. Die Achse muss sich in diesem Zustand seidenweich drehen lassen. Für das Testen ist der Zustand völlig ohne Spiel ideal. Nur im Betrieb ist die oben beschriebene Einstellung schonender.

Nebenbei: Natürlich gibt es bessere Naben als die von Shimano. Wer aber nur eine überschaubare Menge an Geld einsetzen will oder kann, kann auch mit Shimano gute und langlebige Laufräder bauen, wenn er sich auf die Kreativität von Shimano einstellt. Serien, die völlig daneben sind, sind glücklicherweise selten.

lg!
georg

Geändert von irg (12.07.17 06:03)
Änderungsgrund: Ergänzung
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#1292883 - 12.07.17 09:24 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: manfred001]
manfred001
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Beiträge: 361
Ja danke für die Tipps. Die Bedenken wg der Maulbreite verstehe ich ja nicht so richtig. Die 317er sind ja MTB-Felgen, und auf den 117ern bin ich jahrelang problemlos 26x2.00 Reifen gefahren. Lagerspiel werde ich mal beachten, ansonsten gibt´s für 70 Euro wohl nix mehr zu überlegen.
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#1292906 - 12.07.17 11:07 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: manfred001]
BaB
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Beiträge: 10.424
70€ ist schon ein sehr guter Preis für einen LRS, da bekommst du sonst nur deutlich schlechtere Naben und Felgen für.
Der Trend geht jetzt auch bei den MTBern zu breiteren Felgen. Wenn du dein Rad auch als Reiserad mit Gepäck einsetzt, würde ich für breitere Felgen votieren, da es die Felgen- und Reifenwände nicht so stresst und wohl auch ein besseres Fahrverhalten hat.
Woran ist denn dein alter LRS gestorben?
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#1292910 - 12.07.17 11:15 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: BaB]
manfred001
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Themenersteller
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Beiträge: 361
Brauche das Rad nur für kürzere Touren mit wenig Gepäck, das sollte gut funktionieren. Ist ja ein Neuaufbau eines vorhandenen Rahmens, also suche ich gerade die Teile zusammen.
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#1293043 - 12.07.17 21:39 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: BaB]
humpen
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Beiträge: 813
Ich hatte die Edge mit 28mm Maulweite für 29€ bei CNC Bike erworben schmunzel Ist im (für meine Verhältnisse) Luff-Rad mit nicht mehr als 110kg Systemgewicht eingesetzt, mit dem ich aber schon einige hundert km (teils fiese) Trails gefahren bin und einen schweren Sturz ohne Ausfälle erlebt habe. Bei dem Preis unschlagbar. Die UVP von 85€ (Straßenpreis 65) finde ich auch etwas happig, aber wer bei meinem Gewicht ein signifikant steiferes 622er VR fahren möchte, kann hier fündig werden.
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#1293157 - 13.07.17 11:14 Re: Erfahrungen mit Shimano M4050 Naben? [Re: manfred001]
Falk
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Beiträge: 34.232
Zitat:
Die Bedenken wg der Maulbreite verstehe ich ja nicht so richtig. Die 317er sind ja MTB-Felgen, und auf den 117ern bin ich jahrelang problemlos 26x2.00 Reifen gefahren.

Na Hurra. Du bist den mehr oder weniger demokratischen Physikern wunderbar auf den Leim gegangen. Fan mal damit an, für eine physikalische Größe (hier die Länge l) nur eine Maßeinheit (und ihre dezimalen Ableitungen) zu verwenden. Die hier zutreffende SI-Einheit heißt Meter (und nicht »Zoll«), die passende Ableitung Millimeter. Jetzt vergleiche mal Felgenmaulweite und Reifenbreite mit der sinnvollen Regel »maximale Reifenbreite gleich doppelte Felgenmaulweite«.

Wenn Du weiter 50er Reifen auf 17er Felgen benutzen willst, dann mach das. Wenn Du dann aber wegen vorzeitig ausgefallender Reifen oder Felgen zu jammern gedenkst, verspreche ich Ärger.
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www.bikefreaks.de