Vielleicht ist das auch eine Frage "wie genau" es denn nun sein muss. Eine wie mit dem Lineal gezogene Aufzeichnung einer von mir gefahrenen Strecke erwarte ich nicht. Ich kann sehr gut damit leben, dass manche Aufzeichnungen eher nach einem "Architekten-Zitterstrich" aussehen. Wichtig ist doch bei einer Navigation nur, dass ich im Gelände (oder in der Stadt) immer dann, wenn ich mehrere befahr-/begehbare Wege vorfinde, eine "vernünftige" Anzeige auf meinem GPSr vorfinde damit ich den "richtigen" Weg auswählen kann. Wenn die GPS-Anzeige zwischendurch mal etwas neben den tatsächlich beutzten Wegen liegen sollte hat das doch keine praktischen Auswirkungen. Oder??
Wie ich oben klar machen wollte, geht es nicht um den Architekten-Zitterstrich. Den haben alle modernen GPS-Geräte, eben wegen des Ansatzes, auch reflektierte Signale (und damit "leicht falsche" Signallaufzeiten von den Satelliten her) auszuwerten, um möglichst lange Empfang zu haben.
Ich habe in dem Forum Karten mit Tracks gesehen, wo der (relativ glatt) dauerhaft daneben lag, nachdem er mal im Wald davongelaufen ist. Also nicht "zwischendurch", sondern fortschreibend abgewichen.
Auch im Naviboard schreiben einige, daß sie das noch nie beobachtet haben. Vielleicht ist das tatsächlich exemplarabhängig. Keine Ahnung. Da ich das Gerät auch für Berg- und Skitouren in bei Schlechtwettereinbruch unübersichtlichem Gelände einsetzen will, ist mir das zu riskant. Klar könnte man auf Verdacht einfach mal aus und einschalten, aber bitteschön...
Ich will ihm das Gerät nicht ausreden, aber zumindest die Thematik ansprechen. Die Entscheidung muß jeder für sich treffen; wenn ich es nur zum Rennradeln bräuchte, hätte ich es wohl gekauft.
ciao Christian