Da ich beim Wandern und Radeln ein großer Freund ausgeschilderter Wege bin...
Tracks und Routing sind für mich sowieso in der Regel nur eine Rückfallebene, wenn ich mal etwas orientierungslos bin, denn ich mag es überhaupt nicht ein "Navi" permanent im Blick zu haben.
Genauso geht's mir auch

Doch habe ich in letzter Zeit recht oft festgestellt, dass man sich auf die Beschilderung nicht mehr ausschließlich verlassen kann (so auch auf unserer Bayern-Tour, wie oben beschrieben) und wir waren froh, die Routen vorher auf Komoot ausgearbeitet zu haben. Das war eigentlich als Backup gedacht, wurde aber doch recht häufig neben der Rücksprache mit den Ortsansässigen und anderen Radlern mangels Schildern zur einzigen Leitlinie. Sehr oft nutze ich beim Planen auch Google Streetview, um zu checken, ob die zu den oft recht schlechten angezeigten (Rad-)Routen parallelen kleineren Landstraßen eine Alternative wären - das sind sie dann auch recht oft...
Beim Wandern ist es oft auch nicht besser mit den Schildern, zumindest bei uns in Württemberg. Der früher sehr aktive Schwäbische Albverein ist leider überaltert, hat entsprechende Personalprobleme und bei der Aktualität der Beschilderung hapert es oft... Dafür gibt es jetzt die so genannten "Löwenpfade", die rein aus touristischen Gesichtspunkten angelegt wurden und von Gasthaus zu Gasthaus führen (entsprechend gesponsort?) und von Attraktion zu Kinderspielplatz, Klettergarten etc. Das ist de facto nichts Schlechtes, aber wenn man nach der Karte eine eigene Rundtour planen will steht man oft genug orientierungslos im Wald

Na denn, moderne Zeiten...
Gruß Thomas
www.bikeamerica.de