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#727064 - 01.06.11 12:58 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Tanbei
Mitglied
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Beiträge: 2.985
Wen man sich mal die Preise von einigen Shimano Produkten anschaut, ist es immer wieder erstaunlich, dass die mit ihren Teilen überhaupt noch Geld verdienen.
Das die Leute in Asien mittlerweile auch Geldverdienen müssen, macht das Zeug auch nicht billiger.
Wie soll das eigentlich auch gehen, Billig kaufen und dann soll das Geraffel auch noch ewig halten.

Campa hat eben das Problem, dass die sich an den Müll anpassen müssen der sonst auch noch aus dem Land kommt.
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Geht es mal nicht ums Tandem, steht es explizit dabei.
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#727070 - 01.06.11 13:05 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Tanbei]
Nordisch
Nicht registriert
Shimano verdient denke durch die Masse.


Zudem kommen die günstigen Naben auch nicht mehr aus Japan sondern aus anderen Länder, wo die Arbeitskraft vermutlich günstiger ist.


Ich hätte kein Problem etwas mehr zu bezahlen, wenn die Quali stimmt. Eine MTB im Preisbereich zwischen XT und XTR fehlt IMHO noch. Sozusagen eine XTR nur halt mit Stahlfreilauf.
In anderen Bereichen haben bei Shimano die Preise kräftig angezogen.

105er und Ultegra Gruppen sind im Schnitt 100 € teurer. Die Verarbeitung (optisch) hat dabei aber kräftig nachgelassen. (So wie Campa seit ca. 2005.)
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#727075 - 01.06.11 13:27 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Tanbei
Mitglied
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Beiträge: 2.985
Mit Asien meinte ich auch nicht unbedingt Japan.

Ich denke eigentlich immer in die Richtung.
Nun gut es ist Teuer, aber dafür Fahre ich die Teile ja auch Lange, Normalerweise.
Wen ich mir ein Show Fahrzeug für die Eisdiele aufbaue, ist das für mich etwas andres, als wen ich mir gute Sache Kaufe auf die ich mich In einen gewissen Rahmen verlasen können möchte.
Möchte ich ein Großes Gewicht Sicher befördern, ist das auch wieder was anderes als wen ich so ein Halbes Hemd bin.

Oder man hat Bock auf Luxus, dann Kaufe ich mir so was wie die
Rohloff.
Man Braucht die Rohloff nicht wirklich, aber Laune macht das Teil sicher schon.
Nun gut es nützt aber alles nichts, wen die Kohle nicht da ist, ist sie nicht da.
Ich finde den Spruch eigentlich immer ganz Passend, ich habe zu wenig Geld um mir Mist zu Kaufen.
Leider Hat der Preis aber auch nicht immer was mit Qualität zu tun.
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Geändert von Tanbei (01.06.11 13:28)
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#727083 - 01.06.11 13:44 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Tanbei]
Nordisch
Nicht registriert
Gute Zusammenfassung!

Letzter Satz macht die Orientierung für viele Kunden so schwer.

Wichtiger als die Qualität ist daher der Service. Der geht zum Glück noch bei Shimano (habe bis dato alles ersetzt oder repariert bekommen, wenn es auch meist sehr lang dauert).

Von Campa braucht man dagegen gar nichts zu erwarten (inzwischen einhellige Meinung von Kunden und selbst größten Händlern und mehrfache eigene Erfahrung).

Kommen wir zu den Naben (Service) zurück. Hier liest man ist DT Swiss top.
Was mich an den sonst leckeren (240er) DT Swiss stört, sind die sehr geringen Flanschabstände.
Am Rennrad, wo man eher grenzwertig baut, lassen sich damit nur wenig seitensteife Laufräder aufbauen.

Die beste Generation unter den Shimano Naben waren die 5600 und 6600. Mit den Naben aufgebaute Laufräder wurden am steifsten.


(Aussagen beziehen sich auf die hinteren LR.)

Geändert von Nordisch (01.06.11 13:45)
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#727098 - 01.06.11 14:20 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Tanbei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.985
In Antwort auf: Nordisch


Kommen wir zu den Naben (Service) zurück. Hier liest man ist DT Swiss top.



Kann ich nichts zu Sagen, da ich ihn noch nie Benötigt habe.
Ich habe Hügi Naben die schon mehr wie einmal um die Erde herum sind.
Natürlich nicht ohne mal was zu ersetzen.
Die DT 240 ist für mich eine Extrem Nabe.
Solche Teile kaufe ich aus Spaß an der Freud.
Ich habe mich mit der Nabe noch nie beschäftigt, somit könnte es auch sein das die Nabe ein Limit hat was das Fahrergewicht angeht.
Mit so einem Teil Würde ich nicht Jeden Tag Fahren wollen.
Eine Nabe für 365 Tage im Jahr muss bei mir wie Folgt ausschauen.
Stahl Rotor Stahlachse und Mindestens vier Lager.
Für mich ist das Momentane mir Bekannte Optimum, die DT Swiss TD Nabe.
Wenn ich auf Große Tour gehen würde, wäre die in Meinem Rad.
Ich besitze zwei von den Naben und die Kommen auf jeden fall mit in den Erbschein.

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Geändert von Tanbei (01.06.11 14:22)
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#727394 - 02.06.11 19:36 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Tanbei]
Everic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 273
Auweia. Ich habe so eine Nabe im Einsatz, um die es hier geht. Shimano 770, Baujahr 2009, gekauft in 2010 und noch keine 5tkm gelaufen. Diesen Sommer wollte ich damit eine mehrwöchige Tour in Skandinavien fahren.

Muss man nicht, um den Freilauf zu tauschen, erst den Zahnkranz abnehmen? Und braucht man dazu nicht auch einiges an mächtigem Werkzeug. Abzieher, Peitsche, großen Schlüssel?

Sollte ich bei mir besser gleich den Freilaufkörper gegen einen nagelneuen tauschen? Und würde auch ein Freilaufkörper zum Beispiel von einer 580-Nabe auf die 770 Nabe passen?

Danke für Antworten.
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#727431 - 02.06.11 21:29 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
Tanbei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.985
Everic die Achse muss aus de Nabe raus.
Das kannst du auch auf der nicht Rotorseite machen.
Für den Rotor braucht man dann einen Großen Inbusschlüssel, weiß jetzt aber gerade nicht welche Größe.
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#727446 - 03.06.11 05:50 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
Nordisch
Nicht registriert
In Antwort auf: Everic

Sollte ich bei mir besser gleich den Freilaufkörper gegen einen nagelneuen tauschen? Und würde auch ein Freilaufkörper zum Beispiel von einer 580-Nabe auf die 770 Nabe passen?



Hier muss man bei Shimano ausprobieren. Die Freilaufkörper sind rein optisch oft nur in Nuancen unterschiedlich, aber genau die machen den Unterschied ( z.B. ob die Kassette am Nabenkörper schleift).
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#727472 - 03.06.11 09:54 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Everic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 273
Okay, also am besten einen identischen Freilauf für die Tour einpacken.

Aber: Um ihn zu tauschen, muss doch der Zahnkranz runter. Und das geht nicht ohne Abzieher, Peitsche und 19er Schlüssel. Oder stehe ich auf dem Schlauch?

Die Achse muss aus der Nabe raus? Kann der Freilauf nicht getauscht werden solange die Nabe eingebaut ist?
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#727474 - 03.06.11 10:03 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
rayno
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3.929
Zahnkränze müssen runter, sonst kommt man nicht an das Innere heran. Die Nabe sollte schon im Laufrad eingebaut sein; eine nicht eingebaute Nabe müsste man sonst (im Schraubstock) fixieren, was wohl nicht ohne Macken abgeht. Zum Lösen des Freilaufs den 14er Inbus mit einem passenden Rohr verlängern oder gleich einen Inbus mit langem Hebel nehmen. Dann geht es ganz leicht.

Geändert von rayno (03.06.11 10:04)
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#727482 - 03.06.11 11:01 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
Nordisch
Nicht registriert
Hallo


Ich nehme zum Abziehen der Kassette, Zuhause:

Kettenpeitsche (X-beliebige, kann man auch selbst basteln)

Abzieher von SHIMANO (die ca. 2 € Einsparung zu günstigeren Abziehern lohnt meist nicht, Cyclus z.B. brach mir irgendwann, Material war zu dünnwandig)

Ein verstellbaren Rollgabelschlüssel (auch Engländer genannt) anstatt die schwachbrüstigen normalen Gabelschlüssel. (zudem ist das Ding auch vielseitiger)

Und dann nehmen ich zur Fixierung der Nuss (gleichzeitig Diebstahlschutz für Laufräder und Sattelstütze):

tranz-X Schnellspanner Security

http://www.poison-bikes.de/shopart/37000...Set-Tranz-X.htm

Der hintere Schnellpanner ist einer der wenigen, der es schafft (ausreichend lang) auch bei MTB 135 mm Naben die Nuss zu fixieren.


Für die Reise gibt es auch ein Tool:

Stein Hyper Cracker


http://www.meilenweit.net/shop/product_info.php?cPath=105014_291&products_id=24028

Die Benutzung sollte man Zuhause 1-2 mal geübt haben.

Verwendest du horizontale Ausfallenden, so brauchst einen sehr starken Schnellspanner in Verbindung mit dem Tool *1. Da ist der Tranz X Schnellspanner nicht so gut geeignet.


*1 Zum Öffnen des Kassette wird das Tool nämlich zwischen Ausfallenden und Kassette in den Rahmen gesteckt. Das muss alles sehr fest geklemmt sein und die Schnellspanner eine robuste Verzahnung an den Muttern haben (bei horizontalen Ausfallenden).

Grüße
Andreas

Geändert von Nordisch (03.06.11 11:01)
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#727541 - 03.06.11 19:32 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Everic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 273
In Antwort auf: Nordisch

Für die Reise gibt es auch ein Tool:

Stein Hyper Cracker


http://www.meilenweit.net/shop/product_info.php?cPath=105014_291&products_id=24028



Ja, super Tipp, Danke. Und nur 25 Gramm. Dieses Tool und eine Ersatznabe, bei der ich den Freilaufkörper zum Mitnehmen ausbaue, werde ich mir mal zulegen.
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#727560 - 03.06.11 21:40 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: rayno]
Tanbei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.985
Wozu muss dafür die Kassette runter. XT Nabe
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#727563 - 03.06.11 21:46 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Tanbei]
DebrisFlow
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 5.551
Wenn du im Wechsel nicht gleich die Kassette mit wegschmeißen willst wär es wohl sinnvoll sie vorher zu lösen. Nachher ist es ungleich schwerer sie abzubekommen.
Viele Grüße,
Andy
Meine Touren im Radreise-Wiki
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#727568 - 03.06.11 22:31 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: DebrisFlow]
Tanbei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.985
In Antwort auf: DebrisFlow
Wenn du im Wechsel nicht gleich die Kassette mit wegschmeißen willst wär es wohl sinnvoll sie vorher zu lösen. Nachher ist es ungleich schwerer sie abzubekommen.


O man jetzt ist der Groschen gefallen.
Es wird mit mir nochmal böse enden.
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#727860 - 05.06.11 16:13 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Tanbei]
Everic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 273
Hallo, ich nochmal,

das Thema ist leider noch nicht durch für mich. Habe heute mal das Hinterrad mit der XT-Nabe ausgebaut um zu sehen, was ich so an Werkzeug brauche. Der Zahnkranz ging leicht runter, aber was sonst zum Vorschein kam, war ein kleiner Schock:

Da gibt es ja überhaupt keine Konter-/Sicherungsmutter mehr. Das, was früher und an allen Rädern, die ich kenne, eine Kontermutter war, ist hier und heute rund und hat winzige Noppen. Wie soll man denn da das Lager zerlegen oder einstellen?

Mir ist aufgefallen, dass die Achse nun einen Imbusschlüssel aufnehmen kann. Hat das etwas mit der Lösung zu tun?

Kann mir das bitte jemand erklären? Ich wäre wirklich dankbar.

Grüße
Everic
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#727862 - 05.06.11 16:18 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
slowbeat
Nicht registriert
richtig, zum kontern brauchst du jetzt einen inbus- und einen gabelschlüssel.

übrigends solltest du dir von den beiden weltuntergangspropheten nicht so viel angst einreden lassen.
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#727863 - 05.06.11 16:19 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
Everic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 273
Davon spreche ich. Mir ein Rätsel.




Die Achse ohne Gewinde? Ist die Sicherungsschraube etwa mit der Achse verbunden? Scheint ja fast so. Nur wie soll man dann das alles einstellen?

Geändert von Everic (05.06.11 16:22)
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#727866 - 05.06.11 16:29 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
GEBLA
Gewerblicher Teilnehmer
abwesend abwesend
Beiträge: 432
Die Achse hat ein Außengewinde, die Achsmuttern sind "Töpfe", die auf das Außengewinde geschraubt werden. Sie haben einen 5mm Innensechskant.
XT ist leider nicht mehr, was es war. Erst neulich wieder eine nagelneue durch Versetzen des Freilaufkörpers wenigstens halbwegs dazu bekommen, ohne Eiern des Zahnkranzes zu laufen.

Viele Grüße,
Georg
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#727867 - 05.06.11 16:29 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
DrKimble
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 1.913
hallo.....lese mal oben, ein Konusschlüssel (glaub15er) und ein 5er Inbus genügt. Ist einfacher wie früher... bier
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#727870 - 05.06.11 16:34 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
rayno
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 3.929
In den techdocs von Shimano - hier - (schau unten in der Mitte!) kannst Du sehen, dass die Achse ein Gewinde hat; außerdem wo man den Schlüssel (17er) und den Inbus (5er) zum Kontern ansetzen muss.
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#727885 - 05.06.11 17:15 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Everic
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 273
Wow, super, das nenne ich Unterstützung.

In Antwort auf: GEBLA
Die Achse hat ein Außengewinde, die Achsmuttern sind "Töpfe", die auf das Außengewinde geschraubt werden. Sie haben einen 5mm Innensechskant.

Verstehe.

In Antwort auf: rayno
In den techdocs von Shimano ...

Das hilft sehr.

In Antwort auf: slowbeat

übrigends solltest du dir von den beiden weltuntergangspropheten nicht so viel angst einreden lassen.

Mache ich schon nicht. Aber ich musste schon zu oft Naben nachstellen, um mit einer losfahren zu wollen, die ich nicht verstehe und für die ich nicht das passende Werkzeug habe. Ich weiß jetzt, dass mir noch ein 17er Konusschlüssel fehlt (bisher haben 13er und 15er gereicht). Diesen Hypercracker finde ich eigentlich auch sinnvoll, selbst wenn man keinen Freilaufkörper mitnimmt - was ich mir noch überlege.

Besten Dank noch mal an alle, ich habt mir sehr geholfen.
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#727890 - 05.06.11 17:23 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Everic]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 34.232
Möglich, dass Du das nicht so gerne hörst, aber wenn Du das lästige Nachstellen loswerden willst, dann helfen wirklich nur Naben von anderen Herstellern. Dass Shimano seine Bauprinzipien über den Haufen wirft, ist äußerst unwahrscheinlich.
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#727932 - 05.06.11 18:45 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Falk]
Nordisch
Nicht registriert
Das Nachstellen wird man los, dafür darf man irgendwann Lager austreiben und Einpressen, wofür man teils sehr teures Werkzeug benötigt (wenn man nicht den neuen Lagern einen kleinen Vorschaden geben will, der einigen 1000 km Laufleistung entspricht).

Aber das Nachstellen wird man bei Rillenkugellager nicht wirklich los. Allzuoft machen geweitete Lagersitze und nicht bis auf Anschlag eingepresste Lager Probleme (d.h. die Lager wandern).
Hinzu kommmt oft auch Gammel, da man das Innenleben der Rillenkugellager nicht fetten kann.

Nun gut es gibt auch teurere Naben die besser sind, aber die gibt es auch bei den Konusnaben, wo sich der Einstellaufwand auch seeeehr in Grenzen hält.

Aber selbst bei billigen Nabe auf Deore/Tiagra Niveau bin ich 10.000 km ohne Einstellen hingekommen, dann wurde das betreffende LR verkauft.
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#727951 - 05.06.11 19:25 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 34.232
Falschmachen geht immer, die Prioritäten muss jeder selber setzen. Nur sollte man das, was Shimano so anliefert, nicht als Regelbauart oder alternativlos darstellen. Die »teueren Sonderwerkzeuge« sind jedenfalls relativ und man muss sich bei den letztlich seltenen Lagerschäden auch nicht anstellen wie der Hahn beim Eierlegen. Dass ich seit der weitgehenden Abschaffung der Konuslager überhaupt keine Lagerschäden mehr hatte, habe ich schon erwähnt? Wenn ich die Kosten für die ausgenudelten Konuslager in den dreißig Jahren Betrieb damit zusammenziehe und dann auch noch die Rennerei nach Ersatzteilen und den Zeitaufwand für die Arbeiten einrechne, dann dürfte auch das Geld für einen Lagerwechselroboter abgefallen sein.
Sag einfach, Du magst die etwas archaische Bauart, dann gibt es auch keine themenentgleisenden Reaktionen. Die immer wieder auftauchenden Horrormeldungen über nichtnachstellbare Lager sind ansonsten meist mit ziemlicher Gewalt an den Haaren herbeigezogen.
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#727961 - 05.06.11 19:42 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Falk]
Nordisch
Nicht registriert
Ich habe bei Rennlaufrädern genug Ärger mit Rillenkugellagern gehabt bzw. Rückmeldungen dazu bekommen. (Manche ab und zu die Wartungsarbeitenfür die Mitglieder unseres Vereins. Habe daher einiges an Material in den Händen gehabt in den letzten Jahren.)

Konuslager (selbst die billigsten, wenn erstmal vernünftig eingestellt und mit haltbarem Fett wie Castrol LMX *1 versehen) sind deutlich unauffälliger in meiner Statistik.
Die Ersatzteile sind zudem auch einfach und schnell verfügbar (selbst in der Servicewüsete Mecklenburg Vorpommern).
Und wenn man für die Nabe wirklich keine Ersatzteile mehr bekommt, so hat sie ein paar Felgen durch und so ihren wohlverdienten Ruhstand verdient.




*1

Schimano macht in letzter Zeit wieder ordentlich Fett in die Naben hinein. Leider wird das bei den somnmerlichen Temperaturen zu dünnflüssig und verschwindet mit der Zeit.
Daher halt das Castrol LMX Fett. Das ist zudem mit um die 6 € für 300 Gramm günstiger als die Apothekerabfüllungen der Fahrradbranche.

Geändert von Nordisch (05.06.11 19:43)
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#727983 - 05.06.11 20:15 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Tanbei
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 2.985
In Antwort auf: Nordisch
Das Nachstellen wird man los, dafür darf man irgendwann Lager austreiben und Einpressen


Es soll auch Naben Geben die einstellbare Rillenkugellager haben.
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#727985 - 05.06.11 20:21 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: ]
Falk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 34.232
Sollte die doch meist überzüchtete Renntechnik die Wahrnehmung verschoben haben? Bei alltagstauglichen Bauarten halten sich die Schäden wirklich in engen Grenzen.

@Tanbei, damit hast Du echt nichts gewonnen.
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#727988 - 05.06.11 20:26 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Falk]
Nordisch
Nicht registriert
Hallo


Ich rede noch nicht mal von teurem/leichten Material.
Bei den Preisklassen von denen wir hier reden (LX/XT Naben)
sind wir bei Novatec angekommen.
Oder Nabenmonster wie die der Mavic Aksium von 2006.
Hochgezüchtet ist etwas anderes.

Welche günstige Rillenkugellagernabe bis 50 € fürs Hinterrad hast du verbaut?

Grüße
Andreas
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#727989 - 05.06.11 20:27 Re: Wie zuverlässig Shimano XT Freiläufe - 770 [Re: Tanbei]
Nordisch
Nicht registriert
Welche meinst du?

Sind wir dann nicht aber einer Kombi aus Konus und Rille?
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