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#1369410 - 08.01.19 21:10 Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad
Ruedi007
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 39
Unterwegs in Deutschland

Hallo zusammen!

Ein Freund und ich haben uns dazu entschlossen dieses Jahr im Juni eine Alpenüberquerung zu machen.

Da wir beide eigentlich auch gerne Offroad fahren suche wir eine Strecke mit hohem Offroad-Anteil der aber von der Gegebenheit auch von einem Tourenrad gefahren werden kann. Ich fahre ein Velotraum VK3 mein Kollege kann MTB oder Tourenrad anbieten.

Hat einer von euch vielleicht eine Strecke im Kopf die für uns geeignet wäre?

VG!

EDIT:
Achso, wir haben 10-14 Tage Zeit

Geändert von Ruedi007 (08.01.19 21:17)
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#1369511 - 09.01.19 14:05 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
anwesend und zufrieden anwesend
Beiträge: 14470
Ich bin kein Offroader im Kern, habe aber das eine oder andere schon gefahren, davon einiges hier Angeführte aber auch nicht. Grundsätzlich ist deine Frage zu wenig spezifisch. Der Alpenraum ist groß. Für eine schlichte, direkt Alpenkammquerung sind 10-14 Tage eher zu viel Zeit, also muss man über ein paar Querwege nachdenken. Mal 2 Ideen, evtl. auch schon ein bisschen über der Zeit:

Ostalpen/Zielrichtung Triester Karst, ab Gasteiner Tal
Kann man ab Salzburg erreichen, diverse Asphaltvarianten inklusive Tauernradweg oder via Lofer und Saalach. Denkbar auch Zufahrten aus dem Münchener Raum, teils schon mit etlichen Schotteroptionen (Plumssattel mit Achensee, Pinegg zur Kramsacher Ache), am Inn Asphalt z.B. über Gerlospass.

Ab Bad Hofgastein über Sportgastein und Tauernkreuz nach Mallnitz. Nie gefahren, müsste aber gut gehen, soweit kein Radfahrverbot bestehen sollte (häufiges Problem in Kärnten, muss man abwägen, ob man es ignorieren möchte). Tauernradweg bis ungefähr Spittal. Nach Westen Vairante über Goldeck (müsste offiziell teils verboten sein), Abfahrt ab Parkplatz Goldeckpanoramastraße auf Asphalt. Weiter Weißensee, dort Piste hinter dem See (Süd), auf Straße ab nach Hermagor. Via Eggalmstraße auf den Karnischen Höhenzug, dort mehrere Offroad-Übergänge, etwa nach Ugovizza. Weiter über Valbruna und den Sella Somdogna nach Dogna (Aufstieg Schotter, evtl. mit Schieben). Über Sella Nevea zum Predil-See, ggf. Route umdrehen und über Dogna auffahren, dann über Tarvsio zum Predil-See.

Östliche Variante: oberhalb Spittal nach Eisentratten, Nöringer Sattel nach Radenthein, über Wöllaner Nock (Übergang mit MTB möglich, Tourenrad nicht zu empfehlen, kenne nur Südseite, soweit gut fahrbar) nach Arriach, dort über Gerlitzen (oben ggf. schwierig, kenne nur asphaltierte Südseite) zum Ossiacher See/Villach, von Arnoldstein über Dreiländereck nach Ratece (hatte ich geplant, aber nicht gefahren, geht auch mit Tourenrad), Anschluss Richtung Predil-See oder via Vrsic-Pass nach Bovec.

In Slowenien bestehen etliche, auch sehr schwierige Optionen für MTB, gibt dazu gute Karten. Solche auch quasi parallel zur Soca, z.B. zwischen Bovec und Kobarid. Eine "leichtere" Westoptionen verläuft ab Kobarid teils auf Asphalt, teils Schotter als Kammroute nach Goriska Brda, im Süden hügeliges Weinbaugebiet (Collio). Nach Lipica verschiedene Weinstraßenoptionen jenseits von Nueva Gorica, kleinere Teile auch mit Schotteralternativen zu überbrücken (z.B. zwischen Sempas und Dornberk). Die schönste Route (einfach, Asphalt) würde über Pliskovica, Dutovlje, Tomaj nach Sezana führen, sehenswert wäre aber auch Stanjel abseits dieser Route. Alternative im Karst-Bergland ab Kromberg über Ravnica nach Lokve (Variante östlich auch von Most na Soci denkbar), dann Schotterüberfahrt (nicht gefahren) in Richtung Ajdovscina/Vipava. Dort Varianten über Storje oder Stanjel nach Lipica. Piste nach Bassovizza, weiter Einstieg zum Val Rosandra suchen, Piste auf Bahntrassenradweg dann nach Triest.

Westalpen Bodensee/Mittelmeer
Appenzeller Land - Rapperswil - Einsiedeln - Haggenegg (geplant, aber noch nicht gefahren) - Luzern - Grünenbergpass (noch nicht gefahren, aber bei MTBern populär) - Interlaken - Adelboden - Hahnenmoospass - Lenk - via Asphalt - Gsteig - Sanetschtpass (mit Seilbahn, Rest Asphalt) - Martigny - Orsières - Grand Col Ferret (kenne ich nicht, geht aber, wohl schwer) - Entreves - Col de la Seigne (dito) - Lac du Roselend - Cormet d'Arêches - Bourg-St-Maurice - Col de l'Iseran - Bramans - Teil muss evtl. geschoben werden, nie probiert - Col du Petit Mont Cenis - via Aspahalt - Lac du Mont Cenis (Schotterpiste am Südufer, danach Asphalt) - Moncenisio - Susa - Col de Finestre - Assietta-Kammstraße - Sestriere - Col de Montgenèvre - Col du Gandron - Col d'Izoard - Guillestre - Col de Valbelle - St-André-d'Embrun - Col de Parpaillon - St- Paul-s-Ubaye - Maljasset - Col de Mary (sollte gehen evtl. mit Schiebe-Einlage, aber nicht gefahren) - Ponte Marmora - Colle del Preit - Rif. Gardetta - Maira-Stura-Kammstraße - Demonte - Col de la Lombarde - Col Mercière (teils sehr rumpelig) - Le Boréon - Roquebillière - Col de Turini - L'Authion - (Übergang auf Schotterpiste nie gefahren, geht aber) - Saorge - St-Dalmas-de-Tende - Casterino - Baisse de Peyrefique - Ligurische Grenzkammstraße komplett, Ausstiege ans Mittelmeer über Val de Roya, Valle Nervia oder Valle Argentina denkbar.

Hintergründe dazu in meinen Reiseberichten im Profil, insbes. Ein grüner Alien im Königreich Karantanien, Westalpen, Giro Piemontese Grande, Alpes Occidentals "PACA".
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1369534 - 09.01.19 16:21 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
sugu
Mitglied
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Beiträge: 588
Was ist bei dir Off-Road - so etwas?

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#1369552 - 09.01.19 18:33 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
jfk
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 136
Eine Strecke im Kopf - oder gar erradelt in den Beinen habe ich nicht, aber mal was gefunden:
http://www.montivagus.de/
oder :
http://www.transalp.info/albrecht-route

Besonders die 2. Seite scheint von den Touren her recht gut recherchiert zu sein - abseits der Straßen, aber recht gut befahrbar, z.B. habe ich schon von einem Paar mit Kinderanhänger gelesen, die diese Tour nachgefahren sind.
oîda ouk eidos - Ich weiß, dass ich nicht weiß... - Aber wissen es die anderen auch?? verwirrt
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#1369669 - 10.01.19 13:28 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: jfk]
Ruedi007
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
Themenersteller
abwesend abwesend
Beiträge: 39
Unterwegs in Deutschland

Danke für eure Tips! Ich werde die Strecken mal mit meinem Kollegen durchgehen. Sehen auf jeden Fall schon mal sehr spannend aus.

@Sugu: Sieht schon sehr sportlich aus. Ich bin mir noch unsicher, wie weit man so ein Reiserad mit solchen Strecken belasten kann.
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#1369689 - 10.01.19 15:53 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
lutz_
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2237
Hallo Ruedi!


In Antwort auf: Ruedi007
Ein Freund und ich haben uns dazu entschlossen dieses Jahr im Juni eine Alpenüberquerung zu machen.

Da wir beide eigentlich auch gerne Offroad fahren suche wir eine Strecke mit hohem Offroad-Anteil der aber von der Gegebenheit auch von einem Tourenrad gefahren werden kann. Ich fahre ein Velotraum VK3 mein Kollege kann MTB oder Tourenrad anbieten.



Die Alpen sind groß, die Angabe eines möglichen Start- oder Endpunktes würde konkrete Tipps zur Streckenführung erleichtern.

Zur Frage Offroad-Etappen mit dem Tourenrad zu fahren, bin ich etwas zwiegespalten. Natürlich lässt sich ein einfacher Schotterpass auch mit einem Tourenrad mit Radtaschen vorne und hinten befahren. Das ist sicherlich auch ganz nett, man stößt allerdings auch schnell an die Grenzen. Auf Offroad-Strecken in den Bergen ist ein Mountainbike (sic!) nicht ganz verkehrt.

Als Anregung kann ich dir mal einen Reisebericht von meinem ersten Alpencross verlinken:

Re: Auf Schotterpisten durch die Westalpen (Reiseberichte)

Das war eine Kombination aus Radtaschen am Fully-MTB. Mittlerweile sind wir mit schmalerem Gepäck im Rucksack und Zorrocarry unterwegs.



Der Rucksack sitzt auf der Straße und einfachen Wegen hinten auf dem Träger. Nur für die Abfahrt kommt er dann an seinen angestammten Platz auf den Rücken. Dann machen auch anspruchsvolle Trails bergab deutlich mehr Spaß, das Rad kann so auch problemlos geschoben oder auch getragen werden.

Kennst du die Singletrail-Skala?

Auf S0 und S1-Wegen kommst du sicherlich auch mit einem Tourenrad weiter, ab S2 aufwärts wird's sehr schnell recht mühsam bis unmöglich. Das wäre auch mein Kriterium für die Routenwahl. Bei manchen Karten-Apps z.B. komoot oder Locus Maps ist die Schwierigkeit von Wegen gemäß der Singletrail-Skala vermerkt, das ist ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Routenwahl. Hat man mal eine grobe Route geplant, so kann man sich mit Hilfe der Bildersuche ein konkreteres Bild von der Strecke und den Wegbeschaffenheiten machen. So lässt sich leichter entscheiden, ob die anvisierte Route tatsächlich mit dem gewählten Rad bzw. Setup zu schaffen ist.


Viel Spaß bei der Planung!


Gruß LUTZ
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#1369748 - 10.01.19 23:06 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: jfk]
Kekser
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 1024
Unterwegs in Deutschland

In Antwort auf: jfk
Eine Strecke im Kopf - oder gar erradelt in den Beinen habe ich nicht, aber mal was gefunden:
http://www.montivagus.de/
oder :
http://www.transalp.info/albrecht-route

Besonders die 2. Seite scheint von den Touren her recht gut recherchiert zu sein - abseits der Straßen, aber recht gut befahrbar, z.B. habe ich schon von einem Paar mit Kinderanhänger gelesen, die diese Tour nachgefahren sind.


Habe diesen Sommer im Val Mora ein paar Jungs getroffen, die die Albrecht Route gefahren sind und ziemlich über den Fimberpass geschimpft haben. Angeblich lange Schiebepassagen.

Ich hätte tatsächlich noch Val Mora und Alpisella Pass als Ergänzung zur Albrecht Route im Angebot. Verbindung mit Umbrailpass und Stilfser Joch, ohne im Weiteren viel Höhe zu verlieren (ab Umbrail auf Höhenweg) ist auch möglich. Kommst dann in Livigno am See raus und kannst dir im Westen den Ausgang aussuchen. Ist in jedem Fall mindestens ein weiterer 2000er Pass.

Gruß, Daniel

Jeder muss aufstehen gegen rechte Gesinnung.
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#1369752 - 10.01.19 23:26 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Kekser]
lutz_
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
abwesend abwesend
Beiträge: 2237
Hallo!

In Antwort auf: Kekser
Habe diesen Sommer im Val Mora ein paar Jungs getroffen, die die Albrecht Route gefahren sind und ziemlich über den Fimberpass geschimpft haben. Angeblich lange Schiebepassagen.


Eine kurze Recherche bei komoot ergibt, dass dieser Übergang von der Heidelberger Hütte aus eine längere Schiebestrecke beinhaltet. Die Abfahrt Richtung Unterengadin ist mit S2 auf der Singletrail-Skala notiert, d.h. hier wird man ohne MTB und entsprechende Fahrtechnik auch bergab einige Strecken schieben müssen.

Definitiv kein Übergang, der sich m.E. mit einem bepackten Reiserad anbieten würde.


Gruß LUTZ

Geändert von lutz_ (10.01.19 23:29)
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#1370192 - 14.01.19 12:33 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
sugu
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 588
Dem Rad machte die Stelle weniger aus - da ging es bergauf.

Wobei die Art der Gepäcktbefestigung schon eine wichtige ist: Ich hatte überlegt, mit Lowridern und insgesamt vier kleinen Taschen zu fahren. Damit wäre das Gewicht ausgewogen verteilt gewesen. Nachteil wäre, dass man vier Taschen dann auch tragen muss, sofern tragen auf der Tagesordnung steht - ich hatte die Hoffnung mit Schieben auszukommen, was auch funktioniert hat. Bergab war die Fuhre unten schmal genug, um auch enge Fußpfade wie auf dem Bild zu fahren, aber problematisch war die ungleiche Gewichtsverteilung - hier interessanterweise nicht die Einseitigkeit, sondern die Hecklast. Das im Verhältnis ungewohnt leichte Vorderrad hat mich man manchen Stellen vorsichtshalber schieben lassen, die sonst fahrbar gewesen wäre.

Bei einem größeren Geländeanteil (ich hatte 2 Tage Gelände zu 4 Tage Straße) wäre die Rucksack-Lösung mit Träger am Rahmen sinnvoller.
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#1378678 - 13.03.19 20:13 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
Samuel Kl.
Mitglied
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Beiträge: 26
Ich hatte mit meinem Kumpel so eine ähnliche Idee und würde auch mal mit hören und fragen ob ihr mir noch tipps geben könnt.
Meine Vorstellung war auch ungefähr 10-15 Tage. Ich würde allerdings gerne bis ans Meer fahren.
Vielleicht in München starten, kann aber auch gerne woanders sein.
Von München nach Venedig die "Standart Route " hab ich mir auch schonmal ein wenig angeguckt. Habe dort aber angst auf zu Touristischen wegen zu kommen. Hab auch ein Tourenrad.
Wenn ihr noch Ideen habt, immer her damit !
Danke !!!
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#1378717 - 14.03.19 11:14 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Samuel Kl.]
veloträumer
Mitglied Übernachtungsnetzwerk
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Beiträge: 14470
Die Frage ist, was du an Schwierigkeiten haben möchtest. Standard München - Venedig ist jetzt nicht gerade eine Offroad-Herausforderung, sondern Radreiseroute mit überwiegend Asphalt und als einfacher Alpenübergang eine Alternative zur Via Claudia.

Varianten ab Salzburg/Ostalpen habe ich oben zur Inspiration gegeben, führt im Zweifel auch nach Venedig statt Triest. Mehr mittig: Ab München kann man schon mal über Schliersee und Kaiserklamm in die Brandenberger Alpen etwas offroad einbauen, Tourenrad-tauglich. Vom Inn ins Zillertal, dort wartet ggf. ein prominenter Schotterübergang über das Pfitscherjoch - umstritten, ob für Tourenrad geeignet. Ohne ein paar Schiebepassagen geht es sicherlich nicht.

Alternativ anspruchsvoller zum vergleichsweise einfachen Bahntrassenradweg ab Toblach ins Cadore-Tal Richtung Venedig: Recht schwer ab Bruneck weiter über Limojoch, an den drei Zinnen vorbei (beides nur für MTB-Trekking ratsam) und südlich des Sextenpasses (man könnte auch Straße über Sextenpass fahren) auf den Karnitischen Kamm schwingen, um etwa bei Tarvis Anschluss an die Julischen Alpen zu finden, ggf. dann mit Soca-Fluss nach Süden. Der Karnistische Kamm bietet anspruchvolle MTB-Routen wie auch tourenradtaugliche Almpisten (wobei sich auch mehr einfachere Zugänge aus dem Gailtal anbieten).

Predil- und Vrsic-Pass sind Asphalt, soweit überhaupt Schotteralternativen zu finden sind, eher für MTB-Profis. Ab Kobarid wartet eine Kammstraße nach Süden über Livek, Kambresko, Lig in die Weinregion Collio (Goriska Brda). Teils apshaltiert, teils mit eher leichter zu fahrendem Schotter. Alternativen gehen auch bereits früher rüber zur italienischen Seite, etwa ins Natisone- oder Judrio-Tal, wobei Collio schon sehenswert wäre.
Liebe Grüße! Ciao! Salut! Saludos! Greetings!
Matthias
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#1378957 - 15.03.19 15:13 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
HyS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14125
Hallo,

Hauptproblem bei deiner Planung ist die Reisezeit. Pisten und Bergpfade werden nämlich im Gegensatz zu den Passstraßen nicht geräumt und sie sind auch meist noch höher als die Straßenpässe.
Juni ist für fast alle dieser Pässe ungeeignet weil zu früh. Es hat in steilen Abschnitten gefährliche Schneefelder, große Wächten und Lawinenkegel. Von einem Pfad durch eine Steilwand bleibt bei Schneefeldern nur die Steilwand übrig. Auch wenn ihr eine Seite hochschafft, so wißt ihr nicht, ob ihr auch auf der anderen Seite wieder runterkommt. Ein einziges gefährliches Schneefeld an blöder Stelle und ihr müsst umkehren.
Schau dir einfach mal die Bilder von frisch geöffneten Passstraßen im Juni an und überlege ob du im selben Gelände ohne Schneeräumung wohl weiterkommen würdest.
Beispiel
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Freundliche Grüße
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#1378959 - 15.03.19 15:22 Re: Transalp Route mit OffRoad Anteil für Reiserad [Re: Ruedi007]
HyS
Mitglied
abwesend abwesend
Beiträge: 14125
Hallo,

prinzipiell ist ein Velotraum geeignet. Ich habe einen großteil aller solchen Pässe damit befahren (Federgabel vorne).
Wichtig: maximal zwei Gepäcktasche hinten und höchsten noch eine schlanke Rolle auf dem Gepäckträger dazwischen. Keine Lowrider (da hängen die Taschen zu tief und man bleibt überall hängen außerdem hat man zuviel Gepäck).
Bei den meisten dieser Pässe kann es sein dass man mal ein Stück schieben muss, welches extrem steil ist.
Auch Almpisten können schon so steil sein, das sie je nach Kondition und gerade mit Gepäck nur noch zu schieben sind.
Es lohnt sich trotzdem, die Pässe sind meist noch schöner und wilder und auch auf den langen Abschnitten die noch gut ausgebaut und asphaltiert sind ist sehr wenig motorisierter Verkehr, weil er im Gegensatz zum Rad wieder zurück müss.
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Freundliche Grüße
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