Für die zehnfach-Variante spricht, dass die Ersatzteilversorgung, auf lange Sicht, besser gewährleistet sein dürfte und offensichtlich die geringere Gangabstufung bietet.
Aus diesem Grunde würde ich heute bei Neukauf 10-fach wählen. Es reicht aber nicht, dass ich mich jetzt zur Änderung gezwungen fühle, soweit ich noch mein 9-fach-Werk fahren kann. Ein Vorteil in der Übersetzungsvariabilität zwischen den Gängen brauche ich auch nicht, wohl aber könnte ich mir mittlerweile noch ein Ritzelchen mehr in Richtung kleinster Gang vorstellen, was sich offenbar marktkonform (nicht Bastler) nur über 10-fach verwirklichen lässt. Das ist eher ein Folge der Alterschwäche. Die Berge werden halt immer schwieriger. Noch aber scheint es so, also reichen meine Kampfeskräfte. Bevor ich jedoch übereilt Systeme wechsle, warte ich. Vielleicht kommt ja irgendwann der Radikalschnitt mit dem E-Bike... - und bald kommt wohl auch noch das Wasserstoff-Bike mit 50-fachem Fischgrätengetriebe.
