Meiner Meinung nach werden manche Entwicklungen nicht gemacht/ gedacht, weil sie im Reglement des Radsportes verboten sind. Da wird mit den Laufradverkleidungen und den seltsamen Helmen experimentiert, nur weil Vollverkleidungen im Radsport verboten sind.

Denkbar wäre doch z.B. beim Reiserad mit Lowrider ein "Windschild", welches die frontale Anströmung aufbricht und um den Fahrer herumleitet. Warum gibt es solche Entwicklungen nicht bereits? Zu seitenwindempfindlich? Oder gibt es sie nicht, weil im Radsport, dem Motor der Weiterentwicklung, verboten sind?

Nun ist es strömungstechnisch so, dass die meiste Ausbremsung nicht die Verdrängung an der Front, sondern von den Verwirbelungen kommen, die der Fahrer hinter sich her zieht. Bei Wasser ist es auf jeden Fall so, die Verwirbelungen, die der Schwimmer mit sich zieht, bremsen im Wasserkörper mehr, als die frontale Verdrängung des Wassers. Aber sicher käme sich jeder Radler ziemlich dämlich vor, einen "Anti-Verwirbelungs-Strömungs-Rucksack" auf dem Rücken zu tragen.

Trotzdem sind im Freizeitbereich sicher noch einige Ideen gar nicht ausgereizt, um sich der Windproblematik zu stellen.
Aber was bringt auch die Verkleidungstechnik, wenn dann das Biest dann 35 Kilo wiegt? Bei den Liegerädern oder Velomobilen kann man ja diese Entwicklung gut sehen.

Nu ja, mal so Gedanken halt. Eine strömungsveringernde Frontverkleidung für den Low-Rider halte ich persönlich allerdings für machbar und auch vielleicht effezient ...